Modul 6 Argumentatives Formulieren Ueben
Modul 6 Argumentatives Formulieren Ueben
Ar g u me n t ie r e n d e s
Schwierigkeiten hat, ....
... Konjunktionen (bzw. Adverbien) zu AB 6.1 – 6.8 L 6.1 – 6.8
nutzen und Sätze sprachlich zu
verbinden
S c hr ei b en
... den Hauptteil einer Argumentation AB 6.16 – 6.18 L 6.16 – 6.18
sprachlich zu gestalten
1
Netzwerk G8
AB6.1
Ar g u me n t ie r e n d e s
S c hr ei b en
1.____________________________________________________________________
2.____________________________________________________________________
3.____________________________________________________________________
4.____________________________________________________________________
2
Netzwerk G8
AB6.2
Ar g u me n t ie r e n d e s
weil, aber, jedoch, und, als, denn, obwohl, dennoch, das heißt, um…zu, wenn auch,
S c hr ei b en
falls, anstatt dass, nämlich, um, nicht nur, weder – noch, allerdings, weil, dass, sofern,
damit, wogegen, dadurch dass, indem, wenn, während
1. Funktion:
2. Funktion:
3. Funktion:
4. Funktion:
5. Funktion:
3
Netzwerk G8
AB6.2
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc h r eib e n
4
Netzwerk G8
AB6.3
Ar g u me n t ie r e n d e s
In diesem Satz wird eine falsche Begründung oder
formuliert. Denn die Sonne produziert Wärme und
kann somit nicht der Grund dafür sein, dass es kalt
ist. Mit diesem Satz soll ausgedrückt werden, dass
die Sonne wohl nicht kräftig genug scheint, da es
weiterhin kalt ist, obwohl wenn die Sonne scheint.
Einräumung (Konzessivsatz)
S c hr ei b en
5
Netzwerk G8
AB6.3
Falsches Beispiel So ist es richtig:
Ar g u me n t ie r e n d e s
S c hr ei b en
6
Netzwerk G8
AB6.4
Ar g u me n t ie r e n d e s
S c hr ei b en
7
Netzwerk G8
AB6.5
Ar g u me n t ie r e n d e s
S c hr ei b en
LISA
WORTSPEICHER
8
Netzwerk G8
AB6.6
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc h r e ibe n
WORTSPEICHER
aber, nachdem, weil, folglich, wenn,
einerseits, andererseits, deshalb, zwar,
obwohl, hingegen, allerdings, schließlich
9
Netzwerk G8
AB6.7
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc h r e ibe n
Wortspeicher
weil, und so, im Gegenteil, denn, sodass,
so weit ... dass, z.B., darüber hinaus,
zudem, und, wenn, indem, falls
10
Netzwerk G8
AB6.8
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc h r e ibe n
11
Netzwerk G8
AB6.9
Meinung, Argumente
und Stützen formulieren
Es gibt Wörter und Wortgruppen, die sog. Phrasen, mit denen Ihr nicht nur den Haupt- oder Glied-
satz einleitet, sondern dem Leser auch signalisiert, ob Ihr eine Meinung oder ein Argument zum
Ausdruck bringen wollt. Bei der Formulierung eines Argumentes sind die Konjunktionen sehr hilf-
reich, weil sie einen logischen Schluss oder eine Begründung einleiten und so dem Leser helfen, dei-
nen Text besser zu verstehen.
Die Stütze erkennt man eher aus dem Satzinhalt heraus, indem Beispiele, Veranschaulichungen, ei-
gene Erfahrungen usw. dargestellt werden, die das Argument abstützen. Dabei können solche Phra-
sen helfen, die auf das Argument verweisen und es mit zusätzlichen Anmerkungen unterfüttern.
In den folgenden Aufgaben übst Du weitere Formulierungshilfen, mit denen Du den Leser auf Mei-
nungen und Argumente, aber auch Stützungen hinweisen kannst. Hierbei musst Du auf den logischen
Ar g u me n t ie r e n d e s
Zusammenhang achten, der sprachlich zum Ausdruck kommen soll.
Sc h r e ibe n
nach diesem Schema bilden, mit denen Du die Sätze for- • Ich bin dafür, dass…
mulierst. • Ich schlage vor, dass…
Schreibe nun Deine Meinung in vier Ausdrucksvaria- • Ich mache den Vorschlag, dass…
tionen auf, wobei die beiden fettgedruckten Phra- • •••
sen verwendet werden müssen:
Beispiel: Ich bin der Ansicht, dass wir weiterhin an Samstagen frei haben sollten!
1. ______________________________________________________
______________________________________________________
2. ______________________________________________________
______________________________________________________
3. ______________________________________________________
______________________________________________________
4. ______________________________________________________
______________________________________________________
12
Netzwerk G8
AB6.9
Aufgabe 2: Eine Meinung formulieren
Formuliere mithilfe der Phrasen jeweils eine Meinungsäußerung zur inhaltlich vorgege-
benen Meinung. Gib mindestens zwei Varianten an.
Ich bin der Meinung, dass die Schuluniform eingeführt werden sollte.
Ich bin nicht der Meinung, dass die Schuluniform eingeführt werden wollte.
Ich bin der Meinung, dass die Schuluniform nicht eingeführt werden wollte.
________________________________________________________________.
Ar g u me n t ie r e n d e s
________________________________________________________________.
________________________________________________________________.
3. Kein Mensch muss perfekt sein, aber jeder sollte das Beste aus sich herausholen.
________________________________________________________________.
Sc h r e ibe n
________________________________________________________________.
________________________________________________________________.
________________________________________________________________.
________________________________________________________________.
________________________________________________________________.
13
Netzwerk G8
AB6.10
Meinung, Argumente
und Stützen formulieren
Stützung formulieren
Versuche, die folgenden Argumente durch • man denke beispielsweise an
die vorgegebenen Stützungen zu untermau- • z.B. • des Weiteren
ern, indem Du sie ausformulierst. Der • weiterhin • denn
Wort- und Phrasenspeicher rechts hilft • dies erkennt man schon an
Dir, passende Lösungsmöglichkeiten zu • so weist XY darauf hin, dass
finden. • Beispiele dafür sind
• durch XY belegt werden kann
Beispiel:
(Meinung) Ich vertrete den Standpunkt, dass
Ballerspiele nicht verboten werden sollten,
(Argument) weil sie nicht der Grund für die Gewalttaten im
realen Leben sind.
Ar g u me n t ie r e n d e s
(Stütze) Denn nicht jeder wird zum Straftäter,
der Ballerspiele spielt. nicht jeder, der Ballerspiele
spielt, wird zum Straftäter
Sc h r eib e n
(A) denn das Tragen der schweren Schultaschen führt zu
Rückenschmerzen, was Untersuchungen ver-
schiedener Studien
(S) __________________________________
____________________________________
3) (M) Ich meine, jeder sollte sich sozial mehr engagieren,
(A) denn die Menschen werden sonst immer Gerangel im Bus um einen Sitz-
rücksichtsloser im Umgang miteinander. platz
(S) __________________________________
____________________________________
4) (M) Ich bin der Überzeugung, dass
das Internet zur Vereinsamung der Menschen führt,
(A) weil man sich immer weniger zu einem echten Treffen Kontakt wird immer oberflächli-
verabredet. cher und die Menschen sind kurz
angebunden
(S) __________________________________
____________________________________
14
Netzwerk G8
AB6.11
Meinung, Argumente
und Stützen formulieren
Formulierungen korrigieren
Da ist wohl etwas durcheinander gekommen. Die Formulierungen passen
nicht zum Inhalt. Bitte korrigiere sie, indem Du
a) Weil es meine Meinung ist, dass Ballerspiele gefährlich sind, sollten sie verboten werden.
