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GSMR Handbuch

GSMR Description

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Vorläufige Bedi

GSM-R
ABSCHNITT I

Beschreibung / Bedienung
GSM-R Zugfunk
im Bereich der ÖBB

[Link] GSM-R A 43268


führ. Fz
RCA

Jänner 2011
Digitalfunk Abschnitt I

Beschreibung / Bedienung GSM-R Zugfunk im Bereich der ÖBB


Ausgabe Jänner 2011 Druck: PG-DVS Gerin Druck XXX
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise ist verboten. Kein
Teil dieses Werkes darf ohne schriftliche Einwilligung der ÖBB Produktion
GmbH in irgendeiner Form (Fotokopie, PDF oder ein anderes Verfahren),
auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter
Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet
werden. © OEBB Produktion GmbH, Wien 2011

Erstellt: Geprüft: Freigegeben:

Schurl Adolf DI (FH) Christoph Stumpf Ing. Christoph Hofmann


Datum: 11.01.2011 Datum: 18.01.2011 Datum:19.01.2011

2
Digitalfunk Abschnitt I

VERZEICHNIS DER ÄNDERUNGEN

Durchgeführt
fd. Nr. Gegenstand
(Unterschrift, Datum)

3
Digitalfunk Abschnitt I

INHALTSVERZEICHNIS

1. Bedienoberfläche ................................................................................... 6
1.1 Belegung der Hardkey - Tasten ............................................................... 6
1.2 Belegung der Softkeys............................................................................. 6
1.3 Belegung von Softkeys in den Untermenüs ............................................. 7
1.4 Symbole im Anzeigefeld .......................................................................... 8
2. Grundsätze im Digitalnetz ..................................................................... 9
2.1 Funkkanäle und Betriebsarten ................................................................. 9
2.2 Adressierung der Teilnehmer................................................................... 9
2.3 Prioritäten................................................................................................. 9
3. Ein- und Ausschalten ......................................................................... 10
3.1 Zugfunkgerät einschalten...................................................................... 10
3.2 Zugfunkgerät inaktiv schalten ............................................................... 10
3.3 Störungen behandeln............................................................................ 10
4. An- und Abmelden im GSM-R Netz.................................................... 10
4.1 Grundsätze zum An- und Abmelden ..................................................... 10
4.2 Systemumschaltung.............................................................................. 11
4.3 Manuelle Netzwahl................................................................................ 11
4.4 Zugdaten einstellen allgemein .............................................................. 13
5. Zugdaten eingeben ............................................................................. 14
5.1 Anmeldefehler....................................................................................... 15
5.2 Abmelden.............................................................................................. 17
6. Zugfunkgespräche führen.................................................................. 18
6.1 Eingehender Ruf ................................................................................... 18
6.2 Eingehender Ruf bei bestehender Verbindung ..................................... 18
7. Ruf zum Fahrdienstleiter .................................................................... 19
8. Notruf ................................................................................................... 19
8.1 Notruf absetzen..................................................................................... 19
8.2 Notruf empfangen ................................................................................. 20
9. Kommunikation beim Nachschieben ................................................ 21
9.1 Meldung Nachschiebe bei Zugtriebfahrzeug......................................... 21
9.2 Aufbau Tf- Konferenz mit Schiebe- Fz .................................................. 22
9.3 Aufbau eines Multiparty- Gespräches ................................................... 26
10. Rufaufbau zu Triebfahrzeugen .......................................................... 29
10.1 Bei Verwendung der Zugnummer ......................................................... 29
10.2 Bei Verwendung der Tfz- Nummer........................................................ 29
10.3 Bei Verwendung der UIC- Fahrzeugnummer ....................................... 30
11. Rufnummerneingabe .......................................................................... 31
11.1 Ruf ins BASA –Netz.............................................................................. 31
11.2 Rufumleitung......................................................................................... 33
12. Umschaltpunkte ins GSMR-NETZ ........................................................ 34
12.1 Zugfunk Orientierungstafel.................................................................... 34
13. GSMR-NETZ WECHSEL...................................................................... 35
4
Digitalfunk Abschnitt I

14. Funkgeräte Bauarten ......................................................................... 36


14.1 Funkgerät Center ................................................................................. 36
14.2 Mesa23BC ZFM90 ............................................................................... 37
15. Besonderheit bei Bedienteil Aktivierung ......................................... 38
15.1 Tfz Reihe 1216/ 1163............................................................................ 38

Diese Broschüre dient als Grundlage für die Bedienung des Zugfunks im
GSM-R –Netz der ÖBB.
Der GSM-R – Funk bietet sehr viele Funktionsmöglichkeiten an. Nur die
für den allgemeinen Betrieb notwendigen sind hier beschrieben.
Funktionen die sich nicht wesentlich von der Bedienung von schon
bekannten Zugfunkgeräten unterscheiden, sind nicht angeführt.
5
Digitalfunk Abschnitt I

