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Stork Tronik

Das Dokument beschreibt einen Sechsstufenregler für die Temperaturregelung. Es enthält Informationen zur Produktbeschreibung, Funktionsweise und Einstellmöglichkeiten des Reglers. Der Regler verfügt über mehrere Bedienebenen zur Einstellung von Sollwerten, Parametern und Alarmgrenzwerten.
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Das Dokument beschreibt einen Sechsstufenregler für die Temperaturregelung. Es enthält Informationen zur Produktbeschreibung, Funktionsweise und Einstellmöglichkeiten des Reglers. Der Regler verfügt über mehrere Bedienebenen zur Einstellung von Sollwerten, Parametern und Alarmgrenzwerten.
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ST710-PWHVM.

26

Sechsstufenregler
Bestellnummer 900205.004
Alte Id.Nr.: 175539

Stand: 21.02.2006

Anschaltplan

Produktbeschreibung
Der Sechsstufenregler wurde für die Ansteuerung von Verdichtergruppen bis 6 Maschinen, bzw.
die Ansteuerung von Verdichtern mit Bypass-Ventilen (max. 3 Maschinen) entwickelt. Die gängi-
gen Gaskennlinien sind fest programmiert - somit ist es möglich eine Druckregelung (4...20mA)
zu realisieren und zeitgleich die Temperaturwerte anzuzeigen. Die Verdichterlaufzeiten können
mit Hilfe der sequentiellen oder zeitbedingten Umschaltung optimiert werden. Der umfangreich
parametrierbare Regler verfügt über einen Alarmkontakt und einen Betriebsstundenzähler.

Frontmaß: 84mm x 42mm


Einbaumaß: 67,5mm x 31,5mm
Anschluss: Steckbare Schraubklemme
SOFTWARE .26

Allgemeine Angaben

Das Gerät ist als Einbauregler im Kleinformat konzipiert und dient zur Temperaturregelung bei
hoher Messgenauigkeit. Es ist der Anschluss eines Pt100-Temperaturfühlers oder eines
Drucksensors vorgesehen, wobei der Betrieb stets auch mit der Anzeigegröße der jeweils anderen
Einheit stattfinden kann. Die Anzeige von Druckwerten erfolgt relativ mit der Einheit "bar", so dass
unter 0,0 bar negative Werte auftreten.

Auf der Frontseite sind eine Folientastatur mit fünf Bedientasten, eine vierstellige Anzeige und drei
Leuchtdioden vorhanden. Nach dem Einschalten der Netzspannung weist die Anzeige bei
aktivierter Standby-Funktion “OFF” oder aber den aktuellen Istwert aus. Hierbei wird stets der
Zustand des Abschaltmoments wieder eingenommen. Bei eingeschaltetem Regler kann über eine
Taste auf kurzzeitige Pendantanzeige umgeschaltet werden, längerer Tastendruck bewirkt eine
dauernde Leistungsanzeige. Die drei Anzeigelampen bedeuten “°C” = Temperaturanzeige in °C,
“bar” = Druckanzeige in bar, “%” = Leistungsanzeige in %.

Der Anschluss aller Ein- und Ausgänge wird rückseitig über Steck-Klemmleisten vorgenommen.
Ein Digitaleingang ermöglicht die Aktivierung eines Nebensollwertes oder das externe Umschalten
auf Standby.
Als Ausgangsrelais sind sieben Schließer vorhanden, von denen sechs für die Regelung
vorgesehen sind und eine gemeinsame Wurzel haben, die als Summenstromleitung herausgeführt
ist. Ein zusätzliches Alarmrelais ist potentialfrei.

Die Einstellung der Sollwerte und Parameter wird in insgesamt drei Bedienebenen vorgenommen.
Dabei ist die Einstellung des Hauptsollwertes für jedermann leicht möglich, der Zugriff auf die
Parameter jedoch bewusst erschwert, um unbefugte Manipulationen zu vermeiden.
Sicherheitsrelevante Einstellungen sind sogar nur über einen besonders verschlüsselten Zugriff
erreichbar. Die Vorgehensweise hierzu sollte Endkunden nicht mitgeteilt werden.

Das Gerät erfüllt die Funktion eines mehrstufigen Temperaturreglers und bietet zahlreiche für die
Kälteindustrie bestimmte Besonderheiten. Die Regelfunktion lässt sich mit einer Fülle von
Möglichkeiten in der Parametrierung auswählen. Eine spezielle Tausch- und Ablösemimik sorgt bei
Teillastbetrieb für eine ausgewogene Belastung der angeschlossenen Komponenten, deren
Laufzeiten überdies registriert werden. Mindestauszeiten zur Schonung angeschlossener
Verdichter können für jeden Ausgang getrennt vorgegeben werden, ferner ist eine gegenseitige
Einschaltverzögerung möglich. Für den Fall einer bleibenden Regelabweichung kann ein
Sollwertoffset parametriert werden, der über die Anzeige nicht erkennbar ist. Ein in der
Parametrierung einstellbares Grenzwertpaar erlaubt einen Temperaturalarm bezogen auf den
Regelistwert und den Hauptsollwert, wobei Grenzwert- und Bandalarm sowie relative und absolute
Grenzwerte wählbar sind. In diesen Alarmfällen läuft die Regelung weiter.
Einstellmöglichkeiten

Taste AUF
Durch Drücken dieser Taste wird der Parameter oder Parameterwert vergrößert.

Taste AB
Durch Drücken dieser Taste wird der Parameter oder Parameterwert verkleinert. Bei
Alarm wird die Summerfunktion durch Drücken der Taste ausgeschaltet.

Taste Anzeige:
Durch kurzen Tastendruck wird der Pendantwert zur aktuellen Anzeige abgerufen, der
dann für 3 Sek. in der Anzeige gehalten wird. Anhaltender Tastendruck für mehr als 5
Sek. führt zur Umschaltung auf Leistungsanzeige oder zurück. Die Leuchtdioden
kennzeichnen den jeweils sichtbaren Anzeigewert.

Taste SET
Während diese Taste gedrückt ist, wird der Sollwert angezeigt.
Diese Taste wird außerdem zur Parametereinstellung gebraucht.

Taste Standby
Mit dieser Taste wird der Regler in den Standby-Modus geschaltet. Durch erneuten
Tastendruck schaltet man ihn wieder ein. Die Standby-Funktion ist deaktivierbar.

Erste Bedienungsebene:

Parametrierung des Hauptsollwertes


Ist keine der Tasten gedrückt, zeigt die Anzeige den Istwert der Temperatur. Durch Drücken der
SET-Taste wird der Sollwert in die Anzeige gebracht.
Soll der Sollwert verändert werden, ist die SET-Taste für die Dauer der Einstellung gedrückt zu
halten und mit den Tasten AUF oder AB der gewünschte Wert einzustellen.
Man beachte, dass der Sollwert nur innerhalb der eingestellten Sollwertgrenzen verändert werden
kann. Wird mit den Tasten AUF oder AB eine Änderung über diese Grenzen hinaus versucht,
blinkt die Anzeige.
Falls aktiviert, ist bei geschlossenem Schalteingang E1 der Nebensollwert S1’ in gleicher Weise
abruf- und einstellbar.
.
Para- Funktionsbeschreibung Einstellbereich Standard- Kunden-
meter Einstellung Einstellung
S1 Sollwert S1 P17...P18 0,0°C
S1' Sollwert S1' -99,9...+99,9 K bzw.: -5,0 K bzw.
(E1 geschlossen) P17...P18 10,0°C

Hinweis: Der Sollwert kann auch über das LON-Netz vorgegeben werden. Bei jeder
Sollwertänderung über das LON-Netz wird überprüft, ob der neue Wert innerhalb der
vorgegebenen Sollwertgrenzen liegt.
Zweite Bedienungsebene (P-Parameter):

Einstellung von Regelparametern


Durch gleichzeitiges Drücken der AUF- und AB-Taste für mindestens 4 Sekunden gelangt man in
eine Parameterliste für Regelparameter (beginnend bei P1). Mit der AUF-Taste kann die Liste
nach oben und mit der AB-Taste wieder nach unten durchgeblättert werden. Drückt man die SET-
Taste, wird der Wert des jeweiligen Parameters angezeigt. Durch zusätzliches Drücken der AUF-
oder AB-Taste wird der Wert verstellt. Nach Loslassen aller Tasten wird der neue Wert dauerhaft
abgespeichert. Wird länger als 60 Sekunden keine Taste gedrückt, erfolgt automatisch ein Rück-
sprung in den Grundzustand.
Man beachte, dass alle relativ einstellbaren Nebensollwerte und Alarmgrenzwerte als Doppel-
parameter gespeichert sind und ihre Werte nach einer Änderung in den Parametern A10 - A14,
A17 und A43 trotz nachfolgenden Neueinstellungen behalten. Es empfiehlt sich, zuerst die
Auswahl in diesen Parametern der dritten Bedienebene vorzunehmen, da andernfalls vollzogene
Einstellungen wiederholt werden müssen.

