
Während der Arbeit an der Master Thesis entdeckt: Ein Call for Papers namens “Reformation 2017”, mit dem Ziel eines Kolloquiums, welches Ende November 2017 im Deutschen Historischen Institut stattfinden soll. Sinn und Zweck dieses Kolloquiums ist gemäß dem Deutschen Historischen Institut, die “tieferen Gründe, Motivationen und langfristigen Konsequenzen der Reformation für die betroffenen Länder und ihre Grenzräume” zu untersuchen. Die Pater-Einreichung (bzw. das Abstract des Papers) erfolgte fristgerecht mit einem Thema, welches mit der Gattung der Autobiographie zusammenhängt. Der Vorschlag ist folgender
„Aufrichtige Geister“ und „Ertötung“ der Leidenschaft: Das reformatorische Erbe im Erinnerungsfeld des literarischen Ichs

Wenn 2017 bei den Feierlichkeiten die Reformation als Begriff verwendet wird, scheint dieser stets benachbart zu bedeutenden philosophischen Themen wie Toleranz oder Freiheit auf. Die Aufgabe und das Ziel des vorliegenden literaturwissenschaftlichen Beitrages war es, diese Beobachtung kritisch zu hinterfragen, in dem eine Medienanalyse verschiedener literarischer Selbstdarstellungen des deutsch- und französischsprachigen Raumes (Erscheinungszeitraum 18. bis in das 20. Jahrhundert) vorgenommen wurde, durch welche sich eine völlig heterogene und auch oftmals weniger erfreuliche Lesart der Reformation ergibt: Bilder der Bestrafung und Unterdrückung, Verknüpfungen zum Nationalen, als auch protestantische Pfarrhaus-Romantiken bilden dabei das Spektrum. Der Zweck der Arbeit ist ein interdisziplinärer Erkenntnisgewinn. Zielgruppe sind auch angehende AutorInnen.
OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Sven Johann Koblischek, M.A. (1. April 2017). Zwischendurch: Neuer Call for Papers. DIGITALE AUTOBIOGRAPHIE. Abgerufen am 26. Juli 2026 von https://daan.hypotheses.org/181