1. Bedienoberfläche

[Link] GSM-R A 43268


führ. Fz
RCA

1.1 Belegung der Hardkey - Tasten


NOTRUF abgeben

Ruf zum zuständigen Fahrdienstleiter

Ruf zum Zugbegleiter

Zug-Beschallung

Lok-Lok - Verbindung

Reset

Blättertaste nach oben

Blättertaste nach unten

Enter (Bestätigung)

1.2 Belegung der Softkeys


Ruf zur zuständigen Betriebszentrale (Dispo)
Gruppenruf (alle Tfzf im Bereich) wird nur vom Fdl
bzw. Zuglenker verwendet
Ruf zum Unterwerk

Ruf zur Transportleitung (EVU abhängig)

6
Digitalfunk Abschnitt I

Wahlmenü (z. Bsp. Tf – Konferenz mit Schiebelok)


Rufumleitung zu einem GSMR- Handy
oder Triebfahrzeugführer Diensthandy
RF Rangierfunk (vorerst nicht in Betrieb)
Rangierfunk (vorerst nicht im Betrieb)

SYS Systemumschaltung

ZD Zugdateneingabe (Zugnummer, Fahrzeugstellung,


EVU)
Menü Allgemeines Menü (z. Bsp. Uhr stellen, Sprache)

1.3 Belegung von Softkeys in den Untermenüs

Gespräch beenden
Makeln (hin u. her wechseln zwischen mehreren
Teilnehmern)
bzw. zusätzliche Verbindung aufbauen
Weitere Teilnehmer in eine Konferenz aufnehmen

Anmelden

Abmelden
Abgleichen von Zugdaten (z.B. Ändern des FC bei
angemeldeten Zugdaten)
Abfa
hrt Abfahrbereitschaftsmeldung

7
Digitalfunk Abschnitt I

1.4 Symbole im Anzeigefeld

Ruf von oder zum Disponenten (Betriebszentrale)

Ruf von oder zum Fahrdienstleiter

Ruf von oder zur Transportleitung

Ruf von oder zur Zes (Unterwerk)


Ruf von oder zur techn. Fahrzeug-Hotline (nur im DB-
Netz)
Ruf von oder zum Zugführer

Aufbau einer Punkt zu Punktverbindung


Bestehende Punkt zu Punktverbindung

Notruf (alle Tfzf hören mit)

Gruppenruf (alle Tfzf im Bereich und der Fdl)

Aufbau einer Tf - Konferenz

Bestehende Konferenz

Sammelruf

Anruf bei bestehender ZUB- Verbindung

Rufumleitung zu einem GSM-R Handy aktiviert

Aufforderung Lok-Lok Verbindung aktivieren

Beschallung im Zug

Beschallung im Zug nicht möglich

8
Digitalfunk Abschnitt I

2. Grundsätze im Digitalnetz

2.1 Funkkanäle und Betriebsarten


Im GSM-R – Zugfunk gibt es keine Betriebsarten und Kanalnummern
mehr.
Das GSM-R – System wechselt selbstständig die Frequenzen.

Durch Drücken der „Dispo-Taste“ bzw. „Fdl-Taste“ wird


automatisch der zuständige Mitarbeiter gerufen.

Mit Verwendung von Kurzwahlnummern werden weitere Mitarbeiter


wie z. B. weitere Fdl, Wagenmeister oder Zugvorbereiter gerufen.
Das System erkennt von welchem Standort der Ruf kommt und weist
automatisch den zuständigen Mitarbeiter zu.

2.2 Adressierung der Teilnehmer


Jeder Teilnehmer im GSM-R - Zugfunk muss sich mit der Zugnummer
und mit seiner betrieblichen Funktion im Netz anmelden (z. Bsp. Tfzf
des führenden Fahrzeuges, Tfzf der Schiebelok,…)

2.3 Prioritäten
GSM-R Gespräche besitzen unterschiedliche Prioritäten. Gespräche
mit höherer Priorität verdrängen Gespräche mit niedrigerer Priorität.
Z. Bsp: Der Tfzf spricht mit dem LEL über eine Reparatur am
Fahrzeug. Ein vom DISPO (oder FDL) eingehender Ruf verdrängt das
Gespräch mit dem LEL.

9
Digitalfunk Abschnitt I

3. Ein- und Ausschalten

3.1 Zugfunkgerät einschalten


Vorbedingung: Fahrzeugbatterie und LSS „Zugfunk“ eingeschaltet.
Durch Aktivierung des Führerstands bzw. Verlegung des
Richtungsschalters nach „M“, „V“ oder „R“ wird automatisch das
Zugfunksystem gestartet, welches zuletzt benutzt wurde.

