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Bottche R Hinz R Langs Die Rache Des Computers A2

Bottche R Hinz R Langs die Rache des Computers A2

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Anastasiia Diachenko
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Z L E S E N UND Ü B E N

Regine B öttcher - Rosi Hinz - S usanne Lang

[Die Rache des


I Computers
Regine Böttcher
R o s i H in z
Susanne Lang

Die Rache
des Computers
INHALT
KAPITEL 1 Michael und der kleine Prinz 5
ÜBUNGEN 10

KAPITEL 2 M ich a e l w ird g e fa n g e n g e n o m m e n 17

ÜBUNGEN 22

KAPITEL 3 In Michaels Haut 28


ÜBUN G EN 33

K a p it e l 4 Der Ariadne-Faden 39
ÜBUNGEN 44

Labyrinthe 50

KAPITEL 5 Der kleine Prinz in der Schule 54


ÜBUNGEN 59

Rettet das Butterbrot! 62


KAPITEL 6 Michael im Minensperrgebiet 65
ÜBUNGEN 70

KAPITEL 7 D er k le in e Prinz g e h t aus 74


ÜBUNGEN 79

KAPITEL 8 Alles ist nur ein Spiel 84


ÜBUNGEN 89

Com puter und Jugendliche 94

F I T 2 Mit Übungen zur Vorbereitung der Prüfung Fit in Deutsch 2

<©* Die CD enthält den vollständigen Text.


Das Symbol kennzeichnet den Anfang der Hörübungen.
Os
KAPITEL 1

Michael
und der
kleine
Prinz
„Ic h habe zu v ie l a u f . . . 1 im m e r dasselbe! Den g anzen S o n n ta g
soll ich zu H au se sitzen. Ju lia d a rf im m e r raus, und ich b eko m m e
H a u s a r r e s t 2. Das ist g e m e in !“
M ich ael s c h a u t m üde a u f seine U h r: es ist schon sp ä t und er
h a t seine M a th e a u fg a b e n noch n ich t g em a ch t. B ald w e rd e n seine
E lt e r n z u rü c k s e in und ih n fra g e n , ob e r m it s e in e n Ü b u n g e n
f e r t i g 3 ist.
E r lie s t die A u fg a b e n s te llu n g im m e r w ie d e r d u rc h , s c h lie ß t
d an n das B u ch und d as H e ft und s c h a lte t sein en C o m p u te r ein.
„ L a , la , la . . . “ D ie M u s ik n e r v t . D e r k le in e P r in z a u s d e m
C o m p u tersp ie l s c h a u t M ich a el ü b e r r a s c h t 4 an.
M ic h a e l le g t d ie F i n g e r a u f d ie T a s t a t u r : L o s ! A lle s

1. zu viel a u f h a b e n : zu viele Hausaufgaben.


2. H a u s a r r e s t b e k o m m e n : zu Hause bleiben müssen.
3. m i t s e i n e n Ü b u n g e n f e r t i g s e i n : sie gemacht haben, beendet haben.
4. ü b e r r a s c h t : erstaunt.
s ta rtb e re it... K lick ! E r d rü c k t a u f die M au s d e r P fe il fä n g t an,
sich zu b ew eg en.
„L a , la, la...“ E r m uss die Prin z e s sin retten ...
E in la n g e r F lu r. E in e T ü r. E in L a b y r in t h 2. D e r k le in e P rin z
re n n t. Klick. M ich ael d rü c k t w ie d e r a u f die linke T a ste d e r M aus.
D er k lein e Prin z ist v o m R e n n e n e rsc h ö p ft. E r b leib t ste h e n , um
w ie d e r L u ft zu holen. A b e r d e r un g e d u ld ig e M ic h a e l z w in g t ihn
w e ite rz u la u fe n . E r d rü c k t im m e r w ie d e r a u f die T a ste.
„L a , la, la...“ Die M u sik w ird se h r laut. D er k lein e Prin z s te h t
v o r ein em g ro ß en W a c h tm e is te r. E r h ä lt ihn an.
„ H a lt ! “ sag t d er M ann . „ W o h in g eh st d u ? “
— „Ic h w ill m ein e P rin z e s s in b e fre ie n “ , e r w id e r t 3 d e r k leine
Prinz.
— „D u d a r fs t n ic h t d u rc h !“ s c h re it ihn d er W a c h t m e is t e r an.
— „Ic h w ill a b e r d u rc h “ , a n t w o r te t der k leine Prinz.
— „D a n n m u sst du m ich u m le g e n 4!“ r u ft d e r M an n aus.
— „D a s w ill ich doch n ic h t“ , sag t d er kleine Prinz.
— „S o ist das S p ie l“ , a n t w o r te t d er an d ere.
— „ D a n n sp ie le ich eb en n ic h t m e h r “ , a n t w o r t e t d e r k le in e
Prinz.
„M ic h a e l, H ilf e !“ s c h re it d e r k le in e P rin z , „ h ö r au f, z w in g e 5
m ich b itte n ich t, d iesen M a n n zu tö t e n !“
A b e r M ich ael m a c h t w e ite r.

1. e M a u s ( “e) : Rollstift, Ball zum Bewegen des Cursors auf dem


Bildschirm.
2. s L a b y r i n t h ( e ) : r Irrgarten.
3. e r w i d e r n : antworten.
4. u m l e g e n : töten.
5. z w i n g e n : jdn. mit Drohung dazu bringen, etwas zu tun.

6
Die Rache des Computers
„L a , la, la...“
„ S t o p p e n d lic h die M u sik , M ic h a e l!“ s c h re it d e r k le in e P rin z
n o ch m als.
M ich a el h ö rt nicht.
D er k leine Prinz ist m üde.
D a g re ift d er W a c h t m e is t e r n ach sein em S c h w e rt und fo rd e rt
den k lein e n P rin z e n zum K a m p f auf.
„N a lo s!“
D er k leine Prin z w ird n o ch m a ls gezw un gen , den Z w e ik a m p f 1
a n z u n e h m e n . E r g r e ift n a c h s e in e m M e s s e r, d e n n e r h a t k ein
S c h w e rt. D er k leine Prin z ist w in z ig 2, d er W a c h t m e is t e r dagegen
r ie s ig 3. Sie k ä m p fe n g e g e n ein an d er. D er k leine Prin z ist schnell,
d er M a n n b e w e g t sich n u r la n g sa m und s c h w e r f ä llig 4.
D er k leine Prin z w ird v e rle tz t.
„M ic h a e l, h ilf m ir b itte !“ s c h re it d er kleine Prinz.
M ic h a e l h ö rt n ich t. E r ist w ü te n d 5. „Ic h v e rs te h e n ich t, w a s
m it dem Sp iel los i s t 6. D er W a c h t m e is t e r ist im m e r s tä rk e r. M an
m u s s d e n T r ic k h e r a u s f in d e n , w ie m a n d en k le in e n P r in z e n
re tte n k a n n .“
M ich a el d rü c k t a u f die T a ste n .
„B it t e , m ach den C o m p u te r a u s !“ fle h t ihn d er k leine Prin z an.
M ich a el h ö rt nicht. E r d rü c k t w e ite r. E r üb erleg t. Es g ib t keine
Lösung, d er k leine Prin z w ird w ie d e r sterb en .

1. r Z w e i k a m p f ( “e ) : s Duell.
2. w i n z i g : sehr klein.
3. r i e s i g : sehr groß.
4. s c h w e r f ä l l i g : ungeschickt, träge.
5. w ü t e n d : zornig, sehr böse.
6. w a s m i t d e m Sp ie l lo s i s t : was mit dem Spiel nicht in Ordnung ist.

8
Michael und der kleine Prinz

„ B e im n ä c h s t e n M a l w e r d e ic h d e n A u s w e g 1 b e s t i m m t
f i n d e n “ , d e n k t e r . E r b e e n d e t d a s S p ie l u n d s c h a l t e t d e n
C o m p u te r aus.
„ U f f ! “ s a g t d e r k le in e P r in z , „ ic h b in g e r e t t e t ! Ic h m u s s
h e ra u sfin d e n , w ie ich den W a c h t m e is t e r u m gehen 2 k a n n .“
„ (a + b)2 = a2 + 2ab + b2 ... w a s h e iß t d enn d a s ? Ich kap iere
n ic h ts d a v o n 3...“ M ic h a e l s c h a u t a u f s e in e M a th e ü b u n g e n , a u f
seine U hr, a u f sein en C o m p u ter.
D a n n , „la , la, la ...“ ; e r k a n n n ic h t w id e r s t e h e n , e r b e t ä t ig t
w ie d e r die M aus.
Plö tz lich k ann er die M au s n ic h t m e h r s t e u e r n 4 und...
„A A A A H H H H H !!!!!...“ es k ra ch t fü r c h t e r lic h ...
„H IIIIL F E E E !!!!!“

1. r A u s w e g ( e ) : e Lösung.
2. u m g e h e n : dem Wachtmeister aus dem Weg gehen.
3. ic h k a p i e r e n i c h t s d a v o n : ich verstehe die Aufgaben nicht.
4. s t e u e r n : dirigieren, kontrollieren.

9
U B U N________ G________ E

Leseverständnis

F IT 2 ^ R ic h tig od er fa ls c h ? K re u z e die ric h tig e A n tw o r t an.

R F

1. Michael bleibt zu Hause, weil er seine Hausaufgaben □□


machen muss.
2. Der kleine Prinz muss den W achtm eister retten. □□
3. Um den Pfeil fortzubewegen, drückt Michael auf die linke □□
Maustaste.
4. Der W achtm eister muss mit dem kleinen Prinzen □□
kämpfen, weil das Spiel so ist.
5. Der kleine Prinz käm pft mit seinem Schwert. □□
6. Der kleine Prinz ist sehr groß. □□
7. Michael mag Mathe sehr gerne. □□
8. Michael schaltet seinen Computer wieder ein. □□
@ D e r v e r flix te C om p u ter. E in C o m p u te rv iru s ?
Lese u nd v e rg le ic h e m it dem T e x t v o n K a p ite l 1.

Ein Flur. Eine grüne Tür. Ein Labyrinth. Der dicke Prinz

schläft. Der kleine Prinz drückt wieder auf die rechte Taste

der Maus. Michael ist vom Rennen müde. Er läuft w eiter, um wieder
Luft

zu holen. Aber der geduldige Michael zwingt ihn weiterzuschlafen.

Er drückt im mer wieder auf die Maus.

„La, la, la...“ Die Musik w ird sehr leise. Der kleine Prinz steht vor einem

10
U________ B________ U________ N________ G________ E

winzigen W achtm eister. Er hält ihn an.

„H a lt!“ sagt der Mann. „W illst du ein E is ?“

„ich will den Michael befreien“ , erwidert der kleine Prinz.

„Geh ruhig durch!“ , schreit ihn der W achtm eister an.

„Ich will aber nicht durch“ , antw orte t der kleine Prinz.

„Dann musst du mich küssen!“ ruft der Mann aus.

„Das will ich gerne tu n “ , sagt der kleine Prinz.

„Das ist gegen die Spielregeln“ , antw orte t der andere.

A u ch So p h ies C o m p u te r h a t einen V iru s. In ih re m T ex t fe h le n W ö r t e r


und so gar ganze Sätze. K a n n s t du h e lfe n ?

Michael spielt mit s e in e m ...................................


Der kleine Prinz, der Held aus seinem Computerspiel, muss seine
befreien.
Er begegnet einem , der ihn nicht durchlassen
will.
Er muss ih n ...........
M ich a e l................. den Computer und
lernt weiter.
Aber er kann nicht und schaltet den
wieder ein.

11
U B U N G E SH

Ein b issch en Grammatik

Die M odalverben
k ö n n e n : Fähigkeit, Möglichkeit, Gelegenheit.

K a n n st du die M atheaufgeben lösen, M ichael?


M ichael k a n n die M aus nicht m ehr steuern.

d ü rfe n : Erlaubnis.

Du d a rfs t hier aber n icht durch!


M ichael d a r f nicht spielen.

m üssen: Zwang, notwendige Folge.

Der kleine Prinz m u ss käm pfen


Ich m u ss hier durch!
Sie m u ss schon da sein.

sollen: Aufforderung, Gebot, Befehl; aber auch Verm utung oder


Befürchtung.
Michael soll die Hausaufgaben m achen.
Du sollst keine Schokolade essen!
Die Reise soll sehr lang gewesen sein.

w o lle n : W ille, Vorhaben.

Ich will da durch!


W ir w ollen ihn morgen besuchen.

m ögen: Geschmack, Gefallen,

Ich m a g keine Karotten!


M a gst du Com puterspiele?

Id io m a tis c h e A u sd rü cke :

W as soll d as? = W as bedeutet d as?


Ich k a n n nicht m ehr! = Ich bin am Ende m einer Kraft.

12
U B U N G E

M ich ae l m ö ch te w iss e n , w ie e r den k le in e n P rin z e n u nd die P rin z essin


re tte n kann. D rü ck e den Im p e r a tiv m it M o d a lv e rb e n aus.

Beispiel: Drücke schnell auf die linke Taste! Hör niemals auf!
Du m usst schnell a u f die linke Taste drücken. Du
sollst niem als aufhören.
Regel: Müssen in positiven Sätzen, sollen in negativen Sätzen

Sprich nicht m it dem W achtm eister! W en n er sein Schw ert

herauszieht, betätige die rechte Taste; kämpfe nicht mit ihm!

Geh zwischen seinen Beinen durch! Renne und springe sehr hoch!

Endlich bist du bei der Prinzessin. Um sie zu befreien, küsse sie!

U n d w a s m uss m an m ach en , um ein g u te r S c h ü le r zu s e in ? W a s d a r f


m an n ic h t m a c h e n ? G ib M ich a e l ein p a a r gute R a tsch läg e! Die b ra u c h t
e r sich erlich .

Beispiel: Jeden Tag die Hausaufgaben machen;


Du m usst jeden Tag die H ausaufgaben m achen!

1. ln der Schule schlafen;

2. Stunden am Computer verbringen;

3. Vom Schulfreund abschreiben;

4. W ährend des U nterrichts mit den Freunden reden;

5. Zu Hause lernen;

13
U________ B________ U________ N________ G________ E

T re n n b a re V e rb e n sind se h r w ic h tig im D eutsch en.


K o n ju g ie re die V e rb e n .

Beispiel: M ichael geht nicht aus. (ausgehen)

1. W i r ........................den Fernseher n ic h t......................... (anm achen)

2. I h r .......................das B ild ........................... (anschauen)

3. Der F ilm .......................s o fo rt ..........................(anfangen)

4. Der kleine P rin z .......................w ie d e r.......................... (aufatm en)

5. D u .......................im m e r........................... (weiterlaufen)

6. Der W a c h tm e is te r den kleinen Prinzen


.......................... (anhalten)

7. Der kleine P rin z ........................ ihn n ic h t...........................(umlegen)

8. Ic h .......................n ie .........................zu spielen, (aufhören)

U n d je tz t w ie d e rh o le die Ü b u n g 3 m it M o d a lverb e n .

Beispiel: M ichael d a rf nicht ausgehen, (dürfen)

1. W i r ........................den Fernseher n ic h t..........................(sollen)

2. I h r ........................das B ild .......................... (können)

3. Der F ilm .......................s o fo r t..........................(müssen)

4. Der kleine P r in z .......................w ie d e r .......................... (können)

5. D u ....................... im m e r......................... (wollen)

6. Der W a c h tm e is te r den kleinen Prinzen


.......................... (wollen)

7. Der kleine P r in z ........................ ihn n ic h t......................... (mögen)

8. Ic h .......................n ie .........................zu spielen, (können)

14
Wortschatz

V e rb in d e die W ö r t e r m it den e n tsp re ch e n d e n B ild e rn .

die Tastatur
die Maus
der Drucker
2.
die Festplatte
der Monitor
1 ..

3.

5.

Q Fin d e das G e g e n te il.

1. Michael schaltet seinen Computer ein.


2. Der Pfeil bleibt stehen.
3. Der kleine Prinz hört auf zu rennen.
4. Er steht hinter dem W achtm eister.
5. Der kleine Prinz ist schwer.
6. Michael mag Algebra über alles.
U B________ U________ N________ G________ E

Schreibschule

Q Die H a u p tp e rso n e n d e r G e sch ich te.

W ie ist M ic h a e l?

