Reichert Polyvar Brochure de
Reichert Polyvar Brochure de
~ MHUS 06131611
~ ~ ODENSE 09158030
POLYVAR
Weitfeld-Photomikroskop
Das Konzept Das Resu Itat
Das POLYVAR ist ein Weitfeld-Photomikroskop, das in Immer- bei allen Verfahren und mit jedem Zubehr -
seiner optischen Qualitt, seinem mechanischen Auf- ergibt sich
bau und in seiner Ausbaufhigkeit in der hchsten die g leiche Optikqualitt ... da einheitliche Objektiv-
Leistungsklasse liegt. typen fr alle Methoden verwendet werden
ln jedem Detail sorgfltig durchdacht, in vielen Details
durch neue Ideen ergnzt, wurde das Gert so die gleiche Sehfeldzahl .. . (30)
aufgebaut, da diese Leistung nicht nur in der Theorie die gleiche Vergrerung . .. da keine Tubuslinsen mit
existiert, sondern in der tglichen Praxis auch tatsch- Reduktionsfaktoren, keine Zwischentuben und keine
lich zur Verfgung steht- in jedem Arbeitsgebiet, mit Opakilluminatoren mehr notwendig sind
vernnftigem Aufwand und ohne komplizierte Manipu-
der g leiche Bi ldeindruck . . . da kein Okularwechsel
lationen . notwendig ist. Die Vergrerungen werden mit dem
eingebauten Wechsler 0,8x/1 x/1 ,25x/2x verndert;
Einste ll- oder Maraster werden als Leuchtfiguren
eingespiegelt
Die Anwendung
Das POLYVAR bietet somit optimale Voraussetzungen
fr den universellen Einsatz in der Wissenschaft.
Die Summe seiner Eigenschaften macht es mglich,
-mit einem Satz sinnvoll ausgewhlter Objektive,
-ohne Verlust an Qualitt und Information
-die gleiche Objektstelle
- in raschem Wechsel der Methode
zu untersuchen und die verschiedenartigen Darstellun-
gen miteinander zu vergleichen und zu ergnzen.
Das POLYVAR kann aber auch in se inem Leistungs-
umfang bewut begrenzt und auf ausgewhlte Arbeits-
gebiete abgestimmt werden. Optisch immer auf dem
Die Realisierung gleichen- dem Hchststand der Technik entsprechen-
den- Niveau, sind Objektive, Lichtquellen, Kontrastver-
Eine der Voraussetzungen fr dieses Konzept waren fahren und das Zubehr frei whlbar.
neue Objektivtypen, die als Planchromate bzw. Plan- Ob Histologie, Immunologie oder Zyto logie, ob Weit-
apochromate fr Tubuslnge oo berechnet wurden. feld-Photographie, Fluoreszenz oder lnterferenzkon-
Dank ihrer optimalen Korrektion besitzen diese Objek- trast,
tive nicht nur hchste Brillanz, Auflsung und Planheit, immer ist das POLYVAR ein Gert "nach Ma",
sondern behalten diesen Standard ber das groe- der immer stimmt die Relation von Preis und Leistung.
Sehfeldzahl 30 entsprechende- Objektfeld. Gleichzei-
tig sind sie kompromilos verwendbar fr alle blichen
Kontrastmethoden wie
- Hellfeld
- Dunkelfeld
- Phasenkontrast
- Interferenzkontrast
- Polarisation
- Auflicht- und Durchlicht-Fiuoreszenz und
-fr Fluoreszenz-Mischmethoden.
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Form und Funktion Alle Bedienungselemente sind voll integriert, immer in
Sichtweite und immer bequem zu erreichen .
Ganz zweifellos ist das POLYVAR eines der attraktivsten Bei allen Verfahren und mit jedem Zubehr ergibt sich
Gerte auf dem Weltmarkt. die gleiche Arbeitsposition . .. da keine mechanischen
Diese Wirkung entsteht nicht zuletzt durch die Tatsa- Vernderungen am Stativaufbau, keine Lagenderun-
che, da bei diesem Gert Form und Funktion eine gen einze lner Bauteile, wie Tuben, Tische oder Revol-
besonders harmonische Einheit bilden. Kameras und ver auftreten,
Lichtquellen sind keine aufgesetzten Fremdkrper der gleiche Platzbedarf .. . da keine seitli chen Zustze
mehr, sondern verschmelzen mit dem Grundgert zu notwendig sind,
einer formschnen Si lhouette.
