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Methodik 1

Német

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Seminar

Aufgaben und Ziele der Nationalitätenkindergärten


Im Allgemeinen:

nach dem Grunddokument der Kindergartenerziehung+ (Rahmenplan 1.2.3. Rosa Mammel)

Ziel: Erziehung und Entwicklung der 3-6/7 –jährigen Kinder

spezifische Ziele: 1. die Pflege der deutschen Sprache im Kommunikationsprozess

2. Bewahren und Pflegen der Kultur der Ungarndeutschen

Aufgaben: Erziehungsaufgaben: Entwicklung der Sprechfreude und der Sprechfertigkeit

Beziehung zu der deutschen Sprache aufbauen

Entwicklung der Ausdrucksfähigkeit

Entwicklungsaufgaben: mündliche Sprechübungen zur Entwicklung der Sprechfertigkeit,

Grundprinzipien der deutschen Sprache kennenlernen: Satzmodelle

Wortschatzerweiterung

grammatisch-phonetisch richtig sprechen

Kennlernen der Gegenstände, Folklore der Ungarndeutschen

Merkmale: Lernathmosphäre: ruhig, ausgeglichen, Rutinen-Sicherheit

für die Kinder spontan - für die Kindergärtnerin geplant und vorbereitet
(Vorentlastung)

mit Veranschaulichungsmittel

handlungsorientiert-multisensorisch: die deutsche Sprache wird in


Handlungen eingebettet und durch sie den Kindern beigebracht

Fertigkeiten: Fähigkeit – Übung – Fertigkeit

sprachliche Fertigkeiten: mündlich: 1. Hörverstehen, 2. Sprechen,

schriftlich: Lesen, Schreiben

Inhalt: Wortschatz + Grammatik – Modellsätze/Satzmodelle erwerben/aneignen


Aspekte: pragmatischer (Textebene+Kultur): das Kind verwendet die deutsche Sprache als
Ausdrucksmittel für Höflichkeitsformel (z.B: danke schön, bitte schön, Guten Tag, Auf Wiedersehen,
Tschüss, Ich möchte…, Ich mag… /nicht) in einfachen, eindeutigen Situationen

semantischer Aspekt (Wortschatz): ⌂ - ház – Haus ⌂ - Haus ohne Übersetzung mit


Veranschaulichung

Substantive, Adjektive, Verben (Tätigkeit), Zahlwörter, Adverbien

syntaktischer Aspekt ( Satz: Grammatik+ Wortschatz): Befehle, Fragesätze, Aussagesätze,


Höflichkeitsformeln=Satzmodelle

phonetischer Aspekt: unterscheiden: Töne und Geräusche, Wörter entdecken, üben und
aussprechen, Sprechtempo, Sprechrhythmus: tief-laut- Betonung, Stelle soll das Kind nachahmen

literarischer Aspekt: Reime, Gedichte, Geschichten, Märchen, Zungenbrecher, Lieder

Vorbild: KindergärtnerIn

1. Seminar

Die Spracherziehung ein organischer Teil der Arbeit im Nationalitätenkindergarten ist: unter der
Berücksichtigung der Altersbesonderheiten der Kinder:

- Artikulationsbasis: flexibel, anpassungsfähig – guter Zeitpunkt für den Erwerb einer zweiten
Sprache, bei logopädischen Schwierigkeiten bedeutet eine andere, hilfreiche
Herangehensweise (Lautbildungsorgane: Lippen, Zähne, Zunge, harter und weicher Gaumen,
Kehle, Nasenhöhle, Mundhöhle), Nachahmung ohne Hemmungen, Spracherwerb durch
Tätigkeit
- Grundbedürfnisse: physische (essen, trinke, schlafen usw.), Tätigkeit, neuen Erfahrungen
(Neugierde), emotionale (Liebe, Sicherheit, menschliche Kontakte, Rutine,) - Befriedigen,
sonst kein Lernen
- Rollenwechsel: verstehendes Hören – Antworten (Kommunikation) Interaktionssituatonen:
planen, organisieren: 1. Wortschatz beibringen (veranschaulichen, spielen) 2. Übung (durch
abwechslungsreiche Spiele, Aufgaben, Lieder, Gedichte und Rollenspiele) 3. gelernten
Wortschatz aktivieren durch Sprechen

- Nationalitätenkindergartentypen: A: einsprachig=deutschsprachig
B: zweisprachig: 50% auf Deutsch und 50% auf Ungarisch
Traditionspflege: durch die Vermittlung vom Volksgut – Anbahnung einer Doppelidentität
Zusammenfassend: Kinder lernen: spontan, imitativ, und unbewusst durch Spieltätigkeiten
und handlungsorientiert, Hörverstehen an erster Stelle darauf gebaut das Sprechen in allen
Bereichen des Kindergartenlebens (Angebot/Anregung und Rutinen)

