3899 1464 Web
3899 1464 Web
SCHNITT
KÄ
Alle Schnit SE
t- und Hartk
äse mit > 45 %
Fett i. Tr.
Brötchen
HEN Alle Brote und
MEHRKORNBRÖTC
zahl
aus Mehl mittlerer Typen
KIRSCHEN
pfel
ngo, Ka ki, Granata
ANANAS en Früchte wie Ma
sch
Alle exoti
WASSER
Trinkwa
Da ist für jeden was dabei!
© Rawpixel.com/stock.adobe.com
einfach einkaufen
BLE-Medienservice.de
Medien für Verbraucher und Fachleute rund um die Themen
Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung
INHALT
SCHNITTKÄSE
Alle Schnitt-
und Hartkäse mit
> 45 %
Fett i. Tr.
1 Die Ernährungspyramide –
Ein alltagstaugliches Portionenmodell . . . . . . . . . . . . 5
MEHRKORNBRÖTCHEN
Alle Brote und Brötchen
aus Mehl mittlerer Typenzahl
Kaki, Granata
pfel
Tipps zum Einsortieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
ANANAS en Früchte wie Mango,
4
Alle exotisch
6 Bewegung –
Sie gehört dazu! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
8 Weitere Medien –
Rund um die Ernährungspyramide . . . . . . . . . . . . . . . 31
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
3
Liebe Leserin, lieber Leser,
gesund, mit Spaß und Genuss essen und trinken – leichter gesagt als getan!
Angesichts teils komplizierter, teils widersprüchlicher Ernährungsempfehlungen fällt es
oft schwer, das Wesentliche zu begreifen und umzusetzen.
Mit seiner Ernährungspyramide bietet das BZfE Kindern, Jugendlichen und Erwachse-
nen ein einfaches, praxiserprobtes Modell, mit dessen Hilfe jeder – ohne umständliches
Kalorienzählen – sein Essverhalten überprüfen und verbessern kann.
Eine kurze Einführung genügt und schon kann jeder seine Ernährung optimieren. Nach-
folgende Ausführungen richten sich an Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und alle
in der Ernährungsberatung tätigen Multiplikatoren, die das Pyramidenmodell und seine
Didaktik verstehen möchten, um es bei ihren Zielgruppen einsetzen zu können. Ergän-
zend dazu bietet das BZfE Spiele, Unterrichtsmaterial, Poster und über 200 Lebensmit-
tel-Fotokarten an. Damit möchten wir Ihnen anschauliche Materialien für Kindergarten,
Schule und Beratung an die Hand geben.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung.
© BLE
4
Foto: © goodween123/stock.adobe.com
1
Die Ernährungspyramide –
Ein alltagstaugliches
Portionenmodell
5
Foto: © Kalim/stock.adobe.com
2 Was esse ich?
Die Lebensmittelgruppen
Die Pyramide bietet acht Lebensmittel- Diese Empfehlungen werden in der Pyramide
gruppen auf sechs Ebenen Platz. Die Basis zusätzlich durch die Ampelfarben von grün
bilden die Getränke und die pflanzlichen bis rot verdeutlicht. Sie helfen nicht nur Kin-
Lebensmittel, im mittleren Teil finden sich dern bei der Bewertung:
die tierischen Produkte und in der Spitze die
Fette. Ganz oben stehen die Extras (Süßes, reichlich pflanzliche Lebensmittel und
Knabbereien, Alkohol). Ihr Platz in der Pyra- Getränke,
midenspitze heißt jedoch nicht, dass sie mäßig tierische Produkte,
empfehlenswert sind. Vielmehr werden süße
sparsam Fette, fettreiche Lebensmittel
und salzige Leckereien geduldet, wenn die
und Extras.
Basis und das Mittelfeld ausreichend im täg-
lichen Speiseplan vertreten sind.
