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Regeln Der Kommasetzung Auf Einen Blick: © Schöningh Verlag

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Arbeitsblatt 1

Regeln der Kommasetzung auf einen Blick

1. Komma bei Aufzählungen Michelle, Fabienne und Lea sind gute Freundinnen.
2. Komma bei Einschüben, Zusätzen, nachgescho- Kevin, er ist mein bester Freund, kommt mit.
benen Erklärungen
3. Komma vor entgegenstellenden Konjunktionen Mia will mitkommen, aber nicht Nelli.
4. Komma zwischen Hauptsätzen (Satzreihe) Lars kommt mit, Marc bleibt zu Hause.
5. Komma trennt Haupt- und Neben-/Gliedsätze Jonas nimmt an der Foto-AG teil, weil Merle auch
(einfache und komplexe Satzgefüge). kommt.
Anne verabredet sich mit Rany, den sie mag, weil er
ihr bei der Mathearbeit geholfen hat.
6. Komma trennt Infinitivgruppen mit hinweisen- Ich hatte nie die Absicht, diesen Film zu sehen.
den Wörtern und Einleitungswörtern vom Wir fahren ans Meer, um uns zu erholen.
übrigen Satz.
7. Komma trennt Ausrufe, Anreden, Bejahungen, Wie, du kannst das alles schon?
Verneinungen und Bekräftigungen vom übrigen Nein, ich komme nicht mit.
Satz.

1. Arbeite so mit den folgenden acht Sätzen:


⦁⦁ Setze die fehlenden Kommas.
⦁⦁ Schreibe jeweils die Nummer der Kommaregel aus dem Kasten oben in die
Klammer.
⦁⦁ Kennzeichne in den Satzgefügen die Hauptsätze durch Unterstreichen und die
Neben-/Gliedsätze durch Unterschlängeln.

(___) Noah mag es mit seinen Freunden ins Kino zu gehen.

(___) Ja ich komme morgen zur Klassenfete.

(___) Weil ein großer Teil der Klasse am Freitag keine Zeit hat wird die Klassenfete auf Montag verlegt.

(___) Toni Johannes Miriam und Max wollen alles vorbereiten: Grill Würstchen Limo.

(___) Kati Jonas’ Freundin will auch mitkommen.

(___) Max will zwar eher kommen aber auch nicht zu früh.

(___) Lili baut ihre Anlage auf Tim bringt seine CD-Sammlung mit.

(___) Emmi die im Augenblick krank ist weiß noch nicht genau ob sie am Montag kommen kann weil der

Arzt noch kein grünes Licht gegeben hat.

(___) Du findest immer eine Ausrede anstatt deine Aufgaben zu erledigen.

2. Bildet selbst Sätze wie in Aufgabe 1 und tauscht sie aus. Setzt die fehlenden Kom-
mas in den Sätzen und gebt die entsprechende Kommaregel an. Kontrolliert dann
eure Lösungen gemeinsam.

252
© Schöningh Verlag
Arbeitsblatt 2
Das Komma in Satzgefügen
Ferien auf der Halbinsel Chalkidiki

Die griechische Halbinsel Chalkidiki die zu den meistbesuchten Urlaubsgebieten

Griechenlands gehört verfügt über eine Menge schöner Sandstrände.

Weil es im Hinterland viele Wälder gibt besteht für die Touristen neben dem Baden auch

die Möglichkeit zum Wandern.

5 Antike Sehenswürdigkeiten die es im übrigen Griechenland in reicher Fülle gibt hat

allerdings die Halbinsel Chalkidiki kaum zu bieten.

Eine Ausnahme stellen die Klöster der Mönchsrepublik Athos dar die die meisten

Touristen allerdings nur von einem Ausflugsdampfer zu Gesicht bekommen können.

Die Einreise in die Mönchsrepublik ist nur Männern gestattet die zudem ein Visum

10 benötigen das täglich nur zehn Ausländern erteilt wird.

Von Thessaloniki aus führt eine Schnellstraße am Flughafen vorbei die eine direkte

Verbindung mit der Halbinsel Chalkidiki herstellt.