Wichtige Hinweise:
Die Parameter P1-P5 sowie P30+P31 sind im Regler als Absolut- und als Relativwerte getrennt
abgespeichert, wobei die Parameter A10-A14 bzw. A17 der dritten Bedienebene bestimmen, auf
welche Wertegruppe zugegriffen wird. Es empfiehlt sich daher, zuerst die Vorgaben in A10-A14
bzw. A17 zu treffen, da sonst die Einstellung der betreffenden P-Werte evtl. wiederholt werden
muss.
Da ein Wechsel der Anzeigegröße in A15 und des Kältemittels in A37 eine zwangsweise
Initialisierung einiger P-Werte auslösen kann, sind auch diese Vorgaben in A15 und A37 zuerst zu
treffen.
Zum Löschen oder Verändern der Betriebszeiten P33-P44 muß zunächst in A42 entriegelt werden.

Para- Funktionsbeschreibung Einstellbereich Standard- Kunden-


meter Einstellung Einstellung
P1 Sollwert 2 -99,9...999,0°
Delta W1 -99,9...99,9 K 10,0 K
P2 Sollwert 3 -99,9...999,0°C
Delta W2 -99,9...99,9 K 20,0 K
P3 Sollwert 4 -99,9...999,0°C
Delta W3 -99,9...99,9 K 30,0 K
P4 Sollwert 5 -99,9...999,0°C
Delta W4 -99,9...99,9 K 40,0 K
P5 Sollwert 6 -99,9...999,0°C
Delta W5 -99,9...99,9 K 50,0 K
P11 Hysterese 1 für K1 0,1...99,9 K 1,0 K
P12 Hysterese 2 für K2 0,1...99,9 K 1,0 K
P13 Hysterese 3 für K3 0,1...99,9 K 1,0 K
P14 Hysterese 4 für K4 0,1...99,9 K 1,0 K
P15 Hysterese 5 für K5 0,1...99,9 K 1,0 K
P16 Hysterese 6 für K6 0,1...99,9 K 1,0 K
P17 Sollwertgrenze unten -99,9°C...P18 -99,9°C
P18 Sollwertgrenze oben P17...999,0°C 999,0°C
P19 Tastenverriegelung 0: nicht verriegelt 0
1: verriegelt
P20 Anzeige Istwert1 (entfällt)
P21 Istwertkorrektur -30,0...+30,0 K 0,0 K
P30 Alarmgrenzwert unten -99,9°C...P31 bzw. -99,9°C bzw.
-99,9...999,0 K -10,0 K
Para- Funktionsbeschreibung Einstellbereich Standard- Kunden-
meter Einstellung Einstellung
P31 Alarmgrenzwert oben P30...999,0°C bzw. 999,0°C bzw.
-99,9...999,0 K +10,0 K
P32 Alarmhysterese 0,1...99,9 K 1,0 K
P33 Laufzeit K1, Jahre 0...25 Jahre 0 Jahre
P34 Laufzeit K1, Tage 0...364 Tage 0 Tage
P35 Laufzeit K2, Jahre 0...25 Jahre 0 Jahre
P36 Laufzeit K2, Tage 0...364 Tage 0 Tage
P37 Laufzeit K3, Jahre 0...25 Jahre 0 Jahre
P38 Laufzeit K3, Tage 0...364 Tage 0 Tage
P39 Laufzeit K4, Jahre 0...25 Jahre 0 Jahre
P40 Laufzeit K4, Tage 0...364 Tage 0 Tage
P41 Laufzeit K5, Jahre 0...25 Jahre 0 Jahre
P42 Laufzeit K5, Tage 0...364 Tage 0 Tage
P43 Laufzeit K6, Jahre 0...25 Jahre 0 Jahre
P44 Laufzeit K6, Tage 0...364 Tage 0 Tage

Hinweis: Zum Löschen oder Verändern der Betriebszeiten muss in der dritten Bedienebene
entriegelt werden.

Parameterbeschreibung:

P1: Sollwert 2 / Delta W1


P2: Sollwert 3 / Delta W2
P3: Sollwert 4 / Delta W3
P4: Sollwert 5 / Delta W4
P5: Sollwert 6 / Delta W5
Festlegung der Nebensollwerte. In A10-A14 wird bestimmt, ob der jeweilige Nebensollwert absolut,
also frei einstellbar ist, oder relativ zum Hauptsollwert, also mit ihm mitlaufend.
Man beachte, dass P3 bei der Betriebsart A44=12 zusammen mit P1 für den Ausgang K2 wirksam
ist.

P11-P16: Hysterese K1-K6


Die Hysterese ist für den Hauptsollwert (P11) und die Nebensollwerte (P12-P16) getrennt
einstellbar und an den Schaltpunkten symmetrisch angesetzt, d.h. oberhalb und unterhalb der
Schaltpunkte ist der halbe Wert der jeweils eingestellten Gesamthysterese wirksam. Es ist zu
beachten, dass bei kleineren Hysteresewerten die Schalthäufigkeit zunimmt und sich die
Lebensdauer der Ausgangsrelais entsprechend verringert.

P17: Sollwertbegrenzung unten


P18: Sollwertbegrenzung oben
Der Einstellbereich von Sollwert 1 kann nach unten und nach oben begrenzt werden. Damit wird
verhindert, dass der Endbetreiber einer Anlage für die Applikation nicht brauchbare oder
gefährliche Sollwerte einstellen kann.

P19: Tastenverriegelung
Mit diesem Parameter lässt sich die Verstellbarkeit des Hauptsollwertes sperren. Die Parameter
bleiben einstellbar.

P20: Anzeige des Istwertes


Hier kann der Istwert in die Anzeige gebracht werden, um bei Inanspruchnahme der
Istwertkorrektur eine schnelle Kontrollmöglichkeit der dortigen Einstellung zu bieten.
P21: Istwertkorrektur
Der Istwert kann mit einer Korrektur versehen werden, die additiv im ganzen Messbereich wirksam
ist.

P30: Alarmgrenzwert, unten


P31: Alarmgrenzwert, oben
Überwachungsgrenzwerte für die auf Ausgang K7 vorgesehene Alarmfunktion. Es ist wahlweise
der Alarmmodus Grenzwertalarm oder Bandalarm mit A17 wählbar.

Funktion als Grenzwertalarm: Funktion als Bandalarm:


Sollte der Istwert unterhalb des eingestellten Umgekehrtes Schaltverhalten wie beim
unteren Grenzwertes bzw. oberhalb des Grenzwertalarm. Der Alarmkontakt ist
eingestellten oberen Grenzwertes liegen, angezogen, wenn der Istwert innerhalb der
zieht der Alarmkontakt an. eingestellten Grenzwerte liegt.

In A17 wird auch bestimmt, ob die Grenzwerte absolut, also frei einstellbar sind, oder relativ zum
Hauptsollwert, also mit ihm mitlaufend. Man beachte, dass bei relativen Grenzwerten bei
versehentlicher überkreuzter Einstellung das Alarmrelais ständig angezogen ist. Bei absoluten
Grenzwerten ist kein überkreuztes Einstellen möglich.

P32: Alarmhysterese
Die Alarmhysterese wirkt am Alarmkontakt und ist an seinem Schaltpunkt symmetrisch angesetzt,
d.h. oberhalb und unterhalb des Schaltpunktes ist der halbe Wert der eingestellten
Gesamthysterese wirksam.

Die Laufzeitregistrierung in den Parametern P33-P40 ist bevorzugt für die Kältetechnik vorgesehen
um die Betriebszeit der angeschlossenen Verdichter zu erfassen.

P33: Gesamtlaufzeit Kontakt K1, Jahre


P35: Gesamtlaufzeit Kontakt K2, Jahre
P37: Gesamtlaufzeit Kontakt K3, Jahre
P39: Gesamtlaufzeit Kontakt K4, Jahre
P41: Gesamtlaufzeit Kontakt K5, Jahre
P43: Gesamtlaufzeit Kontakt K6, Jahre
Mit diesem Parameter ist die vergangene Gesamtlaufzeit des Reglers bei eingeschaltetem Kontakt
K1-K4 in Jahren abrufbar.

P34: Gesamtlaufzeit Kontakt K1, Tage


P36: Gesamtlaufzeit Kontakt K2, Tage
P38: Gesamtlaufzeit Kontakt K3, Tage
P40: Gesamtlaufzeit Kontakt K4, Tage
P42: Gesamtlaufzeit Kontakt K5, Tage
P44: Gesamtlaufzeit Kontakt K6, Tage
Mit diesem Parameter ist die restliche Gesamtlaufzeit des Reglers bei eingeschaltetem Kontakt
K1-K4 in Tagen abrufbar.

