Bibliotheksstrategie live: Vortrags-Audios zu „Chancen 2014“ jetzt zum Download

Ab sofort können Sie drei Vorträge zum hochaktuellen Thema „Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ online anhören oder gratis herunterladen. Diese spannenden Beiträge aus der Konferenz „Chancen 2014“ in Berlin am 20. Februar 2014, die BIB, dbv und ekz gemeinsam veranstalteten, haben wir für Sie aufgezeichnet.

Die MP3-Dateien finden Sie auf der Webseite der ekz. Zum Abspielen genügt ein Klick auf den Link. Gerne können Sie die MP3-Dateien auch auf Ihren Computer herunterladen. Dazu bitte die Audiodatei öffnen, mit rechter Maustaste auf den Text klicken und im Kontextmenü „Datei/Ziel speichern unter“ auswählen.

Alternativ können Sie die Beiträge auch auf YouTube zusammen mit Foto-Impressionen der jeweiligen Vorträge ansehen.

„Sehr gelungen, lebendig und auf hohem Niveau“: Konferenz „Chancen 2014“ beeindruckt Teilnehmer

Innovativ, inspirierend und ideengebend – bei der Konferenz „Chancen 2014: Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ am 20. Februar 2014 in Berlin, die der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), der Berufsverband Information Bibliothek (BIB) und die ekz gemeinsam veranstalteten, standen neben Fachvorträgen aus der Bibliothekswelt auch der aktive Austausch in einem World-Café zur Entwicklung von Bibliotheksstrategien auf dem Programm.

Gesellschaftliche und technologische Entwicklungen fordern öffentliche Bibliotheken heraus. Wie soll sich die einzelne Bibliothek vor Ort positionieren? Können lokale, regionale oder nationale Strategien bei der Zukunftssicherung helfen? Welche Aspekte müssen Bibliotheken bei ihrer Strategie berücksichtigen? Um Antworten auf diese Fragen ging es bei der Konferenz „Chancen 2014: Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ am 20. Februar 2014 in Berlin, die der Deutsche Bibliotheksverband e. V. (dbv), der Berufsverband Information Bibliothek e. V. (BiB) und die ekz.bibliotheksservice GmbH veranstalteten. Rund 180 Gäste aus Deutschland, Schweden und der Schweiz waren zu dieser eintägigen Veranstaltung ins Berliner Ellington Hotel gekommen.

Zum Markenzeichen wurde die Konferenzreihe „Chancen“, die alle zwei Jahre stattfindet, durch die ausgewogene Balance zwischen Information und Praxis. So gab es diesmal neben Vorträgen von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und der internationalen Fachwelt einen interaktiven Baustein mit der erfolgreichen World-Café-Methode. Dabei formulierten die Teilnehmer in verschiedenen Gruppen und an wechselnden Tischen nicht nur Ziele für eine individuelle Bibliotheksstrategie, sondern konnten bereits Ansätze für die eigene Umsetzung mit nach Hause nehmen.

Der Vortrag von Chefredakteur Christoph Seeger (Harvard Business Manager) machte anhand der Unternehmen Encyclopedia Britannica, Burberry und Harvard Business Manager deutlich, wie sich Bibliotheken von Unternehmen inspirieren lassen können, die mit einer strategischen Neuausrichtung erfolgreich Krisen bewältigt haben. Einen konkreten Rahmen für nachhaltigen Bibliothekserfolg entwarfen am Beispiel Schleswig-Holsteins Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und Präsident des bibliothekarischen Dachverbandes BID sowie Rolf Teucher, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Rendsburg. Zentrale Rollen spielten hierbei ein strategischer Entwicklungsplan, das geplante Bibliotheksgesetz für das nördlichste Bundesland sowie die notwendige Lobbyarbeit für die Politik. Inga Lundén, Direktorin der Stockholmer Stadtbibliothek und Vorsitzende des schwedischen Bibliotheksverbands, zeigte anhand des bereits dritten Strategieplanes ihres Hauses, wie eine konsequente Zielausrichtung, das Programm „Stockholm City Vision 2030“ und Themen wie Lernen und Erleben in der Bibliothek eine ideenreiche Verbindung eingehen.