6
Essen nach den Ampelfarben
sparsam
7
KIRSCHEN
PAPRIKA
BIRNE
WASSER ser
-, Quell- und Tafelwas
Trinkwasser, Mineral VOLLKOR
aus Vollko
h Blumenkohl, Romanesco
BROKKOLI Auc
der nötigen Energie. Vollkornprodukte (Voll- Milch und Milchprodukte –
kornbrot und -brötchen, Vollkornknäckebrot, verdienen mehr Beachtung
ungeschälter Reis, Vollkorngetreideflocken, Auf der vierten Stufe in der Pyra-
Vollkornnudeln) und Kartoffeln liefern mide finden sich Milch, Käse, Joghurt und alle
zudem wertvolle B-Vitamine, viele Mineral- anderen Milchprodukte (außer Butter und
stoffe und Ballaststoffe. Bei Auszugsmehl- Sahne: siehe Fette und Öle). Die Bedeutung
produkten und geschältem Reis fehlt ein Teil dieser Gruppe zeigt sich schon darin, dass
dieser wertvollen Inhaltsstoffe; deshalb auch sie mit drei Portionsbausteinen vertreten ist.
die Empfehlung zum Verzehr von Vollkorn- Milch und Milchprodukte liefern wertvolles
produkten. Außerdem bewirken die Ballast- Eiweiß, Kalzium für die Knochen, Vitamine
stoffe eine größere und länger andauernde und viele andere Nährstoffe, aber einige Ver-
Sättigung. treter sind auch recht fettreich.
8
MMI
FRUCHTGU
Gehacktes, Frikadellen, Fleisch-, Leberwurst Bei Streichfett heißt es sparen. Butter ist
und Salami. naturbelassen und bekömmlich. Margarine
ist dann empfehlenswert, wenn sie reichlich
Fettreicher Fisch wie Hering, Makrele und einfach ungesättigte Fettsäuren und keine
Lachs ist dagegen besonders hochwertig, gehärteten Fette enthält (Hinweise stehen
weil sein Fett die seltenen, das Herz-Kreis- auf der Packung).
lauf-System schützenden Omega-3-Fettsäu-
ren enthält. Außerdem liefert Fisch reichlich Ungünstig sind Fertigdressings und Majonä-
Jod. Mit ein bis zwei Portionen Fisch pro sen sowie feste Pflanzenfette (so genannte
Woche wird die hierzulande oft schlechte Plattenfette), die gern zum Braten und Frit-
Jodversorgung deutlich verbessert. tieren verwendet werden; sie enthalten oft
sehr viele ungünstige Fettsäuren.
Eier liefern wertvolles Eiweiß und Vitamine,
aber auch Cholesterin. Sie können eine wert-
volle Ergänzung des Speiseplans sein. Häufig Extras – bewusst in kleinen
sind sie auch Bestandteil von verarbeiteten Mengen genießen
Lebensmitteln wie Teigwaren oder Gebäck. Die Spitze in der Pyramide
wird von einer Portion „geduldeter“ Extras
besetzt. Dazu zählen Kuchen, Süßigkeiten,
Fette und Öle – fettreiches Kleingebäck wie Croissants
Öl geht vor Streichfett und salzige Knabbereien. In diese Gruppe
Fette und Öle braucht der Körper gehören auch die Süßgetränke (Limonaden,
aufgrund der darin enthaltenen lebens- Colagetränke, Eistee …) und alkoholische
notwendigen (essenziellen) Fettsäuren. Sie Getränke. Letztere sind auf der einen Seite
finden mit zwei Bausteinen ihren Platz weit kalorienreich, auf der anderen Seite för-
oben in der Pyramide. dert Alkohol die Entstehung von Krebs und
ist mit weiteren gesundheitlichen Risiken
Raps-, Walnuss- und Olivenöl sind beson- verbunden.
ders empfehlenswert. Sie enthalten viele
essenzielle Fettsäuren und eignen sich
je nach Herstellungsverfahren (raffiniert
oder kalt gepresst) für verschiedene
Zubereitungsarten.
9
3
Welches Lebensmittel
gehört wohin?
