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Term Ident

Das Dokument behandelt die Einführung in die medizinische Terminologie. Es erklärt grundlegende Begriffe wie die Zusammensetzung der medizinischen Fachsprache aus verschiedenen Sprachen wie Griechisch, Latein und Arabisch. Des Weiteren werden wichtige Prä- und Suffixe sowie Deklinationen vorgestellt.

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Das Dokument behandelt die Einführung in die medizinische Terminologie. Es erklärt grundlegende Begriffe wie die Zusammensetzung der medizinischen Fachsprache aus verschiedenen Sprachen wie Griechisch, Latein und Arabisch. Des Weiteren werden wichtige Prä- und Suffixe sowie Deklinationen vorgestellt.

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Skriptum

Skriptum
Medizinische
Terminologie
Medizinische
Terminologie
Zahnmedizin
Zahnmedizin
Skriptum
Praktikum
Medizinische
Terminologie
Zahnmedizin

von
Wolfgang G. Locher,
Kamal S. Kolta und Sabine Vogt

Praktikum
Institut fr
Geschichte der Medizin
Ludwig-Maximilians-Universitt
Wintersemester
2008/09
Mnchen

Inhaltsverzeichnis
Vorwort . 3
Empfohlene Lehrbcher. 4
I.

Einfhrung 5

II.

Bezeichnung der Fachgebiete ..... 11

III.

Suffixe ... 13

IV.

Prfixe ... 17

V. Die fnf Deklinationen der lateinischen Sprache... 20

bungsbeispiele zu den Deklinationen . 25

VI. Nach Sachgruppen geordneter Wortschatz 27

Medikamente ... 27

Rezeptangaben 27

Wichtige Termini aus der Zahnmedizin 28

Zahnmedizinisch relevante Lage- und


Richtungsbezeichnungen 29

Lateinische Redewendungen ... 29

VII. Lernvokabeln... 30

Vorwort
Die Medizinische Terminologie als die Lehre und die Wissenschaft von den medizinischen
Fachausdrcken gehrt seit Anfang der 1970er Jahre zum Studium der Human- und Zahnmedizin.
Rcklufige Latein- und Griechischkenntnisse der Schulabgnger lieen damals das Bedrfnis
aufkommen, im Rahmen des Studiums einen Zugang zu der mit viel Griechisch und Latein
operierenden medizinischen Fachsprache zu finden. So kam es zur Eingliederung der
medizinischen Terminologie in das Studierpensum, um die angehenden Zahnrztinnen und
Zahnrzte mit den Grundregeln ihrer zuknftigen Wissenschaftssprache vertraut zu machen. Heute
registrieren wir ein wieder aufgekommenes Interesse an den alten Sprachen Latein und Griechisch.
brigens: Bis vor 200 Jahren sind auch an unserer Universitt viele Vorlesungen noch in
lateinischer Sprache gehalten worden. Jeder Zuhrer vermochte damals dem lateinischen Vortrag
eines Professors zu folgen. Und bis in die erste Hlfte des 19. Jahrhunderts haben die Studierenden
ihre Dissertationen in Latein geschrieben.
Das Praktikum der Medizinischen Terminologie ist kein Latein- oder Griechischkurs, sondern
versteht sich auch als ein erster Streifzug durch Medizin und Zahnheilkunde.
Aufgabe und Zweck der Medizinischen Terminologie als akademisches Lehrfach ist es, den
Studierenden mit der medizinischen Fachsprache als einem differenzierten sprachlichen Ausdrucksmittel vertraut zu machen. Grundstzlich geht es dabei einerseits um die Beschreibung
medizinischer Sachverhalte und andererseits um den Transfer zwischen allgemeinverstndlicher
Alltagssprache und einer dem Laien fremden wissenschaftlichen Fachsprache.

Empfohlene Lehrbcher:
Caspar Wolfgang: Medizinische Terminologie. Lehr- und Arbeitsbuch. 2. Aufl. Stuttgart, New
York 2007.
Friedbichler, Ingrid und Michael Friedbichler: Fachwortschatz Medizin. Englisch. KWiC Key
Words in Context. Sprachtrainer und Fachwrterbuch in einem. 2. Aufl. Stuttgart 2003.
Gadebusch Bondio, Mariacarla und Hartmut Bettin: Lingua medica. Lehrbuch zur medizinischen
und zahnmedizinischen Terminologie. Berlin 2007.
Karenberg, Axel: Fachsprache Medizin im Schnellkurs. Fr Studium und Berufspraxis. 2. Aufl.
Stuttgart 2007
Michler, Markwart und Jost Benedum: Einfhrung in die Medizinische Fachsprache. Medizinische
Terminologie fr Mediziner und Zahnmediziner auf der Grundlage des Lateinischen und
Griechischen. Berlin u.a. 1972.
Pera, Franz und Heinz-Peter Schmiedebach: Medizinischer Wortschatz. Terminologie kompakt.
Berlin 2007.
Pschyrembel, Wilibald: Klinisches Wrterbuch. 261. berarb. und erw. Aufl. Berlin, New York
2007.
Schumacher, Gert-Horst, Gente Michael: Odontographie. 5. Auflage, Heidelberg 1995
Wilmanns, Juliane C. und Gnther Schmitt: Die Medizin und ihre Sprache. Lehrbuch und Atlas der
Medizinischen Terminologie nach Organsystemen. Mnchen 2002.

Abkrzungen:
lat. = Latein
gr. = Griechisch
f. = feminin
m. = maskulin
n. = neutrum

I. Einfhrung
1. Medizinische Terminologie Was ist das?
Medizinische Terminologie ist die Lehre und die Wissenschaft von den in der Heilwissenschaft
benutzten Fachausdrcken.
Erluterung des Begriffs:
1.

Medizin = das Wissen und die Handlungswissenschaft von Prvention (Vorbeugung),


Diagnose (Erkennen und Feststellen) und Therapie (Behandlung) von Krankheiten.

2.

Das Wort Terminologie besteht aus folgenden Teilstcken:


Termin(us) - o (Bindevokal) - log(os) - ie (Endung)

logos (gr.) : Wort, Geist, Verstand; Lehre, Wissenschaft.


Die Endung -ie bringt in diesem Fall ebenfalls noch einmal ein Wissensgebiet zum Ausdruck.
Terminus (lat) : Grenzpfahl, Grenze, Mark - von terminare eine Grenze abmessen, abgrenzen,
begrenzen. Eine Grenze abmessen heit aber auch immer etwas einschrnken, bestimmen auch die Bedeutung einer Lautfolge; mit anderen Worten also: Terminus = Begriff.

2. Fachsprache aus soziokultureller Perspektive


Ein kurzer Hinweis zur Fachsprache aus soziokultureller Perspektive:
Nicht selten hrt man den Vorwurf, die medizinische Fachsprache diene den rzten dazu, sich den
Anstrich besonderer Gelehrsamkeit zu geben (Rtung/Erythem) oder Patienten an der Nase
herumzufhren (extra muros).
Richtig daran ist, dass die Fachsprache uns rzte dem Laien entfremdet und dem Patienten
Mitsprachemglichkeiten nimmt. Es geht daher in der medizinischen Terminologie nicht nur um
die mglichst przise Beschreibung wissenschaftlicher Sachverhalte in der Medizin, sondern auch
um den korrekten Transfer zwischen allgemeinverstndlicher Alltagssprache und einer wissenschaftlichen, dem Laien fremden Fachsprache.
Grundstzlich ist die Fachsprache ein wichtiges Element im Rahmen der so genannten
Professionalisierung, d.h. der Entwicklung des rztlichen Berufes zu einem sich weitgehend
selbst regulierenden und selbst bestimmenden Standesberuf.

3. Zusammensetzung der Lingua medicinae


Wenn man sich einmal streng auf die mit der Antike beginnende abendlndische Traditionslinie
beschrnkt, so dauert der Weg der Medizin durch die Zeit mittlerweile etwa 2500 Jahre. Dabei
wanderte die Heilkunde von einem kulturellen Umkreis zum nchsten. Alle diese Kulturkreise und
Epochen haben sowohl Wissen in das medizinische Denksystem eingespeist als auch die
Terminologie transformiert oder bereichert. Auch wenn die moderne Medizin heute naturgem
nicht mehr in antiker Gewandung auftritt, bilden Griechisch und Latein das Hauptfundament der
rztlichen Fachsprache.
1. Sprachreservoir: Altgriechisch
Unsere heutige Medizin hat ihre Wurzeln in den ersten Jahrhunderten vor Christus in der
griechischen Heilkunst. Dies erklrt, warum die erste wesentliche sprachliche Basis der Medizin
griechisch ist.
Beispiele:
Nephro-lith-iasis
Bu-lim-ie
Odous
odontogen

Nierensteinleiden (Nephros Niere/lithos Stein/-iasis Leiden)


Essanflle (bous Ochse/limos Hunger/-ie Krankheit)
Zahn
von den Zhnen ausgehend

Merke: Dominanz der griechischen Termini am Krankenbett (Praxis und Klinik).


