Goethe-Institut Hanoi, Vietnam
DEUTSCHKURS
KHÓA H C TI NG C
GERMAN COURSE
ERKLÄR-MIR-VIDEOS
VIDEO H NG D N
HOW-TO VIDEOS
Folge 1
Wie kann ich ein Konto auf my.goethe.de einrichten?
my.goethe.de?
I my.goethe.de?
Folge 2
Welche Inhalte gibt es auf der Lernplattform?
n n?
Folge 3
Wie bearbeite ich die Aufgaben auf der Lernplattform? (Teil 1)
n n 1)
I ?( )
Folge 4
Wie bearbeite ich die Aufgaben auf der Lernplattform? (Teil 2)
n n 2)
I ?( )
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 10 – DIGITALE WELTEN
SEQUENZ 1: IMMER ERREICHBAR
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Meinungen und § Ständige § Digitale § Konjunktiv II
Informationen Erreichbarkeit Kommunikation (Irrealer Wunsch)
zur
§ Statements § Beruf und
Mediennutzung
Privatleben
verstehen § Artikel
§ eine Präsentation § Gespräch
halten
§ Präsentation
SEQUENZ 2: WISSEN AUS DEM NETZ
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Aussagen zum § Online lernen § Online § Nominalisierte
Online Lernen Lernangebote Adjektive
§ Video
verstehen
§ Dinge selber
§ Gespräche
§ Erklärungen und machen
Anleitungen § Artikel
verstehen
§ Statements
§ über Erfahrungen
§ Forum
schreiben und
Ansichten äußern
SEQUENZ 3: SPUREN IM NETZ
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen zu § Verhalten im § Online- § Buchstaben-
Online- Netz Aktivitäten wörter
Aktivitäten
§ Grafiken § Sicherheit im
verstehen
Netz
§ Infotext
§ Meinungen zur
Datensicherheit § Gespräche
verstehen
§ Artikel
§ Meinung äußern
§ Umfrage
und über
Erfahrungen § Forum
berichten
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 10 – DIGITALE WELTEN
SEQUENZ 1: IMMER ERREICHBAR
Online oder offline?
Ständig erreichbar
Haben Sie digitalen Stress?
Digitale Gewohnheiten
Am liebsten würde ich jetzt ...
Hören Sie das Gespräch und lesen Sie die Aussagen. Richtig oder falsch? Wählen Sie aus.
Samira muss nochmal ins Büro. richtig falsch
Im Büro gibt es Probleme. richtig falsch
Samira arbeitet im Projektmanagement. richtig falsch
Sophie denkt, dass ein Digital Detox-Seminar für Samira das Richtige ist. richtig falsch
Sophie macht sich um Samiras Gesundheit Sorgen. richtig falsch
Das Seminar interessiert Samira nicht. richtig falsch
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Wünsche für den Berufsalltag
Ich hätte gern mehr Freizeit
So viele Wünsche
Eine Woche offline
Hören Sie die Präsentation auf dem Digital Detox-Seminar. Worüber spricht Herr Strate? Wählen
Sie aus.
Herr Strate …
sagt, worüber er in seiner Präsentation sprechen wird.
sagt, dass er ohne Smartphone Probleme hatte, den Weg zu finden.
findet es positiv, dass sich die Gespräche mit Freunden und Familie verändert haben.
erzählt, dass er es von Anfang an schön fand, mehr Zeit für andere Dinge zu haben.
gibt ein Beispiel zum Thema „Absagen von Verabredungen“.
fand es gut, wieder mehr zu telefonieren.
gibt eine kurze Zusammenfassung.
bedankt sich bei den Zuhörern.
Eine Präsentation halten
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Eine Präsentation vorbereiten
Ein Thema präsentieren
SEQUENZ 2: WISSEN AUS DEM NETZ
24 Stunden Deutsch
Auf diesem Kanal lernt ihr ...
Heute erkläre ich euch, ...
Do it yourself
Kannst du mir das erklären?
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Schüler und Erklärvideos
Jugendliche lernen mit YouTube
Jugendlicher oder Jugendliche?
Schüler über Lernvideos
Wissen holen aus Videos?
Wie findest du Lernvideos?
Was halten Sie davon?
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
SEQUENZ 3: SPUREN IM NETZ
Im Netz unterwegs
Online-Aktivitäten
Chatten, posten, bloggen
Unsere Spuren im Netz
herunterladen, speichern, installieren
Werbetracking
Datensicherheit im Netz
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Datenschutz, wichtig oder nicht?
Hören Sie die Umfrage und lesen Sie die Aussagen. Welche Aussage passt zu welcher Person?
Wählen Sie aus.
Beim Surfen werden immer Daten übermittelt. Man kann Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
da nichts tun.
Andere verwenden meine Daten. Das ist nicht gut, aber Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
okay, denn viele Angebote sind gratis.
Ich gebe persönliche Daten nicht so gern an. Denn ich Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
will nicht, dass man leicht etwas zu meiner Person im
Netz recherchieren kann.
Vieles im Internet ist super praktisch. Man überträgt Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
Daten und kann so viele Vorteile nutzen.
Begeisterung oder Sorge?
Sicher im Netz?
Gruppenaufgabe 10: Ihre Netzspuren
Am PC
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
ARD und ZDF
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 10
ÜBERSICHT REDEMITTEL
UND GRAMMATIK
10
WIE SAGT MAN?
ETWAS PRÄSENTIEREN
eine Präsentation einleiten
Guten Tag. Ich begrüße Sie zu meiner Präsentation zum Thema …
Heute präsentiere ich Ihnen das Thema …
Ich möchte Ihnen heute folgendes Thema präsentieren: …
Zuerst möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick über meine Präsentation geben.
Meine Präsentation besteht aus folgenden Teilen: Am Anfang werde ich über … sprechen, dann über … und
zuletzt über … / Ich beginne mit …, dann …
über persönliche Erfahrungen und Erlebnisse berichten
Aus persönlicher Erfahrung kann ich berichten/sagen, (dass) …
Ich möchte von einer Erfahrung erzählen, die …
Ich selbst habe …
Dieses Erlebnis war für mich persönlich sehr interessant/wichtig, weil …
Bei diesem Erlebnis war für mich besonders wichtig, (dass) …
Am schwierigsten war, …
über die Situation im Heimatland berichten
In meinem Heimatland …
In … ist die Situation …
Vor- und Nachteile nennen
Ich komme jetzt zu den Vorteilen/Nachteilen von …
Ich möchte jetzt über die Vorteile/Nachteile von … sprechen.
… ist ein großer Vorteil/Nachteil von …
Ein positiver/negativer Aspekt ist, (dass) …
So viel zu den Vorteilen, und nun zu den Nachteilen: …
Erklärungen und Beispiele geben
Diesen Punkt möchte ich anhand eines Beispiels erklären. …
Ein Beispiel für … ist … / Beispiele für … sind …
… ist ein Beispiel für …
eine Präsentation abschließen
Ich darf noch mal zusammenfassen: …
Zusammenfassend kann man sagen, dass …
Ich bedanke mich bei Ihnen für die Aufmerksamkeit.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
© Goethe-Institut e.V. 2
10
WIE SAGT MAN?
UM ERKLÄRUNG BITTEN
Was bedeutet …?
Was ist ein …?
Kannst du mir sagen/erklären, was das ist, ein/e …?
Kannst du mir das genauer erklären?
Wie meinst du das?
Was meinst du damit?
Du meinst …?
Habe ich das richtig verstanden?
Ich verstehe nicht ganz, wie du das meinst.
Ich habe nicht verstanden, / Ich weiß nicht, was du meinst.
MEINUNG/ANSICHT AUSDRÜCKEN
Ich meine/denke, (dass) …
Ich bin der Meinung, (dass) …
Meiner Meinung nach …
Ich würde sagen, (dass) …
Der (große) Vorteil/Nachteil von … ist, (dass) …
… hat den Vorteil/Nachteil, dass …
EMPFINDUNGEN AUSDRÜCKEN
Begeisterung Gleichgültigkeit Sorge/Angst Resignation
Das ist mir egal. Hoffentlich passiert nichts. Ich weiß nicht, was …
fantastisch/herrlich/ Das interessiert mich Ich habe Angst, dass … / Da kann man nichts
praktisch/bequem … nicht. weil … / zu … machen.
Ich bin (sehr) froh, Darüber denke ich Ich mache mir Sorgen um …
dass … nicht nach. Ich bin sehr besorgt (um) …
Ich fürchte, dass …
© Goethe-Institut e.V. 3
10
GRAMMATIK
WÜNSCHE FORMULIEREN MIT KONJUNKTIV II
Mit dem Konjunktiv II kann man irreale Wünsche ausdrücken.
haben sein werden
ich hätte wäre würde
du hättest wärst würdest
er/es/sie hätte wäre würde
wir hätten wären würden
ihr hättet wärt würdet
sie/Sie hätten wären würden
Regelmäßige Verben bilden den Konjunktiv II mit würde + . Meistens verwendet man diese Form
auch bei unregelmäßigen Verben:
ich würde gehen statt ich ginge.
Herr Mayer ist um 22 Uhr noch im Büro. Er wäre jetzt lieber zu Hause.
Ich habe zurzeit so viel Stress. Ich hätte gern weniger Stress.
Frau Anders macht ihr Handy auch am Sie würde ihr Handy am Wochenende gern
Wochenende nicht aus. ausmachen.
NOMEN AUS ADJEKTIVEN
Nomen aus Adjektiven behalten die Endungen der Adjektive.
viele jugendliche Nutzer viele Jugendliche
bei jugendlichen Nutzern bei Jugendlichen
© Goethe-Institut e.V. 4
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 11 – LERNEN
SEQUENZ 1: SCHULE UND AUSBILDUNG
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Aspekte des § Alltag § Studium und § Temporalsätze
Studentenlebens Studierender Jobben mit bevor
verstehen
§ Artikel § Aktivitäten im § Temporalsätze
§ Tagesablauf einer Studium mit seit(dem)
§ Vlog
Studentin
verstehen § E-Mail
§ telefonisch § Chat
Auskunft erbitten
§ Telefongespräche
und geben
SEQUENZ 2: SCHULE ODER HAUSUNTERRICHT
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen zu § Schule und § Schule § Plusquamperfekt
Schule und Bildung
§ Erfahrungen in § Temporalsätze
Ausbildung
§ Artikel der Schule und mit nachdem
verstehen
beim Lernen
§ Interview
§ Argumente für
und gegen § Kommentare
Schulpflicht
§ Forum
verstehen
§ über die eigene
Schulzeit
berichten
SEQUENZ 3: PRÜFUNGSSTRESS
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Anweisungen § Prüfungen § Prüfungsvor- § (nicht) brauchen § [n] und [ŋ] + g/k
verstehen und bereitung + zu + Infinitiv
§ Gespräche
geben
§ Stress und
§ E-Mails
§ sich in einer E- Prüfungsangst
Mail
entschuldigen
und Gründe
nennen
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 11 – LERNEN
SEQUENZ 1: SCHULE UND AUSBILDUNG
So leben und lernen Studenten
Studierende schlafen lange, feiern viel, arbeiten wenig, haben viel Spaß und nie Stress. Dass das
nicht richtig ist, zeigt eine aktuelle Umfrage unter Studierenden in ganz Deutschland.
Regelmäßig werden Studierende befragt, um mehr über ihre Lebenssituation herauszu-
finden. Was sind die Lieblingsfächer und wie stressig ist das Studium? Wie viel jobben Studierende?
usw. Eines zeigen die Ergebnisse klar: Das Vorurteil, dass Studierende nur Party machen und Spaß
haben, stimmt nicht.
Studierende arbeiten etwa 33 Stunden
durchschnittlich pro Woche für das Studium.
Die Hälfte der Zeit sind sie an der Uni, z.B. in
Seminaren oder Vorlesungen, die restliche Zeit
lernen sie selbstständig. 68 Prozent der
Studierenden sagen, dass sie sehr viel für die
Uni tun müssen und dass das Studium stressig
ist. Nur neun Prozent sagen, dass sie gar keine
Probleme haben, das Studium zu schaffen.
68 Prozent der Studierenden jobben neben dem Studium, um ihr Leben zu finanzieren. Die meisten
machen einfache Aushilfstätigkeiten, wie Taxifahren oder Büroarbeit. Weitere 28 Prozent arbeiten
als studentische Hilfskraft oder geben Nachhilfeunterricht für Schülerinnen und Schüler.
Im Durchschnitt haben Studierende etwa 918 Euro monatlich zur Verfügung.
Am meisten Geld benötigen sie für das Wohnen. Die Miete ist die größte Ausgabe im Monat. In den
beliebten Hochschulstädten wird es für Studierende wegen der hohen Mieten immer schwieriger,
passenden Wohnraum zu finden. Auch deshalb wohnen ziemlich viele, etwa 20 Prozent, noch bei
den Eltern. Zwölf Prozent leben in Wohnheimen, die deutlich billiger sind als WG-Zimmer oder eine
eigene Wohnung, aber auch weniger beliebt.