Tipps zum Einsortieren
10
• Frittierte Pommes frites können den
In der Ernährungsberatung kann es je nach
Extras zugeordnet werden oder man sieht
Indikation oder verzehrter Menge sinnvoll
darin eine Portion Beilage und eine Por und wichtig sein, ein Lebensmittel in eine
tion Fette und Öle. andere als die ursprüngliche Lebensmittel-
gruppe einzusortieren. Diese Entscheidung
• Nüsse und Ölsaaten zählen in Anlehnung
muss für den Einzelfall getroffen werden.
an die DGE (Deutsche Gesellschaft für Mit Hilfe der BZfE-Symbolaufkleber können
Ernährung) aufgrund ihrer botanischen Sie die Fotokarten entsprechend umdefinie-
Herkunft zum Obst. Bei nährstoffbasierter ren.
Betrachtung wäre die Zuordnung auch zu
Fetten und Ölen möglich.
Getränke Mineralwasser,
Leitungswasser
Ungesüßter Kräuter-
und Früchtetee
Gemüse, Salat Gegartes Gemüse • Für Salate und Gemüsebeilagen gilt: möglichst
Salate und Rohkost frisch, in fettarmer Zubereitung essen – ohne Majo-
näse, Sahne oder Käse. Wenn doch, dann muss das
bei der täglichen Portion Milch(-produkte) und/oder
Fett berücksichtigt werden.
• Tiefgekühltes Gemüse und Gemüsekonserven zäh-
len ebenfalls zu dieser Gruppe.
11
Lebensmittel- Was gehört dazu? Besonderheiten
gruppe
Obst Obst Kaufen Sie Obst am besten frisch und der Saison
entsprechend.
Milch und Milch, Buttermilch, Milch ist in erster Linie kein Wasserlieferant, sondern
Milchprodukte Kefir für die Versorgung mit Eiweiß, Kohlenhydraten, Vita-
minen und Mineralstoffen wichtig. Deshalb ist sie
kein Durstlöscher und nicht als Getränk zu werten.
Wichtig: Kinder brauchen in der Pause neben der
Schulmilch zusätzlich etwas zu trinken!
Joghurt, Quark
Margarine
Bratfette
Majonäse
12
Lebensmittel- Was gehört dazu? Besonderheiten
gruppe
Extras Süßigkeiten
Wein, Bier, sonstige Aufgrund des Kalorien- und Alkoholgehalts zählen sie
alkoholische Getränke zu den Extras.
13
Beispiele zur Einsortierung zusammengesetzter Lebensmittel in die Pyramide
CROISSANT ötchen
EN sants und Schokobr
BELEGTES BRÖTCH Alle gefüllten Crois
ch-
Alle Pizzen mit Fleis
PIZZ A SAL AMI ette
g, auch Pizzabagu
und/oder Fischbela HAMBURGER
3. Lasagne 6. Döner
,
ufe aus Teigwaren
LASAGNE Alle Auflä evtl. Gemüse
und
Fleisch, Käse/Sahne DÖNER
Fotos: © K. Arras, BLE
14
Foto: © A. van Son, BLE
4
Wie viel esse ich?
Portionen und
Portionsgrößen
In den vorherigen Kapiteln ging es darum, Die Ernährungspyramide mit ihrem
die Lebensmittel richtig in die Pyramide Portionenmodell zeigt einen einfachen Weg:
einzusortieren. Das reicht jedoch nicht. Es ist
ein einfaches, eindeutiges Maß erforderlich,
um nicht zu viel, zu süß und zu fett, aber Jeder Baustein ist eine Portion!
auch genug von den verschiedenen Lebens- Jeder Baustein der Pyramide steht für eine
mittelgruppen zu essen. Portion: also täglich sechs Getränkeportio-
nen, aber nur zwei Portionen Öle bzw. Fett.