3.2 Zugfunkgerät inaktiv schalten


Durch Deaktivierung des Führerstands bzw. Verlegung des
Richtungsschalters nach „0“ schaltet sich das Bediendisplay des
Zugfunkgerät nach einer konfigurierten Zeit inaktiv (Display dunkel).

3.3 Störungen behandeln

Bei Störungen (Gerät reagiert nicht auf Eingaben) Reset-Taste so


lange drücken (mind.6 sec.), bis sich das Gerät ausschaltet und
wieder neu startet. Führt dies nicht zum gewünschten Erfolg, kann in
einigen Fällen auch das Aus- und Einschalten mit dem LSS „Zugfunk“
helfen.

4. An- und Abmelden im GSM-R Netz

4.1 Grundsätze zum An- und Abmelden


Voraussetzung für eine Zugfunkverbindung im GSM-R Netz ist eine
erfolgreiche Anmeldung mit allen Zugdaten
• Zugnummer
• Fahrzeugstellung (führendes- Fz, zweites- Fz, Schiebe- Fz,…)

Im gesamten GSM-R Netz darf nur ein Teilnehmer mit der gleichen
Zugnummer und gleichen Fahrzeugstellung angemeldet sein.

Durch die Eingabe eines


• EVU (RCA, PV, TR…)
wird über den Softkey „TP“ eine Verbindung zu einem Mitarbeiter der
jeweiligen Transportleitung hergestellt.
10
Digitalfunk Abschnitt I

4.2 Systemumschaltung
• System-Menü im Grundbild mit Taste 8 aufrufen

43268
führ. Fz
RCA

1 2 3 4

• „1- GSM-R ÖBB“ auswählen und mit „E“ bestätigen

4.3 Manuelle Netzwahl


Die manuelle Netzwahl muss ausgeführt werden:
• Bei Wechsel des Digitalfunknetzes
• Wenn nach dem Umschalten kein Netz zur Verfügung steht

[Link] Kein Netz 43268


führ. Fz
Keine Funkverb. GSM-R
RCA
am nächsten Bf Fdl
verständigen. Weiterfahrt
nach Zustimmung (FC01)

manuelle Netzwahl durch drücken der Taste „0“


oder

[Link] GSM-R A (ÖBB-DE) 43268


führ. Fz
Netz

!
RCA
-GSM-R D –
Um- nicht verfügbar
schalt

Netz

manuelle Netzwahl durch drücken der Taste „1“

11
Digitalfunk Abschnitt I

[Link] Sonstiges 43268


führ. Fz
1- Netzwahl
Netzwahlmanuell
manuell RCA
2- Sprache
3- Meldung lesen
4- Meldung senden

1 2 3 4 5 6 7 8

Netzwahl manuell mit „E“ bestätigen

[Link] Netzwahl manuell 43268


führ. Fz
5-
1- Netzwahl
GSM-R- Amanuell RCA
6- GSM-R- D
7- GSM-R- CZ
8- GSM-R- SK

1 2 3 4 5 6 7 8 9

gewünschtes Netz auswählen und mit „E“ bestätigen

Mit Softkey 13 „Umschalt.“ kann ein Zwangsumschalten auf eine


GSM-R Oberfläche durchgeführt werden.
Dieser Vorgang stellt lediglich eine Digitalfunk- Oberfläche am
Funkgerät her.
Es ist daher anschließend eine manuelle Netzwahl durchzuführen.

[Link] GSM-R A (ÖBB-DE) 43268


führ. Fz
Netz

!
RCA
-GSM-R D –
Um- nicht verfügbar
schalt

Netz

12
Digitalfunk Abschnitt I

4.4 Zugdaten einstellen allgemein


Bei jedem Wechsel von einem analogen Netz in ein GSM-R Netz
und umgekehrt, müssen die Zugdaten kontrolliert werden.
(Zugnummer, Fahrzeugstellung, EVU).

Bei einer Änderung der Fahrzeugstellung sind die Zugdaten (z. Bsp.
Vorspannbeigabe, Nachschiebe usw.….) neu einzugeben.

Übersicht Functioncode (Fahrzeugstellung)


FC 01 „führendes Fahrzeug“
FC 02 „zweites Fahrzeug“
FC 03 „Schiebe Fahrzeug“
FC 04 „Zulauf“ (Fahrt zum Zug)
FC 05 „Ablauf“ (Fahrt vom Zug)

Sind die Zugdaten nicht im Netz angemeldet, werden sie blinkend


dargestellt. Nach erfolgreicher Anmeldung werden sie permanent
angezeigt.