Die Fokussierung des Tisches und die Verschiebung der gleiche Bedienungskomfort ... da die unvernderte
des Objektes erfolgen mit Hefliegenden koaxialen Bi ldeinste ll ung mit bersichtlich und logisch angeord-
Trieben . Einblickwinkel und Einblickhhe des binoku- neten Bedienungselementen mglich ist.
laren Tubus sind auf die Lage dieser Triebe sorgfltig
abgestimmt. Zur Orientierung der Objektstruktur kann
der Tisch in einer um 180 drehbaren Halterung geliefert
werden .
Auch die Anordnung aller anderen Komponenten ist
ergonomisch optimal und sichert bequeme und erm -
dungsfreie Arbeit.
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Das POLYVAR- Modulsystem 2. Vergrerungswechsler-Modul
Eine Drehscheibe zum Einbau von 4 Optikelementen -
Bei konventionell gebauten Mikroskopen werden wahlweise mit Vergrerungsstufen O,Bx/1 x/1,25x und
Zusatzgerte und Optikausrstungen zwar oftmals 2x bzw. mit Bertrandlinse.
gekauft, aber in der Praxis nur selten benutzt. Das liegt 3. Auflicht-Module
daran, da der Einbau und der Wechsel dieser Teile Verschiedene dichroitische Teilerspiegel mit Erreger-
meist recht kompliziert und hufig mit Qualittsver- und Sperrfilter fr Auflicht-Fiuoreszenz-Anregung. Tei -
lusten verbunden ist. lerspiegel mit 50/50%-Teilung fr Auflichtbeleuchtung.
Beim POLYVAR werden alle zustzlich gewhlten 4. Dual-Reflex-Modul@
Optikkomponenten und Bauteile ein fr alle Mal fest mit Ein Teilerprisma fr den Anschlu von TV- und
dem Grundstativ verbunden, mit Hilfe von optomecha- Filmkameras, mit gleichzeitiger Bildkontrolle im Bino-
nischen Modulen in Funktion gebracht und mit diesen tubus. Fr Einspiegelung von Leuchtzeigern, Rastern,
ebenso schnell und einfach wieder ausgeschaltet. Die Skalen sowie der Zeichenflche (Bildanalyse).
Parameter des Gertes bleiben unverndert und die 5/6. Filter-Modul
Manipulationen in allen Varianten problemlos. 2 Drehscheiben zum Einbau von jeweils 5 Neutral- und
Farbfiltern bzw. zur Ergnzung mit Erregerfiltern fr die
1. Interferenzkontrast-Modul CD Durchlicht-Fiuoreszenz-Mikroskopie.
Ein Hauptprisma im Optiktrger eingesetzt, wirksam fr 7. Spiegel-Modul
die Objektive 10x, 25x, 40x, 100x. Verschiebbar zur Ein ausschaltbarer Umlenkspiegel im Kreuzungspunkt
Vernderung der Kontrastarten von schwarz/wei bis der beiden Beleuchtungsstrahlengnge fr alternative
zu den Interferenzfarben 1. Ordnung und kombinierte Beleuchtung.
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Der Vergrerung swech sler Weitfeld - Photoeinrichtung
ist wirksam auf Einblicktubus und ein vollautomatisches System mit manuellem Zug riff
Kamera.
Die gemessene He lli gkeit, die eingestellte Filmempf indlichkeit und das
Gesamtvergrerung im Einb li cktubus: Kameraformat werden von dem eingebauten Rechner automatisch
VGes = Vbj x Vok = qw verarbeitet, die Be lichtungsze it erm itte lt und der elektronische Ver-
schlu programmiert. Gleichze itig wird die Belichtungsze it auf der
Leuchtdioden-Skala des Steuergertes numerisch angeze igt.
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Blut 1600 : 1
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Hellfeld Dunkelfeld
Nach wie vor bleibt der wesentliche Anteil an der Durch die Lichtfhrung im Dunkelfeld-Kondensor ge-
Mikroskopie den konventionellen Hellfeld-Untersu- langen nur jene Lichtstrahlen in das Objektiv, die vom
chungen von gefrbten oder von der Natur aus Prparat gebeugt werden. Die Details erscheinen daher
kontrastreichen Objekten vorbehalten. Das Prparat hell auf dunklem Grund. Selbst Objektdetails, die
wird mit Hilfe eines Kondensors mit sichtbarem Licht bereits unter dem Auflsungsvermgen des Objektivs
durchleuchtet, die Prparatstruktur durch Absorption liegen, werden durch diesen Beleuchtungseffekt noch
und Farbe deutlich wiedergegeben. sichtbar. Ein wichtiges Anwendungsgebiet des Dunkel-
feldes liegt daher bei kleinen und kleinsten Objekten,
wie sie z. B. in der Mikrobiologie auftreten.
