Spiel: Das fleißige Eichhörnchen
Eichhörnchen Stapelspiel mit Holzscheiben von betzold.de gebastelt.
Wenn die Nächte kühler werden und morgens Nebelschwaden durch das Land ziehen, weiß auch das
kleine Eichhörnchen, dass der Herbst naht. Nüsse, Eicheln und Kastanien hängen an den Bäumen und
wollen geerntet werden, damit die Vorratskammer im Winter immer gut gefüllt ist. Soweit zur Idee
hinter diesem kurzweiligen Stapelspiel.
Die Holzscheiben werden verdeckt in die Mitte des Morgenkreises gelegt. Nun dürfen die Kinder
nacheinander die Scheiben umdrehen, bis die 1 gefunden wurde – und dann die 2, die 3, die 4 … Wer
die gesuchte Zahl gefunden hat, darf die Holzscheibe auf den Kopf des Eichhörnchens legen.
Für kleinere Mitspieler lässt sich das Spiel auch ohne das Ordnen der Zahlen spielen – das Stapeln
allein macht nämlich auch schon eine Menge Spaß und fördert Koordination und Motorik
Material: Pappbecher, Filzstift (orange), Tonpapier (orange), Wackelaugen, Fingerfarbe (weiß),
Holzscheiben, Acrylfarbe
Es muss nicht immer ein Eichhörnchen sein. Wer keine Zeit zum Basteln hat, kann mit einem
Baumklotz und Zahlenkieseln den Grundgedanken aufgreifen und ebenfalls als Spiel im Morgenkreis
ausprobieren.
Lied: Der Apfelbaum
(Melodie „Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“)
Es steht ein großer Apfelbaum auf unserer Wiese rum, fidebum
(Arme wie Äste nach oben strecken)
Es steht ein großer Apfelbaum auf unserer Wiese rum.
So große Äpfel hängen dort
(Fäuste ballen und damit die Äpfel verkörpern)
Kommt dann der Wind fall’n sie sofort
(Fäuste immer wieder schnell nach unten bewegen)
Wir stehen schon unterm Apfelbaum mit unserem Apfelkorb
(Mit beiden Händen/Armen einen Korb formen)
Bewegungsspiel: Wohin fliegen die Wildgänse?
Das Ende des Sommers und der Beginn des Herbstes zeichnen sich durch die Zugvögel aus, die man
nun am Himmel beobachten kann. Störche fliegen bis nach Afrika, um zu überwintern und Wildgänse
ziehen aus den arktischen Regionen Richtung Süden und verbringen den Winter unter anderem auch
in Deutschland. Die Reise der Vögel lässt sich in einer Bewegungsgeschichte für den Morgenkreis gut
umsetzen, lockert den Bewegungsapparat am Morgen auf und bildet eine gute Basis für
Naturbeobachtungen im Herbst.
Mögliche Bewegungsabläufe sind:
Die Zugvögel frieren und bibbern, wenn die Temperaturen fallen.
Nun schwingen sich die Vögel in die Lüfte und schlagen mit den Flügeln.
Zwischendurch schonen auch Störche und Gänse ihre Kraft und gleiten durch die Luft.
Auch eine Pause muss auf der langen Reise sein, pickend wird neue Kraft getankt.
Mit flatternden Flügelschlägen erhebt sich die ganze Gruppe wieder in die Luft.
Angekommen in der Wärme des Winterquartiers sind die Zugvögel müde, strecken sich der Sonne
entgegen und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen, versuchen sie mit den Flügeln einzufangen.
Tipps und Informationen zum Morgenkreis im Herbst gibt es auch als Video auf unserem youtube-
Kanal Betzold TV
Klanggeschichte: Der hungrige Igel
Die Klanggeschichte gibt es auch als PDF zum Download
Pompon Igel mit Wolle von betzold.de gebastelt.
Material: Doppel-Guiro
Der Wind pfeift kalt durch den Herbstwald
(Pfeifen und Pusten)
Und der Igel – man mag es kaum sagen – dem knurrt ganz igelig laut der Magen
(Mit dem Schlägel über die Rillen des Guiros streichen)
Er tapst hungrig umher, sucht erst ein wenig Futter und danach noch mehr!
(kurze Schläge auf das Instrument)
Die Igelnase schnüffelt, ob es irgendwo riecht oder müffelt.