6 Portionen Getränke
© BLE
15
Neben den drei Milchbausteinen gibt es
„+1“ für die tägliche Portion Fleisch, Wurst,
Fisch oder Ei. Damit wird die wöchentliche
Empfehlung für diese Lebensmittelgruppe
berücksichtigt, ohne das 6-5-4-3-2-1-Prin-
zip zu durchbrechen. Die Portion „Fleisch“
könnte im Wochenplan so aussehen: an zwei
Tagen ein Stück Fleisch, an zwei Tagen z. B. je
zwei bis drei Scheiben Wurst oder Schinken
(pro Portion insgesamt 30 g), an zwei Tagen
Fisch und einmal pro Woche ein bis zwei Eier.
Kinderportion
16
Ein Glas passt in Ein Glas Obst- oder
eine Hand. Gemüsesaft kann
ab und zu eine der
insgesamt fünf täg-
lich empfohlenen
Obst- und Gemüse
portionen ersetzen.
17
Jeder Tag ist anders Auf die Häufigkeit der Mahlzeiten kommt es
Das Handmaß ist eine sehr gute Orientie- an. Wer häufiger isst, braucht weniger pro
rung. Dennoch ist nicht jeder Tag gleich; mal Mahlzeit. Wer seltener isst, braucht mehr auf
hat man viel Hunger, mal weniger. Deshalb einmal. Vor allem für Kinder sind drei Haupt-
ist zusätzlich Folgendes zu berücksichtigen: und bis zu zwei Zwischenmahlzeiten günstig.
5
Was esse ich morgens,
mittags und abends?
Die Mahlzeiten
Snacken liegt im Trend, gemeinsame • Die Lebensmittelauswahl beim Snacken
Mahlzeiten zu festen Zeiten sind dagegen ist stark eingeschränkt. Die beliebtesten
out. Das bringt einige ernährungsrelevante Snack-Angebote sind oft sehr fetthaltig.
Probleme mit sich: Selten werden Gemüse und Obst als
Snacks verkauft.
• Essen läuft Gefahr, immer mehr zur
„Nebensache“ zu werden. Wer also oft unkontrolliert snackt, trifft fast
• Beim Snacken isst man oft zu viel, weil es automatisch eine ungünstige Lebensmittel
sehr schnell und meist nebenbei passiert: auswahl. Bei fest geplanten Mahlzeiten in
Das Sättigungsgefühl stellt sich zu spät ein. netter Gesellschaft (Familie, Mitschüler,
Freunde, Kollegen) fällt es vor allem Kin-
• Das kommunikative Miteinander am
dern viel leichter, die richtigen Lebensmittel
gemeinsamen Esstisch entfällt.
und Portionen entsprechend der Pyramide
• Gemeinsame Mahlzeiten erhöhen den
auszuwählen.
Genusswert – das entfällt beim Snacken.
19
Die Tellerebene
Mithilfe der Tellerebene kann die tägliche Mahlzeitenverteilung geplant bzw. sichtbar gemacht werden.
Im Pyramidenmodell steckt der klare Appell Die Reihenfolge von großen und kleinen
zu fest geplanten Mahlzeiten. Wie die Abbil- Tellern – also von Haupt- und Zwischenmahl-
dung der Teller zeigt, werden drei bis fünf zeiten – kann man nach eigenen Vorlieben
Mahlzeiten, drei davon in Form von Haupt- wählen.
mahlzeiten, empfohlen.
Üblicherweise sieht die Mahlzeitenverteilung
Ein großer Teller steht für eine Hauptmahl- so aus:
zeit und bietet Platz für mindestens drei • ein erstes Frühstück
Portionen aus möglichst unterschiedlichen (= kalte Hauptmahlzeit),
Lebensmittelgruppen. Eine davon sollte eine • ein Pausenfrühstück
stärkereiche, sättigende Beilage (Kartof- (= Zwischenmahlzeit),
feln, Nudeln, Reis), Brot oder Getreide sein,
• eine warme Mahlzeit
zumindest bei Kindern und Jugendlichen.
(= Hauptmahlzeit),
• ein Imbiss am Nachmittag
Ein kleiner Teller steht für eine Zwischen-
(= Zwischenmahlzeit),
mahlzeit und bietet Platz für zwei Portionen
• ein Abendessen
aus verschiedenen Gruppen. Neben jedem
(= kalte Hauptmahlzeit).