1. 2.
Ar g u me n t ie r e n d e s
b) Damit ich der Ansicht bin, dass es endlich mit dem Aufstieg klappt, wie es z.B. unsere B-Jugend
letzte Saison vorgemacht hat, sollten wir mehr trainieren.
1. 2.
c) Ich meine, damit alle gleich sind, gibt es keinen Streit aus Neid, wenn alle Schuluniformen tragen
Sc h r eib e n
sollten.
1. 2.
d) Weil es auch heißt „Probieren geht über Studieren“, bin ich der Meinung, dass man etwas in dem
angestrebten Beruf erst einmal ein Praktikum machen sollte, was die vielen Studienabbrecher zei-
gen.
1. 2.
15
Netzwerk G8
AB6.12
Adressatenorientiert
formulieren
Wörter nach Adressaten sortieren
Ar g u me n t ie r e n d e s
klarkommen Keine Lust dazu verpeilen
top! hervorragend
Sc h r eib e n
Adressat: Jugendliche und Freunde Adressat: Erwachsene
16
Netzwerk G8
AB6.13
Adressatenorientiert
Wörter adressatengerecht wählen formulieren
Der unten abgedruckte Text eines Schülers soll in der Schulzeitung veröffent-
licht werden, die vor allem von Eltern und Lehrerinnen und Lehrern gelesen
wird. Der Schüler hat aber an manchen Stellen Formulierungen gewählt, die
nicht zu diesen Adressaten passen.
Unterstreiche die Stellen und mache Verbesserungsvorschlage:
Ar g u me n t ie r e n d e s
Mami wieder einmal besorgt. „Klar, meinen Stick hab
ich in der Hosentasche“. So könntet ihr vielleicht in
Zukunft antworten.
Der Weg dahin ist ganz easy, wenn die Verantwortli-
chen endlich einmal peilen würden, wie eine moderne
Schule aussieht. Fette Taschen mit tonnenweise Bü-
chern mitzuschleppen – das ist die Welt von gestern.
Heute arbeitet man mit Rechnern. Kein Schwein macht
heute die Hausaufgaben noch mit einem Füller im Din-
A-4-Heft. Jedes halbwegs normale Schulbuch gibt es
auch digital. Alles, was in eine Schultasche reingeht,
Sc h r e ibe n
passt mit null Problemen auch auf einen Stick, den man
dann in den Laptop steckt, der in der Schule bleiben
kann.
Und endlich wäre Schluss mit Rückenschmerzen der
Kurzen aus der 5, wäre Schluss mit dicken Tonnen, die
dir im Bus ins Gesicht geschleudert werden.
Und in der Schule ist der Laptop auch voll nützlich: So
könnte jeder in jeder Stunde sofort ins Netz, wenn
das mal angesagt ist. Man müsste nicht immer wochen-
lang betteln, damit man mal in den PC-Raum kann.
Und jetzt nicht sofort wieder quäken: Wer soll das
bezahlen? Wenn Kinder so wichtig sind, dann wird es
wohl auch hinhauen, jedem einen Laptop zu bezahlen.
Also denkt mal nach: Es spricht alles dafür, jedem
Schüler einen Laptop zu geben.
17
Netzwerk G8
AB6.14
Im Folgenden sollst Du Dir noch einmal bewusst machen, was eine gute Einleitung alles leis-
ten soll. Dann fällt es Dir beim Formulieren leichter, die passenden Worte zu finden. Eine
Einleitung soll den Leser vorab darüber informieren, was ihn im Text erwartet, so wie bei
einer Ankündigung im Kino- oder Fernsehprogramm: Appetit machen, aber nicht alles verra-
ten.
Aufgabe 1
Ar g u me n t ie r e n d e s
immer mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ immer genügend Rand für die Korrektur zu
zu beginnen. lassen
Aufgabe 2
Um die empfohlenen Kriterien einer guten Einleitung zu erfüllen,
kann Folgendes in ihr enthalten sein:
Eine (rhetorische) Frage. Meine Telefonnummer für Rückfragen.
Sc h r e ibe n
Ein persönliches Erlebnis, das zum Thema Ein aktuelles Ereignis, das zum Thema passt.
passt.
Aufgabe 3
Um eine gute Einleitung zu schreiben, sollte man sich so klar ausdrücken, dass der
Leser weiß, was ihn erwartet. Sicherlich hängt das auch vom Leser selbst ab. Es gibt
jedoch, wie im Unterricht besprochen, einige feststehenden Wortgruppen (Phrasen)
oder auch einfach Wörter, die dem Leser helfen, Deine Gedankenfolge leichter zu er-
kennen.
Kannst Du Dich noch erinnern, wie wir diese feststehenden Wortgruppen und diese
Wörter genannt haben? Weißt Du auch noch, warum?
18
Netzwerk G8
AB6.15
Eine Einleitung für eine
Argumentation schrei-
ben
Chaos im Satzbauzimmer
1. Kontext:
Ihr sollt Euren Klassenraum wechseln, da man diesen künftig als Meditationsraum für Schüler nutzen
Ar g u me n t ie r e n d e s
möchte. Euer neuer Klassenraum befindet sich nun im Kellergeschoß, wo es auch keine Fenster gibt.
Das gefällt Euch gar nicht, zudem gibt es noch eine Menge anderer Argumente dagegen, den Raum zu
wechseln. Nun wollt ihr eure Eltern in einem Brief davon überzeugen, bei der Protestaktion gegen
den Umzug mitzuhelfen.
Satzschnipsel: unser bisheriger Klassenraum soll nun als Meditationsraum genutzt werden – wir müs-
sen jetzt in einen anderen Raum ausweichen – dunkler Raum im Kellergeschoß ohne Fenster – selbst
einmal zur Schule gegangen – wie würde Euch ein solcher Raumwechsel gefallen?
Liebe Eltern,
a) _____________________________________________________________________
Sc h r e ibe n
_____________________________________________________________________
b) _____________________________________________________________________
2. Kontext:
Du hast Deine Tischnachbarin in der Klassenarbeit von Dir abschreiben lassen. Sie hat alles wörtlich
abgeschrieben, sodass Eurer Lehrer das im Nachhinein bemerkt und Euch nun beiden eine Sechs
gegeben hat. Du findest das unfair und schreibst ihm einen Brief, damit Du Deine Argumente auch
gut zum Ausdruck bringen kannst.