Wer beginnt in Deutschland ein Studium? Kinder von Eltern mit Universitätsabschluss sind an
Hochschulen knapp in der Mehrheit. 48 Prozent der Studierenden haben Eltern ohne einen
Uniabschluss. Von 66 Prozent der Studierenden hat mindestens ein Elternteil das Abitur gemacht.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Alltag an der Uni
Julies Tag
Erst einen Kaffee, dann zur Uni
Viel Arbeit, bevor sie Pause hat
Wie geht’s?
Seit(dem) Lena ausgezogen ist
Seit er ihr geholfen hat ...
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Bevor oder (seit)dem?
Bevor sie Sport macht ...
Ich rufe an wegen ...
Eine Frage ...
Hallo, hier ist ...
Telefonieren Sie!
SEQUENZ 2: SCHULE ODER HAUSUNTERRICHT
Bildung in Deutschland
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Schultypen
In der Schule
Ist Schulpflicht richtig?
Ein Leben ohne Schule
Hören Sie das Interview und lesen Sie die Aussagen. Richtig oder falsch? Wählen Sie aus.
Henriks Eltern wollten nicht, dass er zur Schule geht. richtig falsch
Die Eltern haben mit Henrik zu Hause gelernt und geübt. richtig falsch
Henrik hat mit seinen Eltern in verschiedenen Orten gewohnt. richtig falsch
Henrik musste ab der 9. Klasse wieder eine Schule besuchen. richtig falsch
Der Unterricht war für Henrik am Anfang sehr schwer. richtig falsch
Henrik hat die Schule mit dem Abitur abgeschlossen und ist heute Student. richtig falsch
Henrik möchte, dass sein Sohn später selbst wählt, wie er lernen möchte. richtig falsch
Hausunterricht erlauben?
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Henriks Schulzeit
Er hatte zu Hause gelernt
Verbformen der Vergangenheit
Die Schulzeit ist vorbei
Nachdem sie die Schule beendet hatten, ...
Wie war die Schulzeit?
Über Vergangenes schreiben
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Meine Schulzeit war ...
Ihre Schulzeit?
Gruppenaufgabe 11: Schulpflicht – ja oder nein?
SEQUENZ 3: PRÜFUNGSSTRESS
An der Uni
Prüfungsangst – Was hilft?
Tipps von einer Freundin!
Bei der Vorbereitung
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Sie brauchen nicht zu ...
Müssen oder brauchen?
Das ist nicht notwendig.
Anmeldung zum Vorbereitungskurs
Leider kann ich nicht.
Das geht leider nicht, weil ...
Bitte entschuldigen Sie.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Angst vor Prüfungen
Nur mangelhaft
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 11
ÜBERSICHT
REDEMITTEL, GRAMMATIK
UND TEXTSORTEN
11
WIE SAGT MAN?
AUSKUNFT AM TELEFON GEBEN
den Grund für einen Anruf nennen
Ich rufe an wegen …
Ich interessiere mich für …
Ich habe eine Frage.
Es gibt ein Problem: …
ausdrücken, ob etwas möglich ist oder nicht
Ich weiß (nicht), wo das ist / wie das geht / …
Das ist (un)möglich.
Da bin ich nie da.
Das geht gut.
Das geht nicht, weil …
Das geht nicht. Da muss ich … / habe ich …
Jetzt geht es.
Ich schaffe das (nicht).
FORMELLE MAILS/BRIEFE SCHREIBEN
Anrede in formellen Mails/Briefen
Sehr geehrte Frau / Liebe Frau + Nachname,
Sehr geehrter Herr / Lieber Herr + Nachname,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Schluss- und Grußformeln in formellen Mails/Briefen
Mit freundlichen Grüßen
Beste Grüße
Viele Grüße
© Goethe-Institut e.V. 2
11
WIE SAGT MAN?
SICH ENTSCHULDIGEN UND GRÜNDE NENNEN
sich entschuldigen
Es tut mir (sehr) leid, dass/aber ...
Es tut mir (sehr) leid.
Es ist schade, dass ...
Bitte entschuldigen Sie, dass ...
Ich kann leider nicht ...
... geht leider nicht.
Gründe nennen
Ich kann nicht kommen, weil ...
Ich mache ... / Ich muss arbeiten.
© Goethe-Institut e.V. 3
11
TEXTSORTEN
ÜBER VERGANGENES BERICHTEN
die passende Tempusform wählen:
mündlich erzählen, über persönliche Erlebnisse ein schriftlicher Bericht, eine literarische Erzählung
berichten (z.B. in Mails): (z.B. Märchen):
Perfekt Präteritum
Was noch früher passiert ist: Plusquamperfekt
eine Zeitfolge beschreiben:
zuerst, früher, dann, danach, später, bald, …
Zuerst besuchte ich die Grundschule, später die Realschule, danach machte ich eine Ausbildung ...
Zeiträume beschreiben:
für … Monate/Jahre, … Monate/Jahre lang, seit … Wochen/Monaten …
Zeitpunkte beschreiben:
vor …, am …, 2007, …
zwei Handlungen im Satz verbinden:
nachdem, bevor, seit(dem), als
Ich kam aufs Gymnasium, nachdem ich die Grundschule abgeschlossen hatte.
Bevor ich meinen Job bekommen habe, habe ich eine Ausbildung gemacht.
© Goethe-Institut e.V. 4
11
TEMPORALSÄTZE MIT BEVOR
Temporalsätze mit bevor drücken aus, dass die Handlung im Hauptsatz vor der Handlung im Nebensatz
mit bevor passiert ist. In beiden Sätzen steht das Verb in derselben Tempusform.
1. Julie duscht (zuerst). 2. Dann trinkt sie einen Kaffee.
Hauptsatz Nebensatz mit bevor
2
Julie duscht, bevor sie einen Kaffee trinkt.
Julie hat geduscht bevor sie einen Kaffee getrunken hat.
Der Nebensatz kann auch vor dem Hauptsatz stehen.
Nebensatz mit bevor Hauptsatz
Bevor Julie einen Kaffee trinkt, duscht sie.
TEMPORALSÄTZE MIT SEIT/SEITDEM
Temporalsätze mit seit(dem) drücken aus, dass die Handlungen im Hauptsatz und im Nebensatz
gleichzeitig angefangen haben.
• Wenn die Handlung im Nebensatz noch andauert gleiche Tempusform in Haupt- und Nebensatz.
• Wenn die Handlung im Nebensatz abgeschlossen ist Vorzeitigkeit (Vergangenheitsform) im Nebensatz.
1. Ich habe eine eigene Wohnung. 2. Ich zahle Miete.
1. Ich bin bei meinen Eltern ausgezogen. 2. Ich zahle Miete.
Hauptsatz Nebensatz mit seit(dem)
2
Ich zahle Miete, seit(dem) ich eine eigene Wohnung habe.
Ich zahle Miete, seit(dem) ich bei meinen Eltern ausgezogen bin.
Der Nebensatz kann auch vor dem Hauptsatz stehen.
Seit(dem) ich eine eigene Wohnung habe, zahle ich Miete.
DAS PLUSQUAMPERFEKT
Man verwendet das Plusquamperfekt, wenn man ausdrücken will, dass bei zwei Handlungen in der
Vergangenheit eine vor der andern passiert ist.
Das Plusquamperfekt bildet man aus dem Partizip II des Verbs und dem Präteritum von haben oder sein.
Er musste mit 15 die Schule besuchen. Vorher war er sieben Jahre nicht zur Schule gegangen.
Als er die Schule abgeschlossen hatte, begann er ein Studium.
© Goethe-Institut e.V. 5
11
TEMPORALSÄTZE MIT NACHDEM
Temporalsätze mit nachdem drücken aus, dass die Handlung im Hauptsatz nach der Handlung im
Nebensatz mit nachdem passiert ist. Im Nebensatz steht das Verb eine Zeitstufe vor dem Verb im
Hauptsatz.
heute (Präsens) früher (Perfekt/Präteritum) noch früher (Plusquamperfekt)
Lutz macht jetzt eine Ausbildung, nachdem er ein Jahr gejobbt hat.
Lena hat viele schlechte Noten nachdem sie auf das Gymnasium
geschrieben, gekommen war.
nachdem sie das Abitur gemacht
Sie studierte Englisch,
hatte.
Hauptsatz Nebensatz mit nachdem
Er macht eine Ausbildung nachdem er ein Jahr gejobbt hat.
Sie studierte Englisch nachdem sie das Abitur gemacht hatte.
NICHT/NUR BRAUCHEN + ZU + INFINITIV
brauchen mit einer Verneinung bedeutet nicht müssen.
Du brauchst nicht alleine zu lernen. Du musst nicht alleine lernen.
Man braucht keine Details zu lernen. Man muss keine Details lernen.
brauchen mit nur bedeutet nur müssen.
Du brauchst nur Bescheid zu sagen. Du musst nur Bescheid sagen.
© Goethe-Institut e.V. 6
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 12 – UMWELT UND NATUR
SEQUENZ 1: ZERO WASTE
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Meinungen zu § Müllvermeidung § Müll und § Partizip II als
Müll und Müllentsorgung Adjektiv
§ Umfrage
Müllvermeidung
§ Müll vermeiden
verstehen § Blog
§ Dinge selber
§ Anleitungen § Diskussion
machen
verstehen und
§ Rezept
geben
§ Gespräche
§ Anleitung
SEQUENZ 2: NATURPARKS
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen zu § Ferien im § Beschreibung § wegen und trotz
Naturparks Naturpark Naturpark/
verstehen Urlaubsgebiet
§ Prospekt
§ Vorschläge § Angebote für die
§ Interview
machen Freizeit
§ Gespräch
§ einen Naturpark
vorstellen § Artikel
SEQUENZ 3: WALDKINDERGARTEN
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen § Kinder und Natur § Aktivitäten in § Indefinitartikel § Diphthonge
über Kinder und der Natur einige und
§ Radiobeitrag
ihre Entwicklung manche
§ Betreuung von
verstehen § Artikel
Kindern
§ Informationen zu § Gespräche
Waldkindergärten
§ E-Mail
verstehen
§ Informationen
zusammenfassen
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 12 – UMWELT UND NATUR
SEQUENZ 1: ZERO WASTE
Müll trennen, Müll vermeiden
Lesen Sie die Aussagen und hören Sie die Umfrage. Welche Aussage passt zu welcher Person?
Wählen Sie aus.
• Ich bringe meine eigene Verpackung mit, die man Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
immer wieder verwenden kann.
• Wir werfen Gläser nicht in die Mülltonne und Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
benutzen keine Plastiktüten beim Einkaufen.
• Ich vermeide Müll, ich kaufe nicht so viele Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
technische Geräte.
• Wir kaufen keine Flaschen aus Plastik, nur aus Glas. Person 1 Person 2 Person 3 Person 4
Gelbe Tonne, braune Tonne ...
Mülltrennung
Blog von Familie Dahlmann
Warum wir versuchen, Müll zu vermeiden
Besonders wichtig ist für uns, Müll aus Plastik zu vermeiden. Viele
Lebensmittel sind leider in Plastik verpackt. Diese Lebensmittel kaufen wir
nicht mehr, denn für die Herstellung von Plastik braucht man viel Energie,
Chemie und Rohstoffe, wie zum Beispiel Öl. Und nur die Hersteller wissen
genau, welche giftigen Stoffe in dem Plastik sind. Deshalb können wir auch
nicht wissen, wie viele giftige Stoffe in den verpackten Lebensmitteln sind, die wir essen.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Plastik vermeiden
Waschmittel selber machen
Gibst du mir mal ...
Brauchst du etwas?
Wie macht man das?
Lippenpflege selber machen
Plastik vermeiden
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Waschmittel selber machen
Gibst du mir mal ...
Brauchst du etwas?
Wie macht man das?
Lippenpflege selber machen
SEQUENZ 2: NATURPARKS
Naturpark Lüneburger Heide
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Nationalpark Sächsische Schweiz
Wegen und trotz
Flug verspätet
Wegen des Regens
Ich weiß, wie das da heißt!
Ich habe gelesen, dass ...
Naturpark in der Nähe
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Die Ammergauer Alpen
Einen Naturpark vorstellen
SEQUENZ 3: WALDKINDERGARTEN
Was für Kinder wichtig ist
Raus in die Natur
Hören Sie den Radiobeitrag und lesen Sie die Aussagen. Was passt? Wählen Sie aus.
Deutsche Grundschüler bewegen sich weniger als eine Stunde pro Tag.
Kindergartenkinder brauchen täglich drei Stunden Bewegung.
