Zahn Prob 2001
Zahn Prob 2001
Propiideutikumfiir Zahnmediziner200I
Prof.Sperl2001-10-15
AllgemeineEinftihrung
[Link]
2001-1
0-16
GrundlagenHistologieEmbryologie
Prof.Schedle2001-10-17
Gesichtswilste
Stirnfortsatz Stirnfort
M.+-.norpel- Schlundfurche
oberkieferfortsatz Riechplal
Obe*iefer-
Stomodeum
rkieferfort
Unterkieferfortsatz - Unterkit
fort
Hernror- undl. Schk
wi!lbung bo
Mandibular-
bogen
Floid-
bogen
Herzvor-
w6lbung
A
lAbb.9.4 A Seitenansicht der Kopf-und Halsregioneines4 Wochenalten Embryos.
Dh Schlundbogenknorpel, von Gesichtund Halsteilnehmen,
diean derSkelettbildung
sindfarbiggekennzeichnelB Die ausden Schlundbdgen hervorgegangenen Skelett-
elementein einemetwasspiteren Entwicklungsstadium. Einigeder Elementeverknii-
chem, wEhrendanderesichin BSnderumwandelnoder sich ganzzur&[Link]
[Link] der Meckel-Knorpelwerden vom definitiven Obe*iefer und Abb. 16.4 Frontalansicht (etwa24 Tage).A Dasin der Tiefevonibergehenddurch
Unl eferersetzt,die durchdesmaleOssifikationentstehen. Rachenmembran raerschlossene
Stomodeum ist von finf mesenchymalenWiils
umgeben.B Etwasilterer Embryo(28 Tage),beidem die Rachenmembran eingeris
ist. Beachtedie Lagedes unterkiefer-und desoberkieferfortsaEes.
Aufdem siirnfr
satzentwickelnsichdie Riechplakoden. c Rasterelektronenmikroskopische
Aufnah
einesmenschlichenEmbryosim gleichenStadiumwie B.
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Zahn Prob. 1
Die Milchzahnkeimeentwickeln sich in einem Zeitaw,der sich vom Beginn der 8. bis zur
17. Wochenachder Ovulation [Link] dieserPeriodewird ausden anfiinglich als
epitheliale ZellhanfenbezeichnetenZaltnanTagen zuntichsteineZahnknospe,daraufeine
Zah*appe rmd schlieBlicheine [Link] der Entwicklung diesesepithelialen
Anteils, desSchmelzorganes(weil sich hiervon der Schmelzentwickelt), entstehtausdem
zellreichenund verdichteten,determiniertenZahnmesenchym, dassich bereitssehrfriih um
die epithelialenZellhaufenbildete, die Zalnpapille und das eigentlicheZahnsiickchen-
Schmelzorgan,Zahnpapille und eigentlichesZahns?ickchen bilden denZahnkeim.
geeigneterQuerschnitte .*_)
Beschreibungder einzelnenStadiendesSchmelzorgans:(Anhand
kdnnendie Stadiender Zahnknospe,der Zahnlappeund der Zahnglocke,
histologisch
werden,Abb. 1.4.)
charakterisiert
4ok
t :
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l
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i'r-rrai
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S-shQnr)qa-
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t,t.-t
r l
4v;6fu
frU(
Abb.1.4 Zahnkeime im Stadiumder Knospe(a : frontaler Querschnitt durch
fi11,47mm SSL,9 WochennachOvulation), derfrtlhenKappe(b : paramedia-
ner Querschnitt durch\, 47 mm ssl, 9 wochenn.o.) und der ausgereiften
Glocke(c : p?l'affiedianerQuerschnitt
durchi1,135mmSSL,16Wochenn.O.)
im Unterkiefer(a)undim oberkiefer(b,c) menschlicher [Link]
des i1.?se : duBeresSchmelzepithel;
l1liegtpalatinal ise : inneresSchmelz-
epithel;Frl?: Mandibula;max : Maxilla;mk = MeckelscherKnonpel;n -
Nasenhohlg; n.a.m.: [Link]; ol : Oberlippe;,p : papille;
si : Stratumintermedium; v : Vestibulum;vl
sr: Stratur{[Link]; : Vesti-
bularleiste,ZS: Zahnsdckchen u14uL"{ rt. --.ir,.i*E*-.Lr*^?i i.".;*,.",
"{-r-'*,."
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'l
basaldeskappenftirmigenSchmelzorgansgelegeneAnhaufirngektomesenchyrralerZellen
verdiclrtetsich zunehmendim Berei"tr O"tkuppeneindellungtmd wird peripherscharfgegen v
daslockereMesenchymder Umgebrmgabgegrenrt- damit entstehtdie Zahnpapille.
III Stadium:DieEntwicklungvon der Knospezur Zalnglocke(Abb.l.4.c.), die bei den
Frontziihnen12 bis 16 Wochennachder Ovulation, bei den Milchmolaren 15 bis 21 Wochen
nach der Ovulation vor sich geht,nenntman Morphogenese- es entstehtdie Form des
Schmelzorganes(ab dem Glockenstadiumspricht man von Histo oder Zelldifferenzierung:
(,,verschiedeneSchichtensind entstanden,die man differenzierenund erkennenkann')
Beschreibungder Zalnpapille:(Abb.1.4.c.)
Ist dasvon der epithelialenGlocke eingeschlossene [Link]
GeftiBe
Glockenstadiumsdifferenziert sich die Papille, es sprossen undNerven ein. Im spiiten
Glockenstadium,lanzvor der Dentinbildungwird die Basalmembrandesinneren
Schmelzepithelszrryeischichtig- a) Basallaminadensab) Membranulapr?iformativa
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Entstehungder Zuwachskeime
: tt A*,rJ
g
r'tJ'-
lii:PtJ4zr.i't'r:
|111ttr' r'!t9!'?
EntstehungderErsatzzahnkeime
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6
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b)
Abb.1.10 Schernatische Darstellung(im labiolingualen
Schnitt)einesunteren
lateralenMilchschneidezahnes kurz nach Vollendung der Krone(a; bei 2,5
MonatealtemKind)und wdhrendder Wurzelbildung (b; bei 8 Monatealtem
Kind).DieHertwigsche Epithelscheide(HES)ist beiBeginnder Wurzelbildung
und gerade(a),spiiterbis zur Apexbildungkurz und als
relativlanggestreckt
Diaphragma starkpapillenwdrts
eingebogen (b).Dieumrandeten Felderwerden
im Kapitel1.5.4detailliert
dargestellt
F\qn- - - - G€Sr€- 0*:\4- k!-.c"'i "'" (' 5c* i':'-' Serrrsv?6
a)
in zrvei oderdrei Zweigrohreaufgeteilt
[Link] dasSchmelzorgan /O)
\\t/-'\,/
seinedefinitive Gr0Seerreichthat und (121',
geradewennin den Htickerpartiendie (159)
OK
Schmelz- und Dentinbildungbegonnen
ha! entstehenausder cervikalenSchlinge,
die noch ein Stratumreticulareenttrdlt,
querober die apikateOffirung der ZaIn
papille proliferierende,zungenartige
Fortsdtze,die sich am zukiinftigen Pol
der Bi-oder Trifurkation treffen,
fusionierenund damit separateEpithel
scheidenfiir die geterurt zu formenden
Wurzelnentstehen lassen(Abb.1.11). UK
DieseEpithelzungenwachsenin noch a) b) d)
unvereinigtemZustandmit zunehmender
GrOBedesSchmelzorganes, bevor sie sich
vereinigenund die Dentindeckeder
o@& /(
\\r Yl
\
, ^ \ I l
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Differenzierungder Ameloblasten
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-'3,
die innerenSchmelzepithelzellenliinger (etwa40pm)und nehmendie gleichmiissigbreite :\.
(etwa 5 pm) S[ulengestaltder Priiameloblastenan, verlierenihre Teilungsfiihigkeitund
[Link] Kerne wandernan denbasalenZnllpol, der Golgi-Apparatwandertvon
basalnachdistal, und dasRaueEndoplasmatische Retikulum bildet zahlreicheZisternen.
Strukturmerkmaleder Ameloblasten
Querschnitt
Die schematisierteStrukf,urdes
sekretorischenAmeloblasten SchluBleistennetz
zeigtAbb.l.l8. Die beim
Menschenetwa 50lrm hoheund Nukleus
5pm breite Zellehat die Gestalt Golgiapparat
einer Siiulemit hexagonalem Ldngsschnitt
[Link] Beginn der
supranukledresER
Matrixsekretionbildet der
Ameloblastdistal (ist gleich
Abb.1.18Strukturschema Mitochondri,
apikal) eine etwa 4 pm lange, ftir2 Ameloblasten,ihre
*...-li'
pyramidaleAusstiilpung den Tomesschen SchluBleistennetz
Tomes'[Link] die Schmelzbildungsfront im Sekretgranula
basalen(ist gleich proximalen) Querschnittund im diagonal- 4 p m
und distalenPol sind dieZnll koronoapikal verlaufenden
Liingsschnitt apikal +koronal
sdulendurch ein Schlussleisten
system(Znnvla occludens,Zonula
adhzirens, Desmosom)[Link] lateralenSeitenflAchebestehendesmosomale
Kontakte,Tight - und Gapjunctions. Der Kern sekretorischerAmeloblastenliegt basal,der
groBeGolgi Apparat distal paranukleiir(Abb,1.18). ZahbeicheMitochondrien sind iiber das
[Link] distalenZellleib gegenden Tomes'schenForsatzfinden sich
Granuladie die synthetisierte,abernoch nicht ausgeschiitteteSchmelzmatrixenthalten.
Die Schmelzbildung(Ameloblastengebennachinnen zu Schmelzab trnd wandernnach
auBen)beginnt, sobalddie Sekretionder Schmelznatrix [Link] Sekretionder Matrix
erfolgt analogder einer [Link] erstenmit Matrixvorstufengeffillten
Bl?ischenerscheinenim Golgifeld. DieseBliischenenthaltenwahrscheinlichdie im rauen
endoplasmatischen Retikulum synthetisiertenProteinanteileder [Link] \*.
.Golgiapparat,der ausZuckerbausteinen - wie Galaktose,Fukoseund Glykosamindie
Kohlenhydratkomponenten der Matrix synthetisiert,werdendiesezu Glykoproteinen
[Link] den innerenGolgizisternenentstehendannGlykoprotein enthaltendeVakuolen,
die sich zu [Link] den Tomesschen
[Link] fusionierendie Granulamembftmen mit der ZytoplamsmatischenMembrandes
TomesschenFortsatzessodaBder GranulainhaltextrazellulZirausgeschtittetwird. Die frisch
sezemierteSchmelzmatrixbestehtvorwiegendausnicht kollagenenProteinenund l-2Yo
Kohlenhydratenund Lipiden. Stnrkhnell stellt sich die noch nicht mineralisierte
Schmelznatrix als homogene,bei hoherVergrd,Berung leicht granultir erscheinendeMasse
dm. In der vom AmeloblastensezerniertenMatrix entstehensehrraschKeime von
Apatitkristallen. Schonin einemAbstandvon nur 0,05 bis 0.1 pm von der distalen
ZellmembrandesAmeloblastensetztdie Mineralisationein, welchezunichst in der
Entstehtrngvon dtinnen,nadelartigenApatitkristallkeimenund danachin Kristallwachstum
[Link] Liingsachse(c-Achse)ist stetsetwa senkrechtzur distalenOberfliichedes
Ameloblastenbzw. ihres [Link] erste,aufdie Dentinschale
direkt abgelagerte,etwa 3pm dicke Schmelzschichtist homogenstnrkturiert,d.h. alle
Kristallite sind mit ihrer LiingsachsezwischendistalemAmeloblastenpolund
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ll
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ffi
Typ" Prismenkeine interprismatischen
Zonenaufweist. Der,,Pferdehuftyp"zeigt
einenarkadenftirmigenQuerschnitt,jeder
Prismenstabist dreiseitig (beiderseitslateral
und coronal)von zwischenprisinatischem
oderZwischenstabschmelz umgeben(Abb.
1.20u. 1.25.e).
Die Prismenstiibeliegen tibereinander
angeordnetund bilden horizontaleund
Abb.1.25 Schematisch-vereinfachte Darstellung derAnordnung derKristalli
vertikale [Link] SchmelTprismen im prismatischen (Prismenstab) und interprismalischen Schmelzbei Aufsic
typen sind idealisierteModelle und werden (a)aufeinensenkrechtzur Prismenachse geschliffenen Kristallkdrper(a'b) at
dem mittlerenTeildes bukkalenSchmelzmantels (a).Die in der Querschnitt
in der innerenHiilfte desSchmelznantels fliiche(Q) in (b) gezeigte,rAumlicheAnordnungder Prismenstdbe (z.B' 2,
abwechselndangetroffen,da die Prismen 4/'12, 13t 14121, 22,23) wechselt (c-g),da die Prismenstiibe einerReihe
[Link] Schmelzoberfldche gegen die der n6chstfolgenden Reil
stiibein ihrem Verlauf gegendie Zalnober schwingen und damitder Prismenstab einerReihe(z.B' 3 in fc-gl) einn
fliiche horizontalgegeneinander schwingen zwischenundeinmaltiberden Stdbender ndchstfolgenden Reiheliegenkan
DieFiguren(c-g) spiegelndiesesPhdnomen in derTiefedesSchmelzes(etl
(Abb.1.25.c-g).Die Grenzfliichezwischen 150 pm) vor der Schmelz-Dentin-Grenze) bei ie etwa 100 pm Abstandzv
Prismenstiibenund diesenund dem inter schenzwei Einzelbildern. In der Kopf-0ber-Kopf-Situation (e) liegtein Prisn
vom fferdehuftypumgebenvon interprismatischem Schmelz,in der Kopf-zv
prismatischenSchmelzsind nur deshalb schen-Kopf-Situation (c, g) ein Prismavom Schl0ssellochtyp ohneinterprism
erkennbar,weil an ihnen ([Link] allem im tischenSchmelzvor (nachMeckel,Griebsteinu. Nea/[b]; nachOsborn[c-g
Bereichder Prismenscheiden) verschieden
orientierteKristallitscharen aneinanderstoBen.
Alle Schmelzprismenstiibe verlaufenvon der Schmelz-Dentin-Grenze bis dicht unter die
Schmelzoberfl?iche, sie sindjedoch iiber dieseDistanznicht geradlinigausgespannt. DieZahl
\- pro
der Prismenstiibe einem Quadratmillimeterbetriigt20.000bis [Link] Rateder
Bildungund ReifungdesSchmelzes kannvonzahnnrZahnvariieren, Die Schmelzbildung
wird auchan verschiedenenFliicheneinesZatrneszu [Link]
Schmelz-Dentin-Grenze ist stark gewellt. Die Wellung im Hdckerbereichist stiirker
ausgebildetals weiter cervikal. Die Schmelz-Dentin-Verzahnung ist etwa l}rn breit und
verstiirkl die Haftung des Schmelzesam Dentin.
StrukturmerkmaledesSchmelzes
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a) b)
Abb.1.28 Hunter-Schregersche Streifung im Schmelzmanteleinesmenschli-
chenEckzahnes (a) und Anordnungund VerlaufdieserStreifungim quer(b u.
c, schwarzeLinien)und liings (c, rote Linien)zur Zahnachsegeschliffenen
Hockerbereich(nachFosse[a]; aus Osborn,J. W.:J. [Link].47[1968]395
lb u. cl)
Strukturmerkmaleder Schmelzo b e r f I ii c h e
DiesesMusterbestehtauswellenftirrnig
hervorfretendenBiindern,die von feinen
t4
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linienartigenEinziehungengetennt
werden.B?inderund Linien wurdenwegen
ihrer dachziegelartigenAnordnung
abwechselndals Perikymatien(peri:herum,
kyma:Welle) und/oderImbrikationslinien
[Link] die nomenklatorische
Verwimrng zu beenden,schlugman ktirzlich
vor, beideAusdrtickeals alternative
Bezeichnungenfiir dasgesamteMuster der
Biinder und Linien zu verwenden,und seine
Einzelkomponentenals Imbrikationswtilste
(-wellen) bzw. Imbrikationsfrirchen(oder
perikymatischeWiilst e bzw. Furchen)zu a) b) c)
[Link] (p) und lmbrikationslinien
Abb.1.31 Perikymatien (l) an frischdurchgebrocl
entsprichtdem SchnittpunkteinesRetzius [Link]-dlnolaren in der rastereleKronenmikroskopischen A
streifensmit der Schmelzoberfliiche sichl; (a, b) : bukkaleZahnfldcheund c) : im histologischen Quersch
BeachtekleinenSchmelzbildungsfehler (ffeil).Vergr.:a) : 8 x; b) : 130x;
(Abb.1.31.b,c). -- 200x
Stmlcturfetrlerder Schmelzes
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und seineEigenschaften
AusgereifterZahnschmelzseineZusammensetzung
AusgereifterZahnschmelzist dasam
stirksten mineralisierteund htirteste
Zellproduktim Kdrpe(Abb 1.34!! !)- s: Schmelz
Vergleich zu Dentir\ Zement,Knochen ! d: Dentin
z-Zement
Die organischeMatrix enthiilt kein
k: Knochen
Hydroxlprolin und Hydroxylysin,ist also
k e i n Ko l l a g e n
Mineral
Die Mineraldichte (Volumenanteilder
von Schmelzkristalliteneingenommen [Link].
Matrix
wird) schwanktauBerordentlichin den Wasser
verschiedenenBereichendesSchmelz s d z k s d z . . k
mantels,ftillt aberim Allgemeinenvon Gewicht % Volumen7o
Differenzierungder Odontoblasten
Odontoblastensind spezifische,mit
Osteoblastenund Fibroblasten
ontogenetischund funktionell
verwandteBindegewebszellen, die
dasDentin bilden und spiiterunter
[Link] entstehenausder Zell
population der Zalnpapille, sobald
der ZahnkeimdasspdteGlocken
stadiumerreichthat. Zahlreiche
Studienhabenzeigenk<innen,dass
Odontoblasten, ja die gesamteZell d)
population der Zatnpapille, ekto -
StadienderDifferen-
Abb.1.38 StruKurderbdonto6lasten in veischiedenen
mesenchymalerHerkunft sind,d.h. zierung(Ratte).a = peripherlokalisierte b = Pr6odonto-
Zelleder Zahnpapille;
blast; c = iungerOdontoblast;d = dltererOdontoblast(aus lakuma S'N':
[Link] [Link].16[1971]993)
spiten GlockenstadiurndesZahn
keimessind alle Zellender Zaln
papille strukturellgleich und
anscheinendzuftillig im Raum der
Zahnglockeverteilt. Die terminaleDifferenzierungder Odontoblastenbeginnt unter dem
Einfluss der vom innerenSchmelzepithelsynthetisiertenund modifiziertenBasalmembranim
Bereichder Incisalkantenund H6ckerbereicheund lauft in corono-apikalerRichtungweiter.
