20260128 Buchtipps Buecherfrühling Leseempfehlung Buchblog bookstagram Buecherherbst Daniel Engel Verlage Vorschauen Verlagsvorschau

Meine Leseempfehlungen für den Bücherfrühling

Zum Jahresbeginn habe ich mich wieder durch die aktuellen Verlagsvorschauen gearbeitet und eine Auswahl an Neuerscheinungen zusammengestellt, die mich in den kommenden Monaten besonders interessieren. Mein Fokus liegt dabei vor allem auf Sachbüchern sowie Kinder- und illustrierten Büchern, ergänzt durch einzelne Titel aus der Belletristik. Im Folgenden stelle ich meine persönlichen Buchtipps für den Zeitraum bis in den Sommer hinein vor.

Die Titel sind chronologisch von Januar bis August sortiert. Innerhalb der einzelnen Monate stelle ich jeweils einen persönlichen Toptipp an den Anfang. Zu jedem Buch ergänze ich zudem einen kurzen Beschreibungstext aus der jeweiligen Verlagsvorschau, der einen ersten inhaltlichen Eindruck vermittelt. Los geht’s:

Meine Topempfehlung

Cornelia Funke/Pauline Pete – Ayeshas Pinsel | Verlagsinfo: Ayesha malt wunderschöne Bilder: Sie erzählen von Liebe, Freundschaft und der Schönheit der Welt. Doch eines Tages kommt der Krieg in die Stadt. Der Keller von Ayeshas Werkstatt wird zum Schutzraum, in dem das Grau der Wände sich in die Herzen der Menschen schleicht. Bis der kleine Emil der Künstlerin einen Pinsel reicht und schließlich alle gemeinsam beginnen zu malen. Ihre Erinnerungen und das, was der Krieg ihnen bereits gestohlen hat. Bis das Grauen immer näher kommt und Ayesha einen Entschluss fasst: Sie beginnt, ein Fenster zu malen. Ein magisches Fenster, das Hoffnung verheißt. Eine Geschichte über die Macht der Kunst, Trost, Kraft und Verbundenheit zu spenden, selbst in den dunkelsten Zeiten.

06.01.: Magdalena Schrefel – Das Blaue vom Himmel, Suhrkamp Verlag, 330 Seiten | Verlagsinfo: Das Blaue vom Himmel erzählt davon, wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im Persönlichen spiegeln. Von Verlusten und Abschieden – und vom Bewahren der Dinge, die uns kostbar sind, von Menschen, die wir lieben.

12.01.: Maksym Butkevych – Am richtigen Platz, Anthea Verlag, 188 Seiten | Was macht ein Friedensaktivist im Krieg? Und was bleibt von einer Stimme, die ein Staat zum Schweigen bringen will? Am richtigen Platz – Ein Friedensaktivist im Krieg erzählt die außergewöhnliche Geschichte von Maksym Butkevych, einem der bekanntesten Menschenrechts- und Friedensaktivisten der Ukraine.

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Lesemarathon für Buchpreis-Jury

Presseschau

lbm18 Leipzig liest Buchmesse Rückblende Bücherherbst BücherblogWelch eine riesige Auswahl: Insgesamt 403 Bewerbungen aus 143 Verlagen wurden für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 eingereicht. Jetzt gilt es für die siebenköpfige Jury unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke: lesen, lesen, lesen. „Neben der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Strömungen gibt es zahlreiche Bücher zu historischen Themen, die jedoch die Brücke ins Heute schlagen. Ebenfalls bemerkenswert: In der Kategorie Übersetzung haben wir wieder mehrere Werke aus dem Chinesischen, diesmal vor allem Lyrik“, erklärt Maidt-Zinke (Leipziger Buchmesse).

In den vergangenen Wochen wurden neben dem Deutschen Buchpreis im Rahmen der Frankfurter Buchmesse für Robert Menasses Die Hauptstadt auch noch zahlreiche weitere Buchpreise vergeben: Bereits zum zweiten Mal erhielt Jesmyn Ward den National Book Award, einen der wichtigsten US-Buchpreise, für ihren Roman Sing, Unburied, Sing (Spiegel Online). Zum 25. Mal wurde der Open Mike vergeben, der wichtigste Preis für junge Literatur (ZEIT Online). Der spanische Cervantes-Literaturpreis geht an den nicaraguanische Schriftsteller, Menschenrechtler und Ex-Politiker Sergio Ramírez für sein Lebenswerk (Der Tagesspiegel). Im Rahmen der Buch Wien erhielt Eva Menasse zum zweiten Mal den Österreichischen Buchpreis (Der Standard). Franzobel und Andreas Reckwitz sind mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet worden (München.de). Der Bremer Literaturpreis 2018 geht an Thomas Lehr für Schlafende Sonne, den Förderpreis erhält Laura Freudenthaler für ihr Romandebüt Die Königin schweigt (Pressestelle des Bremer Senats). Für sein Buch Die Rückkehr über die Suche nach dem verschollenen Vater ist Hisham Matar mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2017 ausgezeichnet worden (3sat). Am 24. November bekommt Schriftsteller Ilija Trojanow den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln 2017 überreicht, da er sich als „kompromissloser Kritiker des Überwachungsstaats“ profiliert habe und zugleich als „rastloser Helfer für verfolgte und exilierte Schriftsteller“ (Stadt Köln). Petra Morsbach hat den Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim erhalten (Süddeutsche Zeitung). Die Stadt Hannover hat Juan S. Guse mit dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover für seinen Debütroman Lärm und Wälder ausgezeichnet (T-Online).

Jonas Lüscher hat für sein Werk Kraft den Schweizer Buchpreis gewonnen (Tages Anzeiger). Für einen kleinen Eklat hat in diesem Rahmen der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss gesorgt: Er forderte die Abschaffung des Schweizer Buchpreises, da er die Veranstaltung zum zehnten Jubiläum „unwürdig“ fand und zugleich die Unabhängigkeit der Jury anzweifelt (Süddeutsche Zeitung).

Weitere Themen der vergangenen Tage in der Rückblende:

goethe-faust-buecherherbst-buecherblog reclam rueckblendeReclam-Hefte: Die Universal-Bibliothek wird 150 Jahre alt. Zum Geburtstag zeigt eine Ausstellung, wie die gelben Heftchen die Klassikerlektüre verändert haben.“ (Süddeutsche Zeitung)

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