Satzschnipsel: „Geben seliger denn nehmen“ – in diesem Sinne gehandelt und Hilfe angeboten –
jetzt Strafe kassieren?
a) _____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
b) _____________________________________________________________________
19
Netzwerk G8
AB6.15
3. Kontext:
Du hast erfahren, dass die Schüler an der benachbarten „Albert-Einstein-Schule“ jeden Montag
zusammen frühstücken, um das Klassenklima zu verbessern. Zwar dauert der Schultag dann auch
eine Stunde länger, aber während des Frühstücks werden viele Dinge besprochen und Meinungen
ausgetauscht, auch die Lehrer haben mehr Zeit, auf die Schüler einzugehen. Insgesamt ist dadurch
auch die Arbeitsatmosphäre besser geworden. Dir gefällt diese Idee gut und Du möchtest nun Euren
Direktor davon überzeugen, das auch für Eure Schule so zu handhaben.
Satzschnipsel:
sicher schon mitbekommen, bei uns herrscht ein nicht so gutes Klassenklima – viele Probleme kom-
men nicht zur Aussprache – in dieser Sache für Abhilfe zu sorgen – tägliches Frühstück wie „Albert-
Einstein-Schule“
a) _____________________________________________________________________
Ar g u me n t ie r e n d e s
_____________________________________________________________________
b) _____________________________________________________________________
Sc h r e ibe n
20
AB6.16
Ar g u me n t ie r e n d e s Sc h r e ibe n
21
Den Hauptteil einer Ar-
gumentation schreiben
Formulierungen für den Hauptteil sortieren
Aufgabe: Sortiere! Mit diesen Formulierungen kann man
den Hauptteil zu neuen Argumente, eine Schlussfol- den Hauptteil
beginnen. Argumenten stützen, anrei- gerung ausdrü- beenden (wichti-
überleiten. chern, erläutern. cken. ges Argument).
1. Es sollte weiterhin nicht außer Acht gelassen werden, dass
2. Ein weiterer/wichtiger Grund für
3. Nicht übersehen werden darf, dass
4. Zudem muss man berücksichtigen, dass
5. Hierfür spricht schon
ARGUMENTATIVES FORMULIEREN ÜBEN (FÖRDERMATERIAL)
6. Zunächst
7. Ebenso
8. Was noch hinzukommt ist, dass…
9. Ferner
10. Es ist (nämlich) zu berücksichtigen
11. Besonders wichtig ist schließlich
12. Schließlich
13. Zunächst lässt sich anführen, dass
14. also
15. Ebenso bedeutsam ist…
16. demzufolge (demnach)
17. Entscheidend ist aber vor allem…
G8
AB6.17
Den Hauptteil einer Ar-
gumentation schreiben
Aus Schnipseln einen Text machen
Nutze die Überleitungen aus der Tabelle (AB 6.16) zur Formulierung von Meinung, Ar-
gument und Stützung, um aus den Satzschnipseln einen Hauptteil zu formulieren.
Schreibe ins Heft.
Ar g u me n t ie r e n d e s
Briefkopf:
Thomas-Mann-Gymnasium – Klasse 8c (Absender) – Frau OStD’ Dr. Meister – Datum - Anrede
Einleitung:
Intensive Diskussion im Deutschunterricht - Kosten könnten über Sponsoren abgedeckt werden -
[Meinung formulieren] – manche Bedenken – Einigkeit über Vorschlag, ein Laptop für jeden Schüler
anzuschaffen
Hauptteil:
[mit Argument verbinden] Schultasche könnte durch Stick ersetzt werden
Sc h r e ibe n
schwer ist wie sie selbst
Schlussteil:
Laptops = Finanzierbar und Bereicherung für schulisches Lernen. Bitte, dieses Anliegen auf der
nächsten Schulkonferenz zu diskutieren
22
AB6.18
Ar g u me n t ie r e n d e s Sc hr e i ben
23
Den Hauptteil einer Ar-
gumentation verbessern
Formulierungen im Hauptteil verbessern
Unten findest du einen Kommentar eines Schülers zu SchülerVZ in einer Schulzeitung, die vor allem von
Eltern und Lehrerinnen und Lehrern gelesen wird. Einleitung und Schluss sind schon korrigiert. Mache
auch für den Hauptteil Verbesserungsvorschläge.
SchuelerVZ: Beliebt, aber gefährlich
Ich will mit diesem Kommentar meine Meinung zu SchuelerVZ begründen, SchuelerVZ gehört für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag. Ohne
das viele Schülerinnen und Schüler im Alltag benutzen. Sie machen sich große Sorgen stellen sie private Fotos ins Netz, sprechen über Vorlie-
dabei wenig Gedanken und stellen private Fotos ins Netz, sprechen über ben und Schwächen und unterhalten sich mit anderen über Schule und
ARGUMENTATIVES FORMULIEREN ÜBEN (FÖRDERMATERIAL)
sich selbst und reden mit anderen über Schule und Lehrer. Lehrer.
Aber es gibt eine Menge Gefahren. Ich bin dafür, dass SchuelerVZ für Doch SchuelerVZ birgt viele Gefahren – so viele Gefahren, dass es für
Schüler unter 18 Jahren gesperrt werden sollte. Schüler unter 18 Jahren nicht frei zugänglich sein sollte.
Allein schon, dass vielen Kindern und Jugendlichen gar nicht bewusst ist,
was andere Menschen an Daten von ihnen einsehen können. Dabei sind
diese Daten gar nicht für diese Leute bestimmt. Es können Mitschüler, Leh-
rer oder Verwandte sein. Sogar Pädophilie können auf diese Seiten stoßen,
sich Fotos runterladen oder versuchen, Kontakt mit den Kindern und Ju-
gendlichen aufzunehmen.
Innerhalb einer Klasse kann SchuelerVZ zu Problemen führen. Wenn Schü-
G8
sie für alle sichtbar im Netz stehen. Wer das einmal erlebt hat, wird gemerkt
haben, wie schwer es ist, dies zu ertragen.
Und auch, dass SchuelerVZ das Freizeitverhalten von Jugendlichen verän-
dert: Sie treffen sich nicht mehr persönlich, sondern chatten lieber. Statt
sich persönlich zu sehen, verbringen sie ihre Zeit vor dem Bildschirm.
Zwar ist SchuelerVZ reizvoll, aber es sollte für Leute unter 18 Jahren ge- Hält man sich die genannten Gründen vor Augen, so merkt man, dass
sperrt werden. SchuelerVZ zwar für alle Schülerinnen und Schüler eine reizvolle Ein-
richtung ist, aufgrund seiner Gefahren aber für Kinder und Jugendliche
unter 18 Jahren gesperrt werden sollte!
Netzwerk G8
AB6.19
Im Folgenden sollst Du Dir noch einmal bewusst machen, was ein guter Schluss-
teil alles leisten soll. Dann fällt es Dir dann beim Formulieren leichter, die pas-
senden Worte zu finden. Ein Schlussteil sollte sich immer auf die Einleitung be-
ziehen und dem Leser so deutlich machen, dass die Ankündigung erfüllt wurde.
Dafür kann man die wichtigsten Punkte noch einmal kurz zusammenfassen.
Aufgabe 1
Ar g u me n t ie r e n d e s
sung meiner zentralen Aussagen dar-
auf hinzuweisen, dass meine Meinung
überzeugt.
je nach Schreibanlass mit meiner mich beim Leser für die Aufmerksam-
Meinung einen Appell zu äußern. keit zu bedanken.