Eine Straßenabzweigung führt zur Tropfsteinhöhle Petralona die erst im Jahre 1960

entdeckt wurde. Die Höhle die heute effektvoll beleuchtet ist lohnt einen Besuch.

15 Der Fund eines mindestens 200 000 Jahre alten Menschenschädels sowie Feuerspuren

und Werkzeugfunde lassen darauf schließen dass die Höhle bereits in frühester Zeit

bewohnt war. Die verhältnismäßig jungen Olivenhaine verweisen darauf dass die

Kassandra, der westlichste „Finger“ der Halbinsel Chalkidiki, erst in jüngster Zeit

besiedelt wurde. So ist der Ort Nea Potiteda eine für die gesamte Halbinsel typische

20 Siedlung von Flüchtlingen die 1923 im Rahmen eines Bevölkerungsaustausches zwi-

schen Griechenland und der Türkei hier neu angesiedelt wurden. Das Wort „Nea“ das

„neu“ bedeutet wurde dann oft mit dem ursprünglichen Herkunftsort seiner Bewohner

zusammengesetzt.  (17 Kommas)

1. Unterstreiche in dem Text die Hauptsätze und kennzeichne die Neben-/Gliedsätze


mit unterschiedlichen Farben. (Beachte dabei, dass manche Hauptsätze von Neben-/
Gliedsätzen unterbrochen werden.) Setze danach an den richtigen Stellen die
Kommas.
Die Anzahl der Kommas ist in der Klammer am Schluss angegeben.

253
© Schöningh Verlag
Arbeitsblatt 3
Das Komma in komplexen Satzgefügen

–– Nachdem alle ihre Rücksäcke gepackt hatten und sich regenfeste Kleidung die auch

einem wirklichen Schauer standhält angezogen hatten wanderten wir am ersten Tag

unserer Klassenfahrt zum Sorpesee um dort eine Kanufahrt zu machen.

–– Am Abend empfing uns in der Jugendherberge der Herbergsvater der uns nachdem wir

über die Hausordnung aufgeklärt worden waren unsere Zimmer zeigte.

–– Obwohl unser Klassenlehrer der unsere Klassenfahrt geplant hat in der Nacht kaum

ein Auge zugemacht hat sah er am Morgen topfit aus weil er fünf Minuten kalt ge-

duscht hatte.

–– Weil wir am vorletzten Tag eine Tropfsteinhöhle die sich in der Nähe des Sorpesees

befindet besuchen wollten mussten wir sehr früh aufstehen.

–– Nachdem wir uns einige Male verlaufen hatten sodass wir befürchten mussten nicht

mehr pünktlich anzukommen fand Jan einen Wegweiser.

–– Am Eingang der sich in der Nähe des Busparkplatzes befindet empfing uns eine nette

junge Dame die uns nachdem sie zunächst einige allgemeine Informationen zur Höhle

gegeben hatte durch das Innere führte.

–– Drinnen froren die meisten da in der Höhle die weitverzweigt ist überall nur eine

Temperatur von höchsten 7 Celsius herrscht.

–– Der Höhleneingang ist so niedrig dass man sich wenn man nicht aufpasst den Kopf

stoßen kann.

–– Als die Führung zu Ende war kauften sich einige von uns noch Andenken die allerdings

ziemlich kitschig waren und dennoch viel Geld kosteten.

–– Am Ende der Woche die wie im Fluge verging bedauerten alle die mit auf der Klassen-

fahrt gewesen sind dass wir wieder nach Hause mussten.

1. Ergänze in den komplexen Satzgefügen die fehlenden Kommas. Unterstreiche als


Hilfe die Hauptsätze und kennzeichne die Neben-/Gliedsätze, indem du sie mit
verschiedenen Farben unterschlängelst.

2. Zeichne zu drei Beispielen das entsprechende Satzbauschema in dein Heft.

254
© Schöningh Verlag
Arbeitsblatt 4
Die Kommasetzung bei Infinitivgruppen
1. Im Folgenden findest du Sätze mit einem Infinitiv mit zu, zu dem weitere Wörter
hinzukommen. Diese Infinitivgruppen müssen durch Kommas abgetrennt werden,
wenn ein Wort im übergeordneten Satz auf sie hinweist. Kreise dieses Wort jeweils
farbig ein.

