Abgeschlossen: Spätzleblues


Inhalt in drei Sätzen (Achtung! Band drei der Reihe, Spoilergefahr!):

Endlich haben sich Line und ihr Freund Leon wieder versöhnt – doch jetzt hockt er für Bosch in China, während Line im verschneiten Stuttgart festhängt. Immerhin hat sie wieder einen Job, doch ihre Chefin ist nicht gerade nett, dafür hat sich einer ihrer Kollegen offenbar in sie verknallt. Doch der ausschließliche Kontakt mit Leon über Skype sowie die Beziehungsprobleme zwischen Lines bester Freundin Lila und deren Freund Harald machen der Schwäbin ganz schön zu schaffen…

Meine Meinung:

Nachdem ich Teil zwei der Reihe nicht mehr so gut fand wie den ersten, weil doch die Handlung ein bisschen sehr chaotisch war, war ich gespannt, wie der dritte und wahrscheinlich letzte Teil so wird. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht! Obwohl die gute Pipeline nach wie vor ein total chaotischer Mensch ist, war das Durcheinander nicht mehr so störend, wie ich es bei Teil zwei empfunden hab. Dafür, was mir total gefallen hat, war wieder viel mehr Schwäbisch dabei – und ohne Scheiß, ich hab mich bei den Fußnoten, die für diejenigen, die des Schwäbischen nicht mächtig sind, Erklärungen in Hochdeutsch anbieten, teilweise so weggeschmissen, dass meine Eltern mich ein wenig verdutzt angeguckt haben. Der Schreibstil ist immer noch super witzig und bietet beste Unterhaltung, gerade wenn es jetzt auch wieder schneit -.- ich finde es fast ein bisschen schade, dass es jetzt keine Bücher mehr über Line gibt, aber ich hoffe, Frau Kabatek schreibt weiter an neuen, ebenso lustigen Büchern! 😀

Ich könnte mir vorstellen, dass es für Nordlichter ein wenig schwierig oder auch langweilig sein wird, diese Bücher zu lesen, aber für alle „Locals“, die dazu noch ein gutes Stück Humor verkraften, ist es einfach super! 😀

Und wenn man denkt, es geht nicht mehr…


… kommen doch von irgendwo noch Bücher her 😛

Ja, ich war mal wieder seehr erfolgreich und hab diese Woche sowohl drei Buchkäufe getätigt (mit Hilfe meiner sehr geschätzten E. 😉 ), sowohl mir erst eben drei Bücher aus der Bücherei geholt. Tadaaa:

Sara Shepard – Pretty little liars – Vogelfrei

Scott Westerfeld – Ugly

Brenna Yovanoff – Schweigt still die Nacht

Alex Flinn – Kissed

Jackson Pearce – Drei Wünsche hast du frei

Mary Hooper – Das außergewöhnliche Leben der Eliza Rose

Abgeschlossen: Nosferas


Inhalt in drei Sätzen:

19. Jahrhundert: Es gibt nur noch wenige reine Vampire in Europa – damit sie nicht aussterben, entschließen sich die Oberhäupter der sechs noch existierenden, aber verfeindeten Clans, dass ihr Nachwuchs gemeinsam aufgezogen und unterrichtet wird und das je ein Jahr in jedem Heimatland der Clans. Und so kommen die Schüler nach Rom, wo sie gleich am Anfang feststellen, dass die Clans sich untereinander unterscheiden – aber irgendwie doch nicht so stark, wie sie immer dachten. Aber plötzlich tauchen in Rom Vampirjäger auf, denen mehrere Mitglieder des römischen Nosferas-Clans zum Opfer fallen…

Meine Meinung:

Najaa, wenn mans genau nimmt, bin ich wohl ein wenig über der Zielgruppe für dieses Buch. Aber ich wollts seit Jahren schon mal lesen, also here we go. Und ich hab mir eigentlich schlimmeres vorgestellt. Ich hab nämlich eine total kitschige, total vorhersehbare Jugendgeschichte mit ganz viel schmalziger Liebe und ein bisschen Spannung erwartet, aber es war ganz anders. Ich hatte das Buch ziemlich schnell durch, man muss sich ein bisschen an den natürlich historisch angehauchten Schreibstil gewöhnen, aber er ist durchaus noch in normalen Rahmen und nicht übertrieben eingesetzt. Die Geschichte an sich ist doch ganz spannend und interessant. Ich mochte die Idee mit den verschiedenen Clans, die sich untereinander bekriegen und deren Kinder jetzt alle zusammen an jeweils einem Ort unterrichtet werden. Was mich besonders überrascht hat war, dass die Geschichte irgendwie so gar nicht vorhersehbar war. Okay, ich hab mir jetzt auch nicht stundenlang Gedanken gemacht, was wohl passieren wird, aber die einzelnen Geschehnisse waren doch teilweise… überraschend xDD deshalb gibts auch eine gute Bewertung für „Nosferas“ und ich bin irgendwie schon gespannt, wie es im nächsten Teil, der dann in Irland spielen wird, weitergeht… 😉

Abgeschlossen: City of Fallen Angels


Inhalt in drei Sätzen (Achtung! Enthält Spoiler zu den anderen Teilen der Chroniken der Unterwelt!):

Valentin ist besiegt – endlich können Jace und Clary unbesorgt zusammen sein. Doch warum verhält Jace sich neuerdings so komisch und lässt Clary nicht mehr in seine Nähe? Und Simon, jüngst zum Vampir gewandelt und nach den Geschehnissen in Idris ein Tageslichtler, bekommt ein Angebot von einer mysteriösen Meistervampirin: gegen wichtige Vampir-Überlebensinfos will sie die Macht des Kainsmals für sich…

Meine Meinung:

Ich war nie ein sooooo riesiger Fan der Mortal Instrument-Reihe, ich hab zwar alle Bände gelesen, aber es war keine Buchreihe, bei der ich mit zitternden Fingern und einem halben Herzinfarkt vor dem Buchladen gewartet hab, wenn ein neuer Teil erschienen ist. Aber City of Fallen Angels fiel mir zufällig in die Hände, und OhmeinGott ich liebe dieses Buch!! Was ich besonders toll im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe fand, war, dass dieses Mal nicht nur oder nicht hauptsächlich Clary ihren Senf abgab (die ging mir nämlich hin und wieder gehörig auf die Nerven, aber in Teil 4 der Reihe seltsamerweise so überhaupt nicht), sondern der Großteil der Geschichte aus der Sicht von Simon erzählt wird. Teilweise war es so spannend, dass mir tatsächlich die Finger gezittert haben – metaphorisch gemeint natürlich! Nein, Spaß beiseite, ich fand City of Fallen Angels wirklich super und hab sofort nach dem Ende meine Freundin erpresst, sie MUSS mir einfach den nächsten Teil, City of Lost Souls ausleihen!! 😀

Abgeschlossen: Plötzlich Shakespeare


Inhalt in drei Sätzen:

Rosa ist mit sich selbst im Unreinen: sie trauert immer noch ihrer großen Liebe hinterher, der sie für eine andere verlassen hat und kann einfach nicht das Selbstbewusstsein aufbringen, ihn zu vergessen. Aus purer Neugier wendet sie sich nach einem Zirkusbesuch an einen Meister der Rückführung, des Verbindens des eigenen Geist mit einem früheren Leben – und plötzlich steckt Rosa in der Vergangenheit, und nicht nur das: sie steckt im Körper von William Shakespeare. Der ist gerade in einer ziemlich prekären Lage: Die Königin droht, ihn töten zu lassen, sollte er nicht mit seinen Gedichten einen ihrer Offiziere von seinem Liebeskummer heilen, wobei Rosa in seinem Kopf Shakespeare alles andere als gelegen kommt…

Meine Meinung:

Selten! So! Gelacht! Und das ist jetzt absolut keine ironische Aussage, sondern die reine Wahrheit 😀 David Safiers Romane sind ja im Allgemeinen witzig geschrieben und sehr unterhaltsam, aber Plötzlich Shakespeare fand ich bis jetzt am besten. Bei manchen Passagen hab ich mich echt schier gekugelt xD die Geschichte ist abwechselnd aus Sicht von Shakespeare und Rosa geschrieben, manchmal auch abwechselnd bei jedem Satz, was das Ganze sehr abwechslungsreich und interessant macht. Die Handlung zieht einen in ihren Bann, und es ist beinah schade, dass die Geschichte so bald zu Ende ist. Ein dicker Stern hierfür!