Teller steht ein Glas als Hinweis auf die
Empfehlung, zu jeder Mahlzeit zu trinken –
möglichst ein energiefreies oder zumindest
-armes Getränk.
20
Foto: © A. van Son, BLE
Mit diesem Mahlzeitenmuster ist es v. a. auch Erwachsenen werden nicht grundsätzlich
für Kinder und Jugendliche am einfachsten, fünf Mahlzeiten pro Tag empfohlen. Da es
alle Lebensmittel der Pyramide zu berück- vielen Menschen mit Übergewicht schwer
sichtigen, um damit eine optimale Nährstoff- fällt, Zwischenmahlzeiten klein zu halten,
zufuhr zu gewährleisten. Eine andere Auftei- kann die Empfehlung für die Mahlzeitenhäu-
lung, sei es durch den Appetit, Gewohnheit, figkeit variieren: drei Hauptmahlzeiten und
kulturelle Einflüsse oder organisatorisch keine bis zwei kleine Zwischenmahlzeiten am
bedingt, ist durchaus möglich. Tag.
Jede/Jeder kann selbst herausfinden, wie Um die Empfehlung „Gemüse und Obst:
sich ihre/seine 22 Portionen einigermaßen Nimm 5 am Tag“ zu erreichen, darf es zu
gleichmäßig auf drei bis fünf Mahlzeiten ver- jeder Hauptmahlzeit reichlich Gemüse und
teilen lassen. Salat sein und über den Tag verteilt noch
zwei Portionen Obst.
21
Beispiel für die Verteilung
der 22 Portionskarten
• Zwischenmahlzeit: Quark
mit Erdbeeren, Wasser
• Abendessen: Vollkornbrot
mit etwas Butter und
Schnittkäse, Paprikastreifen, MÜSLI Alle ungezuckerten und fettarmen Fertigmüslis
Gummibärchen,
2 Tassen Früchtetee
BANANE
1. Frühstück
2. Frühstück
rine
Auch Marga
BUTTER
Die Tellerregeln:
1. Regelmäßig essen, möglichst drei Haupt- 3. Zu jeder Mahlzeit mindestens eine Por-
mahlzeiten und – vor allem für Kinder – tion Gemüse, Salat oder Obst einplanen;
bis zu zwei Zwischenmahlzeiten. insgesamt 5 Portionen am Tag.
2. Zu jeder Mahlzeit gehört ein Getränk. 4. Für Haupt- und Zwischenmahlzeiten gilt:
Mindestens die Hälfte des Tellers ist mit
Lebensmitteln aus den grünen Ebenen
der Pyramide besetzt.
22
Mittagessen WASSER
Trinkwasser, Mineral-, Quell- und Tafelwasser
MI
PAPRIKA FRUCHTGUM
Abendessen
rgarine
ESSIG-ÖL-DRESSING Auch Ma
REIS Alle Arten heller Reis, auch Risotto BUTTER
Alle Salatsoßen auf Essig-Öl-Basis
SCHNITTKÄSE
Alle Schnitt- und Hartkäse mit > 45 % Fett i. Tr.
FRUCHTQUARK
Auch Fruchtbuttermilch, - dickmilch, -jogurt
Nachmittag
23
Foto: © Christian Schwier/stock.adobe.com
6 Bewegung –
Sie gehört dazu!
24
Fotos: © Andrey Popov (Aerobic); © Dusan Kostic (Fußball); © Kzenon (Joggen) – alle stock.adobe.com
wichtig für seine gesunde körperliche, geis- 3. Zusätzlich möglichst viel Sport oder
tige und psychosoziale Entwicklung. Auch andere intensive körperliche Aktivitäten
für Erwachsene bietet ein Mehr an körperli- einplanen: Gemeint sind keine stunden-
cher Aktivität enorme Vorteile, wie bessere langen Waldläufe oder Rekordleistungen,
körperliche und geistige Fitness, Vorbeugung sondern etwas, das Spaß macht und
vieler so genannter Zivilisationskrankheiten einen mal aus der Puste kommen lässt.
und – ganz wichtig – Wohlbefinden. Jugendliche und Erwachsene machen sich
am besten mehrere feste Sporttermine
Alles in allem kommt es darauf an, den pro Woche. Bei Kindern ist der geplante
heutigen bewegungsarmen Tagesablauf Sport noch nicht so wichtig. Motivieren
abwechslungsreich und bewegungsintensi- Sie sie, möglichst viel und oft draußen zu
ver zu gestalten und zwar in folgenden drei spielen und zu toben.