Quantität+Qualität der Erscheinung der deutschen Sprache

2. Seminar Prinzipien der zweisprachigen Erziehung


3. Seminar: Arbeitsweisen

Tätigkeiten: Spielen, Lernen, Arbeiten

Spielen: elementare Lebensäußerung spezielle Form des Lernens (unbewusstes Lernen), spontane
Tätigkeit

- die Bedingungen sichern,


- keine voreiligen Anleitungen,
- das Spiel als wichtige, kreative Tätigkeit anerkennen,

A, gelenktes Spiel: für das Kind spontan - für die Kindergärtnerin geplant

- freiwillige Entscheidung: das Spiel baut sich auf die Erfahrungen, Erlebnisse der Kinder
- Einleitung-Vorentlastung in das Thema, Motivation
- Wiederholungen: Sicherheit, Übung
- Interesse, Freude - intrinsische (innere) Motivation
- imitativ

Hauptformen des gelenkten Spieles:

- Funktionsspiele: für kleine Kinder (3-4) Wortschatzerwerb


- Rollenspiele: für die Mittleren und Großen – Sprechübungen (Aussprache, aktiver
Sprachgebrauch)
- Dramatisieren:
- Kreisspiele:
- Regelspiele: Gesellschaftsspiele, Kartenspiele, didaktische Spiele: dienen der Übung,
Wiederholung, zur Einführung neuer Kenntnisse
- Bewegungsspiele: Fangen, Verstecken, Ballspiele, Schaukeln, Sandkasten, Rutsche, Wippe

Ziel: anleiten zum produktiven Sprechen (Wörter, Satzmodelle)

Spiel=Lernen das wertvollste Lernen

Arbeit:

Tischdienst: die Namen von Teller, Besteck, Lebensmittel, Speisen, Getränke benennen

Pflanzen gießen, im Hof arbeiten (Blätter zusammenziehen), Raum organisieren (Stühle


transportieren)

Sachliche Voraussetzungen Nationalitätenkindergarten

Medien: (ersatznatürliche Umwelt schaffen)

visuell: Bilder: Zeichnungen, Fotos, Bildkarten, Dias, Spiele: Gesellschaft, Karten, Puzzle,
Spielzeug, Realien, Bilderbücher, Zeitschriften, Handpuppen
auditive: Musikinstrument, CD

audiovisuelle: Film, DVD, Computer

Sozialformen im KIndergarten:

ganze Gruppe 1.(frontal): Kreisspiel, Sport, Märchenerzählen, Ausflüge, Spaziergänge, Essen, Hof,

2. Gruppenarbeit: 3-5/6: Rollenspiel, Dramatisieren, Regelspiele, Gesellschaftsspiele,


Bilderbuchbetrachtung,

3. Partnerarbeit: Kartenspiel, Dialog, basteln/malen/zeichnen

4. individuelle Arbeit: trösten, empfangen, Schoßspiele: Kniereiter, Streichel/Kosereime

Ausspracheschulung: Kartoffel, Teller, Keks, Lego, jung, Qualität der Sprachvermittlung+Quantität

Kontrolle: Wortschatzkenntnis

Nationalitätenkindergartentypen: 1. einsprachig: den ganzen Tag auf Deutsch (2


KIndregartnerinnen+Kinderpflegerin) 2. zweisprachig: Hälfte auf Deutsch Hälfte auf Ungarisch

Zusammenarbeit mit der Schule mit Familie

Die Kindergärtnerin übernimmt das Erziehungsrecht – und die Pflichten der Kinder für die
Kindergartenzeit.

Möglichkeiten der Zusammenarbeit:

- Ausflug:
- Veranstaltungen: Feiertage (Martinstag, Weihnachten, Muttertag, Ostern, Fasching)
- Mitgestalten der Veranstaltungen: Basteln, Vorbereitungsphase, Spielnachmittag
- Eingewöhnung
- Elternabend
- Hospitation –Tag der offenen Türe
- Ausstellung – Standverkauf

mit der Schule:

- Tag der offenen Türe: Kindergartenkinder besuchen die Schule, LehrerInnen besuchen die
Kindergartenkinder, Kindergärtnerinnen besuchen die Schulkinder, Schulkinder besuchen
den Kindergarten,
- Eltern über die Schule informieren: Lehrerin, FörderpädagogIn einladen
- Deutschralley-Spielnachmittage

örtliche Nationalitätenselbstverwaltung
Schulbereitschaft:

Sprache hat mit Denken zu tun. Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen ihnen.