Sein C h a ra k te r:............................................................................
W a s gefällt ih m ? ..........................................................................
W a s gefällt ihm n ic h t ? .................................................................

W ie is t d e r k le in e P rin z ?

W ie sieht er a u s ? ..........................................................................
W a s m öchte e r ? ............................................................................

W ie is t d e r W a c h tm e is te r ?

W ie sieht er a u s ? ..........................................................................
Seine Rolle in der G esch ich te......................................................

Sprechen

Q W ie g eht es w o h l w e it e r ? Erz äh le.

a. Stell dir vor, die Eltern von Michael kommen nach Hause und
finden ihn am Computer. W a s sagen sie? W a s machen sie? W ie
reagiert Michael?

U n d w ie is t es bei d ir?

b. Hast du auch einen Com puter? Spielst du oft d am it? W elche


Computerspiele gefallen dir am besten?
Hast du keinen? Möchtest du einen haben? W aru m ?

16
Iv

KAPITEL 2

Michael
IlH B E S l
wird
gefangengenommen
„ W o bin ich b lo ß ? W a s m ach e ich eig en tlich h ie r?... Aber... das
ist doch d er Irrg a rte n aus m e in em C o m p u te rs p ie l!“ M ich a el re ib t
sich die Augen. „Ic h trä u m e , das kann doch n ic h t w a h r sein '...!“
M ich a el ist b e so rg t 2. W ie ist er da n u r h in e in g e ra te n 3? W a s
ist p a s s ie rt? H a t e r v ie lle ic h t a u f eine fa ls c h e T a s te g e d rü c k t? E r
t r ä u m t b e s t im m t b lo ß . E r s te h t a u f und f a s s t d ie W ä n d e des
Ir r g a r t e n s an: e r g r e if t m it d e r H a n d n a c h o b e n , n a c h u n te n ,
üb erall hin.
D och, die W ä n d e um ihn h e ru m sind w irk lic h da. D ann fä n g t
e r an, w ie v e r r ü c k t 4 zu ren n en .

1. d a s k a n n d o c h n i c h t w a h r s e i n : es ist unmöglich.
2. b e s o r g t : ängstlich.
3. h i n e i n g e r a t e n : in den Computer kommen.
4. w i e v e r r ü c k t r e n n e n : sehr schnell rennen.

17
Die Rache des Computers
K e in A u sw eg ! E r ist m ü de und s e tz t sich hin.
„Ic h w e rd e bald a u fw a c h e n , das ist b e s tim m t n u r ein T r a u m “ ,
w ie d e rh o lt er.
„ M a m a !“ s c h re it er, „H ilfe , re tte m ic h !“ N ie m an d a n tw o r te t.
E r is t h u n g r ig . E r g u c k t a u f d ie U h r L S e in e E l t e r n s in d
in z w is c h e n s ic h e r lic h w ie d e r zu H a u s e . S ie w e r d e n b e s tim m t
m e rk en , dass er d o rt im C o m p u te r ist.
P l ö t z l i c h w i r d es h e ll, e r s e u f z t 2: „ M a n s o ll m ic h h ie r
h e ra u s h o le n !“
E r s c h a u t nach links — ein riesiger, m o n s trö s e r K o p f e rsc h e in t
a u f d em B ild s c h irm . E r m a c h t die A u g e n zu und v e r s t e c k t den
K o p f in sein en H än d e n . D an n s c h a u t er v o rs ic h tig w ie d e r au f: er
s i e h t s e in e n S c h r e i b t i s c h , s e in Z im m e r , s e in B e t t , s e in e
Flugzeuge und das P la k a t vo n B a y e r n - M ü n c h e n 3.
„ N a j a “ , d e n k t e r e r l e i c h t e r t 4, „ d a s is t n u r e in T r a u m ,
v ie lm e h r ein A lp tr a u m 5. B a ld w ird a lle s v o rb e i s e in .“ E r d re h t
sich um.
„A b e r die W ä n d e sind im m e r noch d a “ , ru ft er aus. „M a n hält
m ich h ie r g efang en ! Ich h a b ’s, klar: ich bin im C o m p u te r und sehe
den B ild s c h irm vo n innen. Ich bin to ta l v e rrü c k t..., das g eh t doch
g a r n ic h t!!!“
D er K o p f n ä h e rt sich im m e r m e h r und das L ic h t w ird s tä rk e r.
Es k r a c h t 6.
„M e in G o tt, w a s ist d enn lo s 7? “ s c h re it M ich a el n o chm als.

1. g u c k e n : schauen.
2. s e u f z e n : tief atmen.
3. B a y e r n - M ü n c h e n : berühmte Fußballmannschaft aus München.
4. e r l e i c h t e r t : wieder mutiger, nicht mehr so ängstlich.
5. r A l p t r a u m ( “e ) : negativer Traum.
6. e s k r a c h t : man hört ein lautes Geräusch.
7. w a s i s t d e n n l o s ? : was passiert, was geschieht?

18
Michael wird gefangengenommen

D er K o p f g e h ö rt d em k le in e n P rin z e n ! E r s itz t a u f M ic h a e ls
S tu h l v o r dem C o m p u te r und a m ü s ie rt sich m it d er T a s ta tu r. E r
fre u t sich h
M ic h a e l h ö r t , w i e d ie T ü r zu s e in e m Z im m e r a u f g e h t .
E r s ie h t seine M u tte r. E r ist sicher, dass sie ihn b e fre ie n w ird .
„A lso M ich ael, h a st du d eine H a u s a u fg a b e n g e m a c h t? “
— „Ja , M a m a .“
— „A u ch d eine M a th e ü b u n g e n ? “
— „ N a klar, sch au m al h ie r.“
— „Z e ig m ir m al d ein H e ft! W ie v ie le Ü b u n g en h a st du denn
g e m a c h t? “
— „ K o n t r o llie r e d as m a l, ich h a b e a lle A u fg a b e n g e m a c h t,
hier: N u m m e r 5, 6, 7, 8, 9, 12 und 15 a u f S e ite 113.“
— „ Ja rich tig , die h a s t du alle g e m a c h t. D as ist s e ltsa m 2. So
k e n n e ich d ic h ja g a r n ic h t. S ie h s t du, w e n n du e t w a s w ills t ,
k a n n s t du es au ch s c h a ffe n 3. B e s t r a fe n 4 h ilft eb en m a n c h m a l
d och...“
— „Ja , M a m a “ , sag t eine ruhige, w e ise S tim m e .
„M a m a , M am a! Das ist doch n u r ein S c h w in d le r 5, das bin ich
g a r n ic h t . E r h a t m e in e R o lle ü b e r n o m m e n 6. S ie h s t du d en
U n te rs c h ie d n ic h t ? “ s c h re it M ichael aus dem C o m p u ter.
— „ S c h ö n , ich b in s e h r z u frie d e n m it d ir. J e t z t m a c h b itte
d ein e n C o m p u te r aus und kom m zu Tisch. V e rg is s n ich t, d ir die
H ä n d e zu w a s c h e n !“

1. s i c h f r e u e n : Spaß haben.
2. s e l t s a m : ungewöhnlich.
3. k a n n s t d u e s a u c h s c h a f f e n : kannst du die Matheaufgaben auch
lösen.
4. b e s t r a f e n : jemanden eine Strafe geben.
5. r S c h w i n d l e r ( - ) : Betrüger.
6. d i e R o ll e ü b e r n e h m e n : an die Stelle von jemanden treten.

19
„ M a m a ! G e h b it t e n ic h t w e g ! “ s c h r e it M ic h a e l h in t e r d em
B ild s c h ir m . „D a s is t e in B e trü g e r! Er hat m e in e R o l le
ü b e rn o m m e n . E r is t n ic h t d e r w a h r e M ic h a e l. M a m a , M a m a !“
s c h re it e r lau ter.
S e in e M u tte r m e rk t n ich ts. Sie s tre ic h e lt den K o p f des klein en
P rin z e n und k üsst ihn a u f die S tirn .
„ G u t , k o m m s c h n e l l, ic h w e r d e d e in e m V a t e r d ie g u t e
N a c h ric h t m itte ile n .“
„M a m a , M am a, geh n ich t w e g !“ ja m m e r t 1 M ichael v e r z w e if e lt 2.
A b e r s e in e M u t t e r h ö r t ih n n ic h t , s ie h a t d ie T ü r s c h o n
zug em acht.
D er k leine Prin z se tz t sich w ie d e r an den C o m p u ter. E r ru ft:
— „M ic h a e l, hallo M ic h a e l...“
M ich a el s te llt sich v o r den B ild sch irm .
— „K o m m , lass m ich je tz t g e h e n !“
— „D ic h gehen la s s e n ? “ e r w id e rt d er k leine Prinz, „d a s k a n n st
du v e r g e s s e n 3; E n d lich habe ich m ein e R u h e !“
— „L a s s m ich w ie d e r h erau s, ich b itte d ic h !“
— „ N ic h t s zu m a c h e n , ich g eh e j e t z t e s se n , und a u ß e rd e m
habe ich genug vo n d ir!“
E r s c h a lte t den C o m p u te r aus.
„N e in , k le in e r P r in z , d a s k a n n s t du d o c h n ic h t tu n ,
n e e e iiiin n n ...“ M ich a e ls S tim m e w ird im m e r s c h w ä c h e r 4, d ann ist
sie n ich t m e h r zu hören... 5

1. j a m m e r n : klagen.
2. v e r z w e i f e l t : hoffnungslos.
3. d a s k a n n s t d u v e r g e s s e n : es wird nie passieren, mach dir keine
Hoffnung.
4. i m m e r s c h w ä c h e r : Michaels Stimme wird immer leiser.
5. s i e i s t n i c h t m e h r zu h ö r e n : man kann sie nicht mehr hören.

20
U B U________ N________ G________ E

Leseverständnis

F IT 2 Q R ic h tig o d e r fa ls c h ? K re u z e die ric h tig e A n tw o r t an.

R F

1. Michael ist im Computer. □ □


2. Der kleine Prinz hat seine Stelle eingenommen. □ □
3. Michael befindet sich in einem großen W ald. □ □
4. Michael gefällt es sehr im Computerland. □ □
5. Seine M utter sucht ihn überall. □ □
6. Die M utter hält den kleinen Prinzen für Michael. □ □
7. Der kleine Prinz ist sehr gut in Mathe. □ □
8. Michael ruft nach seiner Mutter. □ □
9. Seine M utter hört ihn, sieht ihn aber nicht. □ □
10. Als der kleine Prinz den Computer ausmacht, □ □
verschw indet Michael.

Q K a n n s t du dich e rin n e rn ? Erg än ze, w o es n ötig ist.

E r ...................nach links — ein riesiger, m onströser K o p f ....................


auf dem Bildschirm. E r dieA u g e n ..................... und
.................... den Kopf in seinen Händen. D a n n .................... er vorsichtig
w ieder auf: e r seinen Schreibtisch, sein Zimmer, sein Bett,
seine Flugzeuge und d a s ....................von Bayern-München. „N a ja ,
.................... er erleichtert, das ist nur e in .....................vielm ehr ein
......................Bald w ird a lle s .................... sein.“ E r ..................... sich
...................... .Aber die W ä n d e ................... im mer n o c h .....................",
ruft er aus. „ M a n .................... mich.h ie r .................... ! Ich hab’s,
: ic h .....................im Computer und sehe d e n ....................
v o n .....................
Ic h ...................total verrückt..., d a s ..................... doch gar nicht.

22
U________ B________ U________ N___ G E

D e r v e r flix te C o m p u ter
S o p h ie h a t d ie Z u s a m m e n fa s s u n g d e s z w e it e n K a p it e ls in ih r e n
C o m p u te r e in g e g e b e n , aber der V ir u s hat a ll e S ä tz e
d u r c h e in a n d e r g e b r a c h t. H ilf S o p h ie b itte , d ie S ä tz e w ie d e r in d ie
ric h tig e R e ih e n fo lg e v o n 1-9 zu bringen.

a. Q Da m erkt er, dass er im Computer drin ist und dass der kleine
Prinz seine Stelle eingenommen hat.

b. | | Als Michael die Augen aufm acht, befindet er sich in einem


Irrgarten. Zunächst glaubt er zu träumen.

c. Michael schreit, damit die M utter ihn bemerkt.

d.__|__ ] In Michaels Zim m er fängt der kleine Prinz an, mit dem
Computer zu spielen.

e. Q J Sie ist mit dem kleinen Prinzen zufrieden, weil er alle


Matheübungen gem acht hat.

f. f j Dann ruft sie ihn zum Essen.

g. ] Aber seine M utter sieht ihn nicht, sie hält den kleinen Prinzen
für Michael.

h. _ j G ott sei Dank komm t Michaels M utter ins Zim m er rein; er ist
sicher, dass sie ihn befreien wird.

j. Q Da m acht der kleine Prinz den Computer aus und Michael ist
weg.

23
U________ B________ U________ N________ G________ E SM

Ein b issch en Grammatik

Artikel und Negation


K ein Ausweg! M ichael fin d et k e in e n Ausweg,
aber: M ichael fin d et d e n Ausweg n ic h t
Seine M utter sieht ihn nicht, sie sieht d e n Sohn n ich t;

aber: Sie sieht k e in e n Jungen im Zimm er.


D er kleine Prinz w ill M ichael n ich t freilassen.

aber: M ichael ist k ein g u ter Schüler.

bestim m ter Artikel unbestim m ter Artikel


positiv negativ positiv negativ
m. der d e r ... nicht ein kein
Sing. f. die die ... nicht eine keine
n. das d a s ... nicht ein kein
PL die die ... nicht — keine

Beispiel:
ein Com puter k ein Computer
e in e Katze k e in e Katze
ein Haus k ein Haus

Verben, Adjektive und Adverbien verneint man mit n icht:


M ichael lernt nicht.
M ichael ist n ich t fleißig.
M ichael lernt n ic h t gerne.

24
U________ B________ U________ N G________ E

Q Die V e rn e in u n g ? K e in Pro b le m ! Du b ist im m e r c o n tra.

1. Der W ach tm eister ist nett.

2. Der kleine Prinz spielt gerne.

3. Michael versteht, wo er ist.

4. Er möchte im Computer bleiben.

5. Der kleine Prinz hat eine Pistole.

6. Die M utter kom m t nach Hause.

7. Deutsch ist leicht.

8. Sophies Computer ist kaputt.

9. Michael m acht seine Matheaufgaben.

10. Der kleine Prinz ist ein Schüler.

11. Er hat Michael gern.

25
U B U N________ G________ E

Wortschatz

Q D e r k le in e P rin z w ill je tz t M ich a e ls Leben fü h ren . E r m uss alles üb er


ihn w iss e n . Im C o m p u te r sind alle In fo rm a tio n e n a b e r einige W ö r t e r
k a n n e r n ic h t lesen. K a n n s t du ihm h e lfe n ? H ie r sin d die fe h le n d e n
W ö r te r , setze sie ric h tig ein:

Ju n g e S c h w e s te r sp ä t frü h sy m p a th isc h
Bu s S ch u le S t r e it fle iß ig sa u e r H a a re n
in te llig e n t le rn e n fa u l lange

Michael ist e in ...........................Er ist s e h r ........................, aber nicht


s e h r ..........................Er hat e in e die Julia heißt. Jeden
Morgen steht e r ......................... auf, frühstückt und nim m t den
...............um in d ie ................................... zu fahren. Manchmal schläft
er z u .........................und komm t z u ........................ in die Schule. Er
m öchte nicht m e h r........................ , weil e r ......................... ist, aber das
geht nicht. Am Abend hat er im m e r....................... mit Julia, er ärgert
sie und zieht sie an d e n ..........................Dann sind auch seine Eltern
sehr auf ihn. Seine Schulfreunde finden ihn aber sehr

Q Im T ex t fin d e n w ir v ie le W ö r te r , die H aus und S ch u le b e tre ffe n . Suche


sie h erau s.

Haus Schule

26
U________ B________ u________ N________ G________ E

@ H ie r ist M ich a e ls Z im m e r: b e sch reib e es m it H ilfe v o n einig en V e rb e n


(sein — s te h e n — lieg en ) un d P rä p o s itio n e n (an, n e b e n , ü b e r, vor, in
d e r Mitte von, a u f, u n ter, re ch ts , links ) und n a tü rlic h m it... dem D a tiv.