Phasenkontrast Interferenzkontrast
Besitzen mikroskopische Prparate keinen Kontrast- Mit dem differentiellen Interferenzkontrast (nach
unterschied in ihren Strukturdetails und kann - oder Nomarski) werden Details in kontrastarmen und insbe-
will - man diese Objekte nicht frben, so ist eine sondere klar durchsichtigen Prparaten deutlich und
deutliche Darstellung meist im Phasenkontrast mg- ohne strende Lichthfe (Halos) sichtbar gemacht.
lich. Bei diesem Verfahren werden in jedem Prparat nderungen in Brechzahl und Dicke innerhalb des
vorhandene Phasenunterschiede im Amplituden- Prparates werden durch das optische System in
Unterschiede umgewandelt und damit als Hell-Dunkel- Interferenzfarben oder einem stark plastischen
Kontrast sichtbar. Schwarz-Wei-Kontrast dargestellt. Das Verfahren wird
meist alternierend zum Phasenkontrast verwendet.
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Quergestreifte Muskulatur 800 : 1 Weizenkorn , Anschliff 32 : 1
Auflicht-Fiuoreszenz Mischmethoden
Bei diesem Verfahren wird das Objekt durch das Auflicht- Fiuoreszenz und Interferenzkontrast
Objektiv ber einen Illuminator beleuchtet, in den ein Da durch die Auflicht- Beleuchtungausschlielich fluo-
Interferenz-Teilerspiegel eingebaut ist. Die Auflicht- reszierende Strukturen angeregt werden, ist es oftmals
Anregunghat auf Grund ihrer Intensitt und Brillanz der notwendig, das Prparat in seiner Gesamtheit auch mit
Fluoreszenzmikroskopie neue Impulse gegeben und konventionellen Kontrastmethoden darzustellen. So
deren Anwendungsbereich in Forschung und Routine lassen sich die mit Auflicht-Fiuoreszenz angeregten
wesentlich erweitert. fluoreszierenden Prparatdetails der Abbildung in
Dunkelfeld, Interferenzkontrast oder Phasenkontrast
berlagern und damit sehr einfach lokalisieren .
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Auf Iicht-FI uoreszenz Auflicht-Fiuoreszenz- Module
An diesem Gert gibt es keinen Opakilluminator mehr! Die Fluoreszenz-Anregung im Auflicht erfolgt ber
Wir haben auf der Basis unseres neuen - fr Tubus- dichroitische TeilerspiegeL Diese reflektieren kurzwel-
lnge oo berechneten- Optiksystemes eine attraktivere liges Licht verlustfrei durch das Objektiv auf das Objekt
Alternative gefunden: und lassen gleichzeitig das emittierte langwelligere
Licht ungeschwcht zum Okular durch. Die dichroiti-
Die Funktion des konventionellen Opakilluminators schen Teiler werden gemeinsam mit den sorgfltig
bernimmt ein einfacher Teiler-Modul, der zwischen abgestimmten Erreger- und Sperrfiltern in die aus-
Objektiv und Okular eingebaut werden kann. Dabei tauschbaren Module eingebaut. Diese sind fr Fluores-
bleibt die Tubuslnge und die Gesamtvergrerung, zenz-Anregungen im UV-, Blau- und Grn-Bereich
der Objektfeld-Durchmesser und die Bildhelligkeit lieferbar.
unverndert. Auch dieselben Objektive am selben
Revolver bleiben in Funktion, so da auch die Bildein-
stellung und die Arbeitsstellung von Tisch und Tubus
erhalten bleiben.
Im Gegensatz dazu knnen bei den blichen Gerten
mit endlicherTubuslnge die Opakilluminatoren nur als
Zwischentubus oder anstelle des Durchlicht- Revolvers
montiert werden. Dies aber bewirkt die nderung der
Tubuslnge, die Erhhung der Gesamtvergrerung Auflicht- Module
(1 ,25x bis 1,6x) und die Reduktion von Sehfeldzahl und
Helligkeit. Meist ist ein zweiter Objektivsatz, immer der Zur Beleuchtung von undurchsichtigen Objekten (ohne I
Umbau des Gertes und dadurch die Neueinstellung Deckglas) mit sichtbarem Licht sind Module fr
Hellfeld, Dunkelfeld und Polarisation bzw. Interferenz-
I
des Bildes notwendig.
kontrast lieferbar.