2. Sprachreservoir: Latein
Etwa um 600 700 nach Christus wurde die griechische Sprache in ihrer Bedeutung als
Kulturtrger im Abendland durch das lateinische Idiom abgelst. So sprach die gelehrte Welt auch
lateinisch, als im 16. Jahrhundert die moderne Anatomie aufkam oder die physiologische
Forschung auflebte. Das neue Wissen, das damit in der Medizin anflutete, wurde nun in Form von
lateinischen Termini erfasst.
Beispiele:
ren
cor
nervus
vena
medicus
dens
dens incisivus
collum dentis

Niere
Herz
Nerv
Blutader
Arzt
Zahn
Schneidezahn
Zahnhals

Merke: Schwerpunkt des Lateinischen liegt in der Anatomie.

3. Arabisch als Ursprung


Beispiele:
al-kimija (Chemie)
Alkohol (Grende Flssigkeit)
Nucha (Nacken)
Sesam
Sirup (Zuckersaft, se flssige Arznei)
Zucker
4. Italienischen Ursprungs sind z.B.:
Malaria (schlechte Luft)
Belladonna (Tollkirsche, schne Frau)
5. Franzsischen Ursprungs sind z.B.:
Petit Mal (kleines bel) besondere Form der Epilepsie/Fallsucht
Absence (kurze Bewusstseinsminderung mit Amnesie)
6. Indigenes Reservoir
a) Termini indianischen Ursprungs:
Radix Ipecacuanha (Brechwurzel, indianische Ruhrwurzel)
b) Termini afrikanischen Ursprungs: Wort aus der Sprache der Makonde (Ostafrika)
Chikungunya-Fieber (sich vor Schmerzen krmmen, gebeugt gehen) Fieber mit Gelenk- u.
Muskelschmerzen
7. Angelschsisches Reservoir
Da heute die USA das Zentrum der medizinischen Forschung sind, erschliet uns das Englische die
medizinische Welt der Gegenwart.
Mumps
Stent
Bypass
Dental Fitness

Entzndung der Ohrspeicheldrsen


Metallrohr aus Maschendraht
Umleitung
Zahngesundheit

8. Hybridbildungen
Moxibustion (ostasiatische Heilmethode)
Moxa (Japan.) Beifusswolle, Artemisia
ustio (lat.)
das Brennen
Myokard-infarkt (gr./lat.)
7

9. Sonderzweig: Volkskundlicher Sprachschatz


Mumps: Ziegenpeter, Bauernwetzel
Tuberkulose: Schwindsucht
Merke:
Trotz aller Vielfalt der Begriffe sind Latein und Griechisch das wichtigste Transportmittel fr die
medizinische Sprache und der lateinische und griechische Wortschatz bilden zusammen den
Grundstock der damit in ihrem Kern dualistischen medizinischen Terminologie:
Beispiele:
Latein

Deutsch

Griechisch

Medicus
Ren
Os
Venter
Cor
Pelvis
Nervus
Cutis
Dens
Lingua
labium

Arzt
Niere
Knochen
Bauch (Magen)
Herz
Becken
Nerven
Haut
Zahn
Zunge
Lippe

Iatros
Nephron
Osteon
Stomachos
Kardia
Pyelos
Neuron
Derma
Odous
glotta, glossa
Cheilos

4. Besonderheiten der medizinischen Fachsprache


1) Etymologie ein wichtiger Zugang zur Fachsprache
Die etymologische Untersuchung einer Lautfolge (z.B. Terminologie) bedeutet, ein Wort aus
seiner Geschichte heraus erklrbar machen. Etymologie ist die Wissenschaft vom so genannten
etymos (gr.), vom Wahren, Wirklichen der Wrter. Es handelt sich hier um das Teilgebiet der
Sprachwissenschaft, das die Bildung der Wrter geschichtlich zu klren sucht.
Die Etymologie zeigt auf, woher die medizinische Sprache kommt, woraus sie entstanden ist, wie
sie gebildet wird. Sprt man dieser Frage nach, so wird deutlich, dass die Menschen zur
Beschreibung natrlicher Ablufe und krankhafter Vorgnge im Krper vielfach auf Alltagserfahrungen und auf bekannte Sachverhalte aus anderen Lebensbereichen zurckgegriffen haben.
Mit allgemein bekannten und zugnglichen Bildern und Beispielen wurde versucht, die im Krper
hinter der Haut verborgenen Vorgnge zu beschreiben, zu erlutern und verstndlich zu machen.
Beispiele:
mak (indogerm.) Lederbeutel magan (german.), mago (ahd.) Magen

Myokardinfarkt
Myokard

bezeichnet das betroffene Organ bzw. Gewebe:

Mys, myos Muskel (von Maus)


Kardia
Herz
Das Wort Infarkt erlutert, was bei einer solchen Episode geschieht.
Das medizinische Fachwort Infarkt geht zurck auf das lateinische infarcire hineinstopfen, aus
dem knstlich das Substantiv infarctus das Hineinstopfen gebildet wurde.
Das Wort infarcire bzw. farcire hat in der Antike aber gar keinen Bezug zum Medizinischen,
sondern eher zum Kulinarischen. Es kommt aus der Metzgersprache. Der rmische Metzger
gebrauchte das Wort farcire, wenn er von gestopften Mgen oder Drmen, von gestopften
Speckwrsten oder von gefllten Enten sprach.
Den Gourmets unter ihnen, die sich der franzsischen Sprache bedienen, wissen, was eine farce ist:
Die (kleingehackte) Fllung, mit der man Drme, Enten und Hasen stopft.
Die Brcke zum Herzinfarkt: Verstopfung der Herzkranzgefe.

2) Umfang
Im Laufe der ber 2000-jhrigen Entwicklung in der Medizin hat sich ein breiter Strom von
Fachausdrcken herausgebildet. Dieser medizinische Sprachschatz umfasst nach Schtzungen von
Fachleuten insgesamt ca. 170.000 Bezeichnungen, nmlich 80.000 Namen fr Medikamente,
10.000 Namen zur Bezeichnung von Organ- u. Krperteilen, 20.000 fr Organfunktionen und ca.
60.000 Namen fr Krankheitsbezeichnungen. Der aktive Wortschatz eines Studierenden der
Medizin wird von Fachleuten auf 6.000 8.000 Fachausdrcke geschtzt.

3) Vorteile der griechischen und lateinischen Sprache


Die erwhnte historische Dimension allein htte wohl nicht zu dieser umfassenden Konservierung
der griechischen und lateinischen Ausdrcke in der heutigen medizinischen Fachsprache nach dem
Erstarken der Nationalsprachen im 18. und 19. Jahrhundert gefhrt, wenn es nicht noch einen
weiteren Grund gbe:
Beide Sprachen bieten fr die wissenschaftliche Ausdrucksweise groe Vorteile, wie sie andere
Sprachen nur schwer aufweisen:
a) Vorteil der griechischen Sprache
So besitzt das Griechische die Fhigkeit, mehrere beliebige Wrter zu langen Komposita
zusammenzufgen. Dadurch lsst sich eine gewisse Krze und Exaktheit im Ausdruck bestimmter
Sachverhalte erzielen. Diese Eigenschaft der griechischen Sprache wurde fr die Klinik weidlich
ausgenutzt und fortentwickelt.
9

Beispiel:

Hyster-o-salping-o-graph-ie
Rntgenologische Darstellung der Gebrmutter und der Eileiter mit Hilfe eines
Kontrastmittels.