DieserProzesserfasstdie peripherenZellender Zahnpapille,d.h. solche,die entlangder
Grenzezum innerenSchmelzepithelund sp?iterentlangder HertwigschenEpithelscheide
lokalisiertsind (Abb 1.4und 1.10).Die terminaleDifferenzier-ung derperipheren
Papillenzellenzu Odontoblastenl?isstsich an der EinstellungmitotischerAltivitiit und
stnrkturellan FormverZinderung, an der Polarisationder Zellkerne,an der Zunahmedes
Zytoplasmavolumens und der Vermehrungund Anordnungder zytoplasmatischenOrganellen :]-
,n
L6
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l.' .:
t7
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Wir unterscheidenverschiedene
ffi
Zonenim Dentin: Manteldentin- 1 r',';6=-.i$
diesesliegt an der Schmelzgrerue
ist 30pn dick und weist zahlreiche
Gabelungender Odontoblasten
i\tt1[
.'_\('':'_\\
r r r \,.-l
fortsEitzeauf. Es ist im Verhiiltnis ^-r-.-,/\iI
zum darunterliegenden,,zirkum ,t', Ittrl).-t1l
pulpalenDentin* weniger dicht li'r\:i:l
ffi
mineralisiert,eshat keine
Wachstumslinienund die
GrenzliniezwischenManteldentin
und Schmelzist einearkaden
fbrmige Wellenlinie ,wodurchdie
mechanischeFestigkeiterh6htwird.
Es wird durchjunge, noch unreife
Odontoblastengebildetund entsteht
w6hrenddie Odontoblastengerade
ihre Differenzienmgbeenden.
WiihrenddasPr6dentinsynthetisiert
und sezerniertwird, beginnendie
Odontoblastensich von der
Grenzzonezrvischeninnerem
Schmelzepithelund Zahnpapille
nxfich,[Link] durchden ersten,.
Abb.1.41 Frontalschnitt oberenMilchmolaren eines4-I
ausB-Kollagenfibrillen, a-Kollagen Monatealten,menschlichen [Link].: iiuBeresSchmelzepithel; d : Dentin
fibrillen und [Link] ise : inneresSchmelzepithel;
ezl : Ersatzzahnleiste; o : Odontoblasten;Pr
: Anlagedes erstenPriimolaren;
pap : Papille;phes: proliferierende Bdnde
Mineralisationsprozess wird iiber
der HertwigschenEpithelscheide, die die Mehrwurzligkeit vorbereitet;s =
sogenannteMatrixvesikel eingeleitet, Schmelz;si : Stratumintermedium; sr: Stratumreliculare
dassind Zentregwovon die
[Link] wird dabei
amorphesMineral abgeschieden und :\ Zentralmembran Matrix Ve
von einemBliischen umgeben, das \J
schlie8lichsezenriertwird - und \ amorphes
jnf t'n"t"'
dieses
amorpheMineraltegrnnt ffiounnr_
, ^
dannzumineralisieren.ZumSchlu8
"
stele V
wird die Membran zerstdrtund \\
esentstehtein Mineralisations
inlraze'utiir \ a)
kern. Die Mineralisafiongeht
von vielen solchenMatix
vesikelnausund beginnt sich
dannzu konzentrierenrmd sich kristallines
Mine
[Link] entstehen
mehreresolcheKeime, man
sprichtvon Globuli - odervon
globul?irerVerkalkung (Abb.I .a3).
Ziikum-pulpalesDentin- Die D e)
@
"morPhesMine
dreiphasiger,aberbeziiglich seiner
EinzelreaktionenunbekarurterProzeB. Abib.,[Link] Schematische Ansichtder Prddentin-Dentin-Grenzzonewdhrend
ftir deneslediglichbiochemische der Bildungdes zirkumpulpalen Dentins(schwarzePunktierung : Alzianblau-
PAS-positive Zone; rot : hohe Aktivitritalkalischer
Phosphatase
im Bereich
Anzeichengibt. Wiihrenddasfrisch schwarzeKreise: Kalkglobuli)
des Odontoblastenfortsatzes;
sezemiertePriidentinsaureMucopoly
saccharideenth?ilt,enthiilt die n?ichst
folgende,^ teite,etwas?ilterePriidentinschichtneutraleMukopolysaccharideund
[Link] einer dritten Schichtfindet die initiale Verkalkungder Dentinmatrix stat!
hier liegt die Verkalkungsfront(Abb.1.44).Dieseschichtweise VeriinderungdesPriidentins,
besondershinsichtlich seinesGehaltesan Glykoproteinenund Glykosaminoglykanen,die die
kollagenenFibrillen umhiillerl ist auchelekhonenmikroskopisch bestiitigtworden. Zusdtzlich
wurde gezeiggdassdie Dichte desorganischenMaterialsvom Priidentinzur Dentinmatrix
zunimmt und die Verkalkungsfrontbesonderszinkreich ist.
Die MineralisationdeszirkumpulpalenDentinssetztalsoerst ein, wenn dasPriidentineinen
bestimmtenReifungsgraderreichthat. Daherbefindetsich die Mineralisationsfront(Grenze
zwischenmineralisiertemDentin und Dentinmatrix),andersals im Schmelz,nicht in
unmittelbarerNEhe,sondernstetsin einemAbstandvon etwa 5 bis 20 pm distal der
Odontoblastenreihe. DieseDistanz entsprichtder Dicke [Link] gehtdie
MineralisationdesgesamtenzirkumpulpalenDentinsvon fokalenZnnfrenaus,die an der
Verkalkungfrontentstehenund zu kleinen Mineralisationsbiillenheranwachsen und als
Kalkglobuli [Link] bleibt zwischenden Kalkglobuli noch ein Teil der
Dentinmatrixkristallfrei. DieseAnteile werdennormalerweisenachund nachin den
Mineralisationsprozess einbezogen,indem die Kalkglobuli [Link] ist
dahersehrwahrscheinlich,daBbeim Menschendie Mineralisationdeszirkumpulpalen
Dentinsebenfallsiiber Matrixvesikel initiiert wird. Wiihrend der Zalnbildung schlieBtsich
die Verkalkungder zirkumpulpalenDentinmatrixunmittelbaran die desManteldentinsan.
Sobalddie Kalkglobuli zusammenflieBen und eine erstedurchgehendmineralisierte
Dentinschichtentsteht,beginnt auchdie Sekretionund Mineralisationdesperitubuliiren
[Link] der weiterenAnlagerungvon Priidentinswird Schichtum Schichtdes
alenDentinsmineralisiert.
Die Bildung desZirkumpulpalenDentinsist kein kontinuierlicher,sondernein rhythmischer
[Link] aktiven Sekretionund Mineralisationvon Pr€dentinwechselnmit
Ruhephasen ab. DieseRuhephasen, wdhrendwelcherdie Mineralisationsfrontstehenbleibt"
zeichnensich im entnineralisiertenDentinschnittals Linien ab. DieseLinien werdenals
l9
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in einemSchneide-(a),einemEck-
Abb.1.48'Verlaufder Dentinkandlchen
zahn(b)undeineniMolaren(c).d = Dentin;p : Pulpakammer,
s = Schmelz;
tk : Tomessche awz= azellulares
Kornerschicht; zwz = zellu-
Wurzelzement],
ldresWuzelzement
2l
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-->
Die Pulpakamme(nimmtdwch Dentinbildungmit zunehmendemAlter ab!!) ist jener Raum, ; \ .
den dasPulpagewebeeinnimmt und die Pulpakammerwird unterteilt in dasKronenkavum
und in die [Link] Form desKronenkavumsentsprichtin etwa der [Link]
sogenannten Pulpalrdrnersind coronaleAusweitungendesKronenkavumsunterden
IncisalkantenoderH0ckerspitzen.
Als Pulpadachbezeichnetman die Dentinschichtcoronal desKronenkavums,also die obere
[Link] BodendesKavumsbezeichnetman die untereBegrenzungdes
Kronenkavums,bei mehrwurzeligenZifunenwird sie gebildetdurch die interradiukuliire
Dentinrnasse,die sich im Bereichder Furkationenbefindet- wo die Zalnwwzeln
zusammentreffen.
Die Wruzelkan?ilestehenObereine oder mehrereOftrungen am Wurzelapexsowie iiber
zusiitzlicheKandlemit dem desmodontalenRaumin Verbindung.
Welche Zellen gibt esin der Pulpa?Odontoblasten - die peripherenZellen der Fulpa
differenzierensich zu den Odontoblasten,die fiir die Dentinbildungverantwortlich [Link] der
Z,ahnpulpagibtesnoch zus?itzlichviele Fibroblasten,inaktiv und aktiv.@s gibt eine Zone, die
subodontoblastische kernarmeZone- mit AusnahmedieserZone sind sie iiber dasgesamte
PulpageweberegelmiiBigverteilt. Sie sind ftir dieProduktionund denUmsatzder
Interzellularsubstanz verantwortlich).
Zusitzlichgibt esauchnoch Ersatz-und Reservezellen,dassind noch undifferenzierte
Mesenchymzellen:sie kdnnenabgestorbene Odontoblastenersetzenund in weiterer Folge
sekundiiresDentin bilden, zu Makrophagen heranreifen und sie kdnnenauchFunktionenvon
Fibroblastenund Osteoblasten(auchOsteoklasten)iibernehmen.
Zusdulich gibt es auchnoch Abwehrzellen- Makrophagenund Lymphocytenin der
Zalnpulpu
Es gibt auchzahlreicheFasemin der Prlpq retikuliire (besonderszahlreichin jugendlichen'
Pulpagewebe)und kollageneFibrillen.(Die totale Mengean kollagenenFasernder
Kronenpulpableibt nach dem 20 Lebensjahrkonstant,allerdingsim Bereich der Wurzelpulpa
nehmendie kollagenenFasernmit dem Alter zu). ZadenFasern: 30-45%sind vom Typ III
Kollagen etwasTyp I Kollagen ist auchvorhanden.
Die Grundsubstanz derPulpa ist aufgebautwie immer : Proteoglykane,Glykoproteinesind
vorhanden.
GefrBversorgungder Pulpa- sie ist
stark vaskulmisiertund die Gefiifje
tretendurchdie Foraminaapikalia
in dashrlpagewebeeinund [Link]
mehnrurzeligenZiihnenk6nnen
allerdingsdie GeftiBeim Bereich
Kronenpulpa
der Furkationenauchdurch siiulenf6'rmig
akzessorische Kaniile in die
Wurzelpulpaein- und ausdringen.
Die Gef;iBesteigenin gerader
Verlaufsrichtung nachcoronal
auf und verzweigensich dort Wurzelpulpa
zunebnend(Abb.I .5zl)Sie bilden
einen(subodontoblastischen)
Kapillarplexus an der Peripherie
der Kronen- und Wurzelpulpa,
dessenAuslEiuferbis in die Abb.1.54 schematischeDarstellungder Pulpakammereiries jugendlichen
Odontoblastemeihe [Link] [Link] Randzonendes Pulpagewebes,die Gestaltder Odontoblasten
und die BlutgefiiBesind angedeutet(naqhSchour)
Zahnpulpastehtunter einem
24
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Zahn Prob. 1
Anforderungwerdendie Gefiif3eeingeengt
odermachenauf.
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Zahn Prob. 1
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Zahn Prob. 1
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28/126
Zahn Prob. 1
Malassezsche
Epithelreste
Zahnseckchen
maximaleDichte und die exteme
Mineralisationsfrontbeginnt gegen
die Wurzeloberfliichevorzurticken.
Etrva300 pm koronal der wachsenden Abb.1.62 Entstehungdes azelluldrenFremdfaserzementes auf einer
zundchstunverkalkten SchichtduBerenDentins(rot),dasum die apikaleWur-
WurzelkanteerreichtdieseFront die zeldentinkanteherummit pulpalemPrddentin(rot),kontinuierlich zusammen-
CrenzzonezwischenDentinmatrix und hiingt Gi = Gingiva;AM : Alveotarnnukosa;
AF = AlveolarfortsaE
dem in dieseeingelassenen Fasenasen,i.e., die spEitere Zementdentingrcnze,tiberrolltdiese
und dringt in denRasenein. DieserRasenkwzer kollagenerFibrillenbiindel oderFasem
bildet daherdie Mafrix desFremdfaserzementes, die verkalktwird (Fig.l .62').Elwa0,3-1mm
koronal der Wurzelkanteist der erste,ntr wenigeMikrorneterdicke Fremdfaserzement
entstanden,derweiter an Dicke zunimmt. Dabeiwerdendie kunen Fibrillenbiindel verliingert
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Zahn Prob. 1
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Zahn Prob. 1
3l
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Zahn Prob. 1
S\O''ql'l'>;'-e,1, q-'',"
Zementozyten \' Zeriint-Dentin€renze
Morphologieder Schmelzzementgrenze:
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Zahn Prob. 1
Das Wurzelzementist leicht gelblich gefiirbt. Das Wurzelzementist weicher als Dentin, aber
etwa gleich hart wie Knochen.
Azelluliires Fremdfaserzement ist nur in sehrjugendlichen Z6lnen, spiiterjedoch nicht mehr
[Link]?iresGemischtfaserzement jugendlicher Ziilne ist sowohlvon auBengegen
dasDentin sowievom Dentin [Link] zunehmendemAlter der
Individuen nimmt die Durchl?issigkeitfiir wiissrigeLdsungenab.
DasWurzelzeme,ntist dem Dentinkern der Zahnwwzel aufgelagertund daherein Bestandteil
[Link] und der zeitlebensandauemdeEinbauneuerdesmodontaler
Faserarrteileweisenjedoch daraufhin, dassWurzelzementauchein Teil des
Zahnhalteapparates, d.h. desParodontsist. DieserDoppelcharakterdesWurzelzementes
kommt ebenfallsin seinenFunktionenzum [Link] Funktion desazelluliiren
Fremdfaserzementes bestehtin der Verankerung desZ,[Link] jeoch
kein statischesSystem,sondemmu8 im Zusammenhang mit der stiindigenErneuerungdes
desmodontalenBindegewebes,mit funktionellenAnpassungenund Anderungenin der
Position der Zdlne gesehenwerden.
Im BereichdesazelluliirenFremdfaserzementes , d.h. anzewikalen bis mittleren
Wurzelabschnitten,werdentopographischeRichtungs€inderungen der desmodontalen und
supraalveol?irenFasersysteme (nach Zahnstellungs?inderungen) von der Entstehungneuer
Zementschichtenbegleitet,in denendie neu [Link] apikalen
Wurzelabschnitten,d.h. im Bereichdeszelluliiren Gemischtfserzementes, kann die
[Link] Funktionendeszelluliiren Eigenfaserzementes in
diesemBereichsind daherzundchstdie kompensatorische Anpassungder Zalnwwzel an eine
veriinderteAlveole, die kompensatorische Verliingerungder Zahnvrwzel,und reparative
[Link] NeuverankerungdesverdicktenGemischtfaserzementes geschiehtdann
haupts6chlichdurch AuflagerungneuerSchichtenvon Fremdfaserzement.
yerqnkgrtglfunktionsfiihigeoZahnorgan
(b) (ausMeyer,1,12.:
[Link]
[Link].12 [19691209) 33/126
Zahn Prob. 1
Verankerungsfl?[Link]
erstenbleibendenMolaren besitzen
die [Link] absteigenderGrdBenordnungfolgen znreiteMolareru
Eckziihne,Priimolarenund mittlere und lateraleSchneideziihne.
Die Verankerungsoll dynamischenGesetzengentgen,[Link] alte oder neue
desmodontaleFasernin topographischgleicheroder veriinderterLage zu befestigengestatten.
Im Gegensatzzu Knochenwird Wurzelzementnicht kontinuierlich resorbiertund vollstiindig
[Link] Reihevon Untersuchungenzeigtenjedoch, dassein gewisserGradvon
Zementremodellierungdie Regelist. Etwa 90YodetZihne weisen,besondersim apikalen
fXittel der Wurzel (d.h. im Bereichdeszellul?irenGemischtfaserzementes) lakunenartige
Spurenvon Zementesorptionenvariabler GrtiBeauf, die nicht im Zusammenhangmit
Entziindungsvorgiingen im [Link] 70-80ohderLakunenwerdendurch
reparativeAnlagerungvon zellultiremEigenfaserzement wieder vollstiindig ausgefiillt und
oberfldchlichmit azelluliiremFremdfaserzement [Link] Wurzelzementim Laufe
der Zeit fast an allen bleibendenZiihnenlokal resorbiertund repariertwird, diirften diese
Vorg?ingeimmer nur einenBruchteil der gesamtenVerankenrngsfldche betreffen.
DasDesmodont(Wurzelhaut,Periodontium)ist ein au8erordentlichzell- und faserreiches,
derbesBindegewebe,welcheszvrischender WurzeloberfliichedesZahnesund dem
Alveolarknochenlokalisiert ist und dasWurzelzementmit dem Alveolarknochenverbindet.
Am Alveolarknochenkammgehteskontinuierlich in dasBindegewebeder angewachsenen
Gingiva tiber. DasDesmodontund die mit ihm entstehenden Hartgewebe(Wurzelzementund
Alveolarknochen)bilden eine funktionelle Einheit. Sie stelleneine gelenkartigeVerbindung
zwischenZalrnund Knochenher, die auch als Syndesmose bezeichnetwurde (Abb.2.1).
DieZellendes desmodontalenGewebeswie auchdiejenigendesWurzelzementestrnd des
AlveolarknochensentstammendemeigentlichenZahns6ckchen. Das eigentliche
Zalrnsiickchenist bereits im Glockenstadium des Zahnkeimes als faser-und zellreiche,den
gesamtenZah*eimrunkleidende [Link] Zellenbesitzendie
struklurellenCharakteristikavon [Link] Entstehungdes
desmodontalenGewebesund seinerkollagenenFaserbtindelist bei Milch- oder
Zuwachsziihnenund bei Ersatzziihnenverschieden
Die UmwandlungdeseigentlichenZ*,bln
siickchenszum Desmodonterfolgt bei
Milch- und ZuwachsziihnengrdBtenteils
[Link] beginntrnit der Wurzel
bildung und findet stetsim AnschluBan
die vorausgegangene Desintegrationder
HertwigschenEpithelscheideund gleich
zeitigmit der EntstehungdesWurzel
[Link] Zahnkeimliegt tief in
seinemkndchernenKompartiment,
dessenRtindernachokklusal bereitsweit
Abb.2.10 Schematisierte Sequenz(a-d)der Entstehung undAnordnung der
tiber [Link] desmodontalen Faserb0ndelwdhrendderWuzelbildung und [Link]-
Alveolarknochender Milch- und chesder [Link]: Knochen;g :-dentogingivale
Faser-
btindel;1 = zementoalveold-re
Faserb0ndelam Alveolarknochenkamm; 2 =
Zuwachsziihneentstehtvor Beginn ihres hoi'i?ontalb 3 = scfirig verlaufende
Faserbiindel;
zementoalveoldre zemento-
Durchbruches (Abb.2.I 0.a).Die von (ausLevy,8.M., [Link] J. [Link].47n968133)
alveoliireFaserb0ndel
Fibroblastengebildetenkollagenen
Faserbiindelwerdenw?ihrendihrer Entstehungin dasneu gebildeteWurzelzementeinerseits
und weit koronal ebenfallsin die WandungdeskndchernenKompartimenteseingelagert.
Alle dieseFaserbfindelverlaufenzuniichstin variablerWeiseschr?igvon okklusal nachapikal
zum [Link] Verlauf dndertsich wiihrenddesZalrndurchbruches [Link] im
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Zahn Prob. 1
35
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Zahn Prob. 1
posteruptiveine scheinbare
Kontinuitiit dicht angeordneter, J
vom Knochenzum ZementziehenderFaserbtindel(Abb.2.12.d).
Das desmodontaleGewebebefindetsich in einem engen,von alrei Hartgewebenweitgehend
begrenztenRaum,dem Periodontalspalt(0,25 mm). DieserRaum gleicht in der Fonn einem
dtinnwandigen Becher. Er wird nteta'. 53-74%von kollagenenFaserbiindelund ihren Zellen
eingenommen,l-2%beanspruchen die GefiiBe,der ReststehtdenfreienZellen,dem
interstitiellenGewebe und den Nerven zur Verftigung. Der Volumenanteilder Faserbiindel
nimmt mit dem Alter einesIndividuums ab.
