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T

(c) 1996-2010

Handbuch
2010/2011 V 15.0 Stand: September 2010
(In der Fassung vom 31.3.2011)

I. Allgemeine Hinweise
Installation
Voraussetzungen
Empfehlenswert: mind. PC Pentium 200 mit 64 MB RAM, ca. 160 MB Festplattenkapazitt, CD-ROM-Laufwerk, sowie Windows 98, 2000, NT, XP, Vista oder Windows 7. Optimale Darstellungen werden mit einer Bildschirmauflsung ab 800 x 600 Pixel und 16 Bit Farbtiefe erzielt. Fr Ausdrucke wird je nach Anspruch ein Schwarz/Wei- oder Farbdrucker bentigt. Die Layouts sind fr HP bzw. Oki Laserdrucker erstellt. Bei anderen Druckern sind daher ggf. Seitenlayout-Anpassungen notwendig. Falls ein Farbdrucker eingesetzt wird, knnen auf Datenblttern, Etiketten, Betriebsanweisungen, Karteikarten etc. die Symbole farbig ausgedruckt werden.

Durchfhrung
Installation unter Windows 98/2000/XP/Vista/Windows 7
Falls Sie ein Update installieren, mssen Sie zunchst Ihre Daten sichern. Beachten Sie hierzu die Hinweise weiter unten. Legen Sie die D-GISS-CD in das CD-ROM-Laufwerk. Sie startet automatisch. Falls der PC AutoRun nicht untersttzt, whlen Sie im Start-Men Ausfhren...<D:\install.exe>. (D: steht fr den Laufwerkbuchstaben Ihres CDROM-Laufwerks). Es ffnet sich das Installationsfenster mit vier Auswahlschaltern.

Lesen Sie zunchst die Informationen zur Installation. Falls Sie ein Versions-Update machen, sollten Sie unbedingt Ihre Daten aus der Version 2009/2010 sichern. Falls Ihr PC-System noch nicht ber einen Adobe-Reader verfgt, installieren Sie diesen nun zuerst. Im Internet finden Sie aktuellste Version unter www.adobe.de . Falls Sie keinen Internetzugang haben, knnen Sie einen Reader von der CD installieren. Anschlieend installieren Sie Programmdateien von D-GISS 2010/2011.

Das Installationsverzeichnis sollte C:\GISS2010 heien. Sie sollten es nicht ndern, da sonst Hilfestellungen bei Supportanfragen erschwert werden. Zum Schluss prfen Sie bitte, ob Sie eine Microsoft Access Vollversion auf Ihrem Rechner installiert haben. Falls nicht, mssen Sie eine Runtime-Version installieren, damit Sie die Datenbank nutzen knnen. Alle Dateien werden entpackt und auf Ihrer Festplatte in das angegebene Verzeichnis installiert. Der Gesamtvorgang kann je nach Rechnergeschwindigkeit etwas Zeit in Anspruch nehmen brechen Sie daher den Vorgang nicht ab, sondern warten Sie! Das Steuerprogramm und die Datenbank sind anschlieend ber Start-Programme -> D-GISS 2010/2011 (DGISS 2010/2011-Datenbank bzw. D-GISS 2010/2011-Steuerprogramm) aufrufbar. Vergessen Sie nicht beim ersten ffnen der Datenbank Ihre Schuldaten und Lizenzierungsdaten (d.h. die Rechnungsnummer) einzutragen. Die Angaben sind notwendig, um den Support in Anspruch nehmen zu knnen und korrekte Etiketten, Listen etc. auszudrucken. In der Datenbank wird fr die Bestandsverwaltung, die Eingabe der Schuldaten, die Eingabe eigener Datenstze und die Durchfhrung der Datensicherung ein Passwort abgefragt. Die Voreinstellung ist <passwort>. Definieren Sie ein eigenes Passwort und speichern Sie dieses ab. Das Programm lsst sich mit <Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Software> wieder deinstallieren.

Hinweise zum Update


Importieren Sie unter <Extras> anschlieend Ihre Schuldaten und selbst generierten Datenstze. Danach importieren Sie Ihre Bestandsdaten. Falls Sie Betriebsanweisungen u.. fr Ihre Schule angepasst haben, sollten Sie diese ebenfalls sichern. Wenn Sie sicher sind, dass alles funktioniert, knnen Sie Ihre alte D-GISS-Version lschen. (-> Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Software ...)

Ausstattung
Installations-Programm zur Installation von D-GISS 2010/2011 auf der Festplatte. Steuerprogramm: Dieses Programm dient zur Navigation in der mitgelieferten, umfangreichen Textsammlung. Viele Menpunkte ffnen Adobe-Reader-Dateien. Adobe-Reader-Dateien: Informationen zum Einsatz des Datenmaterials im Unterricht mit Checklisten bersichten zur Aufbewahrung von Gefahrstoffen bersichten zu Ttigkeiten mit Gefahrstoffen Betriebsanweisungen fr die Ttigkeiten mit Gefahrstoffen bersichten zur Entsorgung von Gefahrstoffen Sammlung wichtiger Vorschriften in Auszgen Verzeichnis der allgemein anerkannten sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und hygienischen Regeln Quelltexte (Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht, Gefahrstoffverordnung, GUV SR 2004, ...) WORD-Vorlagen: GISS.DOT mit AutoText-Eintrgen und hilfreichen Makros fr das Anfertigen eigener Dokumente. Vorlage_Gefhrdungsbeurteilung.dot zur Erstellung eigener schulspezifischer Gefhrdungsbeurteilungen Datenbank mit Daten zu ca. 1200 Gefahrstoffen und Chemikalien sowie ca. 1600 Gefahrgtern fr Recherchen, vollstndige Bestandsverwaltung (z.B. Erfassung der brennbaren Flssigkeiten), Datenbltter, Betriebsanweisungen, bersichten, Informationen und Erluterungen zu Einstufungen und Klassifikationen, Online-Handbuch etc., Ausdruck von Datenblttern, Etiketten, Listen, Karteikarten, Erstellung von Entsorgungslisten, Generierung eigener Datenstze u.v.m. Datenstze zu Gefahrstoffen mit: Stoffbezeichnungen, Synonyme, Spezifikationen zu Konzentrationen, CAS-Nr., EG-Nummer, Formeln mit relevanten Strukturmerkmalen, Gefahrensymbole mit Gefahrenbezeichnung , Kennbuchstaben, R-Stze, R-Texte, S-Stze, S-Texte, Besondere gesundheitliche Risiken, AGWGrenzwerte mit Angaben zur Berechnung von Spitzenexpositionen, berschreitungsfaktor gem. TRGS 900, Klassifizierung der brennbaren Flssigkeiten, WGK-Einstufung, Grenzkonzentrationen fr die Risikominderung, Molare Masse, Schmelztemperatur, Siedetemperatur, Entsorgungspfad mit Vorbehandlungsmanahmen, Standort, Gebindegre/Anzahl Elektronisches Handbuch im pdf-Format

Hinweise zu Einstufungen in der Datenbank


1. Angaben zu Einstufungen und Kennzeichnungen wurden den folgenden Verffentlichungen entnommen: GefStoffV mit Anhngen in der aktuellen Fassung EU-Richtlinie 67/548/EWG, Anhang I mit Stand 31. Anpassung mit CLP-Richtlinie TRGS 905 (Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverndernder oder fortpflanzungsgefhrdender Stoffe), Stand: Juli 2009 TRGS 900 (Arbeitsplatzgrenzwerte), Stand: Juni 2010 VwVwS (Verwaltungsvorschrift mit Liste wassergefhrdender Stoffe) GESTIS-Datenbank des BGIA DGUV Regel BG/GUV-SR 2003

2.

Die Gefahrenbezeichnungen sind wie Eigennamen zu behandeln und unterliegen daher nicht der Rechtschreibreform.

3.

Die Sicherheitsratschlge S1, S2 und S1/2 sind nicht aufgenommen, da ihre inhaltliche Formulierung fr die Schule wegen besonderer Regelungen zu Ttigkeiten ohne Bedeutung sind.

Die zeitlichen und rechtlichen Zusammenhnge


Die rechtlichen Verhltnisse fr die Schulen waren bisher bestimmt durch die von der EU vorgegebene Richtlinie 67/548/EWG, die in der Bundesrepublik zu einem Chemikaliengesetz (ChemG) bzw. einer ChemikalienverbotsVerordnung (ChemVerbotsV) und einer Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) gefhrt hat. In den 24. - 31. Anpassungen der EU wurden Korrekturen, Neueinstufungen und Bewertungen von Gefahrstoffen vorgenommen, die nicht mehr durch eine jeweilige nderung der GefStoffV bernommen werden. Stattdessen ist eine gleitende Anpassungsklausel in die GefStoffV aufgenommen worden, die die nderungen des EU-Rechtes automatisch in deutsches Recht bertrgt. Die DGUV Regel 2003 (BG/GUV-SR 2003) wurde auf der Basis der von der KMK erarbeiteten Richtlinien zur Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht fortgeschrieben und liegt in der Fassung vom August 2010 dieser D-GISS Version zugrunde. D-GISS 2010/2011 hat alle erforderlichen nderungen aufgenommen. In den einzelnen Datenstzen bzw. den jeweiligen Dateien wird - wo notwendig - auf die neuen Regelungen hingewiesen. Falls in der EU-Liste keine Einstufungen fr einzelne Gefahrstoffe vorliegen, wurden Daten aus der GESTISDatenbank bernommen. Bitte informieren Sie sich ber weitere und zuknftige einzelne nderungen unter http://www.d-giss.de .

nderungen in der Datenbank


In dieser Version erfolgte ein vollstndiger Datenabgleich mit der DGUV Regel BG/GUV-SR 2004. Fr D-GISS und die DGUV Regel 2004 werden daher zuknftig dieselben Daten zugrunde gelegt sein. Daher wurden praktisch alle Datenbestnde aktualisiert und auf den Stand von September 2010 gesetzt. Genderte Datenstze sind durch das Aktualisierungsdatum <2010> kenntlich gemacht. Eine Liste der genderten Datenstze kann angezeigt und ausgedruckt werden. Notwendige Aktualisierungen von Datenbestnden knnen aus dem Internet herunter geladen und direkt in die Datenbank aufgenommen werden. Solche Datenstze werden durch die Angabe <GISS-Update> gekennzeichnet. Die Datenbestnde wurden nur sehr geringfgig erweitert. Die entsprechende bersicht kann angezeigt werden. GHS (Globally Harmonized System) wurde mit einem Infomodul integriert. Eine datenspezifische Umsetzung ist nicht erforderlich, da das System nur fr Inverkehrbringer zutrifft. Die Schulen sind keine Inverkehrbringer, was durch die DGUV Regel 2003 ausdrcklich besttigt wird. Aufgrund der relevanten nderungen in den DGUV Regeln BG/GUV-SR 2003 und BG/GUV-SR 2004 wurden die Aufbewahrung und die Ttigkeitsbeschrnkungen komplett berarbeitet.

Updates
Informationen ber Daten zu Chemikalien werden stndig berprft und an den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst. Soweit erforderlich werden Einstufungen und Kennzeichnungen durch den Gesetzgeber gendert. Datenstze knnen sich daher auch whrend der Laufzeit einer Version ndern. Von der Website im Internet (www.d-giss.de) knnen solche Datenstze heruntergeladen werden und anschlieend mittels einer einfachen Routine in die Datenbank importiert werden. Sie ersetzen die bisherigen Datenstze und erhalten als Kennung das Merkmal <GISS-Update> mit dem zugehrigen Aktualisierungsdatum. Bei der nchsten Version werden sie als <GISS-Datensatz> bernommen und weiter gepflegt. Prfen Sie daher regelmig im Internet, ob aktualisierte Daten zur Verfgung stehen.

Demand-Service
Die Grundausstattung der Datenbank bzw. der Datentabelle ist mit ca. 1300 Datenstzen sehr umfangreich. Die hierfr ausgewhlten Gefahrstoffe sind das Ergebnis einer umfangreichen Recherche unter ausgewhlten Schulen (insbesondere unter Beteiligung von Gymnasien mit einer Sekundarstufe II) und der Analyse von Chemikalienlisten der einschlgigen Lieferanten. Eine jeweils vollstndige Lieferung von Datenstzen fr die an den einzelnen Schulen vorhandenen Gefahrstoffe kann gleichwohl auch durch diese Methode nicht gewhrleistet werden. Zur Erfllung der Vorgaben in der GefStoffV bzw. der TRGS 440 (Gefahrstoffkataster), der KMK-Richtlinie, der DGUV Regel 2003 mssen jedoch diese Bestandslisten an den Schulen vollstndig sein, jhrlich berprft und ggf. ergnzt werden. Im Falle fehlender Datenstze gehen Sie bitte wie folgt vor: Prfen Sie zunchst in jedem Fall, ob die fehlenden Datenstze zu Gefahrstoffen gehren, die an ihrer Schule bzw. an der unterrichteten Schulstufe noch aufbewahrt und verwendet werden drfen. Sollten Gefahrstoffe vorhanden sein, fr die keine Datenstze mitgeliefert wurden, knnen Sie durch Bereitstellung von Daten aus der EU-Liste und/oder Daten der einschlgigen Chemikalien-Lieferanten als den urschlichen Inverkehrbringern ggf. unter Mithilfe von Sicherheitsdatenblttern (SDB) leicht Datenstze mit der in die Datenbank eingebauten Routine selbst generieren (<Extras ... Eigene Datenstze eingeben>). Zur Erstellung dieser Datenstze beachten Sie bitte die Hinweise in der Datenbank bzw. die Erluterungen in diesem Handbuch. Danach knnen Sie mit der eingebauten Routine sehr leicht Datenbltter, Karteikarten und Etiketten ausdrucken. Sollen fehlende Datenstze als GISS-Datenstze gepflegt werden, knnen Sie die in Frage kommenden Stoffbezeichnungen an den D-GISS-Support melden. (<Info...Demand/Support>) Falls es sich nach vorliegenden Erkenntnissen um relevante zugehrige Stoffe handelt, werden die Datenstze in die nchste Version bernommen.

Support
Hilfen bei Schwierigkeiten in Einzelfllen (Installation, Konvertierung, Formatierung etc.) knnen bei der unten angegebenen Adresse abgerufen werden. Der Erstkontakt sollte nach Mglichkeit per E-Mail erfolgen. Die folgenden Angaben sind Voraussetzung fr die Beantwortung und die Problemlsungshilfe: vollstndige Anschrift der Schule, Institution etc. mit Tel., Fax-Nr. und E-Mail-Adresse Name und Funktion der verantwortlich betreuenden Person Versionsnummer und Lizenzierungsdaten der D-GISS-Version Angaben zur Software und der Installationsform Windows-Version: 98, 2000, XP, Vista, Windows 7 Installiertes Office Paket bzw. installierte Access-Runtime-Version Ggf. Screenshot der Fehlermeldung bzw. des Fehlers Die Hilfe erfolgt so rasch wie mglich in der Regel per E-Mail.

Kontakt: [email protected]

Vorschlge fr Verbesserungen oder Korrekturen


Jeder Hinweis wird begrt, geprft und ggf. bernommen. Ausschlaggebend sind sachliche und konomische Erwgungen. Wenden Sie sich bitte direkt an die Autoren: H.J. Bezler Fax: 03212-2261200 Email: [email protected] oder V. Hildebrandt Fax: 03212-2981358 Email: [email protected] Informationen ber D-GISS mit Neuigkeiten zum Gefahrstoffrecht, genderten Datenstzen und Hinweisen zur vorliegenden Version knnen Sie auch weiterhin dem Internetauftritt entnehmen. http://www.d-giss.de

Impressum
Aufbau und Datenerfassung sind sorgfltig erfolgt auf der Basis des aktuell verfgbaren Materials. Dennoch knnen bernahmefehler nicht vollstndig ausgeschlossen werden. Eine Haftung fr alle mit der Anwendung der Daten verbundenen Ttigkeiten kann weder vom Mitherausgeber noch von den Autoren oder dem Verlag bernommen werden. Die rechtliche Verbindlichkeit der Daten fr die einzelnen Gefahrstoffe kann ausschlielich aus den gltigen Gesetzen bzw. Verordnungen und ihren Anhngen (z.B. GefStoffV) sowie den jeweils gltigen Sicherheitsdatenblttern abgeleitet werden. Hinweise zur Korrektur und Verbesserung oder Vorschlge fr Neuaufnahmen richten Sie bitte direkt an die Autoren D-GISS-Team c/o H.J. Bezler, Fax 03212-2261200, Email: [email protected] oder [email protected]. Copyright-Hinweis: Mit dem Kauf der Version 15.0 2010/2011 wird eine Schullizenz erworben, die dazu berechtigt, Programme und Dateien auf den Rechnern der Schule zu installieren. Eine Weitergabe an andere Schulen oder Institutionen ist nicht gestattet.

II. Ausstattung Steuerprogramm


D-GISS-Benutzeroberflche als Steuerungsprogramm ( GISS2010.EXE) - fr Windows 98, 2000, XP, Vista oder Windows 7

Direkt ab- und aufrufbare Informationen zur Aufbewahrung, zum Umgang und zur Entsorgung von Gefahrstoffen, zu Betriebsanweisungen, Checklisten und Vorschriften.

Datenbanken
Relationale Datenbank als eigenstndiges Programmteil mit Daten zu ca. 1300 Gefahrstoffen und Chemikalien sowie ca. 1500 Gefahrgtern fr Recherchen, Bestandsverwaltung (z.B. Erfassung der entzndlicher/entzndbarer Flssigkeiten), Datenbltter, Betriebsanweisungen, bersichten, Informationen, Erluterungen, Elektronisches Handbuch etc., Ausdruck von Datenblttern, Etiketten, Listen, Karteikarten usw..

Zusatzdatenbank zum erweiterten Etikettendruck. Diese erlaubt die Festlegung eigener Etikettenformate und z. B. den Druck einzelner Barcodes. Falls Sie ber eine Access-Vollversion verfgen, knnen Sie auch weitere Etiketten, Listen oder Berichte definieren.

Text Dokumente
Checklisten fr Schulleitungen und Sammlungsleitungen (CHECKSL.pdf u. CHECKSAL.pdf) Hinweise und bersichten zur Aufbewahrung von und zu Ttigkeiten mit Gefahrstoffen (AUFBINFO.pdf, BesGef.pdf, DGasINFO.pdf, ERMITT.pdf, ErsTAB.pdf, GefStoff.pdf, NEGATIV.pdf, GS_tt_e.pdf, brennFl.pdf) Hinweise zu den Ttigkeitsbeschrnkungen mit Gefahrstoffen (UmgGefSt.pdf) Betriebsanweisungen fr die Ttigkeiten mit Gefahrstoffen ( 21x BTA_....pdf) bersichten zur Entsorgung von Gefahrstoffen (ENTSORG.pdf) Sammlung von Experimenten zur Reduzierung der Ttigkeiten mit Gefahrstoffen (EXPERI.pdf) Informationen zum Transport von Gefahrgtern (KEMLER.pdf) Hinweise zum Etikettendruck auf selbst klebenden Etiketten (EtiTipp.pdf) Verzeichnis der allgemein anerkannten sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und hygienischen Regeln (LITTERA.pdf) Hinweise zu GHS und den Einstufungen (P-Stze, H-Stze, Gefahrenpiktogramme, Anpassungstabellen)

Fr die Erstellung von eigenen Dokumenten unter MS WORD werden Dokumentvorlagen mitgeliefert. GISS.DOT mit allen AutoText-Eintrgen und hilfreichen Makros fr das Handling mit den Datenstzen Vorlage_Gefhrdungsbeurteilung.dot zur Erstellung eigener schulspezifischer Gefhrdungsbeurteilungen

III. Register
Verzeichnis der Abkrzungen
+ ABl. AGS AGW ArbStttV BAM BAnz BArbBl. BArtSchV BAT-Wert BAuA BG BGBl. BImSchG BMAS BMWA bS BUK CAS-Nr. ChemG D DABAWAS DAbF dbS DFG DGA DGUV DIN DruckbehV dS DVGW EG-Nr. Hinweis zum Umgang mit Gefahrstoffen: Keine Experimente erlaubt. entsorgen Hinweis zum Umgang mit Gefahrstoffen: Keine, d.h. SchExp mglich. Amtsblatt (hier: des Hessischen Kultusministers) Ausschuss fr Gefahrstoffe beim Bundesarbeitsministerium Arbeitsplatzgrenzwert Arbeitssttten-Verordnung Bundesanstalt fr Materialprfung, Berlin Bundesanzeiger Bundesarbeitsblatt - Mitteilung des Bundesministeriums fr Wirtschaft und Arbeit Bundesartenschutzverordnung Biologischer Arbeitsstoff-Toleranzwert Bundesanstalt fr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Berufsgenossenschaft Bundesgesetzblatt Bundesimmissionsschutzgesetz Bundesministerium fr Arbeit und Soziales Bundesministerium fr Wirtschaft und Arbeit (veraltet) Hinweis zur Aufbewahrung: Aufbewahrung in belftetem Schrank Bundesverband der Unfallkassen e.V. (jetzt DGUV) Nummerierung des Chemical Abstracts Service - Angabe dient der eindeutigen Identifikation des Stoffes oder der Zubereitung Chemikaliengesetz Hinweis zur Aufbewahrung: Druckgasflasche Datenbuch fr wassergefhrdende Stoffe Deutscher Ausschuss fr brennbare Flssigkeiten Hinweis zur Aufbewahrung: Diebstahlsichere Aufbewahrung in belftetem Schrank Deutsche Forschungsgemeinschaft Deutscher Druckgas-Ausschuss Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (frher BUK bzw. HVBG) Name und Kennzeichnung fr die Gemeinschaftsarbeit des Deutschen Normenausschusses Druckbehlter-Verordnung (auer Kraft seit 1.1.03) Hinweis zur Aufbewahrung: Diebstahlsichere Aufbewahrung im Schrank Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (verffentlicht z.B. Regeln fr Gas-Installationen) Angegeben wird die EINECS-Nummer (Registriernummer des European Inventory Existing Chemical Commercial Substances) bzw. die ELINCS-Nummer (Registriernummer der European List of New Chemical Substances) Angaben dienen der Identifikation eines Stoffes oder einer Zubereitung fr das Inverkehrbringen Hinweis zur Umgangsbeschrnkung: ErsatzStoffPrfung Europische Union Hinweis zum Umgang mit Gefahrstoffen: Experiment Gewerbeaufsichtsamt Verordnung zum Schutz vor gefhrlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung) Gefahrgutverordnung See (VO ber die Befrderung gefhrlicher Gter mit Seeschiffen) Gefahrgutverordnung Strae und Eisenbahn (VO ber die Befrderung gefhrlicher Gter auf der Strae/mit der Eisenbahn) Globally Harmonized System Regeln fr Sicherheit und Gesundheitsschutz im Umgang mit Gefahrstoffen im Unterricht Gesetzlicher Unfallversicherungsverband (veraltete Bezeichnung; s. UK...) Gesetz- und Verordnungsblatt Einstufungskriterium der TRGS 905: Hautresorptiv Hinweis zur Aufbewahrung: Aufbewahrung im Khlschrank erforderlich Einstufung der TRGS 905: Krebserregender Stoff der Kategorie 1 Einstufung der TRGS 905: Krebserregender Stoff der Kategorie 2 Einstufung der TRGS 905: Krebserregender Stoff der Kategorie 3 Kultusministerkonferenz, hier insbes.: AG Empfehlungen fr Richtlinien zur Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz Information zu Aufbewahrungsgefen: Aufbewahrung in Kunststoffflaschen Hinweis zu Umgangsbeschrnkungen: Keine SchExp. erlaubt. Lernbereich (Hinweis auf die Stundentafel), d.h. Zusammenfhrung der Einzelfcher zu einem Fach Einstufung der TRGS 905: Mutagener Stoff der Kategorie 1 Einstufung der TRGS 905: Mutagener Stoff der Kategorie 2 Einstufung der TRGS 905: Mutagener Stoff der Kategorie 3 Maximale Arbeitsplatzkonzentration (Festlegung durch den AGS in der TRGS 900) (veraltet) Hinweis zur Aufbewahrung: Nicht aufbewahren. Hinweis zu Umgangsbeschrnkungen: Exposition fr Schwangere und Stillende ausschlieen. Einstufung der TRGS 905: Reproduktionstoxischer/entwicklungsschdigender Stoff der Kategorie 1 Einstufung der TRGS 905: Reproduktionstoxischer/entwicklungsschdigender Stoff der Kategorie 2 Einstufung der TRGS 905: Reproduktionstoxischer/entwicklungsschdigender Stoff der Kategorie 3

ESP EU Exp. GAA GefStoffV GGVSee GGVSE GHS GUV 19.16 GUVV GVBl. H K K1 K2 K3 KMK KrW-/AbfG KS L LB M1 M2 M3 MAK N oE RE1 RE2 RE3

RESI RF1 RF2 RF3 R-Satz S SchExp SprengG StrSchV S-Satz SDB SSA SSG StSchA TA Abfall TA Luft TRB TRbF TRF TRG TRgA TRGS TRK u16 UK... UVV VbF VBG VFG VwV WGK WHG ZH

Regeln fr Sicherheit und Gesundheitsschutz beim Umgang mit Gefahrstoffen im Unterricht (interne Abkrzung) Einstufung der TRGS 905: Reproduktionstoxischer/fortpflanzungsschdigender Stoff der Kategorie 1 Einstufung der TRGS 905: Reproduktionstoxischer/fortpflanzungsschdigender Stoff der Kategorie 2 Einstufung der TRGS 905: Reproduktionstoxischer/fortpflanzungsschdigender Stoff der Kategorie 2 Hinweis auf besondere Gefahren Einstufungskriterium der TRGS 905: Sensibilisierend/Allergisierend Experimente von Schlerinnen und Schlern Sprengstoffgesetz Strahlenschutzverordnung Sicherheitsratschlge Sicherheitsdatenblatt Staatliches Schulamt (als Aufsichtsbehrde) Hinweis zur Aufbewahrung: Sprengstoffgesetz beachten Staatliches Schulamt (als Aufsichtsbehrde) Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Abfallgesetz Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft Technische Regeln Druckbehlter Technische Regeln fr brennbare Flssigkeiten Technische Regeln fr Flssiggas Technische Regeln Druckgase Technische Regeln fr gefhrliche Arbeitsstoffe (ersetzt durch TRGS) Technische Regeln fr Gefahrstoffe Technische Richtkonzentration (Angabe durch den AGS des BMA fr krebserregende Gefahrstoffe) (veraltet) Hinweis zu Ttigkeitsbeschrnkungen: Ttigkeiten fr unter 16-Jhrige verboten. Unfallkasse ... (neue Bezeichnung fr die gesetzlichen Unfallversicherungstrger) Unfallverhtungsvorschrift der gesetzlichen Unfallversicherungstrger Verordnung ber Anlagen zur Lagerung, Abfllung und Befrderung brennbarer Flssigkeiten (auer Kraft seit 1.1.03) Vorschriften der Berufsgenossenschaften Verband fr Flssiggas e.V. Verwaltungsvorschrift Wassergefhrdungsklasse Wasserhaushaltsgesetz Vorschriften der gewerblichen Berufsgenossenschaften

Aufgefhrt sind offizielle, halboffizielle und D-GISS-spezifische Abkrzungen

Liste der Auto-Text-Symbole


AutoText AutoText toTextSymbol Keine Exp. erlaubt. entsorgen Keine, d.h. SchExp in der SI u. SII mglich. + aneu

BKA

BKB

BKC

BKD

BKF

cneu

E1 E2 E3 EB eneu

Erbgutverndernd (Kat. E1) Erbgutverndernd (Kat. E2) Erbgutverndernd (Kat. E3) Getrennte Entsorgung: Entwicklerbder - Abflle

ESP FB f+neu

ErsatzStoffPrfung bes. wichtig. Getrennte Entsorgung: Fixierbder - Abflle

fneu

G1 G2 G3 G4 G5 G6 GE GE A

Gef 1 Gef 2 Gef 3 Gef 4 Gef 5 Gef 6 Getrennte Entsorgung Feste Stoffe knnen zum Restmll, in Wasser gelste Stoffe knnen mit viel Wasser in den Abfluss gegeben

GE CS GE E GE F+ GE G GE H GEK GEO GEP H IIIA1 IIIA2 IIIB K1 K2 K3 L M1 M2 M3 n.z. nneu

werden. Besondere Behandlung gem. Anweisung erforderlich. Nicht aufbewahren. Getrennt von anderen Gefahrstoffen in einem eigenen Behlter entsorgen. Besondere Behandlung gem. Anweisung erforderlich. Nicht aufbewahren. Besondere Behandlung gem. Anweisung erforderlich. Nicht aufbewahren. Besondere Behandlung gem. Anweisung erforderlich. Nicht aufbewahren. Getrennt von anderen Gefahrstoffen in einem eigenen Behlter (Katalysator) entsorgen. Getrennt von anderen Gefahrstoffen in einem eigenen Behlter (Starke Oxidationsmittel) entsorgen. Getrennt von anderen Gefahrstoffen in einem eigenen Behlter (Peroxide) entsorgen. Gefahr der Hautresorption Krebserzeugend (Kat. IIIA1) Krebserzeugend (Kat. IIIA2) Krebserzeugend (Kat. IIIB) Krebserzeugend (Kat. K1) Krebserzeugend (Kat. K2) Krebserzeugend (Kat. K3) Keine Schler-Experimente erlaubt Erbgutverndernd (Kat. M1) Erbgutverndernd (Kat. M2) Erbgutverndernd (Kat. M3) Bisher nicht zugeordnet

oE oneu

Exposition fr Schwangere und Stillende ausschlieen.

r1 ... r1415 ... RE1 RE2 RE3 R F1 R F2 R F3 S s1 ... s2021 ... Sch t+neu

In trockenem Zustand explosionsgefhrlich. Alle R-Stze Reagiert heftig mit Wasser unter Bildung hochentzndlicher Gase. Alle Kombi-Stze sind ohne Schrgstrich / gespeichert Fruchtschdigend (Kat. RE1) Fruchtschdigend (Kat. RE2) Fruchtschdigend (Kat. RE3) Fortpflanzungsgefhrdend (Kat. RF1) Fortpflanzungsgefhrdend (Kat. RF2) Fortpflanzungsgefhrdend (Kat. RF3)
Gefahr der Sensibilisierung (Allergisierung)

Unter Verschlu aufbewahren. Alle S-Stze Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen Alle Kombi-Stze sind ohne Slash / gespeichert
Name der Schule mit Tel.Nr.

tneu

u16 V AL V ALH V AM V CR

aber Umgang fr unter 16-J. verboten Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 2: Flssige organische Abflle - halogenhaltig Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 4: Saure und alkalische Abflle. Auf alkalischen pH-Wert achten. Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 1: Flssige organische Abflle - halogenfrei Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 4: Saure und alkalische Abflle. Auf alkalischen pH-Wert achten.

V CY V DS V GG V HAL V HF V HY VI V NIT VO V OA V OB VP xineu

Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 4: Saure und alkalische Abflle. Auf alkalischen pH-Wert achten. Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Feste Stoffe knnen zum Restmll, in Wasser gelste Stoffe knnen mit viel Wasser in den Abfluss gegeben werden. Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 2: Flssige organische Abflle - halogenhaltig Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Feste Stoffe knnen zum Restmll, in Wasser gelste Stoffe knnen mit viel Wasser in den Abfluss gegeben werden. Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 4: Saure und alkalische Abflle. Auf alkalischen pH-Wert achten. Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 4: Saure und alkalische Abflle. Auf alkalischen pH-Wert achten. Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Feste Stoffe knnen zum Restmll, in Wasser gelste Stoffe knnen mit viel Wasser in den Abfluss gegeben werden. Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 1: Flssige organische Abflle - halogenfrei Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend getrennte Entsorgung: Brandfrdernde Abflle Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Anschlieend Gef 4: Saure und alkalische Abflle. Auf alkalischen pH-Wert achten. Vorbehandlung gem. Anweisung erforderlich. Besondere Behandlung gem. Anweisung erforderlich. Nicht aufbewahren.

xnneu

Mit D-GISS wird eine Dokumentvorlage (Giss.dot) mitgeliefert. Diese enthlt o.g. AutoTexte, mit denen sich in kurzer Zeit eigene Texte zur Gefahrstoffproblematik erstellen lassen. Die AutoTexte werden entweder durch Eingabe des AutoTextSymbols und anschlieende Bettigung der F3-Taste oder aus dem Men Bearbeiten/AutoText durch Anklicken des gewnschten Textes aufgerufen.

Bezugsquellen fr Gesetze, Vorschriften, Regelwerke, Informationen etc.


GUV - Schriften Erhltlich bei den jeweils zustndigen Unfallversicherungstrgern bzw. den Unfallkassen.

