
Auch wenn dieser Beitrag nicht zwingend ein wissenschaftlicher Beitrag wird, soll er dennoch veröffentlicht werden, da die Ausführung einer Selbstreflexion und das Berichten von Selbsterfahrung auch für das Entstehen einer Master Thesis eine nicht unwichtige Rolle spielt. Um es kurz zu machen – die Überschrift des Beitrages deutet es an – geht es darum, dass wenn ein Gegenstand untersucht wird und wenn dabei gründlich die Sekundärliteratur recherchiert und ausgewertet wird, es immer wieder faszinierend zu beobachten ist, wie viel doch trotz aller bisher geleisteten Forschungsarbeiten in einem bestimmten Themenfeld unter den Tisch fällt bzw. nicht beachtet wurde – oder bisher absichtlich unbeachtet blieb. Besonders tritt diese Erfahrung beim Schreiben des ersten großen Themenblocks der Masterarbeit hervor, in welchem es um die Darstellung zahlreicher Subjekttheorien und Subjektkonstruktionen geht. Darüber hinaus sollen diese nicht nur erklärt werden, sondern auch der Zusammenhang aufgezeigt werden, den sie zur Forschungsfrage der Masterarbeit haben. Es ist die Essenz der Theorien, auf die es ankommt, und die oft übersehen wird. Dabei kann sie meist eine faszinierende Brücke zur Digitalität bilden.
So ist René Descartes, aber auch David Hume mit seinem Denken immens wichtig, wenn es darum geht zu zeigen, wie verschieden ein Subjekt in seiner Gestaltung aussehen kann, und wie sehr in Folge dieses Aussehen sich auf ein mögliches digitales Subjekt und den Entstehungsprozess eine digitalen Autobiographie auswirken kann.
Fazit: Nie meinen “darüber wurde schon viel geschrieben”, sondern immer besser annehmen: “da steckt noch mehr dahinter, als es schon gibt” – das ist mein persönlicher wissenschaftlicher Arbeitsansatz.
OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Sven Johann Koblischek, M.A. (17. Juni 2017). Von der Essenz der Dinge. DIGITALE AUTOBIOGRAPHIE. Abgerufen am 26. Juli 2026 von https://daan.hypotheses.org/352