Bereichen:
25
7
Wie nutze ich die
Ernährungspyramide?
Material für Kita,
Schule und Beratung
26
In der Beratung • Tageskostpläne oder Rezepturen visuali-
In Ihrer täglichen Berufspraxis können Sie sieren: Klienten sehen, wie eine optimale
die Ernährungspyramide sehr vielseitig ein- Ernährung oder Mahlzeit aussieht. Mit
setzen: in der Einzelberatung, in der Grup- den vielen Fotokarten werden Alternati-
penschulung/-beratung sowie in der Aus- ven und Austauschmöglichkeiten aufge-
und Fortbildung von Multiplikatoren oder in zeigt – jede/r kommt auf den Geschmack.
der betrieblichen Gesundheitsförderung. Schritt für Schritt werden Klienten darin
unterstützt, die Lebensmittel auszuwäh-
• Lebensmittelvielfalt erfahren: Welche
len, die dem persönlichen Bedarf und den
Lebensmittelgruppen gibt es und wel-
individuellen Bedürfnissen entsprechen.
che Lebensmittel gehören dazu? Welche
Sie können eine Lebensmittelgruppe nach
Lebensmittel kenne ich noch nicht?
der anderen besprechen und Tipps für die
• Wert von Lebensmitteln erkennen: Wel-
geeignete Auswahl geben. Die Fotokar-
che mengenmäßige Bedeutung haben die
ten regen Klienten an, eigene Ideen zur
Lebensmittelgruppen in einer gesunden
Anpassung des Ernährungsverhaltens zu
Ernährung?
entwickeln.
• Ernährungsprotokolle abbilden: Klienten
• Portionsgrößen einschätzen: Klienten wer-
erkennen auf einen Blick, ob und wie
den für adäquate Portionsgrößen sensibili-
ihre Ernährung von den Empfehlungen
siert.
abweicht.
Foto: © A. van Son, BLE
Mit Fotokarten die Pyramide • viele Karten stellvertretend verwenden,
„begreifen” • eine Symbolkarte als Platzhalter legen (ein-
Für Ihre Arbeit bietet das BZfE ein großes fach Karte umdrehen) oder
Wandsystem (Wandbehang 1,20 m x 1,20 m) • selbst neue Karten gestalten.
mit Fotokarten an. Die über 200 Lebens-
mittelabbildungen zeigen je eine durch- Auf der Rückseite jeder Karte ist das Symbol
schnittliche Portion in realer Größe. Damit der entsprechenden Lebensmittelgruppe
sieht jeder auf den ersten Blick die richtige aufgedruckt. Ist die Pyramide abgebildet,
Portionsgröße, verbessert sein Augenmaß z. B. bei Fertiggerichten und Fastfood, müs-
und kann seine gewohnten Mengen daran sen die Gerichte in ihre Hauptzutaten zerlegt
messen und beurteilen. und diese dann den entsprechenden Lebens-
mittelgruppen zugeordnet werden.