Beispiel:

Enzephalozystozele

Kephalos (gr.):
en:
zysto kystis (gr.):
zele kele (gr.):

der Kopf,
in
Blase, blasenartiger Hohlraum
der Bruch

Enzephalozystozele: eine angeborene bruchartige Ausstlpung des Gehirns und seiner Hute durch
einen Defekt im knchernen Schdeldach.
b) Vorteil Latein:
hnliche Vorteile bietet auch die lateinische Sprache:
Krze, Przision und Einfachheit befhigen den Mediziner, seine Aussagen exakt zu formulieren.
Beispiel:

Divertikel (vom Hauptweg abzweigen, sich trennen): blind endigende Ausstlpung


umschriebener Wandteile eines Hohlorgans.

10

II. Bezeichnung der Fachgebiete


1. Benennung nach Organen und Organsystemen
Medizinische Heilkunde vom/ von der
Angiologie
Dermatologie
Gastroenterologie
Immunologie
Kardiologie
Nephrologie
Neurologie
Stomatologie
Odontologie

Gefsystem
Haut
Magen-Darmsystem
Abwehrmechanismus des Krpers
Herz
Niere
Nervensystem
Mund(hhle)
Zahnheilkunde

2. Benennung nach Krperflssigkeiten


Medizinische Wissenschaft vom
Hmatologie
Urologie

Blut
Urin und von den Harnwegen

3. Benennung nach Krankheitsarten


Medizinische Wissenschaft von den/ von der
Onkologie
Pathologie
Rheumatologie

Geschwlsten, Tumoren
Krankheit unter bergeordnetem Blickwinkel
Erkrankungen des Skeletts und Bindegewebes

4. Benennung nach Art der Patienten


Andrologie
Gynkologie
Geriatrie
Pdiatrie

Mnnerheilkunde
Frauenheilkunde
Senioren-Heilkunde
Kinderheilkunde

5. Benennung nach Art der Therapie


Chirurgie
Radiologie

Behandlung mit der Hand


Diagnostik und Therapie mittels Strahlen

11

6. Benennung nach dem Gegenstand


Pharmakologie
Toxikologie
Bakteriologie
Virologie

Lehre von der Arzneimittelwirkung


Lehre von den Vergiftungen
Wissenschaft von den als Bakterien bezeichneten
Mikroorganismen
Wissenschaft von den Viren
(Virus: wrtlich Ansteckungsstoff)

7. Benennung unter Rckgriff auf die Mythologie


Hygiene (Hygieia)
Venerologie (Venus)

Gesundheitsvorsorge
Fachgebiet der Geschlechtskrankheiten

12

III. Suffixe
A) Substantivsuffixe

Suffix

Bedeutung

Beispiele

-ia [deutsch: -ie]

krankhafter Zustand
Ttigkeit
Wissensgebiet

1) Diphtherie (Halsbrune), Bulimie,


2) Laparatomie (operative Erffnung der
Bauchhhle
Gastroskopie (Magenspiegelung)

-iasis [gr.]

krankhafter Zustand

Psoriasis
- Schuppenflechte
Sialolithiasis - Speichelsteinleiden
Nephrolithiasis - Nierensteinleiden

-itis [gr. / lat.]

Entzndung

Hepatitis
Parodontitis
Gastritis

- Leberentzndung
- Zahnbettentzndung
- Magenentzndung

-om [gr. oma]

Geschwulstbildung (gutund bsartig)

Karzinom
Myom

- Krebsgeschwulst
- gutartiger
Muskeltumor
- Tumor des Drsengewebes

Adenom
-ose [gr. osis]

chronisch krankhafter/
degenerativer Zustand
biologischer Vorgang

-ion [lat. io, -ionis]

Vorgang

Dentition
Salivation
Extraktion
Prvention

-ismus

qualitativer Zustand

Autismus
- Insichgekehrtheit
Mongoloidismus

13

1) Nephrose, Arthrose, Hyperthyreose


2) Symbiose

das Zahnen
Speichelfluss
Herausziehen
Vorbeugung

Entzndungen ohne Endung itis

Pneumonie
Paronychie
Ophthalmie
Diphtherie
Dysenterie
Tuberkulose
Multiple Sklerose

Lungenentzndung
Nagelbettentzndung
Augenentzndung
Diphtherie
Ruhr
Kntchenkrankheit
entzndliche Erkrankung des zentralen Nervensystems

Keine Entzndungen trotz der Endung itis


Rachitis

gestrte Mineralisation des wachsenden Knochens


(Englische Krankheit)

Fnf Kardinalsymptome der Entzndung

dolor
rubor
calor
tumor
functio laesa

der Schmerz
die Rtung
die berwrmung
die Schwellung
die Funktionseinschrnkung

Beachte!
Hmatom
Glaukom

der Bluterguss (Blutgeschwulst)


der grne Star

B) Diminutivsuffixe
(Suffixe, die eine Verkleinerung kennzeichnen)

-ellus, -a,
-illus, -a,
-olus, -a,
-ulus, -a,
-culus, -a,

-um
-um
-um
-um
-um

cerebellum (Kleinhirn)
Bazillus (Stckchen)
arteriola (kleine Schlagader)
lobulus (Lppchen)
musculus (Muskel)

C) Die Endungen or / tor


(leiten sich ab vom Partizip Perfekt und bezeichnen ein Tun oder Handeln)
Beispiele:

M. ad-ductor
M. ab-ductor
M. flexor
M. levator

der heranziehende Muskel


der abziehende Muskel
der Beugemuskel
der Hebemuskel
14

D) Adjektivsuffixe
Suffixe

Beispiele

1. Suffixe, die die Zugehrigkeit oder die


Beziehung zu etwas ausdrcken
-al, -ar [lat. alis, -e; -aris, -e]

a)
b)
c)
d)

-eus, -ea, -eum [lat.]

Arteria pharyngea ascendens

-icus, -ica, -icum [lat.]

Nervus ischiadicus
Arteria gastrica
Arteria ophthalmica

-ticus, -tica, -tium [lat.]

Nervus opticus

-acus, -aca, -acum [lat.]

Plexus cardiacus

-inus, -ina, -inum [lat.]

Arteria uterina
Dens caninus
Dens serotinus

Nervus facialis
Fovea centralis
Dens angularis
Dentes molares

2. Suffixe, die die Fhigkeit zu etwas


ausdrcken
-ivus,

-iva,

-ivum [lat.]

Tuba auditiva (Ohrtrompete)

-orius, -oria, -orium[lat.]

Nervus oculomotorius (Augen bewegender Nerv)


Nervus olfactorius (Riechnerv)

3. Suffix zur Bezeichnung:


versehen sein mit etwas
-atus, -ata, -atum [lat.]

dentatus (mit Zhnen versehen)


Os capitatum (grter Handwurzelknochen)

4. Suffix mit der Bedeutung: reich an


etwas, eine Flle bezeichnend
-ulent/ -olent
-u/olentus, -a, -um [lat.]

somnolent (schlfrig)
virulent (reich an Ansteckungsstoff, hochinfektis)

-osus, -osa, -osum

adiposus (fettreich)
lacrimosa (reich an Trnen)

5. Suffix, das eine hnlichkeit mit etwas


bezeichnet
-oideus, -oidea, -oideum

glandula thyreoidea (Schilddrse)


15

Weitere Adjektivsuffixe

Suffix

Bedeutung

Beispiel

deutsche
Bezeichnung

-erg

eine Wirkung
bezeichnend

cholinerg

im Sinne von
Acetylcholin wirkend

-fer

fhrend, bringend

lactifer

milchfhrend

-gen

erzeugend
erzeugt von

pathogen
endogen

krankmachend
von innen kommend

-phil

hinneigend zu

lipophil

fettlslich

-phob

frchtend, abneigend

hydrophob

wasserunlslich

-trop

wirkend auf

kardiotrop

auf das Herz wirkend

-zid (cid)

ttend, vernichtend

bakterizid

Bakterien ttend

16

IV. Prfixe (griechisch und lateinisch)


Prfix

Bedeutung

Beispiele

ek [gr.]
ex [lat.]

aus, heraus

Ektomie (Herausschneiden)
Exitus (Ausgang)

en [gr.]
em [gr.]

in, innen,
hinein

Enzephalitis (Hirnhautentzndung)
Embolie (Verstopfung eines Blutgefes)

in, im [lat.]

in, hinein

epi [gr.]

auf, darauf

1) Infarkt, Injektion, Implantat


2) Inaktivitt, Impotenz, Immunitt
Epidemie, Epidermis, Epiglottis
Epilog, Epitaph

hypo [gr.]

1) unterhalb
2) zu wenig

1) Hypogastrium
2) Hypotonie

hyper [gr.]