StrukturelementedesDesmodonts:
Bindegewebsfasern:
GeftiBeundNerven:
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Zahn Prob. 1
ErneuerungdesmodontalerFasem: - 1
. \ a
MUNDSCHLEIMHAUT
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Zahn Prob. 1
I .OralesGingivaepithel
Das orale Gingivaepithelbestehtaus4 ineinandertibergehendenSchichten,dem Stratum
basale,Strafumspinosum,Stratumgranulosumund Stratumcorneum.
Das Stratumbasaleliegt der Basallaminaauf welcheEpithel und [Link]
Basalzellensind mitotisch altiv und unterhaltendie Epithelerneuenrng. Das Stratum
spinosumist variabelbreit, und enthiilt die sich differenzierendePopulationepithelialer
[Link] Stratumgranulosumenthdltnur wenige [Link] Zytoplasmaweist
Keratohyalingranulaauf. Das Stratumcorneumbildet die oberfliichlichsteLrye, ist variabel
dftk und bestehtausstark abgeflachtenHomschuppen,derenpyknotischeKeme in den
meistenF?illennoch sichtbarsind. Alle Epithelzellensind durch Desmosomenund
nexusartigeVerbindungen(Gapjunctions) miteinanderverkntipft. Tochterzellen,die durch
Teilung der Basalzellenentstehen,wandemdurch die 3 iibrigen Stratenzur freien
Epitheloberflicheund werdendort [Link] Teilungsrateentsprichtder
[Link] ibrem Weg machendie ZelleneinenDifferenzierungsproze8durch, im
Falle desoralenGingivaepithelsdie Verwandlung in eine meist noch kemhaltige
[Link] dem intrazelluliir ablaufendenDifferenzierungsvorgangiindern
die Zellen ihre Gestaltund [Link]-oder siiulenartig
geforrntsind, flachensie sich im oberenStratumspinosumund Shatumgranulosumimmer
stiirkerab.
Der Sprungin die Verhornungkann mehr oder wenigerweit geraten,d.h. dassmanje nach
der Vollstiindigkeit der Verwandlung3 Keratinistionsgradeunterscheidenkann, die
lichhnikroskopischdurchein unterschiedlichstnrktutiertesStratumcorneumcharakterisiert
sind.
l. Orthokeratinisation:dashomogeneStratumcorneumbestehtaussehrflachen,dicht
aufeinandergelagertenHornschuppen,die keine Zellkerneenthalten.
2. Parakeratinistion:dashomogeneStratumcorneumbestehtausflachenHornschuppen,
die starkpyknotischeKerne und RestezytoplasmatischerOrganellenenthalten.
3. UnvollstiindigeParakeratinisation:dasStratumcomeumist inhomogenund besteht
aus2 Zelltypen,die gelegentlichzwei tbereinandergelagerte Schichtenbilden: der
ersteZelltyp gleicht der [Link] comeum;der
zweite Typ ist einekernhaltigeZelTe,dieohneVerwandlungzueiner Hornschuppein
dasStratumcorneumund an seineOberfl6chegelangtzu sein scheint.
Das oraleGingivaepithelist nur seltenorthokeratinisiert(etwa20 bis 3ff/o derFeille).
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Zahn Prob. 1
[Link]
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Zahn Prob. 1
4. Gaumenschleirrhaut
4l
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Zahn Prob. 1
[Link]
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Zahn Prob. 1
ImmunologischesAbwehrsystem
LymphoepithelialesOrganeund Gewebe
Tonsillen
'w
Die Tonsillen(Mandeln)befinden \:% w if
sich am Ubergangder Nasen-und s
Mundhohlein [Link]
unterscheidetdie Tonsilla lingualist- Abb.7.2schematischer
euersctrnitt
einerTonsira paratina
zeigtdieineinan-
die paarigenTonsillae palatinae und gelveaahnten ([Link],
Krypten- [l-v] uid septenslster"ir. oi"
dieunpaare pharynsea
ronsilla vo" 1"3!1"r!in;,ij-l?; gl
$if,'J$f",X)",i",,-#1,:flfi?,J,li"Uffl;:SU::lt
diffirsem lymphatischem Gewebe, Gt, ;ilffitennahe Anordnuns
[Link]"irtnJ dersekunddrfoltiket
(sf,rot),
die lymphoidelnfiltration
des Kryptenepithels
(rot punktiert)und das n'"nfoni-
kutiirelymphatischeGewebe(lS)(nach Fioretti\
43/126
Zahn Prob. 1
Speicheldrtisen
Lymphknoten
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Zahn Prob. 1
Znlluliire Abwehr:
Abwehrleistungenvon ZellenkdnnenunspezifischeroderimmunologischspezifischerNatur
[Link] ist die Aufgabevon Epithelzellen,neutrophilenGranulozyten
und Makrophagen,die alle die Eigenschaftbesitzen,Fremdkdrper-einschlieBlich
Mikroorganismen-zuphagozytierenund zum Teil intrazellul?irzu [Link] der
Abwehr wird stiindig,sowohl unter klinisch normalen,wie akut- und chronischentziindlichen
Zustfindenim Bereichder Gingiva (Saumepithel), in tonsill?irenKrypten und auchder
gesamtenSchleimhaut,soferndiesetraumatischverletzrund/oderinfiziert wird, geleistet.
Zellverrnittelte,immtmologischespezifischeAbwehr ist eineFunktion von Makrophagenvon
T-Lymphozyten,die tiber extravasaleAntigenerkennung-und verarbeitungnicht nur
immunologischspezifischeReaktionenin Gangsetzen,sondemauchsiimtlicheBatterien
unspezifischer,pathologischerMechanismen@ntziindung,Phagozytose,Freigabe
protheolytischerEnzymedurch neutrophileGranulozytenund Makrophagenusw.)
mobilisierenund derenBeteiligung an der Abwehr steuern.
45
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Zahn Prob. 1
Nell (23.10.2001)
,,,{bbildungendienennur der Verdeutlichungund werdenn i c h t gepriift !!!"
Der erste Zahn,der durchbrich\ist der Einserund zwar erfolgt dies ca im 6-8Monat@ltern
sind ganzgliicklich) ,prinzipiel[ kann dies im Unterkieferoder Oberkiefersein,meistensist es
im Unterkiefer. Hin und wieder wird ein Kind auchschonmit dem Einsergeboren- was zu
Stillproblemenftihrt. Aber im Schnittbrechendie Milcheinserim 6-8 Monat [Link]
kommendie Zweierirn 8-12Monat,danndie Milchviererzwischen12-16Monateno dannerst
die Milchdreier iml6-20 Monat und danrrdie Milchfiinfer in20-30 Monat. Vierer und Fiinfer
sind M i 1c h- molaren.
'Wenn
ein Kind bis zum F0nfer bezahntistund eskommt dannim 6. Lebensjahrsowohlim
Ober als auchim Unterkiefer datrinterein Zahndurch- so ist es der Sechser!Die Eltem
glaubenmeist ,eswlire ein Milchzahn und er wird deswegennicht entsprechend gepllegt !
Als ndchstesbrechendanndie Einserdurch im 6-8 Lebensjahr(dassind die Kinderphotoswo
dieZi$ne fehlen beim Lachen,weil die Milchziihne rausgefallensind und die Bleibenden
noch nicht da)
Drittens kommendanndie Zweier im7-9 Lebensjahr.
ViertensundFiinftenskommenentwederdieDreieroderdieViererimUnterkiefer.
@ntwederoder-kannauchumgekehrtsein).ImOberkief er istesderViererunddann
der Fiinfer und dannerst der Dreier .(Wennein Kind einenEngstandhat, kann der Dreier
nicht mehr durchbrechen-ist dannein f'aU fiir die Kieferorthopiidie, friiher wurde extahiert
heutegedehnt.)
Im U n t e r k i e f e r ist der Ftinfer der letzte Zabn derdurchbricht(abgesehen
von Siebener
und Achter ..) Somit ist im Unterkiefernicht dasProblemdesDreiersgegeben,der nicht
durchbrechenkann ,sonderndasdesFiinfers.3,4,5kommenzunr.9-13 Lebensjahr!
Zum Schlussbrechendie Siebenerdurch zwischenll-l4lebensj abrbzvr.-wenndie Achter
angelegtsind - dieseab dem l8lebensjahr.( esist mdglich dassdie Achter entwedergar
nicht angelegt sind oder schriigliege,n,weil dasKiefer zu engist und sie nicht durchbrechen
k6nnen.)
Nebenbei: eskann auchsein,dassdie oberenZweiernicht angelegtsind(Istrelativ hAufig)
Auch die unterenFtinfer kdnnennicht [Link] versuchtdanndie Milchziihne
solangewie m6glich zu erhalten!
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Zahn Prob. 1
W i c h t i gNe O M E N K L A T U R
Vestibulfir ( vorhofirr?irts): fiir die vorderenZihne verwendet-seitlich spricht man von buccal
(vome spricht man auchvon labial)
Lingual(mundh6hlenwiirts):gilt nur ftiq dasUnterkiefer.
Palatinal(gaumenwiirts):gilt nur fiir dasOberkiefer \
Der Einfachheithalber-abernicht korrel<il-spricht man immer nur von lingual ( ,,derinnere
Bereich der Zdhneim BereichdesGaumensund im Bereich der Zttng€'
Coronal ( kronenwiirts)
Apical ( wurzelspitzenwiirts)
Cervical (zahnhalswiirts)
Gingival ( zahnfleischwiirts)
Oclusal(kaufliichenw?irts): gilt nrn ftir Priimolarenund Molaren.
Incisal (schneidekantenwrirts) gilt nur fiir Frontziitrre,weil nur die Frontziihnehabenpine
Schneidekante. t
Approximal (zum Nachbanahnhin) a'^*
n'X-c' *rri-
Mesial und distal :(medialgibt esnur in der
,.e
\ \ S
2
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Zahn Prob. 1
LAGEBEZTEHUNGEN
(Im Prinzip dasselbewie vorhernur kommt noch die Fliiche dazu)
K ur z b e z ei c h n u n g e n der ZiihneundZa h n fo rm e I n
Skizzenausskriptum s68?hierher
Die permanenten ZI$ne werden mit arabischen Ziffem beschrieben, Milchz?ihne mit
nimischen Ziffern. Von der Mittellinie ausgehendhaben wir 4 Quadranten - wichtig ist
seitenverkehrtesDenken, man geht vom Patientenaus!!!!! Achtung.
Zsigmondy: ,,Hackerln'sndZahl". Je nach Richtung des Hackerls und der Zahlin arabisch
oder r<imisch!
FDI Schema : es wird der erste obere Quadrant mit einem Einser beschrieben, und man fiigt
dann den dazugeh<irigenZahndant. z.B.l3 ist rechts oben der Dreier( niemals dreizehn
sagen,man spricht es getrennt voneinander) .Der linke obere Quadrant ist 2,links unten ist 3
rechts unten [Link] rechte obere Milchzahnquadrant ist 5 ...usw .z.B 83 ist im rechten
Unterkiefer der Dreier im MilchgebifS.
U n t e r s c h e i d u n g s m e r k m a I e der Ziilne
Ein FIr. Miihlreiter beschrieb diese Kriterien, die alle Zdhne betreffen und diese Merkrnale
sind wichtig fiir die Formenlehrebzw. Anatomie.
Es gibt Hauptmerkmale und Nebenmerkmale !!!!
Hauptmerkmale:
1. Winkelmerkmal
2. Massenund Kriimmungsmerkmal
3. Wurzelmerkmal
[Link] : esist besondersdeutlich an den schneidz€ihnen zu
erkennen(merken!!!)Die [Link] der Krone (alsodie
rnesialeSeitenflacheder Krone) bildet mit der Schneidekanteeinenspitzen
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Abb,8
Zahn Prob. 1
Nebenmerkmale:
[Link] mesialeSchmelz-Zemerrtgrerueist immer steiler gewtilbt(hdher)als die distaleund alle
Schmelz-Znmentgtetuen, egalob mesialoderdistalwerdenvon vorne(alsovon den
Schneideziihnen)nachhinten ( zu den Molaren) immer flacher. Die mesialeSchmelz
Z,ementgrer:zeist aberegalwie steil oder wie flach sie ist immer noch steiler als die distale,
egal bei welchemZaln. Da gibt es auchkeine Ausnahmen.
[Link] Aquator :das ist die Linie der grriBten [Link], der Zahn [Link]:Linsuate
ist dort am dicksten. Sie verliiuft approximal (seitlich) niiher der Kaufliiche oder Kronenfluchr
der Incisalfliiche als lingual und labial.
4
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Zahn Prob. 1
- Ausnahme:14,24
[Link] lingualenbztv palatinalenHdckersindnachdistalverschoben
( Hier ist der palatinaleHdckernachmesialverschoben,
somithabenwir mehrMassemesial
-aber nur bei den oberenVierem)
S P E Z I E L L E A N A T O M I E D E R Z A H N E
ge 26mm,Kronenliinge 12,
Gesamtl?in
Wurzell?inge
ist 14mm. a b c
Facieslabialis
\- Die incisaleBegrenzungslinie(BGl),das ist die
Schneidekante,verliiuft mehr oder weniger
geradlinig(merken).Die cervikaleBegrenzungs-
linie ist starkbogenftirmig,der Scheitelpunktist
leichtnachdistalverzogen-Dasgilt bei allen
cervikalenBegrenzungslinien(Wieerkenntman
wo distal ist ? am Winkelmerkmal)Die mesiale
Begrenzungslinieverltiuft in einemleicht konvexen
Bogen,genauer:im incisalenund mittleren
Kronendrittel verl?iuftsie ziemlich geradlinigund
konvergiertim cervikalenDrittel zu einemflachen
[Link] distaleBegrenzungslinieist stiirker
gew6lbt, d.h. sie bildet einenstiirker konvexen
Bogen. Die mesiale und distale BGL konvergieren
nach cerikal, was klar ist wenn man weiB, dis der b patatinal'
Ahb'11:ZahnI t a tabiat' capproximal'
d inzisal
Zalrn sich nach cervikal verjiingt. Die mesialeBGL bildet mit der Schneidekante
einenscharf
ausgepriigtenWinkel(starkausgepriigtes Winkelmerkmal!!!! Frage!)Die Scbneidekantegeht
\- distal in einemBogenin die approximaleFliiche tiber.
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Zahn Prob. 1
Facieslingualis
(konekt miissteman eigentlichFaciespalatinalis schreiben- bei allen hier wird sie aberals
Facieslingualis beschrieben)Wenn von buccal die Schneidkantegeradlinigwar, so muBes
von lingual auchso sein,die incisaleBegrenzungslinieist also anneihernd [Link]
Schmelz -Zementgrenzn ist bogenfiirmig,wobei der Scheitelnach distal verzogenist(ist ja
bei der vorderenSeiteauchso...)ImPrinzip gleich wie von der vorderenSeitesind die
seitlichenBegrenzungslinienschwachgewOlbt,schwachbogenftirmigund wir habendie
Konvergenzder Zahnkronein Richtung Zahnwwzel- also Richtung [Link] ZaIn
verjflngt sich in RichtungZahnfleisch,man kdnntevon einemV-fiirmigen Umriss sprechen
Die mesialeBegrenzungslinie- hier habenwir dasWinkehnerkmal- erscheintliinger als die
distale.
ZudenWdlbungsverhiiltrissen: wir habenim incisalenDrittel eineAushdhlung(konkav
hier) diesegeht aberin Richtung Zahnhalsin ein Tuberculum(Htickerchen)iiber. In dem
Bereichmu8 eineAush0hlungsein,dennin der Regelzahnungkommenhier die Unterkiefer-
Schneideziihne hinein! Merken
Es gibt hier aucheine mesialeund eine distaleRandleiste,wobei die mesialeRandleiste
l?ingerist als die [Link] mesialeRandleisteliinger ist mussauchmesialmehr
[Link]!
Faciesapproximalis
(sowohlvon mesialals auchdistal gtiltig). Man hat anniihemdeine Dreiecksform,die linguale
Begrenzungslinieist in ihrem incisalenDrittel leicht konkav im cervikalenDrittel leictrt
konvex, somit hat man einenleicht S-formigenVerlaufl!! merken(passtgut zu vorher mit
Aushdhlungund Tuberkel....)Aus den ftir alle ZdltnegeltendenNebenmerkmalenist bereits
ersichtlich,dassdie mesialeApproximalfliiche breiter ist als die distale.
Wdlbungsverhdltrisse: wir habeneine konvexeWtilbung in Liings- und Quenichtung,also
eineleichte [Link] distaleFl?icheist stiirker gewOlbtals die mesiale(ist ein
Nebenmerkmalund kommt bei jedem Zalnvor).Die stiirksteW0lbung beider Seitenliegen
knappunterhalbder Schneidekante- hatBedeutung,weil diesestdrksteWtilbung bedeutet
dassdies der Kontaktpunktzum Nachbarzahnist.
Die Wtrzel
Wir habenhier nur eine ! Der Wurzelquerschnittist rund bis ovaldr(leichtzu extrahieren)und
wir haben- als Hauptnnerkmal- die Achsenabweichungder Wurzel nachdistal.
Facieslabialis
Begrenzungslinien: nranhat wieder ein deutlichesWinkelnerlural, die Schneidekante
verlEuftwieder geradlinig,die Schmelz- Zementgrenzeist bogenftirmig(bisjetzt ist alles wie
6
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Zahn Prob. 1
Facieslingualis
Nattirlichist die Schneidekante geradlinig,die Schmelz-
Zementgreruebogenfiirmigund der Scheitelpunliilnach
distalverzogen(wie beim Einser) ,ebensodie
Konvergenznach cervikal . Die mesialeBegrenzungslinie
ist l?ingerund stiirker geneigtwie die distaleund wir haben
[Link] mesialeund die distale Abb. | 2: Zahn 12a lobial,b palatinal, c approximal,d inzisal
Faciesapproximalis
Sie ist stiirkergew<ilbtals beim mittleren oberen Schneidezahn
und die linguale Fltichebildet
eine leicht S-fiirmige Kurve. Die Schmelzlementgrenze ist(iihnlich wie beim oberen
Einser)V-fiirmig,also [Link] distaleSeitenfliicheist immerstiirker
gew<ilbtals die mesiale(Nebenmerkmal) .
Mesialhat manmehrMasse.
Die Wurzel
Wir habenimmer noch nur eine Wurzel lDer Wurzelquerschnittist rund bis oval( wie beim
Einser)und wir habenein Abweichender Wurzelachsenachdistal(Normales
wurzelmerlcnal!)-aberauchnachpalatinal(gro8eAusnahme-merken!)
Facieslabialis
Begrenzungslinie: die Schneidekanteist geradlinig!(merken),ebensoverlaufendie seitlichen
Kronenrdnderin RichtungZahnhalsnicht sehrschriighinunterund somit ergibt die Schmelz-
Z'ementgrenzeein nach obenoffenes,,spitzovalesU*!!!(merken) Beim mittleren unteren,
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Zahn Prob. 1
a b c
Abb. 13: Zahn 4l a labial, b linguol,c approximal,d inzisol Abb. l4: Zahn 42
Facieslingualis
Die Schneidekanteist natiirlich wieder geradlinig,man siehtzarteRandleisten,mesialund
distal liegt die Begrenzungslinieehergeradlinig,aberwir habentrotzdemeine Konvergenz
nachzervikal und wirhaben ein zartesTuberculumdentalewelches in die Randleisten
tibergeht(dasTuberculumgibt esprinzipiell bei allen Frontziihnenimmer lingual bnv.
palatinal und esgeht immer in die Randleisteniiber)
Faciesapproximalis
Die Wdlbungender Approximalfliiche sind relativ flach soda8die linguale Fliiche annfiernd
rechtwinkelig zur approximalenFliiche [Link] labialeBegrenzungslinieist flaclr, es sind
keine starkeQuer und Ldngswtilbungvorhandenund die linguale BegrenzungsliniemuB
wieder S-fiinnig sein,weil ein Tuberculumvorhandenist.