Aufgabe 2
Sc h r e ibe n
Um einen guten Haupt- und Schlussteil zu schreiben, sollte man sich so klar
ausdrücken, dass der Leser den eigenen Gedanken gut folgen kann. Sicherlich
hängt das auch vom Leser selbst ab. Es gibt jedoch, wie im Unterricht be-
sprochen, einige feststehenden Wortgruppen (Phrasen) oder auch einfach
Wörter, die dem Leser helfen, Deinen Gedankenfolge leichter zu folgen.
24
Netzwerk G8
AB6.20
Ar g u me n t ie r e n d e s
1. Es sollte weiterhin nicht außer Acht gelassen werden, dass
2. Ein weiterer/wichtiger Grund für
3. Nicht übersehen werden darf, dass
4. Zudem muss man berücksichtigen, dass
5. Außerdem spricht für…, dass
6. Zunächst
7. Insgesamt wird deutlich, dass
8. Was noch hinzukommt ist, dass…
9. Für mich ist es daher ganz eindeutig, dass
10. Daran anknüpfend ist zu berücksichtigen
11. Besonders wichtig ist
Sc hr e i ben
12. Schließlich
13. Zunächst lässt sich anführen, dass
14. Zusammenfassend kann man sagen, dass
15. Ebenso bedeutsam ist…
16. demzufolge
17. Aus all diesen Gründen
18. Zu belegen ist dies durch
19. Ein ausschlaggebendes Argument besteht darin, dass
20. Letztendlich komme ich zu dem Schluss,
21. Alles in allem wird ganz klar, dass
22. Hält man sich die genannten Gründe vor Augen
23. Bedeutsam ist auch
24. Genauer gesagt
25. Infolgedessen
26. Abschließend lässt sich sagen, dass
27. Somit ist es letztlich unausweichlich
28. Zusammenfassend komme ich zu dem Schluss
25
Netzwerk G8
AB6.21
Den Schlussteil einer
Argumentation schrei-
ben
Einen Schlussteil formulieren
Satzschnipsel:
A)
Gewaltverherrlichung nimmt zu – immer brutalere Spiele – keine Kontrolle durch Eltern
Ar g u me n t ie r e n d e s
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________.
B)
Es wird auch keine Außenseiter mehr geben – Markenklamotten spielen keine Rolle mehr-
alle gleich – Einführung von Schuluniformen
__________________________________________________________________
Sc h r e ibe n
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
C)
Anschaffung von Schließfächern sinnvoll – Haltungsschwächen durch schwere Taschen –
Unterrichtsmaterial teilweise nicht am selben Tag gebraucht
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
__________________________________________________________________
26
Netzwerk G8
MODUL 6:
LÖSUNGSBLÄTTER FÜR
DIE LEHRKRÄFTE
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc h r e ibe n
27
Netzwerk G8
L6.1
Ar g u me n t ie r e n d e s
1.
2.
3._ Sc h r e ibe n
4._
28
Netzwerk G8
L6.2
Ar g u me n t ie r e n d e s
weil, aber, jedoch, und, als, denn, obwohl, dennoch, das heißt, um…zu, wenn auch,
falls, anstatt dass, nämlich, um, nicht nur, weder – noch, allerdings, weil, dass, sofern,
damit, wogegen, dadurch dass, indem, wenn, während
Sc h r e ibe n
29
Netzwerk G8
L6.2
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc h r e ibe n
30
Netzwerk G8
L6.3
In diesem Satz wird eine falsche Begründung
formuliert. Denn die Sonne produziert Wärme
und kann somit nicht der Grund dafür sein,
dass es kalt ist. Mit diesem Satz soll oder
ausgedrückt werden, dass die Sonne wohl
nicht kräftig genug scheint, da es weiterhin kalt
ist, obwohl wenn die Sonne scheint.
Einräumung (Konzessivsatz
Ar g u me n t ie r e n d e s
Das Erscheinen der Feuerwehr ist nicht
der Grund für den Brand, sondern
andersherum, der Brand ist Ursache
für das Erscheinen der Feuerwehr.
Begründung (Kausalsatz)
Die Einschränkung ist nicht plausibel.
Denn will er weiterhin ein Fußballprofi
Sc h r e ibe n
bleiben, muss er trainieren, um die
entsprechende Leistung bringen zu
können.
Zweck
Durch den falschen Satz wird ein
Gegensatz ausgedrückt, der in diesem
Zusammenhang nicht stimmt. Denn
das Training macht sie kräftiger.
31
Netzwerk G8
L6.4
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc hr e i ben
32
Netzwerk G8
L6.5
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc h r e ibe n
WORTSPEICHER
33
Netzwerk G8
L6.6
Ar g u me n t ie r e n d e s
Sc h r e ibe n
WORTSPEICHER
aber, nachdem, weil, folglich, wenn,
einerseits, andererseits, deshalb, zwar,
obwohl, hingegen, allerdings, schließlich
34
Netzwerk G8
L6.7
Ar g u me n t ie r e n d e s
Wortspeicher Sc h r e ibe n
weil - und so – im Gegenteil – denn –
sodass – so…dass - z.B. – darüber hinaus –
zudem – und – wenn – indem –
35
Netzwerk G8
L6.8
Obwohl die Kinderarmut immer deutlicher ansteigt, haben viele der Betroffenen eine
Spielekonsole zu Hause. Weil vielen Eltern die Geduld fehlt, sich mit ihren Nachkommen
Ar g u me n t ie r e n d e s
zu beschäftigen, halten sie diese Anschaffung für unumgänglich. Folglich leiden
insbesondere Kinder der Unterschicht unter den negativen Folgen des Computerkonsums.
Allerdings muss dies nicht zwingend negative Folgen haben, da der Konsum von Spielen
auch zu pädagogischen Zwecken eingesetzt werden kann. Außerdem ist insbesondere
bei der genannten Verbrauchergruppe kaum davon auszugehen, dass sie das Spiel ihrer
Kinder beaufsichtigt. Daher/Deshalb/Aus diesem Grund wird von immer mehr Politikern
und Bürgern gefordert, dass mehr Geld für Jugendeinrichtungen ausgegeben wird, so
dass den jungen Menschen eine neue Perspektive geboten wird und sie nicht allein durch
das häusliche Umfeld und die oft gewaltverherrlichenden Spiele geprägt werden.
Außerdem/Zudem/Ferner soll das Kindergeld erhöht werden, damit auch innerhalb der
Familien mehr Möglichkeiten geschaffen werden.
Sc h r e ibe n
36
Netzwerk G8
L6.9
Meinung, Argumente
und Stützen formulieren
Ar g u me n t ie r e n d e s
4. Ich denke, dass wir samstags weiterhin frei haben sollten!
Aufgabe 2: Eine Meinung formulieren
Formuliere mithilfe der Phrasen jeweils eine Meinungsäußerung zur inhaltlich vorgegebe-
nen Meinung. Gib mindestens zwei Varianten an.
1. Einführung der Schuluniform.
Ich bin der Meinung, dass die Schuluniform eingeführt werden sollte.
Ich bin nicht der Meinung, dass die Schuluniform eingeführt werden wollte.