1) oberhalb
2) zu viel

1) Hypertrophie
2) Hypertonie, Hyperthyreose,
Hypersalivation

sub [lat.]

1) unterhalb, unter
2) zu wenig

1) subkutan, sublingual
2) Subaziditt

1) oberhalb, darber
2) zu viel

1) Supercilium
2) Superaziditt

super [lat.]

infra [lat.]

unterhalb

Infraorbitalneuralgie
infraclaviculr

supra [lat.]

oberhalb

suprasternal
supraclaviculr
suprascapularis

zusammen

Kontraktur, Kompresse
Contusio cerebri,
Commotio cerebri

zusammen, mit

Syndrom (Golfkriegsyndrom,
Hmolytisch urmisches
Syndrom)

kon, kom,
con, com [lat.]

syn [gr.]

17

Prfix

Bedeutung

Beispiele

sym [gr.]

zusammen, mit

Symptom
Symphyse

dis [lat.]

auseinander

Dislokation
Distorsion

dia [lat.]

1) auseinander
2) (hin-)durch

per [lat.]

durch,
hindurch

Perkussion, Perforation
perkutan

ab [lat.]

weg

Ablatio mammae
Ablatio retinae
Abduktion

apo [gr.]

von weg
von einem fort

apokrine Drse
Apotheke

ad [lat.]

heraus,
hinzu

Adduktion
Appendix (vermiformis)

kata [gr.]

hinab

Katarrh

ana [gr.]

hinauf
auf, aufhin

Anamnese
Anatomie

inter [lat.]

zwischen

Interstitium
Intertrigo

a [gr.]

Mangel an,
Fehlen von

Avitaminose, Amenorrhoe

an [gr.]

Mangel an,
Fehlen von/ bei nach-

Ansthesie, Anodontie

Dialyse, Diagnose
Diarrhoe, Dialog

folgendem Vokal

de [lat.]
des [lat.]

1) von weg, herab


2) ohne,
deutsche Vorsilbe: un

dys [gr.]

fehl, von der Norm


abweichend

Dystrophie, Dyspnoe
Dysmenorrhoe

da
abnorm

Glandula parathyreoidea
Parsthesie, Paruresis

para [gr.]

18

Deviation, Descensus, Depression


Desinfektion

Prfix

Bedeutung

Beispiele

anti [gr.]

gegen

Antibiotikum

kontra [lat.]

gegen

Kontraindikation
Kontrazeption
Kontralateral

ante [lat.]

vor (zeitlich)
vor, vorne (rtlich)

1) antemenstruell
2) Anteflexio

pro [lat./gr.]

vor (zeitlich)
vor, vorne (rtlich)

1) Prognose, Prozess
2) Prolaps, Pronation

prae [lat.]

vor (zeitlich)
vor, vorne (rtlich)

1) prnatal, prmortal, Prmedikation


2) Prmolaren

post [lat.]

nach

postoperativ
postmortal

meta [gr.]

nachfolgend
(auch rtlich)

Metastase

extra [lat.]

auerhalb

Extrasystole
extraperitoneal

intra [lat.]

innen, innerhalb

intravens

ekto [gr.]

auerhalb

Ektoderm

endo [gr.]
ento [gr.]

innerhalb

endogen, Endokarditis
Entoderm

peri [gr.]

um herum

Perikard

circum [lat.]

um herum

Circumcisio

zurck

Retroflexio
retrograd

retro [lat.]

re [lat.]

1) zurck
2) wider, entgegen

1) Rezidiv
2) Resistenz

19

V. Die fnf Deklinationen der lateinischen Sprache


Zur Aussprache und Betonung des Lateinischen
Als Hilfe fr die korrekte Aussprache werden im Folgenden die langen Vokale mit einem
Lngenzeichen ( ) versehen, alle anderen Vokale sind kurz. Diphthonge (Doppelvokale) sind
immer Lang und werden daher nicht extra markiert. Sie werden wie zwei getrennte Vokale
gesprochen: ei als e-i, ie als i-e, ea als e-a usw. (Ausnahmen: ae wie dt. ; au wie
dt. au).
Die Betonung eines Wortes richtet sich im Lateinischen nach der Lnge seiner Silben. Betonte
Silben werden im Folgenden durch einen Punkt unter dem Vokal angegeben, wenn sie nicht
nach den Grundregeln eindeutig erkennbar sind:
1. Zweisilbige Wrter werden immer auf der ersten Silbe betont (gekennzeichnet
werden daher nur die wenigen Ausnahmen, die sprachgeschichtlich durch den
Ausfall einer ursprnglichen letzten Silbe entstehen).
2. Bei Wrtern mit drei oder mehr Silben gilt: Ist die vorletzte Silbe lang, wird sie
betont (z.B. vesca: Blase); ist sie kurz, wird die drittletzte betont (z.B. crebrum:
Gehirn). Eine Silbe ist dann lang, wenn sie einen langen Vokal oder einen
Diphthong hat (z.B. audtus: Gehr), oder wenn auf einen kurzen Vokal zwei
oder mehr Konsonanten folgen, so dass die Silbe geschlossen wird (z.B.
sinster: links).

Die Nomina im Lateinischen


In der grammatischen Terminologie aller Sprachen werden Verben (Zeitwrter) konjugiert und
Nomina (Nennwrter) dekliniert.
Nomina sind: Substantive (Hauptwrter), Adjektive (Eigenschaftswrter) und ihre
Steigerungsformen Komparativ (Hherstufe) und Superlativ (Hchststufe).
Ebenso wie Nomina werden auch die Nominalformen des Verbs dekliniert: z.B. Partizipien.
Das Nomen wird bestimmt durch:
Genus (Plural: Genera)
= Geschlecht
Masculinum (m./masc.)
= mnnlich
Feminium (f./fem.)
= weiblich
Neutrum (n./neutr.)
= schlich
Csus (Plural : Css)
= Fall
Nominativ
= Nennfall (Wer?)
Genetiv
= Zugehrigkeitsfall (Wessen?)
Dativ, Akkusativ, Vokativ u. Ablativ sind in der med. Terminologie nicht relevant.
Numerus (Plural: Numeri)
= Zahl
Singular (Sg.)
= Einzahl
Plural (Pl.)
= Mehrzahl
Genus, Casus und Numerus sind im Lateinischen nur an der Endung zu erkennen, die an den
Wortstock angehngt wird.

20

Die Deklinationen
Man unterscheidet im Lateinischen fnf Deklinationen, die nach den Kennlauten im
Wortstamm benannt werden. Die Kennlaute sind am reinsten in der Endung des Genitiv Plural
zu erkennen (z.B. cox-rum, muscul-rum, cs-u-um, faci--rum). Die 3. oder gemischte
Deklination umfasst die i-Stmme (z.B. fbr-i-um) und die konsonantischen Stmme (z.B. ped-um, cerv-c-um, cpi-t-um usw.).

1. Substantive
Endungen
Deklination

Genus

[Link].

[Link]. a-Dekl.

f.
m.
n.
n.
m.
n.
f.

cox
muscul
cerebr
col
cs
corn
fci

f.

fbr

m.
f.
n.
m.

ps
crvx
cput
u.a.
dens

f.
f.

pars
frons

2. od. o-Dekl.
[Link]. u-Dekl.
[Link]. e-Dekl.

3. Dekl.
.

i-Dekl.
und
konsonantische
Dekl.

od. Mischdeklination

[Link].

[Link].

[Link].

-a
-us
-um
-on
-us
-
-s

-ae

-i

-ae
-i
-a
-a
-s
-ua
-s

-is

-is

-s

-ium

ped
-is
cervc -is
cpit -is

-s
-s
-a

-um

dent-is

-s

-ium

part-is
front-is

-s
-es

-ium
-ium

-i
-s

-rum
-rum
-uum
-rum

Zum Lernen wird dringend empfohlen, bei jeder Vokabel die Endung des [Link]. und das Genus mitzulernen. Nur so werden
Verwechslungen zwischen Adjektiven und Substantiven und zwischen der o- und u-Deklination vermieden und in der
konsonantischen Deklination der Wortstock erkannt, der im [Link]. meist verndert ist.

coxa, -ae f.
musculus, -i..m.
cerebrum, -i n.
colon, -i n.
csus, -s m.
cornu, -s n.

Hfte
Muskel
Gehirn
Dickdarm
Fall
Horn

fcies, -i f.
febris, -is f.
ps, pedis m.
crvx, cervcis f.
caput, cpitis n.

