30-047d-1 AMPLIVAL
30-047d-1 AMPLIVAL
AMPLIVAL®
AMPLIVAL ist das Durchlicht-Forschungsmikroskop Das AMPLIVAL weist folgende Vorzüge auf:
der MIKROVAL-Serie. Sein besonderes Kennzeichen • Auf den Objekttisch wirkender Grob- und Fein-
ist der Kondensor-Revolver mit pankratischem Be- trieb, dadurch
leuchtungssystem. • Hohe Belastbarkeit des Trägers
Das AMPLIVAL ermöglicht die Anwendung der Be- • Tiefliegende, mit aufgelegter Hand bequem be-
leuchtungsverfahren Hellfeld, Dunkelfeld und Pha- dienbare, koaxial angeordnete Triebknöpfe
senkontrast sowie qualitative Polarisation. • Bequemer, der ungezwungenen Körperhaltung
An Mikroskopierverfahren sind mit dem AMPLIVAL angepaßter Einblick
durchführbar: • Individuell einstellbarer Gang des Grobtriebes
Subjektive Beobachtung mit fester Okular-Ver- • Über den gesamten Triebbereich wirkender
größerung Feintrieb
Subjektive Beobachtung mit kontinuierlich ver- • Wartungsfreie Kugelführung für Grob- und
änderbarer Okular-Vergrößerung Feintrieb
Zählen, Messen und Zeichnen • Absoluter Präparateschutz durch definierte End-
Mikrofotografie im Kleinbild-, Mittel- und Groß- lage des Triebes
format wahlweise in allen Formaten auch mit Be- • Abgleichung aller Objektive - einschließlich des
lichtungsautomatik. Übersichtsobjektivs - am Tubus
Die optische Ausrüstung des AMPLIVAL kann mit • Kugelgelagerter 5facher Objektivrevolver mit
Planachromaten oder Apochromaten und den dazu hoher Rast- und Zentriergenauigkeit
gehörenden PK-Okularen vorgenommen werden. • In den Mikroskopfuß eingebaute Leuchte 6/15
Über den Wechsel des pankratischen Beleuchtungs- • Anwendungsmöglichkeit stärkerer Lichtquellen
systems hinaus sind am AMPLIVAL der Tischträger, und Lichtquellen mit speziellen spektralen
der Objekttisch, der Tubus und der Tubusträger Eigenschaften
auswechselbar. Auf diese Weise ist AMPLIVAL ein • Korrekte KÖHLER-Beleuchtung
jedem Mikroskopierverfahren optimal anpassungs- • Bequeme Wechselmöglichkeit des Kondensor-
fähiges Gerät mit einer bislang noch von keinem einhängers, der Kondensoren, der Objekttische,
Mikroskop erreichten Wandlungsfähigkeit. des Tubus und des Tubusträgers
• Beidseitig bedienbarer Kondensortrieb
• Moderne Form- und Farbgebung
Die Beleuchtungseinrichtung ist beim AMPLIVAL Neuartig ist die Möglichkeit, vom Mikroskop
in den Stativfuß eingebaut. Die Lampe ist samt ihrer AMPLIVAL den gesamten Träger abnehmen zu
Fassung zentrier- und fokussierbar und kann in können. So wird ein schneller Umbau des Mikro-
ihrer Arbeitsposition fixiert werden. In den Mikro- skops von Durchlicht-Mikroskopie auf Auflicht-
skopfuß eingebaut sind ferner eine ausklappbare Mikroskopie und umgekehrt möglich. Der Träger
Mattscheibe, ein hochwertiger asphärischer Lam- des Grundstativs ist zur Aufnahme einer weiteren
penkollektor, die Leuchtfeldblende sowie ein fester, Lichtquelle zur Auflicht-Beleuchtung vorbereitet.
werkjustierter Umlenkspiegel. Die Bedienung der Bei Auflicht wie bei Durchlicht erfolgt die Licht-
Leuchtfeldblende wurde an die Oberseite des führung für die Beleuchtung des Objekts weitgehend
Stativfußes verlegt, ein griffiges Bedienungselement abgeschirmt im Innern des Mikroskop-Stativs.
gestattet die Bedienung der Blende von beliebiger Darüber hinaus ist auch Mischlicht-Beleuchtung
Seite. durchführbar.