27
KAPITEL 3

In
Michaels
Haut'
„M a m a , d a r f ich v o m Tisch a u fs t e h e n ? “ fra g t d er k leine Prinz
F r a u M a y e r . „ Im F e r n s e h e n lä u f t 2 ein D o k u m e n t a r f ilm ü b e r
R e in h o ld M e s s n e r.“
— „ S e it w ann in te r e s s ie r s t du d ic h denn fü r
D o k u m e n ta rfilm e ? “
— „ U n s e r E rd k u n d e le h re r h a t uns e m p fo h len , diese Sen d u n g
a n z u s c h a u e n “ , a n t w o r te t d er k lein e Prin z a ltk lu g 3.
— „N a gut, w e n n dein E rd k u n d e le h re r es d ir e m p fo h le n hat...
A b e r m a c h den T o n n ic h t zu la u t, s o n s t b e s c h w e re n 4 sich die
N a c h b a rn .“
— „ K la r , M a m a “ , a n t w o r t e t d er k le in e P rin z . E r f a lt e t seine
S e r v ie t t e und le g t sie in d ie S c h u b la d e des K ü c h e n s c h r a n k e s ,

1. in M i c h a e l s H a u t : an Michaels Stelle.
2. im F e r n s e h e n l ä u f t e in D o k u m e n t a r f i l m : es wird ein Dokumentarfilm
gezeigt.
3. a l t k l u g : weise, er spricht wie ein Gelehrter.
4. s i c h b e s c h w e r e n : sich beklagen, schimpfen.

28
In Michaels Haut

d a n n g e h t e r ins W o h n z im m e r. E r s c h a lte t den F e rn s e h e r 1 an,


m a c h t es sich im S e s s e l g e m ü tlic h und s c h a u t sich in te re s s ie rt
d e n D o k u m e n t a r f ilm ü b e r R e in h o ld M e s s n e r a n : es is t e in e
Se n d u n g üb er die S c h w e iz e r Alpen.
Ju lia , seine S c h w e s te r, die ein Ja h r ä lte r ist als er, fra g t:
„F in d e t ih r n ich t, dass e r s e ltsa m is t? E r isst sein Fleisch und
die K a ro tte n auf, oh ne zu m u r r e n 2, ich trä u m e w o h l...“
— „W e n n dein B ru d e r m al ru hig ist, lass ihn b itte zu frie d e n .
Ich glaube, dass die B e s tra fu n g ih r Ziel e rre ic h t h a t.“
— „ Ih r seid nie zu frie d e n . W e n n er u n e rträ g lic h 3 ist, s c h im p ft
ih r ihn aus, w e n n e r sich g u t b e n im m t, fin d e t ih r ihn k o m isch !
L a s s t d en Ju n g e n d o c h in R u h e ! “ r u f t H e r r M a y e r e in w e n ig
v e r ä r g e r t 4 aus.
F ra u M a y e r rä u m t den T isch ab, s te llt die W e in fla s c h e in den
K ü h ls c h ra n k und die W a s s e rfla s c h e in den S c h ra n k , sie fa lt e t die
T is c h d e c k e , d a n n s t e l l t s ie d ie s c h m u t z ig e n T e l l e r in d ie
Sp ü lm a sch in e . Ju lia h ilft ih r dabei.
„ N u r w e il e r m a l a r t ig 5 is t, m u s s ich m a l o c h e n 6! Im m e r
d a s se lb e !“ s c h im p ft sie.
— „S e i doch v e r n ü n ft ig 7, J u l i a ! M ic h a e l s o ll den

1. r F e r n s e h e r ( - ) : Fernsehapparat.
(Merke: das Fernsehen = Medium; der Fernseher = Fernsehapparat,
Gerät.)
2. m u r r e n : schimpfen; er isst die Sachen, die er sonst nicht mag, ohne
sich darüber
zu beklagen.
3. u n e r t r ä g l i c h : anstrengend, nicht auszuhalten.
4. v e r ä r g e r t : böse, zornig.
5. a r t i g : brav, gut erzogen.
6. m a l o c h e n : Umgangssprache für hart arbeiten, schuften.
7. v e r n ü n f t i g : verständnisvoll.

29
Die Rache des Computers
D o k u m e n ta rfilm fü r den E rd k u n d e u n te rric h t s e h e n !“ a n t w o r te t
F ra u M a y e r.
— „Ja , ja, die M äd ch en sind im m e r die S k la v in n e n d e r M än n er!
A u f je d e n Fall w e rd e ich ihn d a fü r b ezahlen lassen: m o rg en g eht
e r e in k a u fe n !“
— „N u n r e ic h t’s 1 ab er, Ju lia , fin d e s t du n ic h t ? “
W ä h re n d Fra u M a y e r in d er K ü ch e a u f r ä u m t 2, liest ih r M ann
die Z e itu n g und k o m m e n tie rt die N a c h rich te n :
— „ S c h o n w i e d e r e in S k a n d a l ! D e r I n n e n m i n i s t e r is t in
G e ld g e s c h ä fte v e r w ic k e lt 3!“
— „Ju lia ", sag t F ra u M a y e r, „g ib m ir den B e sen und gehe ruhig
fe rn se h e n , w e n n du m ö c h te s t!“
— „V ie le n D ank, M u tti, w ie lieb vo n d ir!“ Sie k ü sst sie a u f die
W ange.
— „ D e r F i n a n z m i n i s t e r w i l l s c h o n w i e d e r d ie S t e u e r n
e rh ö h e n “ , sag t H e rr M a y e r.
— „Ja k o b , hör b it t e a u f, m it d e in e n N a c h r ic h te n -
K o m m e n ta re n , die in te re s s ie re n m ich n ic h t.“
J u l i a g e h t in s W o h n z im m e r , w o s ie d e n k le in e n P r in z e n
o rd e n tlic h in ein em Se sse l sitze n d v o rfin d e t.
— „N a , ist dein D o k u m e n ta rfilm in te r e s s a n t ? “
— „Ja , er ist S p it z e 4! Ich habe so g ar die G e b u rt ein es klein en
M u rm e ltie rs g e se h e n !“
Ein p a a r Se k u n d e n sp äter...

1. n u n r e i c h t ’s a b e r : es ist genug, basta!


2. a u f r ä u m e n : in Ordnung bringen.
3. in e t w a s v e r w i c k e l t s e i n : mit einer Sache zu tun haben.
4. S p i t z e : ausgezeichnet, sehr gut, Klasse.

30
Die Rache des Computers
— „ H ö r zu, M ic h a e l, w o lle n w ir n ic h t e tw a s a n d e re s s e h e n ?
D ein e S en d u n g ist to d la n g w e ilig M“
— „N e in , es ist noch n ic h t aus: ich w ill die Se n d u n g bis zum
E n d e s e h e n !“
— „K o m m schon, im z w e ite n P ro g ra m m lä u ft ein Film ! Lass
das m it dem T h e a t e r 2, s c h a lt je tz t u m !“
— „D u h a s t n ic h t v e rs ta n d e n , u n se r E rd k u n d e le h re r m ö ch te,
dass w ir uns diese S en d u n g a n s e h e n !“ a n tw o r te t d er k leine Prinz
sauer.
— „O k a y , ä rg e r d ich n ich t! S c h a u d ir d ein e n D o k u m e n ta rfilm
an, w e n n d ir so viel d a ra n lie g t 3. Ich gehe so w ie so g leich ins B e tt.
N och w a s, w e n n du in dein Z im m e r gehst, m ach n ic h t soviel Lä rm
w ie üblich, v e r s t a n d e n ? “
Ju lia g e h t aus dem Z im m e r und fra g t sich, w a s ih re m B ru d e r
p a s s ie rt sein k önnte. „ E r ist so k o m isch ...“ , d e n k t sie.

1. t o d l a n g w e i l i g : sehr langweilig, uninteressant.


2. l a s s d a s m i t d e m T h e a t e r : hör auf, uns etwas vorzumachen.
3. w e n n d i r s o v i e l d a r a n l i e g t : wenn es dir so wichtig ist.

32
U B U N________ G________ E

Leseverständnis

f f f 2 0 K re u z e die ric h tig e A n tw o r t an.

1. Der kleine Prinz fragt Frau Mayer,


a. ^ ob er aufstehen darf.
b. Q ob er am Tisch sitzen bleiben darf.
c. ob er den Tisch abräum en darf.

2. Der kleine Prinz sicht den Dokum entarfilm über Reinhold Messner,
a. Q weil sein Erdkundelehrer das wollte.
b. Q weil sein M athelehrer das wollte.
c. weil sein Deutschlehrer das wollte.

3. Der kleine Prinz legt seine Serviette


a. □ in den Küchenschrank.
b. □ in die Waschm aschine.
c. □ in die Tischschublade.
4. Er geht a. □ ins W ohnzim m er.
b. □ in die Küche.
c. □ in sein Zimmer.
5. Er macht a. □ das Radio an.
b. □ den Kassettenrecorder an.
c. □ den Fernseher an.
6. Er setzt sich a. □ in einen Sessel.
b. □ auf das Bett.
c. □ auf das Sofa.
7. Der Dokum entarfilm berichtet
a. Q über die Kanarischen Inseln.
b. [ ] über die Schweizer Alpen.
c. [ ] über die Nordsee.

33
U________ B________ U________ N________ G________ E

8. Julia findet den kleinen Prinzen komisch,


a. □ weil er ihr nicht beim Aufräum en hilft.
b. Q weil er fragt, ob er den Tisch abräum en darf.
c. Q weil er sie nicht an den Haaren zieht.

@ K a n n s t d u d ie f o l g e n d e n F r a g e n b e a n t w o r t e n , o h n e im T e x t
n a c h z u sc h a u e n ?

1. W ohin geht der kleine Prinz, um fernzusehen?

2. W elche Sendung will er sehen?

3. W a s machen Frau M ayer und Julia nach dem Essen?

4. W aru m soll Julia den kleinen Prinzen zufrieden lassen?

5. W a s liest H err M ayer?

6. W elche Meinung hat er zu Politik und Politikern?

7. W ie findet Julia den Dokum entarfilm über die Schweizer Alpen?

8. W a s m acht Ju lia?

9. W ie findet sie ihren „B ru d er“ ?

34
U B U____ N G E

Q D e r v e r flix te C o m p u te r
So p h ie h a t e in e n T ex t in ih re n C o m p u te r eingegeben, a b e r w ie d e r h a t
e in C o m p u t e r v ir u s d ie S ä tz e d u r c h e in a n d e r g e b r a c h t. H ilf ih r, die
G e sc h ic h te in die ric h tig e R e ih e n fo lg e 1-13 zu bring en.

a. Q Julia ist sauer auf ihren Bruder, weil er ihr nicht beim
Abräum en helfen will.

b. Q Julia geht schlafen, weil ihr Bruder den Dokum entarfilm sehen
will.

c. Q ] Julia muss der M utter helfen.

d. U Frau M ayer erlaubt dem kleinen Prinzen fernzusehen.

e. Q Frau M ayer will, dass Julia ihren Bruder in Ruhe lässt.

f. Frau M ayer räum t die Küche auf.

g. Frau M ayer bittet ihren Mann, ihr nicht seine Kom m entare zur
Politik zu erzählen, weil sie das nicht interessiert.

h. __ Herr M ayer liest Zeitung.

i. Q Herr M ayer bittet seine Frau und seine Tochter, den Sohn in
Ruhe zu lassen.

j. Q Herr M ayer kom m entiert die Nachrichten.

k. Der kleine Prinz schaut sich den Dokum entarfilm über Reinhold
Messner an.

1. Q Der kleine Prinz möchte vom Tisch aufstehen,

m. [_ ] Der kleine Prinz will kein anderes Program m sehen.

35
U________ B________ U________ N________ G________ E

Ein b issch en Grammatik

Präpositionen mit den Lokalangaben:


W o ? W o h in ? W o h e r?
Nach diesen Präpositionen kann A k k u s a tiv oder D a tiv stehen:

a n — in — a u f — ü b e r — vor — h in t e r — u n te r — zw ischen

Bei Ländern und Städten :


Wo w ohnst du? — In Köln.
W ohin fährst du? — N ach Italien. In die Schweiz

Nach diesen Präpositionen kann nur D a tiv stehen: von — au s

• Bei Herkunft, Ursprung:


W o h er kom m st du?
— A u s d e r Schule.
W o h er w eißt du das?
— Von m e in e m Bruder.

Q Setz e die A rtik e l od er die E n d u n g en ein.

Michael ist i n ..........................Computer hineingeraten.

Eben w a r er noch in s e in .........................Zimmer, und plötzlich


befindet er sich m itten in s e in .......................... Computerspiel.

Er ist natürlich sehr erschrocken und will sofort wieder aus


..........................Computer raus.

Aber der kleine Prinz sitzt jetzt vor ........................Computer und freut
sich, dass er aus sein Kerker entkom m en ist: er will
nicht mehr in Computerspiel!

H in te r .............. Bildschirm läuft Michael verzw eifelt umher: wie


kann er nur aus ............... Falle herauskom m en?

Sogar in Schule w ürde er jetzt gerne gehen!!

36
U B________ U________ N________ G________ E

Setz e die P rä p o s itio n e n und A rtik e l ein.

Michael wohnt mit seiner F a m ilie ............. Frankfurt. Frankfurt liegt


............Deutschland................ Fluss Main. Bald fangen die Ferien an
und Familie M ayer w i ll............. Italien fahren.
Sie w o lle n ............Adria, weil dort die Strände sandig und schön
gepflegt sind.
Vorher muss Michael aber noch drei W o c h e n ............ Schule gehen und
lernen.
............Michaels Klasse sind viele Schüler, viele davon sind Ausländer.
Sie k o m m en ............. europäischen Ländern, aber einige auch aus
............anderen Kontinenten. In der W oche geht Michael o f t .............
Schwimm bad, weil er sehr gut schwim mt: es wird aber viel schöner
sein............... M ittelm eer zu baden.

Wortschatz

H ie r h a st du ein e L is te v o n G e g e n s tä n d e n un d ih re n P lä tz e n . O rd n e
sie e in a n d e r zu und v e rw e n d e die V e rb e n s te h e n un d lieg en .

A B

1. Michaels Serviette a. das W ohnzim m er


2. die W asserflasche b. die Schublade des Küchenschrankes

3. die schmutzigen Teller c. sein Zimmer


4. die W einflasche d. die Spülmaschine

5. der Fernseher e. der Hängeschrank


6. Michaels Computer f. das W ohnzim m er
7. der Sessel g- der Kühlschrank

Beispiel: Michaels Serviette liegt in der Schublade des


Küchenschrankes.

37
U B U N________ G________ E

Sprechen

Q D eine M e in u n g ist g efrag t!

1. W ie benim mt sich der kleine Prinz?


W a s ist seltsam an seinem Verhalten für
Familie M ayer und besonders für Ju lia?
W elche Dinge gefallen dem kleinen Prinzen, die Michael nicht mag?
W a s m acht Michael im m er und der kleine Prinz nicht?

2. W ie findest du Ju lia?
Beschreibe ihren Charakter und ihre Ideen.

3. W ie ist deine Fam ilie?


Vergleiche deine Familie mit der von Michael.

4. W a s könnte Julia über ihren Bruder denken?


a. Er ist verrückt geworden.
b. Er will Mutter, V ate r und Schw ester auf den Arm nehmen.
c. Er ist krank.

5. Hast du auch einen Bruder, oder eine Schw ester?


Benim m t er / sie sich wie Michael / Ju lia?
Oder so, wie der kleine Prinz?
Und du, bist du so, wie Michael / wie Julia / wie der kleine
Prinz? Oder... ?

38
Ariadne-Faden
In s e in e m L a b y r i n t h f ä n g t M ic h a e l le is e a n zu w e in e n .
E r ist se h r hu ng rig und s e h r d u rstig . E r ist m ü de und d e n k t an
sein B e tt, an sein Z im m e r, an die E lte rn .
A ch, a ll d ie le c k e r e n 1 Sachen, d ie M am a k o c h t!
E r v e r s p r i c h t s ic h s e lb s t , d a s s e r b e im n ä c h s t e n M a l a lle s
au fe ss e n w ird , au ch die K a ro tte n , die er e ig en tlich g ar n ic h t mag.
W e n n er doch n u r w ie d e r zu H au se w ä re !
E r v e r m i s s t s e in e E lt e r n und auch s e in e S c h w e s te r.
E r n im m t sie im m e r a u f den A r m , 2 ä rg e rt sie und z ieh t sie an den
H a a re n . E r ist z w a r jü n g e r als sie, a b e r d a fü r s tä rk e r. E r la c h t sie
im m e r aus, w eg en ih ren ro te n H a a re n , ih ren d ü n n en B e in e n und
ih re r e tw a s zu d icken N ase. A b e r je tz t v e rs p ric h t e r sogar, sie m it
sein em C o m p u te r spielen zu lassen. E r selb st w ill a b e r in Z u k u n ft

1. l e c k e r : sie schmecken gut.