Die Wurzel
Wir habeneine Wurzel ,dieseist approximalein bisschenzusammengedriickt,sodaBein
biskotenftirmigerQuerschnittentstehenkann!(Merken)Obwohl wir an der Front sind kann es
eventuellzwei Wurzelkaniilegeben!(merken)
ObererEckzahn1323
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Zahn Prob. 1
Facieslabialis
Die mesialeapproximaleBegrenzungslinieist liinger
und wenigergebogenals die distale,beidegehenauf
eineHdckerspitzezu,die eine leichte
Mesialverschiebunghat, d.h. wir habenmesialmehr
[Link] Kronenspitzehat einenWinkel von ca 90
Grad!(merken)-wenn die Spitzeleicht nachmesial
verschobenist dannist ein Schenkelkiirzer und einer
liinger. Im Prinzip ist dasein normalesMassenmerkrnal
beim oberenDreier.
Wdlbung :manhat eine leicht konvexeW<ilbungund
von der HdckerspitzeeineLtingsleistein Richtung
cervikalenBereich- eineMittelleiste,dieseteilt die
Labialfliiche in einenmesialenund in einendistalen
Bereich(merken): die mesialeFacetteist schmiiler
( Kronenspitzeist ja auchnachmesialverschoben),
dafiir ein bisschenliinger, die distaleist breiterund
Abb. 15: Zahn 13a labial, b palatinal, c approximal,d inzisol
kiirzer.
(DD zum unterenDreier - wenigerFacettierung,wenigerausgepriigteLiingsleiste)
Facieslingualis (palatinalis)
Wir habennatiirlich auchhier die charakteristischeSpitzeder Schneidekante * ca. 9OGrad.
Die mesialeund distaleBegrenzungsfliiche laufenin einemleichtenBogen.,wobeidie
mesialeBegrenzungslinieliingerist als die distale.(Die Bogentinieder Schmelz
Zementgrenzeist leicht nachdistal verzogen,wenn der Scheitelpunktleicht nachdistal
verschobenis! so ist nattirlich die distaleLinie kiirzer ) Die distaleist aberauchstiirker
gewtilbt als die mesiale.(istin denNebenmerkmalenverankert)Man siehtnatiirlich auchdie
leicht nachmesialverschobeneHdckerspitze.
Wdlbung : beim oberenDreier habenwir zvreikrdftige Randleisten(merken) und ein kriiftiges
Tuberculum,dasjedoch nicht stark vorgewrilbtis(merken) .Die mesialeRandleisteist liinger,
distal ist sie kffrzer aberstiirker gewrilbt(siehevorher).VomTuberculumausgehendhaben
wir einestarkeMiffelleiste,diedie Facettein mesialund distalteilt .Die Mittelleisteseht
genauzur Hockerspitzent, die eben9OGradist
Faciesapproximalis
Die Wdlbung ist stiirkerals bei den Schneideziihnen,
die Konvergenznachlingual und
cervikal wissenwir(siehefriiher)Die Approximalfliichehat anniiherndDreiecksform(merken!)
Man sieht auchdasTuberculumrelativ massivabernicht [Link] labiale
Begrenzungslinieist deutlichkonvex, die linguale Begrenzungslinieehergestreckt,wir haben
ein ,, zartesS*(w?iredesTuberculumstiirkervorspringend,w?iredasS [Link]!!
Merken!) Man merkt schon,dassdie cervikaleBegrenzungslinieleicht flacher wird( im
Vergleichzu oberenEinsern...)Die distaleAproximalfliicheist kleinerals die mesiale(
VerjiingungdesZabnes...)
Wurzel
Sie ist die liingsteWurzel von allen, rund bis oval und hat ein deutlich ausgepriigtes
Wurzelmerkmal.
9
54/126
Zahn Prob. 1
Facieslabialis
An der Schneidekante habenwir wieder die
[Link] distale
Teil der Schneidekanteist mehr geneigtals der
mesialeTeil trnd der distaleEndpunktder
Schneidekanteliegt tiefer( cervikalwiirts). Die
Hdckerspitzeist [Link]
distaleKontaktpunkt(2m Vierer) zieht sich
demnachweiter nachuntenals beim mesialen
Kontakpunkt (ann Zweier) .Die cervikale
Begrenzungslinieist bogenftirmigund die a c
Scheitelspitzeist efwas nach distal verzogen
n Abb. t6: zahn43a labial,b linqual,c approximol,
d inzisal
(na$en wrr Drsner rmmer).
Die mesialeBegrenzungslinieist anniihemdsenlrechtund setztsich fort in einemBogenin
die mesialeBegrenzungslinieder Wurzel ,und zwar ohneKnick.(merken!)Die distale
Begrenzungslinieist zwar stark gebogen(Nebenmerkmal)kann aberim cervikalenDrittel
eine Konkavitiit haben- Ullik'sche Konkavitiit-und dasist ein u n t y p i s c h e s
Nebenmerkmal- weil ja sonstdie distale Begrenzungslinieimmer stiirkergewdlbt ist als die
mesiale.(merken!)Wtilbungsverhiilfirisse:Die W0lbung ist in der L?ingsrichtungstark
konvex, somit neigt sich die labiale Fliiche nach lingual -linguale Kronenflucht!
(Unterkiefer!) Die Querwtilbung ist im cervikalenAnteil gleichmiiBig,dannkommt es aberin
Richtung incisal zu einer Facettenbild,[Link] distaleFacettekann kantenlosin die
Approximalfl?ichefrbergehen.
Facieslingualis
Wir habenwieder die typischeEckzahnspitzo, .Imlingualbereich reicht die Schmelz-
Zementgreruenicht soweitin RichtungZahnwurzelvor wie im Bereichder labialenFliiche..
Die mesialeBegrenzungsliniegeht wieder ohneKnick in die Wurzel tiber, man siehtauch
wieder [Link] Ulliksche Konkavit?[Link] distale Begrenzungslinieist wieder stiirker gewtilbt
als die mesiale.
Wtilbungsverh?iltnisse
: in der Liingsrichtungfinden wir eineleichte Konkavitiit. Und wir
habenauchhier wieder ein-wenigprominentesund im Vergleich zum oberenDreier auch
weniger stark [Link] habenRandleisten,allerdingswenigerstark
ausgeprtigtwie beim oberenDreier und auch eine Mittelleiste - wie auchbeirn oberenDreier.
Faciesapproximalis
Auf der Faciescontactismesialis beschreibtdie Schmelz-Z,ementgrenze(cervikaler
Bereich)
einensteilerenkonvexenBogen(merken!)als distal- dasist einesder Nebenmerhnale(Wir
habengesagtnachhinten zu wird die Schmelz-Zementgrcrueimmer flacher...)Die
H6hendifferenzkann bis zu 2mm betragen(merken!).
10
55/126
Zahn Prob. 1
Die Wurzel
Sie ist kiirzer als beim oberenDreier und erscheintein bisscheneingedriicktseitlich. Das
Wurzelmerkmalist ganznormal vorhanden,alsoeine Neigungder Liingsachseder Wurzel
nachdistal. Durch Liingsfurchenkann es apikal zu einer Spaltung in zvrei Wurzeln kommen
- dannhatman auchzwei Wurzelkaniile.
DD - obererund untererDreier
UntererDreier : Die Krone ist schlankerund zartervon buccalbetrachtet.
Die mesialeBegrenzungsliniegehtohneKnick in die Wurzel tiber
Wir habenein wenig prominentesTuberculum
Wir habenwenig bis kaum Facettierung
Die SchmelzZnmentgrenze greift vestibuliir tiefer auf die Wurzel hinab als
Lingual(bis nt 2mm Unterschied)
Ullik' scheKonkavitiit
27mm lang(statt29 beim oberenDreier)
Faciesocclusalis
Wir haben also keine Schneidekante und keine
,- Hdckerspitze mehr sondern zwei Hdcker-einen
buccalen H<icker und einen palatinalen Hdcker.
Die buccalen Hdcker im Oberkiefer sind die
Scherh6cker, alle palatinalen Hticker sind die
Stampfh<[Link] sind wesentlich stiirker
( dashatmit Occlusionskonzepten
zu tun- siehe
im Verlauf des Studiums .Prinzipiell sind die patatinat,c
Abb.t7: zahnt4a bukkat,b approxir!,rat,d
okktusal
Stampfhrickerimmer die kriiftigeren !
Im U n t e r k i e f e r sind die b u c c a I e n Hdcker die Stampftrticker)Wirfinden eine
Randleiste-siehe [Link] buccopalatinaleDurchmesserist grdBerals der distomesiale
Durchmesser.(Beiden Molaren ist esumgekehrt).Wennwir zwei H<ickerhaben- buccalund
palatinal- habenwir aucheine Lfingsfissur(merken!wir habenkeine Querfissurweil wir nur
einenHticker haben)Und wir habenzwei Griibchen- Foveamesialisund Foveadistalis.
Die buccaleBegrenzungsliniebildet einenstumpfenWinkel(dasist der Hdcker) ,dadurch
kommt eszu einer Teilung der buccalenFldchein einemesialeFacetteund in eine distale
Facette,wobei die mesialeFacette breiter ist- d.h. wir habenein verkehrtesMassenund
Krflmmungsmerkmal(merken!!!sonstwarenniimlich die H6ckerspitzenimmer leicht nach
ll
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Zahn Prob. 1
Faciesbuccalis
Sie ist iihnlich demDreier(73,23)- aber : wir habeneinenachdistal verschobenebuccale
Hdckerspitze(merken!).Somit ist der mesialeSchenkeldesbuccalenHdckersliinger und
wenigergeneigtals der [Link] der Hdckerspitzeaushabenwir eine Mittelleiste in
RichtungZaturhals-wennjetzt die H<ickerspitzeweit nachdistal verschobenist, dannist
auchdie Mittelleiste ebensonachdistal [Link] wird die mesialeFacettebreiter
und flacherund die distalesteiler und kiirzer: VerkehrtesWinkelmerkmal(normalerweise
bildet ebendie mesialeApproximalflAchemit der KaukanteeinenspitzerenWinkel als die
distaleKronenecke)
Facieslingualis
Wennder buccaleHcickernach distal verschobenist, ist der palatinalenach mesial
verschoben.(merken!)Die occlusaleBegrenzungsliniebildet einenWinkel dessenSpitze
leicht nachmesialverschobenist.
Wdlbungen:in Liings und Querrichtung.
Und man siehthier auch schonrecht sch<in,dassdie SchmelzZementgrenze allmiihlich
flacherwird.
Faciesapproximalis
Sie ist deutlichbreiter als hoch - dasmufJso seinweil die buccopalatinaleAusbreitungsehr
starkgegebenist. Die mesialeApproximalfliiche (,,allesbeim Vierer ist merkwtirdig*) ist
konkaveingedellt(merken!!!!), die distaleist [Link] siehtauchdie, in ihrer Konvexitiit
schmale,Schmelz-Zementgrerue.
Die Wurzel
In 80% habenwirzwei Wurzeln, in2Ooheine Wurzel und ganzseltendrei Wurzeln.
Faciesocclusalis
Man hat wieder zwei Hdcker - aberbeideH6cker-
spitzenliegenm e s i a I von der Mittellinie. Die
Hdcker sind ungeftihrgleich hoch und gleich stark
Wii habeneineL?ingsfissurund Randleisten.
t2
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Abb. I a: Tahn I 5 a hukkal. b nalatinol. c annroximol. d okklusal
Zahn Prob. 1
Faciesbuccalis
Sie ist dhnlich zum Vierer ,,aberin derNormalitdt und in der GleichmdBigkeitvorhanden".
Der mesialeSchenkelist flacher und kiirzer als der distale,weil die buccaleHrickerspitze
nachmesialverschobenist(merken!).
Facieslingualis
Sie ist dhnlich demVierer, man hat einengleichmiiBigenHdcker der, wie man in dieser
Ansicht sieht,nur unwesentlichniedrigerist als der palatinale,wobei die Hdckerspitzen
ziemlich genauhintereinanderliegen.
Faciesapproximalis
Sie ist wiederumiihnlich dem Vierer - abermanhat mesialu n d distal eineKonvexit:it.
Wurzel
Hier ist esumgekehrt-man hatztr 80%eineWwzel nt2lYo [Link]- seltenkannesauchhier
zu einer Molarisationkommen.
Rdntgenaufrrahmen wichti g.
Faciesocclusalis
Der bucco-lingualeDurchmesserist kaum gr<iBerals
der mesio-distale,somit k<innteman etwasvereinfacht
sagender Kautisch,,ist einem Quadrateinschreibbar"
(merken!) Wir habenalsozwei H6'cker(buccalenund
lingualen),eine Liingsfissuro d e r zwei kleine
Griibchen(esmuBnicht immer eine Liingsfissursein.)
und zwei Randleisten-einemesialund eine distal.
Die buccalenBegrenzungsliniensind bogenfiirmig,
der Scheitelliegt mesialder Mittellinie, somithaben Abb. l9: Zahn 44 a bukkal,b lingual,c approximal,d okklusol
wir ein normalesMassenund Kriimmungsmerkmal.
Die lingualeBegrenzungslinieist auchein gleichmi8iger Bogen,der Scheitelliegt mesialder
Mittellinie, somit habenwir ein normalesMassenund [Link] buccale
Ildckerspitzereicht weit konvex -somit habenwir(wie beim [Link]
Molaren iiblich) eine lingualeKronenflucht(merken!).Die buccaleund linguale Kronenspitze
liegen mesialder Mittellinie ( normalesKriimmungs-und Massenmerkmal,nebenbeihaben
wir auchein normalesWinkelmerkmal-merken!).
Faciesbuccalis
1,3
58/126
Zahn Prob. 1
Facieslingualis
Der linguale H<ickerist wesentlichkleiner als der buccale,die [Link]
mesial...Ander cervikalenBGL siehtman dassder Bogenflacher wird im Vergleich nr den
Frontziihnen(dortwar's ein steiler Bogen) Die LingualflZichel,bildet einenflieBenden
{fbergang" in die Aproximalflachen-wiihrendman bei denMolaren mehr und mehr davon
sieht
W0lbungsverhiilhisse:wir habeneine schwachausgepriigteL?ingsund eine starkausgeprdgte
Querwdlbung.(sprich:der linguale Hdcker ist nur schwach l?ingsgew<ilbt -merken!)
Faciesapproximalis
Die occlusaleBegrenzungist parallel zum Kamm (zu denRandleisten)und ist leicht
konkav(nichtso wichtig)Die SchmeLz-Zementgrcnze bildet einenschwachkonvexenBogen
(wir erinnernuns: von den Frontziihnennachdistal zu wird die Schmelz-Zementgrenze immer
-
flacher Nebenmerkmal).DiebuccaleBegrenzungslinieist schwachkonvex und lingual geht
die approximaleFl?ichein die linguale Fliicheiiber in einemverschwornnenenBereich,[Link]
ist keine konkreteAbgrenzung m6glich.
W6{bungderAproximalfldche : die mesialeist wenigergew<ilbtals die distale(dasist ein
Nebenmerkmal)und wir haben eine Konvergenznachlingual und cervikal(Z?ihne
konvergierennachcervikal- ist ein Nebenmerkmal)
Wurzel
Wirhaben eine Wurzel - aberes kOnnenu.U. zwei V/urzelkan?ilevorhandensein.
Nell (24.10.2001)
21mm,Kronenliinge7,5mm,die
Gesamtl?inge
Wurzel13,5mm.
Faciesocclusalis
Man siehthier bereits,dassmeistensdrei Hdcker
vorhandensind(merken!),eskdnnenaberauch
zrvei sein ! Wenn drei H6cker da sind, dannfinden
wir e i n e n buccalenund zw ei linguale,rnan
spricht dannvon einemmesiolingualenweitervorne
und einemdistolingualen daneben.(merken!) Somit
habenwir bereitseinebeginnendeMolarisation.
Sollten-wie meist der Fall- 3 Hdcker da sein"so hat
man nun nicht nur eine Liingsfissursondemaucheine
l4
Abb.20: Zahn 45 59/126
Zahn Prob. 1
Faciesbuccalis
Die occlusaleBegrenzungsliniebildet eine Winkel dessenScheitelmesial von der Mittellinie
liegt.( Norrrales Massenund Krtimmungsmerkmal).DiecervikaleBegrenzungslinieist leicht
bogenftinnigund die approximalenBegrenzungsliniensind nachcervikal konvergentund
leicht konvex,
S/iilbungsverhiiltrisse: ?ihnlichdem Vierer- wir habenauchhier wieder eine starkeLiings-
\v und Querw<ilbung,dasbedeuteteine linguale Kronenflucht.
Facieslingualis
Man muBnatiirlich beachtenob esein zweihOckrigeroder einhdckrigerTyp ist....Die
occlusaleBegrenzungsliniebildet zwei Winkel wennwir zwei linguale Hdcker haben,wobei
der mesiolingualeH<ickerebengrd8erist und daherauchdie Schenkelder Begrenzungslinie.
Die Schmelz-Zementgteruewird immer zarter, d. h. sie ist nur sehrschwachkonvex
[Link] Lingualfliche geht flie8end in die Approximalfl?icheiiber. Die Querfissurauf
der Kaufliiche kann sich nachlingual ausbreiten!
Wdlbungsverhflltnisse :wir habeneine geringeLdngsw<ilbung(im UK sind immer die
buccalenHdcker stark gewdlbt- die lingualennicht!) Die Querw<ilbungim cervikalenDrittel
ist gleichmiiBig,die im occlusalenDrittel nur dannwerulman e i n e n H0cker hat(sonstist sie
durchdie sich von der Kaufliiche ausbreitendeQuerfissurunterbrochen!)
Die Wurzel
Wir habeneineWuruel, sie ist kriftiger ausgebildetals beim unterenVierer, der Durchmesser
ist eherrundlich.
15
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Zahn Prob. 1
Faciesocclusalis
Wir habenvier Hdcker(merken!):zrveibuccale
und zwei [Link] mesiopalatinaleHticker(l)
ist der gr0BteH6cker(merken!),der distopalatinale
Hiicker(4) ist der kleinste H6'[Link])
Abb. 2l : Zahn | 6 o bukkol,b palatinal, c approximal,d okklusal
H0cker ist gr0Berals der distobuccale(3).Der obere
Sechserhat eineEigenheit,niimlich eine Cristatransversa- dasist eine Schmelzleiste.(Keine
Schmelzdentinleistesonderneiner e i n e Schmelzleiste):siezieht vom mesiopalatinalen
H<ickerzum distobuccalenHricker(merken!)Wenn nun alsodieseso verl?iufthat man zwei
[Link] mesiobuccaleFissur zieht vom
buccalenKronenrand-somit trennt sie den mesiobuccalen
und distobuccalenH<icker-zum mesialenKronenrand,
womit wir [Link]
und mesiopalatinalenH<icker{,dieseFissurbeschreibt
einenrechtenWinkel.*) [Link] distopalatinaleFissur I
ist eherbogenfiirrnig,verliiuft vom palatinalenKronenrand
zur distalenRandleiste(wosie sich aufgabelt)und trennt
denmesiopalatinalenHticker vom distopalatinalen[I6cker.