DIN- / DIN VDE- / DIN EN-Normen, VDI-Regeln Erhltlich beim Beuth Verlag GmbH Burggrafenstr, 6, 10787 Berlin, Tel. 030 / 2601-0

DVGW-Regeln Erhltlich bei der Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH Postfach 140154, Josef-Wirmer-Str. 1, 53123 Bonn Tel. 0228 / 2598-400

Technische Regeln (TRbF, TRG, TRGS, ZH-Merkbltter) Einzelexemplare erhltlich beim Carl-Heymanns Verlag KG Luxemburger Str. 449, 50939 Kln, Tel. 0221 / 94373-0 Regelmige Anzeige von nderungen im Bundesarbeitsblatt, Bekanntmachung des Bundesministeriums fr Arbeit und Soziales Technische Regeln im Bundesanzeiger Kohlhammer Verlag GmbH Hebrhlstr. 69, 70565 Stuttgart, Tel. 0711 / 7863-0

Gesetze und Verordnungen (z.B. ChemG, GefStoffV) Erhltlich beim Deutscher Bundes-Verlag GmbH Sdstr. 119, 53175 Bonn, Fax 0228 / 38208-50 Postfach 120380, 53045 Bonn, Tel. 0228 / 38208-0

Weitere Kontaktadressen Bundesanstalt fr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Postfach 170202, 44061 Dortmund, Tel. 0231 / 9071-0 Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie Kurfrstenanlage 62, 69115 Heidelberg, Tel. 06221 / 523-0

Und ggf. im InterNet.

Erste-Hilfe-Organisationen

Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. - Bundesgeschftsstelle Slzburgstr. 140, 50937 Kln Tel. 0221 / 47605-0 Fax 0221 / 47605-288

und ber die jeweiligen Ortsverbnde

Bergwacht Alpiner Rettungsdienst Holbeinstr. 11, 81679 Mnchen Tel. 089 / 9241-0

Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ber die jeweiligen Ortsverbnde

Deutsches Rotes Kreuz e.V. - Generalsekretariat Friedrich-Ebert-Allee 71, 53113 Bonn Tel. 0228 / 541-0

und ber die jeweiligen Ortsverbnde

Malteser Hilfsdienst e.V. - Generalsekretariat Kalker Hauptstr. 22-24, 51103 Kln Tel. 0221 / 9822-01 Fax 0221 / 9822-249

und ber die jeweiligen Ortsverbnde

Johanniter Orden - Generalsekretariat Johanniterstr. 9, 53113 Bonn Tel. 0228 / 53011-0

und ber die jeweiligen Ortsverbnde

Johanniter Unfallhilfe e.V. - Bundesgeschftsstelle Karl-Legien-Str. 188, 53117 Bonn Tel. 0228 / 6830-0

und ber die jeweiligen Ortsverbnde

Giftinformationszentren
Bereitschaft Tag und Nacht. Ausknfte werden erteilt ber Gegenmanahmen bei Vergiftungsfllen aller Art. Ort Berlin Informationszentren fr Vergiftungen Giftnotruf Berlin Berliner Betrieb fr Zentrale Gesundheitliche Aufgaben (BBGes) - Institut fr Toxikologie Oranienburger Str. 285 13437 Berlin Tel.: +49-30-19 24 0 /+49-30-30 68 6-7 11 Fax: +49-30-30 68 6-7 99 Email: [email protected] WWW: http://www.giftnotruf.de Informationszentrale gegen Vergiftungen Zentrum fr Kinderheilkunde - Universittsklinikum Bonn Adenauerallee 119 53113 Bonn Tel.: +49-228-19 24 0 / +49-228-28 7-3 32 11 Fax: +49-228-28 7-3 32 78 / +49-228-28 7-3 33 14 Email: [email protected] WWW: http://www.giftzentrale-bonn.de Gemeinsames Giftinformationszentrum der Lnder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, SachsenAnhalt und Thringen (GGIZ) Nordhuser Str. 74 99089 Erfurt Tel.: +49-361-73 07 30 Fax: +49-361-73 07 31 7 Email: [email protected] WWW: http://www.ggiz-erfurt.de Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg (VIZ) Universittsklinikum Freiburg - Zentrum fr Kinderheilkunde und Jugendmedizin Mathildenstrae 1 79106 Freiburg Tel.: +49-761-19 24 0 Fax: +49-761-27 0-4 45 7 Email: [email protected] WWW: http://www.giftberatung.de Giftinformationszentrum-Nord der Lnder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein (GIZ-Nord) Universittsmedizin Gttingen - Georg-August-Universitt Robert-Koch-Str. 40 37075 Gttingen Tel.: +49-551-19 24 0 / +49-551-38 31 80 Fax: +49-551-38 31 88 1 Email: [email protected] WWW: http://www.giz-nord.de Informations- und Behandlungszentrum fr Vergiftungen Universittsklinik fr Kinder- und Jugendmedizin Gebude 9 66421 Homburg/Saar Tel.: +49-6841-19 24 0 Fax: +49-6841-16 28 43 8 Email: [email protected] WWW http://www.uniklinikum-saarland.de/giftzentrale Beratungsstelle bei Vergiftungen II. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitt Langenbeckstr. 1 55131 Mainz Tel.: +49-6131-19 24 0 / +49-6131-232466 Fax: +49-6131-17 66 05 Email: [email protected] WWW: http://www.giftinfo.uni-mainz.de

Bonn

Erfurt

Freiburg

Gttingen

Homburg/ Saar

Mainz

Ort Mnchen

Informationszentren fr Vergiftungen Giftnotruf Mnchen Toxikologische Abteilung der II. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar - Technischen Universitt Mnchen Ismaninger Str. 22 81675 Mnchen Tel.: +49-89-19 24 0 Fax: +49-89-41 40 24 67 Email: [email protected] WWW: http://www.toxinfo.org Giftinformationszentrale Nrnberg, Med. Klinik 2, Klinikum Nrnberg Universitt Erlangen-Nrnberg Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 90419 Nrnberg Tel.: +49-911-39 8-2 45 1 Fax: +49-911-39 8-2 19 2 Email: [email protected] WWW: (http://www.giftinformation.de, z. Zt. abgeschaltet, letzter Prfaufruf 27.12.2009) Vergiftungsinformationszentrale Wien Gesundheit sterreich GmbH Stubenring 6 1010 Wien sterreich Notruf-Tel:+43-1-40 6-43 43 Tel.: +43-1-40 6-68 98 Fax: +43-1-40 4-00 42 25 Email: [email protected] WWW: http://www.meduniwien.ac.at/viz/ Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum (STIZ) Freiestrasse 16 8028 Zrich Schweiz Notruf-Tel.: + 41 44 251 51 51 (Notrufnummer nur fr die Schweiz: 145) Tel.: + 41 44 25 16 66 6 Fax: + 41 44 25 28 83 3 Email: [email protected] WWW: http://www.toxi.ch

Nrnberg

Wien

Zrich

Quelle: http://www.giz-nord.de Diese Liste wurde erstellt und wird gepflegt vom GIZ-Nord, Giftinformationszentrum-Nord der Lnder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Zentrum Pharmakologie und Toxikologie der Universitt Gttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Gttingen. Stand: Oktober 2010 ... sowie im Internet

http://www.giftnotruf.de/ http://www.giftzentrale.de/
_______________________________________________________ Alle Angaben ohne Gewhr

Glossar
Begriff Arbeitgeberverantwortung Bedeutung / Definition / Erklrung
... tragen entsprechend der Zustndigkeitsregelungen im Schulwesen fr Organisation, Inhalte und Durchfhrung des Unterrichts die Kultusverwaltungen der Lnder und vor Ort die Schulleiterin oder der Schulleiter. fr Bau, Ausstattung, Ver- und Entsorgung von Lehrmitteln und Verbrauchsmaterialien die Schultrger. ... sind in den Schulen die Lehrkrfte und sonstigen Beschftigten (z.B. Techn. Verwaltungsangestellte). Schlerinnen und Schler sind im Sinne der GefStoffV den Arbeitnehmern gleichgestellt. ist der Grenzwert fr die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum. Er gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schdliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind. (GefStoffV, 3 (6)) ... ist der Oberbegriff fr Bereithalten und Lagern. ... ist die Grenz-Konzentration (der Grenzwert, bei gesplitteten Grenzwerten der niedrigere Wert) eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz oder die Konzentration eines Stoffes oder seines Umwandlungsproduktes im Krper, bei deren berschreitung zustzliche Manahmen notwendig sind. Der Einsatz von Verfahren bei berschreitung der Auslseschwelle oder das Risiko unmittelbaren Hautkontakts erfordern zustzliche Manahmen. Zustzliche Manahmen sind z.B. arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, Beschftigungsbeschrnkungen und Mitteilungen an die betroffenen Beschftigten und die Personalrte. ist das kurzzeitige vorbergehende Aufbewahren von Gefahrstoffen fr lngstens 24 Stunden in der fr den Fortgang der Ttigkeit erforderlichen Menge an oder in der Nhe von Arbeitspltzen, um abgefllt, bearbeitet, transportiert, verarbeitet oder vernichtet zu werden. ... bedeutet das Bereithalten von gefllten und an Entnahmeeinrichtungen angeschlossenen Druckgasflaschen zum baldigen Gebrauch an den vorgesehenen Stellen - soweit dies fr den Fortgang der Arbeiten erforderlich ist. ... ist die Konzentration eines Stoffes oder seines Umwandlungsproduktes im Krper oder die dadurch ausgelste Abweichung eines biologischen Indikators von seiner Norm, bei der im Allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeintrchtigt wird. ... eines Gefahrstoffes wird nach 3 ChemG durch Zuordnung von einem oder mehreren Gefhrlichkeitsmerkmalen vorgenommen. ... erfolgt aufgrund der Ermittlungspflicht, Gefahrstoffe mit geringerem Gefhrdungspotenzial einsetzen zu mssen. Die Dokumentation der vorgenommenen Ersatzstoffprfung fr krebserzeugende und erbgutverndernde Gefahrstoffe hat im Einzelfall schriftlich zu erfolgen. ... sind nach 3 ChemG Stoffe und Zubereitungen, die bei der Herstellung eine spezifische Gestalt, Oberflche oder Form erhalten haben, wodurch deren Funktion mehr bestimmt wird, als durch ihre chemische Zusammensetzung. Solche Erzeugnisse sind z.B. Akkumulatoren, Batterien, Platinen, Spanplatten. ... werden im 19 (3) ChemG definiert. Es sind Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, die explosionsfhig sind gefhrliche Stoffe und gefhrliche Zubereitungen nach 3a (1) ChemG Stoffe und Zubereitungen, die sonstige chronisch schdigende Eigenschaften besitzen. (Gefhrlichen Stoffen oder gefhrlichen Zubereitungen sind Gefhrlichkeitsmerkmale zugeordnet.) Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, aus denen bei der Herstellung oder Verwendung explosionsfhige oder gefhrliche Stoffe oder Zubereitungen entstehen oder freigesetzt werden knnen Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, die erfahrungsgem Krankheitserreger bertragen knnen. ... nach 3a (1) ChemG sind: explosionsgefhrlich, brandfrdernd, hochentzndlich, leichtentzndlich, entzndlich, sehr giftig, giftig, gesundheitsschdlich, tzend, reizend, sensibilisierend, krebserzeugend, fortpflanzungsgefhrdend, erbgutverndernd, umweltgefhrlich ... ist, wer mindestens 16, aber noch nicht 18 Jahre alt ist. ... muss beachtet werden, wenn die Konzentration von Luftschadstoffen an Arbeitspltzen (wie dies in Schulen, Instituten, Laboratorien der Fall ist) erheblichen Schwankungen unterworfen ist. Die Abweichung nach oben vom Mittelwert bedarf bei vielen Stoffen der Begrenzung, um Gesundheitsschden zu vermeiden. Der Schichtmittelwert ist in jedem Fall einzuhalten. Fr die Begrenzung von Expositionsspitzen gelten besondere Regelungen (s. Kap. IV 17ff).

Arbeitnehmer Arbeitsplatzgrenzwert

Aufbewahren Auslseschwelle

Bereithalten Bereitstellen von Druckgasbehltern Biologischer Arbeitsplatztoleranzwert BAT Einstufung Ersatzstoffprfung Erzeugnisse

Gefahrstoffe

Gefhrlichkeitsmerkmale

Jugendliche/r Kurzzeitwert

Lagern

... ist nach 3 (4) GefStoffV das Aufbewahren von Gefahrstoffen zur spteren Verwendung oder zur Abgabe (z.B. fr die Entsorgung).

Luftgrenzwert

... ist der Schichtmittelwert bei in der Regel tglich achtstndiger Exposition und bei Einhaltung einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden. Expositionsspitzen whrend einer Schicht werden mit Kurzzeitwerten beurteilt, die nach Hhe, Dauer, Hufigkeit und zeitlichem Abstand gegliedert sind.

Maximale Arbeitsplatzkonzentration MAK R-Stze

... ist die Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz (Luftgrenzwert), bei der im Allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeintrchtigt wird (alte TRGS 900). Siehe auch Arbeitsplatzgrenzwert. ... (Risiko-Stze) sind standardisierte Hinweise auf besondere Gefahren, die beim Umgang mit Gefahrstoffen auftreten knnen. Mehrere Stze werden durch einen Bindestrich voneinander getrennt angegeben. Hufig gleichzeitig auftretende Gefahren werden als Kombinationsstze angegeben. Sie werden durch einen Slash / getrennt aufgezhlt. Die Stze sind bei der Kennzeichnung von Gefahrstoffen anzugeben. (GefStoffV, Anhang I) ... (Sicherheitsratschlge) sind standardisierte Hinweise auf notwendige Manahmen zum sicheren Umgang mit gefhrlichen Stoffen. Mehrere Stze werden durch einen Bindestrich voneinander getrennt angegeben. Hufig gleichzeitig vorzunehmende Hinweise werden als Kombinationsstze angegeben. Sie werden durch einen Slash / getrennt aufgezhlt. Die Stze sind bei der Kennzeichnung von Gefahrstoffen anzugeben. (GefStoffV, Anhang I) ist eine Kategorie des Sicherheitskonzeptes der GefStoffV, gltig ab 1.1.2005, um Gefhrdungen am Arbeitsplatz durch den Umgang mit Gefahrstoffen zu verhindern bzw. minimieren. Der Arbeitgeber hat grundstzlich zunchst festzustellen, ob die Beschftigten Ttigkeiten mit Gefahrstoffen durchfhren oder ob Gefahrstoffe bei diesen Ttigkeiten entstehen oder freigesetzt werden. Ist dies der Fall, so hat er alle hiervon ausgehenden Gefhrdungen fr die Gesundheit und Sicherheit der Beschftigten unter folgenden Gesichtspunkten zu beurteilen: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. gefhrliche Eigenschaften der Stoffe oder Zubereitungen, Informationen des Herstellers oder Inverkehrbringers zum Gesundheitsschutz und zur Sicherheit insbesondere im Sicherheitsdatenblatt nach 6, Ausma, Art und Dauer der Exposition unter Bercksichtigung aller Expositionswege; dabei sind die Ergebnisse nach 9 Abs. 4 und 10 Abs. 2 zu bercksichtigen, physikalisch-chemische Wirkungen, Mglichkeiten einer Substitution, Arbeitsbedingungen und Verfahren, einschlielich der Arbeitsmittel und der Gefahrstoffmenge, Arbeitsplatzgrenzwerte und biologische Grenzwerte, Wirksamkeit der getroffenen oder zu treffenden Schutzmanahmen, Schlussfolgerungen aus durchgefhrten arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen.

S-Stze

Schutzstufe

Je nach Bewertung werden Einstufungen in vier verschiedenen Schutzstufen vorgenommen, die entsprechende Beschrnkungen der Ttigkeiten bedeuten.

Stoffe

... im Sinne des 3 (1) ChemG sind chemische Elemente oder chemische Verbindungen, wie sie natrlich vorkommen oder hergestellt werden, einschlielich der zur Wahrung der Stabilitt notwendigen Hilfsstoffe und der durch das Herstellungsverfahren bedingten Verunreinigungen, mit Ausnahme von Lsemitteln, die von dem Stoff ohne Beeintrchtigung seiner Stabilitt und ohne nderung seiner Zusammensetzung abgetrennt werden knnen. ... ist jede Arbeit, bei der Stoffe, Zubereitungen oder Erzeugnisse im Rahmen eines Prozesses einschlielich Produktion, Handhabung, Lagerung, Befrderung, Entsorgung und Behandlung verwendet werden oder verwendet werden sollen oder bei der Stoffe oder Zubereitungen entstehen oder auftreten. Hierzu gehren insbesondere das Verwenden im Sinne des 3 Nr. 10 des Chemikaliengesetzes sowie das Herstellen. Ttigkeiten im Sinne dieser Verordnung sind auch Bedien- und berwachungsarbeiten, sofern diese zu einer Gefhrdung von Beschftigten durch Gefahrstoffe fhren knnen. ... ist die Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz (Luftgrenzwert), die nach dem Stand der Technik erreicht werden kann (alte TRGS 900) und die als Anhalt fr die zu treffenden Schutzmanahmen und die messtechnische berwachung am Arbeitsplatz heranzuziehen ist. Technische Richtkonzentrationen werden nur fr solche Stoffe benannt, fr die z.Z. keine toxikologisch-arbeitsmedizinisch begrndeten MAK-Werte aufgestellt werden knnen. Die Einhaltung der TRK am Arbeitsplatz soll das Risiko einer Beeintrchtigung der Gesundheit vermindern, vermag dieses jedoch nicht vollstndig auszuschlieen. Die neue GefStoffV, ab 1.1.2005 gltig, kennt den TRK-Wert nicht mehr. ... im Sinne der GUV-SR 2003 (Stand 2006) ist das Herstellen, Gewinnen und Verwenden von Gefahrstoffen. Die neue GefStoffV, gltig ab 1.1.2005, definiert i. d. Zus. den Begriff Ttigkeit. ... im Sinne des 3 ChemG ist das Gebrauchen, Verbrauchen, Lagern, Aufbewahren, Be- und Verarbeiten, Abfllen, Umfllen, Mischen, Entsorgen und Befrdern innerhalb der Schule. ... sind nach dem 3 ChemG aus zwei und mehreren Stoffen bestehende Gemenge, Gemische oder Lsungen.

Ttigkeit

Technische Richtkonzentration TRK

Umgang

Verwenden Zubereitungen

IV. Gefahrstoffdaten verwalten


Die Erstellung schulspezifischer Gefahrstofflisten
Um den Anforderungen der GefStoffV fr Ihre Schule gerecht zu werden, mssen Sie zunchst fr Ihre Schule erfassen, welche Gefahrstoffe tatschlich in den einzelnen Bereichen vorhanden sind. Als Ergebnis knnen Sie eine gemeinsame Liste aller Fcher und Standorte fhren oder mehrere Listen, die rumlich getrennt die Gefahrstoffe erfassen. In jedem Fall ist eine Zuordnung von Gefahrstoff, Menge und Aufbewahrungsort notwendig. Sie knnen dabei wie folgt verfahren: 1. Mit der Datenbank kann das schul-/sammlungspezifische Gefahrstoffkataster optimal gefhrt werden. Alle erforderlichen Angaben (Bevorratete Menge und Standort) knnen eingegeben werden. 2. Geben Sie die Daten in das vorgegebene Formular (Aufruf aus der Symbolleiste oder der Menleiste) ein. 3. Fehlende Datenbestnde von Gefahrstoffen, die an der Schule vorhanden sind, aber nicht bei den Datenstzen mitgeliefert wurden, knnen selbst generiert und damit den vorhandenen Datenstzen hinzugefgt werden. Zum Verfahren beachten Sie bitte die Ausfhrungen im Kapitel Aufbewahrung und die Online-Hinweise in der Datenbank. 4. ber vorgegebene Abfragen knnen bersichten bzw. Listen angesehen und ausgedruckt werden. Brennbare Flssigkeiten, fr die besondere Lagervorschriften bestehen, werden erfasst und die Lagermenge je Raum berechnet. Die Datenbank hlt weitere bersichten und Listen zu einzelnen Gefahrstoffgruppen bereit.

Die Durchfhrung von Versuchen mit Gefahrstoffen


Eine sehr interessante Hilfe kann D-GISS auch fr die Unterrichtsvorbereitung leisten. Bei Versuchen, bei denen Schlerinnen und Schler mit Gefahrstoffen umgehen werden, knnen auf einfache Weise gezielte und stndig verfgbare Informationen in der Versuchsanleitung bereitgehalten werden. Gleichzeitig kann bei der Vorbereitung von der Lehrerin und dem Lehrer die Ermittlungspflicht erkannt und umgesetzt werden. Am Beispiel des Nylonseiltricks, wie er bei einer UE ber Kunststoffe hufig durchgefhrt wird, soll das Verfahren erlutert werden. In der Literatur finden sich noch Versuchsbeschreibungen, bei denen Tetrachlormethan (T, N) - offen bei Experimenten an Schulen nicht mehr zugelassen - als Lsemittel verwendet werden soll. Hier hat zunchst eine ERSATZSTOFFPRFUNG zu erfolgen, die auf geeigneten Formblttern nachgewiesen werden muss. Ein Ergebnis kann Heptan sein. Die anschlieende Zusammenstellung der Versuchsbeschreibung knnte zu dem folgenden Blatt fhren, das auch als Versuchsprotokoll benutzt werden kann:
Datum:

BTA Nr : 000 fr: ....................... (Name)

BETRIEBSANWEISUNG
gem GefStoffV

....................

Geltungsbereich und Ttigkeiten

Experimentalunterricht in der Klasse ....... der ............................................- __________ Unterschrift Schule in ..................................................................

ChemieUnterricht Literatur Reaktionsgleichung


Eingesetzte Stoffe, Produkte

Versuchsprotokoll zur Herstellung von Nylon


SCHALLIES, Kunststoffe, Farbstoffe, Waschmittel KISTTEMBEIL, Grnes Licht fr Hexanersatz RINK/SCHWAHN, Einfhrung in die Kunststoffchemie SCHWAHN, Sicherheit im Chemieunterricht - Gefahrstoffe ersetzen

Lehrer/in: Frau/Herr:

......................

n H2N-(CH2)6-NH2 + n ClOC-(CH2)8-COCl n ...CO-(CH2)8-CONH-(CH2)6-NH...


Molare Masse in g/mol 116,21 Smp. Sdp. in C 39-42 204-205 VbF Gefahrensymbol Gefahren f. Mensch u. Umwelt
ist gesundheitsschdlich beim Verschlucken und bei der Aufnahme durch die Haut. Es reizt die Atmungsorgane und ist tzend.

Lsemittel:

NaOH in H2O Heptan Ben. Stoffmenge 4,4 g

Nummern der R- und S-Stze R: 21/22-34-37


Gesundheitsschdlich bei Berhrung mit der Haut und beim Verschlucken. Verursacht Vertzungen. Reizt die Atmungsorgane.

1,6-Diaminohexan (Hexamethylendiamin)

S: 22-26-36/37/39-45
Staub nicht einatmen. Bei Berhrung mit den Augen sofort grndlich mit Wasser absplen und Arzt konsultieren. Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn mglich dieses Etikett vorzeigen).

Sebacinsuredichlorid

239,14

-4 -

verursacht VertR: 34-37 zungen und reizt die Verursacht Vertzungen. Reizt die Atmungsorgane. Atmungsorgane.

3 ml

S: 26-28-36/37/39-45
Bei Berhrung mit den Augen sofort grndlich mit Wasser absplen und Arzt konsultieren. Bei Berhrung mit der Haut sofort abwaschen mit viel Wasser. Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn mglich dieses Etikett vorzeigen).

Natriumhydroxid

40,00

verursacht schwere Vertzungen der Haut und bei Aufnahme durch die Atmungsorgane auch der Schleimhute.

R: 35
Verursacht schwere Vertzungen.

2,0 in 100ml H2O

S: 26-37/39-45
Bei Berhrung mit den Augen sofort grndlich mit Wasser absplen und Arzt konsultieren. Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn mglich dieses Etikett vorzeigen).

Heptan

100,21

97-99

AI

verdampft bereits bei Raumtemperatur sehr leicht. Die Dmpfe bilden mit Luft explosionsfhige Gemische und knnen Schlfrigkeit und Benommenheit erzeugen. Heptan kann beim Verschlucken Lungenschden verursachen, ist sehr giftig fr Wasserorganismen und kann in Gewssern lngerfristig schdliche Wirkungen haben.

R: 11-38-50/53-65-67
Leichtentzndlich. Reizt die Haut. Sehr giftig fr Wasserorganismen, kann in Gewssern lngerfristig schdliche Wirkungen haben. Gesundheitsschdlich. Kann beim Verschlucken Lungenschden verursachen. Dmpfe knnen Schlfrigkeit und Benommenheit erzeugen.

100 ml

S: 9-16-29-33-60-61-62
Behlter an einem gut gelfteten Ort aufbewahren. Von Zndquellen fernhalten - Nicht rauchen. Nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Manahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen. Dieser Stoff und sein Behlter sind als gefhrlicher Abfall zu entsorgen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen. Bei Verschlucken kein Erbrechen herbeifhren. Sofort rztlichen Rat einholen und Verpackung oder dieses Etikett vorzeigen.

SCHUTZMASSNAHMEN UND VERHALTENSREGELN


Arbeiten mit Hexan drfen nur in einem funktionstchtigen Laborabzug durchgefhrt werden. Zndquellen jeglicher Art fernhalten. Im Arbeitsbereich kein Pausenbrot o.. aufbewahren oder verzehren. Schutzkleidung: Schutzbrille mit Seitenschutz, Laborkittel und Handschuhe.

VERSUCHSBESCHREIBUNG

Abzug

In einem Becherglas werden 4,4 g Hexamethylendiamin und 2 g Natriumhydroxid in 100 ml entmineralisiertem Wasser gelst. Auf die wssrige Phase schichtet man eine Lsung von 3 ml Sebacinsuredichlorid in 100 ml Heptan. Mit einer stumpfen Pinzette zieht man anschlieend aus der Grenzflche Nylonfden ab und wickelt diese um einen Glasstab. VERHALTEN IN GEFAHRFALL

Kleinere verspritzte oder verschttete Mengen mit saugfhigem Material aufnehmen und in einem verschlossenen und gekennzeichneten Behlter sammeln. Dabei Schutzkleidung tragen. Sind grere Mengen ausgelaufen, so ist der Arbeitsbereich sofort zu rumen. Im Brandfall Feuerwehr benachrichtigen. Brennendes Heptan mit CO2- oder Pulverlscher lschen. Wasser ist nur im Sprhstrahl geeignet.

ERSTE HILFE
Nach Hautkontakt: Nach Augenkontakt: Nach Verschlucken: Nach Einatmen:

Notruf

112

Benetzte Kleidung entfernen. Betroffene Hautstellen mit viel Wasser und Seife grndlich waschen. Betroffenes Auge sofort bei geffnetem Lidspalt unter flieendem Wasser 10 min. splen. Danach Augenarzt hinzuziehen. In jedem Fall Arzt hinzuziehen. Frischluft zufhren. Bei Unwohlsein und Schwindelgefhl zum Arzt bringen. Bei Bewusstlosigkeit muss unverzglich knstliche Beatmung durchgefhrt werden. Dabei auf Selbstschutz achten.

SACHGERECHTE ENTSORGUNG
Gef 1
In das unter dem Abzug zur Verfgung gestellte Sammelgef geben. Die Lehrerin / Der Lehrer wird die Reste spter in das Sammelgef Organische Lsemittel - halogenfrei - umfllen.

Die bertragung der rechtlichen Vorgaben auf die Schulpraxis


Die vielfltigen rechtlichen Vorgaben sind i.d.R. nur schwer vollstndig erfassbar und damit nicht ohne Schwierigkeiten umsetzbar. Sicherheit und Gesundheitsschutz drfen insbesondere in Zeiten knapper Ressourcen nicht vernachlssigt werden. Im Folgenden werden daher zwei Checklisten angeboten fr Schulleitungen als Verantwortliche und fr Sammlungsleitungen als den in aller Regel Umsetzenden der einzelnen Vorschriften.

Umsetzung der Gefahrstoffverordnung an Schulen Verantwortung der Schulleiterin oder des Schulleiters

Schutzmanahmen (GefStoffV, Abschnitte 3 und 4) Informationsermittlung und Gefhrdungsbeurteilung (GefStoffV, 7)


Welche Personen oder Gruppen gehen mit Gefahrstoffen um? (Fachbereiche, Fcher, Personen) In welchen Rumen werden Gefahrstoffe gelagert, verwendet oder wird mit ihnen umgegangen? Welche Gefahren sind bei Ttigkeiten mit Gefahrstoffen verbunden? Mssen Vorsorgeuntersuchungen erfolgen? (Bei berschreiten der Auslseschwelle bestimmter Gefahrstoffe).
Mglichkeiten der Beauftragung mit Berichtspflicht: Erstellen und Fhren des Gefahrstoffkatasters (vorgeschriebene Daten aller Gefahrstoffe - ggf. nach Fachbereichen, Fchern oder Rumen differenzierte Bereithaltung. Prfen und Kontrollieren der Lagerungsmengen fr brennbare Flssigkeiten. Prfen und Kontrollieren der Aufbewahrungsvorschriften fr Druckgasflaschen. Ermitteln, ob Gefahrstoffe mit weniger gesundheitlichen Risiken eingesetzt werden knnen. Vorschriftsmiges Kennzeichnen aller Gefe, in denen Gefahrstoffe aufbewahrt werden. Feststellen, ob die Auslseschwelle berschritten ist, durch Ermittlung der Luftkonzentrationen in allen Einzelfllen, in denen die Unterschreitung nicht sicher auszuschlieen ist. Ermitteln und im Einzelfall schriftlich festhalten, dass die Auslseschwellen fr die Gefahrstoffe nicht berschritten werden.

Allgemeine Schutzpflichten Schutzmanahmen Betriebsanweisung Unterrichtung und Anhrung Werden alle Manahmen zum Schutz des menschlichen Lebens, der menschlichen Gesundheit und der Umwelt eingehalten? Knnen alle Manahmen zur Abwehr unmittelbarer Gefahren unverzglich getroffen werden? Wird eine angemessene Unterweisung derjenigen Personen vorgenommen, die mit Gefahrstoffen umgehen (incl. der ggf. notwendigen Zusammenarbeit mit dem Schultrger)? Werden die Ttigkeitsbeschrnkungen fr bestimmte Personenkreise (Schlerinnen und Schler bestimmter Jahrgangsstufen, Schwangere, Mtter) beachtet? Wird der Personalrat zu Manahmen der Umsetzung von allgemeiner und konkreter Gefahrenabwehr angehrt?
Mglichkeiten der Beauftragung mit Berichtspflicht: Ermitteln, ob die lftungstechnischen Anlagen dem Stand der Technik und Vorschriften entsprechen. Regelmig die lftungstechnischen Manahmen (Abzge, Raumbe- und -entlftung, Schrankbeund -entlftung, Brennfenentlftung) berprfen. Stndig ausreichende Schutzausrstung (Schutzhandschuhe, Schutzbrillen, Schutzkleidung, Feuerlscher, Lschsand) bereithalten. berprfen und Instandhalten der hygienischen Manahmen (Waschbecken, Handbrause, Handtcher, Seife). Vorschriftsmige und sachgeme Entsorgung der Gefahrstoffe durch den Schultrger vornehmen lassen. Hierzu die geeigneten und korrekt etikettierten Gefe bereitstellen. Schulinterne Vorbehandlungsmanahmen durchfhren oder gesonderte Entsorgungswege beschreiten. Bei Ttigkeiten mit spezifischen Gefahrstoffen besondere Verhaltensmanahmen beachten. Prfen und regelmig dokumentieren, dass die besonderen Ttigkeitsbeschrnkungen eingehalten werden. (Unterweisungen in Fachkonferenzen) Durchfhren und dokumentieren von Unterweisungen des Lehrpersonals und der Schlerschaft zu vorschriftsmigen Ttigkeiten mit Gefahrstoffen (Fachkonferenzprotokoll, Klassenbuchvermerk). Hausmeister, ggf. sonstige Verwaltungsangestellte und das Reinigungspersonal, ggf. zusammen mit der Reinigungsfirma, mittels Betriebsanweisungen bei sachgemen Ttigkeiten mit Gefahrstoffen unterweisen.

Auskunftspflicht des Herstellers

Sicherheitsdatenblatt (GefStoffV, 6)

Zitat: Wer als Hersteller, Einfhrer oder erneuter Inverkehrbringer gefhrliche Stoffe oder gefhrliche Zubereitungen in den Verkehr bringt, hat den
Abnehmern sptestens bei der ersten Lieferung nach Magabe der Richtlinie 91/155/EWG kostenlos ein Sicherheitsdatenblatt in deutscher Sprache zu bermitteln. Werden Zubereitungen nach Artikel 14 Nr. 2.1 Buchstabe b der Richtlinie 1999/45/EG in den Verkehr gebracht, hat der Hersteller, Einfhrer oder der erneute Inverkehrbringer dem beruflichen Verwender auf Anforderung ein Sicherheitsdatenblatt zur Verfgung zu stellen.

