Archiv für den Monat Dezember 2025

Chinesische Fantasy Literatur – ein Mini Guide

Chinesische Fantasy – Ursprung und Entwicklung

Chinesische Fantasy hat eine sehr lange Tradition, deren Wurzeln mehrere tausend Jahre in die Vergangenheit reichen. Die frühesten Formen entstanden aus Mythen, Legenden und volkstümlichen Erzählungen, die zunächst mündlich und später schriftlich weitergegeben wurden. Diese Geschichten dienten dazu, naturkundliche Beobachtungen, moralische Vorstellungen, spirituelle Lehren und kulturelle Werte zu vermitteln.

Zu den bedeutendsten frühen Werken gehört das Shanhaijing (山海經, „Klassiker der Berge und Meere“) .

Es ist eine Sammlung mythologischer Erzählungen, geografischer Beschreibungen und kultureller Vorstellungen und gilt bis heute als fundamentale Quelle chinesischer Mythologie – einschließlich Göttern, Geisterwesen, Fabeltieren, ungewöhnlichen Landschaften und frühen kosmologischen Vorstellungen.

Moderne Genrebegriffe wie Wuxia, Xianxia, Xuanhuan oder Qihuan entstanden jedoch erst im 20. und 21. Jahrhundert – besonders durch Romane, Serien und Webnovels – und beschreiben jeweils eigene Formen der chinesischen Fantasy.

Hauptgenres der chinesischen Fantasy

1. Wuxia (武侠) – Helden des Jianghu

Wuxia erzählt Geschichten über wandernde Schwertkämpfer, deren Leben von Ehre, Loyalität und moralischen Verpflichtungen geprägt ist. Die Handlung spielt in einem realen oder pseudo-historischen China und ist eng mit der Kultur des Jianghu verbunden – einer Welt von Kämpfern, Sekten und Rivalitäten.

Die Fähigkeiten der Helden wirken oft übermenschlich, basieren jedoch auf überhöhten Darstellungen von Kampfkunst und innerer Kraft (Qi).

Wuxia ist daher stilisiert, aber nicht übernatürlich: Götter, Dämonen oder echte Magie kommen nicht vor.

Kernelemente: Ehrenkodex, Bruderschaft, Kampfkunst, historische Umgebung, moralische Konflikte.

2. Xianxia (仙侠) – Der Weg zur Unsterblichkeit

Xianxia ist stark von Daoismus, Buddhismus und traditioneller chinesischer Kosmologie geprägt. Im Zentrum steht der Weg der Kultivierung (修仙), durch den Sterbliche spirituelle Kraft, Unsterblichkeit und göttlichen Status erlangen können.

Die Geschichten spielen in Welten, in denen Götter, Unsterbliche, Dämonen, Geisterwesen, Pflanzen- und Tiergeister und andere metaphysische Entitäten existieren.

Die kosmischen Ebenensysteme variieren je nach Werk, umfassen aber typischerweise Himmel, Dämonenreich, Geisterreiche, Sterbliche Welt und Unterwelt.

Kernelemente: Daoistische Magie, Alchemie, Qi-Kultivierung, göttliche Reiche, spirituelle Transformation, epische Schlachten.

3. Xuanhuan (玄幻) – Fantastik mit chinesischem Flair

Xuanhuan beschreibt Fantasy-Geschichten, die in vollständig erfundenen Welten spielen und chinesische wie internationale Einflüsse mischen. Die Welten können Elemente enthalten, die an China erinnern, sind jedoch nicht realhistorisch. Häufig finden sich Magiesysteme, Monster, alternative Kultivierungsformen und westlich inspirierte Einflüsse wie Gestaltwandler, Magierorden oder Dämonenrassen.

Xuanhuan ist weniger stark religiös oder mythologisch gebunden als Xianxia und legt besonderen Wert auf Weltenbau, übernatürliche Kräfte und Abenteuer.

Kernelemente: Fiktive Welten, Magie, Monster, Mischkulturen, alternative Kultivierung, großes Welten- und Machtgefüge.

4. Qihuan (奇幻) – Breite Fantastik mit modernen Tropes

Qihuan bedeutet wörtlich „das Wunderbare“ und umfasst alle Formen der chinesischen Fantastik, die nicht klar in andere Untergenres fallen. In modernen Webnovels bezeichnet Qihuan vor allem Szenarien, in denen fantastische Elemente das Leben der Charaktere bestimmen, ohne an die strengen Strukturen von Wuxia, Xianxia oder Xuanhuan gebunden zu sein.

Dazu gehören beliebte Tropes wie Zeitreise (穿越), Reinkarnation (转生), Körpertausch, System-RPG-Mechaniken oder Parallelwelten. Oft werden westliche Fantasy-Elemente mit chinesischen kulturellen Motiven kombiniert.

Kernelemente: freie Fantasy, moderne Tropes, Reinkarnation, Zeitreise, Systemwelten, Kombination westlicher und östlicher Ideen.