(Fissurenmerken!) Somit ist der obererSechserinsofern
u n g e w 0 h n I i c h,da er keineLiings-und Querfissurhat. d
"Der Sechserist ebenandersvon den Fissurenund Hdcker her" Abb. ?6
Wir habenzwei buccaleBdgenund zwei palatinaleBdgen(aufgrundder zwei buccalenund
zwei palatinalentldcker).Der Zabnist mesial breiter als distal: ist an sich klar weil der
mesiopalatinaleHdcker der gr08teist und dannder mesiobuccalekommt ....Wir habeneine
Konvergenznachdistal und buccal(normalerweisehat man eine Konvergenznachlingual!
Merken!!)
Faciesbuccalis
Der vordereHdcker ist grdBer,damit ist auchbei der ocolusalenBegrenzungsliniedieser
Bogenmehr ausgepr?igt als beim kleinerenll6cker. Bei der SchmelzZententgrerue,die
l6
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Zahn Prob. 1
Faciesapproximalis
Siewerdenimmerschwiicherin der W6lbung,wobeidie distaleWdlbungimmernoch st?irker
ist als die mesiale,die Ubergiingewerdenim distalenBereichundeutlich.(Jeder)Zallrr^
[Link] Ziihnewerdennachhinten hin niedriger- die distale
Aproximalfliiche muBdaherniedriger seinals die mesiale.
Facieslingualis
Siehat nattirlichzwei B<igen,beimmesopalatinalen H<ickersindklarerweisedie Schenkel
grdBerals beim [Link] gibt eineBesonderheit beimmesiopalatinalen
H6,cker(merken!),das [Link] sieht,dassdie SchmelzZementgrenze eher
geradlinigist.
Die Wurzeln
Man hat zu iiber 90% dreiWurzeln, wobeidie mesiobucale
Wurzelin tiber 90%[Link]
Kaniilehat. Die Wurzelnneigennachdistal: normalesWurzelmerkmal.(Es gibt k e i n e n
Zahn,wo dasWurzelmerkmaleineAusnahmebildet,und die Wurzelnachmesialgeneigt
w?ir-esgibtallerdingseinen Zahn,wodieWurzelnachdistal und palatinalgeneigtist-
den oberenZweier)
M $\M
moF
Je weiter die Ziihne jetrtnach distal gehen
\_. (Siebener,auch der Achter) desto mehr
F o r m v a r i a n t e n bei denZdhnengibt es :
Der Siebenerist etwa kleiner als der Sechser,
er kann vier Hricker haben, aber auch drei Hdcker
(merken!) -es gibt starke Variationen, sodalJwir
@
den Zalngar nicht g e n a u e r durchbesprechen! ! !
Wir haben eine starke Konvergenz nach palatinal ,
was auf Kosten des distopalatinalen Htickers geht,
der sogar verschwinden kann(merken!) -
dreihdckriges Kronenmuster: man hat dann einen
groBenpalatinalenund zwei buccale H<[Link] .-
Abb'22:Zahn
t7
beachtq: Wenn der distopalatinaleH<ickernicht
vorhandenist, hat sichdie Cristatransversa zur distalenRandleisteumgewandelt!lt(rnerken!)
Und esist nattirlich klar, dassbei einem3hdckrigenTyp der Z,abnnachpalatinalkonvergiert.
(Nach cervikal konvergierter aufjeden Fall).
Seltenkann esein Tuberculumcarabelligeben(wiebeim oberen6er)
t7
62/126
Zahn Prob. 1
Die Wurzel
Normalerweisehat man drei Wurzeln, eskann aberauchzur Verschmelzungzwischender
palatinalenund mesiobuccalenWurzel kommen.(wirdnicht gefragt l)
Er ist sehrform u n bestiindig,hat drei, vier oder mehr H0cker. Manchesmalist er so schwach
ausgebildet,dasser eine zapfenartigeKronenformhat (Nebenbei: es gibt sogarMenschen,
die einenNeunerangelegthaben, wobei dieseKrone auchnur zartzapfenartigangelegtist.
Der Trend geht zu einer evolution?irenRiickbildung der Achter, bei Vielen liegen sie auchnur
mehr schriigim Kiefer, welches zu klein ist und keinenDurchbruchmehr erlaubt - letztlich
sind sie bei der heutigenNahrungnicht rnehrnotwendig.
Haufig habenwir drei Wurzeln die oft sehrzart sind und an der SpitzeHackerl'n haben,
soda8es bei der Extraktion oft zum Wurzelabrisskommt. Auch die Verschmelanngzueiner
kegelartigenWurzel ist [Link] Variantensind mdglich- auch 8ermit nur e i n e r
Wurzel
Faciesocclusalis
Der Z,ahnhat anniiherndrechteckigeForm(merken!),
wobei die l€ingereAchsevon mesialnachdistal verliiuft.
Der Zahnverjiingt sich nachdistal und wir habenfiinf
Hdcker, drei buccaleund zrvei linguale(merken!).Der
mesiobuccaleist der gr<iBtevon der buccalenReihe,der
distobuccalewird schonkleiner und der distaleist der
kleinsteHiicker. Von der lingualenReiheher ist der
mesialeder grdBereund der distolingualeist der kleinere. a c
Wennmanjetzt ftinf Hdckerhat,so brauchtmaneine
Lflngsfissur und drei Querfissuren- jeder H0cker wird von Abb.29:zahn46a bukkat,
b tinsuar,
c approxima!,
d okktusal
einer Querfissurgetrennt,somit habenwir im buccalenBereichzwei
und im [Link] Liingsfissurverl6uft wellenftirmig. Die
Liingsfissurzieht von der mesialenzt derdistalenRandleistein einem
mehrfachgebogenenVerlauf und sie trennt die buccalenH0cker von
den [Link] Querlissuren:die mesiobuccaletrennt mesiobuccalen
von distobuccalenH6cker,logischerweisetrennt die distobuccale
Querfissurden distobuccalenvom distalenHdcker;dielinguale Querfissur
trennt den mesiolingualenH6cker vom distolingualenHdcker.(Verlauf
Fissurenmerken!)DiebuccaleBegrenzungslinie(von occlusalgesehen)
bestehtnatiirlich ausdrei Bdgen,die klarerweisevon mesialnach distal
kleiner werden-bei der lingualenBegrenzungsliniehabenwir anniihemd Abb. 87
zwei Bdgen,mesialgr6,Berals distal Die approximaleBegrenzungslinieist
schwachkonvex(wobeidie distaleBegrenzungsliniestiirkerkonvex ist als die mesiale)
l8
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Zahn Prob. 1
Faciesbuccalis
Wir habeneinerephtflache SchmelzZementgrerueauchhier habenwir einenSchmelzsporn
bei der Teilungsstelleder [Link] approximalenBegrenzungslinienhabeneine
[Link] occlusalenQuerfissurenkdnnensich auf der buccalenSeite
fortsetzen(merken!). Die mesiobuccale
Fissurendet meistan der buccalenFltichemit einem
Foramencoecum.(merken!)Und wir habeneine lingualeKronenfluchtim occlusalen
Drittel(ist ja im UK ein Markenzeichen)
Facieslingualis
Die Begrenzungslinienvon der lingualen Seitewerdengepriigtdurch2 Bdgen,wobei der
mesialeBogen grdBerist als der distaleBogenauf Grundder unterschiedlichenHdcker.
Die SchmelzZementgretueist annfiemd geradlinig(wir sind schonweit hinten)-und auch
hier ist ein Schmelzspornmtiglichin RichtungTeilungsstelle der [Link] Ubergangin
die approximalenFliichenist, je weiter wir nachhinten kommen,umsoverschwommener.
W<ilbungsverhiiltnisse:
die linguale Fl?icheist wesentlichflacherals buccal,der Grundist die
lingualeKronenflucht : so habenwir die buccalenH<ickersowohlin L?ings-als auchin
.v. Quenichtungstarkgebogenund die lingualenHdckerso gut wie nicht gebogen,sondern fast
geradlinig.
Faciesapproximalis
Die occlusaleBegrenzungslinie
ist leicht konkav,die SchmelzZementgrenze
ist (wie wir
wissen;Nebenmerkmal)fast [Link] Ubergiingenachbuccalund lingual sind
verschwommenund wir habeneine leichte Liings- u. Querwdlbung
Die Wurzeln
Wir habenzwei Stiick-eineist mesialund einedistal.(merken!) Es gibt als Ausnahmen-
sehrselten- drei Wurzeln. Die mesialeist flacher und breiterund hat zwei Kaniile
(mesiobuccal und mesiolingual)Die distaleist rundlicherund leichterzu finden!Und wir
habenein ganznormalesWurzelmerkmal(distaleNeigungder Wurzeln)
Faciesocclusalis
Wir habenhier nur vier Hdcker(merken!)- zwei
buccaleund zrareilinguale- ,,derdistaleHdcker von
derbuccatren Reihe,derkleinstebeim 6er,ist
[Link] haben-und dasist ein neuer
Ausdruck- eine Kreuzfissur(l Liingsfissurund
2 Querfissuren-eine geht nachlingual und einenach
buccal!logisch,was diesetrennt...Merken!)Kleine
Hilfsfissurengibt es auch- daraufsind wir abernie
[Link] distaleHdcker ist alsoverschwunden,
der distobuccaleHdcker verbindetsich mit der distalen
[Link] buccaleund linguale Begrenzungslinie
a b c
Abb.24: Zahn 47 a bukkal,b lingua| c approximal,d okklusal
t9
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Zahn Prob. 1
Faciesbuccalis
Wir habenzwei konvexeBdgenund hinten die lingualenH0cker(eineSpur) driiberschauen.
Bei der approximalenBegrenzungsliniesiehtman wieder die distal stiirkereKonvexitiit. Auch
hier hat manwieder einencervikalenSchmelzsporn(merken!) , der in Richtung Teilungsstelle
der Wnrzelnznig[ Die buccaleQuerfissurkann nachauBenauf die buccaleFldchereichen
und in einemForamencoecum(merken!)enden.
Facieslingualis
Wieder hat man zwei Winkel anhandder H6cker,eineflache SchmelzZementgrenzeund
auchden Schmelzsporn(merken!)ander Teilungsstelleder Wurzel. Die Fl?icheselbstist
geradlinigwie beim Sechser,die Krone ftillt massivnachuntenab. Und auch der Ubergangin \,
die Seitenfldchen
ist. wie beim [Link].
Faciesapproximalis
Sie ist ,wie bekannl distal st6rkergewiilbt als mesialund wir habeneine Konvergenznach
cervikal(sowie jeder Z"alrm) und buccal(sieheoben)
Wurzeln
Meistenssind zrvei vorhanden,sie kd,[Link] meistenssind drei
rWurzelkaniilevorhandeneskdnnenaberauchwenigersein.
Er ist oft kleiner als der Siebener,[Link] kann drei bis sechsHdcker
haben,meist zwei Wuneln,es gibt aberauchfiinf. Die Wurzeln sind oft sehrzart ausgebildet
und auchoft abgeknickt(nachdistal) ,,Der untere8er ist sehrformverschieden"(merken!) \u.
20
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Zahn Prob. 1
PraktischesBeispiel
G e r ii t e fiir Wtrzelbehandlung(merken!)
21
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Zahn Prob. 1
\
Frontziihne:die Erdffnung erfolgt von lingual nicht labial.
Prtimolaren:die Trepanationerfolgt wieder in orovestibul?irer "\*
Richtung
Molaren: die Erdffnung erfolgt wieder trapezftirmig.
,,ZrtrnThemaAmalgam"
22
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Zahn Prob. 1
[Link] 2A0l-10-22
Vir werdenuns v.a. mit der KNOCIIERNEN Anatomie des Ober- und Unterkiefers
'eschiiftigen,auchmit der Entwicklung und der Stellung derZiil'ne im Kieferknochen..
und. vier
)er €berkieferkaschen-I\4AXlLl.A,:"[Link]'einem..[Link]:rillae
lefits:itzen:Stirnfortsatz- F"[Link]'
Gaumenfortsatz-P,*oec*[Link],intls
[Link],,-zygonaafious
Alveolarfo rtsatz- Processus'alxeslasis;maxille.
Maxilla
31: Fossacanirra
22 [Link]
23 [Link]
24 Proc.z-vgomaticus
?5 [Link]
26 Jugaaiveolaria
27 [Link]
28 Sulcusinfraorbitalis
29 Apertura piriformis
30 Spinanasalisant.
68/126
Zahn Prob. 1
[Link]-wir,uosvonder [Link],vonder'Iv{itte.naehau8engeeiehteq,den
Gsrkir**[Link]. an,...
Es fiillt ein Riesenloch,&of,- Itlargo lacrimali Itrisra lacrinali:
[Link],mar<ilkris- man
hat aberbei der Nasenicht so
ein gro8esLoch weil er durch Proewtfrcntalis Hialus muillarit
andereKrrochenverschlossen,
aberdie nackteMaxilla wei8t Crista etbmoidalit
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Zahn Prob. 1
[Link]&atinus'rnajor.(',p"terygopalaiinus)...+virddureh,[Link]':I(noeb,a
(des
Gaumenbeins,Ospalatinum)ei*e€an*bfiirden;bI s,@*irus, dieserversorgtdie
Gaumenschleimhaut im Bereichdeshartenund weichenGaumens.@asOs palatinum
verschlieBtdurch seineAnlagenmgauchz.T. den .Hiatusmaxillaris. Das Os palatinum
miissenwirnicht kdnnen-den Sulcusaberschon!)
Und dann siehtman noch die Incisuralacrimalis-ist aucheine [Link] den Tr?inen-
Nasengangbetriffi.
$ehmcn..$Fi++msnu&,die'[Link]"au$.en-ralse;geaauiin:€ntg€[Link]*rg an....
Man sieht einige(schon l)cr (icsichts- oclcr [Link].' isoiicrtr,-rr
Knochcn dcr NascnhOlrlc
von vorhin bekannte)
Alargo laoiualit
Strukfurenwie etwaden Pronru froilalit
Processus frontalis,die hnisra lacrinalit
Corpu maxillac
Cristalacrimalis anterior, Critta larrianlis anlerior
.Sulur infrorbitalit
denMargo- und die
lncisura lacirmalis .Neu Facies orbitalis
Margo infraarltitalit
ln einerweiterenLateralansichtsiehtman....
Den Aseus:-eygomatico-alveolaris,das'ist,dieiV,er-bindung;zwisehen"Plocsssttrs,[Link]
'0.*-lqFgomatioum.
Die Faciesanterior(wurdeobenschonbeschrieben).
M'eiRe:,unter dem Margo inferior gelegeneEinziehungder Faciesanterior-
warum ,,caninlls"? Eer.*wygga*inres".*-rklezahn'ist:i,enerr.Eabnmi1,46s,,16o**1a&W,.ugel
des
menschlichenGebisses(der ehemalige"Rei8zahn') di€s#r€i€hti isffirG&ossalUnmittelbar
dahinterbeginntschondie Kieferhtihle- dies ist deshalbauchein Lieblingszugangsweg
70/126
Zahn Prob. 1
dorttrin, weil die Wandhier sehrdiinn ist und man machtkeineNarben(weilman iiber das
Vestibulum oris eingehenkarm !)
Dae;gib**sdis.'Jd,re:ahreolariae'[Link],iilsteiiber den Wunzelnbzw. Aufirtirfe
(die Wurzeln sind zum Teil erkennbarweil sie sehrweit auBenstehen-siehespAte{-
besondersim Frontzahnbereichsind sie gut tastbar.
Die Incisuranasalis-die Einziehungzur Nasenhtihlehin- ist auchzu sehen.
In einer weiterenAnsicht (iihnlich wie frtiher) sieht man hier allerdingsdasOs Palatinum-der
Hiatus marillaris ist schonviel kleiner. Beachte:wenn alle Knochenliegen, ist die
VerbindungzwischenNasenhdhleund Kieferhtihle nur ein bisschengrdBerals ein
Stecknadelkopf-wird danndas,,Ostium'[Link], dassdie Kieferhdhlenur
gering durchltiftet wird,dasheiBt die Gefahrder Entztindungist geringer( Keime kd'nnen
ichwer hinein), allerdingswenn wirklich Viren und Keime drinnenlandenund eszu einer
Schwellgngkommt ist auchderenAbtransportinsuffrzient lAuBerdemliegt die Offnung sehr
weit OBEN (siehespatet
Siltra ixisiya
Nun eineAnsichtvon unten....
Man,siehtden schonerwtihntenCanalispalatinus i roranetl lnalJlvilll
Noch einmal der Blick von auBen,allerdingsist die EiuBereWand der Morilla entfernt,soda8
man reinschauenkann...
Es ist ebenein riesigerHohlraum drinnen- der Sinusmuillaris (siehesp?iter)
Das Trtinenbei&Os lacrimale ,hilft- wie vorher erwEihnt-denTriinen-Nasengang zu bilden.
Der Bodender Orbita wurde auchschonbeschrieben(siehe,,BlowoutFraktur')
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Zahn Prob. 1
In einemschematisierten Frontalschnittsiehtman....
Siebbeinzellen,Stirnbei4 Jochbein,dasNasenseptum,die mittlere Nasenmuschel....letztlich
wird ebender groBeHiatuszum kleinen [Link] sieht,dassdie Verbindungunterder
Nasenmuschelverstecklund datrerschwerzu finden is(wenn man mit einemoptischenGer6t
in die Naseeinftihrt bedarfeseiner gewissenErfahrung die Offirung zu finden).
Wie kann man testenob die Kieferhtihle aufgegangenist? Es gibt zwei einfacheTests:
Den Nasen/Blasversuch (Nasezuhaltenund Schneuzen,Blasen): Durch die Verbindungder
Nasenhiihleund der Kieferhdhlesetztsich der Druck dorthin fort und bei einemLoch wird es
dort [Link] ist abernicht immer beweisend- wir habeneine Schleimhautin der
Kieferhiihle und die Schleimhautkdnntewie ein Deckelein allftilliges Loch verschlieBen.
Auch dwch Polypenoderauf Grund einer Entziindungkann eineVerlegungeinesDefektes
erfolgen.
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Zahn Prob. 1
T]NTERKIEFER-MANDIBULA
Wennman sie von seitlich betrachtetfiillt auf, sie ist L-ftirmig gekrtfunmt,von obenbetrachtet
ist sie U-frrmig gebogen.....
Aus biomechanischerSicht(Ilebel)istdies ein EuBerstungiinstigerAufbarl dasGanze hat
abereinenGrund--esermdglichtein weites Offoen [Link] dieserungiinstig
aufgehiingteHebel dieseFunktion aberaustibenkann,muBer tiuBerststeif gebautsein!- und
es sind sehrsehrviele Muskeln fiir die Funktion ndtig.
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':.\ j- e:.. '. *.^' i'i";. i.- Zahn Prob. 1
Protesst coronoidctu |
"-ttl' \ I . \
Procesns comtl/arit
ICapnr nnudibilae)
t'j
I:ouea pterygoidea
Collnm nandibulec
jagrn alueolare
Pro!tberar!la neila/it
Angnlzs rundibalac
o,b€n"und',unt6lr:ig!'die;Basis,mandibr'rlae{als
Grenzedient eineHorizontalein H<ihedes
Foramenmentale).Ivfa*[Link],Froftrberar]tianrenlalis,',[Link],ung-
sie ist
Eu8erstindividuell.( Niki Laudahat keine, Kirk Douglashat einegro$e-dementsprechendist
die Kinnform).Parsalveolaris(schonerwiihnt)und Arcus alveolariswerdenspiter besprochen.