Auch bei schlechtem Wetter sind die Kinder immer draußen.
Die Kinder im Waldkindergarten sind gesünder als andere Kinder.
Im Waldkindergarten lernen die Kinder weniger, als in anderen Kindergärten.
Im Waldkindergarten ist Spielzeug verboten.
Der Waldkindergarten soll in Zukunft länger geöffnet sein.
Lernen in und mit der Natur
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Ein Platz im Waldkindergarten
Wann beginnt die Aktion?
Arne im Waldkindergarten
Manche Kinder finden das toll
Einige sind gern draußen
Das sagen die Eltern
Aktion „Sauberer Wald“
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Eine Zusammenfassung
Häufig spielen
Gut eingelebt
Gruppenaufgabe 12: Eine Aktion in meiner Nähe
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 12
ÜBERSICHT REDEMITTEL
UND GRAMMATIK
12
WIE SAGT MAN?
JEMANDEN AUFFORDERN
Komm/Zeig/ … doch mal, bitte!
Kommen Sie / Zeigen Sie/ … doch mal / bitte mal / …!
Du kannst/könntest bitte (schon) mal … machen.
Können Sie / Könnten Sie bitte (vielleicht/schon) mal … machen?
Würdest du vielleicht/bitte/mal/ … machen?
Darf ich vielleicht/bitte/mal/ … haben?
EINE ANLEITUNG GEBEN
Zuerst gibt man …
Dann macht man …
Danach stellt man … in …
… muss abkühlen.
Danach gibt man … dazu und verrührt alles.
Etwas auf … geben und testen.
Wenn … zu hart/weich ist, gibt man … dazu.
Danach füllt man … in kleine Gläser und stellt sie über Nacht in …
EINEN NATURPARK/NATIONALPARK/ EIN URLAUBSGEBIET VORSTELLEN
… liegt in …
… hat eine Größe von … / ist … groß
Die Landschaft in/im … ist wunderschön/besonders/…
Im Naturpark … gibt es … / Außerdem gibt es …
Im Naturpark kann man…
… sollte man unbedingt einmal besuchen, weil …
© Goethe-Institut e.V. 2
12
WIE SAGT MAN?
WISSEN UND ZWEIFEL AUSDRÜCKEN
Wissen ausdrücken
Das weiß ich genau.
Ich habe gesehen/gelesen/gehört, dass …
Ich weiß genau/wieder/noch, dass … / w- …
Ich erinnere mich an … / daran.
Ich erinnere mich (daran), dass ... / w- …
Ich vergesse nie, dass ... / w- …
Ich habe nicht vergessen, (dass) ... / w- …
Zweifel ausdrücken
Ich glaube nicht, dass ...
Es gibt bestimmt nicht so viele Möglichkeiten.
Man darf bestimmt nicht draußen übernachten / …
Ich weiß nicht, ob ...
Glaubst du wirklich, dass …
NACH VERPFLICHTUNG UND ERLAUBNIS FRAGEN
Muss man …?
Was müssen Sie / musst du …?
Soll ich (auch) …?
Wann/Wohin/… soll …?
Braucht man …?
Darfst du / Dürfen Sie …?
Wann darfst du /dürfen Sie …?
Ab wann dürfen Kinder …?
Kann man hier …?
Wie lange kann man …?
Wir möchten … Geht das (nicht)?
Ist das (nicht) verboten?
© Goethe-Institut e.V. 3
12
WIE SAGT MAN?
EINEN TEXT MÜNDLICH ZUSAMMENFASSEN
In diesem Text geht es um ... / Dieser Text handelt von ... / Das Thema des Textes ist …
Die Aktion …
Zuerst …
Bei der Aktion haben/hat … mitgemacht.
Die … haben … gesammelt.
Danach haben … den Müll getrennt.
Am Ende / Zum Schluss …
© Goethe-Institut e.V. 4
12
GRAMMATIK
DAS PARTIZIP II ALS ADJEKTIV
Das Partizip II kann wie ein Adjektiv verwendet werden. Es steht vor dem Nomen und hat dann eine
Endung wie ein Adjektiv. Die Endung richtet sich wie bei den Adjektiven nach dem Artikel und dem Kasus.
wegwerfen Man muss den weggeworfenen Plastikmüll recyceln.
leihen Ich habe ein geliehenes Buch zurückgegeben.
kaufen Ich mag die gekaufte Marmelade nicht so gern.
verpacken Die verpackten Lebensmittel produzieren viel Müll.
Hinweis: Wenn Sie die Adjektivendungen wiederholen wollen, schauen Sie noch einmal in Kapitel 6.
PRÄPOSITIONEN WEGEN UND TROTZ
Die Präposition wegen drückt einen Grund oder eine Ursache aus.
Die Präposition trotz drückt einen unerwarteten oder einen überraschenden Grund oder einen
Widerspruch aus.
+ Genitiv (schriftsprachlich) Sehr viele kommen wegen der tollen Klettermöglichkeiten.
+ Dativ (mündlich) Mach dir keine Sorgen wegen dem Parkplatz. Da gibt es
immer genug freie Plätze.
+ Genitiv Trotz der strengen Regeln kommen immer mehr Kletterer.
+ Dativ (mündlich in Süddeutschland,
Österreich und der Schweiz)
© Goethe-Institut e.V. 5
12
GRAMMATIK
INDEFINITARTIKEL EINIGE UND MANCHE
wenige manche/einige viele alle
manche
Nominativ einige Kinder manche Eltern
Akkusativ einige Kinder manche Eltern
Dativ einigen Kindern manchen Tagen
Genitiv einiger Kinder mancher Kinder
alle, viele
einige und manche können auch als Pronomen verwendet werden. Als Pronomen haben sie die gleichen
Endungen wie die Artikelwörter.
Für manche Eltern sind die Betreuungszeiten zu kurz. Für manche sind die Betreuungszeiten zu kurz.
© Goethe-Institut e.V. 6
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 13 – DAS IST WICHTIG FÜR MICH
SEQUENZ 1: FAN SEIN
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Berichte von § Fans und ihre § Sport und Kultur § Futur I zum
Fans verstehen Idole Ausdruck von
§ Gefühle und
Vermutungen
§ Vermutungen und § Radiosendung Träume
oder
Versprechen
§ Chat Versprechen
ausdrücken
§ Audioslideshow
§ Gefühle
ausdrücken § Statements
SEQUENZ 2: HEIMAT
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Kommentare zu § Bedeutung von § Wahrnehmung § Wiederholung
„Heimat“ Heimat und Gefühle Nebensätze mit,
verstehen dass, weil, da,
§ Forum
obwohl
§ beschreiben, was
§ Gespräch
man unter § Wiederholung
Heimat versteht § Gedichte trotz und wegen
§ Erinnerungen
ausdrücken
SEQUENZ 3: MENSCH UND TIER
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Fakten zu § Haustiere § Tiere § Wiederholung § vokalisches r [ɐ]
Haustieren Temporalsätze in der Endung
§ Artikel § Erfahrungen
verstehen mit bevor, -er
§ Chat nachdem,
§ in Erzählungen
seitdem
der Handlung § Gespräch
folgen und
§ Forum
wichtige Details
verstehen § Statements
§ Meinung zu
Haustieren
äußern
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 13 – DAS IST WICHTIG FÜR MICH
SEQUENZ 1: FAN SEIN
Wie ich zum Fan wurde
Hören Sie die Radiosendung und lesen Sie die Aussagen. Was passt? Wählen Sie aus.
Leo ist Fußballfan, weil seine ganze Familie Fußball mag.
Weil Leo selbst im Verein spielt, kann er nicht alle Spiele seiner Lieblingsmannschaft sehen.
Annett fand Hip-Hop wegen der Texte gut.
Annett wurde Fan, als sie das erste Mal auf einem Konzert war.
Heike hat ihre Lieblingsserie bei ihren Freunden entdeckt.
Am liebsten schaut Heike die Serie zusammen mit ihrem Freund an.
Fan sein
Fußballspiel, Konzert oder Serie?
Ich werde pünktlich sein!
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Vermutung oder Versprechen?
Versprechen und Vermutung
St. Pauli Fan
Das war ein schöner Moment
Fanträume
Was sind Ihre Träume?
Gruppenaufgabe 13: Ich bin Fan von ...
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
SEQUENZ 2: HEIMAT
Hier bin ich zu Hause!
Ein schönes Gefühl
Heimat
Dass, weil, da oder obwohl?
Der Anfang war nicht leicht!
Trotz oder wegen?
Für jeden etwas Besonderes
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Herrlich!
Für mich ist Heimat ...
SEQUENZ 3: MENSCH UND TIER
Haustiere in Deutschland
Katze, Hund & Co
Tierliebe!
Hast du Lilly gefüttert?
Der beißt nicht!
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Selma hat alles verändert
Bevor, nachdem oder seitdem?
Nie wieder ohne Haustier?
Vor- und Nachteile
Wie sehen Sie das?
Eine Bitte
Du musst ihn nur füttern
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 13
ÜBERSICHT REDEMITTEL
UND GRAMMATIK
13
WIE SAGT MAN?
GEFÜHLE UND TRÄUME BESCHREIBEN
Freude ausdrücken
Das war wirklich sehr schön / ein sehr schöner Moment.
Ich habe mich so/sehr gefreut.
… bringt mich zum Lachen/Weinen.
Ich bin begeistert von …
Mitgefühl ausdrücken
Das war schlimm/schrecklich.
Das war ein schlimmer/schrecklicher Moment / ein schlimmes/schreckliches Gefühl.
Er/Sie tat mir leid, als …
Träume beschreiben
Ich würde/möchte gern ...
Wenn es geht, …
Am liebsten / lieber …
Ich wünsche mir, dass … / Ich wünsche ihr/ihm ...
Ich träume davon, dass …
Mein großer Traum ist, dass …
POSITIVE ERINNERUNGEN AUSDRÜCKEN
über Heimat sprechen
Ich denke gerne an ...
Ich erinnere mich gerne an ...
… bedeutet für mich ... / … erinnert mich an …
Immer wenn ... , dann ...
Freude ausdrücken
Das ist/war einfach herrlich/fantastisch.
Das ist/war wirklich sehr schön.
Ich freue mich darüber … / über …
Ich bin/war (sehr) froh, (dass) ...
Es ist/war (immer) ein schönes Gefühl, wenn ...
Dankbarkeit ausdrücken
Ich bin dankbar für ...
Ich bin zufrieden mit ...
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13
WIE SAGT MAN?
ERFAHRUNGEN AUSTAUSCHEN
positive Aspekte benennen / positive Meinung äußern
Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht: …
Ich kann mir nicht vorstellen, ohne ... zu leben.
Ein Vorteil ist …
negative Aspekte benennen / negative Meinung äußern
Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht: …
… ist nichts für mich, weil …
… ist für mich stressig/nervig.
Ich ärgere mich sehr oft über …
Es ärgert/stört mich, wenn/dass …
Ein Nachteil ist …
über Erfahrungen berichten
Bei mir war es (zumindest) so: …
Mir ging es (sehr/richtig) gut/schlecht.
Ich hatte/habe (keine/einige) Probleme mit …
Ich fand besonders interessant/schwierig/…, dass …
Das war schon immer so. / Das war nicht immer so.
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13
GRAMMATIK
FUTUR I
Vermutung
Mit dem Futur I kann man eine Vermutung für die Gegenwart ausdrücken.
Beispiele:
Der wird keine Lust mehr haben.
Dem wird es jetzt wieder besser gehen.
vermutlich, wahrscheinlich,
wohl, ...
Versprechen
Mit dem Futur I kann man auch ein Versprechen ausdrücken.
Beispiele:
Ich verspreche dir, dass ich früh genug kommen werde.
Beim nächsten Spiel werde ich dabei sein.
WIEDERHOLUNG: NEBENSÄTZE MIT DASS, WEIL, DA, OBWOHL
Nebensätze mit dass stehen nach bestimmten Verben, unpersönlichen Ausdrücken oder Ausdrücken
mit Adjektiven.
Beispiel:
Ich glaube, dass ich mich überall zu Hause fühlen kann.
Ich bin sehr dankbar, dass Heimat für mich mehrere Orte sind.
Ich habe Angst, dass ich meine Freunde vermisse.
Es ist wichtig, dass man sich wohl fühlt.
Nebensätze mit weil/da drücken eine Begründung aus.
Beispiel:
An manche Dinge werde ich mich nie gewöhnen, weil/da sie zu fremd sind.
Da
Nebensätze mit obwohl drücken einen Gegensatz aus.
Beispiel:
Obwohl ich immer noch viel Kontakt zu meinen Freunden habe, vermisse ich sie.
Bei allen Nebensätzen steht das Verb am Ende.