Ich bin der Meinung, dass die Schuluniform nicht eingeführt werden wollte.
2. Ohne Handys ist das Leben viel kommunikativer.
Meiner Ansicht nach wäre das Leben ohne Handys viel kommunikativer.
Sc h r e ibe n
Ich denke, das Leben wäre viel kommunikativer, wenn wir keine Handys hät-
ten.
3. Kein Mensch muss perfekt sein, aber jeder sollte das Beste aus sich herausho-
len.
Ich meine nicht, dass ein Mensch perfekt sein muss, aber jeder sollte das
Beste aus sich herausholen.
Kein Mensch muss meiner Meinung nach perfekt sein, aber jeder sollte das
Beste aus sich herausholen
4. Es findet viel zu wenig Sportunterricht in der Schule statt.
Ich vertrete die Meinung, dass in der Schule viel zu wenig Sportunterricht
stattfindet.
Ich bin dafür, dass in der Schule viel mehr Sportunterricht stattfindet.
5. Verbot von Hausaufgaben
Ich schlage vor, dass Hausaufgaben verboten werden sollten.
Ich bin der Ansicht, Hausaufgaben sollten verboten werden.
37
Netzwerk G8
L6.10
Meinung, Argumente
und Stützen formulieren
Stützung formulieren
Versuche, die folgenden Argumente • man denke beispielsweise an
durch die vorgegebenen Stützungen • z.B. • des Weiteren
abzustützen, indem Du sie
• weiterhin • denn
ausformulierst. Der Wort- und
• dies erkennt man schon an
Phrasenspeicher rechts hilft Dir,
• so weist XY darauf hin, dass
passende Lösungsmöglichkeiten zu
finden. • Beispiele dafür sind
• durch…belegt werden kann
Beispiel:
(M) Ich vertrete den Standpunkt, dass
Ballerspiele nicht verboten werden sollten,
(A) weil sie nicht der Grund für die Gewalttaten im
realen Leben sind.
Ar g u me n t ie r e n d e s
(S) Denn nicht jeder wird zum Straftäter, der
nicht jeder, der Ballerspiele
Ballerspiele spielt.
spielt, wird zum Straftäter
1.)
(M) Ich bin dafür, dass
wir eine Schuluniform einführen,
(A) damit unnötiger Streit verhindert wird. Michael hat letzte Woche eine
(S) Man denke beispielsweise an Michael, der Schlägerei angefangen, weil man
ihn wegen seiner No-Name- Klei-
letzte Woche eine Schlägerei angefangen hat, weil man
dung gehänselt hat.
ihn wegen seiner No-Name-Kleidung gehänselt hat.
2.)
Sc h r e ibe n
(M) Meiner Ansicht nach
sollte jeder Schüler ein Schließfach in der Schule haben,
(A) denn das Tragen der schweren Schultaschen führt zu Untersuchungen ver-
Rückenschmerzen, was schiedener Studien
(S) durch Untersuchungen verschiedener Studien belegt
werden kann.
3.)
(M) Ich meine, jeder sollte sich sozial mehr engagieren, Gerangel im Bus um einen Sitz-
(A) denn die Menschen werden sonst immer platz
rücksichtsloser im Umgang miteinander.
(S) Dies erkennt man schon an dem Gerangel im Bus
um einen Sitzplatz.
4.) (M) Ich bin der Überzeugung, dass Kontakt wird immer oberflächli-
das Internet zur Vereinsamung der Menschen führt, cher und die Menschen sind kurz
(A) weil man sich immer weniger zu einem echten Treffen angebunden
verabredet.
(S) Denn der Kontakt wird immer oberflächlicher und
die Menschen sind kurz angebunden.
38
Netzwerk G8
L6.11
Meinung, Argumente
und Stützen formulieren
Formulierungen korrigieren
Da ist wohl etwas durcheinander gekommen. Die Formulierungen passen
nicht zum Inhalt. Bitte korrigiere sie, indem Du
a) Weil es meine Meinung ist, dass Ballerspiele gefährlich sind, sollten sie verboten wer-
den.
1. Die Meinung, dass Ballerspiele gefährlich 2. Meine Meinung ist, dass Ballerspiele
sind, wird als Grund zum Verbot dieser Spiele verboten werden sollten, weil sie gefähr-
benannt. Aber nicht die Meinung, sondern das lich sind.
Ar g u me n t ie r e n d e s
Argument, dass Ballerspiele gefährlich sind,
ist der Grund für das geforderte Verbot.
b) Damit ich der Ansicht bin, dass es endlich mit dem Aufstieg klappt, wie es z.B. unsere
B-Jugend letzte Saison vorgemacht hat, sollten wir mehr trainieren.
1. Es kommt zum Ausdruck, dass mehr 2. Ich bin der Ansicht, dass wir mehr
Training zur Ansicht führt, dass es end- trainieren sollten, damit es endlich mit
lich mit dem Aufstieg klappt. dem Aufstieg klappt, wie es z.B. unsere
Aber Ziel des Trainings ist es in erster B-Jugend letzte Saison vorgemacht hat.
Linie, dass es mit dem Aufstieg klappt
und nicht, dass sich die Ansicht in diese
Sc h r e ibe n
Richtung ändert.
c) Ich meine, damit alle gleich sind, gibt es keinen Streit aus Neid, wenn alle Schuluni-
formen tragen müssten.
1. Kein Streit aus Neid wird als Ursache 2. Ich meine, dass alle Schuluniformen
für das „Gleichsein“ formuliert. Das tragen müssten, damit alle gleich sind
Gleichsein aber erfolgt dann, wenn es und es so keinen Streit aus Neid gibt.
verbindlich für alle Schuluniformen gibt.
Die logische Folge ergibt sich aus: Schul-
uniformen führen zur Gleichstellung, was
wiederum dazu führt, dass es keinen
Streit aus Neid gibt.
39
Netzwerk G8
L6.12
Adressatenorientiert
formulieren
Wörter nach Adressaten sortieren
Ar g u me n t ie r e n d e s
klarkommen Keine Lust dazu verpeilen
top! hervorragend
Sc hr e i ben
Adressat: Jugendliche und Freunde Adressat: Erwachsene
Hallo Leute! / Liebe Leserinnen und Leser Liebe Leserinnen und Leser
40
Netzwerk G8
L6.13
Adressatenorientiert
Wörter adressatengerecht wählen formulieren
Der unten abgedruckte Text eines Schülers soll in der Schulzeitung ver-
öffentlicht werden, die vor allem von Eltern und Lehrerinnen und Lehrern
gelesen wird. Der Schüler hat aber an manchen Stellen Formulierungen
gewählt, die nicht zu diesen Adressaten passen.
Unterstreiche die Stellen und mache Verbesserungsvorschlage:
Ar g u me n t ie r e n d e s
Mami wieder einmal besorgt. „Klar, meinen Stick hab könnte die Antwort vielleicht in Zu-
ich in der Hosentasche“. So könntet ihr vielleicht in kunft lauten.
Zukunft antworten. einfach
Der Weg dahin ist ganz easy, wenn die Verantwortli- verstehen (einsehen)
chen endlich einmal peilen würden, wie eine moderne Dicke schweren
Schule aussieht. Fette Taschen mit tonnenweise Bü-
chern mitzuschleppen – das ist die Welt von gestern.