Wesentlicher Bestandteil der Beleuchtungseinrich-
tung ist der zur Grundausrüstung des AMPLIVAL
gehörende pankratische Kondensor. Dieser besteht
aus dem pankratischen Beleuchtungssystem - einem
System veränderlicher Brennweite -, drei darüber
in einem Revolver angeordneten Einzelkondensoren
sowie einer in den Stativfuß eingesetzten, leicht
wechselbaren Hilfslinse.
Durch das pankratische Beleuchtungssystem kann
die zur Verfügung stehende Lichtmenge bei allen
Objektiven voll verwertet und außerdem die Lei-
stungsfähigkeit unserer Objektive durch Anwen-
dung des KÖHLERschen Beleuchtungsverfahrens
vollkommen ausgenutzt werden. Das pankratische
System stellt einen „Lichtstrom-Umformer" in der
Art dar, daß das aus der Lichtquelle austretende
Licht wahlweise in ein Bündel mit großem Leucht-
feld und kleiner Apertur oder in ein Bündel mit
kleinem Leuchtfeld und großer Apertur umgewan-
delt und so dem benutzten Objektiv optimal ange-
paßt werden kann. Mit Hilfe des pankratischen
Kondensors kann für Objektive einer zwischen 0,16
und 1,40 liegenden Apertur mit einem Handgriff
die jeweils passende Beleuchtung eingestellt werden.
Der Kontrast des Bildes kann darüber hinaus mit
einer an das pankratische System ansetzbaren, zen-
trierbaren Aperturblende auf den gewünschten
Umfang gebracht werden.
In dem oberhalb des pankratischen Systems ange-
ordneten Kondensor-Revolver befinden sich ein
aplanatischer Kondensor 1,4, ein Übersichtskon-
densor und ein Kardioid-Dunkelfeld-Kondensor.
Der Kondensorwechsel und damit der Übergang
von einem Beleuchtungsverfahren auf das andere
geht schnell und sicher vonstatten und bietet gegen-
über der herkömmlichen Methode des Kondensor-
wechsels wesentliche Vorteile. Das trifft auch für
den Übergang auf Phasenkontrast-Beobachtung zu,
bei dem am Kondensor lediglich die Aperturblende
für Hellfeld gegen eine Phasenringblende für
Phasenkontrast-Beobachtung ausgewechselt werden
muß. Dabei ist die Phasenringblende auf einem
Schieber derart angeordnet, daß ein schneller
Wechsel zwischen Phasenkontrast- und Hellfeld-
Beobachtung möglich ist, so daß alle Vorteile des
pankratischen Beleuchtungssystems und des Kon-
densor-Revolvers erhalten bleiben. Das pankratische
Beleuchtungssystem ist vom Mikroskop abnehm-
bar und kann bei Vorliegen spezieller Aufgaben
gegen andere Kondensoren ausgewechselt werden.
Das AMPLIVAL erlaubt die Beobachtung des Ob-
jekts wahlweise mit fester oder kontinuierlich ver-
änderbarer Okular-Vergrößerung.
Der Beobachtungstubus setzt sich am AMPLIVAL
aus zwei Bauteilen - einem Winkeltubus und einem
Geradtubus - zusammen. So werden nicht nur eine
günstige Einblickrichtung, sondern darüber hinaus
auch ein Auswechseln des Winkeltubus gegen den
Pankratik-Tubus oder den Wechseltubus erreicht.
Die Tubus-Kombination der Grundausrüstung hat
den Tubusfaktor 1 x.
Pankratik-Tubus
Der Pankratik-Tubus ermöglicht den kontinuier-
lichen Übergang von einer Mikroskop-Vergröße-
rung zur anderen ohne Okular-Wechsel. Hinsicht-
lich seiner Wirkung ähnelt er einer „Gummilinse",
die auch unter der Bezeichnung „Zoom-System"
bekannt ist.
Mit dem Pankratik-Tubus können unsere Durch-
licht-Mikroskope auch nachträglich zu Geräten mit
kontinuierlichem Vergrößerungswechsel, also zu
„Zoom-Mikroskopen" ausgebaut werden.
Die Okular-Pankratik ist auf das auch für Brillen-
träger besonders geeignete Okular PK 8× abge-
stimmt. Die Okular-Vergrößerung des Mikroskops
kann mit der Pankratik stufenlos in einem Bereich
von 6,3 × bis 25 × verändert werden. Die einge-
stellte Bildmitte und Bildschärfe bleiben über den
gesamten Verstellbereich erhalten. Die sich in Ver-
bindung mit dem Okular PK 8× ergebende wirk-
same Okular-Vergrößerung wird an einer Trom-
melteilung direkt abgelesen.