In den naturwissenschaftlichen Sammlungen der Schulen sind meistens Reinstoffe vorhanden. Auf den Originalbehltern werden dabei in der Regel die erforderlichen Informationen ber den Inhalt und die stoffspezifischen Gefhrdungen wiedergegeben. Zustzlich knnen die Chemikalienkataloge namhafter Lieferanten (MERCK, RIEDEL-DE-HAEN u.a.) herangezogen werden. Die fr die im Handel befindlichen Gefahrstoffspezifikationen vom Hersteller erstellten Sicherheitsdatenbltter knnen ggf. angefordert werden und zustzliche Hinweise liefern. In den Fllen einer notwendigen Deklaration von Altbestnden, muss man sich des Reinheitsgehaltes versichern und entsprechend etikettieren. Probleme knnen jedoch bei im Handel erhltlichen Produkten (Lsemittelgemische, Lacke, Farben, Reinigungsmittel, Kleber u. .) auftreten. Der Hersteller ist auch in diesen Fllen verpflichtet, ein Sicherheitsdatenblatt mitzuliefern. Sollten dennoch im Sinne der Gefahrstoffverordnung Fragen offen bleiben, knnen weitere Ausknfte unter Berufung auf 6 der GefStoffV angefordert werden. Hierbei empfiehlt sich ein Hinweis, dass die gewnschten Informationen vertraulich behandelt werden.

Musterschreiben zur Ermittlungspflicht im Zus. mit 6 der GefStoffV


Betr.: Ermittlung evtl. Gesundheitsgefhrdung durch das Produkt .....................................

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, die Gefahrstoffverordnung verpflichtet mich, die gesundheitlichen Risiken durch Ttigkeiten mit ggf. verwendeten Gefahrstoffen abzuschtzen. Die mir vorliegenden Informationen zu Ihrem im Betreff genannten Produkt reichen hierzu jedoch nicht aus, da eine analytische Zusammensetzung oder Angaben ber die Gefhrlichkeit vorhandener Inhaltsstoffe fehlen. Ich bitte Sie daher, mir die erforderlichen Angaben zukommen zu lassen. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und dienen lediglich dem oben angefhrten Zweck. Hilfsweise darf ich darauf aufmerksam machen, dass Sie entsprechend der GefStoffV 6 auskunftspflichtig sind. Entsprechend einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 7.10.1986 (Az.: VI ZR 187/85) beinhaltet die Auskunftspflicht alle erforderlichen Informationen und Hinweise, um ein Produkt gefahrlos anwenden zu knnen. Fr Ihre Untersttzung darf ich mich bedanken. Mit freundlichem Gru ................................... (Schulleiter/in)

Checkliste fr Schulleitungen
CHECKLISTE FR SCHULLEITUNGEN 1. Werden die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die DGUV Regel BG/GUV-SR 2003, die KMK-Empfehlungen zur Sicherheit im Unterricht, die ergnzenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Regeln zur sukzessiven Einfhrung des GHS-Systems zur Kenntnis genommen? 2. Wird die Arbeitgeberverantwortung (hier: Schulleitung) erkannt? 3. Ist die/der Sicherheitsbeauftragte bestellt und ber ihren/seinen besonderen Aufgabenbereich informiert? 4. Werden regelmig Sicherheitsbegehungen in den Sammlungsund Fachrumen durchgefhrt? 5. Werden die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer (Nawi, Kunst, Werken) auf die GefStoffV, die DGUV Regel BG/GUV-SR 2003, die KMK-Empfehlungen, die Verwaltungsvorschriften und das GHSSystem hingewiesen und aufgefordert, diese zur Kenntnis zu nehmen und umzusetzen? Sind die einzelnen Vorgaben an der Schule vorhanden? 6. Besprechen die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer die Richtlinien und Verwaltungsvorschriften jhrlich auf Fachkonferenzen, werden die Erfahrungen zur Verbesserung umgesetzt und wird dies schriftlich niedergelegt. 7. Sind die Leiterinnen bzw. Leiter der Fachgruppen oder die Sammlungsleitungen beauftragt, ber die Umsetzung der einzelnen Bestimmungen jhrlich Bericht zu erstatten? Werden Unflle oder besondere Gefahrensituationen unmittelbar mitgeteilt? 8. Werden insbesondere die Lehrerinnen auf die besonderen Beschftigungs- und Ttigkeitsbeschrnkungen hingewiesen? 9. Ist den Sammlungsleitungen, dem Verwaltungspersonal, dem Hausmeister und dem Reinigungspersonal bekannt, in welchen Fachbereichen bzw. Rumen man mit Gefahrstoffen ttig ist? 10. Sind fr die betroffenen Personengruppen (Lehrpersonal, Schlerinnen /Schler, Hausmeister/ Verwaltungsangestellte und Reinigungspersonal) die einzelnen Betriebsanweisungen erstellt worden und diesen bekannt? 11. Kann davon ausgegangen werden, dass alle betroffenen Lehrerinnen und Lehrer bei Ttigkeiten mit Gefahrstoffen hinreichend ausgebildet/geschult bzw. informiert sind? Werden die notwendigen Unterweisungen durchgefhrt? 12. Ist sichergestellt, dass zu den Rumen, in denen Gefahrstoffe aufbewahrt werden, nur die Befugten und einschlgig Unterwiesenen Zugang haben? 13. Sind die zur Aufbewahrung der Gefahrstoffe notwendigen Schrnke vorhanden? 14. Werden in den betroffenen Fchern/Rumen die Gefahrstoffe bestimmungsgem aufbewahrt? 15. Ist veranlasst, dass das Gesamtvolumen brennbarer Flssigkeiten ermittelt und die Lagervorschriften beachtet werden? 16. Ist veranlasst, dass alle Gefahrstoffe listenmig erfasst und stndig fortgeschrieben werden? Wird diese Erfassung schul- oder sammlungsbezogen vorgenommen? 17. Sind alle Gefahrstoffe bestimmungsgem gekennzeichnet? ja nein
Hinweise/ Bemerkungen / Manahmen berprfen, welche Ergnzungen durch weitere lnderspezifische Regelungen vorgenommen wurden.

Verantwortung bedeutet auch Veranlassung zur Umsetzung. Ggf. umgehend bestellen und auf die Zustndigkeit auch fr den Umgang/Ttigkeiten mit Gefahrstoffen hinweisen. Begehungen sollten mind. jhrlich durchgefhrt werden. Anschreiben an die betroffenen Kolleginnen und Kollegen verfassen und die angefhrten Regelungen ggf. beschaffen. Rcksprache mit den Leiterinnen und Leitern betroffener Fachgruppen vornehmen. Allgemeine Betriebsanweisung Rcksprache mit den Leiterinnen und Leitern der betroffenen Fachgruppen vornehmen. Aktennotiz anfertigen. Ggf. beauftragen und Berichte anfordern.

Frauen, Schwangere und stillende Mtter auf die besonderen Bestimmungen hinweisen. Ggf. informieren. Auch in vielen Verwaltungsrumen des technischen Personals befinden sich hufig Gefahrstoffe. Ggf. erstellen (lassen). Mglichkeiten fr allgemeine, arbeitsplatzbezogene, ttigkeitsbezogene und/oder stoffgruppenbezogene Betriebsanweisungen nutzen. Einsatz eines PCs prfen. Unterweisungen ggf. von Beauftragten durchfhren lassen. Ggf. schulbergreifende Angebote nutzen. Verteilung der entsprechenden Schlssel berprfen und ggf. ndern. Erforderlichenfalls Schloss austauschen. Ggf. erforderliche Schrnke bestellen. Ggf. umsortieren. Mengen pro Raum berprfen. Ggf. vorgeschriebene DIN-Schrnke zur Verfgung stellen. Schultrger einschalten. D-GISS einsetzen.

Altbestnde mssen ggf. umetikettiert werden. BG/GUV-SR 2003 bzgl. GHS beachten. D-GISS einsetzen oder ggf. einschlgige Angebote von Lehrmittelfirmen nutzen. Kennzeichnungserleichterungen und ihre Voraussetzungen mit der Sammlungsleitung besprechen.

18. Sind die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer darber informiert, dass sie vor Ttigkeiten mit Gefahrstoffen eine Gefhrdungsbeurteilung durchzufhren haben?

S. GefStoffV bzw. BG/GUV-SR 2003.

CHECKLISTE FR SCHULLEITUNGEN 19. Sind die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer darber informiert, dass sie zu prfen haben, ob ggf. Gefahrstoffe mit geringerem Gefhrdungspotenzial eingesetzt werden knnen (Ermittlungs- bzw. Substitutionspflicht)? 20. Ist gewhrleistet, dass nur noch die krebserzeugenden Gefahrstoffe im Unterricht eingesetzt werden, die zugelassen sind? 21. Sind die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer auf die Beschrnkungen bei Ttigkeiten mit Gefahrstoffen bei Schlerexperimenten hingewiesen? 22. Werden die Schlerinnen und Schler regelmig (zu Beginn jedes Schuljahres) ber die Schutzeinrichtungen und die Verhaltensregeln bei Ttigkeiten mit Gefahrstoffen informiert (Unterweisungspflicht) und wird dies in geeigneter Weise aktenkundig gemacht? 23. Ist sichergestellt, dass die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer besonders eingehend und regelmig ber die Manahmen der Brandverhtung und -bekmpfung informiert werden? Sind sie mit dem Umgang der entsprechenden Gerte vertraut? 24. Sind die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer als Ersthelfer(innen) ausgebildet? Werden entsprechende Lehrgnge in Zusammenarbeit mit den Erste-Hilfe-Organisationen angeboten? 25. Sind die lftungstechnischen Anlagen (Abzge, Raumbe- und entlftung, entlftete Schrnke, Brennfenentlftung) vorhanden, kontrolliert und funktionsfhig? 26. Sind Schutzbrillen, Schutzhandschuhe, Gehrschutz als persnliche Schutzausrstung und Schutzscheiben vorhanden? 27. Sind die Voraussetzungen fr die hygienischen Manahmen und Soforthilfen (Waschbecken mit Handbrause bzw. Augendusche, Verbandkasten) gegeben? 28. Sind die Gerte zur Brandbekmpfung (Feuerlscher, Lschsand) vorhanden und einsatzfhig? 29. Werden die Gerte zur Brandbekmpfung alle zwei Jahre berprft? 30. Sind die Fluchtwege ausreichend und eindeutig gekennzeichnet? 31. Stehen in den Bereichen erhhter Gefhrdung (Ttigkeiten mit Gefahrstoffen und/oder mit gefhrlichen Gerten) Notfalltelefone stndig zur Verfgung? 32. Sind die Notrufnummern angebracht? 33. Entspricht die Entsorgung den einschlgigen Richtlinien/Verordnungen und ist sie mit dem Schultrger und dem Entsorgungsunternehmen abgesprochen? 34. Sind ausreichend geeignete Entsorgungsgefe vorhanden? 35. Wurde zusammen mit der jeweiligen Sammlungsleitung eine Mngelliste bezglich der Schutzausrstung/Einrichtungen/Ausstattung der Fachrume erstellt und an den Sachaufwandstrger weitergeleitet? 36. Sind die Manahmen zur Sicherheit mit dem Personalrat besprochen? besprochen mit: Sammlungsleiter/in Chemie Sammlungsleiter/in Biologie Sammlungsleiter/in Physik Sammlungsleiter/in Kunst Sammlungsleiter/in ArbLehre Hausmeister/Techn. Ang. Reinigungsfirma Personalrat Ergebnisse weitergeleitet an: Schultrger Schulamt

ja

nein

Hinweise/ Bemerkungen / Manahmen Notwendigkeit und Verfahrensweise mit den betroffenen Fachgruppen errtern und festschreiben. Auf die Diskussion in der Fachliteratur hinweisen. Vorgaben der KMK-Empfehlungen mit denen der BG/GUV-SR 2003 abgleichen. Unterschiedliche Einsatzmglichkeiten in den Jahrgangsstufen beachten. Betriebsanweisungen fr Schlerinnen und Schler z.K. nehmen lassen. Verfahren der Dokumentation festlegen. Zusammenarbeit mit der rtlichen Feuerwehr herbeifhren und bei bungen Unflle in Fachrumen simulieren. Zusammenarbeit mit den Trgern der Ersten Hilfe und dem Unfallversicherungstrger herbeifhren. Schulinterne Organisationsformen finden. Insbesondere Altanlagen berprfen. Regelmige Wartung durchfhren lassen und aktenkundig machen. Ausreichende Anzahl auch fr Schlerbungen bereitstellen. Bestand jhrlich mit berprfen und ggf. ergnzen. Falls keine Handbrause/ Augendusche vorhanden ist, Nachrstung beim Schultrger beantragen. Jhrlich mit berprfen, ggf. ergnzen. Gilt fr Feuerlscher. Zusammenarbeit mit der/dem Sicherheitsbeauftragten sinnvoll. Die Nachrstung mit einem Telefon in jeder Sammlung sollte ggf. beantragt werden. Ggf. veranlassen. Die KMK- bzw. DGUV-Vorgaben mit den lnderspezifischen Regelungen abgleichen. Kontakte mit dem Schultrger und dem Entsorgungsunternehmen aufnehmen. Ggf. beschaffen. Mngelliste nach Dringlichkeit ordnen und mit dem Schultrger einen Plan zur Umsetzung der Manahmen errtern. Sicherheitsmanahmen fhren zu nderungen der Arbeitsplatzbedingungen.

am:______________ Ergebnis: __________________________________ am:______________ Ergebnis: __________________________________ am:______________ Ergebnis: __________________________________ am:______________ Ergebnis: __________________________________ am:______________ Ergebnis: __________________________________ am:______________ Ergebnis: __________________________________ am:______________ Ergebnis: __________________________________ am:______________ Ergebnis: __________________________________ am:______________ geprft: am:______________ ____________________________

Checkliste fr Sammlungsleitungen
CHECKLISTE FR SAMMLUNGSLEITUNGEN im naturwissenschaftlichen o.. Unterricht 1. Sind die Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die mit Gefahrstoffen umgehen, fachkundig im Sinne der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) o.a. Rechts- und VwV? 2. Ist gewhrleistet, dass Fachlehrerinnen und Fachlehrer ggf. rechtzeitig an Unterweisungslehrgngen teilnehmen knnen? 3. Werden die GefStoffV, die DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 die lnderspezifischen VwV, die KMK-Richtlinien, die UVVen der Unfallversicherungstrger und sukzessive Einfhrung des GHS-Systems von den betroffenen Lehrerinnen und Lehrern zu Beginn eines jeden Schuljahres besprochen und fhren die Erfahrungen des letzten Schuljahres zu den erforderlichen Vernderungen? 4. Sind die Fachlehrerinnen und Fachlehrer als Ersthelferinnen bzw. helfer ausgebildet? 5. Findet mit den Organisationen der Ersten Hilfe eine Zusammenarbeit mit Durchfhrung von Aus- bzw. Fortbildungslehrgngen statt? 6. Wird durch die Schulleitung gewhrleistet, dass alle Fachlehrerinnen und -lehrer ausreichend ber die Manahmen zur Brandverhtung und -bekmpfung informiert und im Umgang mit den vorhandenen Gerten unterwiesen werden? 7. Sind die Fachrume mit einer Schlieanlage mit gesonderter Zugangsberechtigung ausgestattet? Sind die Tren der Sammlungsrume und die Werkstatt- und Unterrichtsrume bei jeweiliger Nutzung von innen und auen jederzeit zu ffnen? 8. Kann jederzeit ein Notruf aus den Sammlungs-/Fachrumen nach auen gelangen? 9. Ist jeder Fachraum ausgestattet mit Tafeln zur Unfallverhtung, Hinweisen zur Ersten Hilfe, Darstellungen der Gefahrensymbole, Listen der R- und S-Stze, Verbandkasten, Feuerlscher, Lschsand, Verzeichnis der wichtigen Anschriften und Rufnummer fr die Notfallversorgung und Hinweisen zu den Fluchtwegen? Ist in Rumen der Gefahrstoffentsorgung das Entsorgungsschema angebracht? 10. Sind in den einzelnen Fachrumen die notwendigen Schutzausrstungen (Handschuhe, Kittel, Brillen, Gehr-, Atemschutz) vorhanden? Sind Handbrausen bzw. Augenduschen vorhanden? 11. Sind alle erforderlichen Absperrvorrichtungen vorhanden und bekannt? Werden diese ordnungsgem benutzt? Sind auch die Schlerinnen und Schler ber die Lage des NOT-AUS-Schalters informiert? 12. Ist ein Fehlerstromschutzschalter (FISH) mit 30 mA vorhanden und zusammen mit dem NOT-AUS-Schalter geprft? 13. Werden die elektrischen Gerte und Kabel jhrlich berprft? 14. Knnen alle Experimentierenden Hnde waschen und abtrocknen? 15. Ist die Zugangsberechtigung zu Gefahrstoffrumen bzw. schrnken (Giftschrankschlssel) ordnungsgem geregelt und aktenkundig gemacht? 16. Knnen Richtzahlen ber Gruppengren bei Schlerexperimenten eingehalten werden? Werden die sonstigen Vorgaben beachtet, geprft und umgesetzt? Welche Manahmen werden ersatzweise getroffen? 17. Werden die Schlerinnen und Schler regelmig ber Risiken und Unfallgefahren informiert? ja nein Hinweise / Bemerkungen / Manahmen
zwecks berprfung vornehmen.

Auflistung der lnderspezifischen VwV

Trger fr schulbergreifende Institutionen


feststellen und Betroffene zur Anmeldung fr Lehrgnge veranlassen.

Sammlungsspezifische Verfgbarkeit der


einzelnen rechtlichen Vorgaben prfen und ggf. fehlende Vorgaben beschaffen. Einsatz eines PCs prfen. D-GISS nutzen.

Schul- bzw. schultrgerspezifische Zusammenarbeit mit den Erste-Hilfe-Organisationen herbeifhren. Kontakt zum Unfallversicherungstrger herstellen.

Zusammenarbeit mit der rtlichen Feuerwehr


suchen. Rettungsbungen fr Unflle in Fachrumen durchfhren.

Zusammenarbeit mit dem Reinigungspersonal herbeifhren.

Ausstattung mit eigenem Notfalltelefon einfordern.

Fehlende Aushnge ber den Schultrger


bzw. Lehrmittelfirmen beschaffen bzw. Verzeichnisse erstellen und aushngen.

Fehlende Schutzmittel beschaffen und bereitstellen. Fehlende Handbrausen beim Schultrger beantragen.

Prfen, ob die Abstellvorrichtungen nach


Ende der Unterrichtszeit auch bettigt werden.

Fehlende Installationen beim Schultrger


einfordern.

Prfpersonen bzw. -institutionen festlegen. Seife und Handtcher in allen Fachrumen


bereitstellen.

Ist-Zustand der Schlsselausgabe berprfen; ggf. Schloss austauschen.

VwV genau prfen. Hinweise in Lehrplnen


beachten. Verstrkter Einsatz von Substitutionsexperimenten (z.B. Stoffe mit geringerem oder keinem Gefhrdungspotenzial) herbeifhren.

Informationen im Zusammenhang mit gefhrlichen Situationen vornehmen.

CHECKLISTE FR SAMMLUNGSLEITUNGEN im naturwissenschaftlichen o.. Unterricht 18. Werden die Schlerinnen und Schler zu Beginn eines jeden Schuljahres ber die Regelungen zur Unfallverhtung und das Verhalten im Gefahrenfall unterwiesen? Wird dies aktenkundig gemacht? 19. Ist gewhrleistet, dass beschdigte Gerte gemeldet, gekennzeichnet und der Benutzung entzogen werden? 20. Existieren fr Ttigkeiten mit Gefahrstoffen die jeweiligen Betriebsanweisungen fr das Lehrpersonal, die Schlerinnen und Schler bzw. den Hausmeister und das Reinigungspersonal? 21. Werden das Reinigungspersonal und der Hausmeister regelmig in Zusammenarbeit mit der Schulleitung unterwiesen? 22. Werden alle vorhandenen Gefahrstoffe in einer Gefahrstoffdatei, kartei oder -liste erfasst? Wird diese Datensammlung schulbezogen oder sammlungsbezogen gefhrt? Dient diese Datensammlung zusammen mit Hinweisen zur Ersten Hilfe als stoffbezogene Betriebsanweisung? Ist sie mit den erforderlichen Daten jederzeit zugnglich und wird sie aktualisiert? 23. Ist gewhrleistet, dass nur die zulssigen Gefahrstoffe beschafft, bestimmungsgem bevorratet und entsprechend ihrem Gefahrenpotenzial eingeschrnkt benutzt werden? 24. Werden jeweils Gefhrdungsbeurteilungen gem. GefStoffV erstellt? 25. Werden hierbei die insbesondere mit den besonderen Gefhrdungen verbundenen Vorschriften beachtet? 26. Werden die Aufbewahrungsbeschrnkungen fr entzndliche/ entzndbare Flssigkeiten umgesetzt? Werden die Druckgase vorschriftsgem gelagert? 27. Sind alle Gefahrstoffbehltnisse vorschriftsmig beschriftet? 28. Werden die Ttigkeitsbeschrnkungen fr Gefahrstoffe beachtet? 29. Wird im Einzelfall geprft, ob Gefahrstoffe mit geringerem Gefhrdungspotenzial eingesetzt werden knnen, und wird diese Ermittlung bzw. Substitution im Falle krebserzeugender Gefahrstoffe listenmig erfasst? 30. Werden die Gefahrstoffe den lnderspezifischen Entsorgungsrichtlinien entsprechend in geeigneten Gefen und an zulssigen Orten zwischengelagert und regelmig durch das vom Sachaufwandstrger beauftragte Unternehmen abgeholt? 31. Werden die Sicherheitsmngel jhrlich zusammen mit der Schulleitung und dem Sicherheitsbeauftragten erfasst, aktenkundig gemacht und dem Schultrger gemeldet?

ja

nein

Hinweise / Bemerkungen / Manahmen


zusammen mit bungen durchfhren. Orientierung an Lehr-Inhalten vornehmen.

Unterweisung fr die einzelnen Lerngruppen

Mitarbeit der Kolleginnen bzw. Kollegen


herbeifhren.

Ttigkeitsbezogene bzw. stoffgruppenspezifische Betriebsanweisungen erstellen, ihre Notwendigkeit errtern und verfgbar halten. Zusammenarbeit mit der Reinigungsfirma suchen.

Angebote zur Unterweisung fr diesen Personenkreis vornehmen.

Sammlungsspezifische Ist-Liste erstellen.


Updateangebote prfen oder Updates stndig selbst vornehmen. Angebote ber Sicherheitsdatenbltter einzelner Chemikalienvertriebe nutzen. Einsatz eines PC prfen. D-GISS einsetzen.

Sammlungsspezifische Negativ-Liste erstellen und diese Gefahrstoffe der Sonderabfallentsorgung zufhren.

GefStoffV bzw. BG/GUV-SR 2003 beachten


und D-GISS einsetzen.

TRGS 900 und 905 beachten. Ggf. Schrnke beim Schultrger beantragen
und/oder Mengen begrenzen.

Altbestnde vorschriftsmig etikettieren.


Erleichterungen bei eingeschrnktem Umgang nutzen. D-GISS einsetzen.

Schlerexperimente nach Jahrgngen unterscheiden. Mdchen, Schwangere oder Mtter besonders unterweisen.

Ermittlungs-/Substitutionspflicht organisieren
durch Besprechungen in FK und Auslage von Formblttern.

Entsorgung entsprechend den landesspezifischen Regelungen ordnungsgem vornehmen (s. hierzu auch Entsorgungstafel).

Sicherheitsbegehungen jhrlich durchfhren


und Meldungen an den Schultrger veranlassen. Besondere Dringlichkeiten herausstellen.

besprochen mit: Schulleitung Sicherheitsbeauftragter/em geprft:

am: ___________ am: ___________

Ergebnis:_____________________________ Ergebnis:_____________________________ ___________________ ___________________

durch Schulleitung und weitergereicht am: Ergebnisse weitergeleitet an: _________________ am:

Generieren neuer Stoffdatenstze


Zum Erstellen neuer Stoffdatenstze in der Datenbank folgen Sie den Anweisungen in der Online-Hilfe, die Sie aus dem Men <Info> aufrufen knnen. Die Datenstze selbst generieren Sie durch Aufruf des Formulars <Eigene Datenstze eingeben und verwalten>. Diese knnen Sie ffnen, nachdem Sie Ihr zuvor gewhltes Passwort nach Aufruf aus dem Men <Extras...Eigene Datenstze...> eingegeben haben. Geben Sie, soweit mglich und erforderlich, die Daten vollstndig ein. Beachten Sie unbedingt die Vorgaben fr die Syntax und die Datenquellen der einzelnen Felder. Informationen hierzu erhalten Sie durch die einzelnen Steuerelement-Tipps. Sie werden sichtbar, wenn Sie mit dem Mauszeiger die einzelnen Felder ansteuern oder wenn Sie mit der TAB-Taste markieren in der Statuszeile am unteren Bildschirmrand. Eine ggf. gewnschte Formel wird mit dem Formeleditor generiert. Dieser muss installiert sein ggf. mssen Sie nachinstallieren. Ihr generierter Datensatz wird automatisch als Eigener Datensatz gekennzeichnet. Fr notwendige Korrekturen, die sich durch nderungen in den Einstufungen ergeben knnten, mssen Sie selbst Sorge tragen. Bei einem Update auf die nchste Version mssen Ihre Datenstze mit der zur Verfgung stehenden Routine zunchst ex- und dann wieder importiert werden.

Herstellung der Datenbltter, Karteikarten, Etiketten und Gefhrdungsbeurteilungen


In der Datenbank knnen zu den Datenstzen der einzelnen Gefahrstoffe bzw. Chemikalien jeweils Datenbltter und Gefhrdungsbeurteilungen sowie Karteikarten und Etiketten verschiedener Gren ausgedruckt werden. Das gesamte Layout ist formatiert. Es mssen und knnen keine nderungen an den Texten und Grafiken vorgenommen werden. Das Verfahren erfolgt zgig und ohne die zustzlichen Arbeiten, wie sie von einem Seriendruck der Textverarbeitung bekannt sind. Fr die korrekte Ausgabe der Etiketten zu Ihren Bestnden bentigen Sie die Angaben Ihrer Schuldaten, die Sie im Formular <Schuldaten...Name, Anschrift> eingegeben haben mssen. Das Layout weicht von den Darstellungen beim Ausdruck leicht ab. Die Datenbltter sind im DIN-A 4 - Format erstellt. Eine Anpassung an den jeweiligen Drucker ist nur in Einzelfllen ggf. wegen der Seitenrnder (Seite einrichten) erforderlich. Mit Farbdruckern werden optimale Ergebnisse erzielt. Die vom Gesetzgeber vorgegebenen Farben bei Symbolen und dem Layout der Betriebsanweisungen werden dargestellt. Sie haben drei Mglichkeiten des gezielten Zugangs zu den Datenstzen:

Rufen Sie aus dem Men <Daten...Datenbltter, Etiketten, Karteikarten drucken> auf oder bettigen Sie den Button Datenbltter, Etiketten, Karteikarten drucken. Whlen Sie aus der Datensatz-Liste die gewnschte Chemikalie aus und bettigen Sie den Schalter fr das gewnschte Objekt (Datenblatt, Karteikarte, Etikett-klein, -gro, -mini). Auf dem Bildschirm wird das Objekt angezeigt und Sie knnen es ber die Druckroutine ausdrucken lassen. Sollten Anpassungen der Seitenrnder notwendig sein, whlen Sie vor dem Ausdruck aus dem Men <Datei...Seite einrichten> und ndern die vorgegebenen Werte. Mehrere Datenbltter hintereinander oder mehrere Etiketten und je zwei Karteikarten pro Seite knnen ausgedruckt werden, wenn Sie aus dem Men <Daten...Mehrfachauswahl Daten> aufrufen und die gewnschten Datenstze in der angezeigten Liste markieren. Entscheiden Sie sich fr das gewnschte Objekt und gehen Sie wie unter 1. beschrieben vor. Etiketten mit zustzlichen schulspezifischen / individuellen Informationen zur Aufbewahrung knnen Sie direkt aus der Bestandsverwaltung erstellen. Hierzu rufen Sie <Daten...Gefahrstoffe verwalten> auf, geben Ihr Passwort ein, whlen den Datensatz fr die gewnschte Chemikalie und bettigen anschlieend den Schalter fr groes, breites, kleines oder Mini-Etikett. Im Men <Bestandsverwaltung ... Etiketten fr Gefe drucken> kann in der angezeigten Auswahlliste der Gefe markiert werden, in welcher Gre Etiketten gedruckt werden sollen.

Die jeweiligen Produkte werden zunchst auf dem Bildschirm angezeigt. Durch Bettigen des Buttons fr den Drucker oder durch den Menbefehl <Datei...Drucken> wird gedruckt. Fr den Druck auf selbst klebenden Etiketten lesen Sie bitte in der Datei EtiTipp.pdf nach.

Funktion und Verwendung des Barcodes auf den Etiketten


Auf den Bestandsetiketten werden automatisch Barcodes erzeugt. Das dafr in der Datenbank erstellte Modul kann nur benutzt werden, wenn eine korrekte Installation der bentigten Werkzeuge vorgenommen wurde. Installieren Sie hierzu den mitgelieferten Zeichensatz und binden Sie ihn wie in Windows vorgesehen als TrueType-Schriftart ein (siehe im Kapitel Allgemeine Hinweise). Fr die folgenden Hinweise wird daher davon ausgegangen, dass D-GISS vollstndig installiert wurde. Das Barcode-Feld ermglicht eine elektronische Bestandsverwaltung, wie diese aus Bibliotheken, Mrkten etc. bekannt ist. Zur Erfassung der Gefnummer, die im Barcode verschlsselt abgelegt wird, bentigen Sie einen BarcodeHandscanner. Sie knnen ihn im einschlgigen Fachhandel erhalten. Hufig wird aber bereits an Schulen etc. zur Verwaltung der Bibliotheken ein geeignetes Programm unter Zuhilfenahme eines Barcode-Lesegertes eingesetzt. In diesem Fall empfiehlt sich die zeitweise Ausleihe des Handscanners, um weitere Kosten zu sparen. Wenn Sie mit dem Scanner den Barcode einlesen, wird in der Bestandsverwaltung der Datensatz des dazugehrigen Gefes automatisch angezeigt und kann bearbeitet werden. Selbstverstndlich ist eine Verwaltung der Bestandsgefe auch weiterhin ohne die Benutzung eines Scanners mglich, indem Sie die Gefnummer direkt eingeben.

V. Aufbewahrung von Gefahrstoffen


Aufbewahrungsvorschriften
ALLGEMEINE GRUNDSTZE Gefahrstoffe drfen nur an dafr geeigneten Orten gelagert werden. Sie drfen nicht an solchen Orten gelagert werden, an denen dies zu einer Gefhrdung der Beschftigten oder anderer Personen (z. B. Wartungs- und Reinigungspersonal) fhrt. Um einen Fehlgebrauch zu verhindern, ist beispielsweise dafr zu sorgen, dass Gefahrstoffe, die sich im Arbeitsgang befinden, nicht verwechselt werden knnen. Lebensmittel drfen nicht zusammen mit Gefahrstoffen aufbewahrt oder gelagert werden. Gefahrstoffe drfen nur in Behltern aufbewahrt werden, die aus Werkstoffen bestehen, die den zu erwartenden Beanspruchungen standhalten. Originalgefe entsprechen in der Regel diesen Anforderungen. Gefahrstoffe drfen nicht in solchen Behltnissen aufbewahrt oder gelagert werden, durch deren Form oder Bezeichnung der Inhalt mit Lebensmitteln verwechselt werden kann. Lebensmittel fr Versuchszwecke mssen als solche gekennzeichnet sein, z. B. durch einen Aufkleber: Lebensmittel nur fr Experimente Nicht zum Verzehr geeignet. REGELUNGEN FR GEFAHRSTOFFGRUPPEN Sehr giftige Stoffe und Zubereitungen nach bisherigem Recht oder akut toxische der Kategorien 1 und 2 nach GHS (H300, H310 oder H330) sind in Schulen nur vorrtig zu halten, wenn sie fr den Unterricht erforderlich sind und dann nur in den notwendigen kleinen handelsblichen Mengen. Sehr giftige und giftige sowie krebserzeugende, erbgutverndernde oder fortpflanzungsgefhrdende Stoffe oder Zubereitungen der Kategorien 1 und 2 nach bisherigem Recht oder akut toxische der Kategorie 1 bis 3 (H300, H301, H310, H311; H330 oder H331) sowie karzinogene, keimzellmutagene und reproduktionstoxische der Kategorie 1A und 1B (H350, H340, 360F oder 360D) nach GHS sind so aufzubewahren oder zu lagern, dass nur fachkundige Personen Zugang zu diesen Gefahrstoffen haben. Gleiches gilt fr explosionsgefhrliche Stoffe und Zubereitungen. Der vorgenannten Forderung ist Genge getan, wenn diese Stoffe oder Zubereitungen in einem Schrank oder in Rumen unter Verschluss aufbewahrt oder gelagert werden. Sofern die entsprechenden Rume durch andere Personen betreten werden mssen, ist die Aufsicht durch eine Fachkundige/ einen Fachkundigen sicherzustellen.
Wegen der besonderen Gefahr einer missbruchlichen Nutzung von sehr giftigen Chemikalien sind diese in einem diebstahlsicheren Giftfach oder Giftschrank aufzubewahren. Ein Giftschrank/-fach bzw. dessen Inhalt gilt als diebstahlsicher, wenn er mit einem Sicherheitsschloss verschlossen und so

befestigt ist, dass er nur bei geffnetem Schloss entfernt werden kann. Es wird empfohlen diese Rume auen mit einem Knauf zu versehen (vgl. 21 UVV Schulen (GUV-V S 1)). Es mssen zustzliche Vorkehrungen bei gefhrlicher Alleinarbeit getroffen werden (Betriebs/Dienstanweisung erforderlich). Wie sehr giftige Stoffe zu behandeln (d.h. Erfassung, Aufbewahrung, Lagerung, Verbot von Schlerbungen) sind Chlorate, Kalium, Natrium und Quecksilber. Hausmeister und Hausmeisterinnen, Reinigungs-, Wartungs- und Reparaturpersonal sind vor Arbeiten in den entsprechenden Fachrumen ber die Gefahren und Schutzmanahmen zu unterweisen und anschlieend in angemessener Weise zu beaufsichtigen. Krebserzeugende, erbgutverndernde und fortpflanzungsgefhrdende Gefahrstoffe der Kategorien 1 und 2 drfen, sofern noch Ttigkeiten mit diesen Gefahrstoffen erlaubt sind und diese Gefahrstoffe nach erfolgter Ersatzstoffprfung fr den Unterricht weiterhin notwendig sind, nur in den erforderlichen kleinen handelsblichen Mengen vorrtig gehalten werden.