Denkerziehung durch Spracherziehung:

Klassifikation: Zusammengehörendes in Verbindung bringen: Farbe, Form, Materialeigenschaften:


hart, weich, Aggregatzustände: flüssig, fest, gasförmig, Größe, Gewicht, Klang, Geschmack, Geruch

Gruppen bilden: nach Oberbegriff oder nach Unterbegriff

Reihenbildung: Serisation: etwas in die Reihe ordnen: Zufall, Wahrnehmungsgebundene,


operationelle Ordnung,

Grundlegung des Zahlbegriffs: Zuordnungen erstellen: , zählen lassen,

Raumbegriff: Teile erkennen, Richtungen: oben, unten, links, rechts, vorne, hinten

Zeitbegriff: durch Tätigkeiten, Gegenwart, Zukunft, Vergangenheit

Schulbereitschaft des Kindergartenkindes:

Das Kind wird systematisch und kontinuierlich auf die Anforderungen der Schule vorbereitet

Die Kinder sollen kognitiv, sozial und emotional reif für die Schule sein.

leistungsfreudig, anpassungsfähig, kontaktbereit und neugierig/offen, ausdauernd: mit 6-7 Jahren in


etwa 20-25 Minuten lang Entwicklung der Konzentration systematisch von Anfang an

In der Spracherziehung:

- die Kinder sind anpassungsfähiger, weil sie in zwei Sprachen und in zwei Kulturen ihr
Vorschulleben verbringen,
- sie sind kontaktbereiter, weil sie in Kommunikationssituationen den Rollenwechsel übten,
- sie sind lernfähiger, weil sie die Aussprache, den Wortschatz der deutschen Sprache geübt
haben,
- sie sind leistungsfreudiger, weil die deutsche Sprache durch viele Erlebnisse erlebt haben und
durch handlungsorientierte Tätigkeiten die Sprache vermittelt wurde – Erfahrungen
gesammelt,
- sie sind neugierig, weil sie das produktive Sprechen miterlebt haben und das Nachahmen
geübt haben,
- sie sind bereit neues zu erlernen, sie sind offen, weil sie eine gewisse Sprachfertigkeit haben
und durch die ständige Wiederholung sie gefestigt wurde, deshalb sind sie ausdauernder

Sprachliche Schwerpunkte der zweisprachigen Erziehung

1. Im Kindergartenjahr:
Im September und der Oktober:
- Gewöhnungszeit: Eingewöhnung für die Anfänger und die Zurückgewöhnung für die
größeren Kinder: Grußformel: Wiederholung mit den älteren Kindern, durch Nachahmung
den Kleinen beigebracht – Grundlage für die sprachliche Aufnahmefähigkeit der Kinder gelegt
- Reime, Lieder werden wiederholt
- Themenkreise:
1. Die Kinder sind größer geworden: sprachliches Material: groß-größer,
Die neuen Kinder werden vorgestellt: Wie heißt du: Ich heiße….
Zeichen werden geklärt
2. Der Herbst:
Wetter: Der Wind weht/nicht. Die Sonne scheint/nicht. Es regnet/nicht. Es ist warm/kalt.
Der Himmel ist blau/bewölkt.
Obst und Gemüse: r Apfel, e Birne, e Traube, e Pflaume, e Nuss, Farben, e Tomate, e
gelbe Rübe, s Kohl/Kraut,r Blumenkohl, r Kohlrabi, r Rosenkohl, e Kartoffel, r Mais, r
Kürbis, Geschmack: süß, sauer, salzig, (bitter)
Bäume, Blätter, Kastanie sammeln
Tiere: Haus-Wild: s Eichhörnchen, r Bär, r Wolf, r Fuchs, s Reh, e Eule, r Igel, r Hirsch:
Farbe, Größe, Futter, Körperteile, Winterschlaf, Zugvögel: e Schwalbe, r Storch
Haustiere: r Hund, e Katze, e Gans, s Huhn, r Hahn, s Schwein, e Kuh, s Pferd, e Ente, e
Maus
Kleidungsstücke:
3. November-Dezember:
Vorbereitung für die Festtage: Martinstag, Barbaratag, Luziatag, Nikolaus, Weihnachten,
Advent, Märchen, Lieder, Reime
Die Familie: r Vater, e Mutter, r Bruder, e Schwester, e Oma, r Opa, e Tante, r Onkel
Stadt/Dorf
4. Winter: Januar und Februar:
Sport im Freien: Schlitten fahren, Ski fahren, Schneemann bauen, Schneeball werfen
Wetter: Es schneit/nicht. Baum ist kahl.
Kleidung:
Körperteile benennen
Gesundheit: Doktorspiele: …. tut weh. husten, … hat Fieber. .. ist krank.
Tiere im Winter
Verkehr: s Auto, s Fahrrad, s Motorrad, r Bus, r Zug, s Flugzeug, s Schiff, fährt, fliegt,
schwimmt, e Ampel ist rot, gelb, grün, e Zebrastreifen: links, rechts
Experimente: Aggregatzustände: fest (Eis), flüssig (Wasser), (gasförmig: Dunst) mit
Wasser
Fasching
5. Frühling: März-April-Mai
Wetter: Blumen blühen: Tulpe, Narzisse, Veilchen, Schneeglöckchen, Rose
Nationalfeiertag: Flagge/Fahne: rot, weiß, grün, Husaren
Tiere, Natur (Baum), Kalender basteln, Kleidung
Ostern: r Hase, s Ei-er, gießen, Osternest
Wochenplan: Obstsorten