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13
GRAMMATIK
WIEDERHOLUNG: TROTZ UND WEGEN
Die Präposition wegen drückt einen Grund oder eine Ursache aus.
Beispiel:
Ich bin wegen meiner Freundin nach Nürnberg gezogen.
Die Präposition trotz drückt einen unerwarteten oder einen überraschenden Grund oder einen
Widerspruch aus.
Beispiel:
Trotz der neuen Freunde hat sie oft Heimweh.
WIEDERHOLUNG: TEMPORALSÄTZE MIT BEVOR, NACHDEM, SEITDEM
Temporalsätze mit bevor drücken aus, dass die Handlung im Hauptsatz vor der Handlung im Nebensatz
mit bevor passiert ist.
In beiden Sätzen steht das Verb in derselben Tempusform.
Beispiel:
Bevor sie Selma kennenlernte, war sie unruhig, nervös und unglücklich.
Temporalsätze mit seit(dem) drücken aus, dass die Handlungen im Hauptsatz und im Nebensatz
gleichzeitig angefangen haben.
Beispiele:
Seitdem sie Selma kennt, hat sie mehr Freunde.
(Handlung im Nebensatz dauert noch an gleiche Tempusform)
Seitdem sie die Therapie angefangen hat, geht es ihr besser.
(Handlung im Nebensatz ist abgeschlossen Im Nebensatz steht das Verb eine Zeitstufe vor dem Verb
im Hauptsatz.)
Temporalsätze mit nachdem drücken aus, dass die Handlung im Hauptsatz nach der Handlung im
Nebensatz mit nachdem passiert ist.
Im Nebensatz steht das Verb eine Zeitstufe vor dem Verb im Hauptsatz.
Beispiel:
Nachdem sie Selma kennengelernt hatte, ging es ihr sofort besser.
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DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 14 – WIR MACHEN DAS FÜR SIE!
SEQUENZ 1: DIENSTLEISTER BERGFÜHRER/IN
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen § Beruf § Bergsteigen/ § Passiv mit
über einen Beruf Bergführer/in Outdooraktivi- Modalverb
verstehen täten
§ Artikel § Passiv
§ Informationen zu Präteritum
§ Gespräch
einer
Tourenplanung § Interview
verstehen
§ E-Mail
§ Informationen
schriftlich
weitergeben
SEQUENZ 2: SERVICE AUF REISEN
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen § Reisebranche § Reisen § Konsekutive
über das Reisen Nebensätze mit
§ Artikel
verstehen sodass oder so …
§ Statements dass
§ Informationen in
Anzeigen und § Anzeige
Vereinbarungen
§ Gespräch
verstehen
§ Buchungsbestäti-
§ von einer Reise
gung
berichten und
Erfahrungen § Nachrichten
bewerten
§ Kundenbewert-
ungen
SEQUENZ 3: KREATIVE DIENSTLEISTUNGEN
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen zu § Ungewöhnliche § Wünsche § Irrealer § Elision Schwa-
Dienstleistungen Dienstleistungen Bedingenssatz Laut mit
verstehen Assimilation
§ Online-Angebote § Konjunktiv II im
§ nicht reale irrealen
§ Artikel
Wünsche Bedingungssatz
verstehen und § Gespräche
ausdrücken
§ Forum
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 14 – WIR MACHEN DAS FÜR SIE!
SEQUENZ 1: DIENSTLEISTER BERGFÜHRER/IN
Bergsteigen, Canyoning und mehr
Der Beruf „Bergführer“ im Wandel
Kommt ihr mit?
Hören Sie das Gespräch und lesen Sie die Aussagen. Richtig oder falsch? Wählen Sie aus.
Maren will in den Bergen Ski fahren. richtig falsch
Die Tour soll ungefähr eine Woche dauern. richtig falsch
Maren möchte nicht mit vielen anderen Personen auf eine Tour gehen. richtig falsch
Benjamin findet die Idee gut. richtig falsch
Die Freunde wollen mit dem Zug nach Österreich fahren. richtig falsch
Der Bus funktioniert zurzeit nicht. richtig falsch
Maren wählt den Bergführer aus und kontaktiert ihn. richtig falsch
Benjamin möchte Bergschuhe ausleihen. richtig falsch
Was muss gemacht werden?
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Vorbereitung muss sein
Was muss erledigt werden?
Interview mit einer Bergführerin
Antje hat vorgeschlagen, ...
Was hat die Bergführerin gesagt?
Wir müssen die Tour absagen
Das Paket wurde geliefert
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
E-Mail von der Bergführerin
Auf die Zugspitze
SEQUENZ 2: SERVICE AUF REISEN
So reist Deutschland
Alles inklusive
Wieviel Service im Urlaub?
Wer bucht was?
Darum Sonniger Reisen
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Mit Sonniger Reisen ans Meer
Gut angekommen?
Arbeiten im Service
Es war so toll, dass ...
Wie zufrieden waren Sie?
Kundenzufriedenheit ist wichtig
Ihre Erfahrungen
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
SEQUENZ 3: KREATIVE DIENSTLEISTUNGEN
Wir bieten Ihnen ...
Mit verrückten Ideen zum Erfolg?
Eine Dienstleistung anbieten
Verrückte Pläne
Wenn ich selbstständig wäre ...
Es ist nicht so, aber wenn ...
Wenn er könnte, ...
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Ich könnte, dürfte, wollte
Wenn du viel Geld hättest?
Was würdest du machen?
Gruppenaufgabe 14: Und Sie?
Doppelt verdienen
Viele Abenteuer erleben
Ich würde viel reisen
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 14
ÜBERSICHT REDEMITTEL
UND GRAMMATIK
14
WIE SAGT MAN?
ÄUSSERUNGEN WIEDERGEBEN
Er/Sie hat mich/uns gefragt, ob / w- …
Er/Sie wollte/will wissen, ob /w- ...
Wir sollen …
Er/Sie hat vorgeschlagen, …
Er/Sie hat mich gebeten, …
In der E-Mail/Zeitung … steht, dass .../ w- …
SERVICE BEWERTEN
… war/waren total in Ordnung.
… kann ich sehr empfehlen.
Ich bin/war mit … sehr zufrieden
Ich bin/war (von …) begeistert.
… ist/war perfekt organisiert.
… hat super/gut geklappt.
… hat mir sehr gut gefallen.
… ist/war in Ordnung.
…ist/war ganz gut / ganz okay / nicht schlecht.
Ich bin/war mit … ganz zufrieden.
… hat ganz gut geklappt.
… ist/war (überhaupt) nicht in Ordnung / ärgerlich / eine Katastrophe.
… ist/war nicht gut organisiert.
Ich bin/war mit … (überhaupt) nicht zufrieden.
… hat nicht gut geklappt.
… hat mir (gar) nicht gefallen.
© Goethe-Institut e.V. 2
14
GRAMMATIK
DAS PASSIV MIT MODALVERB
Man verwendet das Passiv, wenn man die Handlung betonen will. Es ist nicht wichtig, wer etwas macht
oder machen muss/kann etc.
Aktiv: Wer macht das?
Benjamin repariert den Bus.
Passiv: Was passiert?
Der Bus wird repariert.
Das Passiv mit Modalverb bildet man mit dem Modalverb + Partizip II + werden
Aktiv: Kann Benjamin die Ausrüstung ausleihen?
Passiv: Die Ausrüstung kann ausgeliehen werden.
Modalverb Partizip II werden
2
Die Fahrt muss selbst organisiert werden.
Schuhe können nicht ausgeliehen werden.
PASSIV PRÄTERITUM
ich wurde
du wurdest
er/es/sie wurde ins Krankenhaus gebracht.
operiert.
wir wurden
ihr wurdet
sie/Sie wurden
KONSEKUTIVE NEBENSÄTZE MIT SODASS ODER SO … DASS
Nebensätze mit sodass oder so … dass geben eine Folge an, die sich aus einer Handlung ergibt.
Der Nebensatz mit sodass steht immer hinter dem Hauptsatz.
Es regnet jeden Tag stark. Wir können nicht wandern.
Es regnet jeden Tag stark, sodass wir nicht wandern können.
Es regnet jeden Tag so stark, dass wir nicht wandern können.
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14
GRAMMATIK
IRREALER BEDINGUNGSSATZ
Ein irrealer Bedingungssatz wird mit wenn gebildet. Er beschreibt eine Bedingung und eine Folge, die
möglich oder wahrscheinlich sind, aber nicht real. In irrealen Bedingungssätzen verwendet man den
Konjunktiv II.
Wenn Eva keinen guten Job hätte, dann würde sie sich selbstständig machen.
Wenn Maximilian reich wäre, müsste er nicht mehr arbeiten und könnte reisen.
Wenn Paul und Marie vier Kinder bekämen, bräuchten sie eine größere Wohnung.
Wirklichkeit Vorstellung
Bedingung: kein guter Job
Eva hat einen guten Job.
Folge: sich selbstständig machen
Wenn Eva keinen guten Job hätte, (dann) würde sie sich selbstständig machen.
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14
GRAMMATIK
KONJUNKTIV II IM IRREALEN BEDINGUNGSSATZ
Regelmäßige Verben bilden den Konjunktiv II mit würde .
Wenn ich keinen guten Job hätte, würde ich mich selbstständig machen und wäre mein eigener Chef.
Meistens verwendet man diese Form auch bei unregelmäßigen Verben:
ich würde gehen statt ich ginge.
haben sein werden
ich hätte wäre würde
du hättest wär(e)st würdest
er/es/sie hätte wäre würde
wir hätten wären würden
ihr hättet wär(e)t würdet
sie/Sie hätten wären würden
KONJUNKTIV II DER MODALVERBEN
können dürfen müssen sollen wollen
ich könnte dürfte müsste sollte wollte
du könntest dürftest müsstest solltest wolltest
er/es/sie könnte dürfte müsste sollte wollte
wir könnten dürften müssten sollten wollten
ihr könntet dürftet müsstet solltet wolltet
sie/Sie könnten dürften müssten sollten wollten
Die Konjunktiv II Formen von sollen und wollen sind gleich wie die Präteritumformen.
KONJUNKTIV II DER UNREGELMÄSSIGEN VERBEN
Den Konjunktiv II der unregelmäßigen Verben bildet man aus der Verbform im Präteritum mit Umlaut
(wenn einer möglich ist):
geben: ich gab – ich gäbe, wissen: er wusste – er wüsste, kommen: wir kamen – wir kämen
Regelmäßige Verben bilden den Konjunktiv II mit würde . Meistens verwendet man diese Form
auch bei unregelmäßigen Verben:
ich würde gehen statt ich ginge.
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DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 15 – DIE NEUE STELLE
SEQUENZ 1: DIE BEWERBUNG
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Stellenanzeigen § Lebenslauf und § Softskills § damit und um …
und Lebenslauf Anschreiben zu + Infinitiv
§ Bewerbung
verstehen
§ Stellenanzeigen
§ Ratschläge für
§ Lebenslauf
eine Bewerbung
verstehen § Ratgebertext
§ ein Anschreiben § Gespräch
verfassen
§ Anschreiben
SEQUENZ 2: DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Tipps für ein § Ein Vorstellungs- § Tätigkeiten/ § Wiederholung
Vorstellungs- gespräch führen Erfahrungen im temporale
gespräch Beruf Präpositionen
§ Ratgebervideo
verstehen
§ Ratgebertext
§ Informationen
zuberuflicher § Vorstellungs-
Erfahrung gespräch
verstehen und
geben
SEQUENZ 3: ARBEITSALLTAG
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Aussagen zum § Beruf und § Beschreibung § Interrogativ- § Reimwörter
Berufsalltag Weiterbildung des Berufs artikel welch-
verstehen
§ Statements § Feedback und
§ Anzeigen für Rückfragen
§ Weiterbildungs-
Weiterbildung
angebote
verstehen
§ Präsentation
§ Fragen zu einer
Präsentation
stellen und
Feedback geben
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 15 – DIE NEUE STELLE
SEQUENZ 1: DIE BEWERBUNG
Stellenanzeigen
Softskills
Eigenständig, kreativ, pünktlich
Einen Job suchen
Julia Johannsens Lebenslauf
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Wo bewerben Sie sich richtig
So schreiben Sie eine gute Bewerbung
Sie haben ein Stellenangebot gefunden, das genau zu Ihnen passt, und
wollen eine Bewerbung schreiben? Aber wie schreibt man eine gute
Bewerbung? Lesen Sie unsere Bewerbungstipps, damit die Chancen
auf Ihren Traumjob steigen.
Zu einer Bewerbung gehören:
- ein Anschreiben
- ein Lebenslauf
- wichtige Zeugnisse und Zertifikate, die Ihre Qualifikation belegen.
Ein Foto ist bei Bewerbungen kein Muss, aber viele Unternehmen erwarten trotzdem ein Foto, um
sich einen ersten Eindruck von Ihnen machen zu können.