Die Abspeicherung in den unverlierbaren Speicher wird zweimal täglich vorgenommen, so dass bei
jedem Stromausfall eine Ungenauigkeit von max. 12 Stunden hinzukommen kann.

Zur Aktualisierung der Laufzeiten nach dem Austausch von Anlagenteilen können die Laufzeiten
eingestellt werden. Hierzu muss zunächst neben dem Parameter P19 auch im Parameter A42
entriegelt werden, da unwiederbringliche Informationen verloren gehen können.
Dritte Bedienungsebene, (A-Parameter):

Einstellung von Regelparametern


Die dritte Bedienebene ist erreichbar, indem zuerst die zweite Ebene aufgesucht wird und dort die
Parameterliste bis zum höchsten Parameter durchgeblättert wird. Danach wird nur die AUF-Taste
für mindestens 10 Sekunden gedrückt. Es erscheint die Meldung “PA” in der Anzeige.
Durch anschließendes gleichzeitiges Drücken der AUF- und AB-Taste für mindestens 4 Sekunden
gelangt man in die Parameterliste der dritten Bedienebene (beginnend bei A1).
Mit der AUF-Taste kann die Liste nach oben und mit der AB-Taste wieder nach unten
durchgeblättert werden.
Drückt man die SET-Taste, wird der Wert des jeweiligen Parameters angezeigt und durch
zusätzliches Drücken der AUF- oder AB-Taste wird der Wert verstellt.
Nach Loslassen aller Tasten wird der neue Wert dauerhaft abgespeichert. Wird länger als 60
Sekunden keine Taste gedrückt, erfolgt automatisch ein Rücksprung in den Grundzustand.

Para- Funktionsbeschreibung Einstellbereich Standard- Kunden-


meter Einstellung Einstellung
A1 Funktion K1 0: bei Fehler ab 0
bei Fühlerfehler 1: bei Fehler an
A2 Funktion K2 0: bei Fehler ab 0
bei Fühlerfehler 1: bei Fehler an
A3 Funktion K3 0: bei Fehler ab 0
bei Fühlerfehler 1: bei Fehler an
A4 Funktion K4 0: bei Fehler ab 0
bei Fühlerfehler 1: bei Fehler an
A5 Funktion K5 0: bei Fehler ab 0
bei Fühlerfehler 1: bei Fehler an
A6 Funktion K6 0: bei Fehler ab 0
bei Fühlerfehler 1: bei Fehler an
A10 Auswahl: 0: Betrieb mit Sollwert 2
Sollwert 2 oder DeltaW1 1: Betrieb mit Delta W1 1
A11 Auswahl: 0: Betrieb mit Sollwert 3
Sollwert 3 oder DeltaW2 1: Betrieb mit Delta W2 1
A12 Auswahl: 0: Betrieb mit Sollwert 4
Sollwert 4 oder DeltaW3 1: Betrieb mit Delta W3 1
A13 Auswahl: 0: Betrieb mit Sollwert 5
Sollwert 5 oder DeltaW4 1: Betrieb mit Delta W4 1
A14 Auswahl: 0: Betrieb mit Sollwert 6
Sollwert 6 oder DeltaW5 1: Betrieb mit Delta W5 1
A15 Anzeigegröße 0: Temperaturanzeige 0
1: Druckanzeige
A16 Anzeigemodus 0: ganzzahlig
1: Anzeige mit Kommastelle 1
A17 Alarmmodus 0: Grenzwertalarm, 0
relative Grenzen
1: Grenzwertalarm,
absolute Grenzen
2: Bandalarm,
relative Grenzen
3: Bandalarm,
absolute Grenzen
A18 Sonderfunktion bei 0: nicht aktiv 0
Grenzwertalarm 1: Anzeige blinkt bei Alarm
Para- Funktionsbeschreibung Einstellbereich Standard- Kunden-
meter Einstellung Einstellung
A20 Mindestaktionszeit K1 ‘AUS’ 0...999 Sek. 0 Sek.
A21 Mindestaktionszeit K2 ‘AUS’ 0...999 Sek. 0 Sek.
A22 Mindestaktionszeit K3 ‘AUS’ 0...999 Sek. 0 Sek
A23 Mindestaktionszeit K4 ‘AUS’ 0...999 Sek. 0 Sek.
A24 Mindestaktionszeit K1 ‘AUS’ 0...999 Sek. 0 Sek.
A25 Mindestaktionszeit K2 ‘AUS’ 0...999 Sek. 0 Sek.
A30 Gegenseitige 0...999 Sek. 0
Einschaltverzögerung
A31 Regelverzögerung nach 0...999 Sek. 0
‘Netz-Ein’
A32 Alarmverzögerung nach 0...999 Sek. 0
‘Netz-Ein’
A33 Laufzeit vor zeitbedingter 0...999 Sek. bzw. Min. 240
Vertauschung
A34 Festlegung der Zeitskala 0: Sekunden
für Parameter A33 1: Minuten 1
A35 Messeingang 0: Temperaturmessung 0
1: Druckmessung
A36 Temperaturskala 0: Fahrenheit (50 Hz)
1: Celsius (50 Hz) 1
2: Fahrenheit (60 Hz)
3: Celsius (60 Hz)
A37 Kältemittel 0: R134A 0
1: R22
2: R407C
3: R404A
4: R507
A38 Eckwert unten bei Druck- -99...999 0,0
messung
A39 Eckwert oben bei Druck- -99...999 30,0
messung
A40 Zeitbedingte Vertauschung 0: nicht aktiv
1: stets Tausch 1
A41 Sequentieller Betrieb 0: nicht aktiv
1: stets Wechsel 1
A42 Einstellverriegelung der 0: entriegelt,
Laufzeiten Laufzeiten einstellbar
1: verriegelt, 1
Laufzeiten geschützt
A43 Funktion Schalteingang E1 0: keine Funktion 0
1: Aktivierung Sollwert 1',
mit Sollwert 1 mitlaufend
2: Aktivierung Sollwert 1',
frei einstellbarer Sollwert
3: schalten auf Standby,
schließen führt zu
Standby
4: schalten auf Standby,
öffnen führt zu Standby
Para- Funktionsbeschreibung Einstellbereich Standard- Kunden-
meter Einstellung Einstellung
A44 Betriebsart 0: K1-K6 ohne Ablösebetrieb 0
1: K1+K2 im Ablösebetrieb
2: K1+K2 als Bypass-Gruppe
(K1 = Verdichter)
3: K1-K3 im Ablösebetrieb
4: K1-K4 im Ablösebetrieb
5: K1-K4 als Bypass-Gruppen
im Ablösebetrieb
(K1+K3 = Verdichter)
6: K1-K5 im Ablösebetrieb
7: K1-K6 im Ablösebetrieb
8: K1-K6 als Bypass-Gruppen
im Ablösebetrieb
(K1+K3+K5 = Verdichter)
9: wie 2, jedoch K2 invertiert
10: wie 5, jedoch K2+K4
invertiert
11: wie 8, jedoch K2+K4+K6
invertiert
12: K1-K3 als Bypass-Gruppe
(K1+K3 = Verdichter,
K4 = inaktiv)
13: K1-K6 als Doppelbypass-
Gruppen im Ablösebetrieb
(K1+K4 = Verdichter)
A45 Funktion Standby-Taste 0: keine Funktion
1: Standby-Funktion 1
A51 Schaltsinn K1 0: Heizkontakt
(nur wirksam, falls A44 = 0) 1: Kühlkontakt 1
A52 Schaltsinn K2 0: Heizkontakt
(nur wirksam, falls A44 = 0) 1: Kühlkontakt 1
A53 Schaltsinn K3 (nur wirksam, 0: Heizkontakt
falls A44=0, 1, 2, 9) 1: Kühlkontakt 1
A54 Schaltsinn K4 (nur wirksam, 0: Heizkontakt
falls A44=0, 1, 2, 3, 9) 1: Kühlkontakt 1
A55 Schaltsinn K5 (nur wirksam, 0: Heizkontakt
falls A44=0,1,2,3,4,5,9,10,12) 1: Kühlkontakt 1
A56 Schaltsinn K6 0: Heizkontakt
(nur wirksam, falls 1: Kühlkontakt 1
A44=0,1,2,3,4,5,6,9,10,12)
A59 Sollwertoffset -99,9...99,9 K 0,0 K
L0 Eigene Adresse im LON-Netz, 1...126 1
Node (0 reserviert für Datenlogger)
L1 Eigene Adresse im LON-Netz, 0...255 1
Subnet
Parameterbeschreibung:

Die folgenden Werte können die Geräteeigenschaften


verändern und sind daher mit größter Sorgfalt vorzunehmen:

A1-A6: Fühlerfehlerfunktion K1-K6


Bei Fühlerbruch oder Fühlerkurzschluss zeigt die Anzeige “F1-” blinkend. Der Schaltzustand der
Ausgangskontakte im Fehlerfall ist werkseitig für alle Kontakte unabhängig voneinander
programmierbar.