Der Pankratik-Tubus enthält außerdem eine Ber-
trand-Linse, die durch Drehen des an der Vorder-
seite der Pankratik befindlichen Knopfes in den
Strahlengang geschwenkt und durch Verschieben
dieses Knopfes in axialer Richtung fokussiert wer-
den kann.
Auflichi-Einrichtung
Für das Mikroskop AMPLIVAL ist eine Auflicht-Ein-
richtung lieferbar, deren Hauptbestandteil der
VERTIVAL-Träger mit eingebautem Auflicht-Illumi-
nator ist. Dieser wird anstelle des Durchlicht-Trä-
gers auf das Grundstativ des Mikroskops gesetzt.
In der Auflicht-Einrichtung sind ferner ein spezieller
Winkeltubus für Auflicht-Mikroskopie mit einem
Tubusfaktor 1,6× und der Objekttisch R 1 enthal-
ten. Dazu kommen noch vier planachromatische
Mikroskop-Objektive der Bildweite ∞, die mit
Wechselschlitten an den VERTIVAL-Träger ange-
schoben werden, und drei Hohlspiegel für Dunkel-
feld-Beleuchtung.
Schließlich ist noch eine Leuchte 12 V 50 W mit An-
passung Bestandteil der Auflicht-Einrichtung. Eine
an der Durchlicht-Beleuchtung vorhandene Mög-
lichkeit der Fokussierung, Zentrierung und Klem-
mung der Lampenfassung ist auch hier gegeben.
Unter Verwendung dieser Teile läßt sich AMPLIVAL
in ein aufrechtes Auflicht-Mikroskop für Hellfeld-
Beleuchtung nach dem KÖHLER-Prinzip und all-
seitige Dunkelfeld-Beleuchtung bei bequemer Um-
Schaltung von Hellfeld auf Dunkelfeld umwandeln.
Mit den PK-Okularen der Durchlicht-Ausrüstung
werden Vergrößerungen von 63× ··· 800× (mit
Trockensystemen) erreicht.
Phasenkontrast-Einrichtung
Das Phasenkontrast-Verfahren dient zur Kontra-
stierung solcher mikroskopischer Objekte, die sich
nur durch Brechzahl- oder Dickenunterschiede von
ihrer Umgebung unterscheiden. Bei Anwendung
des Phasenkontrast-Verfahrens heben sich Phasen-
objekte von ihrer Umgebung mit einem deutlich
wahrnehmbaren Kontrast ab.
Mit einer Phasenkontrast-Einrichtung, die aus einer
Phasenringblende zum Ansetzen an den pankra-
tischen Kondensor und einem Objektivsatz besteht,
wird das AMPLIVAL zu einem Phasenkontrast-
Mikroskop höchster Leistung.
Es werden die Objektive Phv 10/0,25; Phv 20/0,40;
Phv 40/0,65 und Phv Hl 100/1,25 verwendet, die als
Planachromate geliefert werden. Außerdem stehen
für spezielle Aufgaben folgende Objektive zur Ver-
fügung: Planachromat Phv 40/0,65 für unbedeckte
Objekte und Apochromat Phv Hl 100/1,40.
Als Hilfsmittel für die Zentrierung der Phasenring-
blende dient ein Hilfsmikroskop.
Die Phasenkontrast-Einrichtung ist für variablen
Phasenkontrast eingerichtet und erlaubt neben der
Anwendung des normalen Phasenkontrast-Verfah-
rens noch die Durchführung eines „strengeren"
Phasenkontrast-Verfahrens. Sie ermöglicht darüber
hinaus den schnellen Übergang auf Hellfeld-Beob-
achtung, um Phasenkontrastbild und Hellfeldbild
rasch miteinander vergleichen zu können.