[Link] ÖBB GSM-R A 43268


führ. Fz
RCA

Mit Taste 9 „ZD“ Menü Zugdaten aufrufen

13
Digitalfunk Abschnitt I

5. Zugdaten eingeben

oder:

Zugdaten

• Taste 1 „ZN“ drücken


• Zugnummer eingeben
• Mit „E“ bestätigen
Es erfolgt der Rücksprung in das Menü „Zugdaten“
• Taste 2 „FzSt“ drücken
• Fahrzeugstellung aus der angebotenen Liste auswählen
• Mit „E“ bestätigen
Es erfolgt der Rücksprung in das Menü „Zugdaten“
• Taste 3 „EVU“ drücken
• EVU aus der angebotenen Liste auswählen
• Mit „E“ bestätigen
Es erfolgt der Rücksprung in das Menü „Zugdaten“

• Mit Taste 5 „Anm“ bzw. Zugdaten im Netz anmelden.


Übernommene Zugdaten kontrollieren (permanente Anzeige).

14
Digitalfunk Abschnitt I

5.1 Anmeldefehler
Die Anmeldung der Zugdaten hat nicht funktioniert. Als Fehlermeldung
wird im Menü „ZN vergeben“ angezeigt und ein Aufmerksamkeitston
ertönt.

Abhilfemaßnahmen:

1. Zugdaten überprüfen, bei fehlerhafter Eingabe Menüpunkt 1


„Zugdaten korrigieren“ aufrufen und neu eingeben.

2. Sind die Zugdatenkorrekt, Menüpunkt 2 „Anruf zu


vergebener Nr.“ aufrufen (Verbindung zu dem unter dieser
Zugnummer angemeldeten Teilnehmer wird aufgebaut).

3. Menüpunkt 3 „Anmeldung wiederholen“ aufrufen.


Der andere Teilnehmer wird dadurch zwangsweise
abgemeldet.

15
Digitalfunk Abschnitt I

Ein Teilnehmer der zwangsweise abgemeldet wurde muss


anschließend bei seinem Gerät die „E“ Taste drücken um
anschließend wieder Daten eingeben zu können.

[Link] GSM-R A (ÖBB-DE) 43268


führ. Fz
RCA
Erzwungene Abmeldung

bestätigen mit „E“

oder

[Link] GSM-R A 43268


führ. Fz
Erzwungene Abmeldung RCA

Bestätigen mit E

bestätigen mit „E“

16
Digitalfunk Abschnitt I

5.2 Abmelden

Im GSM-R Betrieb müssen Zugdaten abgemeldet werden wenn


diese nicht mehr benötigt werden.

Zugdaten abmelden:
• Am Ende der Leistung
• Bei jedem Wechsel des führenden Fahrzeuges
• Bei jedem Führerstandswechsel im Wendezug- od.
Doppeltraktionsbetrieb
• Bei jedem Führerstandswechsel bei Triebwagen (nicht 4023/24)

Beim Umschalten ins analoge Netz erfolgt die Abmeldung im GSM-R


Netz automatisch.

• Im Grundbild mit Taste 9 „ZD“ Menü Zugdaten aufrufen

Zugdaten abmelden: Taste 7 „Abm.“ bzw. drücken.

17
Digitalfunk Abschnitt I

6. Zugfunkgespräche führen

Durch Bedienen der Fdl- Taste , der Taste (Disponent), der


Taste (Unterwerk) wird automatisch der für den jeweiligen Bereich
zuständige Mitarbeiter erreicht.

6.1 Eingehender Ruf

Eingehende Rufe werden durch einen Aufmerksamkeitston und


Anzeige der Rufquelle dargestellt (Rufnummer od. Symbol Fdl
Disponent ,…)
• Hörer abheben und sprechen

6.2 Eingehender Ruf bei bestehender Verbindung

Kommt bei bestehender Verbindung ein weiterer Anruf an, werden im


Display beide Nummern angezeigt. Der bestehende Ruf erhält die
Nummer 1.

• Durch Drücken der Taste Makeln kann man zwischen den


Anrufern gemakelt (hin und herwechselt) werden.

18
Digitalfunk Abschnitt I

7. Ruf zum Fahrdienstleiter


Durch Drücken der Taste in einem Bahnhof oder auch auf der
Strecke wird auf Grund der Funkzelle in der sich der Zug befindet, eine
Verbindung mit dem zuständigen Fdl hergestellt.
Der Umweg über den Disponenten ist daher in den meisten Fällen
nicht mehr notwendig.

Sind in einem Bahnhof (Funkzelle) mehrere Fdl vorhanden, so wird


elektronisch der Standort des Zuges abgefragt und der Ruf
automatisch an den zuständigen Fdl weitergeleitet. Vorraussetzung
dafür ist jedoch, dass die Fahrt mit angemeldeten Zugdaten erfolgt.
Wird daher in Bahnhöfen mit mehreren Fdl bei Verschubfahrten oder
auch bei Fahrzeug Zulauf/Ablauf ein bestimmter Fdl benötigt, so sind
die entsprechenden Kurzwahlen zu verwenden.