2. a u f d e n A r m n e h m e n : sich über sie lustig machen.
Die Rache des Computers
lie b e r die F in g e r d avo n lassen L
V e rs p ro ch e n , g esch w o ren !
Es w ir d d u n k el im C o m p u te r und im L a b y rin th . M ic h a e l h a t
Angst.
E r w ill d e r G e s c h ic h t e ein E n d e m a c h e n un d d en A u s g a n g
suchen.
„ G u t “ , d e n k t e r sich, „ je t z t v e rs u c h m al, lo g isch zu d en k en .
Also, ü b erleg doch m al, w a s d e r k lein e Prin z m a ch t, w e n n e r im
L a b y rin th e in g e sp e rrt 2 is t? G e h t e r nach links o d er r e c h ts ? Ich
w e iß n ich t m e h r...“
S c h o n w ie d e r la u f e n ih m T r ä n e n ü b e r d ie W a n g e n . E r is t
v e rz w e ife lt.
„ L a s s d ich n ic h t e n tm u tig e n 3! M e in D e u t s c h le h r e r h a t m ir
ein m al vo n ein em g ew issen T h e seu s erzä h lt, dem es gelungen ist,
m it H ilfe ein es Fad en s aus ein e m äh n lich e n O rt a u s z u b re c h e n 4.
Ich habe a b e r k ein en Fad en ! D er k leine D äu m elin g hing eg en hat
in s e in e r G e s c h ic h te K ie s e ls te in e 5 fa lle n lassen. A b e r w a s habe
ich in m e in e r H o s e n ta s c h e ? N ic h ts , ich habe g a r n ic h ts, m e in e
T a sc h e n sind leer! Ah, ich habe eine Idee: ich k ö n n te m e in en Pulli
a u ftr e n n e n und die W o lle zu ein e m K n ä u e l a u fw ic k e ln ! N a gut,
ich v e rs u c h es m a l...“
W e n ig s p ä te r gibt M ich a e l den V e rs u c h au f, sein Pulli sch e in t
u n z e r s t ö r b a r 6 zu sein.

1. d i e F i n g e r d a v o n l a s s e n : er will seinen Computer nie wieder


anrühren.
2. e i n g e s p e r r t : gefangen; er kann nicht hinaus.
3. l a s s d i c h n i c h t e n t m u t i g e n : verliere nicht den Mut!
4. a u s b r e c h e n : fliehen, weglaufen.
5. r K i e s e l s t e i n ( e ) : runde, graue Steine.
6. u n z e r s t ö r b a r : man kann den Pulli nicht kaputtmachen.

40
„ T r o t z d e m k a n n ic h h ie r n ic h t b le ib e n , ic h w e r d e s o n s t
v e rh u n g e rn und v e rd u rs te n A u f ein m al k o m m t ihm die Idee,
s e in e K le id e r a ls O r ie n t ie r u n g s p u n k t e zu b e n u tz e n . E r z ie h t
s e in e n lin k e n T u rn s c h u h au s und p la tz ie r t 2 ihn g u t s ic h tb a r in
e in e r Ecke.
„S o , je t z t w e iß ich, dass ich schon m al h ier w a r .“
E r lä u f t den la n g e n F lu r e n tla n g und h in t e r lä s s t bei je d e m
K re u z w e g e rs t den re c h te n T u rn sch u h , d ann ein e So ck e, d ann die
a n d e r e , s e in e n P u lli, s e in H e m d , s e in e n G ü r t e l.. . S e i t z w e i
S tu n d e n lä u ft e r nun schon h erum . S tä n d ig s c h a u t e r a u f die U hr:
je t z t ist es Zeit, zu B e t t zu gehen. W a s w ird d e r k lein e Prin z w o hl
m achen?
E r h a t ihm alles w eg g e n o m m e n : sein Z uhause, seine Fam ilie,
sein Z im m e r, sein en N a m en , alles! A b e r er v e rlie r t n ic h t den M ut,
er lä u ft w e ite r; irg e n d w o w ird e r schon an k o m m en .
„E n d lic h !“ ru ft e r e r le ic h te r t aus, „d o rt ist ja d e r A u sg a n g !“
E r p a s s t g u t a u f 3, d e n n e r w e iß , d a s s G e f a h r e n a u f ih n
la u e r n 4. E r k e n n t ja das Spiel.
„S c h ö n , d er W e g ist fre i, ich k an n d u rc h !“
P lö tz lich lä ss t ihn ein G e rä u s c h z u s a m m e n fa h re n 5!
E in rie s ig e r H u n d k o m m t ih m en tg e g e n . E r s ie h t b e d ro h lic h
aus und b ellt la u t und fu rc h te rre g e n d 6!

1. v e r h u n g e r n u n d v e r d u r s t e n : vor Hunger und Durst sterben


2. p l a t z i e r e n : er legt den Turnschuh in eine Ecke.
3. e r p a s s t g u t a u f : er ist vorsichtig.
4. G e f a h r e n l a u e r n a u f ih n : erwarten ihn.
5. z u s a m m e n f a h r e n : er erschreckt sich und zuckt zusammen.
6. f u r c h t e r r e g e n d : er bellt so laut, dass man Angst bekommt.

42
Der Ariadne-Faden

Z itte rn d n ä h e rt sich M ich a el dem H und. Se in e H a u e r 1 blitzen


im D unkeln: ein e c h te r W o lf!
W a u , W a u , m a c h t d e r H und.
— „ B it t e , lass m ich durch. Ich g ehöre n ic h t zum S p ie l2, ich bin
n u r zufällig hier. B itte , b eiß m ich n ic h t!“
— „ W a u , W a u , w a ru m s tö rs t du m ic h ? “ fra g t d er H und böse.
— „E n ts c h u ld ig e , e n ts c h u ld ig e , du kannst r u h ig
w e ite rs c h la fe n , w e n n du m ö c h te st. Ich w e rd e ganz leise sein, ich
v e rs p re c h e es d ir.“
D e r H u n d s c h e in t n u r h a lb ü b e rz e u g t zu sein , e r n e ig t den
K o p f nach re c h ts und d an n nach links... dann:
— „ N a gut, d iese s M al v e rs c h o n e 3 ich d ich noch, a b e r s tö re
m ich nie w ie d e r, s o n st...!“
— „O k a y , a b e r w o ist d er A u s g a n g ?“ f ra g t M ich ael.
— „ D e r A u s g a n g ? W a s f ü r e in e n A u s g a n g ? Es g ib t doch g ar
k e in e n ...“

1. r H a u e r ( - ) : spitze Zähne.
2. n i c h t z u m Sp ie l g e h ö r e n : ich habe mit dem Spiel nichts zu tun.
3. v e r s c h o n e n : dieses Mal werde ich dich nicht beißen.

43
U B________ LJ________ N________ G________ E

Leseverständnis

F IT 2 0 K re u ze die ric h tig e A n tw o r t an.

1. Michael ist in einem Labyrinth und


a. r^| friert und ist hungrig.
b. Q schwitzt und ist durstig.
c. Q ist hungrig und durstig.

2. Er denkt daran, wie sehr er


a. [^] Karotten mag.
b. Q Karotten hasst.
c. Q Karotten anbaut.

3. Zu seiner Schw ester ist er


a. ^ sehr nett.
b. Q sehr frech.
c. ^ gleichgültig.

4. Er erinnert sich an Theseus. Der befreite sich aus einem Labyrinth

a. Q mit einem Faden.


b. Q J mit Kieselsteinen.
c. Q mit der W olle seines Pullovers.

5. Um aus dem Irrgarten zu kommen, will Michael,


a. ^ seine Kleider überall liegen lassen.
b. auf dem Boden Zeichen malen.
c. ^ Krüm el auf den Boden fallen lassen.

6. Als Michael am Ausgang ist, sieht er


a. ^ einen großen W olf.
b. einen großen Hund, der wie ein W o lf aussieht.
c. einen Menschenfresser.

7. Der Hund a. greift Michael an.


b. J schläft.
c. droht ihm.

44
U B U N________ G________ E

Lies noch e in m a l u nd k o rrig ie re .

„Eigentlich kann ich auch hier bleiben, ich w erde sonst

verschlafen und verdursten...“ . Auf einmal kom m t ihm

die Idee, seine Computerspiele als Orientierungspunkte zu benutzen.

Er zieht seinen linken Handschuh aus und versteckt ihn gut sichtbar in

einer Schublade.

„So, jetzt w eiß ich, dass ich noch nie hier w a r.“

Er läuft den langen Strand entlang und hinterlässt bei jeder Sandburg

erst den rechten Skischuh, dann eine K raw atte, dann die andere,

seinen Fotoapparat, sein Taschentuch, seinen Teddybär...

45
U________ B________ U________ N________ G________ E

Q D e r v e r flix te C o m p u ter
So p h ie h a t die Z u sa m m e n fa ss u n g des 4. K a p ite ls in ih re n C o m p u te r
e in g e tip p t. A b e r d e r V ir u s h a t sc h o n w ie d e r zu g esch la g e n . H ilf ih r
bitte.

Am Anfang w eint Michael leise vor sich hin. Er denkt an seine Familie,
die er sehr verm isst, d ie ........................Sachen seiner Mutter, und
sogar die Streitereien mit s e in e r..........................
Aber er muss jetzt etwas unternehmen!
Er erinnert sich an die Geschichte v o n ......................... und die des
k le in e n ........................Theseus hat es mit Hilfe von einem
......................... geschafft, aus dem Labyrinth zu entkomm en. Um
seinen W eg im W ald wieder zu finden...........................der kleine
D äu m eling ......................... Michael lässt s e in e ........................ , seinen
Pulli, sein Hemd und seine Socken auf den Boden fallen. Er läuft zwei
Stunden lang herum, findet aber k e in e n .........................

Ein b issch en Grammatik

Mein oder D e in ?
Po ssessivp ro n o m en — so sch w e r ist das doch gar nicht!
Beispiel:
M ichael zieht s e in e Turnschuhe aus, aber welche Schuhe zieht.
Ju lia a n ? Ih re Schuhe, natürlich!

Q a. Und welche Hose ziehst du a n ? .........................Jeans, natürlich!

b. W essen Brille trage i c h ? ......................... Brille, natürlich!

c. In welchen Garten geht H err M ayer? I n ......................... Garten.

d. W o w ohnt Familie M ayer? I n ......................... Haus, natürlich!

46
U B_____ U N________ G________ E

e. M it welchem Computer spielt M ichael? Mit


Computer, natürlich!

f. Bei wem möchte Michael wieder sein? B e i .


Mutter, natürlich!

g. W en findet Julia k o m is c h ?......................... Bruder.

h. Mit wessen Ball spielt ihr? M it ......................... Ball, klar!

i. W en ladet ihr zum Geburtstag e in ? ........................Freunde,


natürlich!

j. W elche Bücher lesen die S c h ü le r? ........................Bücher!

^ U n d je tz t setze die ric h tig e n P o s se ssiva ein.

Michael ist i n .........................Zim m er und spielt m i t .................


.........................Com puter Eltern sind nicht da. Sie
h a b e n ......................... Sohn gesagt, er soll m i t ........................
Matheübungen fertig sein, wenn sie zurück sind.
Julia ist m i t ........................Hausaufgaben schon lange fertig,
deswegen ist sie nicht i n .........................Zimmer, sondern bei
........................Freundin Sophie. Die beiden Mädchen wollen
........................Schulfreunde treffen und mit ihnen i n .........................
Stam m lokal gehen. Dort sprechen sie ü b e r........................Lehrer und
über Film, Musik und vieles mehr.
W ir w o lle n ....................... Computer wechseln, weil er im mer kaputt
ist neuer Computer wird ganz modern und teuer sein,
w ir sparen schon lange und w e rd e n ......................... ganzes Geld in den
neuen Computer investieren...........................Freunde werden sicher
neidisch sein!

47
U________ B________ U________ N________ G________ E

Wortschatz

Q W e lc h e K le id u n g s s tü c k e tr ä g t M ic h a e l? W a s lä s st e r a u f den Bo d en
fa lle n ?

den Pu lli ..................................................................................


A b e r in se in e m S c h ra n k is t v ie l m e h r, un d au ch in dem v o n Ju lia . H e rr
un d F ra u M a y e r h aben selb st e in e n v o lle n S c h ra n k .
H i e r s in d d ie K le id u n g s s t ü c k e d e r g a n z e n F a m i l i e M a y e r , d ie
d u rc h e in a n d e rg e k o m m e n sind. S o rtie r e sie bitte .

der Rock das K o s tü m die W e s te d e r Anzug


der Schal das K le id die H ose die Je a n s h o s e die Blu se
das H e m d die Ja c k e d e r M a n te l d e r A n o ra k
die T u rn s c h u h e das A b e n d k le id das T e n n isk le id d e r B ik in i
d e r M in iro c k das T - S h irt die k urze Hose

Q W e m g e h ö rt w a s ?

1. Michael gehört der Schal, ..................................................................

2. Julia gehört die Jacke,

3. Frau M ayer gehört das Kostüm,

4. Herrn M ayer gehört die Weste,

W a s h a st du in d ein em S c h ra n k ?

W a s trä g s t du g e rn e ?

48
U B U N______ G E

Schreibschule

K e n n s t du die G e sc h ic h te v o m k le in e n D ä u m e lin g ? U n d den M y th o s


v o n T heseus und A r ia d n e ? M ich a e l ist se h r k o n fu s — in sein em K o p f
is t a lle s d u r c h e i n a n d e r ... h i l f ih m , d ie G e s c h i c h t e n r i c h t i g zu
erzählen.

Theseus will den Oger töten — er muss aber dann aus dem W ald — Der
kleine Däumeling käm pft mit dem Minotaurus — er ist im Irrgang —
Der Minotaurus frisst die Kinder — der Oger frisst die Geschwister
vom kleinen Däumeling — aber Ariadne hilft dem kleinen Däumeling
und gibt ihm einen Faden, um aus dem W ald zu kommen — Theseus ist
sehr schlau, seine Intelligenz hilft ihm, den Oger zu besiegen, obwohl
er so klein ist — Der kleine Däumeling ist ein griechischer Held — oder
ist Theseus der Held? — Der kleine Däumeling ist so klein wie ein
Daumen, und der Oger ist riesig groß ... also, wieder von vorne:
T h e seu s........................................................................................................

Der kleine Däumeling

Sprechen

H a s t du P h a n ta s ie ?

1. Stell dir vor, du bist anstelle von Michael im Computer. W a s


m achst du?
Versuche, m it einfachen Sätzen zu sagen, wie du aus dem
Labyrinth kom m st und was dir dort passiert.
2. Stell dir vor, du bist der kleine Prinz. W a s m achst du in der
wirklichen W elt, außerhalb des Computerspiels? W elche Dinge sind
neu für dich?
3. W ie reagieren deine Eltern, wenn plötzlich ein kleiner
Prinz deinen Platz einnim m t? Bem erken sie es sofort?

49
W ie war das noch? Dädalus baut in Knossos auf Kreta ein Labyrinth
für den Minotaurus. Der akzeptiert seinen neuen Wohnort, wenn er
jedes Jahr acht Jungen und acht Mädchen unter 18 Jahren als Opfer
bekom m t. Der 16-jährige Theseus ist eins der potentiellen Opfer.
Aber er verliebt sich in Ariadne, die Tochter von Minos. Ariadne gibt
Theseus einen Faden. Damit orientiert er sich im Labyrinth und kann
den M inotaurus sogar töten.

50
Sarah und T oggle, d ie P rotagonisten aus dem Film „L a b y rin th “ im Irrgarten.

Labyrin th e. Schnee von gestern?