21

Gesicht
Fieber
Fu
Nacken
Kopf

Zur Verteilung der Genera:


Die Substantive der a-Deklination sind feminin
(bis auf wenige Ausnahmen wie: collga, -ae m. Kollege
agricola, -ae m. Bauer)
Beispiele:

aorta, -ae f.
artria, -ae f.
glndula, -ae f.
vesca, -ae f.

Hauptschlagader, Aorta
Schlagader, Arterie
Drse
Blase

Alle Substantive der o-Deklination auf us sind masculin, alle auf um sind neutrum.
Die Endung on ist aus dem Griechischen bernommen und nur im [Link]. erhalten, in den
anderen casus folgen die Wrter der Deklination auf um. Sie sind ebenfalls alle neutrum.
Beispiele:

nervus, -i m.
neuron, -i n.
morbus, -i m.
membrum, -i n.

Nerv
Nerv (gr.)
Krankheit
Teil, Glied

Die Substantive der u-Deklination auf us sind masculin, auf u sind neutrum
(wichtige Ausnahme: manus, -s f. Hand)
Beispiele:

arcus, -s m.
ductus, -s m.
sexus, -s m.
sensus, s m.
auditus, -s m.
visus, -s m.

Bogen, bogenfrmiger Teil eines Organs


Gang
Geschlecht (mnnl./weibl.)
Sinn, Empfindungsvermgen eines Sinnesorgans
Hrsinn, Gehr
Sehsinn, Sehen

Die Substantive der e-Deklination sind feminin.


(Nur dies, -i = der Tag und mer dies, -i = der Mittag, knnen feminin oder masculin sein:
[Link] acad micus oder dies acad mica)
Beispiele:

cris, -i f.
fcis, -i f.
scbis, -i f.
spcis, -i f.

Fulnis, Knochenfra, Karies


Gesicht, Auenflche von Organen oder Knochen
Krtze, Aussatz
Anblick, Gestalt Art (Tier- oder Pflanzenart), Gattung

Die Substantive der i-Deklination sind feminin; sie sind sehr selten und in der medizinischen
Fachsprache begegnen nur:
Beispiele:

febris, -is f.
tussis, -is f.
sitis, -is f.
pelvis, -is f.
vs, vs f.

Fieber
Husten
Durst
Becken
Kraft (unregelmig dekliniert: Pl. vres, vrium)
22

In der konsonantischen Deklination gibt es eine Vielzahl von Wortstmmen. Besonders hufig
sind folgende Gruppen (mit je einem Beispiel):
-or,-ris m.
-tor, -tris m.
-, -nis m.
-, -inis m.

dlor, -ris m.
levtor, -tris m.
pulm, -nis m.
homo, hminis m.

Schmerz
Heber, Muskel mit hebender Wirkung
Lunge
Mensch, Mann

-is, -is m./f.

blis, -is f.
testis, -is m.

Galle
Hoden

-as, -tis f.
-do, -dinis f.
-tio, tinis f.
-io, -inis f.
-sio, -sinis f.

qulitas, -tis f.
valetdo, -dinis f.
dentitio, -tinis f.
flexio, flexinis f.
laesio, laesinis f.

Qualitt, Gte
Gesundheit
Zahnen, Zahndurchbruch
Biegung, Abknickung, Beugung
Verletzung, Funktionsstrung

-us, -eris n.
-us, -oris n.
-men, -minis n.

ulcus, lceris n.
corpus, crporis n.
formen, -minis n.

Geschwr, Geschwulst
Krper
Loch, Lcke, ffnung

Ausnahmen im Deklinationsschema bilden:


os, ossis n. Knochen
vs, vsis n. Gef, Blutgef

Sg.: os, ossis,


Sg.: vs, vsis,

Pl.: ossa, ossium


Pl.: vs, vsrum

2. Adjektive
Adjektive gehren immer der a-/o-Deklination oder der 3. Deklination an. Sie werden danach
unterschieden, ob sie fr jedes Genus eine eigene Endung haben (=dreiendig), Masculin und
Feminin zusammenfassen (= zweiendig) oder fr alle drei Genera im Singular dieselben
Endungen haben (= einendig, wobei im Plural allerdings die Unterscheidung zwischen m./f. und n.
erhalten bleibt).
In der 3. Deklination haben die Adjektive und Partizipien dieselben Endungen wie die i-Stmme,
d.h. im Neutrum Pl. ia und ium; die Komparative hingegen gehren der konsonantischen
Deklination an und haben im Neutrum Pl. a und um.

23

Endungen
[Link].

Deklination

Genus

[Link].

a- und o- Dekl.
(immer dreiendig)

m.
f.
n.
m./f.
n.
m./f.
n.
m./f.
n.
m./f.
n.

long us
long a
long um
brev is
brev e
simplex

simplic is

purgns

purgnt -is

lngior
lngius

longir -is

[Link]. (zweiendig)
[Link]. (einendig)
[Link]. (einendig):
Partizipien Prsens
3. Dekl. (zweiendig):
Komparative

-
-ae
-
-is

[Link].

[Link].

-
-ae
-a
-es
-ia
-es
-ia
-es
-ia
-es
-a

-rum
-rum
-rum
-ium
-ium
-ium
-um

Bei den Adjektiven empfiehlt es sich, die zwei- und dreiendigen mit ihren formen des [Link]. zu
lernen, die einendigen mit [Link]. und [Link]. (da bei ihnen der Wortstamm erst im [Link].
erkennbar ist):
longus, -a, -um
longior, longius
longissimus, -a, -um
brevis, -e
simplex, simplicis
purgns, -antis

lang
lnger
der, die, das lngste
kurz
einfach
reinigend (purgre = reinigen)

Zur a-/o-Deklination gehren neben den Adjektiven auf us, -a, -um auch die Adjektive auf er, ra, -um, bei denen das e in allen Formen auer dem [Link]. meistens ausfllt:
dexter, dextra, dextrum
sinster, sinstra, sinstrum
niger, nigra, nigrum
ruber, rubra, rubrum
blifer, blfera, blferum
lctifer, lactfera, lactferum

rechts
links
schwarz
rot
gallefhrend (blis, -is f.: Galle: ferre: tragen)
milchfhrend (lac, lactis n.: Milch)

24

bungsbeispiele zu den Deklinationen


[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

nervus laryngeus recurrens


nervi laryngei recurrentis
nervi laryngei recurrentes
nervorum laryngeorum
recurrentium

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

vas deferens
vasis deferentis
vasa deferentia
vasorum deferentium

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

os temporale
ossis temporalis
ossa temporalia
ossium temporalium

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

lobus hepatis sinister


lobi hepatis sinistri
lobi hepatis sinistri
loborum hepatum sinistrorum

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

bronchus lobaris superior dexter


bronchi lobaris superioris dextri
bronchi lobares superiores dextri
bronchorum lobarium
superiorum dextrorum

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

manus sinistra
mans sinistrae
mans sinistrae
manuum sinistrarum

[Link].
[Link].
[Link].

facies anterior lateralis humeri


faciei anterioris lateralis humeri
facis anteriores laterales
humeri / humerorum
facirum anteriorum lateralium
humeri /humerorum

[Link].

25

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

glandula sublingualis
glandulae sublingualis
glandulae sublinguales
glandularum sublingualium

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

pars descendens duodeni


partis descendentis duodeni
partes descendentes duodeni
partium descendentium duodeni

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

sinus durae matris


sins durae matris
sins durae matris
sinuum durae matris

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

musculus levator scapulae


musculi levatoris scapulae
musculi levatores scapulae
musculorum levatorum scapulae

[Link].
[Link].
[Link].
[Link].

os cuneiforme intermedium
ossis cuneiformis intermedii
ossa cuneiformia intermedia
ossium cuneiformium
intermediorum

26

VI. Nach Sachgruppen geordneter Wortschatz


Medikamente (remedia)
Analgetika
Diuretika
Laxantia
Ansthetika
Spasmolytika
Vomitiva

algos (gr.) (n).:


Schmerz
urna, -ae ( f.):
Urin
laxus, -a, -um:
schlaff, locker
asthesis (gr.) (f).: Wahrnehmung
spsmos (gr.) (m).: Krampf
lysis (gr.) (f.):
Lsung
vmere:
brechen

Schmerzmittel
harntreibende Mittel
Abfhrmittel
Betubungsmittel
krampflsende Mittel
Brechmittel

Rezeptangaben
Rp.
D., d.
M.D.S.
S.
m.f.
dos.
[Link].
ad lib.
aut simil.
aut id.
gutt., gtt., gtts.
pulv., plv.
sol.
supp.
tct., tinct
ungt.
aa ()
.[Link].
q.l.
q.s.
ol.
spec.
herb.
rad.
rhiz.
fol.
flor.
fruct.
sem.
ad man. med
ad us. ext
ad us. propr.