Heute arbeitet man mit Rechnern. Kein Schwein macht Niemand
heute die Hausaufgaben noch mit einem Füller im Din-
A-4-Heft. Jedes halbwegs normale Schulbuch gibt es Jedes gängige
auch digital. Alles, was in eine Schultasche reingeht, einer Platz hat
Sc h r e ibe n
passt mit null Problemen auch auf einen Stick, den man ohne Probleme
dann in den Laptop steckt, der in der Schule bleiben
kann.
Und endlich wäre Schluss mit Rückenschmerzen der
Kurzen aus der 5, wäre Schluss mit dicken Tonnen, die Kleinen aus der Klasse 5 /Tornistern
dir im Bus ins Gesicht geschleudert werden. anderen
Und in der Schule ist der Laptop auch voll nützlich: So sehr
könnte jeder in jeder Stunde sofort ins Netz, wenn evtl.: Internet
das mal angesagt ist. Man müsste nicht immer wochen- nötig wochenlang
lang betteln, damit man mal in den PC-Raum kann. warten, bis man einmal
Und jetzt nicht sofort wieder quäken: Wer soll das Und nun sollte man nicht sofort ein-
bezahlen? Wenn Kinder so wichtig sind, dann wird es wenden
wohl auch hinhauen, jedem einen Laptop zu bezahlen. möglich sein
Also denkt mal nach: Es spricht alles dafür, jedem Ein kurzes Nachdenken zeigt:
Schüler einen Laptop zu geben.
* An dieser Stelle könnte die ursprüngliche Formulierung ggf. stehenbleiben, weil hier die jugendsprachliche Wendung
auch stilistische Gründe haben könnte.
41
Netzwerk G8
L6.14
Eine Einleitung für eine
Argumentation schrei-
Was leistet eine Einleitung? ben
Im Folgenden sollst Du Dir noch einmal bewusst machen, was eine gute Einleitung
alles leisten soll. Dann fällt es Dir beim Formulieren leichter, die passenden Wor-
te zu finden. Eine Einleitung soll den Leser vorab darüber informieren, was ihn im
Text erwartet, so wie bei einer Ankündigung im Kino- oder Fernsehprogramm:
Appetit machen, aber nicht alles verraten.
Aufgabe 1
Ar g u me n t ie r e n d e s
cken.
immer mit „Sehr geehrte Damen und immer genügend Rand für die Korrektur
Herren“ zu beginnen. zu lassen
Aufgabe 2
Um die empfohlenen Kriterien einer guten Einleitung zu erfüllen,
kann Folgendes in ihr enthalten sein:
X Eine (rhetorische) Frage. Meine Telefonnummer für Rückfragen.
Sc h r e ibe n
X Ein persönliches Erlebnis, das zum The- X Ein aktuelles Ereignis, das zum Thema
ma passt. passt.
Aufgabe 3
Um eine gute Einleitung zu schreiben, sollte man sich so klar ausdrücken, dass der Leser weiß, was
ihn erwartet. Sicherlich hängt das auch vom Leser selbst ab. Es gibt jedoch, wie im Unterricht
besprochen, einige feststehenden Wortgruppen (Phrasen) oder auch einfach Wörter, die dem Le-
ser helfen, Deine Gedankenfolge leichter zu erkennen.
Kannst Du Dich noch erinnern, wie wir diese feststehenden Wortgruppen und
diese Wörter genannt haben? Weißt Du auch noch, warum?
42
Netzwerk G8
L6.15
Chaos im Satzbauzimmer
1. Kontext:
Ihr sollt Euren Klassenraum wechseln, da man diesen künftig als Meditationsraum für Schüler nut-
Ar g u me n t ie r e n d e s
zen möchte. Euer neuer Klassenraum befindet sich nun im Kellergeschoß, wo es auch keine Fenster
gibt. Das gefällt Euch gar nicht, zudem gibt es noch eine Menge anderer Argumente dagegen, den
Raum zu wechseln. Nun wollt ihr eure Eltern in einem Brief davon überzeugen, bei der Protestaktion
gegen den Umzug mitzuhelfen.
Satzschnipsel: unser bisheriger Klassenraum soll nun als Meditationsraum genutzt werden – wir
müssen jetzt in einen anderen Raum ausweichen – dunkler Raum im Kellergeschoß ohne Fenster –
selbst einmal zur Schule gegangen – wie würde Euch ein solcher Raumwechsel gefallen?
Liebe Eltern,
a) wie Sie sicherlich erfahren haben, soll unser bisheriger Klassenraum nun als Me-
ditationsraum genutzt werden, sodass wir jetzt in einen anderen Raum ausweichen
Sc h r e ibe n
müssen. Dabei handelt es sich um einen dunklen Raum im Kellergeschoß ohne
Fenster. Da Sie selbst zur Schule gegangen sind, können Sie sich leicht in unsere
Lage versetzen: Wie würde Ihnen ein solcher Raumwechsel gefallen?
b) Unserer Meinung nach ist das keine gute Idee und wir möchten einige Gründe
nennen, warum wir gegen den Umzug protestieren werden:
2. Kontext:
Du hast Deine Tischnachbarin in der Klassenarbeit von Dir abschreiben lassen. Sie hat alles wört-
lich abgeschrieben, sodass Eurer Lehrer das im Nachhinein bemerkt und Euch nun beiden eine
Sechs gegeben hat. Du findest das unfair und schreibst ihm einen Brief, damit Du Deine Argumente
auch gut zum Ausdruck bringen kannst.
Satzschnipsel: „Geben seliger denn nehmen“ – in diesem Sinne gehandelt und Hilfe angeboten
– jetzt Strafe kassieren?
a) „Geben ist seeliger denn nehmen!“ In diesem Sinne habe ich gehandelt und meiner
Tischnachbarin Hilfe angeboten. Und nun soll ich dafür jetzt eine Strafe kassie-
ren?
b) Ich finde das nicht gerecht und bitte Sie, Ihre Notenvergabe noch einmal zu
überdenken. Denn neben dem genannten christlichen Leitsatz sprechen auch noch 43
weitere Gründe dafür, uns nicht sofort eine Sechs zu geben:
Netzwerk G8
L6.15
3. Kontext:
Du hast erfahren, dass die Schüler an der benachbarten „Albert-Einstein-Schule“ jeden Montag
zusammen frühstücken, um das Klassenklima zu verbessern. Zwar dauert der Schultag dann auch
eine Stunde länger, aber während des Frühstücks werden viele Dinge besprochen und Meinungen
ausgetauscht, auch die Lehrer haben mehr Zeit, auf die Schüler einzugehen. Insgesamt ist dadurch
auch die Arbeitsatmosphäre besser geworden. Dir gefällt diese Idee gut und Du möchtest nun
Euren Direktor davon überzeugen, das auch für Eure Schule so zu handhaben.