Überhaupt nicht. Labyrinthe sind hochaktuell. Harry Potter muss


sich im 4. Band „H arry P o tte r und der F e u e rk e lc h " d u rch ein
Labyrinth käm pfen. M ichael Ende, der A utor der „U nendlichen
Geschichte" und „M om o" schreibt in der Kurzgeschichtensammlung
„Der Spiegel im Spiegel. Ein Labyrinth" über diese architektonische
Form. Und David Bowie ist der Kobold-König im Film „Labyrinth"
von Jim Henson, dem Erfinder der Muppets.
„Das verrückte Labyrinth" heißt ein interessantes Com puterspiel.
W eitere Spiele findest du im Web. Das Kindermuseum Labyrinth in
Berlin hat zum Beispiel eine schöne Spielseite.

Skk i f af «

51
LH
;1 1 1 1 ~ iBfMi
L abyrinth oder Irrg arten ?

Ein klassisches Labyrinth hat nur einen einzigen verschlungenen


W eg, der zum Zentrum führt. Dieser W eg ist auch der einzige, der
herausführt. In einem Irrgarten dagegen muss man den Weg zum
Z en tru m d u rch v ie le A b z w e ig u n g e n und K reu z w eg e fin d en .
Deutschlands ältester Irrgarten liegt in Altjeßnitz in Sachsen. Der
kürzeste W eg zum Ziel in die Mitte ist 400 m lang. Nach einem Plan
aus dem Jahr 1674 ist der Irrgarten in den berühmten Herrenhäuser
Gärten bei Hannover angelegt. Und auf Englisch heißt der Irrgarten
„m aze", wie der von Hampton Court Palace bei London. Labyrinth-
Formen gibt es aber auch in Kirchen. In der Kathedrale von Chartres
oder in der San Vitale-Kirche in Ravenna. Ganz neu und ganz in der
Nähe des Hauptbahnhofs ist in Zürich der Labyrinthplatz.

Labyrinthe und Mandalas zur Entspannung?

Viele Leute wandern heute gern durch


^ e in L a b y rin th o d er d u rch e in e n
Irrgarten, um sich zu entspannen.
Sie g lau b en an die m y stisch en
K rä fte e in e s L a b y r in th s . In
e in ig e n a m e rik a n is c h e n und
skandinavischen Schulen gibt es
Labyrinthe auf dem Schulhof.

52
Viel Erfolg hat auch das M andala. Seine Form kom m t auch vom
Labyrinth. Ein M andala auszum alen soll sehr entspannend sein.
Versuchs doch mal!

W a s ist ric h tig ?

1. Theseus ist a. der Sohn von Minos.


b. 1 der Geliebte von Ariadne.
c. ^ der V ater von Minotaurus.

2. Labyrinthe sind heute a. kein Them a mehr.


b. nur noch in Büchern zu finden.
c. J ein aktuelles Them a für Große
und Kleine.

3. Ein Irrgarten ist a. ein Synonym für ein Labyrinth.

b. komplizierter als ein


Labyrinth.
c. ” 1 eine Pflanzenform des
Labyrinths.

4. ln einem Labyrinth in der Schule sollen die Schüler

a. sich entspannen.
b. ^ Mandalas malen.
c. eine Strafarbeit machen.
KAPITEL 5

Der
kleine
Prinz in
der
Schule
U m s ie b e n U h r m o r g e n s s t e n t d e r K ie m e P r in z a u r un
b e re ite t fü r die ganze F a m ilie d as F rü h s tü c k vo r. Z u e rs t fü llt er
K a ffe e und W a s s e r in die K a ffe e m a s c h in e und s c h a lte t sie ein.
D a n n d e c k t e r d e n F r ü h s t ü c k s t is c h : E r s t e llt d ie T e lle r , d ie
T a ssen , das B e s t e c k 1, den Z u cker, die M arm e la d e , die B u t t e r und
das B r o t a u f den T isch und d e n k t so g ar an das F rü h stü c k s e i fü r
F ra u M ayer.
„D a s F rü h s tü c k ist f e r tig !“ ru ft er.
Ju lia k o m m t z u e r s t 2 und w u n d e rt s ic h 3:
„ W a s ist denn los, ist e tw a s p a s s ie r t ? “
Sie g äh n t. „Ic h bin sooo m ü d e ...“ sag t sie.

1. s B e s t e c k ( e ) : Messer, Gabel Löffel.


2. z u e r s t : sie kommt als erste in die Küche.
3. s i c h w u n d e r n : überrascht sein.

54
Der kleine Prinz in der Schule

— „H ie r h a st du ein en w a rm e n K a f fe e “ , s a g t d e r k lein e Prinz.


— „D u w e iß t doch, dass ich am M orgen im m e r K a k a o trin ke...
w a s ist los m it d ir? B is t du v ie lle ic h t aus d em B e t t g e fa lle n ? “
— „G u te n M orgen M ich a e l, du b ist a b e r n e tt h e u te M o rg e n “ ,
sag t F ra u M a y e r. Sie h o lt die M ilch aus dem K ü h lsch ra n k .
— „ M ö c h te s t du ein b isschen K a k a o in d eine M ilc h ? “

— „Ja , M am a, b itte .“
— „ W ie v iele L ö ffe l?
— „G ib m ir b itte z w e i“ , sag t Ju lia .
E n d lich ist d er k lein e Prin z fe rtig fü r se in e n e rs te n Sch u ltag .
E r h a t o ft M ic h a e l v o n se in e n L e h re rn , v o n s e in e n M its c h ü le rn
und M its c h ü le rin n e n s p re c h e n h ö ren. E r ist ein w e n ig u n sich er.
N a ch d e m e r se in e n S c h u lra n z e n 1 g e p a c k t h at, u m a rm t er F ra u
M ayer.
„M ic h a e l, tre ib dich n ic h t m it d einen F re u n d e n a u f d er S tra ß e
h eru m 2 und k o m m n a ch d er Sch u le gleich n ach H au se. H ie r ist
dein Pa u s e n b ro t, v e rg is s es nicht! N un beeile dich, s o n st v e rp a s s t
du d einen Bus! T s c h ü s s 3!“
An d e r B u s h a lte s te lle s p rech e n ihn drei M äd ch e n an.
„S c h n e ll, M ichael, d er Bus k o m m t!“
D er k lein e Prin z re n n t und e r re ic h t den B u s g e ra d e als 4 die
T ü re n schließ en .
„D a h a s t du a b e r n o ch m al G lü c k g e h a b t“ , s a g t die Ä lte s te .
„D u h a st ihn um ein H a a r noch e r w is c h t 5!“ „ W is s t ihr, dass H e rr

1. r S c h u l r a n z e n ( - ) : Schultasche für Bücher und Hefte.


2. t r e i b d i c h n i c h t h e r u m : geh nicht mit deinen Freunden spielen,
spazieren; trödel nicht herum.
3. T s c h ü s s : auf Wiedersehen; Gruß unter jungen Leuten und Freunden.
4. g e r a d e a l s : in dem Moment, wo die Türen schließen.
5. du h a s t ihn um e i n H a a r n o c h e r w i s c h t : noch eben erreicht.

55
-V
Die Rache des Computers •
B a c h e r h eu te M ich a e l b e fra g e n w ill? E r k rieg t b e s tim m t w ie d e r
eine fü n f.“ S ie fä n g t an zu lachen.
— „ W e n n du w ills t, M ic h a e l, s ag en w ir d ir v o r 1. A b e r d a fü r
m u ss t du am S a m s ta g m it uns ins K in o gehen, o k a y ? “ sag t die

D ritte.
— „In O rd n u n g “ , a n t w o r te t d e r k leine Prinz.
D e r B u s h ä lt. D ie v ie r K in d e r s te ig e n au s, g e h e n d u rc h d as
S c h u lt o r u n d ü b e r q u e r e n d en g r o ß e n H o f. S ie b e t r e t e n d a s
S c h u lg e b ä u d e un d la u f e n d ie T r e p p e n b is z u r z w e it e n E ta g e
h in a u f. D o rt, in R a u m 205 f in d e t d e r M a t h e u n t e r r ic h t s t a t t .
Ein ig e a n d e re K in d e r w a r t e n schon v o r d er T ü r und w o lle n noch
n ich t so ric h tig rein. Es kling elt. Als d e r M a th e le h re r in die K lasse
k o m m t, s te h en alle S c h ü le r auf. A lles ist still.
— „ G u t , s e t z t e u c h , K i n d e r ! Ic h w e r d e j e t z t d ie N a m e n
a u fru fe n 2. M al sehen, w e r h e u te fe h lt. — N anu, M ich ael, du bist
ja doch da! Das ist ganz schön m u tig von dir, h eu te zu k o m m e n “ ,
sag t er iro n isch . „ N a gut, d ann kom m m al an die T a fe l! Also, w a s
k a n n s t du m ir üb er den L e h r s a t z 3 des P y th a g o ra s e r z ä h le n ? “
D e r k le in e P r in z f ä n g t a n zu r e d e n . H e r r B a c h e r s a g t
ü b e r r a s c h t : „ Ic h s te lle m it B e f r ie d ig u n g 4 fe s t, d a s s du d e in e
L e k tio n g e le rn t hast. Sch ö n , b e w eise m ir diese R e g e l!“
D er k lein e Prinz n im m t ein S tü c k K re id e und m a c h t die ganze
B e w e is f ü h r u n g 5 an d e r T a fe l. D e r M a t h e le h r e r s c h a u t ih n an:
„ S e h r gut, M ich ael! S e tz dich w ie d e r a u f d einen P la tz .“

1. v o r s a g e n : die Antworten zuflüstern.


2. a u f r u f e n : der Lehrer liest die Namen laut vor.
3. r L e h r s a t z ( " e ) : s Theorem.
4. e B e f r i e d i g u n g ( e n ) : der Lehrer ist mit dem kleinen Prinzen zufrieden.
5. e B e w e i s f ü h r u n g ( e n ) : Michael soll die Mathematikregel an der Tafel
demonstrieren.

56
Die Rache des Computers
Als er sich h in g e se tz t hat, fra g t ihn sein Sc h u lfre u n d : „ W a s ist
d enn m it d ir los, M ich ael, fü h ls t du dich n ich t w o h l? “
— „ K la r fü h le ich m ich w o h l, w ie so d e n n ? “
— „Ic h w e iß nicht, du b ist so a n d e rs als so n st...“
— „ S a g m a l, M ic h a e l“ , f r a g t d as M ä d c h e n m it d en la n g e n
b ra u n e n H a a re n , die e r im Bus g e tro ffe n hat, „ h ilfs t du m ir bei
d er M a th e a rb e it? U nd k o m m st du am S a m s ta g m it ins K in o ? “
— „ O k a y .“
— „S c h ö n , d ann tre ffe n w ir uns, w o w ir uns im m e r t r e f f e n .“
— „U n d w o ist d a s ? “ fra g t d er k leine Prinz.
— „ N a h ö r m a l, w ie k a n n s t du d a s v e r g e s s e n ? N a t ü r lic h
g e g e n ü b e r d e r C a fe te ria ! Ich fa n g e la n g sa m an zu g lau b e n , du
b is t g a r n ic h t M ic h a e l. .. “ s a g t d a s M ä d c h e n m it d e n la n g e n
b ra u n en H a a re n und lacht.

58
U B U________ N________ G________ E

Leseverständnis

pē2 0 K re u z e die ric h tig e A n tw o r t an.

R F

1. Der kleine Prinz bereitet das Frühstück nur für sich □□


selbst vor.
2. Julia trinkt morgens Kakao. □□
3. Die Milch steht im Backofen. □□
4. Frau M ayer sagt zu ihrem Mann, dass er zu spät ins Büro □□
kommen wird.
5. Der kleine Prinz verpasst den Bus. □□
6. H err Bacher ist m it Michael zufrieden. □□
7. Der kleine Prinz kann den Satz des Pythagoras nicht □□
beweisen.
8. Der kleine Prinz w eiß nicht, wo sich Michael und seine □□
Mitschüler im mer treffen.

0 K o rrig ie re , w a s n ic h t stim m t.

Der Bus fährt weiter. Die vier Freunde steigen aus,

gehen durch das Schultor und überqueren den großen

Garten. Sie betreten das Schulgebäude und laufen die Treppen bis zur

sechsten Etage hinunter. Dort, in Raum 502 findet der


Deutschunterricht

statt. Einige andere Lehrer w arten schon vo r der Tür und wollen noch

nicht so richtig rein. Es klingelt. Als der Hausm eister in die Klasse

59
U B________ U________ N________ G________ E

kommt, setzen sich alle Schüler hin. Alles ist still.

— „Gut, steht auf, Kinder! Ich werde jetzt die Namen aufrufen.

Mal sehen, w er heute da ist. — Nanu, Michael, du bist ja doch

da! Das ist aber schön von dir, heute zu kom m en“ , sagt er freundlich.

„N a gut, dann geh ruhig nach Hause!“

^ D e r v e r flix te C o m p u ter
D ie s e r C o m p u ter! E r m a c h t im m e r v e r rü c k te r e Sach en !
D iesm a l h a t e r in d e r Z u sa m m e n fa ss u n g des K a p ite ls einige W ö r t e r
a u s g e la s s e n . H i l f d e r a r m e n S o p h ie b it t e , d ie S a t z t e i le lo g is c h
m ite in a n d e r zu verb in d en .

am n ä c h ste n M orgen als ab e r


und w e il aber d a n a ch d o rt

.................................... bereitet der kleine Prinz das Frühstück für die


ganze Familie vor.

.................................... nim m t er den Bus, um zur Schule zu fahren.

.................................... trifft er drei Mädchen.

.................................... der M athelehrer in die Klasse kommt, ruft er die


Schüler auf, dann befragt er Michael bzw. den kleinen Prinzen.

.................................... Michael überrascht ihn......................................... er


die Lektion so gut kann.

Das Mädchen mit den langen braunen Haaren bittet Michael um Hilfe
bei den M atheübungen,.................................... lädt sie ihn ins Kino ein,
.................................... Michael kennt den Ort der Verabredung nicht.

60
U________ B________ U________ N________ G________ E

Ein b issch en Grammatik

Zeitadverbien und Zeitangaben: W A N N ?


Ein ig e Z e ita d v e rb ie n :

im m er — o ft — m a n c h m a l — selten — n ie — so fo rt — g le ic h
plötzlich — a u f ein m a l — d a n n — s p ä te r — d a n a ch — d a v o r —
la n g e — kurz

Im P rä sen s: w ann ist das ?


h e u te —je t z t — d iese W o ch e — h e u te m o r g e n — a m M orgen,
am N a ch m itta g, a m A b en d , in d e r N acht

In der V e rg a n g e n h e it: w ann w a r das?


vor d rei J a h r e n — letzten S o m m e r — v o r ein e m M onat —
v e r g a n g e n e W oche — v o rg e stern — g e s t e r n

Im F u tu r: w ann wird das sein?


m o rg e n — in e in e r W oche — in zwei T a g e n — ü b e rm o r g e n —
n ä ch ste n
M ontag — n ä ch s ten S o m m e r — n ä ch ste s J a h r

Auch die U h rz e ite n sind wichtig. Hier sind einige:


um ein Uhr, u m sieb en , u m h a lb n eu n , um V iertel vor drei, um
z eh n n a ch zwei, ...

Q W ie o ft gehst du ins K ino , ta n z e n , u s w .?

^ U n d je tz t bilde d a m it Sä tze! Fa n g so an:

Ich gehe selten ins Kino, aber ich treibe oft S p o r t..................................

61
>( fcfc(Bfc dclS
5

utterbrofc

Sandwich, Croissant vom Bäcker, Pizza und Döner Kebab aus dem
Fastfood an der Ecke. D eutsche Schu lkinder essen international.
A b er e s s e n sie a u ch g e s u n d ? W as is t au s dem g u te n , a lte n
Pausenbrot geworden? Eine Scheibe Graubrot mit Butter bestrichen,
darauf Marmelade oder W urst oder Käse. Das deutsche Butterbrot
ist mittlerweile ein Exot, in den Schulen und zu Hause.

Das B u tterb ro t in der Geschichte

Butterbrote gibt es seit dem Mittelalter. Damals war es ein Brei aus
Bier, Brot und Butter. Die G ebrü d er G rim m defin ieren in ihrem
W örterbuch aus dem Jahre 1860 das Butterbrot als „...eine geringe
Kost, wie man sie Kindern zum Frühstück streicht".

62
Alles über das Butterbrot, auch in der Literatur und Kunst, findest
du im In tern et unter dem Stich w o rt „B u tterb ro t" und auch die
A ktion „R ettet das B u tterb rot". Sie w ill das Butterbrot vor dem
Aussterben bewahren. In Deutschland feiert man auch den „Tag des
Butterbrotes". Am 26. September 2005 fand er zum siebten Mal statt.
Viele Bäcker verteilten Butterbrote gratis an Schulkinder.