Das Anschreiben
Das Anschreiben ist die erste Seite Ihrer Bewerbung. Es sollte auf eine DIN-A4-Seite passen und am
besten an die zuständige Person adressiert sein. Nicht immer steht in der Stellenanzeige der Name
der zuständigen Person. Dann können Sie zum Beispiel bei der Firma anrufen, um nach dem Namen
zu fragen und weitere Fragen zur Bewerbung zu stellen.
Das Anschreiben sollte gut strukturiert sein. Schreiben Sie nur über die Qualifikationen, die für die
Stelle wichtig sind. Beziehen Sie sich in Ihrem Anschreiben auf die Voraussetzungen, die in der
Stellenanzeige stehen. Schreiben Sie über relevante, frühere Tätigkeiten, über Ihre Erfahrungen und
Erfolge. So überzeugen Sie die Firma, dass Sie die richtige Person für die Stelle sind.
Der Lebenslauf
Ein tabellarischer Lebenslauf ist genauso wichtig wie das Anschreiben. Normalerweise wird der
Lebenslauf zuerst gelesen. Der Lebenslauf zeigt, ob Sie alle wichtigen Qualifikationen für die Stelle
haben. Im Lebenslauf sollten die aktuellen Informationen über Ihre beruflichen Tätigkeiten zuerst
kommen. Damit Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch steigen, sollten Sie nur die Tätigkeiten
und Qualifikationen angeben, die in der Stellenanzeige gefordert werden. Wählen Sie nur die
Praktika, Weiterbildungen und Nebenjobs aus, die zur freien Stelle passen.
Wenn Sie schon Berufserfahrung haben, müssen Sie nicht mehr alle Schulen nennen, die Sie früher
besucht haben. Nennen Sie nur die Schule, in der Sie Ihren letzten Schulabschluss, z.B. Abitur,
gemacht haben. Wenn Sie studiert und schon viel Berufserfahrung haben, müssen Sie die Schule gar
nicht mehr nennen.
Interessen, Hobbys und Engagement müssen nicht in den Lebenslauf. Aber für viele Firmen sind sie
interessant, weil sie auf Softskills hinweisen können. Mannschaftssport, wie Fußball, Volleyball usw.
weist z.B. auf Teamfähigkeit hin.
Beenden Sie den Lebenslauf immer mit Ort, Datum und Ihrer Unterschrift.
Foto
Wenn Sie sich für ein Foto in Ihrer Bewerbung entscheiden, muss das Foto unbedingt aktuell sein.
Lassen Sie es am besten von einem Fotografen machen. Um einen positiven Eindruck zu machen,
muss das Foto zur Stelle passen. Für einen kreativen Beruf brauchen Sie ein anderes Foto als für
eine Stelle in einer Bank.
Zeugnisse und Zertifikate
Wählen Sie nur die Zeugnisse und Zertifikate aus, die auch für den zukünftigen Arbeitgeber relevant
sind. Es genügt in der Regel, die letzten drei Arbeitszeugnisse in die Bewerbung zu legen.
Schulzeugnisse oder Ausbildungszeugnisse müssen nicht in die Bewerbung, wenn es drei
Arbeitszeugnisse gibt.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Sie haben Ihre Bewerbung geschrieben? Dann lesen Sie alles noch einmal genau durch und achten
auf Rechtschreibung und Grammatik. Lassen Sie Ihre Bewerbung dann von mehreren Personen lesen,
bevor Sie sie versenden.
Lesen Sie die Tipps, damit ...
Um ... zu und damit
Ich will mich bewerben
Julia Johannsens Notizen
Bewerbung als Arzthelferin
Das Anschreiben
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Mein Anschreiben
SEQUENZ 2: DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH
Beim Vorstellungsgespräch
Tipps für das Vorstellungsgespräch
Vor, während, nach dem Gespräch
Der berufliche Werdegang
Tätigkeiten eines Eventmanagers
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Das Vorstellungsgespräch
Hören Sie Auszüge aus einem Vorstellungsgespräch und lesen Sie die Aussagen. Richtig oder
falsch? Wählen Sie aus.
Herr Luhkamp hat schon während des Studiums verschiedene richtig falsch
Veranstaltungen geplant.
Das größte Event, das Herr Luhkamp organisiert hat, war ein Event im richtig falsch
Ausland.
Er möchte im Beruf weiterkommen und bald ein Team leiten. richtig falsch
Er fragt seine Kollegen oft, wie sie seine Ideen finden. richtig falsch
Er erledigt Aufgaben oft selbst, damit es schneller geht. richtig falsch
Er möchte in fünf Jahren ein eigenes Unternehmen im Ausland haben. richtig falsch
Er möchte wissen, mit wie vielen Personen er in einem Team sein wird. richtig falsch
Er soll Frau Runge in zwei Wochen noch einmal anrufen. richtig falsch
Typische Fragen
Schön, dass Sie kommen konnten
Mein Vorstellungsgespräch
SEQUENZ 3: ARBEITSALLTAG
Berufsportraits
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
So ist meine Arbeit
Weiterbildungsangebote
Anmeldung zur Weiterbildung
Welchen Kurs meinen Sie?
Unser neues Weiterbildungsangebot
Nach der Präsentation
Das ist eine wichtige Frage
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Gesund am Arbeitsplatz
Reimwörter
Die Gedanken fliegen davon
Reime sprechen
Gruppenaufgabe 15: Die perfekte Stelle
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 15
ÜBERSICHT REDEMITTEL
UND GRAMMATIK
15
WIE SAGT MAN?
EIN ANSCHREIBEN FORMULIEREN
Einleitung Motivation für die neue Stelle
Besonders attraktiv an Ihrem Stellenangebot ist für
Ihre Anzeige vom … hat mich sofort angesprochen. mich …
/ Vielen Dank für das freundliche Telefonat am … Ich interessiere mich für die Stelle, weil …
Sie suchen möglichst bald eine/einen … Ich möchte mein Wissen / meine Erfahrung / … in
Die Stellenbeschreibung entspricht meiner der neuen Stelle / in Ihrem Unternehmen einbringen.
Herausforderungen anzunehmen.
Die Stelle kann ich ab … antreten.
Als ausgebildete/r … habe ich viel Erfahrung in …. Mit der Tätigkeit als … kann ich zum … beginnen.
Ich bin/war zuständig für …
Dabei konnte ich zeigen, dass …
Meine Kollegen schätzen mich für … Über eine Einladung zu einem persönlichen
Gespräch freue ich mich sehr.
EIN VORSTELLUNGSGESPRÄCH FÜHREN
Vielen Dank für die Einladung zum Gespräch. Es hat mich sehr gefreut.
Die Anfahrt war angenehm/gut.
Hauptteil
Ich habe … studiert. / Ich habe eine Ausbildung als …
Nach meinem Abschluss in … habe ich …
Ich bin seit … Jahren im Bereich … tätig. / Ich bin Experte/Expertin für … / Meine Aufgaben sind …
Ihr Unternehmen ist bekannt für … / In Ihrem Unternehmen sehe ich die Möglichkeit, …
Sie suchen eine/n Mitarbeiter/in mit …/, der/die schon … / Ich habe sehr gute Kenntnisse in …
Eine meiner größten Stärken ist …, weil …
Eine Schwäche ist vielleicht, dass …
Ja, ich habe noch ein paar Fragen. Ich möchte gerne wissen, …
Vielen Dank für das Gespräch. Es hat mich gefreut, Sie kennenzulernen.
© Goethe-Institut e.V. 2
15
WIE SAGT MAN?
RÜCKMELDUNGEN ZU EINER PRÄSENTATION
Vielen Dank für die (vielen) Informationen zu/über …
Besonders interessant fand ich (, dass) …
Es hat mich überrascht, dass … / Es war für mich neu, dass …
Es war mir (nicht) klar, dass …
Sie haben gesagt, dass … / Sie haben davon gesprochen, dass …
Sie haben von Ihren Erfahrungen gesprochen.
Sie haben viele Beispiele genannt/gegeben. Was denken Sie, ist am wichtigsten für …?
nachfragen
Ich hätte noch eine Frage zu …
Ich würde gerne noch fragen/wissen, ob/w- …
Mich würde (noch) interessieren, ob/w-…
Wissen Sie, ob/w- …
Vielen Dank für Ihre/die Frage.
Das weiß ich (leider) nicht im Detail. / Das weiß ich nicht.
Dazu kann ich (leider) nichts sagen. / Dazu habe ich (leider) keine Informationen.
Ich denke / vermute, (dass) …
Natürlich …
© Goethe-Institut e.V. 3
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GRAMMATIK
NEBENSÄTZE MIT DAMIT UND UM … ZU + INFINITIV
Nebensätze mit damit oder um … zu
2
Sie unsere Tipps. Ihre Chancen
2
Sie bei der Firma anrufen. Sie erfahren den Namen.
sich einen ersten Eindruck
Die Firmen erwarten ein Foto. Die Firmen
machen.
Nur wenn das Subjekt in Satz 1 und 2 identisch ist, kann man die Sätze mit um … zu verbinden.
damit und um ... zu
Sie unsere Tipps, Ihre Chancen -
Sie bei der Firma anrufen, - den Namen
sich einen ersten
Die Firmen erwarten ein Foto, -
Eindruck
WIEDERHOLUNG: TEMPORALE PRÄPOSITIONEN
Wann? 10 Uhr
des Gesprächs / 12. August
nach dem Gespräch / einer Woche
Wann?
in einigen Wochen / März
vor dem Gespräch / einer Woche
Wie lange? von der Einladung zum Vorstellungsgespräch
Wie lange? /
dem Tag / einem Jahr / zehn Jahren
Seit wann?
Wann? / In während des Gesprächs / dem Gespräch / der
welcher Zeit? letzten Tage / den letzten Tagen
© Goethe-Institut e.V. 4
15
GRAMMATIK
INTERROGATIVARTIKEL
Plural
Nominativ welcher welch welche welche
Akkusativ welchen welch welche welche
Dativ welch welch welcher welchen
Genitiv welchen welchen welcher welcher
welch- kann auch als Pronomen verwendet werden. Als Pronomen hat es in Nominativ, Akkusativ und
Dativ die gleichen Endungen wie die Artikelwörter.
Welchen Kurs meinst du?
Ich weiß nicht, welchen du meinst.
Der Genitiv wird selten verwendet:
Wegen welchen Problems sind Sie da?
Weswegen sind Sie da?
© Goethe-Institut e.V. 5
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 16 – GEFÜHLE UND KONFLIKTE
SEQUENZ 1: GLÜCK
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen § Glücklich sein § Gefühle § Verben mit
über Glück und Dativ- und
§ Umfrage § Situationen
Glücksbringer Akkusativergän-
beschreiben
verstehen § Informations- zung
texte
§ Aussagen über
Gefühle § Forum
verstehen
§ E-Mails
§ über Glück oder
Pech berichten
SEQUENZ 2: KONFLIKTE UND LÖSUNGEN
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Konflikte in § Konflikte privat § Konflikte und § zweiteilige
Gesprächen und am Gefühle Konnektoren:
verstehen Arbeitsplatz
o entweder …
§ Ratschläge zur § Streitgespräche oder
Konfliktbewälti-
§ Ratgeber o sowohl … als
gung verstehen
auch
§ Podcast
§ Meinung zu
o weder … noch
Konflikten am § Forum
Arbeitsplatz o nicht nur …,
ausdrücken sondern auch
SEQUENZ 3: KÖRPERSPRACHE UND MISSVERSTÄNDNISSE
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen zu § Interkulturelle § Ausdruck von § Demonstrativ- § o - ö und u - ü
Körpersprache Missverständ- Gefühlen artikel der-/das-
verstehen nisse /dieselbe
§ Verhaltens-
§ Berichte über § Zeitungsartikel weisen
Missverständ-
§ Gespräch
nisse verstehen
§ mündliche Tipps
§ Tipps für das
Verhalten im § Ratgeber
eigenen Land
geben
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 16 – GEFÜHLE UND KONFLIKTE
SEQUENZ 1: GLÜCK
Was macht Sie glücklich?
Glück oder Unglück?
Glücks- ...
Was bringt Ihnen Glück?
Es gibt Glücksbringer, die allgemein bekannt sind, wie zum Beispiel ein kleines Glücksschwein oder
ein vierblättriger Klee. Doch auch ganz persönliche Gegenstände können Glücksbringer sein:
Schmuck, Kuscheltiere oder auch ein besonders schönes Souvenir aus dem letzten Urlaub. Hier
stellen zwei Menschen ihre ganz persönlichen Glücksbringer vor:
Isabell aus Hannover
Ich glaube sonst eigentlich nicht an solche Sachen, aber
Glücksbringer, die finde ich irgendwie gut. Zum dritten
Geburtstag hat meine Oma mir einen Teddy geschenkt. Den
fand ich super und habe ihm sofort den Namen Wusel gegeben.