A10: Auswahl Sollwert 2 oder Delta W1


A11: Auswahl Sollwert 3 oder Delta W2
A12: Auswahl Sollwert 4 oder Delta W3
A13: Auswahl Sollwert 5 oder Delta W4
A14: Auswahl Sollwert 6 oder Delta W5
Dieser Parameter bestimmt, ob der Regler mit zwei miteinander verknüpften Kontakten (Betrieb
mit Delta W) oder mit zwei unabhängig einstellbaren Kontakten (Betrieb mit Sollwert) arbeitet
(siehe P1-P5).

A15: Anzeigegröße
Hier wird festgelegt, ob in der Anzeige ein Temperatur- oder ein Druckistwert ausgewiesen wird.
Mess- und Anzeigegröße müssen nicht gleich sein, bei gegenteiliger Mess- und Anzeigegröße wird
ein berechneter Wert in der Anzeige ausgewiesen. Die Messgröße wird in Parameter A35
festgelegt. Die Umrechnung in den Pendantwert ist stets abhängig vom vorgewählten Kältemittel
gemäß der Einstellung in Parameter A37.

A16: Anzeigemodus
Hier wird festgelegt, ob die Istwertanzeige ohne Kommastelle, also ganzzahlig, oder mit
Kommastelle erfolgt. Die Anzeige der Parameterwerte wird nicht beeinflußt.

A17: Alarmmodus
Dieser Parameter dient zur Auswahl eines Grenzwert- oder Bandalarms am Alarmkontakt.
Hier wird auch bestimmt, ob die Grenzwerte absolut, also frei einstellbar sind, oder relativ zum
Hauptsollwert, also mit ihm mitlaufend.

A18: Sonderfunktion bei Grenzwertalarm


Hier kann für den Fall, dass Grenzwertalarm gewählt ist, die Sonderfunktion einer im Alarmfall
blinkenden Anzeige aktiviert werden.

A20: Mindestaktionszeit K1 "Aus"


A21: Mindestaktionszeit K2 "Aus"
A22: Mindestaktionszeit K3 "Aus"
A23: Mindestaktionszeit K4 "Aus"
A24: Mindestaktionszeit K5 "Aus"
A25: Mindestaktionszeit K6 "Aus"
Diese Parameter erlauben die Verzögerung des Einschaltens des betreffenden
Ausgangskontaktes zur Reduzierung der Schalthäufigkeit. Die eingestellte Zeit gibt die gesamte
Mindestdauer einer Ausschaltphase vor.
A30: Gegenseitige Einschaltverzögerung
Festlegung einer Einschaltverzögerung für alle Ausgänge untereinander. Die eingestellte
Zeitspanne gilt vom Einschaltmoment eines jeden Ausgangs an und unterdrückt bei auftretender
Einschaltanforderung das zusätzliche Einschalten eines weiteren Ausgangs für eine
Restzeitspanne. Sind mehrere Bypass-Gruppen mit A44 definiert, ist die gegenseitige
Einschaltverzögerung gruppenweise wirksam, wobei dieser Parameter die Ventile selbst nicht
verzögert. Ebenfalls unwirksam ist die gegenseitige Verzögerung an zusätzlichen freien Kontakten,
die nicht am Ablösebetrieb beteiligt sind. Bei A44=0 ist sie jedoch stets wirksam.

A31: Einschaltverzögerung nach "Netz-Ein"


Festlegung einer Einschaltverzögerung für jeglichen Ausgang der Gruppe K1 – K6 nach dem
Einschalten der Netzspannung. Nachdem der erste Einschaltvorgang erfolgt ist, hat dieser
Parameter keine Auswirkung mehr. Die hier eingestellte Verzögerungszeit gilt nicht für den
Alarmausgang K7.

A32: Alarmverzögerung nach "Netz-Ein"


Festlegung einer Einschaltverzögerung für den Ausgang K7 nach dem Einschalten der
Netzspannung, falls mit A17 der Grenzwertalarm gewählt ist. Nachdem erstmals Alarm ausgelöst
ist, hat dieser Parameter keine Auswirkung mehr. Die hier eingestellte Verzögerungszeit gilt nicht
für die Regelausgänge K1 – K6. Bei gewähltem Bandalarm ist dieser Parameter unwirksam.

A33: Laufzeit vor zeitbedingter Vertauschung


Hier wird für den Fall eines ununterbrochenen Dauerlaufs von einem Teil der angeschlossenen
Verdichter eine Ablösung durch andere Verdichter, soweit zahlenmäßig möglich, vorgenommen.
Sind mehrere Bypass-Gruppen mit A44 definiert, erfolgt selbstverständlich eine gruppenweise
Ablösung. Das Ziel ist eine gleichmäßige Auslastung von allen an der Regelung beteiligten
Verdichtern.

A34: Festlegung der Zeitskala für Parameter A33


Sollte die Betriebsart mit zeitbedingter Vertauschung gewählt werden, stehen die Zeitbereiche
0...999 Sek. bzw. 0...999 Min. für die Zeitvorgabe mit Parameter A33 zur Verfügung.

A35 Messeingang
Festlegung, ob die Temperatur- oder die Druckmessung aktiv ist. Abgewählte Sensoren müssen
nicht angeschlossen bleiben, ihr Messeingang löst keine Fehlermeldung aus. Man beachte die
Wahl der Anzeigegröße mit A15. Mess- und Anzeigegröße müssen nicht gleich sein,
Temperaturanzeige aus Druckmessung ist möglich, ebenso Druckanzeige aus
Temperaturmessung.

A36 Temperaturskala
Auswahl der Temperaturskala °F oder °C unter Berücksichtigung der Netzfrequenz in den
umgebenden Anlageteilen.

A37 Kältemittel
Auswahl des in der Kälteanlage verwendeten Kältemittels.

A38 Eckwert unten bei Druckmessung


A39 Eckwert oben bei Druckmessung
Auswahl des unteren bzw. des oberen Eckwertes Druck, falls mit A35 die Druckmessung aktiviert
wurde. Hier kann gegebenenfalls eine Anpassung des angeschlossenen Drucksensors erfolgen.
A40: Aktivierung der zeitbedingten Vertauschung
Aktivierung oder Deaktivierung der Betriebsart mit zeitlicher Vertauschung. Bei zeitlicher
Vertauschung wird zur gleichmäßigen Verdichterauslastung bei Dauerlauf eines Teils der
angeschlossenen Verdichter oder Bypass-Gruppen, falls zahlenmäßig möglich, eine Ablösung
durch andere Verdichter oder Bypass-Gruppen erzwungen. Die Ablösung findet nach der in A33
vorgegebenen Laufzeit statt.

A41: Sequentieller Betrieb


Aktivierung oder Deaktivierung der Betriebsart des sequentiellen Betriebs. Beim sequentiellen
Betrieb gehen zur gleichmäßigen Verdichterauslastung bei jedem Wechsel zu anderen
Leistungsstufen, falls zahlenmäßig möglich, andere Verdichter oder Bypass-Gruppen in Betrieb
oder außer Betrieb.
In Bezug auf das Zu- und Abschalten der Verdichter oder Bypass-Gruppen gilt:
Wenn mehrere Verdichter oder Bypass-Gruppen in Betrieb sind, wird stets die zuerst gestartete
Einheit abgeschaltet, und wenn mehrere Einheiten außer Betrieb sind, wird stets die zuerst
abgeschaltete Einheit gestartet.
Beim sequentiellen Betrieb geht die Zuordnung der Einheiten zu den Leistungsstufen verloren und
alle beteiligten Einheiten gehen ohne Vorrecht wechselweise in Betrieb. Der Regelteil verhindert
das Einschalten von Ventilen, deren Verdichter noch nicht gestartet hat und sorgt umgekehrt auch
beim Abschalten von Verdichtern für das zeitgleiche Abschalten der zugehörigen Ventile. Die
Mindestaktionszeiten der Parametergruppe A21 – A25 werden somit, falls sie sich auf Ventile
beziehen, selbsttätig den Zeiten der jeweils zugehörigen Verdichter angeglichen.