Rezepte für das B u tterb ro t

Auch die findest du im Internet. Neben klassischen Ideen gibt es hier


auch sehr exotische V ariationen. Zum Beispiel ein Butterbrot m it
N u tella und P fe ffe rsa la m i o d er d ie K rea tio n „M o rta d ella m it
K leck s". Der K lecks ist... E rd beerm arm elad e. Su rfer im Internet

B o o t e s Ba g u e t t e können abstimmen, was sie am


s e ie s t m it B o c h e sa la a h !
SCHLICHTES SESUHOES lie b s te n a u f ih r B u tte rb ro t
legen. Mit 44% steht die Wurst
an erster Stelle, danach kommt
der Käse mit 34%.

‘• " " ' Z l« lw «

iu i!
SO *
•üäp**-:f

Fakt ist: das Butterbrot ist gesund


und g u t zu m F rü h stü c k . A b er
le id e r k o m m en im m er m eh r
Schüler ohne richtiges Frühstück
in die Schule.

W a s ist ric h tig ?

1 Das Butterbrot isst man a. Q nur in der Schule.


b. j nur zu Hause.
c. | | in der Schule und
zu Hause.

2 Butterbrote gibt es seit a. Q dem Altertum .


b. |__ 1 dem Mittelalter.
c. 1860.

3 Rezepte für Butterbrote findet man a. in Restaurants.


b. r^| in Schulen.
c. im Internet.

4 Die meisten Leute wollen Butterbrote a. Q mit Käse.

b. ] mit W urst.

c. mit Nutelia.

64
KAPITEL 6

Michael
im
Minensper rgebiet'
„ W a s , es g ib t k e in e n A u s g a n g ? “ f r a g t M ic h a e l e n ts e tz t den
Hund.
— „G e n a u . H ie r k o m m t m an n ic h t raus. M an w a r t e t d a ra u f,
d ass je m a n d den C o m p u te r a n m a c h t und m a n g e h o r c h t 2. Das ist
alle s .“
— „U n d w a s ist d o rt d rü b e n ? “ f ra g t M ich a el und zeigt a u f ein
B ra c h la n d 3.
— „ D o r t ? K e in e A h n u n g , ich bin n o ch nie d o rt g e w e s e n . Ich
m uss h ier bleiben, in d iesem S e k t o r 4. V ie lle ic h t fin d e s t du d o rt
den A u sg an g, w e r w e i ß ? “

1. s M i n e n s p e r r g e b i e t ( e ) : ein Gebiet mit Minen, das man nicht betreten


darf.
2. g e h o r c h e n : die Anweisungen befolgen.
3. s B r a c h l a n d : Felder, wo nichts wächst.
4. r S e k t o r ( e n ) : s Gebiet, r Bereich.

65
Die Rache des Computers
M ich a el b e d a n k t sich bei dem H und und g eh t w e ite r. Ihm ist
ein w e n ig k a lt in sein em T -Shirt. E r e rre ic h t das Feld. Die S te in e
v e rle tz e n sein e n a c k te n Füß e, a b e r er g eht w e ite r. Das Lan d ist
d u nkel und a u f dem Feld g ib t es n ich ts, kein G ras, k ein en B au m ,
k ein e Blu m e. G a r n ichts. Es w e h t ein s ta rk e r W in d . M ich a el w ird
es im m e r k ä lte r. D e r S a n d flie g t in s e in e A u g en , in d en M und .
N ie m a n d ist zu sehen. Es ist eine W ü s te n la n d s c h a ft L D o rt gibt
es k e in e S o n n e und k e in e S te r n e , d e r H im m e l ist g ra u und die
T e m p e ra tu r e is ig 2. Es s ie h t aus, w ie a u f dem M ond.
U m w e ite rz u k o m m e n m uss M ic h a e l gegen den s ta rk e n W in d
a n k ä m p f e n . P l ö t z l i c h k o m m t v o n lin k s e in F lu g z e u g : e in
fe in d lich e s Flugzeug.
„ R a t a t a t a . . . “ E r s c h m e i ß t s ic h a u f d e n B o d e n , um n ic h t
g e tro ffe n zu w e rd e n . „ U ff ! Es h a t m ich n ic h t e rw is c h t 3!“ E r w ill
ü b e r e in e B r ü c k e , m u s s s ic h a b e r b e e i l e n 4, w e il d ie B r ü c k e
v e rm in t ist: e r h a t nu r d re iß ig Sek u n d e n Zeit.
E in s - e r re n n t, z w ei - d re i - v ie r - fü n f, e r r e n n t s c h n e lle r,
sechs - sieb en - a c h t - neun, e r ist e r s c h ö p f t 5... zehn - zw an zig -,
ihm b leib t n ic h t m e h r v ie l Z e it übrig 6, n e u n u n d z w a n z ig - schnell,
sch n ell - je t z t e x p lo d ie rt alles!!!!
„ H u r r a ! Ic h h a b e es g e s c h a f f t !! ! G e s c h a f f t ! ! ! ! M ic h a e l is t
w o h lb e h a lte n 7 ü b e r d ie B r ü c k e g e k o m m e n . J e t z t m u ss e r m it
e in e m U - B o o t d en O zean ü b e rq u e re n . E r b e e ilt sich, d en n sein

1. e W ü s t e n l a n d s c h a f t ( e n ) : Wüste, z.B. Sahara; Gebiet mit Dünen, Sand


und wenig Wasser.
2. e i s i g : sehr kalt.
3. e r w i s c h e n : treffen, verletzen.
4. s i c h b e e i l e n : schnell machen.
5. e r s c h ö p f t : sehr, sehr müde, ohne Energie.
6. ü b r i g b l e i b e n : r Rest.
7. w o h l b e h a l t e n : gesund, unverletzt.

66
Die Rache des Computers
U - B o o t fä h r t bald aus. A u ch d iesm al h a t e r G lück. E r ist an Bord.
„S c h ö n “ , d enkt e r, „je tz t kann ic h m ic h au sru h e n 1“ .
„U i,u i,u i,u i,u i, alle M a n n a u f G e f e c h t s t a tio n 2, alle M a n n a u f
G e fe c h ts ta tio n ! U i,u i,u i,u i “
„O h n e in “ , ru ft M ich ael aus. „Ic h bin so fe rtig ! 3“
„U i,u i,u i, Feind in Sich t, R a k e te n zum A b schuss frei, ui,ui,ui... “
E in e E x p lo s io n e r s c h ü t t e r t den M a s c h in e n ra u m . „U i,u i, ui...
M a n n s c h a f t in K a m p f b e r e it s c h a f t . H e b e l z ie h e n , r o te n K n o p f
d re h e n , g rü n e T a s te d rü c k e n : F e u e r! - A u ftr a g a u s g e fü h rt.
U i,ui,ui... U - B o o t v e rla s s e n .“
M ich a el s te ig t schnell aus.
E in G e lä n d e w a g e n 4 e r w a r t e t ih n . E in S c h ild b e f ie h lt ih m ,
ein zu steig en . E r g e h o rch t. D er G e lä n d e w a g e n f ä h r t ab, er fä h r t
s e h r s c h n e ll. „ H ilf e , ich k a n n d o ch g a r n ic h t f a h r e n ! “ s c h r e it
M ich ael, h ä lt a b e r tro tz d e m das S te u e rra d fest. Plö tz lich f ä llt ein
B a u m a u f die S tra s s e . E r w e iß n ich t, w ie e r den W a g e n sto p p en
kann. E r s ie h t re c h ts ein en H ebel, den zieh t er. „H u rr a , das ist die
B re m s e ! “ r u ft M ich a el aus.
A b e r d e r G e lä n d e w a g e n ra m m t 5 den B au m , ü b e rsch lä g t sich
ein m al, z w e im a l — zum G lü c k ist er a n g e sc h n a llt! E r m a c h t die
A u gen a u f und ste ig t aus dem W a g e n : Ein R e ife n ist k a p u tt, a b e r
ein R e s e r v e r e ife n ist n ic h t d ab ei. Es b le ib t ih m n ic h ts a n d e re s
übrig, er m u ss zu F u ß w e ite r.
D iesm a l m uss e r d urch den D schungel. Die B ä u m e v e rs p e rre n

1. s i c h a u s r u h e n : sich erholen, neue Kräfte sammeln.


2. e G e f e c h t s t a t i o n ( e n ) : r Kampfplatz.
3. ic h bin s o f e r t i g : ich bin sehr müde.
4. r G e l ä n d e w a g e n ( - ) : r Jeep.
5. r a m m e n : der Geländewagen fährt gegen den Baum.

68
Michael im Minensperrgebiet

ihm den W e g ', die S c h re ie d e r T ie re sind g rä sslich 2.


„H i,h i, h i“ , h ö rt e r h in te r sich.
„G r r r r , G rr rr r...“
„D a s ist ein L ö w e !“ d e n k t sich M ich ael, d an n ü b erleg t er: „Im
D sch ung el g ib t es doch g ar keine Lö w en . D iese Sp iele sind to ta l
id io tisc h .“
Einige A ffe n v e rs p e rre n ihm den W e g .
Ein rie sig e r G o rilla, d er w ie K ing Ko ng au ssie h t, s te h t v o r ihm.
„N a , K lein e r, h a s t du dich im D sch ung el v e r la u f e n ? “ fra g t er
ihn m it ein em s e lts a m e n G r in s e n 3.
— „Ic h w ill nach H a u s e !“ sag t M ichael.
— „ W o ist denn dein Freu n d , d e r k leine P r in z ? “ fra g t ihn King
Kong.
— „ E r n im m t m e in e n P la t z in m e in e r F a m ilie e in 4... H e r r
G o rilla , kö n n en Sie m ir n ic h t h e lf e n ? “
— „ W a s g ibst du m ir d a fü r 5? “ a n tw o r te t d e r A ffe .
— „Ic h w e rd e m ein C o m p u te rsp ie l m a n ip u lie re n und Sie noch
k rä ftig e r m a c h e n .“
— „H m m m , ich w e rd e es m ir ü b erleg en ...“
N a ch ein ig en M in u te n a n t w o r te t d er A ffe :
„G u t, ich w e rd e d ir h elfen , a b e r ich w ill e tw a s an d e re s vo n d ir
haben: und zw ar den k le in e n P r in z e n , okay? B is t du
e in v e r s t a n d e n ? “ 5
— „A b e r w ie w e rd e n Sie m ir h e lfe n ?...“

1. d e n W e g v e r s p e r r e n : jdn nicht durchgehen lassen.


2. g r ä s s l i c h : furchtbar, schrecklich.
3. s G r i n s e n : böses, gemeines Lächeln.
4. d e n P l a t z e i n n e h m e n : an seine Stelle treten.
5. d a f ü r : (hier) für meine Hilfe.
6. e i n v e r s t a n d e n : ausgemacht, in Ordnung.

69
U________ B________ U________ N________ G________ E

Leseverständnis

F IT 2 Q R ic h tig o d e r fa ls c h ? K re u ze die ric h tig e A n tw o r t an.

R F

1. Man kann aus dem Computer nicht herauskommen. □□


2. Der Hund geht oft auf dem Brachland spazieren. □□
3. Der Hund muss mit dem kleinen Prinzen kämpfen. □□
4. Auf dem Brachland gibt es einen wunderbaren Garten. □□
5. Michael gerät in ein Kriegsspiel. □□
6. Michael schießt Raketen gegen das Flugzeug ab. □□
7. Michael muss in das U-Boot. □□
8. Als er aus dem U-Boot steigt, findet er einen Ferrari. □□
9. Er baut einen Unfall, weil er nicht fahren kann. □□
10. Im Dschungel trifft er einen Gorilla. □□
11. King Kong ist bereit, ihm zu helfen. □□
@ K a n n s t du dich e rin n e rn ? Ergänze, w o es n ö tig ist.

Michael bedankt sich bei d e m ............... und geht weiter. Ihm ist ein
w e n ig ..............in seinem T-Shirt. Er erreicht das Feld. Die Steine
verletzen seine n a c k te n ...............aber er geht weiter.
Das Land ist dunkel und au f dem Feld gibt es nichts, k e in ..............
k e in e n ...............k e in e G ar nichts. Es w eh t ein starker
................Michael wird es im m e r.................. Der Sand fliegt in seine
.............., in d e n ..................Niemand ist zu sehen. Es ist e in e ............
Dort gibt es k e in e ............... undk e in e der Himmel ist
..............und die T e m p e ra tu r.................. Es sieht aus, wie auf dem

70
U________ B U_____ N________ G________ E mm
D e r v e r flix te C o m p u te r
D e r C o m p u te r s p in n t sch o n w ie d e r ! B e i d e r Z u s a m m e n fa s s u n g des
K a p ite ls h ab en sich eine M enge Fe h le r e in g esch lich en .
K o rrig ie re sie b itte .

Michael verlässt den großen Hund und betritt einen wunderbaren

Garten.

Plötzlich greift ihn ein Hubschrauber an, der Süßigkeiten abwirft.

Er läuft los und findet ein U-Boot.

Er steigt ein und m acht eine gemütliche Kreuzfahrt.

Dann m ietet er einen Geländewagen.

Ein Reifen platzt, weil er über spitze Steine gefahren ist.

Deshalb muss Michael zu Fuß weiter.

Er hört einen Panther und trifft einige Affen.

Ein kleiner Affe verspricht ihm zu helfen.

71
U B________ U________ N________ G________ E

Sprechen

Q E in F r e u n d m ö c h te v o n d ir e t w a s ü b e r d a s B u c h „ D ie R a c h e des
C o m p u te rs ” w issen :
B e a n tw o rte seine Fragen.

— W e r ist M ichael?

— W a s m acht er am Sonntag zu Hause?

— W a s für ein Computerspiel hat er?

— H at er Spaß am Lernen?

— W o ist er jetzt?

— W e iß er, warum er dort ist?

— W en trifft er im Computerspiel?

— W o befindet er sich zunächst? W ohin geht er?

— Am üsiert er sich jetzt im Computer, so wie er sich vorher beim


Spielen am üsiert hat?

— W e r soll ihm jetzt aus dem Computer helfen?

72
U________ B U N________ G________ E

Wortschatz

Q S u c h e im T e x t d ie W ö r t e r h e ra u s , die m it N a tu r u n d K rie g zu tu n
haben, und ordne sie zu:

Natur: Der Mond, das F e ld ..........................................................................

Krieg: Der Feind, das Flugzeug

Q E in e S c h ü le rg ru p p e s c h re ib t e in e n A p p e ll gegen d en K rie g . A b e r sie


k ö n n e n noch n ic h t so gut d e u tsch und es fe h le n ih n en einige W ö r te r.
H ilf ih n en b itte u nd se tz te die W ö r t e r ric h tig ein.

K rie g K rie g e Bom ben K am p fflu g zeu g e


U - Bo o te R a k e te n Hunger

Gegen den Krieg


Überall in der W e lt gibt es im m er noch kleine und g rö ß e re ................
Die Menschen verhungern ’, aber man gibt w eiter viel Geld aus, um
im m er perfektere M ordinstrum ente 2 zu konstruieren................, die
............... abschießen können, m it ............... beladen, fliegen über
unsere Köpfe. In den Ozeanen fahren A to m - Frauen, M änner
und Kinder sterben v o r wie im Irak. Stoppen w ir das
Massaker!
W ir wollen k e in e n ............... mehr! W ir wollen endlich FRIED EN !

1. r H u b s c h r a u b e r ( - ) : r Helikopter.
2. s M o r d i n s t r u m e n t ( e ) : Waffen, mit denen man Menschen töten kann.