Meine Oma ist einfach toll. Sie ist immer so lustig. Sie hat
meinen Geschwistern und mir viele Geschichten erzählt. Als
Kind hatte ich den Wusel immer dabei, er hat mir geholfen.
Einmal war meine Oma sehr krank und sie musste ins
Krankenhaus. Da wollte ich helfen. Ich habe meiner Oma den Teddy geliehen. Vor ein paar Wochen
bin ich zu Hause ausgezogen. Mein Wusel wohnt jetzt mit mir in einer WG und ich habe ihn in der
neuen Wohnung als erstes ausgepackt. Ich habe dieses Bild gemacht und es gleich meiner Oma
geschickt.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Jonathan aus Stuttgart
Ich habe einen Glückskugelschreiber – seit meiner
ersten Prüfung im Studium. Es ist so einer, wie man sie
bei Aktionen auf der Straße geschenkt bekommt,
hässlich und mit Werbung drauf.
Ich war vor der Prüfung super aufgeregt und hatte
nichts zum Schreiben dabei. Jemand musste mir einen
Stift leihen. Mein Freund Manuel hat mir den
Kugelschreiber gegeben. Er hat mir noch viel Glück
gewünscht. Eigentlich war die Situation ganz normal.
Aber für mich hat sie eine besondere Bedeutung. Ich weiß selbst nicht, warum.
Nach der Prüfung wollte ich Manuel den Stift wiedergeben. Aber er hat gesagt, ich kann ihn behalten.
In der Prüfung war ich übrigens sehr gut. Und dieser Kuli ist jetzt mein Glücksbringer und bisher
habe ich alle Prüfungen geschafft, wenn auch nicht immer mit Eins. Ich gebe den Kugelschreiber
auch meiner Freundin, wenn sie eine Prüfung hat.
Dativ- und Akkusativergänzungen
Sie hat ihn ihr geschenkt
Habt ihr Glücksbringer?
Gestern war mein Pechtag
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Glückspilze und Pechvögel
Gruppenaufgabe 16: Mein (Un)glückstag
SEQUENZ 2: KONFLIKTE UND LÖSUNGEN
Konflikte gibt es überall
Das regt mich auf
Streiten, aber richtig
Tipps zum Streiten
Man muss nicht nur ...
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Zweiteilige Konnektoren
Nicht nur ..., sondern auch
Konflikte am Arbeitsplatz
Was tun bei Konflikten im Job?
In unserem Team verstehen sich alle ganz gut. Sicher gibt es auch mal ein Problem,
aber dann versuchen alle, das so schnell wie möglich zu klären. Schlechte Stimmung
möchte niemand. Das ist nicht gut für die Arbeit. Ich glaube, das könnte ich auch nicht
Daggi
aushalten. Ich bin ja acht Stunden am Tag mit den Kollegen zusammen. Nein, dann
würde ich mir wohl einen anderen Job suchen.
Ich sitze in einem großen Büro mit sechs anderen Leuten. Da gibt es immer wieder
Probleme. Der eine telefoniert sehr laut und oft. Einer macht gern das Fenster auf,
obwohl es kalt ist. Eine Kollegin bringt ihr Mittagessen von zu Hause mit und isst am
Flüsterfuchs
Schreibtisch, was unangenehm riecht. Das sind alles Kleinigkeiten, aber sie nerven oft.
Ich versuche, nicht zu streiten und nichts zu sagen. Ich will keine Probleme mit den
anderen. Sicher mache ich auch manchmal etwas, das die anderen stört. Das ist nun
mal so, wenn sieben Leute eng zusammensitzen.
In unserer Abteilung gibt es immer wieder Streit. Manche Kollegen reden schlecht über
andere. Das geht gar nicht. Es nervt mich total und ich möchte da nicht mitmachen,
das sage ich den anderen auch. Ich spreche Probleme immer gern direkt an. Das gefällt
Rosina 234
nicht allen, aber so bin ich eben.
Streit am Arbeitsplatz ist ein Thema, mit dem ich auch Probleme habe. In unserer
Abteilung arbeiten vier Leute, die untereinander Streit haben. Zwei davon wollen
immer recht haben. Sie diskutieren und streiten laut und sind manchmal auch wirklich
ArbeitSam
unhöflich. Ich habe mit unserer Chefin gesprochen, aber sie möchte sich nicht darum
kümmern. Das finde ich nicht richtig. Mich stört der Streit sehr. Für die Arbeit ist es
besser, wenn Konflikte sachlich und mit bestimmten Regeln geklärt werden. Chefs sind
meiner Meinung nach dafür verantwortlich, dass es keinen Streit unter den
Mitarbeitern gibt.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Ich habe mich lange Zeit immer wieder über Kollegen geärgert. Das war schlimm für
mich. Dann habe ich professionelle Hilfe gesucht. Ich kann das nur empfehlen. Heute
kann ich viel besser mit Konflikten im Job umgehen. Ein Beispiel: Ich brauche vom
Richi
Kollegen X jede Woche bis Mittwoch bestimmte Unterlagen. Er schickt sie oft erst am
Donnerstagvormittag, zu spät. Früher hätte ich mich jede Woche aufgeregt. Heute lege
ich einfach die Frist auf Dienstag, damit die Unterlagen am Mittwoch da sind. Ich habe
auch gelernt, dass man die Probleme in der Arbeit nicht zu wichtig nehmen darf. Das
macht krank.
Konflikte mit Kollegen
SEQUENZ 3: KÖRPERSPRACHE UND MISSVERSTÄNDNISSE
Wie fühlst du dich?
Was ist denn los?
Körpersprache
Körpersprache und ihre Wirkung
Wenn wir miteinander sprechen, dann machen wir das nicht
nur mit unseren Worten. Unser ganzer Körper sendet dem
Gesprächspartner Informationen. Auch wenn wir gerade nicht
sprechen. Die Körpersprache unterstützt das, was wir mit
unseren Worten sagen. Oder sie verrät, wenn wir eigentlich
etwas anderes meinen. Wenn wir zum Beispiel behaupten,
dass wir uns freuen, ohne dabei zu lächeln, dann werden die
Anderen wahrscheinlich an unserer Freude zweifeln.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Wenn wir in einem Gespräch die ganze Zeit mit unseren Händen spielen, wird unser
Gesprächspartner denken, dass wir nervös sind. Unser Körper kann nicht gut verstecken, wie wir
uns fühlen.
Auch Wissenschaftler haben sich mit diesem Thema beschäftigt. Sie bestätigen, dass Gestik und
Mimik einen großen Einfluss auf die Kommunikation haben. Und darauf, ob wir jemandem glauben
oder nicht.
Aber ist Körpersprache weltweit gleich? Bei der Mimik ist das so, sagen die Wissenschaftler. Unser
Gesicht reagiert auf Situationen spontan. Lächeln ist zum Beispiel weltweit ein positives Zeichen.
Und wenn jemand sehr überrascht ist, öffnet er die Augen und den Mund sehr weit.
Schwieriger wird es aber mit dem, was wir mit unserem Körper
ausdrücken: Gesten und Bewegungen werden nicht in allen
Kulturen gleich verstanden. Nur jemand, der in dieser Kultur
aufgewachsen ist oder sie sehr gut kennt, kann Gesten richtig
verstehen. In anderen Kulturen kann es manchmal
Missverständnisse geben: In Deutschland bewegt man z.B. den
Kopf nach rechts und nach links, wenn man „Nein“ sagen möchte.
In Indien könnte man denken, dass das ein „Ja“ ist. Das ist also
nicht überall in der Welt gleich. Ähnlich ist es mit dem
Blickkontakt. In manchen Kulturen ist es höflich, sich nicht in die Augen zu schauen. In anderen
Ländern ist das unhöflich.
Es gibt also Zeichen, die wir alle verstehen und benutzen, und andere, die in verschiedenen Kulturen
eine unterschiedliche Bedeutung haben. Daher ist es hilfreich, sich z.B. vor einer Reise über kulturelle
Gewohnheiten zu informieren. Dann gibt es nicht so leicht Missverständnisse und Probleme in der
Kommunikation.
Überall dasselbe?
Das ist nicht dasselbe!
Derselbe oder derselben?
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Das war ein Missverständnis
Habt ihr einen Tipp?
Ich empfehle dir ...
Wie verhält man sich?
ö, o, ü, u
Offen oder geschlossen?
Gewohnt und gewöhnt
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 16
ÜBERSICHT REDEMITTEL
UND GRAMMATIK
16
WIE SAGT MAN?
VON GLÜCK/UNGLÜCK BERICHTEN
Bei mir läuft es (gut) / nicht so gut / ist es gerade super / …
Es/Das war sehr ärgerlich / total schön.
Ich habe mich so geärgert / total gefreut / …
Ich bin/war so glücklich/unglücklich/ …
Da hatte ich wirklich Glück/Pech.
So ein Glück/Pech.
Ich bin echt ein Glückspilz/Pechvogel.
SICH STREITEN
Das kann doch nicht wahr sein. Reg dich nicht auf.
Das regt mich echt auf / stört/nervt mich … Ich kann … verstehen, aber …
Das ist nicht fair / nicht in Ordnung … Bitte sei / seien Sie nicht sauer/böse …
Das geht so nicht. Sie haben / Du hast recht, aber …
Bist du / Sind Sie verrückt?
JEMANDEM TIPPS GEBEN
über Gewohnheiten im Heimatland berichten
Hier in Italien/Deutschland ...
Bei uns ... man (normalerweise) …
Es ist üblich, dass ...
Tipps geben
Am besten … Sie/du …
Es ist besser, wenn Sie/du … / Es ist am besten, wenn Sie/du …
Sie müssen/sollten (unbedingt) … / Du musst/solltest (unbedingt) …
Ich würde auch … / Also, ich würde …
Ich empfehle Ihnen/dir …
Sie sollten/dürfen (nicht) … / Du solltest/darfst (nicht) …
© Goethe-Institut e.V. 2
16
GRAMMATIK
VERBEN MIT DATIV UND AKKUSATIVERGÄNZUNG
Einige Verben werden im Deutschen oft mit einer Dativ- und einer Akkusativergänzung verwendet, z.B.:
beantworten, empfehlen, erzählen, geben, leihen, liefern, mitteilen, schenken, schicken, schreiben, senden,
stehlen, verbieten, versprechen, wünschen, zeigen …
Dabei unterscheidet sich die Position der Ergänzungen, je nachdem, ob es sich bei den Ergänzungen um
Pronomen oder Nomen handelt.
1. Beide Ergänzungen sind Nomen:
Die Dativergänzung steht vor der Akkusativergänzung
Akkusativergänzung.
Ich schenke einer Freundin (Dativ) einen Glücksbringer (Akkusativ).
2. Eine Ergänzung ist ein Nomen, die andere ein Pronomen:
Das Pronomen steht vor dem Nomen.
Ich schenke ihr (Dativ) einen Glücksbringer (Akkusativ).
Ich schenke ihn (Akkusativ) meiner Freundin (Dativ).
3. Beide Ergänzungen sind Pronomen:
Die Akkusativergänzung steht vor der Dativergänzung.
Ich schenke ihn (Akkusativ) ihr (Dativ).
ZWEITEILIGE KONNEKTOREN
Zweiteilige Konnektoren stellen zwei Alternativen zueinander ins Verhältnis. Sie verbinden Satzteile oder
Satzglieder miteinander. Die Konnektoren haben unterschiedliche Bedeutungen.
zwei Alternativen zeigen (oder)
entweder … oder
Man sollte entweder A machen oder B.
Aufzählung von zwei Möglichkeiten, eine wird betont (und)
nicht nur …, sondern auch
Man sollte nicht nur A machen, sondern auch B.
Aufzählung von zwei Möglichkeiten (und)
sowohl … als auch
Man sollte sowohl A als auch B machen.
negative Aufzählung (nicht … und nicht)
weder … noch
Man sollte weder A noch B machen.
© Goethe-Institut e.V. 3
16
GRAMMATIK
DEMONSTRATIVARTIKEL
maskulin neutrum feminin Plural
Nominativ derselbe dasselbe dieselbe dieselben
Akkusativ denselben dasselbe dieselbe dieselben
Dativ demselben demselben derselben denselben
Genitiv desselben desselben derselben derselben
Der Demonstrativartikel besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil wird wie der bestimmte Artikel dekliniert
und der zweite Teil hat die Endungen des Adjektivs.