–– Felix dachte nicht daran, sich bei seinem Freund zu entschuldigen.

–– Anja freute sich besonders darauf, ihre Freundin aus dem Sommerurlaub wieder-

zusehen.

–– Während der Klassenfahrt hatten die Jungen den Plan, sich nachts als Gespenster

zu verkleiden und die Lehrer zu erschrecken.

–– Die Hausaufgabe zu erledigen, das hatte Jonas schon wieder vergessen.

–– Ich mag es besonders, im Sommer faul in der Sonne zu liegen.

–– Der Dieb vergaß es tatsächlich, sein Einbruchswerkzeug mitzunehmen.

–– Er hatte nicht mit der Möglichkeit gerechnet, vom Wachdienst überrascht zu

werden.

2. Arbeite wie in der Übung zuvor. Nun musst du jedoch zusätzlich die Kommas setzen.

–– Erinnerst du mich daran die Fototasche mitzunehmen?

–– Mit dem Ziel in jeder Klassenarbeit mindestens eine Zwei zu schreiben begann

Lukas das Schuljahr.

–– Du solltest die Chance dich in diesem Schuljahr deutlich zu verbessern unbe-

dingt nutzen.

–– Er kam nicht auf die Idee einen Schraubenzieher zu benutzen.

–– Den Bus zu nehmen diese Möglichkeit zog er gar nicht in Betracht.

–– Hast du Lust heute Abend mit ins Kino zu gehen?

–– Daran dieses gesagt zu haben konnte er sich überhaupt nicht erinnern.

3. Infinitivgruppen, die mit den Wörtern um (zu), ohne (zu), anstatt (zu), statt (zu),
außer (zu), als (zu) eingeleitet werden, müssen ebenfalls durch Kommas vom
übrigen Satz abgetrennt werden. Trage in die folgenden Sätze die fehlenden Kom-
mas ein. Kreise das Einleitungswort mit einem farbigen Stift ein und unterstreiche
den Infinitiv mit zu.

–– Der Junge überquerte die Straße ohne auf den Verkehr zu achten.

–– Der Autofahrer verließ den Unfallort ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

–– Für Pauline gibt es nichts Schöneres als gemütlich auf dem Sofa ein Buch zu lesen.

255
© Schöningh Verlag
Arbeitsblatt 4
–– Anne hat sich in einem Schachklub angemeldet um das Spiel noch besser zu

beherrschen.

–– Statt zu faulenzen solltest du dich lieber auf die Mathematikarbeit vorbereiten.

–– Ohne anzugeben kannst du wohl nicht über dich sprechen!

–– Wir sollten uns um auch wirklich rechtzeitig anzukommen nicht so lange an


diesem Ort aufhalten.

4. Trage in die folgenden Witze die fehlenden Kommas bei Infinitivgruppen ein.

Im Fußballstadion
Der kleine Max sitzt im Fußballstadion auf den Schultern seines Vaters um besser
sehen zu können. Er schreit abwechselnd: „Abseits!“ – „Elfmeter!“ – „Rote Karte!“
Plötzlich nimmt ihn der Vater herunter und schaut ihn böse an.
„Was soll das? Warum schauen Sie Ihren Sohn so böse an?“, will der Nachbar
wissen. „Geht es um Fußball, hat er eine große Klappe. Ansonsten denkt er nicht
5
einmal daran das Wort Pipi zu sagen!“

Die gute Tat


Die Religionslehrerin sagt zu ihren Schülern: „Es ist eure Pflicht in jeder Woche
mindestens einen Menschen glücklich zu machen. Hast du das in dieser Woche
schon getan, Alexander?“ Der Junge antwortet selbstbewusst: „Natürlich, Frau
Berger.“ „Und auf welche Weise ist es dir gelungen dieser Pflicht nachzukom-
men?“, will die Lehrerin wissen. „Ich habe meine Tante besucht, und die war froh
5
darüber mich am Abend nicht mehr zu sehen!“, antwortet Alexander.