Proce::rs candl;/aris
(Catai ntandibrlde )
Cai:'tn nandibtloe
Rart:s nandii;riac
-_--
,filrt: n1\oh-yciat:is
Lirca n4'loi4'aidu
(6rpts tuatidil;tkt
Forta $tr;fitlibslaris
Foua ni;.lir3ulis
'
9}y..--r,1"", ; .,-.*,1,t.i.. i
Eine von hinten zu sehendeund vorher noch nicht besprocheneStrukfurist die Symphysis
mandibulae:bei der Entwicklung der Kieferknochenwerdenwir sehendasssie links und
rechtsgetrennt voneinanderangelegtwerdenund dannsp6terzusammenwachsen im
[Link] seinenAnsatzan der
Tuberositaspterygoidea.
Wennwir jetzt von hinten(,,vonder Uvula aus') durch die Zi$ne nachvorne schauensieht
man ;daBder ZahnbogendesOberkiefersweiter gespanntist und somit die oberenFrontziihne
die unteren etwasnachbuccaliiberragen-dasist die physiologischeBisslagelUnd auchdie
au8enstehende Hdcker der OK-Ztihne stehenweiter [Link] ist esnicht immer so !
Kopfbiss : Oberrmd Unterkiefer stehengenauObereinander-keinBogenObenagtden
andeten
Kreuzbiss : die unterenZii&lnestehenweiter auBen(ist noch schlirnmer)
Das sind dannF?illeftir die Kieferorthopiidie,weil falschstehendeZabneeine geringere
Lebenserwartunghaben!
75/126
Zahn Prob. 1
dem
S6ersatze*i.*rd,zahnabhiturgigersffirhrrea [Link]€.lnsichnit. der.3Bildung'und,
bei Anodontie
)urehbnreh,dsr,Z€[Link],r,[Link]'siel+soinen,+.{[Link],
:ntrvickelt sich auchkein Alveolarfortsatz).tlnd,*ierbi*dersi,che'bendaohihrem'rVrerlust
ryiedm,zwiiek:
{un dasBeispieleinesWechselgebisses :Man sieht die2AMilchz?ihneund 32 bleibende
[Link] sind oo"h du und die Bleibendenwartenim Knochenauf den
man nur
Durchbruch-wiihrendsie sich erst so recht Schichtfiir Schichtentwickeln(z-B. sieht
Jie Kronen,da die Wurzeln nochniclrt gebildet sind) .Siewachsenalso so dahin und
wenn im
irgendwannfalen die Milchziihne aus(weil die Wurzelnjaresorbiert werden-sogar
Falleeiner Anodontie gar kein Zahn nachkommterfolgt eineResorption!),die Bleibenden
rtickennachund brechendurch.
Warumkommt eigentlichderl Molar als Erster ?DurcheinenWachstumsschub verliingert
pltttzlich Platz fiir den 6er.
sich der UK nachhirrtenund dannist hinter dem letztenMilchzahn
Leider ist er der ercteTahnmit Karies ,wurzelbehandlung,etc.
schautR6-
Als Beispielsehenwir dasRO-Bild einesvollstiindigenGebisses(beachte:man
Bilder irnmerso an wie den Patienten!
t.
I
[Link]&v@[Link]*i*e'"d€r'Maei*ta arl
. t
I
und*A4a*dibr*la"'tres@hen'sus(siehe I
Bild),,einersu8eierr'.ufltersohisdlic-h
duBere
diclle'ar-snd.,reaidgr'r,I-@s&enhaut Kortikalis
(P€riostlbedeolden-,tr([Link]-
solchegibt es auf3enund innen
(innen lingual oder palatinal/ auBen
vestibuliir oderbuccal,rnanrysi€ht a)
schematischeQuerschnittedurch den Bereichder Fronuahne iaj
ar*hx,olr:1i*gualeroder"v,[Link] Abb.2.4primolaren
,nJ O"r (b) des [Link] = duBereKortikalis;a1: Alveciar-
CsgdkalisoderauchCompacta)Eine- lortsatz; ak = Alveolarknochen; akk = Alveolarknochenkamm; ic = innere
n : N. alveolaris s : Spongiosa:
inferiorisl
inaere**troke.--Kaoeheaplatte'dieden Kortikalis;lm = Lineamylohyoidea;
v = VolkmannscheKaniile(nachSchour [a]; nach Mlor u' Ptndborg[b])
Affiilmkaseeabi'l#-.'Fonnteman
r*n*,*a* aribriforlrlis, die den eigentlichen
Alveolarknochenbildet us*#ea@**mfuides Unter bzw desOberkiefershelf.#rir
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Zahn Prob. 1
Adl
Die bleibendenSchneideund EckzEhnedesOberund Unterkieferssind exzentisch vestibuliir
angeordnet,[Link] stehenim Verlauf desKieferkafirmeseher auBenals [Link]
w6lben die Z,almwwzelnden Kieferknochennachvestibuliir hervor.(Jugaealveolares)-nach
innen gibt eskeine Aufwiirfe weil ebendie Z6hnerelativ gesehenweiterauBenstehen-
l0
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Zahn Prob. 1
Ad2
Die Alveolenrlander(Margo alveolaris)diedemAlveolarknochenkammentsprechensind im
vestibuliirenBereichdesgesamtenOberkiefers,alsoauBen,und auchim Bereichunterer
Frontziihneund Priimolaren(alsol-S ) wellenartiggirlandenartigausgezogen.(ist keine
Ebene,gefrtein bisselrauf und runter,gleichtsich ein bisschenden Wurzeln und dem
Interdentalrauman)
Ad3
Die Wurzeln der Eckziihneund auchdie Frontz?ihneniihem sich demNasenboden,
durchsto8enihn jedoch nie(die DistanzzwischenApex und Nasenhohlengrund variiert
zwischenein bis zehnMillimeter)Was es gibt sindjedoch Zysten- dentogeneEntziindungen-
die so groBwerdendassdie Naseerreichtwird Anders ist das,wie schonmehrfach
besprochen,mit demNaheverhiiltnisab den Prdmolarenwurzelnbis zu den molarenWurzeln
mit der [Link] fllter destomehrwerdendie molarenWurzeln durch einediinne
Knochenlamelle,die einerVerschmelzungdesAlveolarknochensund der Kompaktades
Kiefeth0hlenbodensentspricht gegendie Kieferhdhle abgegrenzt,d. h. die Lamina
cribriformis(dieAlveolenwand)kannsogarverschmelzenmit der Compactader Kieferhdhle.
Ad4
Der Canalismandibulaeist ,wie gesagt,jener Kanal zwischenForamenmandibulaeund
Foramenmentale,der [Link] - ist ein EndastdesNervustrigeminus-
[Link] Apices der bleibendenUnterkieferzdhnebefindensich meist in einer
deutlichenDistanzzum Canalismandibulae.E i n e r kann Problememachen,dasist der
[Link] durchteten und liegen bleibenkann esbei der notwendigen
ExhaktionzurNervbesch?idigung kommen@esensibilisierung der Lippe, Problememit
LippenschluB!)Die Distanzenwerden jedenfalls nachhinten zu immer knapper
Wichtig ist auch der Endpunkt"dasForamenmentale- esliegt in iiber 80% der Fiille
zwischenersterund zweiter Priimolarenwurzelin den restlichen2}%liegt es entwederein
bisschendavoroderdahinter
11
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Zahn Prob. 1
Als Bsp. siehtmanhier ein 3D-CT der KieferknocheneinesKindesin der 19. SSW...Man
erkenntOK und UK. Die OK sind noch nicht aneinandergewachsen, auchUK nicht, man
siehtein [Link]. Man ahnt schondie Hdckerspitzen,man sieht auch die
Schneidekanten der sich bereitsbildendenFrontziihneim UK, d.h. in der 2Oigsten
Schwangerschaftswoche sind bereitsdie Kronennahezufertig- man siehtsie hier auchschon,
nurwenn dasKind auf die Welt kommt sind sie noch unter der [Link] dauertnoch
einige Monatebis sie durchbrechen(ersterWachstumsschub)
l kolisohen
I&rurlFel1s:[Link]: seineendgiiltige.'[Link]
t2
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Zahn Prob. 1
l3
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Zahn Prob. 1
[Link]-Fan19. 04.2004
Eine allgemeineKeimflorabestehtausderNormal-oderStandortflora([Link]
Flora),dasist die stiindigeKeimflora in K6rpenegionen(Mikrobiotope)und der Transienten
Keimflora(2. B. fakultativ pathogeneKeime)diedie Zusammensetzung der residentenFlora
vertindernkann.
Als Bsp. einesMikrobiotops sei die MUNDFLORA erw?ihnt:zur StandortfloragehOrenetwa
Streptokokken(z.B: Peptostreptokokkus), Lactobacillus,Corynebakterien,Neisserien,
Treponemen,Fusobakterien,Actinomyceten
Zu Sttirungender Standortflorakommt esdurch die Anwendungvon Antibiotika und
Korticoiden, aberauchbei Stoffivechselerkrankungen und konsumierendenErkrankungen
kann dasGleichgewichtgest6rtsein.
INFEKTIONSLEHRE
UnterKolonisation verstelrtmandiephysiologischeBesiedelungder?iuBeren
OberflEiche desOrganismus,d. h. von Haut- u. SH mit Mikroorganismen(Kommensalen)
Wasist eineINFEKTION ? Ursprungjeder Infeltion ist eineInfektionsquelle.
DefinitionsgemiiBbedeutetInfektion dasHaften (Adhrirenz),Eindringen(Invasion:
tiUerwinaungder Abwehrmechanismen),die Ansiedelung,dasWachstumund die
Vermehrungvon MikroorganismenoderViren in einemMakroorganismus
Verbleibt der Erregeran der Eintittspforte, vermehrter sich dort und ruft lokale Symptome
hervor ( wobei es durch Exotoxinezu Fernwirkungen,z.B. zu einemAusschlagkommen
kann),sosprichtman von einer I o k a 1e n Infektion
Gelangeninfizierte Erregeriiber regioniireLyknt. in die Blutbahn,so spricht manvon s y s t e
m i s c h e r (allgemeiner)!!! Infektion ,d. h. die Erregergeneralisierenbevor esa:r
Manifestationkommt z.B. Tetanus,Bofulismus,Hepatitis,Pneumonie
Eine S e p s i s tritt im allgemeinennachLokalinfektionenauf. Sie ist stetsein
Folgegeschehen ausgehendvon einemHerd der konstantoderperiodischErregerin die
Blutbahnabgibt.
Infektiositiit:istdieFahigkeitderMikroorganismenObertragenzuwerden,inden
Makroorganisrnuseinzudringen,sich dort zu halten,zu vermehrenund auszubreiten-d.h. die
Infektiositiit b€triffi rein den Mikroorganismus.
Kontagiositiit(Ansteckungsfrhigkerq:DerKontagionsindexistdasVerhiiltris(in
Prozent)derAnzahl der manifestErkranktenzur 7-ahlderunauffiillig Infizierten.
Pat h o g e n e E r r e g e r :besitzendie Eigenschaft,von au8enin denOrganismus
einzudringen,Zellen zu befallenund durch ihre Stoffivechselprodukte und durchtoxische
Metaboliteoder Produktediesezu zerst6ren(Viren beeinflussenden DNS- oderRNS
Stoffirechsel)
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Zahn Prob. 1
Pathogenitat:istdieF?ihigkeitvonErregern,[Link]
Pathogenitiitstellt einenqualitativenBegriffdar(d. h. die- genetische-Fiihigkeit eines
einzelnenErregersist dasKriterium)
V i r u I e nz: darunterverstehtman die Intensitiit der infektiOsenund pathogenen
EigenschafteneinesErregers(quantitative AngabedesPathogenitiitsgrades, Infektionskraft)-
wichtige Faktorendaftir sind etwaEindringvermdgen(InvasMt6Q,Vermehrungsftitrigkeit,
SchAdigungsvermd'gen, Toxinbildungsfiihigkeit,Organotopi4z.B. Strptokokkusmutansund
sanguisverursachenKmies- Pseudomonas gingivalis gehtnur auf s Zatrnfleisch)
BAKTERIOLOGIE
Erregervon Infe*.tionskrankheitendesMenschen
a) subzellul?he
biologischeObjekte:
b) einzelligeLebewesen
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Zahn Prob. 1
KlassicheEubakterien untypischeEubakterien
. Eukaryonten(Protisten):
c) MehrzelligeLebewesen:
83/126
Zahn Prob. 1
i lffi Membran
(nurbelgram:
neoativen
iit'tirie..nt
aufgebaut{nicht
Abb,3,7 Alle Bakterienslnd nachdemselbenGrundbauplan
mafktabgetreu).
(Weitere)Unterseheidungsmdgliehkeiten
sind:
- aerobe
* anaerobe Bakterien(ienach Waehstuinsverhalten)
- fakultativ anaerobe
- gramnegative
Bakterien([Link])
- grarnpositive
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Zahn Prob. 1
E i n t e i I u n g d e r B a k t e r i e n
K O K K E N
g rampositiv gramnegativ
S T A B C H E N
grampositiv
gramnegativ
Pseudomonas
aeruginosa Escherichacoli Actinobacillus Bacteroidaceae
actinomycetemcomitans-Bacteroidesforsythus
-Porphyromonas
gingivalis
-Prevotella '
intermedia
-Fusobacterium
nukleafum:varium
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Zahn Prob. 1
Staphylokokkusaureus:VerursachtWurzelkanalentztindung, periapikalen
Abszesso Sinusitis,Gingivitis.
Therapie:penicillinasefestesPenicillin
Streptokokkusmutans,mitis, sanguis:VerursachenKariesoTherapie:Penicillin G
Neiisseriamengitidis :VerursachenMeningitis. Therapie:Penicillin G
Neisseriagonorrhoe:VerursachtTripper
Clostridiumtetanie : VerursachtWundstarrkrampf,sehrwiderstandsftihiggegen \-,
SterilisationsmaBnahmen !
Closhidium botulinum : [Link] :Antitoxin sofort
Clostridium perfringens: [Link] 02 und Penicillin G
Actinomycesnaeslundi,odontolyticus,viscosus:VerursachenParodontitisund Karies
Pseudomonas aeruginosa:VerursachtWundinfektionen,ist sehrresistentgegen
Desinfektionsmittel(Hospitalismuskeim, weil auchgemeim nassenMilieu)
Fusobakterium:VerursachtGingivitis, Angina [Link]:Penicillin G
Bacteroidacaee: venrsachenParodontitis
Treponemavincenti :VerursachtGingivitis, Angina [Link]:Penicillin
[Link] :gehdrtzu den Enterobacteriaceae
Mykobakteriumtuberkulosis: VerursachtTBC
Mykobakteriumleprae: VerursachtLepra
Coryndbacteriumdiphteriae: VerursachtDiphterie
Treponempallidum : VerursachtSyphillis
E i n k u r z e r 0 b e r b l i c k i i b e r A N T lB I O T I K A ! ! ! \*
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Zahn Prob. 1
D i CM U N D H O H L E i s t E i N
O K O L O GI SCHE S SY STEM....
BIOFILM!!!
Ein bakteriellerBiofilm ist eine stnrkturierteGemeinschaftvon Bakterien,eingebettetin eine
selbstproduziertePolymermatrix,die auf einer inertenOberflEcheoder auf lebendemGewebe
haftet. Die Belige ktinnen erheblicheDicke (mm)[Link] der Tiefe dieserBiofilme
befindlicheBakteriensind weitgehendvor Immunabwehrund auchvor AB geschiitzt
(Therapie:MechanischeReinigungder Plaque,Chlorhexidin-und H2O2 Spiilung,dann
Antibiotika untersfiitzend)
Bsp einesBiofilms : Bestimmteorale Steptokokkenkdnnensich an Proteine,die den
Zahnschmelzibeniehen,bindenund in der Folge ausschlieBlichausSaccharose eine aus
Glucanbestehende Matrix bilden., an diesekdnnenwiederumandereBalilerien [Link]
entstehtder Zahnbelag,die Voraussetzungftir die Zerst<irungdesZahnschmelzes und die
Ausbildung der Zahnkaries.
P L A Q U E B I L D U N G (sieheauchKapitel,,Speichel")
In den ersten2 Phasen@ildungdesSchmelzoberh6utchens, ersteBesiedelungder
Zahnoberfliichemit Mikroorganismen-Assoziation,Adh?ision),diesich innerhalbvon
Stundenabspielen,spielenStreptokokkussanguisund Actinomycesviscosusdie grdBteRolle.
In der 3. Phase,die sich in denn?ichstenTagenvollzieht(Phaseder Mikrokolonie) kommen
andereBakferiendan- Fusobakteriumnucleatum,Prevotellaintermedia,sowie
Porphyromonasgingivalis ,esentstehtein Biofilm(unreife Plaque).
Letztlich entstehtnachgut einer Wochereife Plaque(Zahnstein),welche sub- oder
supragingivalliegen kann.
Actinomycesviscosus
Actinomycesnaeslundi
Eubacteriumnodatum
Actinobacillusactinomycetemcomitans
(uvenile aggressiveParodontitis)
Porphyromonasgingivalis PARODONTITIS
Prevotellaintemredia
Bacteroidesforsythus
Fusobakteriumnucleatum(: varium ! !)
Treponemadenticola
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Zahn Prob. 1
INTRAOR$#E",A;N'A,iBR O',B'E:itrI{IIEKI'IONEN
1.',,,KAXUE$
2. PERl0Doil1',TruM'ta'.gPtrodsntitisib':'Giagivitis)
3. WEICI{fEILCEWEBE
[Link],K,rri e's ! ! !
-Streptokokken
-Aotinonry,ces(viscosus;
niislundi)
-Actinomy+es(Grdontolyticus)*rlMurzelkaries
!
ffi
-Veilonella
! trtrd aueh'bre,tobaei}hrspielFe'e
v: e- Serytekekks srutdns,uad'sa{Ngr*is
W,iehtig,sind
I"olteJ-
2SeidenErlc+mk*mgen,des,[Link],w;-Gingivitis:isteine
Zahsf eisch sie [Link],
ohnesich zu einerParodontitiszu
entu'ickeln..[Link]-undParodontitis:diese
entwickelt sich in der Regelauseiuer Gingivitis(durchhoheVirulenz der Bakterienod"erauch
eine'Erkrankungdes
bei:Abrr;dm*ehwtcihe)'urdistnur beschr€inkt,[Link],sie,ist
Zahnhafteap$ar' ates,! ! !
E r|Emrttd*
88/126
Zahn Prob. 1
lniroHEdml'c|!narr*|t
3 . U ns p e z i f i s c h e V f e i c h t e i l e n t z t i n d u n g e n
9
89/126
Zahn Prob. 1
VirusbedingteEntztindungen
PilzbedingteEntziindungen
M I K R O B I O L O G I S C H E T H E R A P I E i n d e r M u n d h d h!l e
-Phasenkontrast-
und Dunkelfeldmikroskopie:Man schautdie Morphologie an, grampositiv
oder gramnegativ
-Anlegenvon Bakterienkulturen: Ein Antibiogrcmm dauertca 14 Tage-dannist eine
spezifischeTherapiem6glich
-GenetischeTests:devnitv.a von wissenschaftlichemInteresse
l0
90/126
Zahn Prob. 1
D e TS P E I C H E L
ff:il:,:fJnH;lffi"'*
Die B e s t an dt e i I e desSpeichels
sind!!! : (Glyko)proteine
Mucine
Bicarbonat-Puffer
Spurenelemente
Immunglobuline(v.a. Ig A)
Zellulare Bestandteile
Chemischist er zusammengesetzt aus!!! : Organischen Bestandteilen-
EiweiB,Schleim,
Enzyme
Anorganischen Bestandteilen-90% Wasser,Naf K+,
Cl-,Phosphor,Kohlen-
Siiure,Flouride,
Ammoniak
DerpH- Wert desSpeichelsist in RuheNEUTRAL !!!