Polarisations-Einrichtung
Für zusätzliche, qualitative Beobachtung im polari-
sierten Licht kann zum AMPLIVAL eine Polarisa-
tions-Einrichtung bezogen werden. Diese besteht
aus dem Zwischentubus pol F mit ein- und aus-
schiebbarem, um 90° drehbarem Filteranalysator,
mit Bildversetzungslinse 1,25x und in den freien
Durchgang des Analysatorschiebers einlegbarem
Dämpfungsfilter D 281 20 Ø, den Kompensatoren λ
und X/4 der Form G, dem Filterpolarisator für Filter-
halter 32 Ø in Ringfassung mit Kennzeichnung
der Schwingungsrichtung und dem Konversions-
filter C 311 32 Ø.
Der Zwischentubus pol F wird mit seiner Ring-
schwalbe zwischen dem Tubusträgerkopf und dem
Winkeltubus des Mikroskops eingesetzt. Das
Dämp-
fungsfilter wirkt als Blendschutz, wenn während
der Beobachtung der Analysator ausgeschoben
werden muß. Die direkt unter dem Analysator ein-
setzbaren Kompensatoren λ und λ/4 sind um 90°
drehbar und erlauben damit direkten Übergang
von
der Additions- zur Subtraktionsstellung ohne Ob-
jektdrehung. Durch geringe Verstellung aus ihrer
unwirksamen Lage (Hebel unter 45° der Skale)
gestatten sie, sehr kleine Gangunterschiede zu er-
kennen. Der Polarisator wird in den Filterhalter
im Mikroskopfuß eingelegt. Zur vollen Ausnutzung
der Polarisations-Einrichtung ist das Mikroskop mit
dem dreh- und zentrierbaren Objekttisch B 6 aus-
zurüsten.
Zeicheneinrichtung
Das Zeichnen mikroskopischer Bilder als Ver-
fahren der Bildwiedergabe, aber auch als Methode
der Erziehung zum mikroskopischen Sehen sowie
der Übung zur Erfassung des Bildinhaltes angesehen
werden. Mikroskopisches Zeichnen kann entweder
nach dem Projektionsverfahren - dazu kann ein
Projektionszeichenspiegel verwendet werden -
oder nach dem Verfahren des Zeichnens mit dem
virtuellen Bild vorgenommen werden. Unsere
Zeicheneinrichtung ermöglicht die Anwendung
beider Verfahren.
Die Zeicheneinrichtung erlaubt die Anfertigung
von Zeichnungen sowohl auf waagerechter als
auch beliebig geneigter Zeichenfläche. Das Zeich-
nen mit dem virtuellen Bild kann dabei mit beque-
mem Schrägeinblick erfolgen. Der Einblick in den
Zeichentubus liegt dann in gleicher Höhe wie bei
normaler visueller Beobachtung, wenn die Zei-
cheneinrichtung an einen Schrägtubus angesetzt
wird. Die Helligkeit des mikroskopischen Bildes und
die der Zeichenfläche lassen sich unabhängig von-
einander mit getrennten Lichtreglern aufeinander
abstimmen.
Der Maßstabsfaktor der Zeicheneinrichtung und der
Durchmesser des Bildes auf der Zeichenfläche sind
von der Einblickhöhe abhängig. Beim Ansetzen der
Zeicheneinrichtung in der im Bild gezeigten Weise
ist der Maßstabsfaktor 1,6× ; der Durchmesser des
Bildes beträgt 160 mm.
Demonstrationsaufsatz 10×
Zu Demonstrationszwecken für einen kleinen Per-
sonenkreis ist die projektionsmikroskopische Bild-
wiedergabe gut geeignet.
Für unsere Mikroskope steht ein Demonstrations-
aufsatz zur Verfügung, der anstelle des Beob-
achtungstubus auf den Tubusträgerkopf des Mikro-
skops aufgesetzt werden kann. Die Projektion des
mikroskopischen Bildes erfolgt auf einen Bild-
schirm von 160 mm Durchmesser. Eine eingebaute
Fresnellinse sorgt für ein lichtstarkes, brillantes Bild;
der Demonstrationsaufsatz hat einen Maßstabs-
faktoriOx. Bei hohen Vergrößerungen und stark
absorbierenden Objekten ist der Einsatz der Be-
leuchtungseinrichtung d mit der Halogenleuchte
12/50 zu empfehlen.
Im Rahmen der Projektionsscheibe befinden sich
Bohrungen zur Aufnahme von Tischfedern. Mit
deren Hilfe können Folien mit Maßstabsteilungen
oder Zählnetzen zum Zählen und Messen oder
Transparentpapier zum Zeichnen des Objekts be-
festigt werden.