Der Kartensatz enthält eine repräsentative
Auswahl aus dem gesamten Lebensmittel Das Pyramidensymbol kann aber auch
spektrum. Er beinhaltet genauso Fertigge- bedeuten, dass das betreffende Lebensmit-
richte wie einige typische Produkte unserer tel auf verschiedene Weisen in die Pyramide
ausländischen Mitbürger. Fehlt doch einmal eingeordnet werden kann. Beispiel: Pommes
eine Abbildung, können Sie frites. Möglich ist eine Zuordnung zu der
28
Gruppe Extras oder zu Getreideprodukten Speziell für die Beratung oder Kleingruppen-
und Fetten. arbeit gibt es das Wandsystem auch in klein
als „Tischsystem“. Das Pyramidenbrett hat
Darüber hinaus enthält der Kartensatz zwei das Format DIN A3, die Fotokarten sind circa
Mahlzeitenkarten, die zu gemeinschaft 5x4 cm groß.
lichem und genussvollem Essen anregen,
sowie sechs Bewegungskarten für mehr Ein Ergänzungssatz liefert 66 weitere Motive
Bewegung im Alltag, in der Freizeit und beim für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und
Sport. Erwachsenen.
29
Mit einem Wochencheck das eigene werden. Wenn also ein Tag einmal nicht opti-
Ess- und Bewegungsverhalten mal war, lässt sich das im Laufe der Woche
reflektieren ausgleichen. Für jede verzehrte Portion
Wer die Ernährungspyramide regelmäßig wird ein Baustein mit einem Kreuz abgestri-
anwendet, lernt mit dem großen Nahrungs chen. Ist die Portion deutlich kleiner als das
mittelangebot umzugehen. Dieses Modell „Handmaß“ wird nur ein halbes Kreuz (Strich)
gibt den äußeren Rahmen vor, den es gilt, gemacht.
nach eigenem Geschmack, individuellen
Gewohnheiten und unterschiedlichem Ener- Das BZfE bietet verschiedene Vorlagen für
giebedarf zu füllen. einen solchen Wochencheck an. Damit kön-
nen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre
Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die täglich verzehrten Lebensmittel notieren
ihr Ess- und Bewegungsverhalten einmal und entweder direkt oder am Ende des Tages
beobachten wollen, ist ein Wochencheck in der Ernährungspyramide abstreichen.
genau das Richtige. Dabei wird über eine Kinder und Jugendliche mögen gerne das
Woche lang das tägliche Essen, Trinken und Pyramidentagebuch für die Hosentasche.
auch die Bewegung protokolliert. Am Ende Dank einer Faltanleitung ist das Pyramiden
eines Tages wird deutlich, welche Portionen tagebuch schnell gebastelt und klein
fehlen oder zu viel sind. Wichtig ist dabei, zusammengefaltet.
dass die Empfehlungen der Ernährungs-
pyramide im Wochendurchschnitt erreicht
Wochencheck für
Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Die Ernährungspyramide
im Taschenformat
30
8
Weitere Medien –
Rund um die
Ernährungspyramide
Foto: © A. van Son, BLE
Wandsystem
Ideal für Gruppenschulungen,
Vorträge, Unterricht und Kindergarten
• über 200 Lebensmittelkarten
• 1 Begleitheft
• 1 Pyramidentuch zum
Aufhängen oder Auslegen
(ca. 1,20 x 1,20 m)
• 50 Haken
Bestellnr. 3884, 79,00 Euro
Tischsystem
Ideal für Einzelberatungen und
Kleingruppenarbeit
• über 200 Lebensmittelkarten
Fotos: © M. Ebersoll, BLE
• 1 Begleigheft
• 1 Pyramidenbrett in DIN A3
Bestellnr. 3295, 55,00 Euro
31
So war mein Tag: So war mein Tag: So war mein Tag: So war mein Tag:
Pyramidentagebuch für die Hosentasche
Meine Bewegung: Meine Bewegung: Meine Bewegung: Meine Bewegung:
Das Pyramidentagebuch ist schnell gebastelt und passt in jede
© BLE © BLE © BLE © BLE
© BLE
Essen und Bewegung
© BLE © BLE
kreuzt einen der „Smileys“ an.
Meine Bewegung: Meine Bewegung: Meine Bewegung:
Name
Kostenlos unter www.bzfe.de/shop/detail.php?bestellnr=3899
vom bis
So war mein Tag: So war mein Tag: So war mein Tag:
Die aid-Ernährungspyramide zeigt Ihnen, welche Lebensmittel Sie in welcher Menge Tipp:
täglich essen sollten. Wenn ein Tag einmal nicht optimal war, lässt sich das im Laufe der Woche ausgleichen.