A42: Einstellverriegelung der Gesamtlaufzeiten


Dieser Parameter dient zur Entriegelung der Einstellsperre für die Gesamtlaufzeiten in den
Parametern P33 - P44. Die Verstellung der durch die Laufzeitregistrierung gebildeten Zeitwerte ist
nur bei Austausch von Anlagenkomponenten erforderlich, um danach die registrierten Laufzeiten
zu aktualisieren.

A43: Funktion Schalteingang E1


Aktivierung oder Deaktivierung der Beteiligungsmöglichkeit des Sollwertes 1’. Falls aktiviert, ist der
Sollwert 1’ bei geschlossenem Schalteingang über die Tastatur abruf- und einstellbar und für die
Regelung wirksam. Es kann hier außerdem festgelegt werden, ob der Sollwert 1’ absolut, also frei
einstellbar ist, oder relativ zum Hauptsollwert, also mit ihm mitlaufend. Weitere Positionen
erlauben, mit dem Schalteingang auf Standby und zurück zu schalten, wobei der Schaltsinn
gewählt werden kann. Letztere Umschaltmöglichkeit hat nach ihrer Aktivierung Priorität und ist von
der Einstellung in A45 nicht beeinflusst.

A44: Betriebsart
Hier kann festgelegt werden, welche Ausgänge am Ablösebetrieb, also sequentiellem Betrieb und
zeitbedingter Vertauschung, beteiligt sind, falls diese Betriebsarten mit A40 und A41 aktiviert
wurden. Ebenso ist die Festlegung von Ausgangspaaren möglich, die im Sinne von Bypass-
Gruppen arbeiten. Dabei führt die Zuschaltung des Ventilausgangs stets zur Verringerung der
Kühlleistung. Bei den Bypass-Gruppen ist, von einer Ausnahme abgesehen, eine feste Zuordnung
der Ausgänge gegeben, es ist stets K1=Verdichter, K2=Bypass, K3=Verdichter, K4=Bypass,
K5=Verdichter, K6=Bypass. Für Anlagen, in denen der Bypass im Verbund mit dem Verdichter
eingeschaltet und durch den Ventilausgang abgeschaltet wird, sind Bypass-Gruppen mit
invertiertem Ventilausgang vorgesehen.
Eine Sonderfunktion (A44=12) erlaubt den Betrieb von zwei Verdichtern und einem gemeinsamen
Bypass mit K1+K3=Verdichter, K2=Bypass. In diesem Fall ist K4 inaktiv, da die Parameter P3 und
P14 vergeben sind. Eine weitere Sonderfunktion (A44=13) ist für den Betrieb mit Doppelbypass-
Gruppen vorgesehen mit K1=Verdichter, K2+K3=Bypass, K4=Verdichter, K5+K6=Bypass.
Man beachte auch, dass der sequentielle Betrieb und die zeitbedingte Vertauschung, falls mit A40
und A41 aktiviert, unabhängig voneinander wirksam sind.
Wenn Bypassbetrieb aktiviert ist, werden die benötigten Ventile im Regelprogramm bei
Ablösebetrieb stets summarisch ermittelt. Bei Einstellungen, die zum Einschalten mehrerer
Bypass-Ventile führen, werden diese dann jeweils vom zahlenmäßig höchstwertigen Ausgang
ausgehend zugeschaltet.

A45: Standby-Betrieb
Aktivierung oder Deaktivierung der Standby-Funktion mit der Standby-Taste. Nach Netzausfall wird
bei Standby-Betrieb nach Rückkehr der Spannung der vorherige Zustand eingenommen, so dass
zuvor eingeschaltete Kälteanlagen weiterlaufen. Nach dem manuellen Abschalten zeigt die
Anzeige “OFF”.

A51-A56: Schaltsinn K1-K6


Diese Parameter dienen zur Festlegung des Schaltsinns des jeweiligen Ausgangskontaktes. Dies
ist nur möglich, soweit der betreffende Ausgang nicht durch die Vorgabe in A44 am Ablösebetrieb
beteiligt ist oder zu einer Bypass-Gruppe gehört. Falls eines dieser Ausschlusskriterien für ihn
zutrifft, hat jeder Ausgang unabhängig von der Einstellung seines Wahlparameters stets
Kühlfunktion.
Man beachte, dass die abrufbare Leistungsanzeige bei der Betriebsart A44=0 und uneinheitlich
vorgegebenem Schaltsinn für die Ausgänge K1–K6 nur summarisch die aktiven Ausgänge
wiedergibt. Eine Unterscheidung von Heiz- und Kühlleistung ist in diesem Fall nicht möglich. Bei
allen anderen Betriebsarten sind die invertierbaren Ausgänge bei der Leistungsbestimmung
ohnehin nicht berücksichtigt.

A59: Sollwertoffset
Der hier eingestellte Wert wird zum jeweils aktivierten Hauptsollwert addiert, wobei der korrigierte
Wert für die Regelung herangezogen wird, aber bei Abruf nicht in der Anzeige erscheint. Alle
Nebensollwerte, die für am Ablösebetrieb beteiligte Ausgänge bzw. für Bypass-Gruppen gelten,
werden auf der Basis des korrigierten Wertes gebildet und somit vom eingestellten Offset mit
erfasst. Die restlichen freien Ausgänge sind dagegen, ebenso wie die Alarmgrenzwerte, nicht
betroffen.

L0: Eigene Adresse im LON-Netz, Node


L1: Eigene Adresse im LON-Netz, Subnet
Parameter zur Inbetriebnahme des vernetzten Betriebs an einem LON-Bus. Die Parameter dienen
zur Festlegung der eigenen Adresse im LON-Netz mit L0=Node und L1=Subnet.
Die Geräte der Firma STÖRK-TRONIC können beim Betrieb mit dem Datenlogger per
„Selbstinstallation“ zusammengeschaltet werden. Dabei muss jedem Teilnehmer eine eindeutige
Adresse zugeordnet werden. Diese Adresse entspricht der Knoten-Adresse, stets mit Domain=0.
Die Adresse des Knotens kann nur verändert werden, wenn der Knoten nicht extern gebunden
wurde, also SNVT „nciNetConfig“ = CFG_LOCAL. Ansonsten wird der geänderte Wert nicht
übernommen, so dass nach dem Loslassen der SET-Taste der alte Wert weiterhin vorhanden ist.
Übersicht zu Betriebsarten und Leistungsstufen

A44 = 0 K1 17 %
K1+K2 33 %
K1+K2+K3 50 %
K1+K2+K3+K4 67 %
K1+K2+K3+K4+K5 83 %
K1+K2+K3+K4+K5+K6 100 %

A44 = 1 K1 50 %
K1+K2 100 %

A44 = 2 K1+K2 50 %
K1 100 %
(K2 = Bypass)

A44 = 3 K1 33 %
K1+K2 67 %
K1+K2+K3 100 %

A44 = 4 K1 25 %
K1+K2 50 %
K1+K2+K3 75 %
K1+K2+K3+K4 100 %

A44 = 5 K1+K2 25 %
K1 oder K1+K2+K3+K4 50 %
K1+K3+K4 75 %
K1+K3 100 %
(K2, K4 = Bypass)

A44 = 6 K1 20 %
K1+K2 40 %
K1+K2+K3 60 %
K1+K2+K3+K4 80 %
K1+K2+K3+K4+K5 100 %

A44 = 7 K1 17 %
K1+K2 33 %
K1+K2+K3 50 %
K1+K2+K3+K4 67 %
K1+K2+K3+K4+K5 83 %
K1+K2+K3+K4+K5+K6 100 %

A44 = 8 K1+K2 17 %
K1 oder K1+K2+K3+K4 33 %
K1+K3+K4 oder K1+K2+K3+K4+K5+K6 50 %
K1+K3 oder K1+K3+K4+K5+K6 67 %
K1+K3+K5+K6 83 %
K1+K2+K3 100 %
(K2, K4, K6 = Bypass)

A44 = 9 K1 50 %
K1+K2 100 %
(K2 = invert. Bypass)
A44 = 10 K1 25 %
K1+K2 oder K1+K3 50 %
K1+K2+K3 75 %
K1+K2+K3+K4 100 %
(K2, K4 = invert. Bypass)

A44 = 11 K1 17 %
K1+K2 oder K1+K3 33 %
K1+K2+K3 oder K1+K3+K5 50 %
K1+K2+K3+K4 oder K1+K2+K3+K5 67 %
K1+K2+K3+K4+K5 83 %
K1+K2+K3+K4+K5+K6 100 %
(K2, K4, K6 = invert. Bypass)

A44 = 12 K1+K2 25 %
K1 50 %
K1+K2+K3 75 %
K1+K3 100 %
(K2 = Bypass)