Fotoeinrichtung 9 × 12
Lichtschutz und Projektionsscheibe des Demon-
strationsaufsatzes können gegen einen Fotoeinsatz
für Normalfalz-Kassetten 9 cm x 12 cm ausgewech-
selt werden. Zur Belichtung ist in den Demonstra-
tionsaufsatz ein einfacher Klappverschluß einge-
baut. Auf diese Weise wird Großformat-Mikrofoto-
grafie mit geringem Aufwand möglich.
Mikrofotografie mit der Aufsetzkamera
Die aus Bauteilen unserer mikrofotografischen Ein-
richtung mf zusammensetzbare Aufsetzkamera er-
möglicht in einfacher Weise eine schnelle und be-
queme fotografische Dokumentation der Ergebnisse
von Untersuchungen mit dem Mikroskop.
Die mechanische Verbindung der Aufsetzkamera
mit dem Mikroskop wird mit Hilfe eines mf-Tubus
bzw. einer mf-Anpassung hergestellt, wobei ein
Wechseltubus den schnellen Übergang von subjek-
tiver, binokularer Beobachtung zur Mikrofotografie
erlaubt. Zur optisch korrekten Anpassung der Auf-
setzkamera dienen mf-Projektive, die auf die
optische Kameralänge der mf korrigiert sind und
sowohl mit als auch ohne Kompensationswirkung
in einer Reihe verschiedener Abbildungsmaßstäbe
zur Verfügung stehen.
Allen mf-Grundkörpern ist ein optisches Einstell-
system gemeinsam, mit dem neben dem von der
Aufsetzkamera erfaßten Bildausschnitt noch ein
beträchtliches Umfeld zu beobachten ist. An mf-
Grundkörpern steht neben der normalen Ausfüh-
rung noch der mf-Grundkörper pol mit Belichtungs-
zeitmessung zur Auswahl.
Die Aufnahmen können entweder auf Kleinbildfilm
mit einem Aufnahmeformat 24 mm x 36 mm oder
auf Platten bzw. Planfilmen mit einem Aufnahme-
format von 6,5 cm x 9 cm bis 9 cm x 12 cm an-
gefertigt werden.
Belichtungsautomatik mf-matic
Durch unsere Belichtungsautomatik mf-matic wird
die Belichtungszeit vollautomatisch geregelt.
Der mf-Grundkörper für Belichtungsautomatik
weist das für alle mf-Grundkörper charakteristische
optische Einstellsystem auf und enthält darüber
hinaus einen elektromagnetischen Spezialverschluß,
der seine Steuerimpulse aus dem zur mf-matic ge-
hörenden Schaltgerät erhält. Dieses kann auf die
Belichtung von Fotomaterial bis 34 DIN ein-
gestellt werden und enthält die zur Regelung der
Belichtungszeit erforderlichen Bauelemente ein-
schließlich des in einem hermetisch abgeschlossenen
Behälter untergebrachten mehrstufigen SEV. Die
Lichtübertragung erfolgt über ein Lichtleitkabel.
Eine klimasichere Funktion der Automatik ist so
gewährleistet.
Die Belichtungsautomatik arbeitet unabhängig vom
Beleuchtungsverfahren, vom Abbildungsmaßstab
und von der Stellung der Blenden am Mikroskop in
einem Belichtungszeit-Bereich von 1/100 Sekunde bis
zu mehreren Stunden. Sie kann für Kleinbild- bis zu
Großformat-Aufnahmen eingesetzt werden und stellt
so eine wesentliche Arbeitserleichterung in dem
Sinne dar, daß der mit Untersuchungen am Mikroskop
Beschäftigte sich voll auf diese Tätigkeit konzen-
trieren kann. Der mf-matic-Kameraansatz 24x36
besitzt einen automatischen Filmtransport über
jeweils eine Bildlänge. Kinegrafie ist durch den
Anschluß des Zeitschaltgerätes VARITAKT in Ver-
bindung mit der mf-matic möglich.
