01.03.
2021
Referenten: Nikolas Papagiannidis, Artemis Tsapa
Referat zum Buch: "Der Gute Mensch von Sezuan"
Thema: Die Rollenbilder von Mann und Frau im “Guten Mensch von
Sezuan” von Bertolt Brecht
Zusammenfassung des Stücks
Der „Gute Mensch von Sezuan“ (1943) führt den Kampf und das
Scheitern einer Frau, namens Shen Te, bei dem Versuch vor, ihren
spezifischen weiblichen Fähigkeiten öffentlich Geltung zu verschaffen.
Bertolt Brecht (1898-1956): einflussreicher Deutscher kommunistischer
Dramatiker und Lyriker.
Shen Te (Vertreterin der weiblichen Bevölkerung):
schwach, wohltätig - manipulierbar, von Sun abhängig, dienstbereit
Shui Ta (Gegenfigur von Shen Te):
hartherziger Kapitalist, rücksichtslos
in der Wirklichkeit = Shen Te --> verkleidet sich in einem Mann um
ein besseres Lebensniveau zu erschaffen
Sun
manipulierend, rücksichtslos, unmoralisch
wertet Frauen ab und meint, dass Frauen keine Entscheidungen
treffen können
Sozialer Aufstieg und Geschlechte
Männer: Sozialer Aufstieg --> mehrere Chancen und bessere
Behandlungsweise von der Gesellschaft
Frauen: Sozialer Aufstieg --> genau die gleichen geringen Chancen und
(mehrmals schlechte) Behandlungsweise von der Gesellschaft
unabhängig vom sozialen Aufstieg
Die Geschlechte im Werk
Geschlechtsrollenstereotype
• Mann: rational, hartherzig, stark, schützt die Frauen
• Frau: Garantin des Guten, verkörpert alle positiven menschlichen
Werte, Kümmert sich nur um Äußerlichkeiten
01.03.2021
Referenten: Nikolas Papagiannidis, Artemis Tsapa
z.B. Männlich dominierte Arbeitsmarkt
Mutterschaft in Brecht
Mutter (Shen Te): stark, kampfbereit
Schlussbemerkung
Brechts Werk ist feministisch, da es darauf hindeutet, dass die Frauen
genauso stark, klug und gut sind wie Männer. Trotzdem, wegen der
phallokratischen Natur der Gesellschaft, haben die Frauen -und andere
Minderheiten- keine Chancen sich zu entwickeln und zu beweisen, dass
sie wert sind.