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag


Ankunft der
Kinder
freies und
vorbereitetes
Spiel*
Frühstück
Umweltkunde Musik Literatur visuelle B. Sport
alltäglicher Sport alltäglicher Sport alltäglicher Sport alltäglicher Sport Wiederholung:
Sitzkreis
Obst essen
Hof: Freispiel
Mittagessen
Schlafen
Jause
Spielen

 Vorentlastung: sprachliche Vorbereitung für die Beschäftigung

Literaturbeschäftigung, visuelle Beschäftigung

Entwurf für Literaturbeschäftigung/ Beschäftigungsplan für…

1. Allgemeine Informationen:
PTE KPVK Übungskindergarten Gruppe N. 6
10.12. 2015.
gemischte Gruppe
Literaturbeschäftigung:
XY
2. Aufgaben
a, Tägliche Aufgaben:
 Empfang der Kinder
 Leitung der Spieltätigkeit
 Pflegeaufgaben
 Leiten der Beschäftigung

b, Erziehungsaufgaben

 Die Kinder sollen bei ihrer Ankunft grüßen.


 Die Kinder sollen das Spielprodukt des anderen achten.
 Die Kinder sollen auf ihr Spielzeug aufpassen.
 Die Kinder sollen die Höflichkeitsformel in ihrer Kommunikation anwenden
 Die Kinder sollen ihre Konflikte möglichst alleine lösen, oder mit Hilfe der
Kindergärtnerin.
 Die Kinder sollen nach dem Spielen Ordnung machen.
 Das Aneignen/Einhalten der Regel und Rutine.

c, Entwicklungsaufgaben

 Entwicklung der Feinmotorik durch Bauspiele, Gesellschaftsspiele und Zeichnen, der


Kreativität durch Bauspiele, Zeichnen.
 Entwicklung von Ausdauer, Geduld durch Memoriespiele, Gesellschaftspiele.
 Entwicklung von Gedächtnis und Aufmerksamkeit durch Memoriespiel usw.
 Entwicklung der deutschsprachigen Kommunikation im Memoriespiel,
Gesellschaftsspiel, im Frühstück, beim Empfang.

d, Sprachentwicklung

 Wortschatzerweiterung
 Wiederholung bekannter Wörter, Satzmodelle
 Entwicklung des Hörverstehens und der Aussprache
 Förderung der mündlichen Kommunikation
 Interaktionen mit den Kindern entwickeln
 Entwicklung der Sprechfertigkeit

e, Pflegeaufgaben

 Die Kinder sollen ihre Hände waschen.


 Die Kinder sollen ein Taschentuch benutzen.
 Ich sichere frische Luft im Raum.
 Die Kinder sollen der Temperatur entsprechend gekleidet sein.

3. Die Bedingungen der Spieltätigkeit


a, Objektive Bedingungen
 Zeit: Genügend Zeit zum Spiel sichern
 Raum: Genügend Raum für jede Spieltätigkeit und für die Literaturbeschäftigung
sichern.
 Mittel: Genügend und ästhetische Spielmittel für die Kinder bereit stellen.

b, Subjektive Bedingungen

 Atmosphäre: angenehm, gemütlich, ruhig, Kinder sollen leise sprechen


 Erlebnisse: ästhetische, Erfolgserlebnis, kooperative

4. Spielthemen: Memoriespiel, Gesellschaftsspiel, Bauspiel


5. Methoden: Lob, Erklären, Erzählen, Fragen, Antworten, Helfen, Mitspielen, Modellrolle
annehmen, Ideen geben,

6. Plan der Spieltätigkeit


Verlauf der Spieltätigkeit/ Methodische Hinweise

7. Plan der…beschäftigung Methodische Hinweise

Methodik II.