Objektive Hl Ölimmersion
Unsere Mikroskop-Optik wird mit modernsten Pro- Prä Das Objektiv wird mit federndem
duktionsmethoden unter Verwendung höchst- Präparate-
wertigen Rohmaterials hergestellt. Dabei gewähr- schutz geliefert.
leisten unsere langjährigen Erfahrungen eine her-
vorragende Bildgüte. Iris Das Objektiv ist mit einer Irisblende ausge-
Alle Durchlicht-Objektive sind auf eine Abgleich- rüstet, mit der es auf die zur Dunkelfeld-
länge von 45 mm abgestimmt. Während die Maß- Mikroskopie erforderliche Apertur abgeblen-
stabszahl innerhalb der allseits üblichen Fertigungs- det werden kann.
toleranz liegt, garantieren wir den angegebenen Weitere Hinweise in den Tabellen:
Aperturwert als M i n d e s t w e r t .
Bei der Angabe der Deckglas-Korrektion unter-
scheiden wir
― Das Objektiv ist gegen Schwankungen der Objektive für die Durchlicht-Mikroskopie
Deckglasdicke in einem Bereich bis etwa
0,2 mm unempfindlich, es kann sowohl für Maßstabs- Numerische Deckglas- Arbeits- Okular- Bemer-
zahl Apertur Korrektion abstand typ kungen
bedeckte als auch für unbedeckte Objekte be- (mm)
nutzt werden.
1. Planlachromate
0 Das Objektiv ist für unbedeckte Objekte
1*) 0,03 _ 4,5 PK *) mit Objektiv-
korrigiert.
3,2 0,10 _ 10,6 PK schlitten zu
0,17 Das Objektiv ist für Objekte korrigiert, die
10 0,25 0,17 4,9 PK benutzen
mit einem 0,17 mm dicken Deckglas bedeckt
20 0,40 0,17 1,3 PK
sind, wobei gegebenenfalls mit einer
40 0,65 0,17 0,9 PK Prä
Korr Korrektionsfassung Schwankungen der 40 0,65 0 0,3 A A
Deck- Hl 100 1,25 0,17 0,1 PK Prä
glasdicke zwischen 0,12 und 0,20 mm aus-
geglichen werden können.
A Objektiv ohne chromatische Vergrößerungs-
differenz, ist mit A-Okularen zu verwenden.
Meßschraubenokular
Objektive für die Durchlicht-Mikroskopie Mit dem Meßschraubenokular wird die Meß-
Maßstabs- Numerische Deckglas- Arbeits- Okular- Bemer- genauigkeit um den Faktor 10x gegenüber der
zahl Apertur Korrektion abstand kungen Messung mit einem Meßokular erhöht. Um den Ab-
(mm) typ
gleich und die Korrektion der Mikroskop-Objektive
2. Apochromate zu erhalten, muß das Meßschraubenokular in
6,3 0,20 — 6,7 PK einem um 29 mm verkürzten Tubus benutzt werden.
16 0,40 0,17 2,3 PK
Das Meßschraubenokular enthält ein Okular 15x
40 0,95 0,17 0,15 PK Prä, Korr
mit Kompensationswirkung und hat eine Feldzahl
63 0,95 0,17 0,06 PK Prä, Korr
Hl 100 1,32 0,17 0,06 PK Prä, Iris
von 10,5.
Hl 100 1,40 0,17 0,06 PK Prä Zubehör zum Messen und Zählen
Okular-Meßplatte 10:100
Okulare
Okular-Netzmeßplatte 400/0,5x0,5
Bezeichnung Feldzahl Bemerkung Okular-Meß- und Zählplatte
1. Okulare für Planobjektive und Apochromate Objekt-Meßplatte 1/0,01
PK 6,3× 19 Meßplattensatz D für Durchlicht
PK 8× 18 Brille
PK 10× 15,5 Brille
Ausführliche Angaben über das Zubehör für mikro-
PK 12,5× 16 GF skopisches Messen und Zählen enthält unsere
PK 16× 12 GF Druckschrift 30-G492.