Recipe!
detur, dentur
misce, da, signa
signa
misce (ut) fiat
dosis, doses (f.)
talis dosis, tales doses
ad libitum
aut simile (similia)
aut idem
guttae, gutta, -ae (f.)
pulvis, -is (f.)
solution, solutus
(solution, -ions)
suppositorium, -i (n.)
tinctura, -ae ( f.)
unguentum,-i (n.)
ana
ana partes aequales
ad saturationen
quantum libet
quantum satis
oleum, -i (n.)
species, -ei (f.)
herba, -ae (f.)
rdix, rdicis (f.)
rhizoma (gr.) (n.)
folia, folium, -i (n.)
flores, flos, floris (f.)
fructus, -s (m.)
semen, -inis (n.)
ad manus medici
ad usum externum
ad usum proprium
27

nimm
es soll gegeben werden, gib ab
mische, gib ab und bezeichne
bezeichne
mische, (damit) entstehe
Menge, Mengen
solche Menge(n)
nach Belieben (des Apothekers)
oder hnliches
oder gleiches
Tropfen
Pulver, gepulvert
Lsung, gelst
Zpfchen
Tinktur
Salbe
je (zu gleichen Teilen)
zu gleichen Teilen
bis zur Sttigung
gengend viel
soviel, dass es genug ist
l
Teemischung
Kraut
Wurzel
Wurzelstock
Bltter
Blten
Frchte
Samen
zu Hnden des Arztes
zum uerlichen Gebrauch
zum eigenen Gebrauch

Wichtige Termini aus der Zahnmedizin


Cavum dentis
Cervix dentis
Corona dentis
Radix dentis
Apex dentis
Dentes decidui
Dentes permanentes

Zahnhhle
Zahnhals
Zahnkrone
Zahnwurzel
Zahnspitze
(abfallende) Michzhne
verbleibende Zhne

Dens incisivus
Dens caninus
Dens praemolaris
Dens molaris
Dens natalis
Dens supernumerarius
Dens serotinus

Schneidezahn
Eckzahn (auch D. angularis)
Backenzahn (vorderer)
Mahlzahn (hinterer Backenzahn)
bei Geburt vorhandener Zahn
berzhliger Zahn
Weisheitszahn (sero zu spt)

Dentitio
Dentitio tarda
Dentitio senilis
Dentitio difficilis

das Zahnen (Durchbruch der Zhne)


Verzgerter Zahndurchbruch
Zahndurchbruch im hheren Alter
Erschwerter Durchbruch der Zhne

Anodontie
Hypodontie
Hyperdontie
Oligodontie
Zahndysplasie
Zahndystopie

vllige Zahnlosigkeit
Fehlen eines Zahnes
berzahl von Zhnen
Fehlen einiger Zhne
Zahnfehlbildung/-fehlentwicklung
Zahnverlagerung

Inzision

Einschnitt (Durchtrennung von


Krpergewebe oder Erffnung eines
pathologisch entstandenen Hohlraumes)
Durchtrennung von Knochen
Knochenentfernung
Knochenverpflanzung

Osteotomie
Osteoektomie
Osteoplastik

28

Zahnmedizinisch relevante Lage- und Richtungsbezeichnungen


lingual
buccal
labial
palatinal
approximal
interdental

zur Zunge hin


zur Wange hin
zur Lippe hin
zum Gaumen hin
zum Nachbarzahn hin
zwischen zwei Zahnkronen

mesial
distal

nach der Mitte des Zahnbogens gerichtet


zur Seite des Zahnbogens gerichtet

inzisal
occlusal
coronal
cervical (zervikal)

zur Schneideflche hin


in Richtung auf die Kauflche
im Bereich der Zahnkrone
zum Zahnhals hin

apikal

zur Wurzelspitze hin

fazial
gingival

zum Gesicht hin


zum Zahnfleisch hin

oral
parodontal

zum Mund gehrig


zum Zahnbett hin

frontal
occipital

zur Stirn hin


zum Hinterkopf hin

Lateinische Redewendungen
a capite ad calcem
status quo
status praesens
status quo minus
mens sana in corpore sano
contraria contrariis
similia similibus curentur

vom Scheitel bis zur Sohle


gegenwrtiger Zustand
augenblicklicher Krankheitszustand
Verschlechterung gegenber dem gegenwrtigen Zustand
ein gesunder Geist in einem gesunden Krper
Entgegengesetztes mit Entgegengesetztem (bekmpfen)
Gleiches soll mit Gleichem behandelt werden ([Link])

29

VII. Lernvokabeln
A
Abduktion
Ablatio mammae
Ablatio retinae
Abrasion (lat.)
Adduktion
adiposus
tiologie (gr.)
ala, -ae (f.)
Ala nasi
Alveolus dentalis (lat.)
Amenorrhoe
Anmie
Anamnese
Anatomie
Ansthesie
Angeion, Angioangina, -ae ( f .)
Angina pectoris
Anodontie
Antagonismus (gr.)
Anteflexio
antemenstruell
Antibiotikum
Apertura piriformis
apex, -apicis (m.)
Apex nasi
Apex radicis dentis
apicalis, -e (lat.)
apokrine Drse
Apotheke
Appendix (vermiformis)
Approximalflche (lat.)
arcus, -s (m.)
Arcus dentalis inferior
Arcus dentalis superior
Arteria, -ae, (f.)
articulatio, -onis (f.)
Artikulation (lat.)
auris, auris (f.)
Avitaminose

Wegziehen, Abspreizen
Abtragen der weiblichen Brust
Ablsung der Netzhaut
Abnutzung der Zhne
Heranziehen
fettreich
Lehre von den Krankheitsursachen
Flgel
Nasenflgel
Zahnfach im Kiefer zur Verankerung einer Zahnwurzel
Ausbleiben der Menstruation
Blutarmut
Vorgeschichte eines Kranken
Zergliederung
rtliche oder allgemeine Betubung
Gef
Enge
Engegefhl im Brustkorb
angeborenes Fehlen aller Zhne in beiden oder in einem Kiefer
Gegensatz, Widerstand einander entgegen gesetzter Krfte
Biegung eines Organs nach vorn
kurze Zeit vor der Menstruation
Leben ttender Wirkstoff
birnenfrmige ffnung
Spitze
Nasenspitze
Spitze der Zahnwurzel
zur Spitze gehrig
absondernde Drse
Aufbewahrungs- und Abgabestelle fr Arzneimittel
Anhang (wurmfrmig)
Zahnflche, die dem benachbarten Zahn zugekehrt ist
Bogen
unterer Zahnbogen
oberer Zahnbogen
Schlagader
Gelenk
Bewegungskomplex beider Zahnreihen miteinander
Ohr
Vitaminmangelerkrankung

B
Bacillus, -i (m.)
bakterizid
bifurcatio (f.) tracheae
bilis, bilis (f.)
Bissanomalie (gr.)

Stbchen
Bakterien ttend
Gabelung der Luftrhre
Galle
Abweichung von regelmigen Bissverhltnissen
30

Bruxismus
bucca, -ae (f.)
Bulimie

orale parafunktionelle Aktivitt (Knirschen und Pressen der


Zhne, Zhneklappern)
Backe, Wange
Strung des Essverhaltens mit Heihunger und Erbrechen

C
Canaliculi dentales (lat.)
Canalis radicis dentis (lat.)
cancer, cancri (m.)
Candidiasis (f.)
capitulum, -i (n.)
caput, capitis (n.)
cartilago, -inis (f.)
Cavum oris
Cementum, -i (n.) (lat.)
cervix, -icis (f.) (lat.)
chiasma, -atis (n.) (gr.)
Chiasma opticum
chondros
cilium, -i (n.) (lat.)
Cingulum, -i (n.) (lat.)
Circumcisio
collum, -i (n.)
Collum dentis (lat.)
Commotio cerebri
concha, -ae (f.)
Contusio cerebri
cor, -dis (n.)
corium
Corona dentis (lat.)
coronarius
costa, -ae (f.)
cranium, -i (n.)
Cuspis dentis (lat.)
Cuspis distalis
Cuspis lingualis (lat.)