8. Notruf
8.1 Notruf absetzen

Durch Drücken der Notruftaste wird ein Notruf aufgebaut.


WICHTIG: Hörer aufgelegt lassen.

Die Leuchtdiode „!“ neben der Notruftaste leuchtet.


Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau erscheint folgende Anzeige:

19
Digitalfunk Abschnitt I

Erst nach Aufbau des Notrufs Hörer abheben und Sprechtaste


drücken.
Das Gespräch erst beginnen, wenn im Display der blinkende
Schriftzug „Sprechen Sie“ erscheint.

ACHTUNG:
Wird die genaue Reihenfolge nicht eingehalten, kommt die
Notrufdurchsage bei den anderen Zügen nicht an.

Während der Absetzung des Notrufes muss die Sprechtaste


ständig gedrückt werden.

8.2 Notruf empfangen


Die ankommende Notrufdurchsage ertönt über den Lautsprecher.
Solange nach der Notrufdurchsage das Notrufsymbol im Display
weiter angezeigt wird, kann man den Anrufenden direkt antworten.

Dabei muss ebenfalls die Sprechtaste während des Gesprächs


gedrückt werden.

20
Digitalfunk Abschnitt I

9. Kommunikation beim Nachschieben

9.1 Meldung Nachschiebe bei Zugtriebfahrzeug


Nach dem Ankuppeln, Rufen des führendes Triebfahrzeugs vom
Nachschiebetriebfahrzeug aus:

• Im Grundbild Taste 5 „Wahl-Menü“ drücken

Schiebe- Fz

• Im „Wahl-Menü“ „Rufnummerneingabe“ aufrufen

• 8-stellige Zahl eingeben

− erste Ziffer 2 (Call Type 2, Vorwahl für Zugnummer)


− zweite bis sechste Ziffer Zugnummer eingeben
(ist die Zugnummer nicht fünfstellig, mit Nullen auffüllen z. Bsp:
467 = 00467)
− siebente u. achte Ziffer Fahrzeugstellung (hier 01 für führ. Fz)

für Funktion im Zug eingeben

• Eingabe mit „E“ bestätigen

Beispiel: Schiebelok ruft führendes Fahrzeug


Eingabebeispiel Zug 467: 2 00467 01
Eingabebeispiel Zug 41678: 2 41678 01

21
Digitalfunk Abschnitt I

Bei manchen Geräten ist für den Nachschiebebetrieb eine


Komfortfunktion vorhanden:
Bei der Anmeldung mit der Fahrzeugstellung „Schiebe- Fz“ wird
automatisch der Softkey 4 „führ Fzg“ aktiv. Über die Taste 4 kann
das führende Fahrzeug direkt angewählt werden.

• Taste 4 „führ Fz“ drücken

9.2 Aufbau Tf- Konferenz mit Schiebe- Fz


Eine Tf- Konferenz kann nur vom führenden Triebfahrzeug aus
aufgebaut werden.

• Im Grundbild Taste 5 „Wahl-Menü“ drücken

• Im „Wahl-Menü“ mit Taste „Tf- Konferenz“ aufrufen


• Eingabe mit „E“ bestätigen

22
Digitalfunk Abschnitt I

• Mit Taste 1 –Schiebe Fz auswählen.


• Eingabe mit „E“ bestätigen.
• Hörer abheben und sprechen.

ZN 43268Tf-3

• Durch Drücken der Taste 6 lassen sich weitere Teilnehmer in


die Tf- Konferenz aufnehmen.

• Der Fdl kann jederzeit durch Drücken der Taste in die


Tf- Konferenz mit eingebunden werden. Ruft der Fdl während
einer bestehenden Tf- Konferenz an, wird er in diese eingebunden.
• Ruft der Disponent während einer bestehenden Tf- Konferenz an,
wird er in diese eingebunden.

• Durch Drücken der Taste 8 kann eine zusätzliche Verbindung


außerhalb der Tf- Konferenz aufgebaut werden.
• Durch Auflegen des Hörers wird die Konferenz nicht beendet.

• Durch Drücken der Taste 0 wird die Tf- Konferenz mit allen
Teilnehmern beendet, das Display schaltet ins Grundbild.

23
Digitalfunk Abschnitt I

Tf- Konferenz mit eingebundenen Fahrdienstleiter:

• Der Fdl kann jederzeit durch Drücken der Taste in die


Tf- Konferenz mit eingebunden werden.

Jedem der Teilnehmer wird ein Softkey (1 bis 5) zugewiesen. Durch


Drücken der zugehörigen Taste (1 bis 5) kann die Verbindung mit
dem jeweiligen Teilnehmer beendet werden.

Muss während der Tf- Konferenz der Disponent gerufen werden, ist
die Tf- Konferenz mit der Taste „0“ zu beenden.

ZN 43268Tf-3

• mit Taste „0“ Konferenz beenden.