Gefahrstoffe, die gefhrliche Gase, Dmpfe, Nebel oder Rauche entwickeln, sind in Schrnken oder Rumen aufzubewahren, die wirksam nach auen entlftet werden. Dies ist erfllt, wenn der Schrank bzw. Raum an eine technische Lftung angeschlossen ist, die die austretenden Stube, Gase und Dmpfe stndig ins Freie leitet. Der Abluftvolumenstrom muss mindestens einem 10fachen bzw. 5fachen Luftwechsel je Stunde bezogen auf das Schrank- bzw. Raumvolumen entsprechen (Schrnke: Abschnitt 5.4.1 DIN 14470 - 1 Feuerwiderstandsfhige Lagerschrnke; Rume: Abschnitt 5.3.4 DIN 1946 - 7 Raumlufttechnik, Raumlufttechnische Anlagen in Laboratorien). Die Aufbewahrung entzndlicher/entzndbarer Flssigkeiten mit einem Flammpunkt kleiner oder gleich 55C ist grundstzlich in einem speziellen Lagerraum (s. D-GISS-Dokument Entzndliche/entzndbare Flssigkeiten) oder in Sicherheitsschrnken nach DIN 14470 1 vorzunehmen. Nach GefStoffV sind diese durch die R-Stze R 10, R 11, R 12, R 15 oder R 17 gekennzeichnet. Nach GHS sind sie durch die H-Stze H224, H225 oder H226 gekennzeichnet. Eine Lagerung von entzndlichen/entzndbaren Flssigkeiten kann auch in speziellen Lagerrumen (s. D-GISS-Dokument Entzndliche/entzndbare Flssigkeiten) erfolgen. In diesen Fllen ist ein Explosionsschutzdokument zu erstellen. Je Sammlungs- oder Vorbereitungsraum drfen in Sicherheitsschrnken maximal 100 Liter hoch- und leichtentzndliche/ extrem und leichtentzndbare und 300 Liter sonstige entzndliche/entzndbare Flssigkeiten gelagert werden. Grere Mengen drfen nur in einem speziellen Lagerraum (s. D-GISS-Dokument Entzndliche/ entzndbare Flssigkeiten) gelagert werden. Sollten z. B. im Kunst- oder Werkunterricht nur geringe Mengen Gefahrstoffe, Gesamtmenge kleiner 50 kg, gelagert werden und nach der Gefhrdungsbeurteilung keine besonderen Gefhrdungen festgestellt werden, sind keine speziellen Lagerrume oder Sicherheitsschrnken nach DIN 14470 - 1 erforderlich. Eine besondere Gefhrdung ist gegeben, wenn die Menge an entzndlichen/ entzndbaren Flssigkeiten oder Aerosole 5 l in zerbrechlichen Behltern oder 15 l in unzerbrechlichen Behltern bersteigt. Die Regelungen finden keine Anwendung, soweit entzndliche/entzndbare Flssigkeiten in der fr den Fortgang der Arbeit erforderlichen Menge bereitgehalten werden (vgl. 26 UVV Schulen (GUV- V S 1)). Die Anzahl der Behltnisse ist auf das unbedingt ntige Ma zu beschrnken. Hochentzndliche (extrem entzndbare), leichtentzndliche (leicht entzndbare) und entzndliche (entzndbare) Stoffe und Zubereitungen drfen am Arbeitsplatz fr den Handgebrauch nur in Behltnissen von hchstens 1 Liter Nennvolumen aufbewahrt werden. Fr die Bestimmung der Lagermenge ist das Nennvolumen Rauminhalt der Behlter ohne Rcksicht auf den Grad ihrer Fllung anzusehen. Die Anzahl und das Fassungsvermgen sind auf das unbedingt ntige Ma zu beschrnken. Das Ab- und Umfllen hochentzndlicher/ extrem entzndbarer, leichtentzndlicher/ leicht entzndbarer und entzndlicher/ entzndbarer Stoffe und Zubereitungen (R 12, R 11, R 10, R 15 oder R 17) muss zur Vermeidung von Brand- und Explosionsgefahren im Abzug oder unter Anwendung gleicher Schutzmanahmen (Gefhrdungsbeurteilung) erfolgen. Nur in begrndeten Ausnahmefllen drfen entzndliche/entzndbare Flssigkeiten (z. B. Diethylether, Pentan, Acetaldehyd) im Khlschrank bereitgehalten werden. Er darf im Innenraum keine Zndquellen haben. Zndquellen im Khlschrank bei Normalausfhrung sind z. B. Leuchten, Lichtschalter, Temperaturregler, Abtauautomatik. Die umgebauten Khlschrnke mssen mit der Aufschrift: Nur Innenraum frei von Zndquellen gekennzeichnet sein. Fr die Aufbewahrung dieser Stoffe und die Ausgabe der entsprechenden Schlssel sind die Sammlungsleiterinnen und Sammlungsleiter verantwortlich. Die Ausgabe der Schlssel ist aktenkundig zu machen. Schlerinnen und Schlern drfen diese Schlssel auch nicht ausnahmsweise ausgehndigt werden. Der Verlust oder die Entwendung dieser Schlssel ist der Sammlungsleitung sofort zu melden, die unverzglich veranlasst, dass das Sicherheitsschloss gendert oder durch ein anderes ersetzt wird.

Die Verbote zur Aufbewahrung sind zu beachten (s. Gefahrstoffliste) Andere Gefahrstoffe sind so unter Verschluss aufzubewahren, dass auerhalb des Unterrichts nur die Fachlehrerinnen und Fachlehrer und die technischen Assistenten oder Sicherheitsbeauftragten Zugang zu ihnen haben.

Stoffe Kennzeichnung Gefhrlichkeitsmerkmale


Sehr Giftig (T+)

Aufbewahrung in Sammlungsrumen offen unter Verschluss

...in Lehr- und bungsrumen unter Verschluss

Zustzliche Hinweise
Der sog. Giftschrank muss diebstahlsicher und bei gleichzeitiger Aufbewahrung von Gefahrstoffen, die gefhrliche Gase, Dmpfe oder Rauch entwickeln, entlftet sein. Die Rume mssen gegen das Betreten durch Unbefugte gesichert sein. tzende Flssigkeiten nicht ber Augenhhe aufstellen.

nach GHS: H300, H310, H330

und Stoffe mit besonderem Risikopotenzial (z. B. Natrium, Kalium, Chlorate)

nicht mglich

nicht mglich mglich

Giftig (T) Gesundheitsschdlich (Xn) tzend (C) Reizend (Xi) Brandfrdernd (O) Umweltgefhrlich (N) Hochentzndlich (F+) Entzndlich (F) Explosionsgefhrlich (E) Stoffe, die gefhrliche Gase, Dmpfe, Nebel oder Rauch entwickeln knnen Entzndliche/ entzndbare Flssigkeiten nach GHS: H224, H225, H226 Krebserzeugend T mit R45 oder R49 Erbgutverndernd T mit R46 Fortpflanzungsgefhrdend T mit R60 oder R61 jeweils Kat. 1 und 2

mglich* mglich

mglich

nicht mglich

mglich

mglich

Die Schrnke mssen DIN EN 14470 Teil 1 entsprechen, eine stndig wirksame Entlftung aufweisen mit mind. 10fachen Luftwechsel je Stunde, wirksam nicht mglich direkt ber der Auffangwanne und nach auerhalb des Gebudes. Die Aufbewahrung sollte nur, wenn unbedingt erforderlich und nur in den notwendigen kleinen Mengen vorgenommen werden.

mglich* mglich

nicht mglich

gem. GefStoffV und TRGS 905

nach GHS: H301, H311, H331, H350, H340, 360F, 360D

Fachlehrerinnen und Fachlehrer mssen Gefahrstoffe oder Chemikalienreste so beseitigen, dass keine Gefhrdung fr diesen Personenkreis besteht. Experimentalanordnungen sind entsprechend zu sichern.

Aufbewahrungshhe
Behltnisse mit Gefahrstoffen drfen in Schrnken und anderen Einrichtungen nur bis zu einer solchen Hhe aufbewahrt werden, dass sie noch sicher entnommen und abgestellt werden knnen. Im Allgemeinen drfen Behltnisse, die nur mit beiden Hnden getragen werden knnen, nicht ber Griffhhe abgestellt und entnommen werden. tzende Flssigkeiten drfen nicht ber Augenhhe aufgestellt werden.

Bereithaltung fr Versuche Lagerung der Entsorgungsgefe


Auch bei der Bereitstellung von Gefahrstoffen fr Versuche (fr lngstens 24 Stunden) und der Aufbewahrung zur spteren Entsorgung mssen die mit der Verwendung verbundenen Gefahrenmomente erkennbar sein.

Rume, in denen Gefahrstoffe aufbewahrt bzw. gelagert werden, sind gegen das Betreten durch Unbefugte zu sichern.

Zusammengestellt im Wesentlichen auf der Basis der KMK-Empfehlungen Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht und der DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 Unterricht in Schulen mit gefhrlichen Stoffen (August 2010).

Einrichtungen zur Aufbewahrung und Lagerung entzndlicher/ entzndbarer Flssigkeiten1


Grundstzlich sind in Schulen entzndliche Flssigkeiten in Sicherheitsschrnken oder Lagerrumen nach diesem Teil aufzubewahren. Soweit in Schulen andere Schrnke vorhanden sind, mssen diese sicherstellen, dass bei der Entstehung eines Brandes im Vorbereitungs- und Sammlungsraum die in einem Schrank aufbewahrte Menge an entzndlichen Flssigkeiten nicht unmittelbar an der Brandausbreitung teilnimmt, so dass die im Sammlungsraum befindlichen Beschftigten (Lehrerinnen und Lehrer bzw. anderes fachlich qualifiziertes Personal) den Brand lschen bzw. sich in Sicherheit bringen knnen. Die Anforderungen gelten als erfllt, wenn die nachfolgenden Punkte eingehalten sind: 1. Der Sammlungsraum ist zum Fachunterrichtsraum durch eine Wand aus nicht brennbaren Baustoffen abgetrennt. In der Abtrennung sind eine Tr sowie ein Durchreicheabzug zulssig. Die entzndlichen Flssigkeiten mssen in einem Sicherheitsschrank nach DIN EN 14470 Teil 1 gelagert werden.

Sammlungsraum
Sicherheitsschrank nach DIN EN 14470-1

2.

Abzug Feuerbestndige Wnde (F 90)

3. Der Schrank muss eine stndig wirksame Entlftung besitzen, die einen mindestens 10fachen Luftwechsel je Stunde gewhrleistet. Die Entlftung muss direkt ber der Auffangwanne wirksam sein und nach auerhalb des Schulgebudes fhren. 4.

Fachunterrichtsraum

An der Frontseite des Schrankes mssen folgende Kennzeichnungen gut sichtbar angebracht sein: "Tren schlieen" Warnzeichen2 W 1 Verbotszeichen P 02

Warnzeichen W 1 Warnung vor feuergefhrlichen Stoffen

Verbotszeichen P 02 Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten

5.

Die max. zulssige Lagermenge hochentzndlicher/extrem entzndbarer und leichtentzndlicher/leicht entzndbarer Flssigkeiten in einem Sicherheitsschrank nach DIN EN 14470 - 1 betrgt 100 Liter, die der sonstigen entzndlichen/ entzndbaren Flssigkeiten 300 Liter. Siehe hierzu Teil I 3.12.10 und Teil I 3.12.11 der DGUV Regel BG/GUV-SR 2003. Die zulssige Lagermenge ist unabhngig von der Gre des Vorbereitungs- bzw. Sammlungsraumes. Die entzndlichen/ entzndbaren Flssigkeiten mssen in dicht verschlossenen, mglichst unzerbrechlichen Gefen aufbewahrt werden.

Die folgenden Ausfhrungen sind der DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 (August 2010) entnommen. Warn- und Verbotszeichen nach UVV Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz (GUV-V A8) bzw. DIN 4844-1
2

Lagerraum

Bei greren Lagermengen empfiehlt sich die Einrichtung eines Lagerraums. Fr einen solchen Lagerraum muss ein Explosionsschutzdokument erstellt werden. Fr diesen Lagerraum gelten folgende bauliche Anforderungen: 1. 2. 3. 4. 5. 6. Sicherung gegen Betreten durch Unbefugte, feuerbestndige Abtrennung3 von angrenzenden Rumen, kein Bodenablauf, keine Schornsteinffnungen, auch nicht durch Schieber oder Klappen verschlossene ffnungen, elektrische Betriebsmittel (i. d. R. nur Beleuchtungseinrichtung) entsprechend 4 DIN/VDE 0165 , keine Zndquellen im Raum.

Feuerwiderstandsklasse F 90 nach DIN 4102, gewhrleistet z. B. durch ein Mauerwerk mit 24 cm Strke und eine feuerbestndige Tr. DIN VDE 0165 Errichten elektrischer Anlagen in explosionsgefhrdeten Bereichen

Aufhebung der Verordnung ber brennbare Flssigkeiten (VbF) Mit Inkrafttreten der Betriebssicherheitsverordnung wurde die Verordnung ber brennbare Flssigkeiten (VbF) zum 01.01.2003 aufgehoben. Grundlegende Forderungen der ehemaligen VbF sind jetzt sowohl in der BetrSichV als auch in der GefStoffV enthalten. Zur BetrSichV wird es knftig Technische Regeln fr die Betriebssicherheit geben. In diese flieen die bisherigen Technischen Regeln, Europischen Normen, aber auch Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regeln ein. Bis zum Vorliegen dieser neuen Technischen Regeln fr Betriebssicherheit gelten die bisherigen Regeln weiter5. Die Einteilung der entzndlichen/ entzndbaren Flssigkeiten in die Gefahrklassen A I, A II, A III und B entfllt. Die BetrSichV wurde in diesem Punkt an die vorhandene Einteilung der GefStoffV angeglichen. Eine Unterteilung in wassermischbare und nicht mit Wasser mischbare brennbare Flssigkeiten ist entfallen. Entzndliche/ Entzndbare Flssigkeiten werden in hochentzndlich, leichtentzndlich und entzndlich (extrem entzndbar, leicht entzndbar) eingeteilt. Nicht mehr beschrieben werden durch die BetrSichV entzndlich/ entzndbare Flssigkeiten der ehemaligen Gefahrklasse A III. Die Gefhrdungen der A III-Flssigkeiten und damit die Lageranforderungen bleiben bestehen. Die Lagerung von entzndlichen/ entzndbaren Flssigkeiten am Arbeitsplatz wird durch den Einsatz von Sicherheitsschrnken mglich. Allerdings ist es in Arbeitsrumen weiterhin Pflicht, entzndliche /entzndbare Flssigkeiten in Sicherheitsschrnken aufzubewahren. Die Sicherheitsschrnke mssen den Bedingungen der DIN 12925 - 1 bzw. der DIN EN 14470 - 1 entsprechen (siehe auch 26 GUV-V S1 Unfallverhtungsvorschrift Schulen).

Bezeichnung nach der VbF AI

Kriterien

Bezeichnung nach der BetrSichV hoch entzndlich oder leicht entzndlich

A II

A III

Flssigkeiten, die bei 15 C mit Wasser nicht vollstndig mischbar sind und einen Flammpunkt (FP)< 21 C besitzen sowie Flssigkeiten, die bei 15 C mit Wasser nicht vollstndig mischbar sind und einen FP von 55 C bis 100 C besitzen, wenn diese auf oder ber ihren FP erwrmt sind. Flssigkeiten, die bei 15 C mit Wasser nicht vollstndig mischbar sind und einem FP von 21C bis 55 C besitzen. Flssigkeiten, die bei 15 C mit Wasser nicht vollstndig mischbar sind und einen FP ber 55 C bis 100 C besitzen. Flssigkeiten, die bei 15C mit Wasser vollstndig mischbar sind und einen FP unter 21C besitzen

entzndlich

(keine, nach der neuen BetrSichV gelten ehemalige A III-Anlagen nicht mehr als berwachungsbedrftig) hochentzndlich oder leichtentzndlich

In der bergangszeit gelten nach der Betriebssicherheitsverordnung weiterhin Technischen Regeln Druckbehlter (TRB 001, TRB 002, TRB 600, TRB 610, TRB 700, TRB 701) Technischen Regeln Druckgase (TRG 001, TRG 100, TRG 101, TRG 102, TRG 103, TRG 300, TRG 360)

Definition Flammpunkt: Nach DIN-ISO 2592 die niedrigste Temperatur bei 1013 hPa, bei der sich aus einer Flssigkeit Dmpfe in solchen Mengen entwickeln, dass sie mit der ber der Flssigkeit stehenden Luft bei Verwendung einer fremden Zndquelle ein zndfhiges Gemisch bilden. Die Temperatur liegt fr Benzin unter 0 C, fr Petroleum bei ca. 40 C, fr Dieselkraftstoff, Heizl EL bei ca. 58 C, bei Schmierlen in der Regel ber 200 C.

Der Flammpunkt darf nicht mit der Zndtemperatur verwechselt werden, bei der die Entzndung ohne Fremdzndung (= Selbstentzndung) eintritt.

Einstufung fr flssige Stoffe nach dem Gefahrstoffrecht auf der Basis der Betriebssicherheitsverordnung
Bezeichnung Hochentzndlich Gefahrensymbol F+ R-Satz R 12 Hoch entzndlich Kriterien Flssige Stoffe und Zubereitungen, die einen Flammpunkt < 0 C und einen Siedepunkt von < 35 C haben sowie gasfrmige Stoffe, die bei gewhnlicher Temperatur und normalem Druck bei Luftkontakt entzndlich sind.

Leicht entzndlich

R 11 Leicht entzndlich

Feste Stoffe und Zubereitungen, die durch kurzzeitige Einwirkung einer Zndquelle leicht entzndet werden knnen und nach deren Entfernung weiter brennen oder weiter glimmen knnen sowie flssige Stoffe und Zubereitungen, die einen Flammpunkt < 21 C haben, aber nicht hoch entzndlich sind. Stoffe und Zubereitungen, die bei Berhrung mit Wasser oder mit feuchter Luft hoch entzndliche Gase in gefhrlicher Menge (Mindestmenge 1 l pro kg und h) entwickeln. Stoffe und Zubereitungen, die sich bei gewhnlicher Temperatur an der Luft ohne Energiezufuhr erhitzen und sich schlielich entznden knnen. Flssige Stoffe und Zubereitungen, die einen Flammpunkt von mindestens 21 C und hchstens 55 C haben (jedoch nicht, wenn die Verbrennung in keiner Weise unterhalten und beim Umgang damit eine Gefhrdung fr jedermann ausgeschlossen ist).

R 15 Reagiert mit Wasser unter Bildung hoch entzndlicher Gase R 17 Selbstentzndlich an der Luft

entzndlich

entfllt

R 10 Entzndlich

Explosionsschutzdokument fr einen Lagerraum (Muster)

Explosionsschutzdokument nach 6 BetrSichV


Anlage: Chemikalienlager ohne Umfllarbeiten Gebude/Raum: Chemikalienlager/ Raum............ (z. B. Verweis auf Flucht- und Rettungsplan)

Datum:

Notfall-Telefon: 112

1.

Arbeitsschritte bzw. Ttigkeiten

Kurze Verfahrensbeschreibung: - Ein- und Auslagern von Glasgefen, Kannen und Kanistern - - - -- Raumlftung ist vorhanden

Besondere Betriebszustnde: Es werden nicht mehr als 100 Liter hoch (extrem entzndbare) und leichtentzndliche (leicht entzndbare) bzw. 300 Liter andere entzndliche (entzndbare) Flssigkeiten gelagert. Reinigungsarbeiten drfen nur von den fachkundigen Personen durchgefhrt werden.

2.

Stoffe, durch die explosionsfhige Atmosphre entstehen kann, deren sicherheitstechnische Kenngren Flammpunkt: <21C 55C untere/obere Ex-Grenze: 0,660 Vol% Zndtemperatur ab 95C Explosionsgruppe IIA/IIB/IIC

Flssigkeiten: hoch- (extrem entzndbare) und leichtentzndliche (leicht entzndbare) Flssigkeiten

3.

Beurteilung der Explosionsgefahr EX-Zonen (Ausdehnung/Hhe) Zone 2, gesamter Raum

Nr. Anlagenbereich/Anlagenteil 1 Bereich in dem gelagert wird

4.

Explosionsschutz-Manahmen gewhltes Schutzprinzip Vermeiden wirksamer Zndquelle

Nr. Anlagenbereich/Anlagenteil 1 Bereich in dem gelagert wird Zone 2

Manahmen - Feuer, offenes Licht und Rauchen verboten, - keine Zndquellen im Raum, - kein Bodenablauf, - keine Schornsteinffungen, - technische Lftung wird automatisch beim Betreten des Lagers aktiviert, - temporres Nachlaufen der Lftung nach Verlassen des Lagers, - Betrieb von elektrischen und nichtelektrischen Betriebsmitteln nach EXVO Kategorie 3G, z. B. Beleuchtungseinrichtung entspricht der DIN/VDE 0165.

Organisatorische Manahmen Kennzeichnung EX-Bereich

Erluterung/Dokument Kennzeichnung Lagers

zustndig Fachlehrer/Fachlehrerin:

Betriebsanweisung Unterweisung

Betriebsanweisung fr das Ein- und Auslagern mindestens einmal jhrlich anhand der Betriebsanweisung Beauftragung von Fachfirmen Freigabeschein fr Feuerarbeiten im Lager, nur wenn die erforderlichen Manahmen getroffen sind z. B. bei Vernderungen der eingesetzten Lsemittel oder nderung der Anlage (berprfung nach 3 Jahren)

Fachlehrer/Fachlehrerin: Fachlehrer/Fachlehrerin:

Festlegung/berwachung von Prfungen Freigabe fr gefhrliche Ttigkeiten:

Schulleitung: Fachlehrer/Fachleiterin:

Aktuell halten des Ex-Schutz- Dokuments

Fachlehrer/Fachleiterin:

Anlagen zum Ex-Schutz-Dokument: Sicherheitsdatenbltter / Gefahrstoffverzeichnis vom ................ , Vorbereitung Raum .......

Verantwortliche/Verantwortlicher:

Unterschrift:

Lagerung von Druckgasflaschen gem. BG/GUV-Sr 2003


Rume, in denen Druckgasflaschen aufbewahrt werden, sind auen mit dem Warnzeichen Warnung vor Gasflaschen zu kennzeichnen.
Das Zeichen muss der UVV Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz (GUV-VA8) entsprechen.

Druckgasflaschen mssen sich nach Arbeitsschluss wegen der bei Brnden bestehenden Gefahr des Zerknalls an einem sicheren Ort befinden. Werden an den Schulen Einzelflaschen (eine pro Gasart) anschlussfertig (mit angeschlossenem Druckminderer) vorgehalten, so gilt dies als Bereitstellen fr den Handgebrauch. Eine Reserveflasche ist nicht zulssig, auer die Lagerung erfolgt im Flaschenschrank (Sicherheitsschrank nach DIN 14470 - 2). Fr das Bereitstellen von Druckgasflaschen fr den Handgebrauch muss der sichere Ort folgende Bedingungen erfllen:
Keine Bereitstellung zusammen mit entzndlichen/entzndbaren Flssigkeiten, deren Menge ber den Handgebrauch hinausgeht. Dieser Forderung kann auch durch Unterbringen der Druckgasflaschen in einem dauerbelfteten, wrmeisolierten Flaschenschrank nach DIN 12925 Teil 2 oder durch Unterbringen der entzndlichen Flssigkeiten in einem feuersicheren Schrank nach DIN EN 14470-1 (fr Mengen von ca. 100 bis 300 Litern)bzw. in einem ummauerten Chemikalienraum entsprochen werden, der feuerbestndig von angrenzenden Rumen abgetrennt ist (Feuerwiderstandsklasse F 90 nach DIN 4102). Einhaltung eines Schutzbereiches fr Druckgasflaschen mit entzndlichen Gasen: fr Druckgasflaschen mit Gasen leichter als Luft gilt - ausgehend vom Druckgasflaschenventil ein Schutzbereich mit Radius r = 2 Meter und Hhe h = 2 Meter. Zwischen Druckgasflaschen mit entzndlichen (z. B. Wasserstoff) und solchen mit brandfrdernden (z.B. Sauerstoff) Gasen muss ein Abstand von mindestens 2 Metern eingehalten werden. Im Schutzbereich von Druckgasflaschen mit entzndlichen Gasen drfen sich keine Zndquellen befinden, durch die Gase gezndet werden knnen.

Druckgasflaschen drfen nicht in Fluren, Treppenhusern oder Rettungswegen sowie in Rumen unter Erdgleiche aufgestellt werden. Die Aufbewahrung von Sauerstoff- und Druckluftflaschen unter Erdgleiche ist zulssig. Der Standort der Druckgasflaschen ist in einen Lageplan einzuzeichnen, der im Brandfall der Feuerwehr bergeben werden kann. Druckgasflaschen sind gegen Umstrzen zu sichern und vor starker Erwrmung zu schtzen. Druckgasflaschen knnen z. B. durch Ketten, Rohrschellen oder Einstellvorrichtungen (auch fahrbare) gegen Umstrzen gesichert werden. Die Entfernung zu Heizkrpern sollte mindestens 0,5 m betragen. Der Raum muss ausreichend be- und entlftet werden. Fr die Bereitstellung der an Schulen blichen Gase (Stickstoff, Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid) ist die freie Lftung ausreichend. Bei der Aufbewahrung von Wasserstoff muss eine stndige Lftung im Deckenbereich gesichert sein. Eine ausreichende Lftung ist z. B. durch ein in Kippstellung geffnetes Oberlicht oder einen explosionsgeschtzten Abluftventilator im Oberlicht gegeben. Die Vorrte an Druckgasen sind nach Art und Menge auf das fr den Unterricht erforderliche Ma zu begrenzen. berschreitet die Menge der Druckgasflaschen die fr die Bereitstellung fr den Handgebrauch zulssige Zahl (eine Druckgasflasche pro Gassorte), so gelten weitere Lagerungsbestimmungen. Fr das Aufbewahren (Bereitstellen) von mehr als 5 Druckgasflaschen in Flaschenschrnken ist eine natrliche Lftung ausreichend, wenn jeweils eine unmittelbar ins Freie fhrende Lftungsffnung im Boden- und Deckenbereich des Flaschenschranks mit einem Querschnitt von mindestens 1/100 der Bodenflche, mindestens jedoch 100 cm2, vorhanden ist. Flaschenschrnke sind zur Aufbewahrung von Druckgasflaschen besonders geeignet. Druckgasflaschen mit sehr giftigen, giftigen und tzenden Gasen (z.B. Chlor, Ammoniak) drfen in der Schule nicht aufbewahrt werden. Bei Druckgasflaschen ist das Datum der nchst flligen Prfung zu beachten. Fr die an Schulen blichen Behlter fr Druckgase (Wasserstoff, Sauerstoff Stickstoff und Kohlenstoffdioxid), die den Behlter nicht stark angreifen knnen und deren Rauminhalt nicht grer als 150 Liter ist, betrgt die Prffrist 10 Jahre. Das auf den Druckgasflaschen angegebene Datum fr die nchste fllige Prfung gilt nur fr die neue Befllung und den Transport einer gefllten Druckgasflasche. Die Flaschen drfen auch ber das angegebene Datum hin-

aus, maximal zwei Jahre weiter entleert werden. Der Anlieferungs- und Rcktransport der Druckgasflaschen sollte in Schulen grundstzlich durch eine Fachfirma erfolgen, um einschlgige Transportvorschriften (z. B. Ladungssicherung, ausreichende Belftung, Mitfhrung eines Feuerlschers) einzuhalten. Eine Druckgasflasche, die Mngel (z.B. undichtes Ventil) aufweist, durch die Personen gefhrdet werden knnen, ist unverzglich gefahrlos (mglichst im Freien) zu entleeren. Bei Gasen, deren spezifisches Gewicht grer als Luft ist, ist darauf zu achten, dass sich das ausstrmende Gas nicht in Bodensenken ansammeln kann. Bei entzndlichen Gasen ist darauf zu achten, dass das ausstrmende Gas durch auch in der weiteren Umgebung befindliche Zndquellen nicht gezndet werden kann. Druckgasflaschen drfen in Schulen nicht umgefllt werden. Schadensereignisse mit Druckgasbehltern (z. B. Zerknall) sind der zustndigen Behrde sowie der rtlicher Feuerwehr zu melden. Druckgasflaschen drfen zur Rckgabe nur mit Schutzkappe transportiert werden. Fr die Rckgabe der Druckgasflaschen gelten die Transportbestimmungen nach der Gefahrgutverordnung Strae und Eisenbahn (GGVSE). Druckgasflaschen, deren Prffrist abgelaufen ist, drfen nur entleert und mit der Deklaration: "Ungereinigtes leeres Gef Klasse 2 letzter Inhalt: (Druckgassorte angeben)" transportiert werden. Alle mit oxidierend wirkenden Gasen (z. B. Sauerstoff) in Berhrung kommenden Teile von Druckgasflaschen und ihrer Ausrstung (Armaturen, Manometern, Dichtungen usw.) mssen frei von l, Fett, Glycerin und anderen organischen Substanzen gehalten werden. Sie drfen auch nicht mit lhaltigen Putzlappen oder fettigen Fingern berhrt werden. Reste von Lsemitteln, die zum Entfetten verwendet werden, mssen entfernt werden, z. B. durch Abtrocknen lassen oder durch Abblasen mit lfreier Luft. Fr Sauerstoffgas drfen nur bauartzugelassene Druckminderer verwendet werden, die blau gekennzeichnet sind und die Aufschrift Sauerstoff! l- und fettfrei halten" tragen. Ventile von Druckgasflaschen fr entzndliche und brandfrdernde Gase sind vorsichtig zu ffnen. Druckgasflaschen, deren Ventile defekt sind oder sich nicht mehr von Hand ffnen lassen, sind auer Betrieb zu nehmen, entsprechend zu kennzeichnen und dem Fllbetrieb zuzustellen. Nach Gebrauch von Druckgasflaschen sind die Ventile zu schlieen. Entleerte Flaschen sollen einen Restberdruck enthalten, der bis zur Anlieferung an den Fllbetrieb erhalten bleibt. Bei offenem Ventil kann durch Temperatur- oder Luftdrucknderungen unkontrolliert Luft in die Flasche eindringen.

Information zum Umgang mit Kartuschen(brennern) gem. BG/GUV-Sr 2003


Der Umgang mit Kartuschen an Schulen erfolgt i.d.R. nur in Fllen, in denen keine stationren Gasanlagen zur Verfgung stehen. Wegen der zustzlichen Prfvorschriften sollte auf eine parallele Nutzung verzichtet werden. Festinstallierte Gasanlagen sind Kartuschenbrennern vorzuziehen. Kartuschenbrenner mit einem Rauminhalt der Druckgaskartusche von nicht mehr als 1 Liter drfen in Rumen unter Erdgleiche benutzt werden, wenn sie nach Gebrauch in Rumen ber Erdgleiche aufbewahrt werden. Werden Kartuschenbrenner in Schrnken aufbewahrt, mssen diese ffnungen in Bodennhe haben. Bei Kartuschenbrennern darf nur die Lehrerin/der Lehrer, die technische Assistentin oder der technische Assistent die Druckgaskartuschen auswechseln. Es drfen nur Kartuschenbrenner betrieben werden, bei denen ein unbeabsichtigtes Lsen der Druckgaskartuschen verhindert ist. Schlerinnen und Schler drfen im Unterricht nur mit maximal 8 Kartuschenbrennern in Einwegbehltern (Ventilkartuschen) arbeiten, bei denen ein Entnahmeventil eingesetzt ist. Einwegbehlter, die angestochen werden mssen und bei denen nach Entfernen des Entnahmeventils ungehindert Gas ausstrmen kann, drfen ihnen nicht ausgehndigt werden. Kartuschenbrenner mssen so betrieben werden, dass keine unzulssige Erwrmung der Druckgaskartuschen auftreten kann. Kartuschenbrenner drfen nur in solcher Gebrauchslage betrieben werden, dass das Flssiggas nicht auslaufen kann. Kartuschenbrenner mssen nach jeder Benutzung auf geschlossene Ventile und uerlich erkennbare Mngel geprft werden.