(durch die Nase einatmen und schnüffeln)
Noch einmal bläst der Wind so furchtbar kalt durch den dunklen Herbstwald.
(pusten)
Was ist denn los? Was ist denn das? Der Igel wittert was?
(wieder schnüffeln)
Wieder grummelt ihm der Magen, doch jetzt schon so laut wie ein Rennwagen.
(Fester mit dem Schlägel über die Guiro-Rillen streichen)
Kleine Igelfüße tapsen vom Hunger beschleunigt immer weiter dorthin, wo das Futter liegt.
(viele schnelle Schläge auf das Instrument)
Da ist der Festschmaus – ein großer Apfel und ein Wurm schaut heraus – sieht das lecker aus!
(Bauch reiben und „hmmmmmmm“ summen)
Der Hunger hat ein Ende – ein Schlürfen, ein Knuspern und … ein Pups schallt über das Gelände.
(schlürfen, sanft über die Rillen des Guiros streichen und durch die zusammengepressten Lippen
pusten)
Der Igel ist satt, ihm ist fast etwas schlecht und er wackelt langsam davon und grüßt noch einen
klopfenden Specht.
(langsame Schläge auf das Guiro)
Tanz: Blättertanz
Nicht jeder Abschnitt und nicht jede Aktivität im Morgenkreis muss festen Formulierungen oder
Abläufen folgen. Zur Auflockerung empfiehlt sich auch eine Art freier Tanz, bei dem die Kinder
intuitiv der Musik folgen. Herbstlich lässt sich dieser Gruppentanz mit buntem Laub gestalten. Jedes
Kind bekommt ein oder zwei Blätter und schon wirbeln die Kinder wie Herbstlaub durch den
Gruppenraum.
Wer den Morgenkreis an dieser Stelle zu einem ruhigen Abschluss bringen möchte, kann vorher das
folgende Szenario aufbauen:
Solange die Musik spielt, weht der Wind und die Blätter tanzen.
Sobald die Musik stoppt, hört der Wind auf und die Blätter fallen langsam zu Boden/die Kinder legen
sich hin und atmen tief durch.
Diese Aktivität eignet sich hervorragend dazu, den Kleinen klassische Musik näherzubringen.
Mögliche Stücke sind:
„Blumenwalzer“ oder „Chinesischer Tanz“ von Tschaikowski
„Der Karneval der Tiere – Finale“ von Camille Saint Saëns
Material: Herbstlaub
Reim: 5 kleine Kürbisse
Einfache Fingerpuppen aus Pfeifenreinigern aus dem Betzold Online-Shop.
Fünf kleine Kürbisse warten auf die Erntezeit
Der Erste sagt, „Oh je, es ist schon bald soweit“
Der Zweite fragt, „Ist euch auch so kalt? Ich brauch dringend einen Schal.“
Der Dritte sagt, „Ach kalt, ach Quatsch, das ist mir doch egal.“
Der Vierte sagt, „Los geht’s, lasst uns laufen, hüpfen, eiern!“
Der Fünfte ruft, „Und Halloween feiern!“
(Alternativ dazu: Der Fünfte ruft, „Und die Kürbiszeit feiern!“
Ein Sturm zieht auf mit Donnergrollen
Und fünf kleine Kürbisse rollen, rollen, rollen … und sind verschollen)
Zur visuellen Unterstützung dieses Reims können aus Pfeifenreinigern ganz einfache Fingerpuppen
gebastelt werden. So wird aus dem Reim ein Fingerspiel. Benötigt werden 3 orangefarbene
Pfeifenputzer und ein grüner Pfeifenputzer. Passende Stücke abschneiden, um den jeweiligen Finger
wicklen und mit einem kleinen Stück grünem Pfeifenputzer verzieren.
Bonus-Idee: Ein laufendes, hüpfendes, krabbelndes Hallo!
So geht’s: Jedes Kind denkt sich eine verrückte Art aus, den Morgenkreis zu durchqueren (krabbeln,
wie eine Krabbe seitwärts gehen, hüpfen, schleichen etc.), um sein Gegenüber (Mädchen sagen den
Jungen Hallo und umgekehrt) zu begrüßen. Nun ist das nächste Kind an der Reihe und begrüßt
ebenfalls sein Gegenüber (Mädchen/Junge – Junge/Mädchen).