73
KAPITEL 7

Der
kleine
Prinz
geht aus
® E s is t d r e i U h r n a c h m i t t a g s , d e r k le in e P r in z s c h a u t in
M ich a els Sc h ra n k .
„D ie Je a n s - H o s e ist p e rfe k t. Ich w e rd e sie zu d iesem H em d 1
und m it d ie se r K r a w a t t e an zieh en . Au j a ! “
E r g eh t ins B a d e z im m e r, e r d u s c h t und w ä s c h t sich die H aare.
E r f r e u t s ic h a u f d en N a c h m it t a g . E r w ir d m it S u s a n n e , d em
M äd ch en m it den langen b ra u n e n H a a re n , die er am e rs te n Tag
g e t r o ff e n h a t, und m it H e ik e in s K in o g eh en . S ie h a b e n v o r 2,
ein en lu stig en Film zu sehen: ‘K ö n ig d er L ö w e n ’.
A n s c h lie ß e n d 3 w o lle n sie e in E is und v ie lle ic h t e in e P iz z a
essen gehen. E r ist fe rtig .
„ S i e h m a l a n ! “ s a g t F r a u M a y e r , „ d u b is t a b e r h ü b s c h
an g ezo g en ! W a s ist n u r los m it dir, s o n s t w ills t du d ir nie e in e

1. s H e m d ( e n ) : Herrenhemd (aber: Damenbluse).


2. etw as V o rh a b e n : die Absicht haben, etwas zu tun.
3. a n s c h l i e ß e n d : nach dem Film.

74
r
Der klaina Prinz geht aus

K r a w a t t e um bind en! G e h s t du e tw a 1 m it ein em M äd ch e n a u s ? “


— „N e in , m it zw ei M ä d c h e n !“
— „K o m m n ic h t zu s p ä t n ach H ause, um a c h t m u sst du w ie d e r
da s e in !“
— „N a tü rlic h , M u tti. Bis h e u te Abend. T s c h ü s s !“
A u f d e r S t r a ß e s c h a u t d e r k le in e P rin z v e rg n ü g t 2 in all die
S c h a u fe n s t e r d e r G e s c h ä ft e . D e r B ä c k e r h a t e in e s c h ö n e ro sa
T o rte in sein S c h a u fe n s te r g e ste llt. D er M e tz g e r h a t sein es m it
W ü r s t e n un d S c h in k e n g e s c h m ü c k t . D e r F e in k o s t h ä n d le r is t
d a r ü b e r v e r ä r g e r t, w e il m a n e in e n S u p e r m a r k t g anz in s e in e r
N äh e a u fg e m a c h t hat, und e r d ad u rch v ie le K u n d e n v e rlo re n hat.
D er F is c h h ä n d le r sing t im m e r noch a lte S c h la g e r 3 und d e r kleine
P r in z b e t r a c h t e t n e u g ie rig d ie m o d is c h e n Je a n s und P u llis im
S c h a u fe n s te r d er B o u tiq u en .
W ie s c h ö n is t es d o c h , in M ic h a e ls H a u t zu s te c k e n : k e in e
M a u s , d ie u n e r w ü n s c h t 4 k l i c k t , k e in W a c h t m e i s t e r , k e in
S c h w e rt... e in fa c h p arad iesisch !
A m O rt d er V e ra b re d u n g s ie h t er S u s a n n e und H eike.
„H a llo , M ic h a e l!“
D er k leine Prin z w in k t und g eh t üb er die S tr a ß e zu ihnen.
„ M a c h sch n e ll, s o n s t v e rp a s s e n 5 w ir d en F ilm a n f a n g !“ s a g t
S u san n e.
Am K in o e in g a n g s te h e n sie am S c h a lte r Sc h la n g e 6.

1. e t w a : vielleicht.
2. v e r g n ü g t : gut gelaunt, glücklich, zufrieden.
3. a l t e S c h l a g e r : bekannte Lieder von früher.
4. u n e r w ü n s c h t : wenn man es nicht wünscht.
5. v e r p a s s e n : zu spät kommen.
6. S c h l a n g e s t e h e n : anstehen, hinter vielen Leuten stehen und warten.

75
Die Rache des Computers
„D e r E in t r it t ist schon w ie d e r te u r e r g ew o rd en : die K in o k a rte
k o s te t je tz t 4 E u ro !“ sag t H eike.
— „T ja , w a s soll m an m a c h e n , alles w ird t e u r e r “ , a n t w o r t e t
d er M a n n an d er K asse.
— „D re i E in tr itts k a r te n fü r ‘K ö n ig d e r L ö w e n ’, b itte .“
— „D a s m a c h t 12 Eu ro . G e h e n S ie d an n links, in den g rü n en
Sa al. D er Film b eg in n t in zw ei M in u te n .“
— „V ie le n D a n k “ , sag t H eike.
— „ D u , M ic h a e l, k a u f s t du m ir e in p a a r B o n b o n s ? “ f r a g t
Su san n e.
— „O k a y ! W o k ann m an w e lc h e k a u f e n ? “
— „ D o r t , d ir g e g e n ü b e r , w ir g e h e n s c h o n m a l h in e in un d
h a lte n ein en P la tz fü r dich f r e i“ , a n t w o r te t H eike.
D er k leine Prinz g eh t los.
— „F in d e s t du n ic h t auch, dass e r k o m isch ist, in le tz te r Z e it ? “
fra g t Su san n e.
— „D och , du h a st re ch t. E r b e n im m t sich 1 seltsa m . E r ist zum
S tre b e r 2 g ew o rd e n , z ieh t sich w ie ein S p ie ß e r 3 an und sag t nie
nein. Ist er v ie lle ic h t in dich v e r lie b t ? “
— „ D a s g la u b e ic h n i c h t . A b e r e r is t z u m L a n g w e i l e r 4
g e w o rd e n . E r m a c h t k ein e S p ä ß e m e h r. Ich m o c h te ihn fr ü h e r
lieber. N ä c h ste s M al gehen w ir m it C h risto p h ins K ino, d er ist viel
lu stig e r!“
— „Ja , den M ich a el k an n ich au ch n ic h t m e h r a u s s t e h e n 5, d er

1. s i c h b e n e h m e n : sich verhalten.
2. r S t r e b e r ( - ) : sehr fleißiger Schüler.
3. r S p i e ß e r ( - ) : Kleinbürger, Langeweiler.
4. r L a n g e w e i l e r ( - ) : Person, die keine Späße macht, keinen Humor hat.
5. j d n n i c h t a u s s t e h e n : jdn nicht mögen.

76
sagt in z w is c h e n im m e r ‘O k a y , e in v e r s t a n d e n , O kay,
e in v e rs ta n d e n ...’.“
— „P s t, sei still, er k o m m t g e ra d e ...“
D an n sag t H eik e ziem lich u n fre u n d lic h zum klein en Prinzen :
— „N a , h a st du en d lich die B o n b o n s ? “
— „Ja , h ie r sind sie. S ie sind f ü r dich, S u s a n n e ! Ah, d e r Film
b eginnt, h a lte t je tz t b itte den M und M“
— „M e in e G ü te, d er k an n ein e m a b e r a u f die N e rv e n gehen 2!“
s tö h n t S u san n e .
— „ A l s o , m i r r e i c h t ’ s ! “ s a g t H e ik e . „ M i r is t d e r S p a ß
v e rg a n g e n , ich g ehe doch n ic h t n u r ins K in o , um m ir d en F ilm
an zu sch a u en , so n d ern auch, um m ich zu a m ü siere n . W a s m e in s t
du, Su s a n n e , sollen w ir g e h e n ? “
— „In O rdn ung , g ehen w ir !“
— „A b e r, w a s m a c h t ih r d e n n ? W o h in g eh t ih r ? “
— „S e id e n d lic h s t ill!“ z is ch e n 3 die a n d e re n Z u s c h a u e r. „E s
sind doch im m e r d ieselb en F le g e l4, die s a m sta g s im K in o stö ren !
D as is t d o ch k e in Z irk u s h ie r. S e id ru h ig , o d e r w ir s c h m e iß e n
euch ra u s !“

1. d e n M u n d h a l t e n : nicht mehr reden, still sein.


2. a u f d i e N e r v e n g e h e n : stören, lästig sein, nervös machen.
3. z i s c h e n : in einem scharfen Ton sprechen
4. r F l e g e l ( - ) : unerzogene Person.

78
U B U N G E

Leseverständnis

Q A n tw o r te a u f die Fragen.

a. W elche Kleidung w ählt der kleine Prinz?

b. W aru m w undert sich Frau Mayer, ihn so zu sehen?

c. W as denkt sie über ihren Sohn?

d. M it wem ist Michael verabredet?

e. W elchen Film wollen die Freunde im Kino sehen?

f. W aru m glaubt Susanne, dass der kleine Prinz (Michael) komisch


ist?

g. W aru m entscheidet sich Heike, mit ihrer Freundin


wegzugehen?

h. W orüb er ärgern sich die Zuschauer im Kinosaal?

Q D e r v e r flix te C o m p u ter!
S o p h ie v e r s u c h t, e in e g e lö sc h te D is k e tte w ie d e r le s b a r zu m a c h e n ,
a b e r le id e r fe h le n einige W ö r te r .
Ergänze b itte den Text.

Der kleine Prinz zieht d ie ...............d a s ................ und d ie ............... an,


weil er sich m i t ..............u n d ................ treffen will, um in s ............... zu
gehen. Frau M ayer fragt ihn: „ .............. du etw a mit e in e m ...............
a u s?“ S i e ..............sich, ihn s o ...............zu sehen.
I m ............... kaufen die d r e i.............. d ie ............... , aber Heike ist
................weil die Kinokarte s o ............... ist.
Die beiden Mädchen bitten M ich a el, zu kaufen und reden
über , als er nicht da ist.

79
U B________ U________ N________ G________ E

Jetzt läuft der Film und die Mädchen möchten s ic h ................ aber
Michael bittet sie, d e n zu halten, weil er d e n ................ sehen
will. D a ra u fh in ............... die beiden.M äd ch e n ............... und gehen
.............. die Z u sch au e r............... sich.

Ein b issch e n G r a m m a tik

N eb en sätze
— Der Feinkosthändler ist verärgert, weil m an einen Superm arkt ganz
in seiner Nähe a u fg e m a c h t hat.
— Der kleine Prinz ist elegant angezogen, weil er m it den zwei M ädchen
a u s g e h e n will.
Regel:
Im Nebensatz steht das Prädikat am Ende.
Das konjugierte Verb steht an der letzten Stelle.

Q Je tz t b ist du dran!

W aru m macht Michael seine Matheübungen nicht?


Er spielt mit dem Computer.
W eil er m it dem Com puter spielt.
a. W aru m hat er plötzlich Angst?
Er ist im Computer drin.

b. W aru m lässt ihn der kleine Prinz nicht raus?


Er will frei sein.

c. W aru m findet Julia ihren Bruder so komisch?


Er ist so brav.

80
U B ________ LJ________ N________ G________ E SH
d. W aru m gehen Susanne und Heike w eg?
Der kleine Prinz ist langweilig.

e. W aru m hat Michael einen Autounfall?


Er kann nicht Auto fahren.

f. W aru m will der Gorilla Michael helfen?


Er will den kleinen Prinzen haben.

0 Diese Regel fu n k tio n ie rt n ic h t n u r n a ch weil'.


Ü be nach dem Be isp ie l!

Michael ist im Computer.


Ich weiß, dass M ichael im Com puter ist!

a. Michael ist faul.

b. Der kleine Prinz will das Leben von Michael leben.

c. Julia möchte etw as anderes im Fernsehen sehen.

d. Michael steigt in ein U-Boot.

e. Die M utter findet den kleinen Prinzen sehr elegant.

f. Michael trifft einen Gorilla.

81
U B______ U______ N______ G______ E

U n d je tz t übe m it w en n - S ä tz en .

Michael freut sich. Er ist frei.


M ichael fre u t sich, wenn er fre i is t

a. Der M athelehrer wundert sich. Er befragt Michael.

b. Der kleine Prinz ist froh. Susanne geht m it ihm ins Kino.

c. W ir freuen uns. Die Schule ist aus.

d. Ich fliege nach Amerika. Ich gewinne im Lotto.

e. W ir kaufen einen neuen Fernseher. W ir haben das Geld.

f. Du kannst das Buch lesen. Du kannst Deutsch.

Sprechen

Q P e in lic h e S itu a tio n e n !

a. Du bist mit deinen Schulfreunden ins Kino gegangen. Als du an der


Kasse stehst, merkst du, dass du dein Portem onnaie nicht bei dir
hast. W ie reagierst du?

b. Du bist mit deiner Klasse im Kino, und ihr seid sehr laut.
Die Leute schimpfen und drohen, euch rauszuschmeißen

c. Deine Eltern wollen, dass du dir eine Oper ansiehst. Im Theater bist
du plötzlich so müde, sooo müde, und

82
U________ B U________ N________ G___ E

@ W a s p a s s ie rt je tz t m it d em a rm e n k le in e n P r in z e n ? E r is t a lle in im
K in o geblieben, und die Le u te sind böse a u f ih n ...
Erz ä h le w e ite r.

Der kleine Prinz ...........................................................................................

Q W ie is t es bei d ir?

W ie oft gehst du ins Kino?


W elche Filme gefallen dir am besten?
W elchen Film hast du zuletzt gesehen?
Fiast du zu Flause ein Videogerät oder einen DVD-Player?
W enn ja, schaust du dir lieber Filme bei dir zu Hause auf Video an, oder
gehst du lieber ins Kino? W a ru m ?

H y p o th e se n ! W a s k a n n K in g K o n g tu n , um M ich a e l zu h e lfe n ? W e lc h e
Id een haben deine K la s s e n k a m e ra d e n ?

1. Er nim m t ihn in seine Arm e und

2. Er w irft ihn wie einen Ball aus dem Computer und

3. Oder er

83
KAPITEL 8

Alles
ist
nur ein
Spiel
4© } „ W ie ich d ir h elfe n k a n n ? “ w ie d e rh o lt d er G o rilla. „E s ist ganz
e in fa c h , du m u s s t n u r die A u g e n fe s t s c h lie ß e n und a lle s w ird
w ie d e r w ie v o rh e r sein. W o lle n w ir es v e r s u c h e n ? “
— „E in v e rs ta n d e n , ich bin b e re it!“
M ic h a e l b e fo lg t die A n w e is u n g e n 1 des A ffe n und d rü c k t die
A u g en fe s t zu, a b e r n ich ts p assie rt.
— „Ic h bin ja im m e r noch h ie r!“ ru ft M ich ael e n t t ä u s c h t 2 aus.
— „ E s h a t n ic h t g e k la p p t 3. P r o b ie r e s n o c h e in m a l u n d
k o n z e n trie re dich! D an n s c h a ffs t du es b e s tim m t!“
M ich a el v e rs u c h t es ein z w e ite s M al, a b e r w ie d e r ohne Erfolg .
— „ P e c h g e h a b t “ , s a g t d e r A f f e , „ v ie lle ic h t k la p p t es b eim
n ä c h ste n M a l.“

1. e Anweisung(en) : Befehl, Anordnung.


2. enttäuscht : Michael hatte sich schon Hoffnungen gemacht, aber
nichts ist passiert.
3. es hat nicht geklappt : es ist schief gelaufen, der Versuch hat nicht
funktioniert.

84
Alles ist nur ein Spiel

— „A b e r ich w ill s o fo rt w eg . Ich bin hu ng rig , d u rstig , m ir ist


k a lt...“
— „ H ö r zu, s ieh st du den W e g d o rt lin k s ? N im m ihn und geh
g e ra d e a u s , d an n w ir s t du ein w in d s c h ie fe s H a u s 1 seh en . G eh e
hinein , d o rt w ird d ir je m a n d h e lfe n .“
M ich a el b efo lg t die A n w e is u n g e n des A ffe n .
E n d lich ist er da, er k lo p ft an die Tür. Tock, Tock, Tock...
— „ W e r ist d a ? “ fra g t eine fü rc h te rlic h e S tim m e .
— „ H ie r ist M ic h a e l.“
— „ W a s w ills t du, M ic h a e l? “
— „Ic h habe m ich v e rla u fe n 2 und w ill nach H a u s e ...“
E in fu rc h te rre g e n d e r R ie se e rs c h e in t a u f d er S c h w e lle 3.
— „A c h , du b is t es, d e r Ju n g e a u s d em L a n d j e n s e it s 4 des
C o m p u te rs ? W a s su ch s t du h ie r ? “ fra g t d er Riese.
— „ K e i n e A h n u n g 5, d e r k le in e P r in z h a t m e in e n P l a t z
ein g e n o m m en , ich w a r p lötzlich h ie r und je tz t k o m m e ich n ich t
m e h r h e ra u s...“ , a n t w o r t e t M ic h a e l vö llig v e r z w e if e lt und fä n g t
an, zu w ein en .
— „ Ic h h ab e v e r s t a n d e n , du b is t in e in e r s c h w ie r ig e n Lage.
W e n n d er k leine P rin z den C o m p u te r a n m a c h t und sp ielen w ill,
m u ss t du an s e in e r S te lle k ä m p fe n ...“
— „Ic h b itte Sie, H e rr R iese, b e fre ie n Sie m ic h !“
— „G u t, kom m rein! M al sehen, w a s w ir tu n k ö n n e n .“
M ich a e l fo lg t dem R ie se n , ln dem H au s g ib t es B ü c h e r je d e r

1. ein windschiefes Haus : ein Haus, das durch den Wind schräg steht.
2. sich verlaufen : den Weg nicht mehr finden.
3. auf der Schwelle : im Türeingang.
4. jenseits : auf der anderen Seite; außerhalb des Computers.
5. keine Ahnung : ich weiß es nicht.

