
Kadischa-Tal, Distrikt Bisharri, Libanon
Foto: © Vyacheslav Argenberg
On n’a pas à accomplir des choses extraordinaires pour devenir des saints. La sainteté est dans l’exercice des détails les plus anodins de la vie quotidienne avec amour et en communion avec Dieu !
aus dem Roman „Kadicha“ (2011) von Alexandre Najjar
Man muss nichts Außergewöhnliches vollbringen, um heilig zu werden. Heiligkeit besteht darin, die alltäglichsten Dinge des Lebens mit Liebe und in Gemeinschaft mit Gott zu verrichten!
Alexandre Najjar, geboren am 5. Februar 1967 in Beirut, ist ein französisch-libanesischer Jurist, Schriftsteller und Literaturkritiker. Er verfasste rund dreißig Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und Biografien und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ins Deutsche übersetzt wurden „Der Astronom“ (Knaur, 1999), sowie „Die Schule des Krieges“ (2001) und „Khalil Gibran und die Vision der Moderne“ (2008), beide erschienen im Verlag Schiler & Mücke. Über den Roman „Kadicha“ kann man auf Alexandre Najjars Webseite lesen:
Sami Rahmé, ein Banker aus Beirut, beschließt spontan, alles hinter sich zu lassen und in der Nähe des Qadisha-Tals zu leben, einem der spirituellen Zentren des Christentums im Osten. Als seine alte französische Freundin Florence, eine Reporterin der Zeitung Libération, panisch aus Syrien flieht und im Libanon landet, sieht er die Chance, wieder Kontakt zu ihr aufzunehmen und sie in sein friedliches Leben einzuführen. Gemeinsam erkunden sie, begleitet von Kennedy, einem erfahrenen Abenteurer, das Tal und entdecken die schillernden Persönlichkeiten, die einst dort lebten: Sarkis Rizzi, der sich ruinierte, um im Kloster Kozhaya eine Druckerei zu errichten; Patriarch Louqa, der, in einer Höhle Zuflucht suchend, lange Widerstand gegen die Mamluken leistete; Marina, die sich als Mann verkleidete, um in ein Kloster einzutreten; François de Chasteuil, der seine Familie in Aix-en-Provence verließ, um als Einsiedler im Libanongebirge zu leben; den Dichter Gibran, der sich von dieser wundersamen Welt inspirieren ließ…
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