Kennzeichnung
Die Gefahrstoffbehltnisse mssen nach den Vorgaben der GefStoffV, 5, bzw. der DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 beschriftet sein. Die vorhandenen Gefe mssen nach der gltigen GefahrstoffV gekennzeichnet sein. Diese Anforderung gilt u. a. auch bei der Nachkennzeichnung alter Gebinde bzw. bei der Kennzeichnung selbst hergestellter Zubereitungen. Nur bei neu angeschafften Gebinden kann davon ausgegangen werden, dass die Kennzeichnung zutreffend ist. Altbestnde sind den Vorschriften entsprechend zu kennzeichnen. Das Etikett hat deshalb mindestens die folgenden Angaben zu enthalten: chemische Bezeichnung des Stoffes oder der Stoffe in der Zubereitung bei Zubereitungen ggf. Handelsname oder Bezeichnung Gefahrensymbole und dazugehrige Gefahrenbezeichnungen Hinweise auf besondere Gefahren (R-Stze) Sicherheitsratschlge (S-Stze) Name, Anschrift und Telefonnummern des Inverkehrbringers Inverkehrbringer knnen seit dem 20.01.2009 nach dem GHS-System kennzeichnen. Die Schule ist kein Inverkehrbringer. Nach dem GHS-System gekennzeichnete Gebinde mssen von der Schule nicht umgekennzeichnet werden. Eine berprfung sollte regelmig, mindestens aber einmal im Jahr erfolgen. Die dabei vorgefundenen, nicht mehr identifizierbaren, entbehrlichen oder verbotenen Gefahrstoffe sind ordnungsgem und sachgerecht zu entsorgen. Bei Standflaschen oder Standgefen fr den Handgebrauch kann auf den Namen des Herstellers oder Inverkehrbringers verzichtet werden. Um einen Fehlgebrauch zu verhindern, ist beispielsweise dafr zu sorgen, dass Gefahrstoffe, die sich im Arbeitsgang befinden, nicht verwechselt werden knnen. Lebensmittel fr Versuchszwecke mssen als solche gekennzeichnet sein, z. B. durch einen Aufkleber: Lebensmittel nur fr Experimente Nicht zum Verzehr geeignet

VI. Ttigkeiten mit Gefahrstoffen


Die allgemeine Betriebsanweisung

Die allgemeine Betriebsanweisung fr Lehrerinnen und Lehrer sowie ggf. technische Assistentinnen und Assistenten sind die DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 Unterricht in Schulen mit gefhrlichen Stoffen KMK-Richtlinie zur Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht betreffenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften des jeweiligen Landes Es empfiehlt sich daher, diese Regelwerke bzw. Vorschriften in einem Ordner gesammelt als sog. ALLGEMEINE BETRIEBSANWEISUNG in den Sammlungen bzw. Handbibliotheken jederzeit zugnglich aufzubewahren. Fr die Unterweisung ist die Schulleiterin oder der Schulleiter verantwortlich. Hier wird es gengen, wenn diese oder dieser die jeweiligen Fachgruppen auffordert, Ihrer Verpflichtung nachzukommen, die Inhalte dieser allgemeinen Betriebsanweisung jhrlich auf Fachkonferenzen zu besprechen. Eine berprfung kann anhand des Protokollvermerks erfolgen. Unabhngig von dieser Verfahrensweise erscheint es sinnvoll, auch fr bestimmte Arbeitspltze und Ttigkeiten an den Schulen spezifische Betriebsanweisungen zu erstellen.
Einige Beispiele werden im Folgenden angefhrt:

Ttigkeiten mit Holzstaub in Werkrumen, Ttigkeiten mit Fotochemikalien in Fotolabors, Ttigkeiten mit Klebstoffen in Kunstrumen, Herstellung von sauren und alkalischen Lsungen fr den Handgebrauch oder bei Vorbereitungen, Neutralisationen von Lsungen, Umfllen und Verwenden von (z.B. leicht entzndlichen) Lsemitteln, Umgang mit Glasapparaturen (z.B. mit Schliffverbindungen, mit erhhten Drucken, in Siedebereichen) Manahmen zur Vorbehandlung oder Zwischenlagerung fr die sptere Entsorgung oder Wiederverwendung von Gefahrstoffen Umfllen, Entfernen, Aufbewahren, Entsorgen von Tonern fr Druck- und Kopiergerte

Auf der CD mitgeliefert und bereits in der Datenbank implementiert werden Betriebsanweisungen fr Gefahrstoffgruppen sowie fr bestimmte Ttigkeiten und Personen. Zustzlich kann es sinnvoll und hilfreich sein, sich fr einzelne Gefahrstoffe der Hinweise in stoffbezogenen Betriebsanweisungen zu bedienen - auch wenn dies nicht ausdrcklich verpflichtend vorgeschrieben ist. Die Datenbank stellt Datenbltter mit Hinweisen zur Ersten Hilfe bei Unfllen zur Verfgung, die in Anlehnung an die TRGS 555 als stoffbezogene Betriebsanweisungen genutzt werden knnen. Sie liegen im DIN A 4 - Format vor und knnen ausgedruckt werden. Zur Erstellung eigener oder weiterer Betriebsanweisungen kann man sich der Angebote der BG Chemie und/oder verschiedener Verlage bedienen, die Programme oder Vordrucke bereithalten. Exemplarisch genannt seien: BG Chemie: Betriebsanweisungen fr den Umgang mit Gefahrstoffen Merkblatt A 010 12/99 BGI 566 Universum Verlag BESIMA Betriebsanweisungen sicher managen

Ttigkeitsbeschrnkungen
Stand: 2010 Die Ttigkeits- (frher Umgangs-)beschrnkungen zu Gefahrstoffen werden grundstzlich in der GefStoffV bzw. dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG), 22, der VO zum Schutz der Mtter am Arbeitsplatz (Mutterschutzverordnung, MSchVO) geregelt und werden in den KMK-Empfehlungen Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht (RiSU), den DGUV-Regel BG/GUV-SR 2003 Unterricht in Schulen mit gefhrlichen Stoffen sowie ggf. in ergnzenden landesspezifischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften ausgefhrt. Die BG/GUV-SR 2003 wurde komplett berarbeitet und steht seit Oktober in einer Online-Fassung zur Verfgung. D-GISS hat diese Fassung bereits eingearbeitet. Fr die RiSU stehen die erforderlichen Anpassungen noch aus. Die berarbeitung hat 2010 begonnen. Die EG-Richtlinie 67/548/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften fr die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefhrlicher Stoffe an den technischen Fortschritt wurden angepasst bis zur 31. Anpassung. Diese Richtlinien werden nicht mehr wie bisher als Bekanntmachung des BMA, sondern durch eine entsprechende Formulierung im 4a der GefStoffV in nationales Recht umgesetzt. Vor allen Ttigkeiten mit Gefahrstoffen ist eine Gefhrdungsbeurteilung1 entsprechend den zu treffenden Schutzmanahmen der GefStoffV durchzufhren. Die BG/GUV-SR 2003 hat hierzu ein entsprechendes Manahmenkonzept2 erstellt. Bei Ttigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverndernden und reproduktionstoxischen Stoffen ist zu beachten, dass nicht nur die EU-Legaleinstufung entsprechend den jeweils aktualisierten EURichtlinien zu bercksichtigen ist, sondern auch die nationale Bewertung, siehe TRGS 905, anzuwenden ist. (Die jeweilige Einstufung wurde bei den Ttigkeitsbeschrnkungen in der Gefahrstofftabelle bercksichtigt. Die R-Stze sind jeweils auf der Basis der Legaleinstufung zugeordnet.) Mit krebserzeugenden, erbgutverndernden und reproduktionstoxischen Stoffen der Kategorien 1 und 2 sind Ttigkeiten fr Schlerinnen und Schler grundstzlich verboten. Fr krebserzeugende und erbgutverndernde Stoffe der Kategorien 1 gibt es neuerdings auch ein Ttigkeitsverbot fr Lehrkrfte vor! Eine Ausnahme bzgl. der Kategorie 2 fr Lehrerinnen und Lehrer bilden die in der BG/GUV-SR 2003 aufgelisteten Gefahrstoffe dieser Klassifizierung, die unter bestimmten Voraussetzungen (Einhaltung der jeweils notwendigen Schutzmanahmen) fr diese zugelassen sind. Eine besondere Ersatzstoff-/Substitutionsprfung ist durch die GefStoffV bzw. der TRGS 600 auch vor Ttigkeiten mit diesen Stoffen vorgeschrieben. Grundstzlich muss die Exposition ausgeschlossen bzw. die Auslseschwelle unterschritten sein. Auch Ttigkeiten mit sehr giftigen Stoffen sind fr Schlerinnen und Schler verboten. Fr die Lehrenden, muss die Auslseschwelle unterschritten und bei Schwangeren und Stillenden die Exposition ausgeschlossen sein. Schlerinnen und Schler bis zur Jahrgangsstufe 4 drfen nur Ttigkeiten mit geringer Gefhrdung ausben. Sie sind in der Tabelle zu den Ttigkeitsbeschrnkungen erfasst. Die bertragung der Regelungen der MSchVO auf die Schule bedeutet, dass gebrfhige, schwangere oder stillende Frauen mit allen Gefahrstoffen ttigen drfen, wenn durch die Einhaltung der besonderen Schutzmanahmen eine Exposition ausgeschlossen ist.
Gem 7 GefStoffV hat die Schulleiterin oder der Schulleiter zunchst festzustellen, ob die Beschftigten (Lehrkrfte, Schlerinnen und Schler) Ttigkeiten mit Gefahrstoffen durchfhren oder ob Gefahrstoffe bei diesen Ttigkeiten entstehen oder freigesetzt werden. Ist dies der Fall, so hat sie/er dafr zu sorgen, dass alle hiervon ausgehenden Gefhrdungen fr die Gesundheit und Sicherheit der Beschftigten beurteilt werden. Die Gefhrdungsbeurteilung darf nur von fachkundigen Personen durchgefhrt werden. Fachkundige sind Lehrkrfte, die aufgrund ihrer Aus- oder Weiterbildung ausreichende Kenntnisse ber Gefahrstoffe und Versuchsablufe haben. Darber hinaus mssen sie mit den Inhalten dieser Regel vertraut sein. Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann bei der Festlegung der zu treffenden Manahmen eine Gefhrdungsbeurteilung bernehmen, die der Hersteller oder Inverkehrbringer von Stoffen oder Zubereitungen mitgeliefert hat, sofern die Ttigkeit entsprechend den dort gemachten Angaben und Festlegungen durchgefhrt wird. Die Schulleiterin oder der Schulleiter darf eine Ttigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefhrdungsbeurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmanahmen getroffen wurden. Die Gefhrdungsbeurteilung ist zu dokumentieren 2 S. Anhang
1

In der BG/GUV-SR 2004 wurden seit 2009 neu Kategorien fr die Ttigkeitsbeschrnkungen gebildet und entsprechende Krzel zugeordnet. Die jeweiligen Spalten EXP in den GISS-Tabellen wurden entsprechend aktualisiert. Es gelten die folgenden Kurzbezeichnungen der BG/GUV-SR 2004: + oL -S -S 4. Klasse -S 9. Klasse -w ESP Schler- und Lehrerexperimente sind mit diesen Stoffen ohne Einschrnkungen erlaubt Generelles Ttigkeitsverbot an Schulen Ttigkeitsbeschrnkungen fr Lehrerinnen und Lehrer Ttigkeitsverbot fr Schlerinnen und Schler Ttigkeitsbeschrnkungen fr Schlerinnen und Schler bis einschlielich Jahrgangsstufe 4 Ttigkeitsbeschrnkungen fr Schlerinnen und Schler bis einschl. Jahrgangsstufe 93 Ttigkeitsbeschrnkungen fr gebrfhige Frauen, werdende oder stillende Mtter Besondere Ersatzstoffprfung (Stoffe mit KMR, T+, T, E und C mit R 35) erforderlich Experimente, die von Schlerinnen und Schlern durchgefhrt werden drfen

Schler-Experimente:

Fr die Ermittlungspflicht erfolgen weiter unten zustzliche Informationen zu den Vorschriften und ein geeignetes Formblatt, das benutzt werden kann.

Tabelle 1:
Relevante Gefahrstoffe, mit denen aufgrund von Vorschriften in der Schule keine Ttigkeiten mehr verrichtet werden drfen.
Stoffe/Stoffgruppen/Verfahren 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Asbest 2-Naphthylamin, 4-Aminobiphenyl, Benzidin, 4-Nitrobiphenyl Arsen und seine Verbindungen Benzol Antifoulingfarben Bleicarbonate, Bleisulfate Quecksilber und seine Verbindungen Zinnorganische Verbindungen Di--oxo-di-n-butylstanniohydroxy-boran Dekorationsgegenstnde mit flssigen gefhrlichen Stoffen oder Zubereitungen Aliphatische Chlorkohlenwasserstoffe Bemerkungen an Schulen grundstzlich verboten an Schulen nicht vorkommend Herstellungs- und Verwendungsverbote beziehen sich auf bestimmte gewerbliche Produkte, z.B. Schdlingsbekmpfungsmittel. K1-Gefahrstoff: In Schulen nicht mehr gestattet in Schulen nicht vorkommend Farben mit Bleikarbonat, Bleihydrokarbonat oder Bleisulfaten drfen an Schulen nicht verwendet werden. Herstellungs- und Verwendungsverbote beziehen sich auf bestimmte gewerbliche Produkte, z.B. zur Wasseraufbereitung oder zum Schutz von Holz. Zinnorganische Verbindungen drfen nicht zur Wasseraufbereitung verwendet werden. an Schulen nicht vorkommend Dekorationsgegenstnde mit flssigen Gefahrstoffen drfen nicht hergestellt werden. Tetrachlorkohlenstoff, 1,1,2,2-Tetrachlorethan, 1,1,1,2-Tetrachlorethan und Pentachlorethan an Schulen nur zu Analysezwecken. Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht fhren, drfen in Schulen nicht verwendet werden, z. B. teil- oder vollhalogenierte aliphatische (C1 bis C3) Fluorchlorkohlenwasserstoffe, Halone (wie Trifluorbrommethan), Tetrachlorkohlenstoff, 1,1,1-Trichlorethan, teilhalogenierte aliphatische (C1 bis C3) Fluorbromkohlenwasserstoffe (wie Monofluordibrommethan), Chlorbrommethan, Brommethan (siehe EG-Verordnung 1005/2009). 12 13 14 Pentachlorphenol und seine Verbindungen Teerle Polychlorierte Biphenyle, polychlorierte Terphenyle Pentachlorphenol und seine Salze drfen an Schulen grundstzlich nur zur Analytik verwendet werden. Teerle drfen nicht als Holzschutzmittel verwendet werden. Herstellungs- und Verwendungsverbot bezieht sich insbesondere auf die Verwendung als Isolierflssigkeit in Transformatoren.

Dieses Krzel wird zuknftig verwendet fr die Ttigkeitsbeschrnkung bei entzndlichen/entzndbaren Flssigkeiten, fr die Ttigkeiten von Schlerinnen und Schlern erst ab der Jahrgangsstufe 10 zulssig sind.

15 16 17 18

Vinylchlorid Starke-Sure-Verfahren zur Herstellung von Isopropanol Cadmium und seine Verbindungen Monomethyltetrachlordiphenylmethan, Monomethyldichlorphenylmethan, Monomethyldibromdiphenylmethan Khlschmierstoffe 1,1,1-Trichlor-2,2-bis(4-chlorphenyl)ethan Hexachlorethan Biopersistente Fasern

Herstellungs- und Verwendungsverbot bezieht sich auf Erzeugnisse, die Vinylchlorid als Treibgas enthalten. fr Schulen nicht relevant Cadmium und seine Verbindungen drfen nicht zum Einfrben und als Stabilisierungsmittel von bestimmten Kunststoffen verwendet werden. fr Schulen nicht relevant

19 20 21 22

Khlschmierstoffe mit nitrosierenden Agenzien (N-Nitrosamine und deren Ausgangsverbindungen) drfen nicht verwendet werden. DDT darf nicht hergestellt und verwendet werden. Hexachlorethan darf zur Herstellung oder Verarbeitung von Nichteisenmetallen nicht verwendet werden. Mineralfaserhaltige Gefahrstoffe drfen nicht zu Wrme- und Schalldmmung im Hochbau einschlielich technischer Isolierungen hergestellt und verwendet werden: 1. 2. Knstliche Mineralfasern (knstlich hergestellte ungerichtete glasige (Silikat-)Fasern Zubereitungen und Erzeugnisse, die knstliche Mineralfasern mit einem Massengehalt von insgesamt mehr als 0,1 % enthalten.

1 2

Pikrinsure Phosphor, wei

Aufbewahrungsverbot Aufbewahrungsverbot

Diejenigen krebserzeugenden Gefahrstoffe der Kategorie 2 (GefStoffV oder TRGS 905), die entsprechend der Tabelle 2 in der DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 im Unterricht nur von Lehrerinnen und Lehrern in Demonstrationsexperimenten und nur nach einer im Einzelfall nachzuweisenden ERSATZSTOFFPRFUNG eingesetzt werden drfen, sind in der folgenden Liste aufgefhrt. Grundstzlich sind bei den Ttigkeiten geeignete Schutzmanahmen (geringste Mengen, ggf. Schutzhandschuhe und Abzug, falls die Mglichkeit der Freisetzung besteht) zu treffen. Schwangere oder stillende Lehrerinnen drfen nicht exponiert werden. Die Auslseschwelle muss unterschritten sein.

TABELLE 2
Bezeichnung
Acrylnitril Beryllium als Metall Cadmium Cadmiumsulfat Chrom(VI)Verbindungen, lsl.4 Cobaltchlorid, Cobaltnitrat 1,2-Dibromethan 1,2-Dichlorethan Dinitrotoluole (Isomerengemische) Erdldestillate (Erdlextrakte) und deren Rckstnde Hydrazin als Hydrazinhydrat Kaliumbromat 2-Nitronaphthalin 2-Nitrotoluol Phenolphthalein Thioacetamid o-Toluidin Trichlormethan

Einstufung
K2 K2 R49 K2 R49 K2 R49 K2 R49 K2 R49 K2 K2 K2 H S S H H S

Bemerkung
Nur als Edukt zur Polymerisation verwenden Staubbildung vermeiden Staub- und Aerosolbildung vermeiden Nur als Fllungsreagens in der Analytik verwenden Staub- und Aerosolbildung vermeiden Staub- und Aerosolbildung vermeiden Nur als Fllungsreagens in der Analytik einsetzen. Nur als Edukt zur Herstellung von Ethen und als Reaktionsprodukt erlaubt. Nur als Edukt zur Herstellung von Ethen und als Reaktionsprodukt erlaubt. Reaktionsprodukte aus der Nitrierung von Toluol - als Ersatzstoff fr Benzol; als Vergleichssubstanz fr Dnnschichtchromatographie. Erdldestillation, Untersuchung von Kohlenwasserstoffen (Flammprobe, ungesttigte Kohlenwasserstoffe, GC).

K2

K2 K2 K2 K2 K2 K2 K2 K2

H, S H, S

Nur zur Verwendung in der Brennstoffzelle erlaubt. Nur zur Verwendung als Malsung in der Analytik erlaubt. Als Produkt bei der Nitrierung von Naphthalin erlaubt als Ersatzstoff fr Benzol Als Vergleichssubstanz fr Dnnschichtchromatographie einsetzbar.

Als Produkt bei der Nitrierung von Toluol erlaubt Als Vergleichssubstanz fr Dnnschichtchromatographie einsetzbar.

Als Produkt und fr die Herstellung von Indikatorlsungen erlaubt.


In der Analytik erlaubt. H H Nur zur Verwendung in der Analytik, z. B. zur photometrischen Bestimmung von Glucose erlaubt. Als Reagens, z.B. in der Friedel-Crafts-Reaktion erlaubt.

Ottokraftstoff Wenn kein Ersatzstoff mglich ist, z. B. fr den Betrieb von Verbrennungsmotoren, sind Ttigkeiten mit Ottokraftstoff erlaubt. Ein Hautkontakt ist unbedingt zu vermeiden. Quarzstaub Quarzhaltiger Staub ist nach TRGS 906 als krebserzeugend eingestuft. Die Bearbeitung von quarzhaltigen mineralischen Werkstoffen wie Sandstein oder Granit ist unter Beachtung folgender Manahmen erlaubt: - regelmige Nassreinigung der Gerte und Rume, - nur nass schleifen oder schneiden, - fr gute Lftung sorgen.

Der "Vulkanversuch" mit Ammoniumdichromat ist untersagt (Bildung von Chrom(III)-chromat).

Ttigkeiten mit Azofarbstoffen in der Schule: Die in der Schule verwendeten Azofarbstoffe (z. B. Methylorange, Methylrot) werden durch chemische Reduktionsmittel bzw. im Krper durch Darmbakterien und Azoreduktasen der Leber reduktiv in nicht krebserzeugende Amine gespalten. Ttigkeiten mit ihnen sind daher in der Schule zulssig.

Bei einzelnen Experimenten knnen krebserzeugende und erbgutverndernde Gefahrstoffe in geringen Mengen entstehen. Falls kleinstmgliche Anstze gewhlt werden und alle Schutzmanahmen eingehalten werden, drfen die folgenden Experimente von Lehrenden und von Schlerinnen und Schlern durchgefhrt werden.
Experiment Nachweis der Ethen-Doppelbindung mit Bromwasser: 1%< w < 5% Brennprobe von Polyacrylnitril Reaktion von Ethanol und Schwefelsure Kohle-Pyrolyse Pyrolyse organischer Stoffe Untersuchung von Autoabgasen Krebserzeugender / erbgutverndernder Stoff 1,2-Dibromethan Acrylnitril Diethylsulfat (Nebenprodukt) Braun- bzw. Steinkohleteer (Benzo[a]pyren als Bezugssubstanz) Pyrolyseprodukte aus organischem Material Dieselmotor-Emissionen K2 M2 K2 M2 K2 K2 Einstufung K2 K2 Zustzliche Gefahren H H

Ermittlungspflicht Formblatt Ermittlungs-/Substitutionspflicht / Gefhrdungsbeurteilung / Manahmenkonzept (GefStoffV, TRGS 600 )


[Bitte beachten Sie die Formularvorlagen in D-GISS]

fr Gefahrstoffe, insbesondere krebserzeugende und erbgutverndernde, fr die Ttigkeiten fr Lehrkrfte zugelassen sind5
Gem. GefStoffV ist in den Schulen im Einzelfall zu prfen, ob Gefahrstoffe oder ihre Zubereitungen durch weniger gefhrliche Stoffe mit geringerem Risiko fr Gesundheit und Umwelt ersetzt werden knnen. Die GefStoffV fordert im 11 zustzliche Ermittlungspflichten, Vorsorge- und Schutzmanahmen bei Ttigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen.
(Siehe hierzu die Ausfhrungen zum Grenzwertkonzept und seine bertragung auf die Schulen im D-GISS-Handbuch.)

Ergnzende Schutzmanahmen bei Ttigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverndernden und fruchtbarkeitsgefhrdenden Gefahrstoffen (1) Die nachfolgenden Abstze 2 bis 4 gelten nicht, wenn 1. 2. ein Arbeitsplatzgrenzwert vom Ausschuss fr Gefahrstoffe festgelegt und vom Bundesministerium fr Wirtschaft und Arbeit bekannt gegeben wurde und dieser eingehalten wird oder Ttigkeiten entsprechend eines vom Ausschuss fr Gefahrstoffe ermittelten und vom Bundesministerium fr Wirtschaft und Arbeit verffentlichten verfahrens- und stoffspezifischen Kriteriums durchgefhrt werden.

Die Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwerts ist in der Gefhrdungsbeurteilung zu dokumentieren. 10 Abs. 2 Satz 5 findet keine Anwendung. (2) In den Fllen, in denen Ttigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverndernden oder fruchtbarkeitsgefhrdenden Gefahrstoffen der Kategorie 1 oder 2 durchgefhrt werden, hat der Arbeitgeber die folgenden Manahmen durchzufhren: 1. 2. Messungen dieser Stoffe, insbesondere zur frhzeitigen Ermittlung erhhter Expositionen infolge eines unvorhersehbaren Ereignisses oder eines Unfalles, Abgrenzung der Gefahrenbereiche und Anbringung von Warn- und Sicherheitszeichen, einschlielich des Zeichens Rauchen verboten", in Bereichen, in denen Beschftigte diesen Gefahrstoffen ausgesetzt sind oder ausgesetzt sein knnen.

(3) Bei bestimmten Ttigkeiten, insbesondere bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten, bei denen die Mglichkeit einer betrchtlichen Erhhung der Exposition der Beschftigten durch krebserzeugende, erbgutverndernde oder fruchtbarkeitsgefhrdende Gefahrstoffe der Kategorie 1 oder 2 vorherzusehen ist und bei denen jede Mglichkeit weiterer technischer Schutzmanahmen zur Begrenzung dieser Exposition bereits ausgeschpft wurde, fhrt der Arbeitgeber nach Konsultierung der Beschftigten oder ihrer Vertreter in dem Unternehmen oder Betrieb die erforderlichen Manahmen durch, um die Dauer der Exposition der Beschftigten soweit wie mglich zu verkrzen und den Schutz der Beschftigten whrend dieser Ttigkeiten zu gewhrleisten. In den Fllen des Satzes 1 hat der Arbeitgeber den betreffenden Beschftigten Schutzkleidung und Atemschutzgerte zur Verfgung zu stellen, die sie whrend der gesamten Dauer der erhhten Exposition tragen mssen. Dies darf nur von begrenzter Dauer sein und ist fr jeden Beschftigten auf das unbedingt erforderliche Mindestma zu beschrnken. (4) In Arbeitsbereiche, in denen Ttigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverndernden oder fruchtbarkeitsgefhrdenden Stoffen der Kategorie 1 oder 2 durchgefhrt werden, darf dort abgesaugte Luft nicht zurckgefhrt werden. Abweichend von Satz 1 darf die in einem Arbeitsbereich abgesaugte Luft dorthin zurckgefhrt werden, wenn sie unter Anwendung behrdlicher oder berufsgenossenschaftlich anerkannter Verfahren oder Gerte ausreichend von solchen Stoffen gereinigt ist. Die Luft muss dann so gefhrt oder gereinigt werden, dass krebserzeugende, erbgutverndernde oder fruchtbarkeitsgefhrdende Stoffe nicht in die Atemluft anderer Beschftigten gelangen. Fr Schlerinnen und Schler sind Ttigkeiten mit den o.g. Stoffen nicht erlaubt. Somit sind solche Ttigkeiten hier nicht gegeben. Bei Lehrerinnen und Lehrern lassen sich diese Ttigkeiten anhand der Namens- und Datumsangaben in der untenstehenden Tabelle feststellen. Insbesondere im Falle der krebserzeugenden und erbgutverndernden Gefahrstoffe bedeutet der zumutbare Ersatz eine gleichzeitige Verpflichtung.

Bitte beachten: Ttigkeiten mit krebserzeugenden und erbgutverndernden Gefahrstoffen der Kategorie 1 sind an Schulen ausnahmslos verboten.

D-GISS - Formblatt ERMITTLUNGS-/SUBSTITUTIONSPFLICHT


gilt gleichzeitig als Nachweis von regelmig wiederkehrenden Ttigkeiten bei Ttigkeiten mit krebserzeugenden und erbgutverndernden Gefahrstoffen Gefahrstoff KB T, N Versuch Nylonseiltrick Ergebnis der Prfung auf Ersatzstoffe Heptan Schutzmanahmen KB F, Xn, N Datum der Prfung 12.12.96 Name der Lehrkr.
Muster termann

Bspl. Tetrachlormethan
mit R 40

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30

Besondere Gefhrdungen bei Ttigkeiten mit Gefahrstoffen Die aktuellen und die frheren Kategorien der Einstufung
Krebserzeugend (EU/GefStoff K) Die so gekennzeichneten Stoffe sind in der TRGS 905 - Verzeichnis der krebserzeugenden, erbgutverndernden oder fortpflanzungsgefhrdenden Stoffe - unter der Bezeichnung K zusammengefasst.
Kategorie 1 Der Stoff ist beim Menschen bekanntermaen krebserzeugend. Es sind hinreichende Anhaltspunkte fr einen Kausalzusammenhang zwischen der Exposition eines Menschen gegenber dem Stoff und der Entstehung von Krebs vorhanden. Kategorie 2 Der Stoff wird als krebserzeugend fr den Menschen angesehen. Es bestehen hinreichende Anhaltspunkte zu der begrndeten Annahme, dass die Exposition eines Menschen gegenber dem Stoff Krebs erzeugen kann. Diese Annahme beruht im allgemeinen auf folgendem: geeignete Langzeit-Tierversuche sonstige relevante Informationen Kategorie 3 Der Stoff gibt wegen mglicher krebserzeugender Wirkung Anlass zur Besorgnis. Es liegen jedoch keine gengenden Informationen ber ihn fr eine befriedigende Beurteilung vor. Aus geeigneten Tierversuchen liegen einige Anhaltspunkte vor, die jedoch nicht ausreichen, um den Stoff in die Kategorie 2 einzustufen.

Krebserzeugend DFG
Kategorie IIIA1 Eindeutig als krebserzeugend ausgewiesener Arbeitsstoff. Er vermag beim Menschen erfahrungsgem bsartige Geschwulste zu verursachen. Kategorie IIIA2 Eindeutig im Tierversuch als krebserzeugend ausgewiesener Arbeitsstoff. Die Kommission ist der Auffassung, dass die Versuchsbedingungen denen der mglichen Exponierung fr den Menschen am Arbeitsplatz vergleichbar sind bzw. aus denen Vergleichbarkeit abgeleitet werden kann. Kategorie IIIB Stoffe mit begrndetem Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial.

Erbgutverndernd EU M Die so gekennzeichneten Stoffe sind in der TRGS 905 - Verzeichnis der krebserzeugenden, erbgutverndernden oder fortpflanzungsgefhrdenden Stoffe - unter der Bezeichnung M aufgefhrt.
Kategorie M1 Der Stoff wirkt auf den Menschen bekanntermaen erbgutverndernd. Es sind hinreichende Anhaltspunkte fr einen Kausalzusammenhang zwischen der Exposition eines Menschen gegenber dem Stoff und vererbbaren Schden vorhanden. Kategorie M2 Der Stoff sollte als erbgutverndernd fr den Menschen angesehen werden.

Es bestehen hinreichende Anhaltspunkte zu der begrndeten Annahme, dass die Exposition eines Menschen gegenber dem Stoff zu vererbbaren Schden fhren kann. Diese Annahme beruht im allgemeinen auf folgendem: geeignete Tierversuche sonstige relevante Informationen Kategorie M3 Der Stoff gibt wegen mglicher erbgutverndernder Wirkung auf den Menschen zu Besorgnis Anlass. Aus geeigneten Mutagenittsversuchen liegen einige Anhaltspunkte vor, die jedoch nicht ausreichen, um den Stoff in Kategorie 2 einzustufen.

Erbgutverndernd DFG E
Kategorie E1 Fr diesen Stoff ist beim Menschen eine erbgutverndernde Wirkung nachgewiesen worden. Kategorie E2 Fr diesen Stoff wurde im Tierversuch mit Sugern eine erbgutverndernde Wirkung nachgewiesen. Kategorie E3 Fr diesen Stoff wurde eine Schdigung des genetischen Materials der Keimzelle beim Menschen oder im Tierversuch nachgewiesen.

Fortpflanzungsgefhrdend (Reproduktionstoxisch) EU RF Beeintrchtigung der Fortpflanzungsfhigkeit (Fruchtbarkeit) RE Fruchtschdigend (entwicklungsschdigend) Die so gekennzeichneten Stoffe sind in der TRGS 905 - Verzeichnis der krebserzeugenden, erbgutverndernden oder fortpflanzungsgefhrdenden Stoffe - unter den genannten Bezeichnungen aufgefhrt.
Kategorie RF 1 Der Stoff beeintrchtigt beim Menschen bekanntermaen die Fortpflanzungsfhigkeit (Fruchtbarkeit). Kategorie RE 1 Der Stoff wirkt beim Menschen bekanntermaen fruchtschdigend (entwicklungsschdigend). Kategorie RF 2 Der Stoff sollte als beeintrchtigend fr die Fortpflanzungsfhigkeit (Fruchtbarkeit) angesehen werden. Kategorie RE 2 Der Stoff sollte als fruchtschdigend (entwicklungsschdigend) fr den Menschen angesehen werden. Kategorie RF 3 Der Stoff gibt wegen mglicher Beeintrchtigung der Fortpflanzungsfhigkeit (Fruchtbarkeit) Anlass zur Besorgnis. Kategorie RE 3 Der Stoff gibt wegen mglicher fruchtschdigender (entwicklungsschdigender) Wirkung Anlass zur Besorgnis.