85
Die Rache des Computers
A r t, hohe R e g a le und e in e n g ro ß e n S c h r e ib tis c h , a u f d em ein e
S a n d u h r ste h t.
— „N u n g u t“ , sag t d er R ie se, „s e tz dich hier hin und hör gut
zu. Du m u sst m ir je tz t diese F o r m e l1 n a c h sp re ch en :
„H o k u s , Pokus, Fid ib u s...“
D an n d re h t er die S a n d u h r um.
„M a n m uss alles in n erh alb vo n f ü n f M in u te n s c h a ffe n , in der
Zeit, in d er d er Sa n d d u rc h lä u ft.“
M ich ael tu t, w a s d er R ie se ihm b efieh lt.
„S o ist es gut, a b e r je t z t m u sst du es so schnell w ie m öglich
m a ch en , und z w a r a u f ein em Fuß ste h e n d , m it h o ch g eh o b en e m
K o p f 2.“
M ich a el tu t es.
— „H o k u s , P o k u s, F id ib u s ...“ , w ie d e r h o lt er, a u f e in e m F u ß
stehend ...
— „ Je t z t m u sst du dabei s p rin g e n !“
M ich a el sp rin g t und m u rm e lt den Z au b ersp ru ch .
„U n d je tz t s c h n e lle r spring en, sch n eller, noch sc h n e lle r...!“
M ic h a e l sp rin g t. E r is t ganz a u ß e r A te m . Im m e r sch n e lle r...,
d ann... a u f e in m a l fä llt er... e r f ä llt in e in en b o d en lo sen T u n n el
u n d v e r s c h w i n d e t d a r in m it r a s e n d e r G e s c h w i n d i g k e i t 3...
P lö tz lich h ö rt er je m a n d e n la u t ru fen :
„M ic h a e l, M ic h a e l, w a c h a u f!“ M ic h a e l m a c h t die A u g e n auf,
s c h a u t sich um.
E s h a t f u n k t io n ie r t , e r is t in s e in e m Z im m e r , an s e in e m
S ch re ib tis ch ... F ra u M a y e r s c h ü tte lt ihn k räftig .

1. e Formel(n) : Zauberspruch.
2. mit hochgehobenem Kopf : den Kopf nach oben haltend.
3. mit rasender Geschwindigkeit : unglaublich schnell.

86
„M a n k an n d ir e in fa c h n ic h t v e rtra u e n ! Du b ist ein g e sch lafen .
A n s t a t t M a t h e zu le r n e n , s c h lä f s t d u !“ s c h r e it s e in e M u t t e r
v e rä rg e rt.
M ich a e l lä c h e lt sie an. E r fre u t sich so sehr, w ie d e r zu H ause
zu sein.
— „ A c h , d u b i s t e s , M u t t i , ic h b in so g l ü c k l i c h , d ic h
w ie d e rz u s e h e n !“
— J e t z t n im m s t du m ich au ch noch a u f den A rm , das w e rd e
ich d ein e m V a t e r e rzä h le n , d er w ird dich d a fü r b e s tra fe n . H a s t
du d eine M a th e ü b u n g e n g e m a c h t? “ fra g t seine M u tte r sauer.
— „Ä h, na ja ...“
— „D u w e iß t doch, dass H e rr B a c h e r dich m o rg en a b fra g e n 1
w ill!“
— „ W e iß t du, M u tti, ich fü h le m ich n ich t wohl...
M ic h a e l lä c h e lt w e i t e r u n d is t g lü c k lic h : d a s s c h r e c k lic h e
A b e n te u e r w a r nu r ein T rau m .
— „S a g m al, w a s m a c h s t du e ig e n tlic h oh ne S c h u h e und m it
T - S h irt? W a r es d ir zu w a r m ? ...“

1. abfragen : prüfen, Fragen stellen.

88
U______ B______ U N______ G E EH
Leseverständnis

F IT 2 -Q K re u ze die ric h tig e A n tw o r t an.

1. Der Gorilla rät Michael


a. Q die Tür zu schließen.
b. ~~| die Augen zu schließen.
c. Q die Fensterläden zu schließen.

2. Der Zauber funktioniert nicht,


a. __ , weil Michael zerstreut ist.

b. Q weil Michael den Zauberspruch nicht kennt.


c. Q weil Michael eingeschlafen ist.

3. Der Affe sagt zu Michael,


a. er soll aufgeben.
b. er soll essen gehen.

c. Q er soll zu einem windschiefen Haus gehen.

4. Im windschiefen Haus findet Michael


a. noch einen Affen.
b. Q einen Riesen.
c. Q eine Hexe.

5. Der Riese sagt zu Michael,


a. □ er soll ein Buch lesen.
b. | | er soll die Sanduhr umstellen.
c. er soll einen Zauberspruch nachsprechen.

6. Man muss den Zauberspruch sprechen


a. Q stehend, mit gesenktem Kopf.
b. Q stehend, mit hochgezogenen Armen.
c. | j auf einem Fuß stehend.

89
U______ B______ U______ N______ G______ E

7. Nach dem Zauberspruch


a. | | fällt Michael in einen Tunnel.
b. | | fällt Michael auf den Boden.
c. fällt Michael auf den Kopf.

8. Er findet sich wieder


a. Q in seinem Zimmer.
b. Q in einem Tunnel.
c. in seinem Bett.

9. Seine M utter ist sauer,


a. Q weil sie glaubt, dass er sie auf den Arm nehmen will.
b. Q weil er seine Schuhe verloren hat.
c. Q weil der kleine Prinz nicht mehr da ist.

D e r v e r flix te C om p u ter!
D e r C o m p u te r is t im m e r noch k a p u tt. Je tz t s c h re ib t e r n u r noch die
e r s t e n W o r t e v o n je d e S a tz . E r g ä n z e d ie Z u s a m m e n fa s s u n g d es
K a p ite ls.

Der Gorilla versucht, Michael z u Aber es klappt nicht, deshalb


rät er ihm, zu e in e m ...............................zu gehen. Dort findet er einen
................D e r ............... lässt ihn e in e n ................ wiederholen, und dann
fällt Michael in e in e n .................................Er h ö r t ................ und macht
d ie ..............auf: s e in e ............... schüttelt ihn und i s t ................. weil er
d ie ..............nicht gemacht hat. Michael i s t ................. weil er glaubt,
dass sein Abenteuer nur e in gewesen ist, aber plötzlich m erkt
er, dass er o h n e ............... und o h n e ................ ist.

Ein b issch e n Grammatik

D as Adjektiv im D e u tsch e n ? W irklich so sch w ierig ?


a. Das Adjektiv hat keine Endung. Es an tw ortet auf die Frage:
W ie i s t ....? W ie s in d ?

90
U________ B U N________ G________ E

W ie ist M ichael?
Michael ist fa u l
W ie ist die M utter?
Die M utter ist sauer
W ie ist das Buch?
Das Buch ist langw eilig
W ie sind die Mädchen?
Die Mädchen sind schön
b. Das Adjektiv vor dem Nomen ist dekliniert; es antwortet auf die Frage:
W a s f ü r ein/e is t d a s ? W a s f ü r sin d d a s ?

W a s für ein Schüler ist das?


Das ist ein g u ter Schüler
W a s für eine Geschichte ist das?
Das ist eine lange Geschichte
W a s für ein Buch ist das?
Das ist ein schönes Buch
W as für Häuser sind das?
Das sind alte Häuser
c. Das Adjektiv vor dem Nomen ist dekliniert; es antwortet auf die Frage:
W e lc h e r — w e lc h e — w e lc h e s ? w e lc h e ? ?

W elcher Schüler liest? D e r blonde Schüler

W elche Frau kom m t? Die junge Frau kommt.


W elches Kind schreit? Das kleine Kind
W elche W ohnungen sind groß?
Die neuen W ohnungen sind groß
U n d noch e in m al!

Bestim m ter Artikel (der, die, das) und Adjektiv:


Beispiel: der rote Pullover
Unbestim m ter Artikel (ein, eine, ein, kein) und Possessiv-Pronomen
(mein, dein sein, etc.):
Beispiel: ein ro ter Pullover, m ein ro ter Pullover
Adjektiv ohne Artikel:
Beispiel: rote Pullover

91
U______ B______ U______ N______ G______ E

Q Und jetzt setze die passenden Endungen ein.

Der kleine Prinz w ählt eine schick K raw atte und einen blau......
Pullover. Der blau Pullover passt aber nicht zur braun Hose, so
zieht er lieber einen grau Anzug und ein w e iß Hemd an.
Michael hat einen alt Computer, aber er spielt gerne damit. Sein
best Freund Florian hat einen neu Computer und viele
schön Computerspiele.
Julia trinkt gerne w a rm Milch, aber keinen w a rm Kaffee.
Heiß Getränke mag sie überhaupt nicht. Am liebsten isst sie
italienisch Pizza und trinkt kalt Cola dazu. Ihr V ate r trinkt
im m er deutsch Bier zum Essen.

Q Ju lia ist neugierig.


M ic h a e l h a t s e in e r S c h w e s t e r J u l i a v o n s e in e m A b e n te u e r im
C om p uter erzählt. Sie kann es kaum glauben und fra g t ihn la u te r
Löcher in den Bauch. Ergänze die Adjektivendungen.

— „W as, du w a rst im alt Com puter? Das ist doch gar nicht
möglich!!“

— „Doch, ich sage die g latt W ahrheit! Ich w a r in meinem neu......


Computerspiei, du w eißt schon, in dem, mit dem kleinen Prinzen.“

— „Und w en hast du dort g etro ffen ?“

— „M onströs Typen! Einen schrecklich Riesen, einen


furchtbar Hund und einen groß Gorilla!“

— „W elch er von ihnen hat dir geholfen?“

— „D er schrecklich Riese w a r gar nicht so böse, er hat mir aus der


gefährlich Situation geholfen.“

— „Du solltest diese unglaublich Geschichte M am a erzählen.“

— „Bloß nicht! Du sagst selbst, dass die Geschichte unglaublich ist.“

92
U B U ________ N________ G________ E

— „N im m st du mich mit, w enn du wieder in den Zaubercomputer


gehst?“

— „Ich glaube, du spinnst! Da kommen w ir vielleicht nie mehr raus!“

— „Ich möchte aber auch die toll W e lt sehen, die du gesehen hast.
So eine interessant Reise habe ich noch nie gemacht. Du hast
wirklich Glück gehabt!!“

^ Je tz t frag e n w ir Lö c h e r in den Bauch.

Beispiel 1: W as fü r eine Reise hat Michael gem acht?


— Eine gefährliche Reise!
Beispiel 2: W elcher Riese hilft ihm ?
— Der schreckliche Riese.
1..................Übungen mag Michael nicht?
— Die schwierigen Matheübungen.

2................. Jungs mögen Susanne und Heike?


— Freche Jungs.

3................. W agen findet M ichael?


— Einen Geländewagen.

4 ................. Sendung will der kleine Prinz sehen?


— Eine naturw issenschaftliche Sendung.

5................. Mädchen mag der kleine Prinz?


— Das Mädchen m it den langen braunen Haaren.

6................. Computer hat Sophie?


— Einen kaputten Computer.

7................. K raw atte m öchtest du kaufen?


— Die rote Kraw atte.

93
C o m p u te r
und Jugendliche
M ichael hat es geschafft. Aus seiner C om pu terw elt ist er in die
W irk lich k eit z u rü ck g ek eh rt. A ber w as w ar w ohl p assiert? Hat
M ic h a e l zu la n g e am C o m p u te r g e s e s s e n ? H a tte er e in e
H a llu z in a tio n ? O d e r w ar er e in g e s c h la fe n und h a t a lle s n u r
geträumt?

Was m achen deutsche K inder und


Jugendliche in ih rer Freizeit?

Nach einer Umfrage mit 1200 Teilnehmern aus dem Jahr 2002 steht
noch das Fern seh en an erster S telle (39% ). A ber gleich danach
k o m m en C o m p u te r s p ie le (1 7 % ). 63% d er K in d e r
zw isch en 6 und 13 Ja h ren h aben schon ein m al den
C om puter benutzt. Und Intern et gibt es in 47% der
Fam ilien. 43% der K inder aus der Unfrage benutzen
den Com puter für Lernspiele oder machen mit dem PC
die Hausaufgaben.

Com puter spiele- nützlich oder


schädlich?

Viele Kinder und Jugendliche sitzen heute mit ihren


Com puterspielen zu lange am PC. Das kann für die

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E n tw ic k lu n g d es G e h irn s sc h ä d lic h se in , w ie d er ja p a n is c h e
W issen sch a ftler Ryuta K aw ashim a von der T ohoku U n iv ersity
gezeigt hat. Seine Theorie: Das Gehirn des Jugendlichen entwickelt
sich n och b is zu m 20. L e b e n s ja h r. Ein T eil d es G e h irn s , d er
Frontallappen oberhalb der Stirn, ist für Lernen, G edächtnis und
G efühl verantw ortlich. A ber gerade C om pu terspiele stim ulieren
diese Zone nicht. Dort sitzt auch das Zentrum der Selbstkontrolle.
Und die, so Kawashima, funktioniert bei Jugendlichen mit großem
Computerkonsum weniger. Hoffentlich ist das nur eine Theorie.
Eltern w issen oft nicht, w elche C om pu terspiele ihre Kids in der
Hand haben. Die Umfrage von oben ergab, dass 44% aller Kinder ab
12 Jahren ihre Computerspiele selber kaufen. Seit April 2003 müssen
d esh alb in ganz E u rop a alle C o m p u tersp ie le ein e A lters- und
Themenklassifizierung haben.

Diskrimination

Drogen

Horror

Schlechte Sprache

Sex

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Amerika als Vorbild?

ln A m erika gibt es seit dem Som m er 2003 den T im e-Scou t. Ein


kleiner Apparat, der die Zeit am PC oder am Fernseher kontrolliert.
Eltern können also den Konsum ihrer Kinder programmieren. Aber
ist das die richtige Lösung?
Keiner fragt, warum Kinder und Jugendliche oft stundenlang allein
vor dem Fernseher oder dem PC sitzen.

Bist du com p u tersü ch tig ?


Ein kleiner Test :-))))
Du bist computersüchtig bist, wenn...
- dir jemand einen Witz erzählt und du "LOL" (Laughing Out Loud)
sagst.
- du statt Adresse und Telefonnummer nur noch deine E-Mail-
Adresse angibst.
- du dir selbst eine E-Mail schickst, um dich an Termine zu erinnern.
- du nicht deine Freundin, sondern ihre Flomepage küsst.
- du dich im Internet so gut auskennst, dass du keine
Suchmaschinen mehr brauchst.
- dein Haustier eine eigene Homepage hat.
- du nachts im HTML-Format träumst.
- du statt aus dem Fenster bei [Link] nachschaust.
- du dich rühmst, dass keiner schneller doppelklickt als du.
- du auf die TV-Fernbedienung doppelklickst.
- die Badewanne überläuft, weil du nur mal kurz deine Mails
checken wolltest.

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Die Rache des
Computers
Sind Computer intelligenter als wir?
Für Michael, einen Computerfan wie du und ich, wird ein harmloses
Computerspiel zu einer Fahrt in die Hölle.
Da funktioniert die Maus nicht m ehr und es gibt auch keinen Reset.
Spannung bis zum m ysteriösem Ende ist garantiert!
Und mit Michaels Abenteuern in der Computerwelt lernt man
Deutsch wie von selbst.
F ra g e n zum L e s e v e r s t ä n d n i s , zum W o r t s c h a t z und zu r
G r a m m a t i k v e r b u n d e n m i t S p r e c h i m p u l s e n v e r t i e f e n und
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