Die Vorteile des POLYVAR sind somit klar ersichtlich: Die zugehrigen Objektive entsprechen in der Leistung
einfachste Bedienung, rascher bergang von Durch- den Durchlichtsystemen und besitzen die gleiche
licht zu Auflicht und optimale Bildqualitt in beiden Abstimmlnge. Somit knnen beide Objektivtypen
Verfahren. nicht nur in zwei Revolvern, sondern auch gemeinsam
Auflicht-Modulegibt es in vielen Varianten; jeweils zwei in einem Auflichtrevolver montiert und gewechselt
davon sind zur alternativen Anwendung gleichzeitig im werden. Nicht mehr an einen speziellen Opakillumina-
Stativ eingesetzt; eine beliebige Anzahl kann zustzlich tor gebunden, sind erstmals beide Beleuchtungsarten
gewhlt und mhelos von auen gewechselt werden. rasch und alternierend zu realisieren.
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Beleuchtung
Auffal lend an der Silhouette des Grundstatives ist das
Fe hlen eines Lampenhauses.
ln unse re r neuartigen Lampenano rdnung ist die Licht-
quelle im Obe rte il des Statives ein gebaut. Vo n dort w ird
das Licht nach unte n und dann ber zwei Sp iege l in den
Kond enso r ge lenkt.
Fr die Grund ausr stung bewirkt dies ledi g lich die
CD bequeme Bedienbarkeit und das form schne Styling .
Bei Ergn zung mit einer Hochlei stungsl euchte bil det
diese Anordnung jedoch die Basis fr ein e sehr f lex ible
und leistungsfhige Doppellampe. Im Gegen satz zu
allen konventionellen Gerten bentigt diese jedoch
kein Spiegelh aus und bewirkt keine wesentliche Umge-
/ staltung der Beleuchtungsanlage. Es gengt, das
Lampenh aus an der Hinterseite des Statives anzuset-
zen . Der Brenner leuchtet direkt und ohne Lic htverlu st
nach vorne in den Auflicht- lllumin ator, das Licht k reu zt
dabei den Strahleng ang der Halogenlampe.
Je nachdem, ob einer der beiden Zweige abgedec kt
oder freigegeben wird, ergibt bereits diese einfache
Anordnung:
Li chtquellen
Bereits in das Grundgert ist eine 100 Watt-Niedervolt-
Halogenlampe eingebaut, die durch ihr gleichmiges
Wendel und die hohe Leuchtdichte ideale Eigenschaf-
ten als Mikroskop- Beleuchtung besitzt. Die Farbtempe-
@ ratur liegt bei 3200 K.
Das groe Lampenhaus kann Lichtquellen bis 250 Watt
aufnehmen:
Der HBO 200-Quecksilberdampf-Hchstdruck- Brenner
ist die beste und rationellste Lichtquelle fr die
Fluoreszenz-Mikroskopie in Durch- und Auflicht
Im sichtbaren Spektralbereich liefert der HBO- Brenner
ein etwa 7x helleres Bild als die Halogenlampe, die
Farbwiedergabe ist jedoch nicht korrekt.
Der XBO-Xenonbrenner liefert etwa die dreifache
Helligkeit der Halogenlampe, die Farbtemperatur
betrgt ca. 6000 K (Tageslicht- Farbfilm) . Lichtstrke
@ und spektrale Verteilung des Xenon - Lichtes erlauben
nicht nur die Verwendung fr die Farbphotographie,
sondern auch fr Blaulicht- Fluoreszen z-Anregung.
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Abmessungen :
Einblickhhe ber Tisch 440 mm
Einblickwinkel 26
Mattscheiben-Mitte ber Tisch 590 mm
Grte Tiefe (mit Zusatzleuchte) 700 mm
Platzbedarf auf dem Arbeitstisch
(einschlielich Transformator und
Steuergert) ca. 1000 mm
C. REICHERT AG. HERNALSER HAUPTSTRASSE 219 A-1170 WIEN AUSTRIA TEL. 4616 41 TELEX 07/48 72
PRINTED IN AUSTRIA 21,40/2. K- POLYVAR - D- 4/80