Fortpflanzungsgefhrdend (Reproduktionstoxisch) DFG F


Kategorie A

Das Risiko der Fruchtschdigung ist sicher nachgewiesen worden. Kategorie B Nach dem vorliegenden Informationsmaterial muss ein Risiko der Fruchtschdigung als wahrscheinlich unterstellt werden.

Andere gesundheitliche Gefhrdungen


H Gefahr der Hautresorption Diese Eigenschaft von Stoffen, die die uere Haut leicht zu durchdringen vermgen, kann bei vielen Gefahrstoffen in der Praxis eine grere Vergiftungsgefahr bedeuten als die Einatmung. Durch z.B. Anilin, Nitrobenzol, Ethylenglykolnitrat, Phenole, bestimmte Pestizide u.a. knnen lebensgefhrliche Vergiftungen, hufig ohne Warnsymptome, entstehen. Bei Ttigkeiten mit ihnen ist daher besondere Sauberkeit von Haut, Haaren und Kleidung fr den Gesundheitsschutz besonders wichtig. Das H weist nicht auf eine eventuelle Hautreizungsgefahr hin. S Gefahr der Sensibilisierung (Allergisierung) Allergische Erscheinungen knnen nach Sensibilisierung z.B. der Haut oder der Atemwege je nach persnlicher Disposition unterschiedlich schnell und stark durch Stoffe verschiedener Art ausgelst werden. Auch die Einhaltung des MAK-Wertes gibt hier keine Sicherheit gegen das Auftreten derartiger Reaktionen. Solche Gefahrstoffe, die hufiger als gewhnlich Sensibilisierungen zeigen, sind durch ein S gekennzeichnet.

Die Technischen Regeln fr Gefahrstoffe und ihre Bedeutung fr die Schulen


Technische Regeln fr Gefahrstoffe (TRGS) des BMWA/BMAS sind notwendig, um fr die groe Zahl von Gefahrstoffen Daten bereitzuhalten, die die Ttigkeiten mit ihnen ggf. arbeitsplatz- oder anwendungsspezifisch regeln. Sie geben den Stand der sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen, hygienischen sowie arbeitswissenschaftlichen Anforderungen an Gefahrstoffe hinsichtlich Inverkehrbringen und Ttigkeiten wieder. Sie enthalten Begriffsbestimmungen fr die GefStoffV. Fr die Schulen sind im Wesentlichen von Bedeutung: TRGS 101, 201, 400, 401, 500, 553, 554, 555, 614, 900, 901, 903, 905, 906 und 907. Eine TRGS fr Schulen wurde nicht mehr erlassen. Inhaltlich ist an ihre Stelle die DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 getreten, die durch die Fachgruppe Bildungswesen der DGUV in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gefahrstoffe der DGUV erstellt wurden. Die DGUV Regel 2003 dient als Grundlage fr die Beurteilungen der Trger der gesetzlichen Unfallversicherungen gegenber den jeweiligen Schultrgern und werden bzw. wurden in die Verwaltungsvorschriften der Lnder fr die Lehrerinnen und Lehrer bzw. Schlerinnen und Schler bernommen. Die Bedeutung von Grenzwerten fr einzelne Gefahrstoffe am Arbeitsplatz Schule erfolgt nach dem neuen Grenzwertkonzept der TRGS 900 und der Definition fr die Auslseschwelle in der TRGS 101. Die Formulierungen des Gesetzgebers wurden fr die Schulen in der DGUV Regel 2003 bzw. den Richtlinien zur Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht der KMK interpretiert. Die Auslseschwelle ist die Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz oder die Konzentration seines Umwandlungsproduktes im Krper. Wird der Arbeitsplatzgrenzwert berschritten, sind zustzliche Manahmen notwendig, um eine Reduzierung zu erreichen. Als berschritten gilt die Auslseschwelle auch, wenn Verfahren angewendet werden, bei denen grundstzlich zustzliche Manahmen erforderlich sind, oder wenn ein unmittelbarer Hautkontakt besteht. Dies bedeutet z. B., dass bei allen hautresorptiven Stoffen die Benutzung von geeigneten Schutzhandschuhen zwingend ist. Im Folgenden werden hierzu weitere Informationen (in teilweiser Anlehnung an PFLAUMENBAUM/BLOME a.a.O.) wiedergegeben. Die neue ab 1.1.2005 gltige GefStoffV kennt den Arbeitsplatzgrenzwert: Der Arbeitsplatzgrenzwert" ist der Grenzwert fr die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum. Er gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schdliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind.

Grenzwert-Konzept der neuen TRGS 900 (zitiert)


1 Begriffsbestimmungen und Erluterungen (1) Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)6 ist der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) der Grenzwert fr die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz in Bezug auf einen gegebenen Referenzzeitraum. Er gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schdliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind ( 3 Abs. 6 GefStoffV). (2) Arbeitsplatzgrenzwerte sind Schichtmittelwerte bei in der Regel tglich achtstndiger Exposition an 5 Tagen pro Woche whrend der Lebensarbeitszeit. Expositionsspitzen whrend einer Schicht werden entsprechend Nummer 2.3 mit Kurzzeitwerten beurteilt. (3) Die Konzentration (C) eines Stoffes in der Luft ist die in der Einheit des Luftvolumens befindliche Menge dieses Stoffes. Sie wird angegeben als Masse pro Volumeneinheit oder bei Gasen und Dmpfen auch als Volumen pro Volumeneinheit. Fr die Arbeitsbereichsanalyse ist der Massenwert als Bezugswert heranzuziehen. Die zugehrigen Einheiten sind mg/m3 und ml/m3 (ppm). Die Umrechnung geschieht gem Molvolumen in l C (ml/m3) = --------------------- C (mg/m3) . Molmasse in g In dieser TRGS wird das Molvolumen auf eine Temperatur von 20C und einen Druck von 101,3 kPa bezogen und betrgt dann 24,1 Liter. Die Konzentration fr Schwebstoffe wird in mg/m3 fr die am Arbeitsplatz herrschenden Betriebsbedingungen angegeben. (4) Zu den Schwebstoffen gehren Staub, Rauch und Nebel. Staub ist eine disperse Verteilung fester Stoffe in Luft, entstanden durch mechanische Prozesse oder durch Aufwirbelung. Rauch ist eine disperse Verteilung fester Stoffe in Luft, entstanden durch thermische und/oder durch chemische Prozesse. Nebel ist eine disperse Verteilung flssiger Stoffe in Luft, entstanden durch Kondensation oder durch Dispersion. (5) Zur Beurteilung der Gesundheitsgefahren durch Schwebstoffe sind nicht nur die spezielle gefhrliche Wirkung der einzelnen Stoffe, die Konzentration und die Expositionszeit, sondern auch die Partikelgestalt zu bercksichtigen. (6) Von den gesamten im Atembereich eines Beschftigten vorhandenen Schwebstoffen wird lediglich ein Teil eingeatmet. Er wird als einatembarer Anteil bezeichnet7 und messtechnisch als einatembare Fraktion erfasst8. Arbeitsplatzgrenzwerte, die sich auf diese Fraktion beziehen, sind in der Grenzwerteliste mit einem nachgestellten E gekennzeichnet. Der alveolengngige Anteil2 des einatembaren Anteils wird messtechnisch als alveolengngige Fraktion erfat3. Arbeitsplatzgrenzwerte, die sich auf diese Fraktion beziehen, sind in der Grenzwerteliste mit einem nachgestellten A gekennzeichnet. Bei Stuben und Rauchen ist in Abhngigkeit vom Arbeitsplatzgrenzwert die einatembare bzw. alveolengngige Fraktion heranzuziehen. Bei Nebeln ist die einatembare Fraktion zu messen.

2 Anwendung von Arbeitsplatzgrenzwerten und Erluterungen 2.1 Allgemeines Das Einhalten der Arbeitsplatzgrenzwerte dient dem Schutz der Gesundheit von Beschftigten vor einer Gefhrdung durch das Einatmen von Stoffen. Die Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwertes entbindet nicht von den sonstigen Regelungen der GefStoffV. 2.2 berwachung von Arbeitsplatzgrenzwerten (1) Die Ermittlung und Beurteilung der Konzentrationen gefhrlicher Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen erfolgt nach der TRGS 4029. (2) Fr die Bewertung von Stoffgemischen in der Luft am Arbeitsplatz ist die TRGS 40310 anzuwenden. Sie ist nicht anzuwenden, sofern fr definierte Stoffgemische Grenzwerte aufgestellt sind. 2.3 Kurzzeitwerte und berschreitungsfaktoren (1) An Arbeitspltzen kann die Konzentration der Stoffe in der Atemluft erheblichen Schwankungen unterworfen sein. Die Abweichung vom Schichtmittelwert nach oben bedarf bei vielen Stoffen der Begrenzung, um Gesundheitsschden zu verhten. (2) Kurzzeitwerte ergnzen die Arbeitsplatzgrenzwerte, indem sie die Konzentrationsschwankungen um den Schichtmittelwert nach oben hin sowie in ihrer Dauer und Hufigkeit beschrnken. Die maximale Hhe der kurzzeitigen berschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes hat sich an den sehr unterschiedlichen Wirkungseigenschaften der einzelnen Stoffe zu orientieren. Eine pauschale Festlegung der Kurzzeitwertparameter ist daher nicht mglich. Die Kurzzeitwertkonzentration ergibt sich aus dem Produkt von Arbeitsplatzgrenzwert und berschreitungsfaktor. Der Schichtmittelwert ist in jedem Fall einzuhalten.

Gefahrstoffverordnung vom 23. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3758), gendert durch Artikel 2 der Verordnung vom 23. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3855) Mitteilungen der Senatskommission zur Prfung gesundheitsschdlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, WILEYVCH, Weinheim DIN/EN 481 Festlegung der Teilchengrenverteilung zur Messung luftgetragener Partikel, Brssel 1993; Allgemeines zur Messung zu Gefahrstoffen in der Luft am Arbeitsplatz; Kennzahl 0210 in: BGIA-Arbeitsmappe Messung von Gefahrstoffen, Herausgeber: Berufsgenossenschaftliches Institut fr Arbeitsschutz - BGIA, Erich Schmidt Verlag TRGS 402 Ermittlung und Beurteilung der Konzentrationen gefhrlicher Stoffe in der Luft in Arbeitsbereichen, BArbBl. Heft 11/1997 S. 27-33, Anhang 1 und 2 BArbBl. Heft 10/1988 S. 40-41, Anhang 3 BArbBl. Heft 9/1993 S. 77-78, zuletzt gendert BArbBl. Heft 3/1997 S. 76-78 TRGS 403 "Bewertung von Stoffgemischen in der Luft am Arbeitsplatz", BArbBl. Heft 10/1989 S. 71-72

10

(3) Der maximale berschreitungsfaktor betrgt 8. Bei 8facher berschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes 4-mal pro Schicht ber 15 Minuten darf in einer Schicht keine weitere Exposition mehr erfolgen, da sonst das Produkt aus Schichtlnge und Arbeitsplatzgrenzwert berschritten wird. (4) Fr die Intervalle zwischen den Perioden mit einer Konzentration oberhalb des Arbeitsplatzgrenzwertes (Kurzzeitwertphase) ist ein Zeitraum von einer Stunde anzustreben. Insgesamt sind vier Kurzzeitwertphasen innerhalb einer Schicht zulssig. (5) Bei der Festlegung von Expositionsspitzen werden die Stoffe gem ihrer toxikologischen Wirkung in folgende zwei Kategorien eingeteilt: Kategorie Stoffe bei denen die lokale Wirkung grenzwertbestimmend ist oder atemwegssensibilisierende Stoffe a) Als Basiswert wird ein berschreitungsfaktor von 1 festgelegt, der stoffspezifisch angepasst werden kann (bis max. 8). Die Kurzzeitwertphase darf 15 Minuten nicht berschreiten. Die betriebliche berwachung soll durch messtechnische Mittelwertbildung ber 15 Minuten erfolgen, z.B. durch eine 15 mintige Probenahme. b) In begrndeten Fllen kann auch ein Momentanwert festgelegt werden, der zu keinem Zeitpunkt berschritten werden darf. Die Stoffe werden in der Spalte Spitzenbegrenzung durch das Zeichen = = und den berschreitungsfaktor ausgewiesen (in der Regel: =2=). Die technischen und organisatorischen Manahmen sind so festzulegen, dass die Kurzzeitwertkonzentration nicht berschritten wird. Fr die betriebliche berwachung ist eine mglichst kurze Mittelungsdauer entsprechend den messtechnischen Mglichkeiten zu whlen. Bei einigen Stoffen der Kategorie wird sowohl ein 15-Minuten-Mittelwert als auch ein Momentanwert festgesetzt. In diesem Fall werden beide berschreitungsfaktoren in der Spalte aufgefhrt. Ein Eintrag von z.B. 2,=4= () bedeutet, dass die zweifache Arbeitsplatzgrenzwertkonzentration als Mittelwert ber 15 Minuten einzuhalten ist und im gleichen Zeitraum die vierfache Arbeitsplatzgrenzwertkonzentration zu keinem Zeitpunkt berschritten werden darf. Kategorie Resorptiv wirksame Stoffe Als Basiswert (15-Minuten-Mittelwert) wird ein berschreitungsfaktor von 2 festgelegt, der stoffspezifisch angepasst werden kann (bis max. 8). Die betriebliche berwachung soll durch messtechnische Mittelwertbildung ber 15 Minuten erfolgen, z.B. durch eine 15 mintige Probenahme. Bei Stoffen der Kurzzeitwert-Kategorie sind auch lngere berschreitungsdauern zulssig, solange das Produkt aus berschreitungsfaktor (F) und berschreitungsdauer eingehalten wird (Beispiel: Bei einem F von 8 ist auch ein F 4 ber 30 min oder ein F 2 ber 60 min mglich).

Der Arbeitsplatz Schule


Die DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 Unterricht in Schulen mit gefhrlichen Stoffen stellen fr die besonderen Bedingungen des Arbeitsplatzes Schule im Wesentlichen die folgenden Vorgaben fest: Die Auslseschwellen sind im Rahmen des lehrplanmigen Unterrichts unterschritten, wenn die gem. DGUV Regel 2003 erforderlichen Schutzmanahmen eingehalten werden und kein Hautkontakt mit hautresorptiven Gefahrstoffen stattfindet. Bei Anwendung der in der DGUV Regel 2003 beschriebenen Manahmen kann davon ausgegangen werden, dass eine Einhaltung der Grenzwerte im Unterricht gewhrleistet ist und sich daher eine berwachung der Grenzwerte durch Messung in der Regel erbrigt. (4.1) Versuche auerhalb des Abzugs und andere Arbeitsverfahren, bei denen Gefahrstoffe frei werden knnen, sind so zu gestalten, dass die AGW-Werte eingehalten und die Expositionsspitzen zur Erfllung der Kurzzeitwertbedingungen begrenzt werden. Eine Einhaltung der AGW-Werte kann in Schulen angenommen werden, wenn die Berechnung ergibt, dass der AGW-Wert fr die Dauer von lngstens zwei Stunden nicht berschritten wird. Damit ist auch die Auslseschwelle eingehalten. Versuche, bei denen krebserzeugende, erbgutverndernde oder fortpflanzungsgefhrdende Gefahrstoffe der Kategorien 1 und 2 oder sehr giftige Gefahrstoffe freigesetzt werden, sind im Abzug durchzufhren. (5.3). Versuche mit krebserzeugenden und erbgutverndernden Gefahrstoffen der Kategorie 1 sind ausnahmslos verboten. Abzge mssen folgenden Schutzzielen entsprechen: Gase, Dmpfe, Nebel, Rauche oder Stube in gefhrlichen Konzentrationen oder Menge drfen nicht aus dem Abzugsinneren in den Unterrichtsraum gelangen knnen, im Abzugsinneren darf sich keine gefhrliche explosionsfhige Atmosphre bilden knnen und Personen mssen durch den geschlossenen Frontschieber geschtzt sein, falls gefhrliche Stoffe verspritzen oder Glas zersplittert.*2 Zu Arbeitnehmern gehren die Lehrerinnen und Lehrer, sonstige Beschftigte und Schlerinnen und Schler. (2.17)

Anmerkung:

Die DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 gilt fr den Unterricht.

_______________________
*1 Zur Beurteilung der Kurzzeitwertbedingungen kann die Spalte GWKat in der GISSTAB herangezogen werden. *2 Abzge erfllen die erforderlichen Schutzziele nur dann, wenn sie den Normen DIN 12924 Teil 1 "Laboreinrichtungen; Abzge; Abzge fr allgemeinen Gebrauch", DIN 12924 Teil 3 "Laboreinrichtungen; Abzge; Durchreicheabzge oder DIN 12924 Teil 4 "Laboreinrichtungen; Abzge; Abzge in Apotheken entsprechen. Bei diesen Abzgen erfolgt die Kontrolle der einwandfreien lufttechnischen Funktion durch eine selbstttig wirkende Einrichtung, die im Fehlerfall optische und akustische Warnsignale gibt.

Die Betriebsanweisung fr Schlerinnen und Schler


Allg. BTR fr das Bundesland

BETRIEBSANWEISUNG
fr Schlerinnen und Schler der
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gltig ab 01.09.09

Schule

......................

in

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Geltungsbereich und Ttigkeiten:

TTIGKEITEN MIT GEFHRLICHEN STOFFEN UND IHREN ZUBEREITUNGEN IM UNTERRICHT

Gefahren fr Mensch und Umwelt

sehr giftig

giftig oder krebserzeugend mit R45-49 oder erbgut-verndernd mit R 46 oder reproduktionstoxisch mit R 60-61

gesundheitsschdlich oder sensibilisierend mit R 42 oder krebserzeugend mit R 40 oder erbgutverndernd mit R 40 oder reproduktionstoxisch mit R 62-63

reizend oder sensibilisierend mit R 43

tzend

explosionsgefhrlich

brandfrdernd leichtentzndlich hochentzndlich

Gefahrstoffe sind im Chemikaliengesetz definiert. Sie werden nach Gefhrlichkeitsmerkmalen eingestuft und in der GefStoffV und der TRGS 905 erfasst. Zur Kennzeichnung der Gefahrstoffe werden Gefahrenbezeichnungen und Gefahrensymbole zugeordnet. Fr Gefahrstoffe gibt es Hinweise auf besondere Gefahren, die R-Stze (R=Risiko), und zu Ttigkeiten mit ihnen, die S-Stze (S=Sicherheit, Sicherheitsratschlge). Eine Liste aller R- und S-Stze ist in den bungsrumen ausgehngt. Fr die einzelnen Gefahrstoffe knnen die R- bzw. S-Stze u.a. entnommen werden auf den Etiketten der Chemikalienbehlter, auf der Wandtafel mit einer Auswahl von Gefahrstoffen.

umweltgefhrlich

Schutzmanahmen Verhaltensregeln
Fachrume nur bei Anwesenheit der Lehrerin oder des Lehrers betreten. Fluchtweg im Brandfall oder bei einem Unfall kennen. Aufbewahrungsort und Bedienung der Gerte zur Brandbekmpfung (Feuerlscher, Lschdecke, Lschsand) kennen. Lage und Bettigung des elektrischen Not-Aus-Schalters kennen. Offene Gashhne, Gasgeruch, beschdigte Steckdosen und Gerte oder andere Gefahrenstellen der Lehrerin oder dem Lehrer sofort melden. Gerte, Chemikalien und Schaltungen nicht ohne Aufforderung durch die Fachlehrerin oder den Fachlehrer berhren. Elektrische Energie und Gas nur nach Aufforderung durch die Fachlehrerin oder den Fachlehrer einschalten. Lage und Inhalt des Verbandskastens kennen. Standort des nchsten Telefons und Notruf-Nummern kennen: Feuer/Unfall: Notruf 112 Versuche, bei denen giftige, gesundheitsschdliche, tzende, reizende Gase, Dmpfe, Nebel oder Rauch auftreten, nach Anweisung der Lehrerin oder des Lehrers durchfhren. Pipettieren mit dem Mund ist verboten; Pipettierhilfe verwenden. Schutzkleidung, Schutzbrille und Schutzhandschuhe nach Anweisung der Lehrerin oder des Lehrers tragen. In Experimentierrumen nicht essen, trinken, rauchen, sich schminken oder schnupfen.

Arbeiten mit Gefahrstoffen


Vorbereitung der Experimente:
Vor dem Versuch Arbeitsanweisung sorgfltig durchlesen und beachten. Bentigte Gerte und Chemikalien entsprechend vorbereiten, z.B. Versuchsapparatur standsicher aufbauen. Gefahrensymbole kennen, R- und S-Stze nachlesen. Brenner und Vorratsflaschen nicht an die Tischkante stellen. Glasgerte vor dem Herunterrollen sichern. Bei Unklarheiten die Lehrerin oder den Lehrer fragen. Mit mglichst kleinen Stoffportionen arbeiten (Minimierung der Gefahren, der Umweltbelastung, der Kosten). Flssigkeiten nicht etikettenseitig ausgieen. Geruchsprobe nur unter Zufcheln vornehmen. Haare und Kleidung vor Berhrung mit der Brennerflamme schtzen. Beim Erhitzen von Flssigkeiten im Reagenzglas stndig schtteln; Fllhhe beachten; ffnung nicht auf Personen richten. Chemikaliengefe sofort wieder verschlieen. Leicht entzndliche Stoffe nicht in der Nhe von offenen Flammen handhaben.

Durchfhrung der Experimente:

Nachbereitung der Experimente:


Entnommene Chemikalien nicht in die Gefe zurckgeben, sondern sachgerecht entsorgen. Feste Gegenstnde wie Filterpapier, Glassplitter, feste ungiftige Chemikalienreste in den Abfalleimer geben, nicht in den Ausguss! Glassplitter werden gesondert gesammelt. Reaktionsprodukte nach Anweisung der Fachlehrerin oder des Fachlehrers entsorgen. Gebrauchte Gefe sorgfltig splen und mit demineralisiertem Wasser nachsplen. Prfen, ob Gas- und Wasserhhne geschlossen sind. Arbeitsplatz aufrumen, Tischplatte sauber abwischen, Hnde waschen und abtrocknen.

Verhalten in Gefahrensituationen
Beim Auftreten gefhrlicher Situationen nach Rettungsplan handeln, z.B. folgendes beachten: Versuchsanordnung sichern; d.h. Not-Aus-Taster bettigen; Gas, Strom und ggf. Wasser abschalten (Khlwasser muss weiterlaufen).

Entstehungsbrand mit den vorhandenen Lschmitteln bekmpfen(Feuerlscher, Lschdecke, Sand); dabei auf eigene Sicherheit achten; Feuerwehr rechtzeitig informieren.

Erste Hilfe
Erste-Hilfe, Ersthelfer benachrichtigen ERSTHELFER: _______________________________________ (Name, wo erreichbar) Bei allen Hilfeleistungen auf die eigene Sicherheit achten So schnell wie mglich NOTRUF ttigen Personen aus dem Gefahrenbereich bergen und an die frische Luft bringen Kleiderbrnde lschen

Bei Augenvertzungen mit weichem Wasserstrahl 10 Minuten splen (Handbrause) Verbandkasten: Erste-Hilfe-Raum: Feuer / Unfall: Raum-Nr.:______________ Raum-Nr.:______________ NOTRUF: 112

Personenschutz geht immer vor Sachschutz

Die R-Stze
Die folgenden Listen sind nicht Bestandteil der Betriebsanweisungen fr Schlerinnen und Schler.

Anhang: Liste der R - Stze


R1 R2 R3 R4 R5 R6 R7 R8 R9 R 10 R 11 R 12 R 14 R 15 R 16 R 17 R 18 R 19 R 20 R 21 R 22 R 23 R 24 R 25 R 26 R 27 R 28 R 29 R 30 R 31 R 32 R 33 R 34 R 35 R 36 R 37 R 38 R 39 R 40 R 41 R 42 R 43 R 44 R 45 R 46 R 48 R 49 R 50 R 51 R 52 R 53 R 54 R 55 R 56 R 57 R 58 In trockenem Zustand explosionsgefhrlich. Durch Schlag, Reibung, Feuer oder andere Zndquellen explosionsgefhrlich. Durch Schlag, Reibung, Feuer oder andere Zndquellen besonders explosionsgefhrlich. Bildet hochempfindliche explosionsgefhrliche Metallverbindungen. Beim Erwrmen explosionsfhig. Mit und ohne Luft explosionsfhig. Kann Brand verursachen. Feuergefahr bei Berhrung mit brennbaren Stoffen. Explosionsgefahr bei Mischung mit brennbaren Stoffen. Entzndlich. Leichtentzndlich. Hochentzndlich. Reagiert heftig mit Wasser. Reagiert mit Wasser unter Bildung leicht entzndlicher Gase. Explosionsgefhrlich in Mischung mit brandfrdernden Stoffen. Selbstentzndlich an der Luft. Bei Gebrauch Bildung explosionsfhiger / leichtentzndlicher Dampf-Luftgemische mglich. Kann explosionsfhige Peroxide bilden. Gesundheitsschdlich beim Einatmen. Gesundheitsschdlich bei Berhrung mit der Haut. Gesundheitsschdlich beim Verschlucken. Giftig beim Einatmen. Giftig bei Berhrung mit der Haut. Giftig beim Verschlucken. Sehr giftig beim Einatmen. Sehr giftig bei Berhrung mit der Haut. Sehr giftig beim Verschlucken. Entwickelt bei Berhrung mit Wasser giftige Gase. Kann bei Gebrauch leicht entzndlich werden. Entwickelt bei Berhrung mit Sure giftige Gase. Entwickelt bei Berhrung mit Sure sehr giftige Gase. Gefahr kumulativer Wirkung. Verursacht Vertzungen. Verursacht schwere Vertzungen. Reizt die Augen. Reizt die Atmungsorgane. Reizt die Haut. Ernste Gefahr irreversiblen Schadens. Verdacht auf krebserzeugende Wirkung. Gefahr ernster Augenschden. Sensibilisierung durch Einatmen mglich. Sensibilisierung durch Hautkontakt mglich. Explosionsgefahr bei Erhitzen unter Einschluss. Kann Krebs erzeugen. Kann vererbbare Schden verursachen. Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition. Kann Krebs erzeugen beim Einatmen. Sehr giftig fr Wasserorganismen. Giftig fr Wasserorganismen. Schdlich fr Wasserorganismen. Kann in Gewssern lngerfristig schdliche Wirkungen haben. Giftig fr Pflanzen. Giftig fr Tiere. Giftig fr Bodenorganismen. Giftig fr Bienen. Kann lngerfristig schdliche Wirkungen auf die Umwelt haben.

Anhang: R - Stze (Forts.)


R 59 R 60 R 61 R 62 R 63 R 64 R 65 R 66 R 67 R 68 Gefhrlich fr die Ozonschicht. Kann die Fortpflanzungsfhigkeit beeintrchtigen. Kann das Kind im Mutterleib schdigen. Kann mglicherweise die Fortpflanzungsfhigkeit beeintrchtigen. Kann das Kind im Mutterleib mglicherweise schdigen. Kann Suglinge ber die Muttermilch schdigen. Gesundheitsschdlich: Kann beim Verschlucken Lungenschden verursachen. Wiederholter Kontakt kann zu sprder oder rissiger Haut fhren. Dmpfe knnen Schlfrigkeit und Benommenheit erzeugen. Irreversibler Schaden mglich

Kombinierte Stze Reagiert heftig mit Wasser unter Bildung leicht entzndlicher Gase. Reagiert mit Wasser unter Bildung giftiger und hochentzndlicher Gase. Gesundheitsschdlich beim Einatmen und bei Berhrung mit der Haut. Gesundheitsschdlich beim Einatmen und Verschlucken. Gesundheitsschdlich beim Einatmen, Verschlucken und bei Berhrung mit der Haut. Gesundheitsschdlich bei Berhrung mit der Haut und beim Verschlucken. Giftig beim Einatmen und bei Berhrung mit der Haut. Giftig beim Einatmen und beim Verschlucken. Giftig beim Einatmen, Verschlucken und Berhrung mit der Haut. Giftig bei Berhrung mit der Haut und beim Verschlucken. Sehr giftig beim Einatmen und bei Berhrung mit der Haut. Sehr giftig beim Einatmen und Verschlucken. Sehr giftig beim Einatmen, Verschlucken und Berhrung mit der Haut. Sehr giftig bei Berhrung mit der Haut und beim Verschlucken. Reizt die Augen und die Atmungsorgane. Reizt die Augen und die Haut. Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut. Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen. Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens bei Berhrung mit der Haut. Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Verschlucken. Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen und bei Berhrung mit der Haut. Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen und durch Verschlucken. Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens bei Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 39/23/24/25 Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen, Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 39/26 Sehr giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen. R 39/27 Sehr giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens bei Berhrung mit der Haut. R 39/28 Sehr giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Verschlucken. R 39/26/27 Sehr giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen und bei Berhrung mit der Haut. R 39/26/28 Sehr giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen und durch Verschlucken. R 39/27/28 Sehr giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens bei Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 39/26/27/28 Sehr giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen, Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 42/43 Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt mglich. R 48/20 Gesundheitsschdlich: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Einatmen. R 48/21 Gesundheitsschdlich: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Berhrung mit der Haut. R 48/22 Gesundheitsschdlich: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Verschlucken. R 14/15 R 15/29 R 20/21 R 20/22 R 20/21/22 R 21/22 R 23/24 R 23/25 R 23/24/25 R 24/25 R 26/27 R 26/28 R 26/27/28 R 27/28 R 36/37 R 36/38 R 36/37/38 R 39/23 R 39/24 R 39/25 R 39/23/24 R 39/23/25 R 39/24/25

Anhang: R - Stze (Forts.)


Gesundheitsschdlich: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Einatmen und durch Berhrung mit der Haut. R 48/20/22 Gesundheitsschdlich: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Einatmen und durch Verschlucken. R 48/21/22 Gesundheitsschdlich: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Berhrung. R 48/20/21/22 Gesundheitsschdlich: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Einatmen, Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 48/23 Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Einatmen. R 48/24 Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Berhrung mit der Haut. R 48/25 Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Verschlucken. R 48/23/24 Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Einatmen und durch Berhrung mit der Haut. R 48/23/25 Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Einatmen und durch Verschlucken. R 48/24/25 Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 48/23/24/25 Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschden bei lngerer Exposition durch Einatmen, Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 50/53 Sehr giftig fr Wasserorganismen, kann in Gewssern lngerfristig schdliche Wirkungen haben. R 51/53 Giftig fr Wasserorganismen, kann in Gewssern lngerfristig schdliche Wirkungen haben. R 52/53 Schdlich fr Wasserorganismen, kann in Gewssern lngerfristig schdliche Wirkungen haben. R 68/20 Gesundheitsschdlich: Mglichkeit irreversiblen Schadens durch Einatmen. R 68/21 Gesundheitsschdlich: Mglichkeit irreversiblen Schadens bei Berhrung mit der Haut. R 68/22 Gesundheitsschdlich: Mglichkeit irreversiblen Schadens durch Verschlucken. R 68/20/21 Gesundheitsschdlich: Mglichkeit irreversiblen Schadens durch Einatmen und bei Berhrung mit der Haut. R 48/20/22 Gesundheitsschdlich: Mglichkeit irreversiblen Schadens durch Einatmen und durch Verschlucken. R 68/21/22 Gesundheitsschdlich: Mglichkeit irreversiblen Schadens bei Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 68/20/21/22 Gesundheitsschdlich: Mglichkeit irreversiblen Schadens durch Einatmen, Berhrung mit der Haut und durch Verschlucken. R 48/20/21

Die S-Stze

Anhang: Liste der S - Stze


S 1 S 2 S 3 S 4 S 5 S 6 S 7 S 8 S 9 S 12 S 13 S 14 S 15 S 16 S 17 S 18 S 20 S 21 S 22 S 23 S 24 S 25 S 26 S 27 S 28 S 29 S 30 S 33 S 35 S 36 S 37 S 38 S 40 S 41 S 42 S 43 S 45 S 46 S 47 S 48 S 49 S 50 S 51 S 52 S 53 S 56 S 57 S 59 S 60 S 61 S 62 Unter Verschluss aufbewahren Darf nicht in die Hnde von Kindern gelangen Khl aufbewahren Von Wohnpltzen fernhalten Unter ........ aufbewahren (geeignete Flssigkeit vom Hersteller anzugeben) Unter ........ aufbewahren (inertes Gas vom Hersteller anzugeben) Behlter dicht geschlossen halten Behlter trocken halten Behlter an einem gut gelfteten Ort aufbewahren Behlter nicht gasdicht verschlieen Von Nahrungsmitteln, Getrnken und Futtermitteln fernhalten Von ....... fernhalten (inkompatible Substanzen sind vom Hersteller anzugeben) Vor Hitze schtzen Von Zndquellen fernhalten - Nicht rauchen Von brennbaren Stoffen fernhalten Behlter mit Vorsicht ffnen und handhaben Bei der Arbeit nicht essen und trinken Bei der Arbeit nicht rauchen Staub nicht einatmen Gas/Rauch/Dampf/Aerosol nicht einatmen (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) Berhrung mit der Haut vermeiden Berhrung mit den Augen vermeiden Bei Berhrung mit den Augen sofort grndlich mit Wasser absplen und Arzt konsultieren Beschmutzte, getrnkte Kleidung sofort ausziehen Bei Berhrung mit der Haut sofort mit viel ...... abwaschen (vom Hersteller anzugeben) Nicht in die Kanalisation gelangen lassen Niemals Wasser hinzugieen Manahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen Abflle und Behlter mssen in gesicherter Weise beseitigt werden Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung tragen Geeignete Schutzhandschuhe tragen Bei unzureichender Belftung Atemschutzgert anlegen Fuboden und verunreinigte Gegenstnde mit ...... reinigen (Material vom Hersteller anzugeben). Explosions- und Brandgase nicht einatmen Bei Ruchern/Versprhen geeignetes Atemschutzgert anlegen u. (geeignete Bezeichnung(en) vom Hersteller anzugeben) Zum Lschen ........(vom Hersteller anzugeben) verwenden (wenn Wasser die Gefahr erhht, anfgen: "Kein Wasser verwenden") Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn mglich dieses Etikett vorzeigen) Bei Verschlucken sofort rztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen Nicht bei Temperaturen ber ..... C aufbewahren (vom Hersteller anzugeben) Feucht halten mit ..... (geeignetes Mittel vom Hersteller anzugeben) Nur im Originalbehlter aufbewahren Nicht mischen mit ..... (vom Hersteller anzugeben) Nur in gut gelfteten Bereichen verwenden Nicht groflchig fr Wohn- und Aufenthaltsrume zu verwenden Exposition vermeiden - vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen Diesen Stoff und seinen Behlter der Problemabfallentsorgung zufhren Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behlter verwenden Information zur Wiederverwendung/Wiederverwertung beim Hersteller/Lieferanten erfragen Dieser Stoff und sein Behlter sind als gefhrlicher Abfall zu entsorgen Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen Bei Verschlucken kein Erbrechen herbeifhren. Sofort rztlichen Rat einholen und Verpackung oder dieses Etikett vorzeigen

Anhang: S - Stze (Forts.)