Damit ernähren Sie sich automatisch energiebewusst und nährstoffreich. Außerdem spielen auch gemeinsame, geplante Mahlzeiten und viel Bewegung im Alltag
Die Ampelfarben helfen bei der Orientierung: und in der Freizeit eine große Rolle.
Brot, Getreide
und Beilagen lich zur Pyramidenabbildung auf der Vorderseite finden sich auf der Rück-
seite leicht verständliche Informationen zu allen Lebensmittelgruppen und
© aid infodienst, Fotos: Klaus Arras, Köln
Gemüse, Salat
und Obst
Idee: Sonja Mannhardt
Getränke
Mehr Informationen über gesunde Ernährung finden Sie unter www.was-wir-essen.de zum Aufbau des Modells. Der besondere Clou: Die Karten sind abwischbar.
039232011_taschenpyramide.indd 1 15.03.11 09:10
Lebensmittelkarten (Basissatz)
Die 191 Karten zeigen werbeneutrale Fotos von Lebensmitteln, jede
Karte bildet eine ungefähre Portion ab. Auf der Rückseite ist das Symbol
der jeweiligen Lebensmittelgruppe zu sehen. Sie können die Karten bei-
spielsweise für folgende Beratungsthemen einsetzen: Einordnung der APFELSAFTSCHORLE Alle Fruchtsaftschorlen
Format Mini (passend zum Tischsystem), Bestell-Nr.: 3441, 39,00 Euro PAPRIKA
33
Clever essen und trinken mit der Ernährungspyramide
Mit diesem Unterrichtsmaterial ab Klasse 3 lüften die Kinder das Geheim-
nis der Ernährungspyramide. Durch Erforschen, Bewegen, Schmecken
und Basteln entdecken sie, was eine Portion ist, welche Lebensmittel es
gibt und wie daraus eine Mahlzeit entsteht.
Bestell-Nr.: 3463, 25,00 Euro
Die Ernährungspyramide im
Kindergarten
Bestell-Nr. 0545, 4,50 Euro
Der Ernährungsführerschein –
Ein Baustein zur Ernährungsbildung in der Grundschule
Der Ernährungsführerschein macht Lebensmittelkunde lebendig. In sechs
Doppelstunden lernen die Kinder die aid-Ernährungspyramide kennen,
Lebensmittel sinnlich wahrzunehmen, kleine Gerichte zuzubereiten und
gemeinsam zu genießen. Das Medienpaket bietet Lehrkräften alle nötigen
Inhalte und Unterlagen für einen lebendigen und spannenden Unterricht:
ausführliche Durchführungshinweise, Hintergrundinfos, Poster, Kopier-
vorlagen, Elternbriefe, Prüfungsbögen und Führerscheine für die Kinder.
Bestell-Nr.: 3941, 40,00 Euro
produziert!
Impressum
Fo
to
: ©
3899/2018
M
at
th
ia
s
G
sc
hw
en
Herausgeberin:
dn
er
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
/s
oct
k.
Präsident: Dr. Hanns-Christoph Eiden
ad
ob
Deichmanns Aue 29
e.
co
m
53179 Bonn
Telefon: 0228 / 68 45 - 0
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Text: Druck:
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Karl-Schurz-Straße 26
Redaktion: 33100 Paderborn
Dipl. Oecotroph. Susanne Illini, BLE Dieses Produkt wurde in einem
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6. Auflage 2018
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Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ist das Kompetenz- und Kommunikationszentrum für
Ernährungsfragen in Deutschland. Wir informieren kompetent rund ums Essen und Trinken.
Neutral, wissenschaftlich fundiert und vor allem ganz nah am Alltag. Unser Anspruch ist es, die
Flut an Informationen zusammenzuführen, einzuordnen und zielgruppengerecht aufzubereiten.
www.bzfe.de
Bestell-Nr.: 3899, Preis: 1,50 €