Die Speichelflossigkeitwird
bee i nf lu s st durch:WeiblicheGeschlechtshormoneo
Schwangerschaft , Ovulation,
HormonelleKontrzeptiva
,,Kariesin der Schwangerschaft"
MechanischeStimulation(,mehr
Putzenbedeutetmehr Speichel")
Rauchen(6ndertden SpeichelinhalQ
Medikamente
11
91/126
Zahn Prob. 1
D E N T A L H Y G I E N E
t2
92/126
Zahn Prob. 1
Personenschutz
Desinfektion
Die Desinfektionumfasst:
-die HygienischeHiindedesinfeltion:eswird die tansiente Flora (Kontakt- oderAnflugflora)
abget6tet
die ChirurgischeHdndedesinfektion: eswird die tansiente Flora abgetdtetund die residente
13
93/126
Zahn Prob. 1
Flora starkvermindert.
-die Oberfliichendesinfektion
-die Desinfektionder Haut- und SH (vor einem chirurgischenEingriff)
-die DesinfektioRvon Ausscheidungen( Toilette)
-die Insrumentendesinfektion(Ordination)
-die Wiischedesinfektion
-die Luftdesinfektion
-die Desinfektionin PraxisrEiumen
Es gibt verschiedene
V E R F A H R E N der Desinfektion!!!
o Die physikalischeDesinfektion:
THERMISCHEDesinfektion:
- DieDampfdesinfektion:
EindringendesDampfesin dasDesinfektionsgut- gr0BereWiinneabgabedes
Dampfes.
Bei der Dampfdesinfektionwird dasDesinfektionsgutbei 105 " C heiBemgesiittigtem
Dampf und einemDruck von 0,2 bis 0,8 bar desinfiziertl!! Verwendetwerdendiese
Dampfdesinfektorenhauptsdchlichftir Turbinen,Hand- und Winkelstiicke.
. a) Das Dampf-Strdmungsverfahren
Hierbei wird unter strdmendenDampf und bei 105 " C, je nach Wirkungsbereich
zwischen5 - 15Minuten,die Luft ausder Desinfektionskammer verdriingt!!!
b) Das druckloseDampf-Kreislauf-Verfahren
Dampf-Luft-Gemisch von 95-105' C!!!
c) Das fraktionierteVakuum-Verfahren
EingestrOmterSattdampfvon 75 - 105 " entferntdie Luft und trocknetso das
Desinfektionsgut!!!
- Pasteurisierung:
l4
94/126
Zahn Prob. 1
- Kochen:
\- Zwischen3 und 15 Minuten,je nachWirkungsbereich
Gefahr:KoagulationdesEiweifiesund damit Schutzwirkungvon in eiweiBhaltigen
SubstanzenliegendenErregern(2.B. Hepatitis-Viren).Durch Zugabevon 1-2 %oigemSoda-
Verbesserungder desinfizierendenWirkung.
- HeiBwasser:
Venvendungvon HeiBwasserunter 100" C in Geschirrsptilmaschinen und bei der
Wiischedesinfektion.
- Verbrennen:
Verbrennenist die sichersteMethodezur Vemichtottg siimtlicherKeime und des
[Link] wird hauptsiichlichbei Verbiindenoderzur Vernichtungvon
Bakterienkulturenangewandt.
- Ausgliihen:
Metallinstrument,
wie z.B. Platindsenoder Spattel
\- - Abflammen:
AKTINISCHE Desinfektion
- Strahlen:
Die Anwendungerfolgt mit nicht ionisiertenStrahlen(ttv Strahlen)und dient der
Keimzahlreduktionder Raumluft, Trinkrvasserund der Desinfektionbei glattenOberfliichen.
(Es kommt zu DNA Veriinderungen).
o Die chemischeDesinfektion:
l. Alkohole
Alhohol ist sehr raschwirksam und wird meist zur Desinfektionder Htindeund der Haut
[Link] Wirkungsspektrumist [Link] Bakterien,Pilze und teilweise
Viren ist dieseDesinfetkionsmethodeoptimal, ftir Sporenaberunwirksam.
Zt denAlkoholenziihlen!!!:
Isopropanol(70%)
A*rylakohol
Ethanol(80o/o)
Propanol(60Y")
15
95/126
Zahn Prob. 1
2. Aldehyde
Weitere Aldehyde;Glutaraldehyd,Bernsteinsiiuredialdehyd
Formalin, 35-40Yo-ige Ldsungvon Formaldehydin Wasser,ist Bestandteilvon Priiparatenfiir
die Fliichen-und Instrumentendesinfektion
3. Tenside
(Seifen)
Es handeltsichum oberfltichenaktiveStoffe, die durch Anreicherungan den Grenzfl?ichen
eine Senkungder Oberfltichenspannung bewirken
4. Halogene!!!
Zu denHalogenenz?ihlen:
-- Fluor
- Chlor
- Brom
- Jod
5. Sdurenundlaugen
6. Oxidantien!!!
t6
96/126
Zahn Prob. 1
7. Metallsalze
Silbernitratwurde als lYo-igeL0sungzur Prophylaxevon Augengonorrhdevon
Neugeborenenverwendet(Crede'scheProphylaxe).
I n s t r u m e n t e n s t e r i l is a t i o n
.\- PhysikalischeVerfahren
ChemischeVerfahren
T7
97/126
Zahn Prob. 1
ORIGINALFRAGENWERNISCH 23.04.2004
WelchesMaterial hat(vonunserenBspe)denhtichstenlinearenAusdehnungskoeffrzienten?
elastomere
Abformmassen(Wachs ist nicht dabei..)
98/126
Zahn Prob. 1
99/126
Zahn Prob. 1
Wasist eineLegierungunterfolgendenM0glichkeiten:Eisen-Sauerstoff,Eisen-Stickstoff,
Eisen-Kohlenstoff, Eisen-Flourund Eisen-Chlor?Eisen-Kohlenstoff!
(Sindalle PunkteeinesGittersmit AtomendesgleichenMetallsbesetztsohandeltes sichum
ein reinesMetall. Unter einer Legierungverstehtman ein metallischesMaterial aus
mindestens2 Elementen,von deneneinesein Metall seinmufj und der Metallcharakter
gewahrtbleibt(z. B. Fe-C)
100/126
Zahn Prob. 1
? l0 hoch6
Wasbedeutetbei denSl-Vorsiitzen,,Megaoo
(Dezi l0 hochminus l,Zenti 10hochminus2,Milli 10hochminus3,Mikro l0 hochminus6,
Nano l0 hochminus9,Piko l0 hochminus l2,Femto10hochminus 15Atto 10hochminus
18
Dekal0 hochl,Hekto 10hoch2,Iklo 10hoch3,Mega10hoch6, Giga10hoch9,Tera10
hoch12,Petal0 hoch15,Exa 10hochl8)
ZerstdrungsfreiePrtifrerfahren-WieheiBenfolgendeMethoden:
Rrintgen(Photonen) re i n - Elektronenr aus ?Photoelektronenspektrometrie
-
Elektronen r e i n Elektronen r a u s ? Rasterelektronenmikroskopie
Rd,ntgenr e i n-Rci nt g e n r au s ? Rdntgenfloureszenzanalyse
Elektronen r e i n - Rontgen r au s ? Elektronenstrahlmikroanalyse
Was ist die relative Luftfeuchtigkeit ? Ist dasVerhiilbris von Partialdruckzu Dampfdruckdes
Wassers(nichtWasserdampfoartialdruck in der Luft, nicht Partialdruckzu Taupunlctdes -'
Wassers,nicht Taupunktzu DampftlruckdesWassers,nicht relativer Wassergehaltin der -
Luft)
101/126
Zahn Prob. 1
Vorgiingen!
Worarf beruhthauptsdchlichdie Spattkorrosion? auf elekhochemischen
\-
\.-'
102/126
Zahn Prob. 1
Prof. Sulzbacher
7.5. 2004
KIEFERZYSTEN
NichtdentogeneZystendssuraleZysten(diehabeneigentlichnichtsmitdemZaln
z:utttn,sondementstehendadurch,dafSepithelialeRestean Verschmelzungslinien
von
embryonalenGesichtsfurcheneingeklebtwerdenund es dannzuFltissigkeitseinstrom
kommt ...sindalsodysontogenetisch...)
-nasolabiale
-nasopalatinale
Pseudozysten("L<icherimKieferknochen"derenUrsachenichtganzklarsind..)
-solitiire Knochenzyste
-aneurysmatischeKnochenry ste
Entztindungsbedinete
dentogeneZysten
dentogeneZysten
Dysontogenetische
103/126
Zahn Prob. 1
104/126
Zahn Prob. 1
Pseudozrysten
h?iufrger)und kdnnenanjedem Knochen
Sie sind beidenicht so selten(aneurysmatische
auftreten,tretenaberwesentlichhdufigerin der Mandibulaauf als in der Maxilla !
SOLITAREKNOCHENZYSTE(Traumatische, einfache,hiimorrhagische..
sindandere
Namen,dieauf die Ursachehinweisensollen).Charakteristischist dasVorkommenbeim
Jugendlichen(10-20) R6: [Link]:Manhat einenschmalen
Balg und k e i n [Link] kannmanim UK denN. alveolariswie einenTelefondaht
durchziehensehen.
D E N T O G E N E T U M O R E
BENIGNE TUMORE
E p i t h e l i a l e T u m o r e m i t E k t o m e s e n c h y m ( e r g i b t e i n b u nB
t ei lsd ;s i e t r e t e n
105/126
Zahn Prob. 1
Ameloblastisches Fibrom
AmeloblastischesFibrodentinom
Ameloblastisches Fibroodontom
AdenomatoiderodontogenerTumor
Kalzifizier endeodontogeneZyste
Odontom
Odontoameloblastom
E k t o m e s e n c h y m a l eT u m o r e m i t o d . o h n e o d o n t o g e n e mE p i t h e l
(habenim Prinziprein mesenchymale Anteile ,[Link]...treten wieder
bei nachjugendlichenPatientenauf)
Myxom
Zementoblastom
Odontogenes Fibrom
Zubeachtenist:2.
B derodontogene b eni g e n !!!!!!Auchdas
Klarzelltumoristgarnicht
Ameloblastomkann infio/o der Fiille metastasieren!!
MALIGNE
AMELOBLASTOM
Er wiichstlokal dochrechtaggressiv(ldst Spongiosa auf,knabbertdie Wurzelnan...),selten
metastasierter auch-trotzdemgilt er als [Link] gehtvon den M. E. ausund ist ein Tumor
desmittlerenAlters. Die bevorzugteLokalisationist dasUK(zu 80%),esgibt aucheine Form
die extraossiirin der Gingiva [Link] :evt. siehtman mehrereKammem
(,,Seifenblasenmuster").Je nachAufbauder Zellnesterkannmanverschiedene Formen
unterscheiden(plexiform....nicht wichtig bis auf dasunizystische!)
HISTOLOGIE:schautauswie lauterkleineSchmelzorgane(Glockenstadium)
U nizy sti sche sAme I o b l astom: dieseswtich s t w i ee i n eZ y s t e - m asni e h t
einenBalg mit [Link] THERAPIEist im Vergleichzur solidenForm
einfacher,weil man esgut curretierenkann,sodaBdie Rezidiwategeringerist und seltener
Kieferteilresektionenndtig werden;die Patientensind um die 30.
SQUAMOSERODONTOGENERTUMOR
Ist [Link] sich auchiihnlich demAmeloblastom,d.h. er ranfrziert
[Link] die HISTOLOGIE:squamds heiBt
[Link] manwieder an dasser ausdenRestender
Hertwig'schenWurzelscheide, d.h denMalazee'schenoderSerre'schenEpithelnestem
entsteht
RO, Alter und Lokalisationsind uncharakteristisch. THERAPIE :Entfernungim Gesunden
Prof. Sulzbacher10.5.2004
106/126
Zahn Prob. 1
ODONTOGENERKLARZELLTUMOR
Er ist ein m a I i g n e r Tumor(einKarzinom) ! ! lEr verhalt sich nicht so ganz
aggressiv(metastasiert Alter ist tiber 60 Jahre! RO:istvtillig
spiit...).Bevorzugtes
uncharakteristisch. HISTOLOGIE:sieist sehrtypisch,mansiehtriesengro8e klareZellen-
diesespeichern -nicht [Link]:eineKieferteilresektionist ntitig
und evt. eineNeck-dissection
AMELOBLASTISCHESFIBROM
R0 :ist unspezifisch,
abgesehen von [Link]:sieist typisch,
man siehtkleineepithelialeStr?inge wie das
,diein einemStromaliegen,welchesausschaut
mesenchymale Gewebeder Zalnpapille
AMELOBLASTISCHESFIBRODENTINOM
Diesesistg e nau das s e 1b ewiedasAmeloblastische Fibrom,nurhatmannoch
Strukturengibt
ntsdtzlicheinespezielleHartsubstatu-Dentin, was im RO schattenbildende
AMELOBLASTISCHESFIBROODONTOM
Diesesist g e n a u d a s s e I b e wie dasAmeloblastische
Fibrom,nur hat mannoch
nrsiitzlichzwei spezielleHartsubstanzen- Dentin und Schmelzowasim RO schattenbildende
Strukturengibt
ADENOMATOIDERODONTOGENERTUMOR
Er ist etwashEiufigerin [Link] und Lokalisationsind [Link] hat
typischerweise2 Wachstumsformen-solid oderzystisch(wie dasAmeloblastom)
HISTOLOGIE:ist charakteristisch,weil zwischendenepithelialenStrukturendrtisenartige
[Link] [Link] findet auchDentin und Schmelz.
ODONTOM
Dasist der zweith?iufigste Tumore!!!Er ist [Link]:man
aller dentogenen
unterscheidet2 Formen-gemischtoder [Link] siehtauswie viele kleine
Zalnanlagen!Jenachdemob dieZahnhartsubstanzen geordnetoderungeordnetliegen
werdendiesebeidenArten [Link] esetwa mitZystenkombiniert.
107/126
Zahn Prob. 1
ODONTOGENESFIBROM
Diesestritt primiir im Kieferknochenauf, kann aberauchextraossiir(inder Gingiva )zu finden
sein-obwohl esmesenchymalen Ursprungs,niimlich ausder Zalnpapille die sich,,innendrin"
befindet, ist?!?(Einschub: welchedentogenen Tumorek<innensonstnochextraossiir
vorkommen? Ameloblastom,PindborgTumor, KalzifizierendeodontogeneZyste- die alle
ausdenM.E. entstehen)
HISTOLOGIE:derTumorbestehtausreichlichmesenchymalem Strom4 dazwischensieht
man kleinsteEpithelnester,[Link] :mansiehteine ,,schrineLyseoo
ZEMENTOBLASTOM
Als Charakteritikumkann man die Lokalisationansehen-esliegt klassischerweise, wie die
radikuliire Zyste,ander [Link] :mansiehteineschauendichte runde
Struktw mit mehr oderwenigerosteolytischenAnteilen(wo der Zementnoch nicht
mineralisiertist) die mit der Zeit die Wurzel [Link] :Hauptstrukturist
natiirlich Zement,man sieht Zementoblasten und -*nehrkemige-ZementoklastenDer Tumor
ist prinzipiell harmlos,stOrtaberumgebendenZahne in ihrer Entwicklung
(DD: dasOsteoblastom findetmansonstwo im Skelett ist sonstaberein
,,Zwillingsbruderoo..Zement gibt'sja nur im Kiefer..)
MYXOM
Diesesist der dritthtiufigstedentogene Tumor !!lEr ist sehrunangenehm- ist sehrweichund
hat keineKapsel,so da8man ihn bei Manipulationengerneverbreitetund die Patienten
letztlich bei [Link] : ist relativ charakteristisch-esschautdem
Ameloblastom?ihnlichmit multikiimmrigerOsteolyse(,,Seifenblase")HlSToloclE :sieist
sehreintrinig,mal siehtnur einemyxoide, gallertigeMasse(Mucopolysaccharide) und wenig
Zellen(DD :fiir den Pathologenist es schwerzu unterscheidenvon einemhyperplastischen
Follikel einesretinieftenZalnes!!!!Frase!! Man muBdasR0 miteinsenden)
F I B R O. O S SA N g K N O C H EN L A SI O N EN
Dasist eine Gruppe, die verschiedeneVeriinderungenzusammenfasst, einerseits
Fehlbildungen(Dysplasien), andererseits (eh
Tumoren nur einer...).Siewerdendeshalbin eine
Gruppegegebenweil sie sichhistologischzum [Link]
findet mannur mit Hilfe von RO und KLINISCHER [Link] also
nichtmiteinanderverwandt,sie,,gehcirennichtzusammen(auBerdiejenigeninnerhalb
der2. Gruppe),sieverhaltensich auchganzunterschiedlichbeztiglichWachstum
Grcisseusw..
,Altersverteilung,
6
108/126
Zahn Prob. 1
[Link]
[Link]
zemento-ossiireDysplasie
Fokale
Floride
[Link]-ossifizierendes Fibrom
109/126
Zahn Prob. 1
ZENTRALES RIESENZELLGRANULOM
Man wei8 damit nichts so recht anzufangen-eigentlichverhiilt essich wie ein Tumor,hdrt
dannaberdoch auf zu wachsen...DieL?isionkommt iiberall im Kieferknochenvor ,Alter und
RO sindunspezifisch, au8erdassesdeutlichosteolytischausschaut. THERAPIE:entfernen
(wennesein z e ntr a I e s gibt, so gibt esauchein p e r i p h e r e s- diesesliegt in der
Gingiva, siehespiiter)
Wassiehtjetzt von HISTOLOGISCHERSeitedemzentralenR. zum Verwechselntihnlich?
(Frage!!!)Auch ausosteoklast?lren Riesenzellenaufgebautist der echteRiesenzelltumor -
diesengibt es abernicht im Kieferknochen,sondernin [Link]
Ahnlichkeit bestehtzum [Link] drittesist der
Hyperparathyreoidismus zu erwlihnen,ebensoder M. Paget-siehespiiterund die
aneurysmatische Knochenzyste-siehe friiher.
CFIERUBISMUS
SchautHISTOLOGISCHgenausoauswie dasz.R, ist aberganzwasanderesvon seiner
Pathogenese her: er ist eineangeborene
Fehlbildung(autos.
[Link])mit einer
symmetrischenKieferauffreibungschonim Kindesalter(esist i m m e r symmetrisch-auf
b e i d e n Seitenobenund /oder unten)THERAPE :mankann zuwartenweil esnachJahren
zur Spontanregression kommenkann.