Kombinierte S-Stze S 1/2 S 3/7 S 3/9/14 S 3/9/14/49 S 3/9/49 S 3/14 S 7/8 S 7/9 S 7/47 S 20/21 S 24/25 S 27/28 S 29/56 S 36/37 S 36/37/39 S 36/39 S 37/39 S 47/49 Unter Verschluss und fr Kinder unzugnglich aufbewahren Behlter dicht geschlossen halten und an einem khlen Ort aufbewahren An einem khlen, gut gelfteten Ort, entfernt von ..... aufbewahren (die Stoffe, mit denen Kontakt vermieden werden muss, sind vom Hersteller anzugeben) Nur im Originalbehlter an einem khlen, gut gelfteten Ort, entfernt von ..... aufbewahren (die Stoffe, mit denen Kontakt vermieden werden muss, sind vom Hersteller anzugeben) Nur im Originalbehlter an einem khlen, gut gelfteten Ort aufbewahren An einem khlen, von ..... entfernten Ort aufbewahren (die Stoffe, mit denen Kontakt vermieden werden muss, sind vom Hersteller anzugeben) Behlter trocken und dicht geschlossen halten Behlter dicht geschlossen an einem gut gelfteten Ort aufbewahren Behlter dicht geschlossen und nicht bei Temperaturen ber .... C aufbewahren (vom Hersteller anzugeben) Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen Berhrung mit den Augen und der Haut vermeiden Bei Berhrung mit der Haut beschmutzte, getrnkte Kleidung sofort ausziehen und Haut sofort mit viel.......abwaschen (vom Hersteller anzugeben) Nicht in die Kanalisation gelangen lassen; diesen Stoff und seinen Behlter der Problemabfallentsorgung zufhren Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen Nur im Originalbehlter bei einer Temperatur von nicht ber .....C (vom Hersteller anzugeben) aufbewahren

Die Betriebsanweisung fr Hausmeister und Reinigungspersonal


Allgemeine BTR Nr. HMRP fr das Land

BETRIEBSANWEISUNG
fr Hausmeister, Reinigungs- und Reparaturpersonal der . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schule

gltig ab: 01.10.02

in
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Geltungsbereich:

TTIGKEITEN IN RUMEN, IN DENEN GEFAHRSTOFFE LAGERN ODER MIT IHNEN UMGEGANGEN WIRD
Dies sind insbesondere die Rume der Fcher Chemie, Biologie, Physik bzw. Naturwissenschaften und die fr Arbeitslehre-, Kunstund Werkunterricht sowie das Fotolabor

Gefahren fr Mensch und Umwelt


In den genannten Rumen ist man mit Stoffen ttig, die gefhrliche Eigenschaften haben. Die gefhrlichen Eigenschaften sind u.a. durch Gefahrenbezeichnungen und Gefahrensymbole charakterisiert. Die fr die Situation einschlgigen Sicherheitsratschlge sind ebenfalls aufgefhrt.

Schutzmanahmen - Verhaltensregeln
Nur unterwiesenes Personal darf die im Geltungsbereich genannten Rume betreten. Unbefugte drfen die Rume nicht betreten. Die Zugangstren zu den im Geltungsbereich benannten Rumen drfen nicht offen stehen. Gerte oder Chemikalien drfen nicht berhrt oder weggenommen werden. Tische, auf denen sich Chemikaliengefe oder Versuchsanordnungen befinden, drfen durch das Reinigungspersonal nicht gereinigt werden. Schrnke drfen nur uerlich gereinigt werden. Fubden und Tische drfen nicht an Stellen gereinigt werden, an denen Chemikalien verschttet wurden. Der Sachverhalt ist dem Hausmeister zu melden, der dies der zustndigen Fachlehrerin oder dem zustndigen Fachlehrer anzeigt. Nicht ausgeschaltete Gas- oder Elektroversorgung, offene Gashhne, Gasgeruch oder beschdigte Steckdosen oder Gerte sind sofort der Sammlungsleitung / dem Hausmeister oder/und der Schulleitung zu melden. In den im Geltungsbereich benannten Rumen darf nicht gegessen, getrunken, geraucht, geschminkt und geschnupft werden.

Verhalten in Gefahrensituationen
Sollte trotz der Vorsichtsmanahmen eine Gefahrensituation eintreten, knnen folgende Manahmen notwendig werden: Bei allen Hilfeleistungen auf die eigene Sicherheit achten So schnell wie mglich einen notwendigen NOTRUF ttigen Feuer / Unfall: NOTRUF 112 Im Falle eines Entstehungsbrandes Lschversuch mit den im Raum vorhandenen Feuerlschgerten unternehmen Weitere Anweisungen des Alarmplanes beachten. Aushang beachten im Raum ___________________________________________________ Raum Nr.: _______ Feuerlscher im Raum: _______________________________ Raum Nr.: _______ Lschdecke im Raum: ________________________________ Raum Nr.: _______ Gegebenenfalls Raum sofort verlassen. ber smtliche Vorkommnisse (auch Verschtten von Chemikalien oder zerbrochene Gefe) sofort Fachlehrerinnen oder Fachlehrer / Hausmeister / Schulleiterin oder Schulleiter informieren.

Informationen ber Gefahrstoffe


s. Anhang

Personenschutz geht immer vor Sachschutz


D-GISS

Anhang: Gefahrstoffkennzeichnung - Gefahrensymbol, Gefahrenbezeichnung


Einstufung der Gefahrstoffe Gefahrensymbol Kennbuchstabe R-Stze Situationsbedingte Sicherheitsratschlge

sehr giftig

T+

R 26, 27, 28, 39

S 1/2 Unter Verschluss und fr Kinder unzugnglich aufbewahren S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn mglich, dieses Etikett vorzeigen) S 1/2 Unter Verschluss und fr Kinder unzugnglich aufbewahren S 45 Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn mglich dieses Etikett vorzeigen) S 21 S 22 S 28 Bei der Arbeit nicht rauchen Staub nicht einatmen Bei Berhrung mit der Haut sofort abwaschen mit viel ...... (vom Hersteller anzugeben)

giftig

R 23, 24, 25, 39, 48

gesundheitsschdlich tzend

Xn

R 20, 21, 22, 40, 42, 48

R 34, 35

S2 Darf nicht in die Hnde von Kindern gelangen S 24/25 Berhrung mit den Augen und der Haut vermeiden S 26 Bei Berhrung mit den Augen grndlich mit Wasser absplen und Arzt konsultieren S 36/37/39 Bei der Arbeit geeignete Schutzhand schuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille / Gesichtsschutz tragen S 22/23 Staub/Gas//Dampf/Aerosol nicht einatmen S 24/37 Berhrung mit der Haut vermeiden / geeignete Schutzhandschuhe tragen S2 S 35 S 16 S 41 S2 S 43 Darf nicht in die Hnde von Kindern gelangen Abflle und Behlter mssen in gesicherter Weise beseitigt werden Von Zndquellen fernhalten - Nicht rauchen Explosions- und Brandgase nicht einatmen Darf nicht in die Hnde von Kindern gelangen Zum Lschen ........(vom Hersteller anzugeben) verwenden (wenn Wasser die Gefahr erhht, anfgen: "Kein Wasser verwenden") Darf nicht in die Hnde von Kindern gelangen Exposition vermeiden. Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn mglich dieses Etikett vorzeigen)

reizend

Xi

R 36, 37, 38, 41, 43

sensibilisierend

Xn Xi E

R 42 R 43 R 1, 2, 3

explosionsgefhrlich brandfrdernd

R 7, 8, 9

hochentzndlich leichtentzndlich entzndlich krebserzeugend erbgutverndernd

F+ F

R 12 R 11, 15, 17 R 10

R 45, 49, 46

S2 S 53 S 45

Xn fortpflanzungsgefhrdend (reproduktionstoxisch)

R 40 R 68 S2 S 53 S 45 Darf nicht in die Hnde von Kindern gelangen Exposition vermeiden. Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn mglich dieses Etikett vorzeigen)

R 60, 61

Xn

R 62, 63 S 57 S 61 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behlter verwenden Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen / Sicherheitsdatenblatt verwenden

umweltgefhrlich

R 50, 51, 54, 55, 56, 57, 58, 59


D-GISS

Die Betriebsanweisung fr Schlerinnen und Schler sowie die fr Betriebsanweisung fr Hausmeister, Reinigungs- und Reparaturpersonal entsprechen inhaltlich der DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 und der RiSU. Letztere ist auch als Vorschlag fr die Schultrger bzw. die beauftragten Betriebe zu betrachten.

Erste Hilfe bei Unfllen

Grundstze
Ruhe bewahren Erkennen, berlegen, Handeln Zustzliche Schdigungen verhindern Unfallstelle absichern Hilfe herbeiholen Notruf Verletzten mglichst nicht allein lassen Unflle sind prinzipiell der Leitung des Betriebes (Schulleitung, Institutsleitung o..) zu melden

Inhalt des Notrufs


Wo geschah es? Was geschah? Wie viele Verletzte? Welche Art von Verletzungen? Warten auf Rckfragen!

Vorgehen beim Auffinden einer Person

Spezielle Situationen Erkennen


RETTEN

Gefahr

Manahmen
Aus dem Gefahrbereich bringen Ersthelfer benachrichtigen Notarzt rufen

BLUTENDE WUNDEN

Blutende Wunden knnen durch Kleidungsstcke oder durch die Lage des Verletzten verdeckt sein

Schock Verbluten ABRISS VON KRPERTEILEN

Wunden keimfrei bedecken Abgetrenntes Krperteil wie vorgefunden in keimfreies Verbandmaterial einwickeln und dem Verletzten mglichst khl verpackt mitgeben Feststellen der Atmung Stabile Seitenlage

BEWUSSTLOSIGKEIT

Der Bewusstlose ist nicht ansprechbar

ATEMSTILLSTAND

HERZKREISLAUFSTILLSTAND

Keine Atemgerusche Keine Atembewegungen Keine Ausatemluft Bewusstlosigkeit Atemstillstand Kein Puls Schneller und schwcher werdender, schlielich kaum tastbarer Puls Fahle Blsse Kalte Haut Frieren Schwei auf der Stirn Teilnahmslosigkeit Diese Anzeichen treten nicht immer alle und nicht immer gleichzeitig auf

Tod durch Sauerstoffmangel

Tod durch Sauerstoffmangel

Mund-zu-Mund-Beatmung Falls erforderlich: Fremdkrper aus dem Mund und Rachen entfernen Atemspende fortsetzen Herz-LungenWiederbelebung Druckpunkt aufsuchen Herzdruckmassage und Atemspende im Wechsel Schocklage herstellen Blutung stillen Vor Wrmeverlust schtzen Fr Ruhe sorgen Trstender Zuspruch Stndige Kontrolle von Bewusstsein Atmung Kreislauf

SCHOCK

Erkennen
VERBRENNUNGEN Hautrtung Blasenbildung Tiefergehende Gewebeschdigungen

Gefahr
Schock Strung der Atmung Infektion

Manahmen
Brennende Person aufhalten und ablschen Mit heien Stoffen behaftete Kleidung sofort entfernen Auf der Haut festhaftende Stoffe nicht entfernen Lokale Kaltwasseranwendung Brandwunden keimfrei bedecken - Keine Salben, Puder o. dgl. aufbringen Vor Wrmeverlust schtzen Stndige Kontrolle von - Bewusstsein - Atmung - Kreislauf Arzt aufsuchen Bei Niederspannung (bliche Spannung im Haushalt und Gewerbe, max. 1000 V): Strom unterbrechen durch Ausschalten, Stecker ziehen, Sicherung herausnehmen. Bei Hochspannung (ber 1000 V, durch Warnschild gekennzeichnet): Notruf Elektrounfall und Fachpersonal verstndigen Rettung nur durch Fachpersonal Bei unbekannter Spannung: Manahmen wie bei Hochspannung Bei jedem Elektrounfall Stndige Kontrolle von Bewusstsein Atmung Kreislauf Kontaminierte Kleidung entfernen Fr Krperruhe sorgen Vor Wrmeverlust schtzen Bei Atemnot Sauerstoff inhalieren lassen Fr rztliche Behandlung sorgen Chemische Stoffe und durchgefhrte Manahmen angeben

UNFLLE DURCH ELEKTRISCHEN STROM

GRUNDSATZ: Auf Selbstschutz achten!

Atemstillstand Herz-KreislaufStillstand Verbrennung

VERGIFTUNGEN

GRUNDSATZ: Verletzten unter Selbstschutz aus Gefahrbereich in frische Luft bringen

Angaben des Verletzten und anwesender Personen Anzeichen im Umfeld fr das Einwirken giftiger Stoffe

Erkennen
VERTZUNGEN GRUNDSATZ: Auf Selbstschutz achten HAUT Rtung, Blasenbildung, Gewebezerstrung Schmerz AUGEN Krampfartiges Zukneifen der Augenlider

Gefahr

Manahmen

Schlecht heilende Wunden Infektion

Kontaminierte Kleidungsstcke entfernen Haut ausgiebig mit Wasser splen Notfalls tzenden Stoff abtupfen Auge unter Schutz des unverletzten Auges ausgiebig, mglichst mind. 10 Minuten) mit Wasser splen (Augendusche oder Augensplflasche), dabei mit Daumen und Zeigefinger Lidspalt offen halten

Erblinden

VERDAUUNGSORGANE Speichelfluss weilicher Belag in Mund/Rachen

Speiserhrenoder Magendurchbruch Schock

Reichlich Wasser in kleinen Schlucken trinken lassen, aber niemals zum Erbrechen bringen Schockbekmpfung Fr absolute Krperruhe sorgen Liegendtransport ins Krankenhaus Ruhigstellung des verletzten Krperteils in vorgefundener Lage Bei Verdacht auf Wirbelsulenverletzungen Lage des Verletzten nicht verndern

REIZGASE

z.B. Chlor, Nitrose Gase

Vertzungen der Atmungsorgane durch Reizgas

KNOCHENBRCHE VERLETZUNGEN DER GELENKE

Nach der geleisteten Ersten Hilfe ist unverzglich fr rztliche Behandlung zu sorgen (ggf. Notarzt, Durchgangsarzt). Fr einige wichtige Stoffe sind im Folgenden Wirkungen und Symptome sowie Manahmen zur Ersten Hilfe aufgefhrt. Diese Angaben sollen die allgemeinen Manahmen ergnzen bzw. erlutern, ersetzen aber keinesfalls die erforderlichen rztlichen Manahmen. Der Ersthelfer muss unbedingt darauf achten, sich selbst zu schtzen. Der Verletzte ist aus der Gefahrenzone zu bringen. Kontaminierte Kleidung muss entfernt werden. Der Verletzte ist ruhig zu lagern und vor Wrmeverlust zu schtzen. Erbrechen (falls zulssig) kann durch Reizung des Kehlkopfzpfchens mit dem Finger angeregt werden. Falls Medizinalkohle gegeben werden soll, sind 3 Esslffel in 1 Glas Wasser aufzuschwemmen. Bei Bewusstlosen darf keinesfalls Erbrechen angeregt werden oder Flssigkeit eingeflt werden. Auf eine stabile Seitenlage ist zu achten. Sauerstoff darf nur durch den Arzt oder durch den Ersthelfer mit Zusatzausbildung mit dafr vorgesehenen Sauerstoffgerten gegeben werden.

Wirkungen und Symptome ausgewhlter Gefahrstoffe und Manahmen zur Ersten Hilfe bei Unfllen
Gefahrstoff Ammoniak Wirkung/Symptome Reizt Haut und Schleimhute, tzend, giftig beim Einatmen. Erste Hilfe Augen und Haut mit viel Wasser splen. Benetzte Kleidung entfernen. Nach Einatmen Frischluft. Haut und Augen mit viel Wasser splen. Nach Verschlucken Erbrechen anregen und 2-5%ige Natriumsulfatlsung verabreichen. Augen mit viel Wasser splen. Haut mit Wasser und Seife waschen. Nach Einatmen Frischluft zufhren. Nach Verschlucken Medizinalkohle verabreichen. Augen und Haut mit viel Wasser splen (ggf. betroffene Hautstellen mit 3%iger Natriumthiosulfatlsung waschen.) Nach Einatmen Frischluft zufhren. Atemschutz des Helfers! Augen mit viel Wasser splen, Haut mit Wasser und Seife waschen. Nach Einatmen Frischluft zufhren. Augen und Haut mit viel Wasser splen. Kontaminierte Kleidung entfernen. Nach Einatmen Frischluft zufhren. s. unter Suren Augen mit viel Wasser splen. Haut mit Wasser und Seife waschen. Nach Verschlucken Erbrechen auslsen. Atemschutz des Helfers! Sofort handeln! Augen und Haut mit viel Wasser splen, kontaminierte Kleidung entfernen. Nach Einatmen Frischluft zufhren. Beatmung nach Mglichkeit mit Schlauchgert. Nach Verschlucken Wasser trinken lassen. Erbrechen anregen, Medizinalkohle geben. Bei Bewusstlosigkeit 5 ml 4DMAP (4-Dimethylaminophenol) injizieren. Sofortige rztliche Hilfe! Schnelles Handeln! Augen und Haut mit viel Wasser splen. Kontaminierte Kleidung entfernen

Bariumverbindungen

Benzol

Lhmung der Muskeln, Brechdurchfall. Nur lsliche Bariumverbindungen sind gesundheitsschdlich, nicht dagegen z.B. Bariumsulfat. Geringe Schleimhautreizung, narkotische Wirkung, kann Krebs erzeugen. Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen, Erregungszustnde.

Brom

tzend fr die Haut und Schleimhute. Brennen, Blasenbildung, Husten, Kurzatmigkeit, Erstickungsanflle. Mit Latenzzeit Lungendem mglich. Starkes Reizgas, vertzt die Haut und Schleimhute. Hustenreiz, Erstickungsanflle. Mit Latenzzeit Lungendem mglich.

Chlor

Chlorwasserstoff Hydrogenchlorid Salzsuregas

Starkes Reizgas, Vertzungen an Haut und Schleimhuten. Bei Einatmen (ggf. mit Latenzzeit) Atemnot und Lungendem mglich.

Salzsure Chromate

Cyanwasserstoff Blausure

s. unter Suren Reizung von Haut und Schleimhuten, ggf. Vertzung, Geschwrbildung [Eiweiausfllung durch Cr(VI)]. Einige Chromate knnen Krebs erzeugen. Blockierung der Zellatmung. Halskratzen, Schwindel, Atemnot. Gertetes Gesicht, Bittermandelgeruch der Ausatemluft. Krmpfe, Ohnmacht. Atem- und Herzstillstand. Schnelle Aufnahme ber die Haut (Schwitzen) mglich.

Fluorwasserstoffsure Flusssure

Sehr giftig und stark tzend. Verursacht schwere, tiefgehende Vertzungen. Starke Schmerzen oft erst nach

Stunden. Mit Latenzzeit Lungendem mglich. Halogenkohlenwasserstoffe Sofortwirkung: Euphorie, Verwirrtsein, Narkose, Atemlhmung, Kammerflimmern. Schdigung von Leber, Niere und Gehirn mglich. Verdacht auf krebserzeugendes Potential. Laugen Je nach Konzentration Reizung oder Vertzung. Rtung, Ekzembildung, Hautdefekte. Besonders gefhrlich fr die Augen. Nach Verschlucken Gefahr des Ma- gendurchbruchs.

Methanol

Narkose, Azidose, Erblindung. Schwindel, Schwche, Sehstrungen, Erbrechen, Krmpfe, Bewusstlosigkeit. Latenzzeit beachten. Hautresorption mglich!

Nitrite

Nitrose Gase

Vergiftungsgefahr durch Methmoglobinbildung. Kopfschmerzen, belkeit, Kreislaufkollaps. Reizgas. Hustenreiz, Atemnot, nach mehrstndiger Latenzzeit Lungendem mglich (Erstickungsanflle).

(ggf. Vollbad mit 1%iger Calciumgluconat-Lsung). Calciumgluconat-Gel auf betroffene Haut auftragen. Nach Einatmen Frischluft zufhren. Absolute Ruhe. Wrmeverlust ausgleichen. Nach Verschlucken kein Erbrechen anregen. Calciumgluconat-Lsung zum Trinken geben. Sofort liegend ins Krankenhaus transportieren. Augen mit viel Wasser splen, Haut mit Wasser und Seife waschen. Kontaminierte Kleidung entfernen. Nach Einatmen Frischluft bzw. Sauerstoff zufhren. Nach Verschlucken Medizinalkohle geben. Augen 10-15 Minuten bei geffnetem Auge aussplen. Danach sofort zum Augenarzt (Krankenwagen). Haut mit viel Wasser absplen. Nach Verschlucken viel Wasser trinken lassen. Erbrechen nicht anregen! Haut und Augen mit viel Wasser splen. Nach Einatmen Frischluft bzw. Sauerstoff zufhren. Vor Wrmeverlust schtzen. Nach Verschlucken Erbrechen anregen. Medizinalkohle verabreichen. Sofort einen Arzt aufsuchen. Nach Verschlucken Wasser trinken lassen. Erbrechen herbeifhren.

Schwefelwasserstoff

Reizt stark die Schleimhute, Nervengift. Reizhusten. Benommenheit, Atemnot. Bei hheren Konzentrationen Lhmung des Geruchssinns. Lungendem mglich.

Suren

Je nach Konzentration Reizung oder Vertzung. Nach Verschlucken Gefahr des Magen- und Speiserhrendurchbruchs. Bei Resorption groer Mengen An-

Atemschutz des Helfers! Nach Einatmen Frischluft bzw. Sauerstoff zufhren. Ruhig lagern. Wrmeverlust vermeiden. rztliche berwachung gewhrleisten. Atemschutz des Helfers! Bei Haut- und Augenkontakt mit viel Wasser splen. Unbedingt Augenarzt aufsuchen (Hornhautschdigung). Nach Einatmen Frischluft, besser Sauerstoff zufhren. rztliche berwachung ist erforderlich. Bei Augenkontakt sofort bei geffnetem Auge 10-15 Minuten splen. Danach sofort den Augenarzt aufsuchen (Krankenwagen).

suerung des Blutes (Azidose).

Salpetersure Silbernitrat

Toluol

Bei Hautkontakt betroffene Flchen gut mit Wasser absplen. Nach Verschlucken viel Wasser trinken lassen, keine Neutralisationsversuche! Kein Erbrechen herbeifhren! s. Suren s. Suren s. nitrose Gase s. nitrose Gase tzend insbesondere fr Augen und Augen und Haut mit viel Wasser Atemwege. splen. Schwarzfrbung, ggf. Geschwrbil Nach Verschlucken 10%ige dung der Haut. Kochsalzlsung trinken, ErbreBrennen der Schleimhute, Durchchen herbeifhren. fall. Mit viel Wasser Mund und Rachen aussplen. Reizt Augen und Schleimhute, wirkt Augen mit viel Wasser und Seife narkotisch. reinigen. Kopfschmerz, Schwindel, belkeit, Nach Einatmen Frischluft zufhBewusstlosigkeit, Atemlhmung. ren. Nach Verschlucken Medizinalkohle geben.

Die bersicht und einzelne Angaben basieren im Wesentlichen auf der folgenden Literatur: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 1. Anleitung zur Ersten Hilfe (GUV-I 510) Merkblatt fr die Erste Hilfe beim Einwirken gefhrlicher chemischer Stoffe (GUV-I 8504) Merkblatt fr Erste-Hilfe-Material (GUV-I 512) Sicheres Arbeiten in Chemischen Laboratorien (GUV-I 8553) Gefhrliche chemische Stoffe (Merkblatt M 051 der BG Chemie) Hoschek/Fritz, Taschenbuch fr den medizinischen Arbeitsschutz, W. Enke-Verlag, Stuttgart Roth/Daunderer, Giftliste, ecomed-Verlag, Landsberg Braun/Dnhardt, Vergiftungsregister, Georg Thieme Verlag, Stuttgart

Anhang
Auszug aus der DGUV Regel BG/GUV-SR 2003 (August 2010) I 3.4 Manahmen nach 8 - 11 der Gefahrstoffverordnung Grundstze fr die Verhtung von Gefhrdungen; Ttigkeiten mit geringer Gefhrdung ( 8 GefStoffV). Zunchst werden Mindeststandards fr eine gute Arbeitspraxis bei Ttigkeiten mit Arbeitsstoffen, unabhngig davon, ob es sich um gefhrliche Stoffe handelt, beschrieben. Andererseits stellen diese Grundstze eine Manahmenerleichterung fr Ttigkeiten dar, wenn aufgrund - der Arbeitsbedingungen, - einer geringen verwendeten Stoffmenge, - einer nach Art, Dauer und Ausma niedrigen Exposition grundstzlich nur eine geringe Gefhrdung besteht und die Manamen nach 8 GefStoffV ausreichend sind. Im Rahmen der Gefhrdungsbeurteilung ist zu prfen, welche der folgenden Manahmen nach 8 GefStoffV zur Minimierung der Gefhrdung erforderlich sind: - Gestaltung der Schler- und Lehrerarbeitspltze und der Arbeitsorganisation, - Bereitstellung geeigneter Arbeitsmittel, - Begrenzung der Anzahl der Schlerinnen und Schler, die Gefahrstoffen ausgesetzt sind, - Begrenzung der Dauer und des Ausmaes der Exposition, - angemessene Hygienemanahmen, insbesondere regelmige Reinigung des Arbeitsplatzes, - Begrenzung der an den Arbeitspltzen vorhandenen Gefahrstoffe auf die erforderliche Menge, - Vorkehrungen fr die sichere Handhabung, Lagerung und Befrderung von Gefahrstoffen und von Abfllen, die Gefahrstoffe enthalten. Auf das Erstellen einer Betriebsanweisung (siehe Teil I - 3.16) kann verzichtet werden. Eine Ersatzstoffprfung kann auch bei geringer Gefhrdung sinnvoll sein, um das Verwenden eines Gefahrstoffes vermeiden zu knnen. Grundmanahmen zum Schutze der Beschftigten ( 9 GefStoffV) In 9 GefStoffV werden Grundmanahmen zum Schutz der Beschftigten beschrieben. Danach - sind Ersatzstoffe und weniger gefhrliche Arbeitsverfahren nach Mglichkeit einzusetzen, - ist die Expositionsminderung an der Quelle (z. B. Abzug, Entstauber bei Holzbearbeitungsmaschinen, Entlftung an Brennfen nach auen) zu gewhrleisten, - ist die Vermeidung von Hautkontakt sicherzustellen, - ist persnliche Schutzausrstung (Schutzhandschuhe, Schutzbrille) bereitzustellen und zu benutzen, - ist zu ermitteln, ob die Arbeitsplatzgrenzwerte eingehalten werden. Die Einhaltung des Arbeitsplatzgrenzwertes muss sichergestellt werden. Die berprfung erfolgt durch eine Messung oder ein anderes gleichwertiges Beurteilungsverfahren. Auch auf die Mglichkeit von Analogiebetrachtungen wird hingewiesen. Bei Anwendung der in diesen Regeln beschriebenen Manahmen kann davon ausgegangen werden, dass eine Einhaltung der Grenzwerte im Unterricht bei schulblichen Ttigkeiten (ml- bzw. g-Bereich) gewhrleistet ist. Von Arbeitsplatzmessungen kann z. B. abgesehen werden, wenn die Ttigkeiten in einem eingeschalteten, funktionstchtigen Abzug durchgefhrt werden und dadurch eine Exposition ber die Atemluft vermieden wird. Die Ersatzstoffsuche setzt sich aus folgenden Schritten zusammen: 1. Ersatzstoffe und technisch geeignete Arbeitsverfahren ermitteln, 2. Risikovergleich durchfhren (z. B. Substitution eines tzenden Stoffes durch einen reizenden Stoff), 3. Verhltnismigkeit/Zumutbarkeit der Ersatzstoffe und Arbeitsverfahren prfen. Fr die Gefahrstoffe mit der Kennzeichnung Xn, Xi oder C sind die in 9 beschriebenen Manahmen zustzlich anzuwenden. Ttigkeiten mit Gefahrstoffen, die Manahmen nach 9 erforderlich machen, sind zum Beispiel auch Arbeiten mit sensibilisierenden Stoffen (siehe DGUV Regel 2004). Wenn aufgrund der Arbeitsbedingungen, einer geringen verwendeten Stoffmenge und einer nach Art, Dauer und Ausma niedrigen Exposition nur eine geringe Gefhrdung besteht, sind die Manahmen nach 8 GefStoffV ausreichend. Beispiel: Titration von Suren mit der Konzentration c = 0,01 mol/Liter . Ergnzende Schutzmanahmen bei Ttigkeiten mit hoher Gefhrdung ( 10 GefStoffV) Fr die Gefahrstoffe mit der Kennzeichnung T oder T+ auer den krebserzeugenden, erbgutverndernden und fruchtbarkeitsgefhrdenden Stoffen sind zustzlich die Manahmen nach 10 GefStoffV anzuwenden. Der 10 GefStoffV beinhaltet ergnzende Schutzmanahmen bei hoher Gefhrdung, die in folgender Rangfolge umzusetzen sind: - Substitution (Ersatzstoffe). Wenn nicht mglich: Einsatz geschlossener Systeme.

- Knnen Verfahren in geschlossenen Apparaturen/Systemen nicht durchgefhrt werden, dann mssen Arbeitsverfahren mit geringer Exposition (z. B. Arbeiten im Abzug) gewhlt werden. Zudem bestehen organisatorische Anforderungen, z. B bei der Lagerung (siehe Teil I-3.12.6). Beispiele fr diese Ttigkeiten sind Experimente im naturwissenschaftlich-technischen Fachunterricht mit giftigen oder sehr giftigen Stoffen, z. B. mit Methanol oder Brom. Ergnzende Schutzmanahmen bei Ttigkeiten mit krebserzeugenden, erbgutverndernden und fruchtbarkeitsgefhrdenden Gefahrstoffen ( 11 GefStoffV) Der 11 GefStoffV fordert Schutzmanahmen fr krebserzeugende, erbgutverndernde, fruchtbarkeitsgefhrdende Gefahrstoffe der Kategorien 1 oder 2, die ber die in den 8-10 GefStoffV hinausgehen. Der Schutzaufwand fr krebserzeugende, erbgutverndernde und fruchtbarkeitsgefhrdende Gefahrstoffe der Kategorie 1 und 2 ist fr die Schulen sehr hoch, es ist daher uerst wichtig, Aufwand und Nutzen fr den Unterricht sehr sorgfltig abzuwgen. Die an Schulen erlaubten Experimente und Gefahrstoffe sind in Teil I-3.5.1 aufgefhrt. Bei diesen Experimenten und Gefahrstoffen gilt es natrlich ganz besonders, alle technischen, organisatorischen und ggf. personenbezogenen Schutzmanahmen auszuschpfen, um eine Exposition der Beschftigten ganz zu vermeiden oder auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn der Grenzwert nachweislich eingehalten ist, sind die Manahmen des 11 GefStoffV nicht mehr anzuwenden; die Manahmen der 8-10 GefStoffV werden dann als ausreichend angesehen.