„Eine überzeugende Veranstaltung, die ihren Anspruch durch anregende Referenten und die innovative World-Café-Methode voll eingelöst hat“, so Barbara Brockamp, Leiterin der Stadtbibliothek Minden. Direktorin Hannelore Vogt von der Stadtbibliothek Köln fügt an: „Die Veranstaltung war wieder ein toller Erfolg. Obwohl ich schon viel zum Thema weiß, konnte ich neue und inspirierende Gedanken mitnehmen. DANKE.“ „Für mich als Kulturdezernent die perfekte Gelegenheit, einen tieferen Einblick in die aktuelle Fachdiskussion bei den Bibliotheken zu gewinnen“, ergänzte Walter Neuling von der Bezirksregierung Detmold. Dass es nicht nur bei der Strategiebildung bleiben darf, unterstrich die Landtagsabgeordnete Verena Wicke-Scheil (Bündnis 90/Die Grünen) aus Sachsen-Anhalt eindrucksvoll in ihrem Resümee: „Die Veranstaltung fand ich sehr gelungen, lebendig, auf hohem Niveau und sehr anregend, auch für meine parlamentarische Arbeit. Wenn Bibliotheken in Zukunft erfolgreich sein wollen, dann müssen sie allerdings viel offensiver auftreten!“

Weitere Informationen zu den Konferenz-Themen erhalten Sie unter http://www.ekz.de/seminare-veranstaltungen/veranstaltungen/chancen-2014/

Impressionen der Konferenz finden Sie auf flickr >>>

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Mittrowann
Telefon 07121 144-111
Andreas.Mittrowann(at)ekz.de


Weblog mit Themenschwerpunkt „Bibliotheksstrategie“

Das Weblog „Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW“ veröffentlicht aktuell Beiträge zum Thema „Bibliotheksstrategie“ und verschafft diesem wichtigen Aspekt des Bibliotheksmanagements einen größeren Bekanntheitsgrad. Die ekz-Konferenz „Chancen 2014 – Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ am 20.2. stellt das Thema ebenfalls gemeinsam mit ihren Partnern Deutscher Bibliotheksverband und Berufsverband Information und Bibliothek in den Mittelpunkt.

Links:

Bibliotheken haben eine Strategie – ja sicher, aber welche?

Neue Dienstleistungen – von der Idee zur Umsetzung

„Black Bottom“: der Krimi zur Konferenz

Liebe Konferenzgäste, heute möchte ich Ihnen ganz besonders den Roman „Black Bottom“ von Martin Keune aus dem berlin.krimi.verlag empfehlen. Dieser Krimi aus den
30er Jahren des letzten Jahrhunderts hat nicht nur seinen Schauplatz in Berlin,
sondern auch das Tanzlokal „Femina“ spielt eine ganz wesentliche Rolle.
„Femina“, das kommt Ihnen bekannt vor? Richtig, auch unser Konferenzsaal trägt
diese Bezeichnung und tatsächlich befindet sich unser Konferenzhotel Ellington ganz
in der Nähe des ehemaligen gleichnamigen Tanzlokals. Jazz, Schmuggel, die
aufkommende politische Katastrophe und (natürlich) eine mysteriöse Todesserie
sind weitere Ingredenzien dieses Thrillers. Auch Kommissar Sándor Lehmann
entkommt nur knapp einem Anschlag… Mehr wird nicht verraten, außer an dieser
Stelle natürlich der Link zur Bestellung für Ihre Bibliothek!

Bibliotheken strategisch steuern – Projekte, Konzepte, Perspektiven

Liebe Leserinnen und Leser! Heute möchte wir Ihnen gerne die Publikation „Bibliotheken strategisch steuern“ vorstellen. Zum Thema „Strategische Bibliotheksplanung“ führt die ekz gemeinsam mit dem Trainer Meinhard Motzko und in Kooperation mit den jeweiligen Landesfachstellen seit einigen Jahren das Projekt „Bibliothekskonzeptionen“ in mehreren Bundesländern durch. Ziel ist es, gemeinsam mit Bibliotheken Konzepte für die weitere, lokale Entwicklung zu erstellen.

Mehr als 250 Bibliotheken haben bisher an diesen Projekten teilgenommen. Daraus erwuchs der Wunsch eines Erfahrungstransfers an bisher nicht beteiligte Bibliotheken. Mit dieser Publikation soll dem Wunsch entsprochen werden.