Zahnkanlchen im Zahnbein
Wurzelkanal
Krebs
Pilzinfektion
Kpfchen
Kopf
Knorpel
Mundhhle
Zahnzement
Hals
Kreuzung
Sehnervenkreuzung
Knorpel
Augenlid
Grtel
Umschneidung
Hals
Zahnhals
Gehirnerschtterung
Muschel: Ohr-/Nasenmuschel
Gehirnquetschung
Herz
Lederhaut
Zahnkrone
kranzfrmig
Rippe
Schdel
Zahnhcker
hinterer Hcker
zungenwrts gelegener Hcker (z.B. eines Prmolaren)

D
dens, -ntis (m.)
Dens angularis (lat.)
Dens caninus (lat.)
Dens sapientiae (lat.)
Dens serotinus (lat.)
Dental fitness
dentalis, -e (lat.)
dentatus
Dentitio, -onis (f.)
Dentes anteriores (lat.)
Dentes canini
Dentes decidui (lat.)
Dentes incisivi (lat.)
Dentes lactales (lat.)
Dentes molares (lat.)

Zahn
Eckzahn
Eckzahn
Weisheitszahn
Weisheitszahn
Zahngesundheit
zum Zahn gehrig, Zahnmit Zhnen versehen
Zahnung
Vorderzhne
Eckzhne
Milchzhne
Schneidezhne
Milchzhne
Mahlzhne
31

Dentes permanentes (lat.)


Dentes praemolares (lat.)
Dentes sapientiae/serotini
Dentinum -i (n.) (lat.)
Depression
derma, dermatis (n.) (gr./lat.)
Descensus
Desinfektion
Deviation
Diagnose
Dialog
Dialyse
diaphragma, -atis (n.)
digitus, -i (m.)
Digiti manus
Digiti pedis
Dislokation
distalis, -e (lat.)
Distorsion
Distraktionsosteogenese
dolor, -oris (m.)
ductus, -s (m.)
Ductus parotideus
Dysgnathie (gr.)
Dysmenorrhoe
Dyspnoe
Dystrophie

bleibende Zhne
vor den Mahlzhnen stehende Zhne
Weisheitszhne
Zahnbein
Niedergeschlagenheit
Haut
Senkung eines Organs
Abttung von Erregern
Abweichung von der natrlichen Lage
eine Krankheit erkennen und feststellen
von zwei Personen abwechselnd gefhrte Rede
Blutwsche (Auseinanderlsen)
Zwerchfell
Finger, Zehe
Finger (Mehrzahl)
Zehen
Lagevernderung, Verschiebung
von der Mittellinie des Zahnbogens entfernt hinten liegend,
Gegensatz: mesial
Verzerrung, Verdrehung
Knochenregeneration durch kontrollierte graduelle
Zugbelastung
Schmerz
Gang
Ausfhrungsgang der Ohrspeicheldrse
Fehlstellung der Zhne
schmerzhafte Regelblutung
gestrte Atmung mit Luftnot
Ernhrungsstrung

E
Ektasie
Ektoderm
Ektomie
Embolie
endogen
Endokarditis
Entoderm
Enzephalitis
Epidemie
Epidermis
Epiglottis
Epilog
Epitaph, (n.) (gr.)
Erosion
Erythroplakie
Eugnathie (gr.)
Exanthem, (n.) (gr.)
exitus, -s, (m.)
Extraperitoneal
Extrasystole

Erweiterung
uere Hautschicht eines Keims
Herausschneiden
Verstopfung eines Blutgefes
von innen kommend
Herzinnenhautentzndung
inneres Keimblatt
Gehirnentzndung
zeitlich und rtlich begrenzte Seuche
uere Zellschicht der Oberhaut
Kehldeckel
Schlussrede, abschlieendes Urteil
Grabschrift, Grabtafel
oberflchlicher nssender Gewebedefekt der Schleim-/Haut
flchenhafte, scharf begrenzte rote Vernderung der
Mundschleimhaut
ausgeglichenes Regel- oder Normgebiss
entzndlicher Hautausschlag
Ausgang
auerhalb des Bauchfells gelegen
vorzeitige Kontraktion des Herzmuskels innerhalb einer
normalen Herzschlagfolge
32

F
Facies contactus (lat.)
Facies contactus distalis (lat.)
Facies contactus mesialis (lat.)
Facies lingualis (lat.)
Facies occlusalis (lat.)
Facies vestibularis (lat.)
fissura, -ae (f.)
foramen, -inis (n.)
Foramen apicis dentis (lat.)
Foramen magnum
fovea, -ae (f.)
Fovea centralis (lat.)
Fovea distalis (lat.)
Fovea mesialis (lat./gr.)
Frenulum labii
Frenulum linguae
frons, frontis (f.)

Kontaktflche, die einem anderen Zahn zugekehrt ist.


der Mittellinie des Zahnbogens abgekehrte hintere
Kontaktflche eines Zahns
der Mittellinie des Zahnbogens abgekehrte vordere
Kontaktflche eines Zahns
die der Zunge zugekehrte Flche eines Zahns
Kauflche eines Zahns
die dem Vorhof zugekehrte Flche eines Zahns
Spalte, Furche, Einschnitt
Loch
ffnung an der Wurzelspitze (zum Eintritt von Nerven und
Gefen)
groes (Hinterhaupt-) Loch
Grube
Grube in der Mitte der Kauflche
Grube im hinteren Teil der Kauflche
Grube im vorderen Teil der Kauflche
Lippenbndchen
Zungenbndchen
Stirn

G
Genese (gr.)
Gingiva, -ae (f.) (lat.)
gingival
Gingivahyperplasie
Glandula parathyreoidea
Glandula thyreoidea
Glossa, (f.) (gr.)

Entstehung
Zahnfleisch
zahnfleischwrts; zum Zahnfleisch gehrig
Vergrerung von Zahnfleisch
Nebenschilddrse
Schilddrse
Zunge, Sprache

H
haima, hmat- (n.) (gr.)
Hmaturie
Hmoptoe
Hmoptyse
hydrophob
Hypersalivation
Hyperkeratose (f.) (gr.)

Blut
Blutharn
Abhusten von Blut (Bluthusten)
blutige Beimischung im Sputum
wasserunlslich, wasserabweisend
abnorme Vermehrung des Speichels
bermige Verhornung der Haut

Hyperthyreose (f.)
Hypertonie (f.)
Hypertrophie (f.)
Hypogastrium, -i (n.) (lat.)
Hypotonie

berfunktion der Schilddrse


erhhter Blutdruck
bermige Vergrerung von Geweben und Organen
Unterleibsregion, Unterbauch
Blutniederdruck

I
Immunitt
Implantat
Impotenz

schtzende Reaktionsbereitschaft des Organismus gegenber


Krankheitserregern
eingepflanztes Gewebe oder Material
Unvermgen, Unfhigkeit
33

Inaktivitt
Incisivus lateralis (lat.)
Incisivus mesialis (lat./gr.)
incisura, -ae (f.)
Infarkt
infraclaviculr
Infraorbitalneuralgie
Injektion
Interstitium, -i (n.) (lat.)
Intertrigo, -inis (f.) (lat.)
intravens

Unttigkeit
seitlicher Schneidezahn (Kurzbezeichnung fr dens i. l.)
mittlerer Schneidezahn
Einschnitt, Einbuchtung (eines Knochens)
rasch eintretende Gewebenekrose durch Unterbrechung der
Blutzufuhr
unterhalb des Schlsselbeins
Nervenschmerz unterhalb der Augenhhle
Einspritzung
Zwischenraum
Wundsein, wund geriebene Stelle zwischen Hautfalten
in die Vene hinein (Injektionen)

K
Kavitation
kardiotrop
Katarrh (n.) (gr.)
Kompresse (f.) (lat.)
Kontraindikation
Kontralateral
Kontrazeption
Kontraktur
koronal (lat.)

Aushhlung, Hhlenbildung
auf das Herz wirkend
Herabfluss (von Schleim)
gepresstes Mullstck fr Wundverbnde
Gegenanzeige
auf der gegenberliegenden Seite befindlich
Empfngnisverhtung
Fehlstellung eines Gelenks infolge Dauerverkrzung von
Muskeln
kronenwrts

L
labium, -i (n.)
lacrimus, -a, -um (lat.)
lactifer
lateralis, -e (lat.)
latus, -eris (n.)
letum, -i (n.) (lat.)
Lichen, -enos (m.) (gr.)