VII. Entsorgung
Entsorgung der Schulchemikalien als Sonderabfall
Schulchemikalien bzw. deren Gemische sind hufig Sonderabflle, die wegen ihrer Art oder Beschaffenheit in besonderem Mae gesundheits-, luft- oder wassergefhrdend sind oder Erreger bertragbarer Krankheiten enthalten oder hervorbringen knnen und ausschlielich in Anlagen zu beseitigen sind, die fr dieses Gefhrdungspotenzial zugelassen sind. Entsorgung fngt bei der Suche nach Ersatzstoffen an. Vor jeder Schlerbung informiert die Fachlehrerin oder der Fachlehrer die Schlerinnen und Schler ber die sachgerechte Entsorgung der benutzten Chemikalien. In jedem Sammlungsraum sind beschriftete, geeignete Gefe zur Aufnahme umweltschdlicher Chemikalienreste zur endgltigen Entsorgung bereitzustellen. Fr die Kennzeichnung gelten die Vorschriften fr die Aufbewahrung von Gefahrstoffen. Gefahrstoffabflle werden in sechs Gruppen in getrennten Gefen gesammelt und den zustndigen Unternehmen der Sondermllbeseitigung zugefhrt. Die folgende Auflistung enthlt in Klammern Angaben zur jeweiligen Kennzeichnung der Behltnisse: (1) Abfall Organische Lsemittel (halogenfrei): aliphatische / aromatische Kohlenwasserstoffe (T+, F / R: 11-18-26/27/28-39-42/43) (2) Abfall Organische Lsemittel (halogenhaltig): halogenierte aliphatische/aromatische Kohlenwasserstoffe (T+, F / R: 11-18-26/27/28-39-42/43) (3) Feste organische Abflle (T / R: 23/24/25-39-48) (4) Anorganische Abflle (schwermetallhaltig) gemeinsam mit Suren und Laugen (auf alkalischen pH-Wert achten) (Xn, C / R: 21/22-35-40-43) (5) Metallisches Quecksilber (in geringen Mengen) und Glasbruch mit Quecksilber (ohne Kunststoffanteile) (T / R: 23-33) (6) Quecksilberverbindungen und Abflle aus absorbiertem Quecksilber (in geringen Mengen) (T+ / R: 26/27/28-33) Fr die im Folgenden genannten Stoffe sind besondere Vorbehandlungsmanahmen und fr explosionsgefhrliche Stoffe (E / R: 2-3) eine jeweils gesonderte Entsorgung sicherzustellen: Peroxide Katalysatoren Alkalimetalle Cyanide Nitrite Fluoride Carbide Chromate starke Oxidationsmittel Fr das Sammeln sind die Fachlehrerinnen und Fachlehrer, fr das fachgerechte Aufbewahren die Sammlungsleitung, fr die Entsorgung der Schultrger verantwortlich. Schlerinnen und Schler drfen an der Sonderabfallbeseitigung auf keinen Fall beteiligt werden.

bersicht Abfallgruppen
Art des Abfalls Vorbehandlung fr Entsorgungsratschlge nach DIN Gef-Nr. Kennzeichnung

Glas-Gef Organische Lsemittel - halogenfrei Alkaloide GRIGNARDVerbindungen Nitrile E 10 ggf. E 14

1
Glas-Gef E 10 ggf. E 14

Organische Lsemittel - halogenhaltig -

s. ggf. bei halogenfreie

2 3 KS- oder
s. ggf. bei halogenfreie Lsemittel Alkalimetalle Carbide Chromate Cyanide Fluoride Kaliumchlorat Nitrite E10 Glas-Gef

Organische Abflle - fest -

Saure und alkalische Abflle Schwermetallsalzlsungen

4 KSGef

pH > 8 Glas-Gef

QuecksilberGlasbruch (Quecksilber nur in kleinen Mengen!) QuecksilberVerbindungen (QuecksilberAbsorbentien nur in kleinen Mengen!) Explosionsgefhrliche Stoffe - jeweils getrennt z.B. Ammoniumdichromat, Azodiisobuttersurenitril, Peroxide, Katalysatoren

5
Glas-Gef

6
GlasGefe

Vorbehandlungsmanahmen
Gefahrstoffe/Gefahrstoffgruppe Manahmen
Acetonitril H3C-CN Acrylnitril C2H3CN Alkaloide Nitrile knnen mit max. 15%iger wssriger Natriumhypochloritoder Calciumhypochlorit-Lsung unter krftigem Umrhren oxidiert werden. Alkaloide, wie sie in einem Oberstufenkurs ber pharmazeutische Chemie als Reste anfallen knnen, werden mit Knigswasser zerstrt. Die entstehende Lsung wird neutralisiert. Kleine Mengen werden vorsichtig mit viel Wasser versetzt und anschlieend mit Kalkwasser neutralisiert.

Aluminiumbromid AlBr3 (wasserfrei) Aluminiumchlorid AlCl3 (wasserfrei) Ammoniumfluorid NH4F Brandfrdernde Abflle z.B. Chlorate Calciumcarbid CaC2

Dimethylsulfat (als Reaktionsprodukt !) Auf die


Reaktion verzichten!

Lsungen von Ammoniumfluorid werden mit Calciumhydroxid neutralisiert und als Calciumfluorid ausgefllt. Ggf. anfeuchten und in dicht geschlossenen Behltern getrennt aufbewahren und dem Sonderabfall zufhren. Kennzeichnung: brandfrdernd Reste von Calciumcarbid werden im Abzug vorsichtig mit Wasser umgesetzt. Das entstehende Ethin wird mit Hilfe des Gasbrenners stndig abgefackelt. Die anfallende Kalkmilch wird mit verdnnter Schwefelsure neutralisiert, der dabei entstehende Gips wird abfiltriert, das Filtrat ins Abwasser, der Rckstand zum Hausmll gegeben. Vorsichtig im Abzug mit Natronlauge mischen (Schutzhandschuhe). Dann in den Ausguss geben. Lsungen dieser Stoffe werden verdnnt, mit Natriumhydrogencarbonat neutralisiert und anschlieend mit Calciumhydroxid versetzt. Das entstehende Calciumfluorid wird abfiltriert, das Filtrat ins Abwasser gegeben. Beim Umgang mit Fluorwasserstoffsure (Flusssure) unbedingt Schutzhandschuhe tragen! berschssige in Ethern gelste GRIGNARD-Reagenzien werden mit Wasser hydrolisiert, wobei ein Alkan und ein Magnesium-halogenid-hydroxid entstehen. Man trennt im Scheidetrichter und gibt die organische Phase in das entsprechende Sammelgef, die wssrige Phase ins Abwasser. Die Lsungen der Halogene werden mit NatriumthiosulfatLsung zu den entsprechenden Halogeniden reduziert. Das Reaktionsgemisch gibt man nach einer Neutralisation mit Natriumhydrogencarbonat ins Abwasser. In kleinsten Mengen offen im Freien abbrennen. Nicht als Abfall aufbewahren Mit Kaliumpermanganat oder Wasserstoffperoxid c = 30% oxidieren (Schutzhandschuhe) Lithium wird mit Wasser und Natrium mit einer greren Menge Brennspiritus umgesetzt. Reste von Kalium werden in kleinen Portionen in tertires Butanol gegeben. Verkrustete Kaliumstcke reagieren langsam. Nach vollstndiger(!) Reaktion wird mit Wasser verdnnt und mit verd. Schwefelsure neutralisiert. Man trennt im Scheidetrichter ab und gibt die wssrige Phase in das entsprechende Sammelgef. Ethanol und vor allem Methanol sind fr diese Umsetzung nicht geeignet. Die Reaktion wre zu heftig. Alle Manahmen sind wegen der mglichen Wasserstoffentwicklung im Abzug durchzufhren.

Fluorwasserstoffsure HF Fluoride

GRIGNARD-Verbindungen (magnesiumorganische Verbindungen) R-Mg-X

Halogene Cl2, Br2, I2

Hochentzndliche Flssigkeiten Selbstentzndliche Abflle Hydrazinhydrat Lithium, Natrium, Kalium

Kaliumchlorat KClO3

Kaliumcyanid KCN Natriumcyanid NaCN

Kohlenstoffdisulfid CS2

Organische Basen und Amine

Phosphor, wei/gelb P4

Phosphor, rot

Radioaktive Stoffe Verbrauchte Fixierbder

Die wssrige Lsung von Kaliumchlorat wird mit verd. Salzsure angesuert und mit Eisen oder Zinkpulver zu Kaliumchlorid reduziert. Die entstehende Schwermetallsalz-Lsung wird nach Umsetzung mit Natronlauge in das entsprechende Sammelgef gegeben. Lsungen von Cyaniden drfen auf keinen Fall mit Suren in Berhrung kommen. Bei pH <9 wird bereits giftige Blausure freigesetzt, also auch durch Kohlensure! Wssrige Lsungen von Cyaniden werden auf einen Gehalt < 2 g/l bei einem pH-Wert von 11 eingestellt und mit Kupfersulfat als Katalysator versetzt. Anschlieend wird unter dem Abzug mit tropfenweise zugesetzter wssriger Wasserstoffperoxid-Lsung, c = 30%, mind. 2 Stunden oxidiert. Kleine Mengen von Kohlenstoffdisulfid knnen im Abzug oder im Freien verbrannt werden. Es entsteht Schwefeldioxid und Kohlenstoffdioxid. Zur Vermeidung von Geruchsbelstigung im Abzug mit verd. Salzsure bzw. Schwefelsure vorsichtig neutralisieren (pH prfen). Anschlieend in Gef 2 bzw. 1 geben. Weier Phosphor darf nicht mehr aufbewahrt werden! Reste kleinerer Mengen von Phosphorresten, auch Lsungen von Phosphor in Kohlenstoffdisulfid, werden unter dem Abzug oder im Freien verbrannt, wobei der Phosphor in einer Porzellanschale mit etwas Ethanol angezndet wird. Alle mit Phosphor in Berhrung gekommenen Gerte werden mit dem Gasbrenner erhitzt, um anhaftende Reste zu verbrennen. Glasgerte lassen sich zu diesem Zweck mit einer Natriumhypochlorit-Lsung, c = 5%, splen. Auch roter Phosphor sollte in kleinen Mengen im Freien oder im Abzug verbrannt werden, da er teilweise zu gelbem Phosphor resublimiert. Entsprechend der Allgemeinen Richtlinie zum Strahlenschutz entsorgen. In einem Kunststoffbehlter im Fotolabor sammeln. Rckgabe in kleinen Mengen evtl. an Fotofachgeschfte, in greren Mengen an Wiederaufbereitungsbetriebe fr Silber.

VIII. Literatur- und Quellenverzeichnis

Quellenverzeichnis
Gesetze
ArbSchG
Gesetz ber die Durchfhrung von Manahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschftigten bei der Arbeit (ArbSchG) vom 7. August 1996 (BGBl. I Nr. 43 vom 20.08.1996 S. 1246) gendert am 8. April 2008 durch Artikel 6 des Gesetzes zur nderung seeverkehrsrechtlicher, verkehrsrechtlicher und anderer Vorschriften mit Bezug zum Seerecht (BGBl. I Nr. 15 vom 17.04.2008 S. 706), zuletzt gendert durch Artikel 15 Abs. 89 des Gesetzes vom 05.02.2009 (BGBl. I S. 160) Gesetz ber Betriebsrzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkrfte fr Arbeitssicherheit vom 12. Dezember 1973 (BGBl. I Nr. 105 vom 15.12.1973S. 1885) zuletzt gendert am 31. Oktober 2006 durch Artikel 226 der Neunten Zustndigkeitsanpassungsverordnung (BGBl. I Nr.50 vom 07.11.2006 S. 2407)

AsiG

ChemG

Gesetz zum Schutz vor gefhrlichen Stoffen (ChemG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Juni 2002 (BGBl. I Nr. 40 vom 27.06.2002 S. 2090) zuletzt gendert am 13. Dezember 2007 durch Artikel 3 2 des Gesetzes zur Neuordnung der Ressortforschung im Geschftsbereich des Bundesministeriums fr Ernhrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BGBl. I Nr. 65 vom 20.12.2007 S. 2930). Aktuelle Fassung in der Bekanntmachung vom 02.07.2008 (BGBl. IS. 1146)
Gesetz zur Neuordnung der Sicherheit von technischen Arbeitsmitteln und Verbraucherprodukten (Gerte- und Produktsicherheitsgesetz - GPSG) vom 6. Januar 2004 (BGBl I 2004, 2 (219); zuletzt gendert durch Art. 3 Abs. 33 des Gesetzes vom 7. 7.2005 (BGBl. I S. 1970)

GPSG

JarbSchG

Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend (JArbSchG) vom 12. April 1976 (BGBl. I Nr. 42 vom 15.04.1976S.965), gendert am 31. Oktober2006 durch Artikel 230 der Neunten Zustndigkeitsanpassungsverordnung (BGBl. I Nr. 50 vom 07.11.2006 S. 2407), zuletzt gendert durch Artikel 3 Abs. 2 des Gesetzes vom 31.10.2008 (BGBl. I S. 214) Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz vom 27. September 1994 (BGBl. I S. 2705), gendert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juli 2007 (BGBl. I S. 1462), zuletzt gendert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 22.12.2008 (BGBl. I S. 2986) Gesetz zum Schutze der erwerbsttigen Mutter (MuSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Juni 2002 (BGBl. I Nr. 43 vom 02.07.2002 S. 2318) gendert am 5. Dezember 2006 durch Artikel 2 Abs. 10 des Gesetzes zur Einfhrung des Elterngeldes (BGBl. I Nr. 56 vom 11.12.2006 S. 2748), zuletzt gendert durch Artikel 14 des Gesetzes vom 17.03.2009 (BGBl. I S. 550) (SGB VII) vom 7. August 1996 (BGBl. I Nr. 43 vom 20.08.1996 S. 1254) gendert am 19. Dezember 2007 durch Artikel 6a des Gesetzes zur nderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (BGBl. I Nr. 67 vom 22.12.2007 S. 3024; BGBl. I Nr. 70 vom 31.12.2007 S. 3305) Gesetz ber explosionsgefhrliche Stoffe (SprengG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2002 (BGBl. I Nr. 65 vom 13.09.2002 S. 3518) zuletzt gendert am 31. Oktober 2006 durch Artikel 150 der Neunten Zustndigkeitsanpassungsverordnung (BGBl. I Nr. 50 vom 07.11.2006 S. 2407)

KrW-/AbfG

MuSchG

SGB VII

SprengG

WHG

Wasserhaushaltsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. August 2002 (BGBl. I S. 3245), gendert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 10. Mai 2007 (BGBl. I S. 666), zuletzt gendert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22.12.2008 (BGBl. I S. 2986)

Verordnungen
AbwV Verordnung ber Anforderungen an das Einleiten von Abwasser in Gewsser (Abwasserverordnung AbwV). Neugefasst durch Bekanntmachung vom 17. 6.2004 (BGBl. I S. 1108, 2625), zuletzt gendert durch Artikel 1 der Verordnung vom 19.10.2007 (BGBl. I S. 2461) Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge vom 18.12.2008 (BGBl. I S. 2768) Verordnung ber Arbeitssttten (ArbStttV) vom 12. August 2004 (BGBl. I Nr. 44 vom 24.08.2004 S. 2179) gendert am 20. Juli 2007 durch Artikel 2 des Gesetzes zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens (BGBl. I Nr. 35 vom 27.07.2007 S. 1595) zuletzt gendert durch Artikel 9 der Verordnung vom 18.12.2008 (BGBl. I S. 2769) Verordnung ber Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, ber Sicherheit beim Betrieb berwachungsbedrftiger Anlagen und ber die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes (BetrSichV) vom 27. September 2002 (BGBl. I Nr. 70 vom 02.10.2002 S. 3777) gendert am 6. Mrz 2007 durch Artikel 5 der Verordnung zur Umsetzung der EG-Richtlinien 2002/44/EG und 2003/10/EG zum Schutz der Beschftigten vor Gefhrdungen durch Lrm und Vibrationen (BGBl. I Nr. 8 vom 08.03.2007 S. 261) zuletzt gendert durch Artikel 8 der Verordnung vom 18.12.2008 (BGBl. I S. 2769) Verordnung ber Stoffe, die die Ozonschicht schdigen (ChemikalienOzonSchichtverordnung) vom 13.11.2006 (BGBl I S 2638) zuletzt gendert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 20.05.2008 (BGBl. I S. 2769) Verordnung ber Verbote und Beschrnkungen des Inverkehrbringens gefhrlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz, (Chemikalien-Verbotsverordnung ChemVerbotsV) vom 14. Oktober 1993 (BGBl I 1993, S. 1720); in der Fassung vom 13.6.2003, gendert durch Zehnte Verordnung zur nderung chemikalienrechtlicher Verordnungen vom 11.7.2006, zuletzt gendert durch die Verordnung vom 21.07.2008 (BGBl. I S. 2768) Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (GefStoffV) vom 23. Dezember 2004 (BGBl. I Nr. 74 vom 29.12.2004 S. 3758 (3759)) gendert am 12. Oktober 2007 durch Artikel 2 der Elften Verordnung zur nderung chemikalienrechtlicher Verordnungen (BGBl. I Nr. 52 vom 25.10.2007 S. 2382), zuletzt gendert durch Artikel 2 der Verordnung vom 18.12.2008 (BGBl. I S. 2768) Verordnung ber den Mutterschutz fr Beamtinnen (MuSchV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. November 2004 (BGBl. I Nr. 59 vom 17.11.2004 S. 2828) zuletzt gendert am 23. Februar 2006 durch Artikel 2 der Verordnung zur Neuordnung der Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten des Bundes und zur nderung anderer Verordnungen (BGBl. I Nr. 9 vom 28.02.2006 S. 427) Verordnung ber Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Benutzung persnlicher Schutzausrstungen bei der Arbeit (PSA-Benutzungsverordnung PSA-BV) vom 4. Dezember 1996 (BGBl. I 1996 S. 1841)

ArbMedVV ArbStttV

BetrSichV

ChemOzonSchichtV

ChemVerbotsV

GefStoffV

MuSchV

PSA-BV

1. SprengV

Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Januar 1991 (BGBl. I S. 169), zuletzt gendert durch Artikel 390 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) Zweite Verordnung zum Sprengstoffgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2002 (BGBl. I S. 3543), zuletzt gendert durch Artikel 6 Abs. 1 der Verordnung vom 6. Mrz 2007 (BGBl. I S. 261)

2. SprengV

Allgemeine Verwaltungsvorschriften und Technische Regeln1, 2 Titel DVGW-Bestimmungen


DVGW G 600 DVGW G 621

Fassung

Technische Regeln fr Gas-Installationen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW)
Technische Regeln fr Gas-Installationen, DVGW-TRGI 2008 Gasanlagen in Laboratorien und naturwissenschaftlichen Unterrichtsrumen, Arbeitsblatt G 621, Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) Technische Regeln fr brennbare Flssigkeiten Aufbau und Anwendung der TRbF Ortsbewegliche Behlter Technische Regeln Druckgase Allgemeine Bestimmungen fr Druckgase Besondere Anforderungen an Druckgasbehlter, Druckgaspackungen Besondere Anforderungen an Druckgasbehlter, Druckgaskartuschen, Halterungen und Entnahmeeinrichtungen Fllanlagen; Allgemeine Bestimmungen fr Fllanlagen Technische Regeln fr Gefahrstoffe Allgemeines, Aufbau und Wirksamwerden der TRGS Kennzeichnung von Abfllen beim Umgang Gefhrdungsbeurteilung fr Ttigkeiten mit Gefahrstoffen Gefhrdung durch Hautkontakt Ermittlung, Beurteilung, Manahmen 12. 2006 07.2002 01.2008 06.2008 03.1985/1997 10. 1996 07.2002 06.2002 04. 2008 08. 1989

TRbF TRbF 001 TRbF 60 TRG TRG 100 TRG 300

TRG 301

10. 1996

TRG 400 TRGS TRGS 001 TRGS 201 TRGS 400 TRGS 401

10.1998

TRBA/TRGS 406 Sensibilisierende Stoffe


1 2

06.2008

Bezugsquelle: Buchhandlung oder Carl Heymanns Verlag, Luxemburger Strae 449, 50939 Kln Bezugsquelle: Vorschriftensammlung Technischer Umweltschutz der Staatlichen Umweltverwaltung in NRW (VTU): http://igsvtu.lua.nrw.de/igs_portal/

Titel
TRGS 500 TRGS 521 Schutzmanahmen Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle Laboratorien Holzstaub Betriebsanweisung und Information der Beschftigten Verwendungsbeschrnkungen fr Azofarbstoffe, die in krebserzeugende Amine gespalten werden knnen Grenzwerte in der Luft Arbeitsplatz - Luftgrenzwerte

Fassung
05.2008 02.2008

TRGS 526 TRGS 553 TRGS 555 TRGS 614

02.2008 08.2008 02.2008 03.2001

TRGS 900

01.2006, ergnzt 06.2010 01.2006

TRGS 901

Begrndungen und Erluterungen zu Grenzwerten in der Luft Arbeitsplatz Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverndernder oder fortpflanzungsgefhrdender Stoffe Verzeichnis sensibilisierender Stoffe

TRGS 905

05.2008

TRGS 907

10.2002

DGUV Schriften
GUV-Nr.3 BGV/GUV-V A1 BGV/GUV-V A3 BGV/GUV-V A4 GUV-V A6/7 bzw. BGV A2 BGV/GUV-V A8 Grundstze der Prvention Elektrische Anlagen und Betriebsmittel Arbeitsmedizinische Vorsorge Titel Fassung 07.2004 12.1978/01.1997 01.1993/01.1997

Betriebsrzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkrfte fr Ar- 03.1975/06.2003 beitssicherheit

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz Verwendung von Flssiggas Schulen REGELN

09.1994/06.2002

GUV-V D34 GUV-V S1

10.1993/01.1997 05.2001

GUV-R 132
3

GUV-Regel Vermeidung von Zndgefahren infolge elektrostati-

01.2005

GUV-Nr. ab 1. Okt. 2002 In Abstimmung mit dem Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften wurden die Verffentlichungen den Kategorien Unfallverhtungsvorschriften =V, Regeln fr Sicherheit und Gesundheitsschutz = R, Information = I und Grundsatz = G zugeordnet.

scher Aufladungen BGR/GUV-R 192 BGR/GUV-R 195 BGR/GUV-R 209 Regeln fr den Einsatz von Augen- und Gesichtsschutz Regeln fr den Einsatz von Schutzhandschuhen GUV-Regel Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln INFORMATIONEN BGI/GUV-I 510- Anleitung zur Ersten Hilfe bei Unfllen (Aushang DIN A 2) 1 GUV-I 512 Erste-Hilfe-Material 03.2006 02.2006 02.2002 10.2006 07.2002 10.1995/ 10.2007 08.2001

BGI/GUV-I 511.1 Verbandbuch (kartoniert DIN A5) BGI/GUV-I 767 GUV-I 8504 GUV-I 8518 GUV-SI 8036 GUV-SI 8037 GUV-SI 8038 GUV-SI 8039 GUV-SI 8040 GUV-SI 8041 GUV-SI 8042 GUV-SI 8043 Chlorkohlenwasserstoffe

Informationen fr die Erste Hilfe bei Einwirken gefhrlicher chemi- 06.2007 scher Stoffe Gesundheitsschutz beim Umgang mit Gefahrstoffen - PC-Programme und Datenbanken Keramik - Ein Handbuch fr Lehrkrfte Papier - Ein Handbuch fr Lehrkrfte Metall - Ein Handbuch fr Lehrkrfte Kunststoff - Ein Handbuch fr Lehrkrfte Elektrotechnik, Elektronik - Ein Handbuch fr Lehrkrfte Holz - Ein Handbuch fr Lehrkrfte Lebensmittel- und Textilverarbeitung - Ein Handbuch fr Lehrkrfte Bildende Kunst und Design - Ein Handbuch fr Lehrkrfte 08.2006 06.2005 04.2005 01.2006 05.2004 In berarbeitung 01.2006 06.2007 01.2004

DIN-, DIN EN- und DIN VDE-Normen Bestell Nr.


DIN VDE 0100-723

Titel
Errichten von Niederspannungsanlagen - Anforderungen fr Betriebssttten, Rume und Anlagen besonderer Art - Teil 723: Unterrichtsrume mit Experimentiereinrichtungen Betrieb von elektrischen Anlagen; Besondere Festlegungen fr das Experimentieren mit elektrischer Energie in Unterrichtsrumen Raumlufttechnik Teil 7: Raumlufttechnische Anlagen in Laboratorien Minerallerzeugnisse Bestimmung des Flamm- und Brennpunktes

Fassung
06. 2005

E DIN VDE 0105 - 112 DIN 1946 7 DIN EN ISO 2592 DIN 3383 4

06.2008

07.2009 09.2002

Gasschlauchleitungen und Gasanschlussarmaturen, Sicher12.1991 heits-Gasanschlussarmaturen und Anschlussstcke fr Laboratoriumsschluche und Schlauchleitungen Biotechnik Leistungskriterien fr mikrobiologische Sicherheitswerkbnke Laboreinrichtungen-Laborarmaturen Teil 2: Entnahmestellen fr Brenngase Laboreinrichtungen; Abzge; Abzge fr allgemeinen Gebrauch (wandstndig) Laboreinrichtungen; Abzge; Abzge fr offene Aufschlsse bei hohen Temperaturen; Hauptmae, Anforderungen und Prfungen 09.2000 09.2009 08. 1991 zurckgezogen 04.2007

DIN EN 12469 DIN 12918 - 2 DIN 12924 - 1

DIN 12924 - 2

DIN 12924 - 3

Laboreinrichtungen; Abzge; Durchreichabzge (Rckhaltevermgen und Prfungen entsprechend DIN 12924-1) Laboreinrichtungen; Abzge; Abzge in Apotheken (Rckhaltevermgen und Prfungen entsprechend DIN 12924-1) Erste-Hilfe-Material - Verbandkasten B (Kraftfahrzeug) Erste-Hilfe-Material - Verbandkasten C Feuerwehrplne fr bauliche Anlagen Abzge Teil 1: Begriffe Abzge Teil 2: Anforderungen an Sicherheit und Leistungsvermgen Abzge Teil 4: Vor-Ort-Prfverfahren Tragbare Feuerlscher - Teil 4: Instandhaltung

04. 1993

DIN 12924 - 4

01. 1994

DIN 13164 DIN 13157 DIN 14095 DIN EN 14175 - 1 DIN EN 14175 - 2 DIN EN 14175 - 4 DIN 14406-4
4

01. 1998 11.2009 05.2007 08. 2003 08. 2003 12. 2004 09.2009

Bezugsquelle: Beuth Verlag GmbH, Burggrafenstrae 6, 19787 Berlin http://www.beuth.de/

Bestell Nr.
DIN EN 14470 - 1 DIN EN 14470 - 2 DIN 18361

Titel
Feuerwiderstandsfhige Lagerschrnke Teil 1: Sicherheitsschrnke fr brennbare Flssigkeiten Feuerwiderstandsfhige Lagerschrnke Teil 2: Sicherheitsschrnke fr Druckgasflaschen VOB Vergabe- und Vertragsordnung fr Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen fr Bauleistungen (ATV); Verglasungsarbeiten Schluche fr Gasbrenner fr Laboratorien, ohne Ummantelung und Armierung Teil 1: Anforderungen und Prfungen Lehr-, Lern- und Ausbildungsmittel; Glasgerte und Verbindungsteile Lehr-, Lern- und Ausbildungsmittel; Stellzeuge; Stativstcke, Muffen, Fe und Tischklemmen Schulbau - Bautechnische Anforderungen zur Verhtung von Unfllen Sicherheit von Laser-Einrichtungen - Teil 1: Klassifizierung von Anlagen, Anforderungen und Benutzer-Richtlinien (IEC 60825-1:2007) Fehlerstrom-/Differenzstrom-Schutzschalter ohne eingebauten berstromschutz (RCCBs) fr Hausinstallationen und fr hnliche Anwendungen - Teil 1: Allgemeine Anforderungen (IEC 61008-1:1996) Fehlerstrom-/Differenzstrom-Schutzschalter ohne eingebauten berstromschutz (RCCBs) fr Hausinstallationen und fr hnliche Anwendungen - Teil 2-1: Anwendung der allgemeinen Anforderungen auf netzspannungsunabhngige RCCBs (IEC 61008-2-1:1990) Fehlerstrom-/Differenzstrom-Schutzschalter mit eingebautem berstromschutz (RCBOs) fr Hausinstallationen und fr hnliche Anwendungen - Teil 1: Allgemeine Anforderungen Fehlerstrom-/Differenzstrom-Schutzschalter mit eingebautem berstromschutz (RCBOs) fr Hausinstallationen und fr hnliche Anwendungen - Teil 2-1: Anwendung der allgemeinen Anforderungen auf netzspannungsunabhngige RCBOs (IEC 61009-2-1:1991) Gasanlagen im Laborrumen und naturwissenschaftlichen Unterrichtsrumen, Installation und Betrieb

Fassung
07.2004 11.2006 12. 2002

DIN 30664 1 DIN 58121 DIN 58123 DIN 58125 DIN EN 60825 - 1

12.1994 04. 1993 04.1993 07. 2002 12. 2008

DIN EN 61008 - 1

04.2008

DIN EN 61008 - 2-1

12. 1999

DIN EN 61009 - 1

12.2008

DIN EN 61009 - 2-1

12. 1999

DVGW G 621

11. 2009

Literatur
Bayrhuber, Lucius, Daunderer Forth, W. Henschler, D. Rummel, W. Henschler, D. Handbuch der praktischen Mikrobiologie und Biotechnik, Band 3 Schroedel-Metzler-Schulbuchverlag, Hannover 1997 Akute Intoxikationen, Urban und Schwarzenberg Mnchen, Berlin, Wien, 1992 Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie 8. Auflage, Urban & Fischer 2001 Gesundheitsschdliche Arbeitsstoffe, Toxikologisch-arbeitsmedizinische Begrndung von MAK-Werten Verlag Chemie, Weinheim 1983 Merkbltter gefhrliche Arbeitsstoffe 10. Auflage, ecomed-Verlagsgesellschaft, Landsberg 1992 Immobilisation, Entgiftung und Zerstrung von Chemikalien Verlag Harri Deutsch, Frankfurt/Main Handbuch Deutsches Arbeitsschutzrecht 3. Auflage, ecomed-Verlagsgesellschaft, Landsberg 1991 Gefahrstoff-Entsorgung ecomed-Verlagsgesellschaft, Landsberg Giftliste ecomed Verlagsgesellschaft, Landsberg, 5. Auflage 1985, einschlielich Ergnzungslieferungen Gefhrliche chemische Reaktionen ecomed-Verlagsgesellschaft, Landsberg 1982 Sicherheitstechnische Kenndaten chemischer Stoffe ecomed-Verlagsgesellschaft, Landsberg 1983 Toxikologie 5. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1994

Khn, R. Birett, K. Martinetz, D. Ring, W.-D. Titze, H.-Ch. Roth, L. Roth, L. Daunderer, Roth, L. Weller, U. Sorbe, G. Wirth, W. Gloxhuber, Ch.

Bezugsquellen
DGUV-Schriften DIN/DIN EN- Normen, VDI-Regeln DIN VDE-Best. DVGW-Regeln Technische Regeln TRbF, TRG, TRGS Gesetze und Verordnungen des Bundes
VDE-Verlag GmbH, Bismarckstr. 33, 10625 Berlin Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH, Postfach 140154, 53056 Bonn, Telefon: (0228) 5208400 Vertrieb von Einzelexemplaren: Carl Heymanns Verlag KG, Luxemburger Str. 449, 50939 Kln, Telefon: (0221) 460 10 40 Verlag Bundesanzeiger, 53056 Bonn Carl Heymanns Verlag KG, Luxemburger Str. 449, 50939 Kln Bei der jeweiligen Unfallkasse bzw. dem jeweiligen Gemeindeunfallversicherungsverband oder http://www.dguv.de/inhalt/medien/publikation Beuth-Vertrieb GmbH, Burggrafenstr. 6, 10787 Berlin, Telefon: (030) 2601-2260

Verzeichnis der staatlichen Arbeitsschutzvorschriften


Bundesministerium fr Arbeit und Soziales: http://www.bmas.de >Arbeitsschutz >Gesetze

Bundesgesetze im Internet: http://bundesrecht.juris.de

Europische Agentur fr Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: http://de.osha.europa.eu/

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