A44 = 13 K1+K2+K3 17 %
K1+K3 oder K1+K2+K3+K4+K5+K6 33 %
K1 oder K1+K3+K4+K5+K6 50 %
K1+K4+K5+K6 oder K1+K3+K4+K6 67 %
K1+K4+K6 83 %
K1+K4 100 %
(K2, K3, K5, K6 = Bypass)

Dargestellt sind die eingeschalteten Ausgänge ohne Ablösung. Bei einigen Leistungsstufen
sind weitere Kombinationen möglich.
Betrieb mit unterschiedlicher Mess- und Anzeigegröße
Allgemeines
Die Parametrierung erlaubt die unabhängige Auswahl der Mess- und der Anzeigengröße mit den
Parametern A15 und A35. Es gibt die Möglichkeiten Temperaturmessung mit Temperaturanzeige,
Temperaturmessung mit Druckanzeige, Druckmessung mit Druckanzeige und Druckmessung mit
Temperaturanzeige.
Die Messwerte werden im Regler laufend in den äquivalenten Wert der jeweils anderen Einheit,
den Pendantwert, umgerechnet und sind mit der Pendantanzeige abrufbar. Diese Umrechnung
erfolgt stets unter Berücksichtigung des in A37 vorgewählten Kältemittels. Zum Abruf des
Pendantwerts ist in der ersten Bedienebene die Taste 3 kurz zu drücken, wonach der Wert für 3
Sekunden in der Anzeige erscheint. Man beachte, dass längeres Drücken der Taste zum Wechsel
auf Leistungsanzeige führt. Bei Leistungsanzeige ist keine Pendantanzeige möglich.

Mit den Parametern A38 und A39 werden die Eckwerte der Druckmessung definiert. Unabhängig
davon ist der Betriebsbereich des Reglers 0,0...30,0 bar. Bereichsüberschreitungen führen in den
Fällen von Temperaturmessung mit Druckanzeige und Druckmessung mit Temperaturanzeige
sofort zur Anzeige “F b”, was, ebenso wie “F 1” bei Fühlerfehler, zum Abschalten der Regelung
führt. In der Pendantanzeige hat die Meldung “F b” nur Hinweischarakter.

Die Regelparameter sind im unverlierbaren EEPROM-Speicher nur einmal für Temperatur- oder
Druckwerte vorhanden, so dass bei jedem Wechsel der Anzeigegröße in A15 stets neu auf
ungefährliche Werte initialisiert wird. Bei Umschaltung auf Druckanzeige sind die initialisierten
Werte vom gewählten Kältemittel abhängig. Wird das Kältemittel mit A37 gewechselt, wenn in A15
bereits die Druckanzeige vorgegeben ist, wird ebenfalls dem Kältemittel entsprechend neu
initialisiert. Die Initialisierungswerte sind nachfolgend aufgelistet.

Zur Beachtung:
Bereits eingestellte Wertevorgaben werden bei der Umschaltung nicht umgerechnet, sondern mit
den Initialisierungswerten überschrieben. Man wählt daher zuerst die Anzeigegröße in A15 und
gegebenenfalls das Kältemittel in A37, um vergebliche Einstellungen von P-Werten zu vermeiden.
EEPROM auf Temperaturbetrieb teilinitialisieren:

Sollwerte 1 und 1’
S1 = 0,0°C
S1’ absolut = 0,0°C
S1’ relativ = 0,0 K
A59 = 0,0 K

Sollwerte 2 bis 6
P1 absolut = 10,0°C
P1 relativ = 10,0 K
P2 absolut = 20,0°C
P2 relativ = 20,0 K
P3 absolut = 30,0°C
P3 relativ = 30,0 K
P4 absolut = 40,0°C
P4 relativ = 40,0 K
P5 absolut = 50,0°C
P5 relativ = 50,0 K

Hysteresen
P11 – P16 = 1,0 K

Sollwertgrenzen
P17 = -99,9°C
P18 = 99,9°C

Istwertkorrektur
P21 = 0,0 K

Alarmgrenzen
P30 absolut = -99,9°C
P30 relativ = -10,0 K
P31 absolut = 99,9°C
P31 relativ = 10,0 K

Alarmhysterese
P32 = 1,0 K
EEPROM auf Druckbetrieb teilinitialisieren:

für Kältemittel R134A (A37 = 0) für Kältemittel R22 (A37 = 1)

Sollwerte 1 und 1’ Sollwerte 1 und 1’


S1 = 2,0 bar (entspr. 0,7°C) S1 = 4,1 bar (entspr. 0,5°C)
S1' absolut = 2,0 bar S2 absolut = 4,1 bar
S1' relativ = 0,0 bar S2 relativ = 0,0 bar
A59 = 0,0 K A59 = 0,0 K

Sollwerte 2 bis 6 Sollwerte 2 bis 6


P1 absolut = 3,1 bar (entspr. 10,0°C) P1 absolut = 5,8 bar (entspr. 10,0°C)
P1 relativ = 1,1 bar P1 relativ = 1,7 bar
P2 absolut = 4,6 bar (entspr. 20,0°C) P2 absolut = 8,0 bar (entspr. 20,0°C)
P2 relativ = 2,6 bar P2 relativ = 3,9 bar
P3 absolut = 6,7 bar (entspr. 30,0°C) P3 absolut = 10,9 bar (entspr. 30,0°C)
P3 relativ = 4,7 bar P3 relativ = 6,8 bar
P4 absolut = 9,2 bar (entspr. 40,0°C) P4 absolut = 14,2 bar (entspr. 40,0°C)
P4 relativ = 7,2 bar P4 relativ = 10,1 bar
P5 absolut = 12,1 bar (entspr. 50,0°C) P5 absolut = 18,4 bar (entspr. 50,0°C)
P5 relativ = 10,1 bar P5 relativ = 14,3 bar

Hysteresen Hysteresen
P11 – P16 = 0,2 bar (entspr. 1,7 K) P11 – P16 = 0,2 bar (entspr. 1,9 K)

Sollwertgrenzen Sollwertgrenzen
P17 = -0,9 bar (entspr. -67,3°C bei 4,0 mA) P17 = -0,9 bar (entspr. -80,6°C bei 4,0 mA)
P18 = 30,0 bar (entspr. 89,1°C bei 20,0 mA) P18 = 30,0 bar (entspr. 73,1°C bei 20,0 mA)

Istwertkorrektur Istwertkorrektur
P21 = 0,0 bar P21 = 0,0 bar

Alarmgrenzen Alarmgrenzen
P30 absolut = -0,9 bar P30 absolut = -0,9 bar
P30 relativ = -1,0 bar P30 relativ = -1,6 bar
(2,0-1,0 bar entspr. -10,0°C für -10,0 K) (4,1-1,6 bar entspr. -10,0°C für -10,0 K)
P31 absolut = 30,0 bar P31 absolut = 30,0 bar
P31 relativ = 1,1 bar P31 relativ = 1,7 bar
(2,0+1,1 bar entspr. +10,0°C für +10,0 K) (4,1+1,7 bar entspr. 10,0°C für +10,0 K)

Alarmhysterese Alarmhysterese
P32 = 0,2 bar (entspr. 1,7 K) P32 = 0,2 bar (entspr. 1,9 K)
Für Kältemittel R407C (A37 = 2) Für Kältemittel R404A (A37 = 3)

Sollwerte 1 und 1’ Sollwerte 1 und 1’


S1 = 3,6 bar (entspr. -0,1°C) S1 = 5,0 bar (entspr. 0,0°C)
S2 absolut = 3,6 bar S2 absolut = 5,0 bar
S2 relativ = 0,0 bar S2 relativ = 0,0 bar
A59 = 0,0 K A59 = 0,0 K

Sollwerte 2 bis 6 Sollwerte 2 bis 6


P1 absolut = 5,4 bar (entspr. 10,0°C) P1 absolut = 7,1 bar (entspr. 10,0°C)
P1 relativ = 1,8 bar P1 relativ = 2,1 bar
P2 absolut = 7,8 bar (entspr. 20,0°C) P2 absolut = 9,9 bar (entspr. 20,0°C)
P2 relativ = 4,2 bar P2 relativ = 4,9 bar
P3 absolut = 10,7 bar (entspr. 30,0°C) P3 absolut = 13,1 bar (entspr. 30,0°C)
P3 relativ = 7,1 bar P3 relativ = 8,1 bar
P4 absolut = 14,4 bar (entspr. 40,0°C) P4 absolut = 17,2 bar (entspr. 40,0°C)
P4 relativ = 10,8 bar P4 relativ = 12,2 bar
P5 absolut = 18,9 bar (entspr. 50,0°C) P5 absolut = 21,9 bar (entspr. 50,0°C)
P5 relativ = 15,3 bar P5 relativ = 16,9 bar

Hysteresen Hysteresen
P11 – P16 = 0,2 bar (entspr. 1,2 K) P11 – P16 = 0,2 bar (entspr. 1,0 K)