PK 20× 8
PK 32× 6,3 GF
2. Okulare für Meßzwecke
PK 6,3× 19
PK12,5× 16 GF
Mikroskop AMPLIVAL
binokular
mit Planachromaten
darin enthalten:
Mikroskop AMPLIVAL
binokular
mit Apochromaten
darin enthalten:
darin enthalten:
Träger VERTIVAL 30 10 70:502.26/1 Dämpfungsfilter D 282 15 Ø 30 47 51:282.00/3
Winkeltubus A 30° Faktor 1,6 30 50 30:007.24/2 Wärmeschutzfilter W 301 15 Ø 30 47 51:301.00/8
3 Objektivschlitten 52 mm, zentrierbar 30 52 15:007.24/2 Mattglas 2° 332 15 Ø 30 47 51:332.00/6
Objektivschlitten 52 mm, fest 30 52 15:009.24/4 Leuchte 12/50 (Halogen) 30 42 39:521.26/7
Objekttisch R 1 30 53 15:011.24/3 5 Lampen HLW-S5-A 12 V 50 W 688.05/2
Tischträger zentrierbar 30 48 01:011.26/2 Kleinspannungs-Transformator A
Planachromat 6,3 x/0,12 ∞/- 30 21 30:001.26/3 50 VA 220/12 ZN 5045 680.48/8
Planachromat 12,5 x/0,25 ∞/O 30 21 46:001.26/4 Behälter für Zubehör 30 96 70:005.24/8
Planachromat 25 x/0,50 ∞/0 30 21 36:003.26/8 2 Objektträger A 48 × 26 30 57 77:011.24/0
Planachromat 50 x/0,80 ∞/0 30 21 41:001.26/0 3 Objektträger A 48 × 48 30 57 77:021.24/2
Hohlspiegelkondensor 11 30 40 88:009.24/3 Schutzhülle 934.956/6
2 Hohlspiegelkondensoren 12 30 40 88:010.24/5
Grünfilter V 231 15 Ø 30 47 51:231.00/1 Standardausrüstung 30 10 72:005.21/1
Phasenkontrasteinrichtung phv
mit Planachromaten 160/0,17
darin enthalten:
Phasenringblende p 30 43 28:003.26/2 10 cm3 Immersionsöl nD = 1,515 30 87 21:020.24/2
Hilfsmikroskop p 30 32 07:003.24/5 Grünfilter V 233 32 0 30 47 55:233.00/8
Planachromat 10/0,25 160/―phv 30 21 14:031.26/0 Grünfilter V 232 32 0 30 47 55:232.00/7
Planachromat 20/0,40 160/0,17 phv 30 21 08:031.26/7 Behälter 30 96 63:003.24/5
Planachromat 40/0,65 160/0,17 phv 30 21 17:031.26/6
Planachromat Hl 100/1,25
160/0,17 phv 30 21 19:031.26/4 Standardausrüstung 30 10 35:010.21/3
Polarisationseinrichtung
darin enthalten:
Filterpolarisator 30 59 00:000.24/1 Konversionsfilter C 311 32 Ø 30 47 55:331.00/6
Zwischentubus pol F 30 59 15:006.24/0 Behälter 30 96 09:002.24/1
Kompensator C 30 59 80:007.24/1
Kompensator C 1/4 λ 30 59 86:007.24/4
Dämpfungsfilter D 281 20 Ø 30 47 52:281.00/1
Standardausrüstung 30 10 06:005.21/2
Beleuchtungseinrichtung d 12 V 50W
darin enthalten:
Grundplatte 3 30 10 29:521.26/5 5 Halogenlampen HLW-S5 A12V 50 W 688.05/2
Leuchte 12/50/100 für Grundplatte 3 30 42 46:521.26/8 TGL 11381
Kleinspannungs-Transformator
50 VA 220/12 ZN 5045 680.48/8 Standardausrüstung 30 10 79:002.21/0
Ergänzungseinrichtung
Mikroskop-Photometer
AMPLIVAL Photometrie
darin enthalten:
Demonstrationsaufsatz 10×
wahlweise:
für Durchlichtmikroskope 30 70 70:503.24/8 Klarglasscheibe 9 × 12 30 86 71:000.24/2
Für Mikrofotografie 9 × 12 Einstellupe 6× 60 62 65:000.26/3
noch erforderlich:
Fotoeinsatz 9 × 12 30 70 71:001.24/7 Pankratik-Tubus 6,3 ··· 25 × 30 50 23:501.24/5
Mattscheibe 9 × 12 30 86 70:000.24/2 dazu erforderlich:
Metallkassette 9 × 12 30 86 51:000.24/5 2 Okulare PK 8 × 30 33 11:002.24/4
Objekttische
Objekttisch K 4 A 30 53 10:021.24/0 Objekttisch B 6 30 53 03:011.24/7
dazu:
Aufsetzbarer Objektführer
mit Teilung für Objekttisch B 6 30 51 10:006.24/1
Tuben
Kondensoreinhänger
Sonderobjektive
IV-14-48 Ag 29/022/76