Prof. Sulzbacher11.5.2004
OSTEOMYELITIS
Akute OM
Die hiiufigsteUrsacheist die Ausbreitungeiner apikal lokalisiertenEntztindungiiber Karies
und Pulpitis...(DieentztindlicheReaktionan der Wurzelspitzekann ganzunterschiedlich
sein:eskann zu einem akut eitrigenAbszesskommen,zu einemchronischenapikalen
110/126
Zahn Prob. 1
C h r o n i s c hp u r u l e n t e O M
Sie entwickelt sich primiir auseiner akutenForm- durchResistenzenwirken AB nicht und so
geht die Entztindungin ein [Link], was eine langwierigeSachewird und oft nur
chirurgischsanierbarist R0: [Link]:mansieht
vorwiegendLy, Plasmazellen,aberauchSequester
C h r o n i s c hs k l e r os i e r e n d e O M
Entwickelt sich nur bei schwacherVirulenz desErregersund [Link] sieht
entwedernur einenEntztindungsherd(fokal) odermehrere(diffus).DieLiisionensind allesamt
relativ klein und unscheinbarRd :durchdie extremeAnbaureaktiondesKnochenssiehtman
sehrschattendichte Herdeim BereichdesApex(DD: k<inntez.B auchein Zementoblastom
sein,odereineperiapikalezemento-oss?ire Dysplasie,oderein [Link])HISTOLOGIE:sie
zeigt ein extremdichtesNetzwerkan Knochen,bzw. auchOsteoidund eineFaservermehrung
(Fibrose)im Mark und wenigeEntztindungszellen. THERAPIE : bei Beschwerdenmachtman
eine Curretage.
C h r o n i s c h e O M m i t P e r i o s t i t i s ( G a r r e e ' ) F r !a! g
!e
Das Besondereist die ReaktiondesPeriostswelchesproliferiert und in der eszur Neubildung
von KnochenkommtHISTOLOGIE:mansiehteinereaktiveKnochenneubildung im Periost
RO : man siehteineDoppelkonturder [Link] Ursachenimmt man einennicht allzu
virulentenKeim an,wo esnachlangerZeitnt einerMitreal<fiondesPeriostskommt
111/126
Zahn Prob. 1
-Cherubismus
-Aneurysmatische Knochenzyste
-Solitiire Knochenzyste
Dazukannmanals [Link] rechnen:dieserist
einelangsamwachsendeVorwrilbung an der Mittellinie desHartenGaumens(ein
Knochensporn) HISTOLOGIE: man siehtvrillig [Link] Komplikationhat
man Schwierigkeitenbei der [Link] Liision ist harmlos,relativ hiiufig und
kann auchan der Mandibula(Torusmandibularis)auftreten.
O S T E O P A T H I E N
GeneralisierteKnochenerkrankungen
Osteoporose
Sie ist ein Knochenabbauder [Link] wird mehrKnochen
ab- als [Link]:mansiehteineRarifikationder Knochenbiilkchen(evt. mit
Mikrokallusbildungen)und einenVerlust der VernetzungdieserBiilkchen.(mandiagnostizert
heuteallerdingsmit Knochendichtemessung!) Es gibt 2Formen,dieprimiire(postmenopausal
und altersbedingt)unddie sekundiire(cortisonbedingt,hyperthyreotischbedingt)
Die Osteoporosespielt sich gemeauchim Kieferknochenab !
Osteomalazie
die auf einemVit -D Mangelbasiert(dieseserh<ihtderen
Ist eine Ca-PhStoffivechselstrirung
ResorptionausdemDarm..),[Link] ndtig zur [Link]- D wird
entwederunter UV ausVorstufensynthetisiert(inLeberu- Niere) oder [Link]
kriegt man einenMangel bei fehlenderUV Exposition,Darmresorptionsst<irungen,Leber-
[Link],sowie alsNW mancherMedikamente(z.B Antiepileptika)
HISTOLOGIE: mansiehtsehrviel Osteoid(Osteoidose)!(Frage!!) RO : mansiehteine
verminderteSchattendichteder Spongios4imZalnmineralisiert dasDentin nicht richtig und
man hat dahereinenvergrd'sserten [Link] eszur Knochendeformation
Tritt dasallesim Kindesalterauf so heiBtdasRACHITIS- mit fatalenFolsenfiir das
Knochenwachstum.
[Link]
Ist eine Knochenerkrankung unbekannterGenese(man vermutetviral),die dadurch
charakterisiertist, dassman Riesenosteoklastenfindet. Die Erkrankungbeginntim mittleren
Lebensalterund kann einenodermehrereKnochenbetreffen(mono-oderpolyostotisch),sieist
bei uns seltenund in Englandgehiiuft(Wo habenwir Riesenosteoklasten gefunden?beim
zentralenRiesenzellgranulom, beim Cherubismus,bei der aneurysmatischen Knochenzyste,
beim Hyperparathyreoidismus) .Eskommt zu einemvermehrtenKnochenabbau, man sieht
HISTOLOGISCHtiefe Resorptionslakunen, man siehtaberauchals ReaktiondesKnochens
Osteoblastenund Osteoidsiiume-letztlich findet man einenunregelmiiBigzusammengesetzten
Knochen(,,Mosaikknochen")R0. Man siehteineHyperzementose am Zahn,d. h.
schattendichteAreale im Bereich der Zahnwvrzel(eineHyperzementose findet man sonst
auchnoch postentziindlich!),aberaucheineWurzelspitzenresorption ist m<iglicherweise
zu
finden Der Knochenist wenig belastbar,die Foraminader Schiidelbasiskdnnen-durchdie
Anbauvorgiinge-verengenund der Hut wird zu klein, ebensodie Zahnprothese.
Die Patientenhabenein erhrihtesRisiko, an-irgendeinem-Sarkomzu erkranken!
l0
112/126
Zahn Prob. 1
!
Als UbergangntmTumorkapitel,dasriesengroBund sehrverwirrendist, derenVerheter
jedochnichtsehrhAufigsind,besprechenwir-diedochetwash?iufigereLangerhans-
Zell-Histiozytose(heutealsLangerhanszellgranulomatoseoderHistiozytosisX
bezeichnet)
Sie ist eineneoplastischeErkrankungder antigenpriisentierenden Langerhanszellen, die in
jedem Organvorkommenk<[Link] gibt 3 verschiedeneManifestationsformen
-eosinophilesGranulom:hier hat man nur ein umschriebenes Krankheitsbildim
Knochen(auchan mehrerenStellen),eskommt am hiiufigsten-und zwar bevorzugt bei
Knabenvor und auchgerneim Kieferknochen. RO: man siehteineumschriebene Osteolyse.
HISTOLOGIE:mansiehtdie Langerhanszellen in groBenMengen,[Link]
kommt gemezu Spontanremisionen und anschlieBender Sklerosierung-oftwird esKLINISCH
nicht manifest
-M. Hand-Schiiller-Christian : dieseForm tritt multifokal auf, d.h. man hat einezusAtzliche
Manifestationim Weichgewebe,und Tt{ar rmHypophysenbereich und im Bereichder
Orbita(mit Exophtalmus)
-Letterer-Siwe-Krankheit :hierfindetmandie L.Z.i,[Link] !
\-
K N O C H E N T U M O R E
Sie miissen mesenchymale Tumore sein, weil eben Knochen mesenchymalenUrsprungs ist !
(darum finden wir auch den Begriff,,Sarkom"..)."Sie werden kurz abgehandelt"
b e n i g n e m a I i gn e
o,t?ltlf,-t,t"o. 3ffi33'5ffi,,
"8;:mir ?H*;1T-
Hiimangiom Metastasenvon Karzinomen
Osteom
Ist ein benignerTumorder wirklich vollsttindigausHISTOLOGISCHreifemnormalem
Knochenaufgebautist. RO :mansiehteineisolierteumschriebenedichte [Link]
Liision ist im Kieferbereichrechthiiufig, im restlichenSkelettrar. Sie werdenhtjchstens3 cm
groBund sie strirennur wenn sie wo draufdrticken..
Hat man einenPatientenmit multiplen Osteomen,der zusatzlichnochiiberziihlige Zalnehat
und Hauttumore,so muBman an [Link] ist eine aut. dom vererbte
Krankheit,bei der ntsdtzlichnochDickdarmadenome (mit EntartungstendenznachJahren-
alsobei einerangeborenen Krankheit sehrfriih) auffreten.
ll
113/126
Zahn Prob. 1
Chondrom
Ist ein benignerTumor der sich von Knorpelzellenableitet-ist im Kieferknocheneine
Raritiit(nichtin den langenRrihrenknochenund den Handu.- FuBknochen)HISTOLOGIE :
Man siehtKnorpelgewebe
I n t r a o ss i i re s H i i ma n g i o m
DieserTumor ist ein gutartigerGeftiBtumor-eskommt daherim gatrzenKrirper vor. Beim
ReiIJeneinesZahneskannesmassivbluten!
Chondrosarkom
Ist wiederumeine Raritiit im Kieferknochen.,es geh<irttypischerweiseins [Link] der
Brisartigkeitist nicht so schlimmwie etwadasOsteosarkom.
Osteosarkom
Dieserist der [Link] sind
Jugendliche(10-20) betroffen(typischerweise im distalenFemurund derproximalenTibia)-
tritt er im Kieferknochenauf so ist dasAlter 30-40
Es ist ein [Link] ausgrauslichbizarrenZellen,
die [Link]: manmachtpriioperativeine Chemound postoperativen
Knochenersatz. RO: esist uncharakteristisch(lytischoderplastisch)...
E w i n g Sa r k o m
Ist auchein sehrbdsartigerTumor, manvermutetdie UrsprungszellenausderNeuralleiste.
Typischist daswirklich kindlicheAlter(5-15).Istim KieferknocheneineechteRaritiitund
eherin denlangenRohrenknochenund im [Link] :wie beim Osteosarkom
HISTOLOGIE:die Zellensind sehreinheitlichmit sroBenKemen
Plasmozytom
Dasist ein wichtiger, weil hiiufiger Tumor. Es ist kein Knochentumorin dem Sinn dasses
von einerKnochenzelleabstamm't, der Ausgangspunkt sindebendie B- Ly- nur liegt das
Plasmozytomhalt am allerliebstenim [Link] kann solitiir in einemKnochen
vorkommenodermultipel intraossiiro d e r eskann in seltenenFiillen nur auBerhalbdes
Knochens-etwain einemLyknt [Link] Betroffenensind charakteristischerweise
alt I RO : mansiehtscharfumschriebene Osteolysen(,,Liickensch?idel").HISTOLOGIE :man
siehtdicht liegendePlasmazellen,die denKnochenzerst<iren(meist kommendie Patienten
iiber die Unfallchirurgie).Typischist aucheine sekundtireAmyloidose-die Tumorzellen
produzierenProteine(defekteImmunglobuline)inrauenMengen,die extrazelluliirdeponiert
werdenTHERAPIE :manmachteine ChemotherapieodereineKM-Transfusion
Metastasen
Gar nicht so seltenmetastasieren
Karzinomein [Link] Abstandam
hiiufigstentut diesdasMamma-Ca,danndasBronchus-Ca danndasNierenzell-Ca,
SD- Ca,Prostata-Ca. .Mankanndie Metastasen nochunterscheidenin osteoblastische
und
osteolytische,je nachdemwird dasRO eineVerschattung zeigenodereineumschriebene
Osteolyse.
Prof. Sulzbacher1.4.2004
12
114/126
Zahn Prob. 1
.\?.
- Plattenepithelkarzinome- alsobdsartigeTumoredie von Keratinozytenausgehen-sind nicht
alle gleich,mankann sie graduieren(3 Grade)
G I : Das Ca ist nochnicht ,, so grauslich,, siehtdemnormalenPlattenepithelnoch tihnlich,
ist noch nicht so dedifferenziert.
G 2 : Differeruiertnicht mehr so sch<in
G 3 : DedifferenziertesPlattenepithel
13
115/126
Zahn Prob. 1
DasVERRUKOSECa ist extremhoch differ enziertd.h. esist de facto ein Gl Tumor -zrNar
ist er bdsartig, wtichstabersehrlangsam.-daherhat er [Link]
an der Lippe,die Patientensindmeistiiber 60 Jahrealt.(beim,,normalen Plattenepithel
Ca
40-60 Jahre)
THERAPIE :im Gesundenentfernen(mit Sicherheitsabstand),keine Chemo,keineRadiatio
(Als VorstufeeinesvemrkdsenCa gibt esdie,,vemrkdseHyperplasie"-siehtdemCa
histologischiihnlich, zeigtabernoch kein invasivesWachstum)
KLINISCH :schautsehreindrucksvollaus-ist extremweisslichund hat, wennman
driiberstreicht,fransige(filiforme)Fortsiitze(,,Wurzelbiirste")
HISTOLOGIE: Ist aus,,dicken,fettenEpithelstriingen aufgebautund zeigteineausgepriigte
Verhomungstendenz-Hornzapfen ergebendie Fransen(man sagtzu diesem,,Herauswachsen'o
auchexophytisch.
EineweitereSonderformist dasADENOID-SQUAMOSECa.,,Mansollteesnur
kennen,sonsthat eskeineBedeutung".Es unterscheidet sichHISTOLGISCHvom
PlattenepithelCa dadurchdassZellnesterzerfallen(Akantholyse)und dannschautesauswie
[Link] PROGNOSEgleichtdemdesPlattenepithelCa
I4
116/126
Zahn Prob. 1
PAPILLARE HYPERPLASIE
GRANULARZELLTUMOR
GLOSSITISRHOMBICA MEDIANA
l5
117/126
Zahn Prob. 1
NEKROTISIERENDESIALOMETAPLASIE
VERRUCA WLGARIS
Die ordintireWarzeist nicht nur eine sehrhdufigeLiision der Haut- mankann sie auchan der
SH [Link] durchViren verursacht.(esgibt verschiedene HumanePapillomaViren...)
Der Stamm214ist hier Verursacher..KLINISCH :Oberfliichliche ziemlich harteKnddelchen
die extremverhorntund [Link]: Exophytische
Hornaussttilpungen-man kdnnteauchdie Viren finden.
CONDYLOMATA ACUMINATA
t6
118/126
Zahn Prob. 1
in der Genitalregion.
Aufgebautund imponierenals warzeniihnlicheGebildeinsbesondere
Verursachtwerdensie durch HPV (Stiimme 6 und l l)
PAPILLOM
er gehtvom Plattenepithel
Ist der hiiufigstegutartige(!!!) Tumor der Mundschleimhaut- aus
!(kannauchan der Haut vorkommen) Manchmal,nicht immer, findet man aucheine l{PV
Virusinfektion (interessanterweise auch6u.I I )
KLINISCH : ist ein blumenkohlartigerKniidel
HISTOLOGIE: Histologischausfingerftirmigen,mit flachemEpitheliiberzogenen Papillen
aufgebaut
Hat man multiple Papillomeso sprichtman von florider Papilomatose-sie sind meist HPV
[Link] liegenoft an engenStellen- z.B. im Bereichder Stimmritzenund sinddann
besonders liistig.
LEUKOPLAKIE
Stellen sich auch als weiBe Flecken dar, sind aberganz spezielle Krankheitsbilder-,,man sollte
zumindest 2 kennen'o
I7
119/126
Zahn Prob. 1
-ReaktiveHyperplasie(siehe
friiher) : Bei jeder Entziindungsreaktion
kommt eszu einer
reaktivenVerbreiterungdesEpithels,vor allem an Druckstellen(Als Ursachehat man etwa
schlechtsitzendeProthesen)
Eine Erythroplakieist definitionsgemiiBein roter Fleck an der SH, der nicht weggekratzt
werdenkann,wobei es auchkeine Zuordnungzu einemKrankheitsbildgibt. Sie ist prinzipiell
iiberall zu finden . der rote Fleck kann wiederumhomogenoder inhomogen(zerkliiftet,mit
Fissuren....)
HISTOLOGISCH : Ein roterFleckbedeutetnie etwas Gutes-esstecktimmereine
Epitheldysplasieverschiedenen [Link] Diagnosensind zu erwarten:
Plattenepithelmit mittel oderhochgradigerDysplasieoderbereitsCarzinomain situ oder
bereitsinvasivesPlattenepithelkarzinom
Rot ist dasAreal deshalbweil in diesemGebietwo dasPlattenepitheldysplastischist auch
genaudasGegenteilpassierenkann-es ist wenigerodergar nicht verhorntoderschmal,
sodaBdie GefiiBedurchschimmern. (Prinzipiell kann ein ausgedehntes rotesAreal auchnur
eineEntztindungsein,wenn aberkeine Entziindungszeichen vorhandensind dannsollte man
biopsieren)
-Sideropenische
Dysphagie(PlummerVinsonSyndrom)
-GlossitisMdller-Hunter
l8
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Zahn Prob. 1
-Lichen(ruber)planus
Ist wichtig weil er sehrhiiufig ist!!! Ist eine garz seltsameHaut- Schleimhauterkrankung,
derenUrsachenicht klar ist(Immunerkrankung...)Er spielt sich an Haut und Schleimh?iuten
[Link] der Haut v.a. an denEllenbeugenentstehenkleine Papeln mit extremenJuckreizund
an der Mund-Schleimhautsamtartige,weiBlichePapelnan der WangesowieweiBliche
kreuzendeLinien(WickhamStreifen).DieKrankheitjuckt ist abersonstnicht schmerzhaft!
HISTOLOGISCH:eszeigtsichein dichtessubepitheliales Bandvon Lymphozfien
.-Syphillis
-Sklerodermie
der Mundschleimhautkommt
Ist eine [Link] eszu Schrumpfunglrozessen
-Xerodermapigmentosum
-Epidermolysisbullosa
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Zahn Prob. 1
Es gibt 3 verschiedenschwereKrankheitsbilder
l. Eperdermolysis simplex: die autosomaldominantvererbtist, nachder Gebun
beginnt,massiveBlasenbildungzeigt,abermit zunehmendem Alter [Link]
finndensich keine Veriinderungenam Zahn
2. Epidermolysisgravis:die rezesivvererbtist,der Kohiirenzverlust starkist keine
Uberlebensmiiglichkeitaufgrundmassiverlnfektionen,esbestehteine Schmelzhypoplasie
[Link]: die autosomaldominantvererbtist - ist eineVarianteder
beidenanderen-iiberlebbar,ebenfallsSchmelzhypoplasie.
Prof. Sulzbacher
2.4.2004
SPEICHELDRUSENERKRANKT]NGEN
E n t w i c k l u g s s t r i r u ng e n
-Lymphoepitheliale Zyste der Gl. Parotis: AuBert sich KLINISCH durch eine prallelastische
Schwellung im Bereich der Gl. Parotis. Man findet HISTOLOGISCH einen Hohlraum im
Parotisgewebe,der eine epitheliale Auskleidung(Definition Zyste !) mit Plattenepithel
aufiveist und rundum hat man einen Wall von lymphatischem Gewebe. Man nimmt an dass
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Zahn Prob. 1
NEKROTISIERENDESIALOMETAPLASIE:siehegestern
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Zahn Prob. 1
UEBRBTTCKUBER ENTZCTNDUNGEN
DER SPEICHELDRUSEN
Akute bakterielleSialadenitis
CronischebakterielleSialadenitis
ChronischsklerosierendeSialadenitis
Strahlensialadenitis
Virale Sialadenitis
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Zahn Prob. 1
TUMOREDER SPEICHELDRUSEN
[Link]
3:?li:t::1il1lttr*senderMundhtihre(v.
weichenGaumen,Lrppeund Wange)
[Link]
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Zahn Prob. 1
-NekrotisierendeSialometaplasie(siehefriiher)
-Sklerosierende
polyzystischeAdenoseder groBenSpeicheldriisen(eigentlich nur der Parotis)
Es kommt zu einer-extremseltenen-Architekturstdrungder Speicheldrtisen
mit Umbauund
Zystenbildung,die [Link] das Gatueein irreversiblerVorgangist hilft nur
eineExcision.
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