Mit dem Finger in der Sahara


Der Schulleiter schimpft mit der Reinigungskraft: „Sie haben doch die Aufgabe
alles gründlich zu säubern! Warum liegt hier auf dem Globus noch so viel Staub?“
„Na ja, wenn Sie mit dem Finger genau durch die Sahara fahren, brauchen Sie sich
nicht zu wundern!“, entgegnet selbstbewusst die Reinigungskraft.

256
© Schöningh Verlag
Arbeitsblatt 6
Die Kommasetzung üben
Eine mutige Maus

Eine kleine Maus die in Nordengland ein Naturgesetz missachtete erntete dafür eine

unerwartete Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

Als sie nämlich von einem ausgewachsenen Kater gefangen wurde ließ sie sich von

diesem nicht fressen sondern stürzte sich todesmutig auf ihren Angreifer und biss zu.

5 Mit einem lauten Schmerzensschrei ließ der Kater sogleich von dem respektlosen

kleinen Nager ab und flüchtete sich blitzartig in den Schutz seiner in der Nähe weilen-

den Besitzerin. Diese entdeckte im Nacken ihres Lieblings der zu diesem Zeitpunkt

genau 15 Monate alt war einen Mäusebiss. Sie suchte sofort eine Tierärztin auf deren

Rat sie hinzuzog. Als diese sich von dem Vorfall berichten ließ soll sie in schallendes

10 Gelächter ausgebrochen sein. (8 Kommas)

Die Gans

In früheren Zeiten gab es noch Schlagbäume Brückengeld und Zoll zwischen den

einzelnen deutschen Staaten die zum Teil recht klein waren. Damals setzte sich der

Großvater auf seinen Kutscherbock warf eine fette Gans die er am Tag zuvor geschlach-

tet hatte ins Stroh auf den Wagen und sagte im Haus Bescheid dass er ins benachbarte

5 Land zu seinem Bruder fahren wolle. Auf dem Rücksitz saß Marie sein fünfzehnjähriges

Enkelkind. (7 Kommas)

Der Großvater war ein ehrlicher Mann der das Land nicht um seine Einnahmen betrü-

gen wollte jedenfalls nicht das eigene. An der Grenze zum anderen Land lässt der

Zöllner den Schlagbaum herunter. Er macht den Großvater darauf aufmerksam dass er

10 seinen Zoll zu entrichten habe. „Ich habe nichts als die Gans dahinten!“ meint der

Großvater und weist in seiner knappen Art mit dem Peitschenstiel nach hinten. Als

Marie puterrot vor Verlegenheit wird macht der Zöllner den Schlagbaum auf. „Ihr könnt

fahren die kostet keinen Zoll“ meint er lachend. (7 Kommas)

258
© Schöningh Verlag
Arbeitsblatt 6
Ein guter Rat

Ein weißer Siedler aus Kanada wollte sich auf den nächsten Winter vorbereiten und

hackte deshalb im Herbst vor seiner Hütte emsig Holz. Als ein Indianer vorbeikam

fragte der Siedler diesen: „Na wie wird denn der Winter in diesem Jahr?“ „Kalt sehr kalt!“

antwortete der Gefragte knapp und ging weiter.

5 Der alte Siedler der die Naturverbundenheit der Indianer zu kennen meinte hackte eifrig

weiter. Am nächsten Tag fragte der Siedler den Indianer der wieder vorbeikam zur

Sicherheit noch einmal: „Wird der Winter wirklich so kalt?“ „Der Winter wird sehr sehr

kalt“ murmelte der Indianer im Vorbeigehen. Jetzt wurde es dem Siedler angst und

bange sodass er wie wild draufloshackte.