• Das Grundbild wird angezeigt und mit der Taste kann man nun
den Disponenten rufen.
• Anschließend ist die Tf- Konferenz wieder mit dem Schiebe- Fz
aufzubauen.

24
Digitalfunk Abschnitt I

Tf- Konferenzbild bei Kapsch- Funkgerät:

Beim „Kapsch- Funkgerät“ (Taurus Flotte, …) kann der Disponent


direkt über die Taste 1 während der Tf- Konferenz gerufen werden.
Anschließend erfolgt die Einbindung des Disponenten in die Tf-
Konferenz.

25
Digitalfunk Abschnitt I

9.3 Aufbau eines Multiparty- Gespräches

In eine bestehende Tf- Konferenz können andere Teilnehmer wie z.B.


Wagenmeister, nicht aufgenommen werden.

Um eine gleichzeitige Kommunikation mit dem Wagenmeister und


mehreren Triebfahrzeugen am Zug ermöglichen, muss mit folgendem
Vorgang ein Multiparty- Gespräch aufgebaut werden:

• Mittels Punkt- zu Punktruf nehmen der Wagenmeister und der Tfzf


des führenden Fahrzeugs Verbindung auf. Der Ruf des
Wagenmeisters wird je nach Gerätetyp oder Softwareversion
verschieden angezeigt:

90004372015015

oder:

• Das Gespräch durch betätigen des Softkey „6“ oder durch Abheben
des Hörers annehmen.

26
Digitalfunk Abschnitt I

bestehendes Gespräch mit Wagenmeister:

90004372015015

oder:

• der Tfz des führenden Fahrzeugs kann nun mit Betätigen des
Softkey „6“ bei bestehendem Gespräch mit dem Wagenmeister,
weitere Teilnehmer mittels Rufnummerneingabe in das Gespräch mit
aufnehmen.
• Softkey „6“ drücken, Wahlmenü wird aufgerufen.

führ. Fz

• Im „Wahl-Menü“ „Rufnummerneingabe“ aufrufen.


• mittels Nummerneingabe das andere Tfz am Zug rufen.

27
Digitalfunk Abschnitt I

• Ist die Verbindung mit dem anderen Tfz am Zug hergestellt, sind
diese Gespräche zu einem Multiparty- Gespräch
zusammengeschaltet.

1-90004372015015
2- ZN 43268 TF-3

oder

1- Transportleitung
2- TFZ- FC03

• Solange diese Verbindung benötigt wird, darf kein Hörer aufgelegt


werden. Ein Auflegen eines Hörers beendet das Multiparty-
Gespräch.

28
Digitalfunk Abschnitt I

10. Rufaufbau zu Triebfahrzeugen

10.1 Bei Verwendung der Zugnummer (Call Type 2)


Mit der unter 9.1 beschriebenen Vorgehensweise können mit dem
Wahlmenü „Rufnummerneingabe“ auch andere Fahrzeuge am
eigenen Zug, oder andere Fahrzeuge eines bestimmten Zuges gerufen
werden.

Dazu sind zur Vorwahl „2“ (Call Type 2) und der „Zugnummer“
(fünfstellig) die entsprechenden Functioncode zu verwenden.

FC 01 „führendes Fahrzeug“
FC 02 „zweites Fahrzeug“
FC 03 „Schiebe Fahrzeug“
FC 04 „Zulauf“ (Fahrt zum Zug)
FC 05 „Ablauf“ (Fahrt vom Zug)

Rufnummerneingabe Call Type 2


2 00467 01
Zugnummer hier 467. FC
immer fünfstellig hier
CT
gegebenenfalls vorne führ.
mit „0“ ergänzen Fzg.

10.2 Bei Verwendung der Tfz- Nummer (Call Type 3)

Mit der unter 9.1 beschriebenen Vorgehensweise können mit dem


Wahlmenü „Rufnummerneingabe“ Fahrzeuge mit der
Triebfahrzeugnummer gerufen werden.
Dazu ist zur Vorwahl „3“ (Call Type 3)
und der „Triebfahrzeugnummer“ (immer achtstellig und ohne
Selbstkontrollziffer)
sowie der Functioncode „01“ zu verwenden.

Rufnummerneingabe Call Type 3


3 04024092 01
Triebfahrzeugnummer
FC
hier: 4024.092
CT immer
immer achtstellig
01
vorne mit „0“ ergänzen

29
Digitalfunk Abschnitt I

Achtung:
Tfz mit „fremden Simkarten“ benötigen zusätzliche Kennungen.

Bei DB- Tfz:


Wählen von „900 049 3 80 101107 01“ ist der Ruf zum Tfzf der 101.107

„900“ immer voran stellen,


dann Ländervorwahl 049 für Deutschland,
„3“ für Calltype 3 (Ruf mit Tfz- Nummer)
anschließend die Tfz- Nummer (immer achtstellig),
sowie der Functioncode „01“
Bei DB- Simkarten kann abhängig vom Einbaudatum ein Voranstellen
von „80“ vor der Tfz- Nummer erforderlich sein (z.B. 80 101107).