© Goethe-Institut e.V. 4
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 17 – KULTUR UND ERLEBNISSE
SEQUENZ 1: MUSEEN UND KÜNSTLER
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Berichte über § Museen und § Situationen § (an)statt zu …
Museen und bildende Kunst beschreiben
Künstler
§ Informations- § räumliche Lage
verstehen
texte
§ eine Bild-
§ Gespräche
beschreibung
verstehen und § Interview
machen
§ Bildbeschreibung
§ Vermutungen
äußern
SEQUENZ 2: FESTIVALS
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen § kulturelle § Beschreibung § Wiederholen
über Festivals Veranstaltungen und Bewertung Relativsätze
verstehen von kulturellen
§ Gespräche
Ereignissen
§ Mitteilungen und
§ Artikel
Durchsagen § Wetterbericht
verstehen § Radioberichte
§ ein Buch / ein § Durchsagen
kulturelles
§ private
Ereignis / einen
Nachrichten
Film vorstellen
SEQUENZ 3: ERLEBNISSE KAUFEN
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen zu § außergewöhn- § formelle § Indefiniter § Sprechpausen
Events verstehen liche Erlebnisse Telefon- Artikel /
gespräche Indefinit-
§ ein Telefon- § Artikel
pronomen mit
gespräch führen
§ Webseite mit irgend-
§ schriftlich Angeboten zu
Informationen Events
einholen
§ Telefongespräche
§ E-Mail
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 17 – KULTUR UND ERLEBNISSE
SEQUENZ 1: MUSEEN UND KÜNSTLER
Auf ins Museum
Mich interessiert ...
Das Städel Museum
Interview mit einer Künstlerin
Ich arbeite lieber mit den Händen
Anstatt zu ...
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Oben ist ...
Im Vordergrund
Im Museum
Auf dem Bild ...
Gruppenaufgabe 17: Da musst du besuchen!
SEQUENZ 2: FESTIVALS
Ein Jahr voller Festivals
So wird das Wetter!
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Wettervorhersage
Achtung eine Durchsage
NORDEN
Das Festival, das ...
Was oder wo?
Ich gehe zum Workshop, der ...
Was hast du gemacht?
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Es war super!
Das hat mir gut gefallen
SEQUENZ 3: ERLEBNISSE KAUFEN
Was soll ich nur schenken?
Die Frage nach dem richtigen Geschenk
Der Freund hat Geburtstag, die Schwester heiratet und schon
wieder fragt man sich: „Was soll ich nur schenken?“ Geschirr,
Gegenstände für den Haushalt, das wünscht sich heute fast
niemand mehr. Und Dinge, die schön sind, aber Platz in der
Wohnung brauchen, möchte auch niemand mehr verschenken.
Was also soll man Menschen schenken, die schon alles haben?
Oder die sich einfach selbst kaufen, was sie brauchen?
Im Internet und auch in einigen Geschäften kann man Gutscheine für besondere Erlebnisse kaufen
und verschenken. Das Angebot reicht vom gemeinsamen Abendessen, Konzert- oder Theaterbesuch
zum Sushi-Kochkurs, Helikopterfliegen oder Übernachtung im Iglu, Baumhaus oder Hausboot.
Eine schöne Zeit verschenken. Das wird immer beliebter und das Angebot an Events, die man buchen
kann, wird größer. Die Menschen haben heute weniger Zeit und mehr Stress. Sie wohnen weiter von
Verwandten entfernt und sehen auch Freunde seltener. Deshalb freuen sich die meisten Menschen
darüber, wenn sie Zeit für ein besonderes Erlebnis (evtl. mit Freunden oder dem/der Partner/in)
geschenkt bekommen. Erstens kauft man sich so einen Gutschein eher nicht selbst, zweitens erinnern
wir uns an gemeinsame Erlebnisse viel länger als an einen Gegenstand. Studien haben außerdem
gezeigt, dass gemeinsame Erlebnisse glücklicher machen als immer mehr Dinge zu besitzen. Vor
allem für viele jüngere Menschen ist es nicht mehr so wichtig, Dinge zu besitzen. Deshalb liegt das
Schenken von Erlebnissen im Trend.
Mittlerweile sagen ungefähr 75 % der Menschen in Deutschland, dass sie gerne Erlebnisgutscheine
verschenken. In vielen Fällen beschenken sie sich damit ja auch selbst, da man z.B. den Partner / die
Partnerin nicht allein in ein besonderes Restaurant, Theater oder in den Kurzurlaub schickt. Und wer
nicht weiß, welches Event das Richtige ist, kann auch eine Eventbox mit vielen verschiedenen
Gutscheinen verschenken, aus denen sich der oder die Beschenkte das passende Event selbst
aussuchen kann.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Nicht irgendein Geschenk
Ist irgendjemand da?
Aus irgendeiner Zeitung
Erlebnisse bei „meinevent.de“
Guten Tag, mein Name ist ...
Flugschule Behring
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Anruf bei „Dunkeldinner“
Eine E-Mail an „meinevent“
Ihre E-Mail an „meinevent“
Die Übernachtung im Iglu
Was wird gesagt?
Sprechen mit Pausen
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 17
ÜBERSICHT REDEMITTEL
UND GRAMMATIK
17
WIE SAGT MAN?
EIN BILD BESCHREIBEN UND INTERPRETIEREN
ein Bild beschreiben
Oben/Unten/Links/Rechts sieht man ...
In der Mitte / Am linken/rechten/oberen/unteren Rand ist/steht/liegt ...
Im Vordergrund / Im Hintergrund / In der Mitte … gibt es / sieht man / …
Vor/Hinter/Neben/ … ist/steht/ …
Vermutungen äußern
Ich glaube/vermute/denke ...
Vermutlich/Vielleicht/Wahrscheinlich ...
Es könnte sein, dass ...
Seltsam/Komisch/Interessant ist …
ÜBER EINE VERANSTALTUNG / EIN BUCH / EINEN FILM SPRECHEN
über das Programm / das Thema / die Handlung sprechen
Auf dem Festival gab es Konzerte/Theater/Lesungen …
Die Gruppe[n] spielte[n] Pop/Rock/Jazz ...
In diesem Buch/Film geht es um ...
Dieses Buch / Dieser Film handelt von ...
Das Thema des Buches/Films ist …
Das Buch / der Film erzählt die Geschichte von …
positiv bewerten
... gefällt mir sehr.
... hat mir (sehr) gut gefallen.
negativ bewerten
...hat mir (gar/überhaupt) nicht gefallen.
© Goethe-Institut e.V. 2
17
WIE SAGT MAN?
FORMELLE TELEFONGESPRÄCHE
bei einer Firma/Institution anrufen
Guten Tag, mein Name ist … / … hier, guten Tag.
den Grund für den Anruf nennen
hätte gern folgende Information: …
nach jemandem / der zuständigen Person fragen
Kann ich bitte (mit) Frau/Herrn … sprechen?
Können Sie mich bitte mit Herrn/Frau … verbinden?
eine Nachricht hinterlassen
Sagen Sie Herrn/Frau … bitte, dass …
um Rückruf bitten
Könnte Herr/Frau … mich bitte heute/morgen/… zurückrufen? Meine Nummer ist …
Telefongespräch beenden
Auf Wiederhören. / Vielen Dank und auf Wiederhören.
© Goethe-Institut e.V. 3
17
GRAMMATIK
Nebensätze mit anstatt zu oder statt zu drücken aus, dass man nicht das im Nebensatz Genannte macht,
Beispiel:
anstatt zu
INDEFINITER ARTIKEL / INDEFINITPRONOMEN MIT
irgend- beschreiben Personen, Orte, Zeiten und Dinge. Das vorangestellte irgend- verstärkt
den Ausdruck des Unbestimmten.
irgend-
maskulin neutrum feminin Plural
Nominativ irgendein Mann irgendein Geschenk irgendeine CD irgendwelche Geschenke
Akkusativ irgendeinen Mann irgendein Geschenk irgendeine CD irgendwelche Geschenke
Dativ irgendeinem Mann irgendeinem Geschenk irgendeiner CD irgendwelchen Geschenken
Genitiv irgendeines Mannes irgendeines Geschenkes irgendeiner CD irgendwelcher Geschenke
irgend- welche ein.
irgendein/e und irgendwelche
und
irgendjemand Der Genitiv (irgendjemandes und irgendwessen
Nominativ
irgendwer
Es gibt keinen Plural.
irgendjemanden
Akkusativ Im Mündlichen hat irgendjemand im Akkusativ und Dativ oft keine
irgendwen
Endung.
irgendjemandem
Dativ
irgendwem
Das vorangestellte irgend-
irgendetwas irgendwo irgendwann irgendwie
© Goethe-Institut e.V. 4
17
GRAMMATIK
WIEDERHOLUNG: RELATIVPRONOMEN
maskulin neutrum feminin Plural
Nominativ der das die die
Akkusativ den das die die
Dativ dem dem der denen
Ausnahme: Das Relativpronomen im Dativ Plural heißt en.
Relativsätze mit und
Das Relativpronomen
Das Relativpronomen bezieht sich auf Ortsangaben oder Lokaladverbien.
© Goethe-Institut e.V. 5
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 18 – EUROPA UND DIE EU
SEQUENZ 1: ICH UND DIE EU
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Meinungen und § Fakten und § Politik und § Nomen mit -heit,
Fakten zur EU Ansichten zur EU Gesellschaft -keit, -schaft, -
verstehen ung
§ Statements
§ Informationen
§ Gespräch im
zusammenfassen
Radio
§ Informations-
texte
SEQUENZ 2: EUROPÄISCHE MOBILITÄT
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Informationen § Förderprogramm § etwas planen § je … deste/umso
und Erfahrungs- e in Europa
berichte über
§ Artikel
Mobilitäts-
programme § Tipps
verstehen
§ Gespräch
§ gemeinsame
§ Erfahrungs-
Aktivitäten
berichte
planen
SEQUENZ 3: QUER DURCH EUROPA
Sprachhandlungen Themen und Texte Wortschatz Grammatik Aussprache
§ Reiseberichte § Orte und § Reisen § Wiederholung §
verstehen Erlebnisse lokale
§ Erlebnisse
Präpositionen
§ über Reise- § Reiseseite im
erfahrungen oder Internet
-vorhaben
§ Blog
berichten
§ Infotexte
§ Radiointerview
§ Forum
DEUTSCH ONLINE B1.2
KAPITEL 18 – EUROPA UND DIE EU
SEQUENZ 1: ICH UND DIE EU
Ich und Europa
Für mich bedeutet Europa vor allem Vielfalt: Viele verschiedene Länder, Sprachen,
Kulturen und Tradtionen. Das ist für mich das Besondere an Europa. Damit diese
Vielfalt auch funktioniert und wir gut zusammenleben können, ist es wichtig, dass
wir uns gegenseitig akzeptieren. Toleranz ist dafür ganz wichtig. Leider habe ich
Sina Kleeberg im Moment das Gefühl, dass unsere Gesellschaft diese Vielfalt nicht mehr schätzt.
Das macht mir Sorgen!
Europa, das sind für mich mehrere Staaten, die zusammenarbeiten, um uns allen
eine bessere Lebensqualität zu sichern. Für mich als Unternehmer ist es besonders
wichtig, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Staaten
funktionieren. Auch die gemeinsame Währung, der Euro, macht es einfacher. Ich
Raúl Wagner denke, dass wir noch mehr Zusammenarbeit brauchen und vor allem eine
europäische Regierung, die wir alle gemeinsam wählen. Nur dann kann Europa in
Zukunft mit den USA oder China konkurrieren.
An Frieden und Sicherheit denke ich als erstes, wenn ich Europa höre. In meiner
Kindheit war das noch nicht so. Ich möchte nirgendwo leben, wo ich Angst haben
muss, mich nicht frei bewegen kann, oder wo ich meine Meinung nicht in der
Öffentlichkeit sagen kann. In einer großen Gemeinschaft gibt es natürlich immer
Margarethe wieder Probleme. Ich finde, die Länder Europas müssen sich gegenseitig mehr
Schütte unterstützen und nicht nur auf ihre eigenen Interessen schauen.
Mir gefällt an Europa, dass es für junge Leute so viele Möglichkeiten gibt, ins
Ausland zu gehen. Ich mache gerade bei einem europäischen Austauschprogramm
mit. Ich kann einen Teil meiner Ausbildung in Schweden machen und dort viel
Berufserfahrung sammeln. Ich freue mich aber auch darauf, eine neue Kultur
Leon Bruns kennenzulernen. Für mich als EU-Bürger ist das ganz einfach und es gibt sogar eine
finanzielle Förderung von der EU.
Europa ist für mich Heimat. Meine Mutter kommt aus Tschechien, mein Vater aus
Spanien. Ich bin in Deutschland geboren und studiere jetzt in England. Auf Reisen
wurde ich immer wieder gefragt, welche Nationalität ich habe. Ich bin weder
Tschechin noch Spanierin noch Deutsche. Ich bin Europäerin und stolz darauf.