Satzschnipsel:
sicher schon mitbekommen, bei uns herrscht ein nicht so gutes Klassenklima – viele Probleme kom-
men nicht zur Aussprache – in dieser Sache für Abhilfe zu sorgen – tägliches Frühstück wie „Al-
bert-Einstein-Schule“
a) wie Sie sicherlich schon mitbekommen haben, herrscht in unserer Klasse ein nicht
Ar g u me n t ie r e n d e s
b) Ich wende mich an Sie, da in dieser Sache für Abhilfe gesorgt werden kann, in-
dem wir ein alltägliches Frühstück einführen, wie es auch an der Albert-Einstein
Schule gemacht wird. Diesen Vorschlag möchte ich Ihnen nun näher begründen.
Sc h r e ibe n
44
L6.16
Ar g u me n t ie r e n d e s Sc h r e ibe n
45
Den Hauptteil einer Ar-
gumentation schreiben
Formulierungen für den Hauptteil sortieren
Aufgabe: Sortiere! Mit diesen Formulierungen kann man
Lösungsvorschlag den Hauptteil zu neuen Argumente, eine Schlussfol- den Hauptteil
beginnen. Argumenten stützen, anrei- gerung ausdrü- beenden (wichti-
überleiten. chern, erläutern. cken. ges Argument).
1. Es sollte weiterhin nicht außer Acht gelassen werden, dass X
2. Ein weiterer/wichtiger Grund für X
3. Nicht übersehen werden darf, dass X
4. Zudem muss man berücksichtigen, dass X X
5. Hierfür spricht schon X X
ARGUMENTATIVES FORMULIEREN ÜBEN (FÖRDERMATERIAL)
6. Zunächst X X
7. Ebenso X X
8. Was noch hinzukommt ist, dass… X
9. Ferner X
10. Es ist (nämlich) zu berücksichtigen X X
11. Besonders wichtig ist schließlich X
12. Schließlich X X
13. Zunächst lässt sich anführen, dass X X
14. also X X
15. Ebenso bedeutsam ist… X
16. demzufolge (demnach) X
17. Entscheidend ist aber vor allem… X X
G8
L6.17
Thomas-Mann-Gymnasium
Frau OStD’ Dr. Meister
Ar g u me n t ie r e n d e s
in unserer Klasse haben wir intensiv darüber diskutiert, ob es sinnvoll wäre, für jeden Schüler und
jede Schülerin einen Laptop anzuschaffen, wenn die Kosten dafür von Sponsoren übernommen wur-
den. Die Laptops könnten in der Schule verbleiben und stünden dort für die Arbeit zur Verfügung.
Trotz mancher Bedenken sind wir übereinstimmend der Meinung, dass dies sehr sinnvoll wäre.
Zunächst spricht dafür, dass auf diese Weise die Schultasche weitgehend durch einen Stick ersetzt
werden könnte. Bücher könnten digital auf dem Laptop gespeichert werden, Hefte durch Dateien
ersetzt werden, so dass auf diese Weise das gesamte Schulmaterial auf einem Stick Platz finden
würde. Auf diese Weise wären zum Beispiel Rückenschmerzen vieler Schüler vermeidbar. Viele
Fünftklässler tragen heute einen Tornister, der halb so schwer ist wie sie selbst. Das könnte durch
die Laptops vermieden werden. Alle Schülerinnen und Schüler müssten dann meist nur noch einen
Stick mit in die Schule nehmen.
Was noch hinzukommt, ist, dass sämtliche Schulunterlagen auf dem Stick gespeichert sein könnten,
Sc h r e ibe n
so dass die Schülerinnen und Schüler auch auf alte Materialien zurückgreifen könnten. In der Ober-
stufe könnte beispielsweise das gesamte Lernmaterial seit Beginn der Sekundarstufe II gespeichert
sein. Schülerinnen und Schüler könnten keine Unterlagen vergessen, alle hätten immer alles im Un-
terricht verfügbar.
Ein weiterer wichtiger Grund für die Anschaffung von Laptops ist, dass so ein zeitgemäßer Unter-
richt ermöglicht wird. Beispielsweise könnten Hausaufgaben am PC erledigt werden. Desweiteren
ließe sich das Internet von allen im Unterricht nutzen. Ferner wäre ein Hausaufgabenvergleich be-
quem per Beamer möglich.
Entscheidend ist aber vor allem, dass die Finanzierung der Laptops über Sponsoren möglich wäre.
Werden Laptops in großer Zahl bestellt, so sind diese oft billig zu haben. Und Firmen wäre sicherlich
bereit, dies zu fördern, weil sie damit werben könnten, die Bildung der nächsten Generation zu un-
terstützen.
Aus diesen Gründen scheinen uns Laptops finanzierbar zu sein und eine wichtige Bereicherung für
das schulische Lernen zu sein. Daher möchten wir Sie bitten, dieses Anliegen auf der nächsten
Schulkonferenz diskutieren zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Pia Pauli
Klassensprecherin 8c
46
L6.18
Ar g u me n t ie r e n d e s Sc h r e ibe n
47
Den Hauptteil einer Ar-
gumentation verbessern
Formulierungen im Hauptteil verbessern
Unten findest du einen Kommentar eines Schülers zu SchülerVZ in einer Schulzeitung, die vor allem von El-
tern und Lehrerinnen und Lehrern gelesen wird. Einleitung und Schluss sind schon korrigiert. Mache auch für
den Hauptteil Verbesserungsvorschläge.
SchuelerVZ: Beliebt, aber gefährlich Alternativvorschläge
Ich will mit diesem Kommentar meine Meinung zu SchuelerVZ begründen, SchuelerVZ gehört für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag. Ohne
das viele Schülerinnen und Schüler im Alltag benutzen. Sie machen sich große Sorgen stellen sie private Fotos ins Netz, sprechen über Vorlie-
ARGUMENTATIVES FORMULIEREN ÜBEN (FÖRDERMATERIAL)
dabei wenig Gedanken und stellen private Fotos ins Netz, sprechen über ben und Schwächen und unterhalten sich mit anderen über Schule und
sich selbst und reden mit anderen über Schule und Lehrer. Lehrer.
Aber es gibt eine Menge Gefahren. Ich bin dafür, dass SchuelerVZ für Doch SchuelerVZ birgt viele Gefahren – so viele Gefahren, dass es für
Schüler unter 18 Jahren gesperrt werden sollte. Schüler unter 18 Jahren nicht frei zugänglich sein sollte.
Allein schon, dass vielen Kindern und Jugendlichen gar nicht bewusst ist, Hierfür spricht schon die Tatsache, dass vielen Kindern und Jugendli-
was andere Menschen an Daten von ihnen einsehen können. Dabei sind chen gar nicht bewusst ist, dass ihre im offenen Bereich eingestellten
diese Daten gar nicht für diese Leute bestimmt. Es können Mitschüler, Leh- persönlichen Daten auch von Menschen eingesehen werden können,
rer oder Verwandte sein. Sogar Pädophilie können auf diese Seiten stoßen, für die sie gar nicht bestimmt sind. Dies können Mitschüler, Lehrer oder
sich Fotos runterladen oder versuchen, Kontakt mit den Kindern und Ju- Verwandte sein, die solche privaten Dinge nicht erfahren sollten. Im
gendlichen aufzunehmen. schlimmersten Fall können auch Pädophilie auf diese Seiten stoßen,
sich Fotos runterladen oder versuchen, Kontakt mit den Kindern und
G8
Jugendlichen aufzunehmen.