Rufnummerneingabe Call Type 3 fremde Simkarte


900 049 3 80101107 01
Triebfahrzeugnummer
hier: DB BR101.107 FC
VW DB CT immer achtstellig immer
vorne mit „80“ 01
ergänzen

Bei neueren DB- Simkarten wird die Tfz- Nummer wie Bei ÖBB- Tfz
achtstellig mit voran gestellten „00“ eingegeben (z.B. 00 101107).

10.3 Bei Verwendung der UIC- Fahrzeugnummer (Call Type 4):


Mit der unter 9.1 beschriebenen Vorgehensweise können mit dem
Wahlmenü „Rufnummerneingabe“ Fahrzeuge der DB mit der
UIC-Fahrzeugnummer gerufen werden.

Dazu ist „900“ immer voranzustellen,


dann Ländervorwahl 049 für Deutschland,
es folgt der Calltype 4,
anschließend die UIC-Fahrzeugnummer,
sowie der Functioncode „01“
Beispiel: der Ruf zum Tfzf der DB BR 185. 101

Rufnummerneingabe Call Type 4


900 049 4 916185101 01
setzt sich aus der UIC
FC
Tfz- Nummer hier:
VW DB CT immer
9180 6 185.101-3
01
zusammen

30
Digitalfunk Abschnitt I

11. Rufnummerneingabe
11.1 Ruf ins BASA –Netz

Im GSMR - Netz ist es möglich, sich in das BASA – Netz direkt


einzuwählen.

• Im Grundbild Taste 5 „Wahl-Menü“ drücken.

• Im „Wahl-Menü“ mit Taste „Rufnummerneingabe“ aufrufen.


• Eingabe mit „E“ bestätigen.

• Basa Nr. laut nachstehenden Beispielen wählen.


• Eingabe mit „E“ bestätigen.

31
Digitalfunk Abschnitt I

Beim Ruf ins bahninterne Netz ist immer die Vorwahl (901) zu wählen.
Bei einem Ruf von einem anderen Digitalnetz (z.B. DB-Netz) ist
zusätzlich die Landesvorwahl (9043) notwendig.
Wenn die Landesvorwahl gewählt wurde, muss bei der Ortsvorwahl
die erste 8 weggelassen werden.
Im Menü Rufnummerneingabe können auch alle Kurzwahlnummern
(Fdl, Wgm, Zugvorbereiter …..) angewählt werden.

Beispiele:
Im fremden Digitalnetz
Ruf zum PEL – Salzburg (8744 2530): 901 9043 744 2530
Ruf zum PEL – Innsbruck (860 3900): 901 9043 60 3900

Im ÖBB- Digitalnetz
Ruf zum PEL – Salzburg (8744 2530): 901 8744 2530
Ruf zum PEL – Innsbruck (860 3900): 901 860 3900

Kurzwahlnummern:
Abfahrbereitschaft 1999
Fahrzeugkoordinator PR 1850
Fdl 1300
Fdl (weiterer Fdl wird im Bfpl verlautbart) 1301
Fdl (weiterer Fdl wird im Bfpl verlautbart) 1302
Fdl Außen 1350
Notfallleiter 1399
Überwachung Energieversorgung 1400
Wagenmeister TWD 1800
Weitere Wagenmeister TWD 1801
Zugüberwacher (wenn nicht BFZ- 1200
Bereich dann Dispo)
Zugvorbereiter BWD 1810

32
Digitalfunk Abschnitt I

11.2 Rufumleitung
Wenn das Triebfahrzeug verlassen werden muss (z.B. bei Störungen
im Wagenzug), besteht die Möglichkeit alle Funkgespräche auf das
Diensthandy umzuleiten.

[Link] GSM-R A 43268


führ. Fz
RCA

drücken der Taste „6“ im Grundmenü.

[Link] Nr. Rufumltg. 43268


führ. Fz
Ziel Rufumleitung: RCA

1 2 3 4 5 6 7 8 9 0

Eingabe der Rufnummer mit Vorwahl 901


und der vollständigen Tfzf- Handykurzwahlnummer.

[Link] Nr. Rufumltg. 43268


führ. Fz
Ziel Rufumleitung: RCA
9019017557

1 2 3 4 5 6 7 8 9 0

mit „E“ bestätigen.

33
Digitalfunk Abschnitt I

[Link] Rufumleitung 43268


führ. Fz
Rufumleitung zu:
9019017557 RCA

Rufumleitung ist aktiviert.

Deaktivieren der Rufumleitung mit Taste „6“.