1. Basis: Hörverstehen : Bedingungen des Verstehens: zeigen: Tätigkeiten, veranschaulichen:


Tiere, Gegenstände, Pflanzen, Farben
2. Nachahmen/imitieren/wiederholen: Gruppenarbeit einzeln das Wort wiederholen
3. Übung: auf abwechslungsreiche Art und Weise: Spiel, Lied, Gedicht, Märchen, Interaktion!!!
4. Benutzen/verwenden/wiederholen

aktiver Wortschatz: Literatur, Umweltkunde

passiver Wortschatz: Musik, Kunst, Sport

Literatur- oder literarische Beschäftigung:

Kinderliteratur: Prosa: kurz, interessant für die Kinder, Grundwortschatz (einfach), Dialoge,
Tiermärchen, wiederholende Motive – veränderbar, geeignet zur Veranschaulichung

Veranschaulichung: Handpuppen, Märchenkissen, Fingerpuppen, Papierpuppen, weitere


Möglichkeiten

Lyrik: (Reim, Gedicht): kurz, humorvoll, Grundwortschatz (einfach), Rhythmus – nicht veränderbar

deutsche Poesie: 1-2 Senkungen und 1 Hebung – verschiedene Versmaße : Verse ohne Auftakt, Verse
mit Auftakt,

Bildhaftigkeit: Lautmalerei, Alliteration, Personifizierung,

Reim: Kniereiterreime, Kosereime, Abzählreime, Trostreime, Schnellsprechreime, Zungenbrecher,

Fingerreim, Tischsprüche
Gedicht: passend zur Angelegenheit: ästhetisch und zur Spracherziehung in begrenzter Zahl, damit
sich der Wortschatz der Gedichte in den Wortschatz der Kinder eingebaut wird

1. Auswahl: relativ kurz, einfacher Wortschatz, humorvoll, interessant, bildhaft darstellen


können
2. Vorentlastung: Wörter und Satzmodelle kennenlernen mit Spielen: jeden Tag vorkommen,
für das Verstehen des Inhalts wichtig
3. Vorführung: das Gedicht wird präsentiert mit den Veranschaulichungsmitteln
4. Gedicht sagen+spielen mit den Hilfsmitteln
5. Üben+Wiederholen

Quellen: Wild-Metzler: Hopppe, hoppe Reiter, James Krüss: Die Hirtenflöte, Joseph Guggenmos,
Christian Morgenstern, Erika Ats, Joseph Michaelis: Zauberhut, Christina Arnold

Elisabeth Satory, Rosa Mammel: Rahmenplan I.II.III.

Bilderbuchbetrachtung

Kinderbuch, wobei Inhalt von den Bildern getragen werden, die Alterseigentümlichkeiten der Kinder
werden berücksichtigt,

reine Bilderbücher: Einzelbilder um ein Thema gruppiert (Haustiere, Fahrzuege, Spielzeuge usw.)
dienen der Wortschatzerweiterung

Bilderbuchgeschichte: Bild+Text in harmonischer Einheit zueinander stehen Geschichte, Fabel usw.

Bildgeschichte: die Bilder erzählen ohne Text eine Geschichte

1. Motivation mit dem Bilderbuch


2. Gruppenarbeit: max 5-6 Kinder
3. Wortschatzentwicklung: fragen-antworten-wiederholen
4. Übung+Wiederholung

Literatur eine Freudenquelle für die Kinder. Spiel mit der Sprache. Literarische Erlebnisse den
Kindern bieten. Märchenathmosphäre:

Erziehungs-Entwicklungsaufgaben:

- Wortschatzerweiterung: Gedichte und Reime auswendig lernen, Märchen nacherzählen


- Bereicherung der Ausdrucksfähigkeit
- Freude wecken beim zuhören und sagen
- Herausbildung der Sprechfertigkeit,
- die Aussprache wird entwickelt
- Persönlichkeitsentwicklung

Empfehlung:

3-4jährige Kinder: 3-4 Reime und 4-5 Gedichte, (Märchen)


4-5jährige Kinder: 5-6 Abzählreime und Gedichte, 1-2 Märchen

5-6jährige Kinder: 5-6 Reime, 5-7 Gedichte 2-3 Märchen

Dialogisches/interaktives Erzählen:

gemeinsames Erzählen mit den Kindern:

wer ist das? was macht? Wohin geht..?

Wiederholungen sagen die Kinder

Erzählschinen, Kamishibai, Märchensack

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