Sollwertgrenzen Sollwertgrenzen
P17 = -0,9 bar (entspr. -76,6°C bei 4,0 mA) P17 = -0,8 bar (entspr. -86,3°C bei 4,0 mA)
P18 = 30,0 bar (entspr. 69,6°C bei 20,0 mA) P18 = 30,0 bar (entspr. 64,2°C bei 20,0 mA)

Istwertkorrektur Istwertkorrektur
P21 = 0,0 bar P21 = 0,0 bar

Alarmgrenzen Alarmgrenzen
P30 absolut = 0,0 bar P30 absolut = 0,0 bar
P30 relativ = -1,4 bar P30 relativ = -1,7 bar
(3,6-1,4 bar entspr. -10,0°C für -10,0 K) (5,0-1,7 bar entspr. -10,0°C für -10,0 K)
P31 absolut = 30,0 bar P31 absolut = 30,0 bar
P31 relativ = 1,9 bar P31 relativ = 2,2 bar
(3,6+1,9 bar entspr. 10,0°C für +10,0 K) (5,0+2,2 bar entspr. 10,0°C für +10,0 K)

Alarmhysterese Alarmhysterese
P32 = 0,2 bar (entspr. 1,2 K) P32 = 0,2 bar (entspr. 1,0 K)
Für Kältemittel R507 (A37 = 4)

Sollwerte 1 und 1’
S1 = 5,1 bar (entspr. 0,0 °C)
S2 absolut = 5,1 bar
S2 relativ = 0,0 bar
A59 = 0,0 K

Sollwerte 2 bis 6
P1 absolut = 7,4 bar (entspr. 10,0 °C)
P1 relativ = 2,2 bar
P2 absolut = 10,1 bar (entspr. 20,0 °C)
P2 relativ = 4,9 bar
P3 absolut = 13,4 bar (entspr. 30,0 °C)
P3 relativ = 8,2 bar
P4 absolut = 17,3 bar (entspr. 40,0 °C)
P4 relativ = 12,2 bar
P5 absolut = 21,9 bar (entspr. 50,0 °C)
P5 relativ = 16,8 bar

Hysteresen
P11 – P16 = 0,2 bar (entspr. 1,0 K)

Sollwertgrenzen
P17 = -0,9 bar (entspr. –84,8 °C bei 4,0 mA)
P18 = 30,0 bar (entspr. 64,5 °C bei 20,0 mA)

Istwertkorrektur
P21 = 0,0 bar

Alarmgrenzen
P30 absolut = -0,9 bar
P30 relativ = -1,7 bar (5,1-1,7 bar entspr. -10,0 °C für -10,0 K)
P31 absolut = 30,0 bar
P31 relativ = 2,2 bar (5,1+2,2 bar entspr. +10,0 °C für +10,0 K)

Alarmhysterese
P32 = 0,2 bar (entspr. 1,0 K)

Anstelle der Einheit “bar” kommt auch die Einheit “Pascal” in Gebrauch.
Es ist 1 mbar = 1 hPa.
LON-Bus und serielle Kommunikation
Allgemeines
Das Regelprogramm sieht einige normierte LON-Schnittstellenvariablen vom Typ “SNVT” vor, die
die Kommunikation mit externen Geräten über den Lon-Bus ermöglichen. Es sind Eingangs- und
Ausgangsgrößen zu unterscheiden. Die Eingangsgrößen erlauben Wertevorgaben für den Regler,
die sofort für die Regelung zur Verfügung stehen. Die Ausgangsgrößen liefern Messwerte und
Zustandsinformationen aus dem Gerät nach außen.

Automatischer Variablenupdate
Bei jeder Änderung des Wertes im Regler werden die zugehörigen Ausgangsvariablen aktualisiert.
Ohne Zustandsänderung werden die Werte alle “nciMaxSendTime” Sekunden aktualisiert. In der
Variablen “nciMaxSendTime” werden Werte kleiner 0,1 Sek. als “0” interpretiert und führen dazu,
dass nicht mehr zyklisch, sondern nur noch bei Änderung gesendet wird.
Änderungen der Eingangsvariablen werden im Regler sofort berücksichtigt und führen zu einem
EEProm-Schreibzugriff. Man beachte die begrenzte Zahl möglicher Speicherzyklen.

Definition der Standard Netzwerkvariablen

Object "Stufenschaltwerk"
Variablenname Typ Input/Output Wertebereich Auflösung
nviSetPointTemp SNVT_temp_p Input –273,17...327,66°C 0,01°C
nviSetPointPress SNVT_press Input –32,768...32,767 bar bzw. 0,001 bar
–32768...32767 hPa bzw. 1 hPa
nviStandbyMode SNVT_lev_disc Input 0...255 -----

nvoActualTemp SNVT_temp_p Output –273,17...327,66°C 0,01°C


nvoActualPress SNVT_press Output –32,768...32,767 bar bzw. 0,001 bar
–32768...32767 hPa bzw. 1 hPa
nvoRelayState SNVT_state Output On/Off für K1...K7 -----
nvoPowerPercent SNVT_switch Output 0...100 %, On/Off+Fehler 0,5 %
nvoHrsCompr1 SNVT_time_hour Output 0...65535 Std. 1 Std.
nvoHrsCompr2 SNVT_time_hour Output 0...65535 Std. 1 Std.
nvoHrsCompr3 SNVT_time_hour Output 0...65535 Std. 1 Std.
nvoHrsCompr4 SNVT_time_hour Output 0...65535 Std. 1 Std.
nvoHrsCompr5 SNVT_time_hour Output 0...65535 Std. 1 Std.
nvoHrsCompr6 SNVT_time_hour Output 0...65535 Std. 1 Std.

Object "0"
Variablenname Typ Input/Output
nvoStatus SNVT_obj_status Output object status, siehe SNVT-Liste
nciNetConfig SNVT_config_src Input configuration, siehe SNVT-Liste
nviRequest SNVT_obj_request Input object request, siehe SNVT-Liste
Definition der Standard Netzwerkvariablen

nviSetPointTemp
Diese Eingangsgröße wird beim Eintreffen als Temperatursollwert interpretiert und zunächst mit
Rundung auf die Auflösung 0,1°C umgestellt. Ist der Regler auf Druckanzeige parametriert, wird
der äquivalente Drucksollwert berechnet. In jedem Fall findet eine Begrenzung auf den
Einstellbereich gemäß P17 und P18 statt. Der Sollwert wird dann als neuer Hauptsollwert
abgespeichert und steht sofort für die Regelung zur Verfügung, falls nicht gerade auf einen frei
einstellbaren Nebensollwert geregelt wird. Der bisherige Hauptsollwert wird überschrieben. Der
Eingangswert 0x7FFF ist ungültig und wird ignoriert, ebenso alle errechneten äquivalenten
Drucksollwerte außerhalb -0,9...30,0 bar.

nviSetPointPress
Diese Eingangsgröße wird beim Eintreffen als Drucksollwert interpretiert und zunächst mit
Rundung auf die Auflösung 0,1 bar umgestellt. Ist der Regler auf Temperaturanzeige parametriert,
wird der äquivalente Temperatursollwert berechnet. In jedem Fall findet eine Begrenzung auf den
Einstellbereich gemäß P17 und P18 statt. Der Sollwert wird dann als neuer Hauptsollwert
abgespeichert und steht sofort für die Regelung zur Verfügung, falls nicht gerade auf einen frei
einstellbaren Nebensollwert geregelt wird. Der bisherige Hauptsollwert wird überschrieben.
Eingangswerte außerhalb -0,9...30,0 bar werden ignoriert, falls stets der errechnete äquivalente
Temperaturwert als Sollwertvorgabe herangezogen wird.

nviStandbyMode
Diese Eingangsgröße dient zum Einschalten des Reglers oder zum Abschalten auf Standby.
Werte > 0 führen zum Einschalten, falls vorher ausgeschaltet war und der Wert 0 führt zum
Abschalten, wenn vorher eingeschaltet war. Der Eingangswert 0xFF ist ungültig und wird ignoriert.
Bei dieser externen Umschaltmöglichkeit muss als Voraussetzung die Standby-Taste des Reglers
mit A45 aktiviert sein, damit jederzeit ein manueller Eingriff möglich ist.

nvoActualTemp
Diese Ausgangsgröße stellt den aktuellen Temperaturistwert zur Verfügung. Ist der Messeingang
auf Druckmessung parametriert, wird der aktuelle Druckistwert auf den äquivalenten
Temperaturwert umgerechnet und in dieser Variablen ausgegeben. Man beachte, dass bei der
Umstellung auf das Zahlenformat dieser SNVT-Variablen die interne Auflösung des Reglers von
0,1°C effektiv erhalten bleibt.
Im Fehlerfall wird der Wert 0x7FFF ausgegeben.