Wenn Die Rufumleitung nicht mehr benötigt wird muss Sie „immer“
mit Softkey 6 deaktiviert werden.
Sonst bleibt, auch bei ausgeschaltetem Funkgerät, die Rufumleitung
im Netz aktiviert!

12. Umschaltpunkte in das GSM-R NETZ


Beim Umschalten in das digitale Netz erfolgt die Anmeldung
automatisch. Vorraussetzung ist, dass bereits im Analogmodus
Zugdaten eingegeben wurden.
Nach dem Umschalten in das Digitale Netz sind die Zugdaten zu
kontrollieren.
Die Ausrüstung des österreichischen Schienennetzes mit Digitalfunk
erfolgt schrittweise.
Beim Umschalten vom Analog- in das Digitalsystem und umgekehrt
sind die örtlichen Regelungen zu beachten.

12.1 Zugfunk-Orientierungstafel
Die GSM-R Netzgrenzen (Landesgrenzen) werden mittels
Zugfunk Orientierungstafel gekennzeichnet.
In der DV V2 wird die Orientierungstafel „Zugfunk“ näher beschrieben.

34
Digitalfunk Abschnitt I

13. GSM-R NETZ WECHSEL


Grenzen zwei GSM-R Netze (z.B. GSM-R DB / GSM-R ÖBB)
unmittelbar aneinander, ist kein Systemwechsel, jedoch ein
Netzwechsel notwendig.

Das erforderliche Netz ist manuell auszuwählen.


Der Netzwechsel erfolgt mit angemeldeten Zugdaten.

Der Umschaltpunkt ist zu beachten.

Nach erfolgtem Netzwechsel ist zu kontrollieren ob die richtige


Netzwahl erfolgt ist.

[Link] GSM-R A 43268


führ. Fz
RCA

• Taste 0 „Menü“ drücken.

• „Netzwahl manuell“ mit „E“ bestätigen.

35
Digitalfunk Abschnitt I

(Nur in diesem Menü angeführte Netze können auch verwendet


werden)

• Erforderliches Netz auswählen.


• Eingabe mit „E“ bestätigen.
• Im Grundbild kontrollieren ob die Anmeldung der Zugdaten im
richtigen Netz erfolgt ist.

14. Funkgeräte Bauarten


Außer den Geräten der Firma „Kapsch“ und „Hörmann“ werden
folgende Digitalfunkgeräte bei den ÖBB verwendet:

14.1 Funkgerät Center

Die Anordnung der Hardkeys entspricht den Geräten der Firma


Hörmann und Kapsch. Das Display wird farbig dargestellt.
Die Menüführung ist den bekannten Geräten angepasst.
Eine Übersicht der Unterschiede zu den in dieser Broschüre
beschriebenen Geräten erfolgt im Heft Abschnitt II „Besonderheiten bei
GSM-R Bediengeräten“

36
Digitalfunk Abschnitt I

14.2 Mesa23BC ZFM90

[Link] GSM-R A 43268


FC 01
OeBB RCA
ÖBB-DE

Im Digitalbetrieb weist das Gerät die Bedienoberfläche


„Mesa 23“ auf. Im analogen Betrieb wird das vorhandene ZFM 90 Gerät
angesteuert und dessen Bedienoberfläche nachgebildet.
Bei Umschaltung von GSM-R auf Analogbetrieb ist unter „SYS“ der
Menüpunkt:

„analoger ZF (ZFM90)“ anzuwählen.

[Link] System-Menü
1- GSM-R ÖBB FC 01
2- GSM-R DB
3- analoger ZF ÖBB
4- analoger ZF (ZFM90)

1 2 3 4 5

Mit Menüpunkt „4“ Umschalten in den analogen Zugfunk.


Achtung!
Die im analogen Modus eingegebenen Zugdaten werden beim
Systemwechsel in den Digitalmodus nicht übernommen!

Es sind daher beim Umschalten von Analog zu Digital und


umgekehrt, immer die Zugdaten zu kontrollieren und
gegebenenfalls zu korrigieren.
Im Heft Abschnitt II „Besonderheiten bei GSM-R Bediengeräten“
werden Unterschiede des Gerätes Mesa 23BC ZFM90 zu den in dieser
Broschüre beschriebenen Geräten näher behandelt.

37
Digitalfunk Abschnitt I

15. Besonderheit bei Bedienteil Aktivierung

15.1 Tfz Reihe 1216/ 1163

Bei Triebfahrzeugen dieser Reihen ist zur Aktivierung des


Zugfunkgerätes am Führerstand die Taste „E“ am Bediengerät zu
betätigen.
In diesem Fall ist ein Piktogramm mit der Aufschrift:
„ Aktivierung des ZF Gerätes mit der Taste „Enter“ in der Nähe des
Bedienteiles angebracht.

38
Digitalfunk Abschnitt I

39
Digitalfunk Abschnitt I

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