10 Am darauffolgenden Morgen tauchte der Indianer wieder auf. „Der kälteste Winter seit

Menschengedenken!“ rief er dem Siedler zu. „Und woher weißt du das?“ wollte der

Siedler jetzt genau wissen. Der Indianer ging weiter und rief dem Siedler über die

Schulter zu: „Das ist eine uralte Indianerweisheit: ,Wenn der weiße Mann so viel Holz

hackt wird der Winter sehr kalt.‘“ (12 Kommas)

Daidalos – der erste Mensch, der aus eigener Kraft fliegen konnte

Die Flügel die Daidalos baute waren aus Federn und Wachs. Daidalos und sein Sohn

Ikaros wollten damit dem König Minos von Kreta entfliehen der sie festhalten wollte.

Nach der Sage stürzte Ikaros ins Meer weil er auf seinem Flug der Sonne zu nahe kam.

Ikaros ertrank weil seine Flügel nachdem das Wachs durch die Hitze der Sonne

5 geschmolzen war ihn nicht mehr in der Luft hielten.

Im Jahre 1988 zeigte ein moderner griechischer Daidalos dass man zum Fliegen vor

allem seine Muskelkraft braucht. Der Grieche der als Radrennfahrer bekannt war hielt

durch Betätigung der Pedale den Flugapparat in der Luft. Die Leistung die dem Rennfah-

rer abverlangt wurde entsprach zwei Marathonläufen. Als der zerbrechliche Flugapparat

10 am Ziel durch eine Windböe erfasst wurde stürzte er ins Meer. Der Rennfahrer den

Helfer aus dem Wasser zogen wurde als moderner Daidalos gefeiert. (15 Kommas)

Ergänze bei den Texten die fehlenden Kommas. Wie viele du jeweils ergänzen
musst, steht in der Klammer.

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© Schöningh Verlag
Arbeitsblatt 2
Relativ-/Attributsätze erkennen
1. Unterstreiche in den folgenden Ausdrücken das Bezugsnomen/-substantiv und
versieh die Attribute mit einer Wellenlinie. Forme anschließend die einfachen
Attribute zu Relativ-/Attributsätzen um.

–– Unsere Nachbarn haben einen Hund mit einer albernen rosa Schleife.

–– Wir besitzen eine zahme und gut erzogene Katze.

–– Der zu den Stachelhäutern gehörende Igel ist uns zugelaufen.

–– In der Ausstellung sind mehrere Hundert Millionen Jahre alte Versteinerungen zu


sehen.

2. Verbinde die Satzreihen so, dass Satzgefüge mit einem Relativ-/Attributsatz entstehen.

Fossilien
–– Fossilien sind Versteinerungen von Tieren und Pflanzen. Sie stammen aus den frühes-
ten Zeiten der Erde.
–– Fossilien geben den Wissenschaftlern Aufschluss über die Entwicklung der Erde. Sie
erscheinen fast immer als Abdruck im Gestein.
–– Die ältesten Fossilien sind etwa 700 Millionen Jahre alt. Sie wurden in unwegsamen,
steinigen Gebieten gefunden.
–– Es gibt auch viele Hobbysammler. Sie verwenden Fossilien zur Dekoration ihrer
Wohnung.
–– Vielleicht gibt es einen verlassenen Steinbruch in deiner Nähe. Dort kannst du selbst
nach Fossilien suchen.

3. Unterstreiche in dem Text „Was sind Wirbeltiere?“ alle Relativ-/Attributsätze mit


einer Wellenlinie. Kreise die Relativpronomen ein.
Setze die fehlenden Kommas.

Was sind Wirbeltiere?


Jene Tiere die ein festes Skelett haben nennt man „Wirbeltiere“. Das Wort bezieht sich
auf die Wirbelsäule die die knöcherne Achse unseres Skeletts bildet. Wirbeltiere werden
im Gegensatz zu den Insekten die ihr Skelett außen haben und sozusagen in einer
5 festen Rüstung stecken von innen zusammengehalten. Wirbeltiere können daher größer

werden als Insekten deren Gewicht durch die Art ihres Außenskeletts sehr begrenzt ist.
Wirbellos sind auch Weichtiere, Würmer und Stachelhäuter.
(Nikolaus Lenz: Das megadicke Buch des Wissens, Loewe Verlag, Bindlach 2005, S. 146, leicht geändert)

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© Schöningh Verlag

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