Gerne haben wir für Sie ein paar ermutigende Zitate aus der Publikation ausgewählt:

 „Strategische Bibliotheksarbeit heißt, rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Nur was sich ändert, hat Bestand.“
Johanna Rumschöttel

 „Eine klare Profilierung hilft bei der „Sichtbarmachung“ der Wirkung von Bibliotheksarbeit.“
Andreas Mittrowann

 „Erfolg versprechend ist nur offensive  Eigenwerbung, und diese muss auf fundierter Profilbildung beruhen. Die Erarbeitung strategischer Bibliothekskonzepte muss demnach ganz oben auf der Tageordnung der Bibliotheken stehen.“
Johanna Rumschöttel

 „Um mit den Worten von Joseph Beuys zu sprechen:
Die Zukunft, die wir wollen,
muss erfunden werden,
sonst bekommen wir eine,
die wir nicht wollen.
Auch für Bibliotheken heißt es daher, strategisch zu denken und lokal zu handeln.“
Johanna Rumschöttel

„Eine Bibliothekskonzeption als strategisches Instrument kann also für die politische Wirkung, die Bürgerorientierung  und die Qualitätssicherung ein essentieller Baustein sein.“
Andreas Mittrowann

Interessierte Teilnehmer erhalten eine kostenlose Sonderausgabe der Publikation „Bibliotheken strategisch steuern“ am Konferenztag. Die Bestellung erfolgt über die Online-Anmeldung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Grußwort von Meinhard Motzko

Ohne Ziel ist jeder Weg der Falsche.“

Diese Weisheit aus dem Koran lässt sich gut auf die Frage nach dem „Warum“ einer
Bibliotheksstrategie anwenden. Solange nicht eindeutig klar ist,

  • welche Aufgaben eine Bibliothek eigentlich zu erfüllen hat
  • welche Beiträge zur Bewältigung wichtiger gesellschaftlicher Problemlagen sie erbringen soll
  • welche Zielgruppen sie erreichen soll
  • welche inhaltlichen Ziele sie verfolgen soll

kann man nicht davon ausgehen, dass Entscheidungsgremien in Städten und
Gemeinden die Bedeutung der Bibliotheken richtig einschätzen und die nötigen
Ressourcen dafür bereitstellen. Dann dominiert die individuelle Erfahrungswelt
und was man aus eigenen Kindertagen in Bibliotheken erlebt hat. Dass das oft
nichts mit der heutigen Realität zu tun hat merkt man erst, wenn man mit den
Entscheidern direkt spricht. Diese falschen Bilder im Kopf vieler Entscheider zu
korrigieren ist die vielleicht wichtigste Aufgabe eines strategischen Konzeptes.
Aber dazu muss sich das Bibliotheksteam auch erstmal auf eine gemeinsame
Strategie verständigen. Das ist der zweite zentrale Aspekt: Die Bibliothek
bestimmt selbst die Schwerpunkte der Tätigkeit der nächsten Jahre, entwickelt
einen Vorschlag und stimmt ihn mit dem Träger ab und dann ist klar, woran die
Bibliothek sich in der nächsten Zeit orientiert, welche Betsands- und
Programmschwerpunkte verfolgt werden und welche nicht. Welche Kooperationen
gesucht werden, wie die Organisation und die Geschäftsgänge angelegt werden, die
Öffentlichkeitsarbeit ausgerichtet wird und welche Ressourcen dafür gebraucht
werden. Wenn diese Grundfragen geklärt sind, ist es oft gelungen, auch als
unerreichbar eingeschätzte zusätzliche Ressourcen (Räume, Personal,
Bestandsetat, usw.) zu mobilisieren. Das strategische Konzept liefert also im
Kern die Begründung für die Bibliothek und ihren Ressourcenbedarf, denn:
Das Ziel bestimmt den Weg.

Ihr Meinhard Motzko
PraxisInstitut – Organisations- und Personalentwicklung
Mitherausgeber der Publikation „Bibliotheken strategisch steuern“

Fünf Fragen an … Inga Lundén!

Als internationalen Gast unserer Konferenz freuen wir uns Ihnen Frau Inga Lundén, Direktorin der Stockholmer Stadtbibliothek, vorzustellen! Nachdem Sie einen Eindruck ihrer vielseitigen Karriere erhalten haben, ermöglicht Ihnen das Interview „Fünf Fragen an…“ einen ersten Einblick in die Strategie der Stadtbibliothek.

Schauen Sie doch mal rein!

Die Referenten der Konferenz!

Liebe Konferenzgäste, heute möchten wir Ihnen gerne die folgenden Referenten der Konferenz „Chancen 2014: Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ vorstellen:

Christoph Seeger
Erfolg durch Wandel: Strategische Neuausrichtung von Unternehmen in der Krise – Vorbild für Bibliotheken?

Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen und Rolf Teucher
Das Beispiel Schleswig-Holstein: Strategischer Entwicklungsplan, Bibliotheksgesetz und Politik – welchen Rahmen braucht Bibliothekserfolg?

Inga Lundén
Our Story: Stockholm City Library and its Strategy

Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr kompetente Referenten dabei haben werden! Die Portraits erhalten Sie hier.