Natalia Flores Europa steht für viele Möglichkeiten. Umziehen in ein anderes Land, arbeiten und
Veselá studieren war noch nie so einfach wie jetzt. Das sind große Vorteile.
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Frieden und Sicherheit
Die Europäische Union
Die EU und ihre Institutionen
Beamte und Gesetze
Zahlen zur EU: 9, 24, 341
bilden – die Bildung
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Zwei Generationen im Gespräch
Ich fasse kurz zusammen
Die Zusammenfassung
SEQUENZ 2: EUROPÄISCHE MOBILITÄT
Studieren und arbeiten in Europa
Was kann ein Auslandsaufenthalt?
Meine Auslandserfahrungen
Hören Sie die Erfahrungsberichte und lesen Sie die Aussagen. Richtig oder falsch? Wählen Sie
aus.
Kristoffer hatte am Anfang Probleme mit der Sprache. richtig falsch
Die Freiwilligen konnten von Beginn an selbstständig Projekte planen. richtig falsch
Die Betreuer haben die Freiwilligen bei Schwierigkeiten unterstützt. richtig falsch
Kristoffer hat sich gefreut, dass die Jugendlichen durch sein Projekt neue richtig falsch
Erfahrungen sammeln konnten.
Anna wollte nicht im Studentenwohnheim wohnen. richtig falsch
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Das Studium in Norwegen und Österreich unterscheidet sich sehr. richtig falsch
Anna konnte ihre Freizeit nutzen und viel vom Land sehen. richtig falsch
Ein Erasmus-Semester in Norwegen ist teuer. richtig falsch
Tipps für den Auslandsaufenthalt
Je mehr ... desto besser?
Je mehr Erfahrung du hast
Ein gemeinsamer Ausflug
Was machen wir in Konstanz
Pläne für den Sonntag
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Was hältst du davon?
Ein Austauschsemester in Berlin
SEQUENZ 3: QUER DURCH EUROPA
Durch Europa reisen
Unterwegs mit Kati, Silvio und Pina
Woher, wo, wohin?
Unsere Touren
Wussten Sie das?
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
Abenteuer Europa
Besondere Momente auf Reisen
Es war einfach ...
Ein tolles Erlebnis
Gruppenaufgabe 18: Und Ihre Europareise?
Goethe-Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
KAPITEL 18
ÜBERSICHT REDEMITTEL
UND GRAMMATIK
18
WIE SAGT MAN?
INFORMATIONEN ZUSAMMENFASSEN
In diesem (Radio)Beitrag geht es um ... / Dieser Beitrag handelt von ... / Das Thema des Beitrages ist …
Zuerst … / Dann … / Danach …
… hat gesagt, dass … / ... hat darüber gesprochen, dass …
Zum Beispiel …
ETWAS PLANEN
etwas vorschlagen
Ich schlage … vor. / Ich schlage vor, … zu …
jemandem zustimmen
Das ist eine gute Idee / ein guter Vorschlag.
Gute Idee.
Damit bin ich einverstanden.
Das sehe ich auch so.
jemandem widersprechen / einen Gegenvorschlag machen
Vielleicht ist es besser, …
© Goethe-Institut e.V. 2
18
WIE SAGT MAN?
ÜBER EINE REISE BERICHTEN
über ein Erlebnis / einen Moment berichten
über etwas Unerwartetes berichten
Wir hatten so ein Glück.
über Pläne und Vorhaben berichten
Ich habe vor, … zu … / Ich habe mir vorgenommen, … zu …
über Interessen berichten
… möchte ich gern entdecken/besuchen/kennenlernen.
… ist sehr/total … spannend/interessant …
© Goethe-Institut e.V. 3
18
GRAMMATIK
NOMEN MIT
und -ung
-en.
-heit oder sind von Adjektiven abgeleitet:
heit heit
sind von Verben abgeleitet:
ung ung
sind von Nomen und seltener von Adjektiven abgeleitet:
schaft schaft
Je desto/umso
Wenn
Der Nebensatz mit je steht immer vor dem Hauptsatz mit desto/umso.
WIEDERHOLUNG: LOKALE PRÄPOSITIONEN
+ Akkusativ + Dativ + Genitiv
durch: gegenüber:
(auch mit Genitiv möglich)
um ... (herum): innerhalb:
aus, bei, nach, von, zu:
entlang:
(nach dem Nomen mit Akkusativ)
Wechselpräpositionen (Wohin? -> Akk. / Wo? -> Dat.)
Wohin? Wo?
© Goethe-Institut e.V. 4
DEUTSCH ONLINE B1.2
SCHRIFTLICHE TEXTPRODUKTION B1.2
BEWERTUNG
ABGABE-
THEMA AUFGABEN VON MEINER FEEDBACK VON MEINER LEHRERIN
TERMIN
LEHRERIN
KAPITEL 10: DIGITALE WELTEN
KAPITEL 11: LERNEN Ihre Schulzeit
Teil 2: Schule oder Hausunterricht
KAPITEL 12: UMWELT UND NATUR Einen Naturpark
vorstellen
Teil 2: Naturparks
KAPITEL 13: DAS IST WICHTIG FÜR MICH Für mich ist Heimat…
Teil 2: Heimat
Goethe Institut Hanoi, Mai 2020
KAPITEL 14: WIR MACHEN DAS FÜR SIE Auf der Zugspitze
Teil 1: Dienstleister Bergführer/in
KAPITEL 14: WIR MACHEN DAS FÜR SIE Ihre Erfahrungen
Teil 2: Service auf Reisen
KAPITEL 15: DIE NEUE STELLE Mein Anschreiben
Teil 1: Die Bewerbung
KAPITEL 16: GEFÜHLE UND KONFLIKTE Konflikte mit Kollegen
Teil 2: Konflikte und Lösungen
KAPITEL 17: KULTUR UND ERLEBNISSE Ihre E-Mail an
Teil 3: Erlebnisse kaufen „meinevent“
KAPITEL 18: EUROPA UND DIE EU
Goethe Institut Hanoi, Mai 2020
DEUTSCH
ONLINE B1
TRANSKRIPT AUDIO
Person 2
Kapitel 10: Digitale Welten
Immer erreichbar?
© Goethe-Institut e.V.
Am liebsten würde ich jetzt …
© Goethe-Institut e.V.
Wissen aus dem Netz
Heute erkläre ich euch, …
1
© Goethe-Institut e.V.
Spuren im Netz
Chatten, posten, bloggen
Gespräch 1
Gespräch 2
Gespräch 3
© Goethe-Institut e.V.
Gespräch 4
Gespräch 5
Gespräch 6
Datenschutz, wichtig oder nicht?
© Goethe-Institut e.V.
Kapitel 11: Lernen – Wann? Wo? Wie?
Schule und Ausbildung
Julies Tag
Ich rufe an wegen …
© Goethe-Institut e.V.
Telefonieren Sie!
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Schule oder Hausunterricht
Ein Leben ohne Schule
© Goethe-Institut e.V.
Prüfungsstress
An der Uni
Gespräch 1
Gespräch 2
© Goethe-Institut e.V.
Gespräch 3
Tipps von einer Freundin!
© Goethe-Institut e.V.
Kapitel 12: Umwelt und Natur
Zero Waste
Müll trennen, Müll vermeiden
© Goethe-Institut e.V.
Plastik vermeiden
Sie hören nun eine Diskussion. Sie hören die Diskussion zweimal. Dazu lösen Sie acht Aufgaben.
Ordnen Sie die Aussagen zu: Wer sagt was?
Lesen Sie jetzt die Aussagen 1–8. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
(60 Sek. Pause)
© Goethe-Institut e.V.
Sie hören jetzt die Diskussion noch einmal. (Diskussion kommt noch einmal.)
Wie macht man das?
© Goethe-Institut e.V.
Naturparks
Ich weiß, wie das da heißt!
© Goethe-Institut e.V.
Waldkindergarten
Raus in die Natur
© Goethe-Institut e.V.
Ein Platz im Waldkindergarten
© Goethe-Institut e.V.
Gut eingelebt
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Kapitel 13: Das ist wichtig für mich
Fan sein
Wie ich zum Fan wurde
© Goethe-Institut e.V.
St. Pauli Fan
Heimat
Der Anfang war nicht leicht!
© Goethe-Institut e.V.
Mensch und Tier
Der beißt nicht!
Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben. Wählen Sie:
Sind die Aussagen richtig oder falsch? Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1 bis 7. Dazu haben Sie 60 Sekunden
Zeit. (60 Sek. Pause)
Sie hören, wie sich ein Mann und eine Frau über Hunde unterhalten.
© Goethe-Institut e.V.
Nie wieder ohne Haustier?
© Goethe-Institut e.V.
Kapitel 14: Wir machen das für Sie!
Dienstleister Bergführer/in
Kommt ihr mit?
© Goethe-Institut e.V.
Service auf Reisen
Wie viel Service im Urlaub?
1
Wer bucht was?
Siehe Texte oben (ohne An- und Abmoderation).
Mit Sonniger Reisen ans Meer
© Goethe-Institut e.V.
© Goethe-Institut e.V.
Kreative Dienstleistungen
Verrückte Pläne
© Goethe-Institut e.V.
Kapitel 15: Die neue Stelle
Die Bewerbung
Ich will mich bewerben
© Goethe-Institut e.V.
Das Vorstellungsgespräch
Beim Vorstellungsgespräch
Das Vorstellungsgespräch
© Goethe-Institut e.V.
Arbeitsalltag
Berufsportraits
1
© Goethe-Institut e.V.
3
So ist meine Arbeit
Texte siehe oben.
Unser neues Weiterbildungsangebot
© Goethe-Institut e.V.
Das ist eine wichtige Frage
Gesund am Arbeitsplatz
Reimwörter
© Goethe-Institut e.V.
Glück
Was macht Sie glücklich?
Person 1
Person 2
Person 3
Person 4
Person 5
Person 6
Person 7
Gespräch 1
© Goethe-Institut e.V.
Gespräch 2
Gespräch 3
Gespräch 4
Gespräch 5
Gespräch 6
© Goethe-Institut e.V.
Körpersprache und Missverständnisse
Das war ein Missverständnis
© Goethe-Institut e.V.
Habt ihr einen Tipp?
Tipp 1
Tipp 2
Tipp 3
Tipp 4
Tipp 5
© Goethe-Institut e.V.
Kapitel 17: Kultur und Erlebnisse
Museen und Künstler
Mich interessiert …
Gespräch 1
Gespräch 2
Gespräch 3
Gespräch 4
Im Museum
© Goethe-Institut e.V.
Festivals
Ein Jahr voller Festivals
Achtung eine Durchsage
Sie hören nun fünf kurze Texte. Sie hören jeden Text zweimal. Zu jedem Text lösen Sie zwei Aufgaben.
Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.
Lesen Sie zuerst das Beispiel. Dazu haben Sie 10 Sekunden Zeit. (10 Sek. Pause)
Sie hören eine Nachricht auf der Mailbox Ihres Telefons.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
(s.o.)
Lesen Sie nun die Aufgaben 1 und 2. Dazu haben Sie zehn Sekunden Zeit. (10 Sek. Pause)
Sie hören eine Nachricht auf der Mailbox Ihres Telefons.
© Goethe-Institut e.V.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
(s.o.)
Lesen Sie nun die Aufgaben 3 und 4. Dazu haben Sie zehn Sekunden Zeit. (10 Sek. Pause)
Sie hören eine Durchsage im Radio.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
(s.o.)
Lesen Sie nun die Aufgaben 5 und 6. Dazu haben Sie zehn Sekunden Zeit. (10 Sek. Pause)
Sie hören den Wetterbericht im Radio.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
(s.o.)
Lesen Sie nun die Aufgaben 7 und 8. Dazu haben Sie zehn Sekunden Zeit. (10 Sek. Pause)
Sie hören eine Durchsage im Zug.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
(s.o.)
Lesen Sie nun die Aufgaben 9 und 10. Dazu haben Sie zehn Sekunden Zeit. (10 Sek. Pause)
Sie hören eine Nachricht auf der Mailbox Ihres Telefons.
Sie hören jetzt den Text noch einmal.
(s.o.)
Was hast du gemacht?
Gespräch 1
© Goethe-Institut e.V.
Gespräch 2
Erlebnisse kaufen
Nicht irgendein Geschenk
Gespräch 1
Gespräch 2
Gespräch 3
© Goethe-Institut e.V.
Gespräch 4
Gespräch 5
Guten Tag, mein Name ist …
Gespräch 1
Gespräch 2
Gespräch 3
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Anruf bei „Dunkeldinner“
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Lerner/in spricht
Kapitel 18: Europa und die EU
Ich und die EU
Zwei Generationen im Gespräch
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Die Zusammenfassung
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Europäische Mobilität
Meine Auslandserfahrungen
Kristoffer
Anna
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Was hältst du davon?
Quer durch Europa
Abenteuer Europa
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