nvoActualPress
Diese Ausgangsgröße stellt den aktuellen Druckistwert zur Verfügung. Ist der Messeingang auf
Temperaturmessung parametriert, wird der aktuelle Druckistwert auf den äquivalenten
Temperaturwert umgerechnet und in dieser Variablen ausgegeben. Man beachte, dass bei der
Umstellung auf das Zahlenformat dieser SNVT-Variablen die interne Auflösung des Reglers von
0,1 bar effektiv erhalten bleibt.
Im Fehlerfall wird der Wert 0x7FFF ausgegeben.

nvoRelayState
Diese Ausgangsgröße gibt den aktuellen Schaltzustand der Ausgangsrelais K1...K7 an. Dabei ist
K1 in Bit 0, K2 in Bit 1, ... usw. wiedergegeben. Bit 7...Bit 15 sind ungenützt.

nvoPowerPercent
Diese Ausgangsgröße gibt die aktuelle Kühlleistung gemäß dem Stand der Ausgangsrelais unter
Berücksichtigung der parametrierten Betriebsart an. Bei der Bestimmung des auszugebenden
Leistungswertes wird der nominelle Prozentwert gemäß der Auflösung von 0,5 % gerundet.
nvoHrsCompr1
nvoHrsCompr2
nvoHrsCompr3
nvoHrsCompr4
nvoHrsCompr5
nvoHrsCompr6
Diese Ausgangsgröße gibt die Ein-Zeit des Ausgangs K1-K6 und damit die Betriebsstunden der
hier angeschlossenen Komponente an. Nach Erreichen des Maximalwertes von 65535 Stunden
beginnt die Ausgabe wieder mit 0 Stunden. Die Zeitregistrierung am Regler wird ohne Rücksicht
auf diesen Überlauf in Tagen und Jahren weitergeführt.

Bindeinformationen
Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten SET, AUF und AB wird eine “Service-Pin”-Message
abgeschickt, im Display erscheint dabei die Versionsnummer der Software.
Auf ein “Wink”-Kommando reagiert der Regler mit Blinken der Lampe “°C” für 3 Sekunden.
Bei der Verwendung mit dem Datenlogger muss bedacht werden, dass beim Binden die Subnet-
und die Node-Nummer verändert werden können. Die Domain muss weiterhin “0” bleiben. Die
neuen Nummern sind nach einem Regler-Reset mit den Parametern L0 und L1 abfragbar. Diese
Parameter dürfen nach dem Binden nicht mehr verändert werden, was im Regler durch Abfrage
der Variablen “nciNetConfig” sichergestellt wird.
Anbindung an den Datenlogger
Allgemeines
Die nachfolgend aufgelisteten Messwerte sowie Ein- und Ausgänge sind über die LON-
Feldbusschnittstelle für den Datenlogger TRL1 zugänglich. Die Sollwerte und Parameter sind
prinzipiell alle zugänglich.

Datenloggerprotokoll

Parameterwerte (lesbar und schreibbar)


Veränderbare Parameter P1,P2,P3,P4,P5,P11,P12,P13,P14,P15,P16,P17,P18,P19,P21,
P30,P31,P32,P33,P34,P35,P36,P37,P38,P39,P40,P41,P42,P43,P44,
A1,A2,A3,A4,A5,A6,A10,A11,A12,A13,A14,A15,A16,A17,A18,A20,A21,
A22,A23,A24,A25,A30,A31,A32,A33,A34,A35,A36,A37,A38,A39,
A40,A41,A42,A43,A44,A45,A51,A52,A53,A54,A55,A56,A59,L0,L1
Verstellbare Sollwerte S1, S11 (=S1')
Speicher-
Istwerte (nur lesbar) Adresse
Istwert Temperatur A1 0
Istwert Druck A2 1
Istwert Leistung A3 2
Reglerstatus (lesbar) D1 3

Bit 0: Standby-Mode ("1", wenn "Ein")


Bit 1: Schaltzustand Eingang E1
Bit 2:
Bit 3:
Bit 4:
Bit 5:
Bit 6: Schaltzustand Ausgang K1
Bit 7: Schaltzustand Ausgang K2
Bit 8: Schaltzustand Ausgang K3
Bit 9: Schaltzustand Ausgang K4
Bit 10: Schaltzustand Ausgang K5
Bit 11: Schaltzustand Ausgang K6
Bit 12:
Bit 13:
Bit 14:
Bit 15: Alarm (=K7) aktiv

Status (veränderbar)
Reglerstatus Bit 0: Standby-Mode ("1", wenn "Ein") 0
Statusmeldungen

Meldung Ursache Maßnahmen

F1L Fühlerfehler, Widerstand zu niedrig, Fühler kontrollieren


Kurzschluss
F1H Fühlerfehler, Widerstand zu hoch, Fühler kontrollieren
Fühlerbruch
Fb Überschreitung des Arbeitsbereichs. Einhalten des Arbeitsbereichs
Wird als Fehler interpretiert, wenn die
Messgröße (P35) und die
Anzeigegröße (P15) unterschiedlich
sind. In der Pendantanzeige hat die
Meldung nur Hinweischarakter.
Blinkende Temperaturalarm bei Über- oder
Anzeige Untertemperatur (falls aktiviert)
EP Datenverlust im Parameterspeicher Falls durch Netz Aus-/Einschalten der
(Regelkontakt 1 und 2 sind stromlos) Fehler nicht zu beseitigen ist, muss
der Regler repariert werden

Hinweis: Im Fehlerfall und im Alarmfall, falls entsprechend parametriert, blinkt die Anzeige.
Technische Daten zu ST710-PWHVM.26
Eingang
E1: Extern potentialfreier Schaltkontakt

Messeingänge
F1: Widerstandsthermometer Pt100-3L
Messbereich: -200°C...350°C
Genauigkeit: 0,5K +/- 0,5 % über den gesamten Temperaturbereich, ohne Fühler
Arbeitsbereich bei Temperaturanzeige wie Messbereich des Sensors, sonst –0,9...30,0 bar bzw.
–65...85 °C bei R134A und -80...63 °C bei R507.

F2: Linearer Eingang 4...20 mA, optional auch 0...20 mA lieferbar.


Messgenauigkeit bezogen auf den Regler +/-0,7 % vom Messbereich.
Der Anzeigenbereich ist durch Parametereinstellungen anzupassen.
Arbeitsbereich bei Druckanzeige wie Sensormessbereich, sonst –65...85 °C bzw. –0,9...30,0 bar
bei R134A und –80...63 °C bei R507.

Ausgänge
K1: Relais, Schließerkontakt, 6A 250V
K2: Relais, Schließerkontakt, 6A 250V
K3: Relais, Schließerkontakt, 6A 250V
K4: Relais, Schließerkontakt, 6A 250V
K5: Relais, Schließerkontakt, 6A 250V
K6: Relais, Schließerkontakt, 8A 250V
K7: Relais, Schließerkontakt, 8A 250V
Bitte beachten: Der Dauerstrom an der Anschlussklemme A, Pin 9, ist der Summenstrom für die
Relais K1 - K6 und darf nicht höher als 8 A sein !

Anzeigen
Eine vierstellige LED-Anzeige, 12 mm hoch, Farbe rot
3 LED-Lampen, Durchmesser 3mm, für Statusanzeigen

LON Kommunikationsschnittstelle
abgeschirmte 2-Draht-Leitung, Twisted Pair, 78kBaud, unpolar,
maximale Leitungslänge 100m,
Schnittstellentreiber: RS485, galvanisch nicht getrennt.
Das Netzwerk muss in Linien-Topologie aufgebaut sein und beidseitig mit einem Widerstand von
jeweils 120 Ohm abgeschlossen werden.

Stromversorgung
12...24 V AC (50/60 Hz) bzw. 16...36V DC, Leistungsaufnahme max. 3 VA

Umweltbedingungen
Lagertemperatur: -20...+70°C
Arbeitstemperatur: 0...+55°C
Relative Feuchte: max. 75% keine Betauung

Gewicht
ca. 130 g

Identnummer: 175539
Anschlüsse
Schraub-Steckklemmen
Klemme A: 12-polig, Raster 5,0 mm, für Kabel bis 2,5 mm²
Klemme B: 11-polig, Raster 3,5 mm, für Kabel bis 1,5 mm²

Schutzart
IP65 von vorne, IP00 von hinten

Einbauangaben
gebaut für Schalttafeleinbau
Frontmaß: 84 x 42 mm
Schalttafelausschnitt: 67,2 x 31,2 mm
Einbautiefe: ca. 90 mm mit Anschluss

Identnummer: 175539

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