Innerhalb einer Klasse kann SchuelerVZ zu Problemen führen. Wenn Schü- Aber auch innerhalb einer Klasse kann SchuelerVZ zu Problemen füh-
ler von ihren Klassenkameraden auf SchuelerVZ gemobbt werden, so ist ren. Wenn Schüler von ihren Klassenkameraden auf SchuelerVZ ge-
Netzwerk
dies für alle einsehbar. Auch wenige Sätze können schwer verletzen, wenn mobbt werden, so ist dies für alle einsehbar. Auch wenige Sätze können
sie für alle sichtbar im Netz stehen. Wer das einmal erlebt hat, wird gemerkt schwer verletzen, wenn sie für alle sichtbar im Netz stehen. Wer das
haben, wie schwer es ist, dies zu ertragen. einmal erlebt hat, wird gemerkt haben, wie schwer es ist, dies zu ertra-
gen.
Und auch, dass SchuelerVZ das Freizeitverhalten von Jugendlichen verän- Und besonders wichtig ist schließlich, dass SchuelerVZ das Freizeitver-
dert: Sie treffen sich nicht mehr persönlich, sondern chatten lieber. Statt halten von Jugendlichen verändert: Sie treffen sich nicht mehr persön-
sich persönlich zu sehen, verbringen sie ihre Zeit vor dem Bildschirm. lich, sondern chatten lieber. Statt sich persönlich zu sehen, verbringen
sie ihre Zeit vor dem Bildschirm.
Zwar ist SchuelerVZ reizvoll, aber es sollte für Leute unter 18 Jahren ge- Hält man sich die genannten Gründen vor Augen, so merkt man, dass
sperrt werden. SchuelerVZ zwar für alle Schülerinnen und Schüler eine reizvolle Ein-
richtung ist, aufgrund seiner Gefahren aber für Kinder und Jugendliche
unter 18 Jahren gesperrt werden sollte!
Netzwerk G8
L6.19
Im Folgenden sollst Du Dir noch einmal bewusst machen, was ein guter Schlussteil alles
leisten soll. Dann fällt es Dir dann beim Formulieren leichter, die passenden Worte zu fin-
den. Ein Schlussteil sollte sich immer auf die Einleitung beziehen und dem Leser so deutlich
machen, dass die Ankündigung erfüllt wurde. Dafür kann man die wichtigsten Punkte noch
einmal kurz zusammenfassen.
Aufgabe 1
Ar g u me n t ie r e n d e s
Wenn ich einen Schlussteil formuliere, berücksichtige ich dabei,…
(mehrere Antworten möglich)
X wem ich schreibe (Adressatenbezug). X den Leser durch eine Zusammenfas-
sung meiner zentralen Aussagen dar-
auf hinzuweisen, dass meine Meinung
überzeugt.
X je nach Schreibanlass mit meiner mich beim Leser für die Aufmerksam-
Meinung einen Appell zu äußern. keit zu bedanken.
Sc h r e ibe n
schieden.
* Auch bei einem Brief ist die Unterschrift nicht Element des Schlussteils.
Aufgabe 2
Um einen guten Haupt- und Schlussteil zu schreiben, sollte man sich so klar ausdrücken,
dass der Leser den eigenen Gedanken gut folgen kann. Sicherlich hängt das auch vom Leser
selbst ab. Es gibt jedoch, wie im Unterricht besprochen, einige feststehenden Wortgrup-
pen (Phrasen) oder auch einfach Wörter, die dem Leser helfen, Deinen Gedankenfolge
leichter zu folgen.
Kannst Du Dich noch erinnern, wie wir diese feststehenden Worteinheiten und diese Wör-
ter genannt haben? Weißt Du auch noch, warum?
Signalwörter und Signalphrasen. Sie „signalisieren“ dem Leser, ob der Autor eine Mei-
nung, ein Argument, eine Stützung oder eine Überleitung formuliert.
48
Netzwerk G8
L6.20
Wie Du im vorherigen Aufgabenbereich erfahren konntest, gibt es eine unendliche Vielzahl an Mög-
lichkeiten, einen Schlussteil zu schreiben. Deswegen kann man auch nicht konkret sagen, mit welchen
Sätzen der Schlussteil formuliert werden soll. Aber es gibt für die Überleitung vom Hauptteil zum
Schlussteil passende Signalphrasen und –wörter.
Diese bringen zum Ausdruck, dass Du von Deinem Hauptteil zum Schlussteil überleiten willst.
Markiere bitte, welche der untenstehenden Signalphrasen oder Wörter geeignet sind, um
vom Hauptteil zum Schlussteil überzuleiten.
Ar g u me n t ie r e n d e s
3. Nicht übersehen werden darf, dass
4. Zudem muss man berücksichtigen, dass
5. Außerdem spricht für…, dass
6. Zunächst
7. Insgesamt wird deutlich, dass
8. Was noch hinzukommt ist, dass…
9. Für mich ist es daher ganz eindeutig, dass
10. Daran anknüpfend ist zu berücksichtigen
11. Besonders wichtig ist
12. Schließlich
13. Zunächst lässt sich anführen, dass
Sc hr e i ben
14. Zusammenfassend kann man sagen, dass
15. Ebenso bedeutsam ist…
16. demzufolge
17. Aus all diesen Gründen
18. Zu belegen ist dies durch
19. Ein ausschlaggebendes Argument besteht darin, dass
20. Letztendlich komme ich zu dem Schluss,
21. Alles in allem wird ganz klar, dass
22. Hält man sich die genannten Gründe vor Augen,
23. Bedeutsam ist auch
24. Genauer gesagt
25. Infolgedessen
26. Abschließend lässt sich sagen, dass
27. Somit ist es letztlich unausweichlich
28. Zusammenfassend komme ich zu dem Schluss
49
Netzwerk G8
L6.21
Formuliere jeweils einen Schlussteil, indem Du die aufgeführten Satzschnipsel mit Dir be-
kannten Signalphrasen verbindest.
Satzschnipsel:
A)
Gewaltverherrlichung nimmt zu – immer brutalere Spiele – keine Kontrolle durch Eltern gewährleis-
Insgesamt wird deutlich, dass die Gewaltverherrlichung durch immer brutalere Spiele zunimmt
und keine Kontrolle durch die Eltern gewährleistet ist. Somit ist ein Verbot von Ballerspielen
Ar g u me n t ie r e n d e s
unausweichlich.
B)
Es wird auch keine Außenseiter mehr geben – Markenklamotten spielen keine Rolle mehr- alle gleich –
Einführung von Schuluniformen
Letztlich komme ich zu dem Schluss, dass durch die Einführung von Schuluniformen die Mar-
kenklamotten keine Rolle mehr spielen, alle gleich sind und es so auch keine Außenseiter mehr
geben wird.
C)
Anschaffung von Schließfächern unausweichlich– Verhinderung von Haltungsschwächen bei Schülern,
Sc h r e ibe n
die durch das Tragen schwerer Taschen entwickelt werden
Entscheidend ist aber vor allem, dass die Anschaffung der Schließfächer unausweichlich ist, da
man so verhindert, dass die Schüler durch das Tragen der schweren Taschen Haltungsschwä-
chen entwickeln.
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