Lippe (paarig)
trnenreich
milchfhrend
seitlich
Seite
Tod
Flechte (netz-, strichfrmige Vernderungen auf Haut und
Schleimhaut)
Lichen ruber mucosae
akute oder chronische rtliche Kntchenflechte der
Schleimhaut
Lichen ruber planus
flache rtliche Kntchenflechte
ligamentum, -i (n.) (lat.)
Band
Ligamentum periodontale (lat./gr.) Zahnhalteband
lingua, -ae (f.) (lat.)
Zunge, Sprache
lingualis, -e (lat.)
zungenwrts; zur Zunge gehrig; Zungen-.
lipophil
fettlslich
lividus, -a, -um
blulich
Leukoplakie (f.) (gr.)
weier Fleck (Lsion) der Mundschleimhaut

M
macula, -ae (f.)
magnus, magna, magnum
mandibula, -ae (f.)
maxilla, -ae (f.)
meatus, -s (m.)
Meatus acusticus externus

Fleck
gro
Unterkiefer
Oberkiefer
Weg, Gang, Mndung
uerer Gerhrgang
34

Meatus nasi inferior


Medianebene (lat.)
Mediotrusion
mesial (gr.)
Mesialwanderung (gr.)
Metastase (f.) (gr.)
Myoarthropathie (MAP)

unterer Nasengang
Ebene, die den Krper in eine rechte und linke Hlfte teilt.
Bewegung einer Unterkieferseite zur Medianebene hin
der Mittellinie des Zahnbogens zugekehrt
Verschiebung der Zhne mit zunehmendem Alter nach vorn
Tochtergeschwulst (Krebs)
Erkrankungen der Kaumuskulatur und/oder der Kiefergelenke

N
naevus, -i (m.)
nasus, -i (m.)
nervus -i (m.)
Nervus facialis
Nervus glossopharyngeus
Nervus hypoglossus
Nervus oculomotorius
Nervus olfactorius
Nervus opticus
Nervus trigeminus

Fleck
Nase
Nerv
Gesichtsnerv
Zungenrachennerv
Unterzungennerv
Augenbewegungsnerv
Riechnerv
Sehnerv
Drillingsnerv

O
occiput, occipitis (n.)
occipitalis
oculus, -i (m.)
odous, odont- (m.) (gr.)
okklusal (lat.)
Okklusion (lat.)
ophthalmos
Orbita, -ae (f.)
orthognath (gr.)
os, -ossis (n.)
Os capitatum
Os frontale
Os maxillare
Os nasale
os, -oris (n.)
Osteosynthese

Hinterkopf
zum Hinterkopf hin gelegen
Auge
Zahn
kauflchenwrts
Beziehungen der Zahnreihen untereinander beim
Zahnreihenschluss
Auge
Augenhhle
normale Kiefer- und Zahnreihenstellung
Knochen
Knochen mit Kpfchen (grter Handwurzelknochen)
Stirnbein
Oberkieferknochen
Nasenbein
Mund
operative Behandlung von Knochenbrchen mittels Schrauben
und Platten

P
panfazial
Parsthesie
Parodontium (gr.)
Parodontologie (gr.)
Parotis, -idis (f.)
pars, -tis (f.)
Pathos (gr.)
pathogen
Pemphigus
Perforation
Perikard

das gesamte Gesicht betreffende (p. Fraktur)


abnormale Krperempfindung (z.B. Kribbeln)
Zahnbett, Zahnhalteapparat
Lehre vom Halteapparat des Zahns
Ohrspeicheldrse
Teil
Leiden, Krankheit
krankmachend
Haut-/Schleimhautblase
Durchlchern, Durchbohren
uere Umhllung des Herzens
35

Perkussion
perkutan
Pertussis, -is (f.) (lat.)
pharynx, -yngis (m.)
postmortal
postoperativ
Prkanzerose
Prmedikation
Prmolaren
prmortal
prnatal
Progenie (gr.)
Prognathie (gr.)
Prognose (gr.)
Prolaps
Pronation
Prothese (f.) (gr.)
Protraktoren (lat.)
Protrusion
Prozess
Pruritus, -s (m.)
Pulpa coronalis (lat.)
Pulpa dentis (lat.)

Untersuchung durch Beklopfen


durch die Haut hindurch
Keuchhusten
Schlund, Rachen
nach dem Tod
nach der Operation auftretend
Gewebsvernderung mit potentiellem Vorstadium eines
Malignoms
Medikamentengabe zur Operationsvorbereitung
vordere Backenzhne
vor dem Tod auftretend
vor der Geburt
vorstehendes Kinn
Vorstehen des Oberkiefers
Vorhersage des wahrscheinlichen Krankheitsverlaufs
Vorfall eines Gewebes / Organs aus seiner natrlichen Lage
Drehbewegung des Unterarms nach vorne, wobei der
Handrcken noch oben kommt
knstlicher Ersatz fehlender Krperteile (z.B. Gebiss)
Kaumuskeln, die den Unterkiefer vorziehen
Bewegung des Unterkiefers in ventraler Richtung
Verlauf, Ablauf
Hautjucken
Zahnmark der Krone
Zahnmark

R
radix, -icis (f.) (lat.)
radix dentis (lat.)
retrograd
Rezidiv
Resistenz

Wurzel
Zahnwurzel
rckwirkend, rcklufig
Rckfall
Widerstand, Gegenwehr

S
Salivation
sanguis, sanguinis (m.)
Sekret
septum, -i (n.)
Septum nasi osseum
sinus, s (m.)
Sinus frontalis
Sinus maxillaris
Sinus sphenoidalis
Sins paranasales
situs, -s (m.)
somnolent
Soor
spasmus, -i (m.)
Spatium interdentale (lat.)
stoma, -atis (n.) (gr.)
Stomatologie
stomatognathes System

Speichelfluss
Blut
Absonderung, z.B. von Speichel, Magensaft, Galle, Schleim
Scheidewand
kncherne Nasenscheidewand
Bogen, Ausbuchtung, Hohlraum/Blutleiter, dnnwandige
Blutader
Stirnhhle
Kieferhhle
Keilbeinhhle
Nasennebenhhlen
Ort, Lage
schlfrig
Sprosspilzart
Krampf
Spalt zwischen den Zhnen.
Mund
Lehre von den Krankheiten der Mundhhle
Gesamtheit des Kauorgans
36

Stomatoskop
Subaziditt
Subcutis, -is (f.) (lat.)
subkutan
sublingual
supraclaviculr
suprascapularis
suprasternal
Symphyse (gr.)
Symptom (gr.)
Syndesmose (gr.)
Syndrom (gr.)

Mundspiegel
verminderter Suregehalt
Unterhaut
unter der Haut
unter der Zunge liegend
oberhalb des Schlsselbeins liegend
oberhalb des Schulterblattes liegend
oberhalb des Brustbeins befindlich
das Zusammenwachsen (anatomische Verbindung von
Knochen und Knorpelgewebe)
Krankheitszeichen fr eine bestimmte Krankheit
Knochenverbindung durch Bindegewebe.
charakteristischer Komplex von Krankheitszeichen

T
Tinnitus, -s (m.) (lat.)
Thrombozytopenie
Torsion
Tuba auditiva
tuber, -eris (n.) (lat.)
tuberculum, -i (n.)
Tuberculum molare (lat.)
tuberositas, -atis (f.)
tumor, -oris (m.)

Ohrgerusche
Mangel an Blutplttchen
Drehung
Ohrtrompete (Eustachische Rhre)
Hcker, Buckel, Knolle
Hckerchen
Erhebung an der Auenflche von Milchzhnen
Hcker, Rauhigkeit
Schwellung

U
ulcus, -ceris (n.)
uvula, -ae (f.)

Geschwr
kleine Traube, Zpfchen

V
vas, vasis (n.)
vena, -ae (f.)
vesica, -ae (f.)
Vesica fellea
Vesica urinaria
Vestibulum, -i (n.)
virulent

Gef
Vene
Blase
Gallenblase
Harnblase
Vorhof
ansteckend (reich an Ansteckungsstoff)

Z
zervikal (lat.)

halswrts gelegen

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