Zusammenfassung/Tabelle

GenreWeltÜbernatürlichkeitTypische Elemente
WuxiaHistorisch / pseudo-historischStilisiert, aber nicht magischJianghu, Kampfkunst, Ehre, Qi als Körperkraft
XianxiaMythische/MehrreicheHochmagisch, Götter & DämonenKultivierung, Unsterblichkeit, Daoismus, göttliche Reiche
XuanhuanVollständig erfundenMagie, MischkulturenMagiesysteme, Monster, alternative Kultivierung
QihuanVariabelFantastisch, modernZeitreise, Reinkarnation, System-RPG, Mischwelte

Werbung „Darkest Reign“ von Laura Labas – Dark Romantasy


Infiltration bedeutet mehr als Mut – sie fordert wer du bist. 

Wieviel darf man verlieren, bevor man sich selbst aufgibt. 

Und wie weit darf die Vorbereitung gehen – bevor Vorbereitung zur moralischen Grenzüberschreitung wird? 

Gibt es Grenzen die auch beim Gegner keinesfalls überschritten werden dürfen? 

eine Geschichte die mich fesseln und begeistern konnte. Mich aber auch vor die ein oder andere Geduldsprobe stellte.

Als Leser begleitet ich Sophie, eine mental Strega, die sich, um ihre Art zu retten – den Huntern anschließt und sie von innen heraus zu infiltrieren. 

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, diee Sprache bildreich. Die Geschichte wird überwiegend aus Sophies Sichtweise erzählt, sodass ich die Welt, ihren Aufbau und die Geschehnisse aus ihrer Perspektive erlebte und ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen nachvollziehen konnte. 

Hin und wieder gab es auch Kapitel aus der Sichtweise des Hunters Bensons, die mir kurze aber wirkungsvolle Einblicke in seine Gedanken und Gefühlswelt gewährte.

Charaktere

Die Charaktere waren durchaus vielschichtig ausgearbeitet. Sophies Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen waren für mich durchaus nachvollziehbar. 

Gleichzeitig empfand ich ihre inneren Gedankengänge stellenweise als sehr repetitiv. 

Bestimmte Zweifel und Überzeugungen wurden nahezu identisch aufgegriffen, sodass ich mich mehrfach dabei erwischte wie ich einerseits die Augen verdrehte sich andererseits aber auch mein Anfangsverdacht immer mehr verhärtete. 

Diese Wiederholungen erinnerten mich häufiger an Gedankenmanipulation und am Festhalten an Dogmen und das nichts so scheint wie es ist. Für mich dieser Wiederholungen nicht bedurft um diesen Effekt zu erzielen. 

Ähnlich verhielt es sich mit den häufigen Erinnerung an ihre „unnütze“ Magie sowie an ihre Ausbildung zur Infiltration der Hunter. 

Wie sehr diese Erfahrungen ihr Wesen, ihre Einstellung zu sich selbst geformt hat – war für mich auch ohne die Wiederholungen erkennbar. Hier hätte ich mir einen stärkeren Fokus auf Non-verbale Gesten wie Bewegungen, Blicke, Gesten oder subtilere Gedankengänge gewünscht, statt eines Kreislaufs derselben innerer Monologe.

Besonders gelungen fand ich hingegen den  inneren Zwiespalt,  indem sich Sophie aufgrund der Infiltration des feindlichen Lagers befand. Den Gegner auf einer persönlichen privaten Ebene kennenzulernen, während man weiß das man ihn verraten muss, erzeugt eine konstante innere Spannung.  Abstand wahren zu wollen aber auch Freundschaften schließen zu müssen führten zu einem glaubhaften Konflikt zwischen Pflicht, Moral und persönlicher Nähe.

Sehr eindrücklich war auch die Erfahrung das Weltbild, die eigene Art und ihr Verhalten vom  Standpunkt des Gegners aus zu betrachten und mit der Zeit das eigene Weltbild zu hinterfragen.

Der größte, meist unterschätzte Faktor – die aufkommenden Gefühle, die alles Training zunichte machen und die Mission am wirkungsvollsten torpedieren können. Die Facetten von Forbidden Love sowie Hidden bzw. Secret Identity wurden hier fein und emotional vielschichtig herausgearbeitet. 

Die meisten Nebencharaktere lernte ich aus Sophies Blickwinkel kennen. Ihre Tiefe und Komplexität orientierte sich dabei klar am Einfluss den sie auf Sophies persönlicher Entwicklung und auf ihr sich wandelndes Weltbildes ausübten. 

Die wenigen Einblicke in Benson Gedanken- und Gefühlswelt gaben seiner Figur zusätzliche Tiefe und machten ihn gleichzeitig noch geheimnisvoller. Gerade diese begrenzte Perspektive sorgte dafür das er als Charakter interessant und nicht vollständig greifbar blieb. 

Das Dark Military Setting ist insgesamt düster und brutal angelegt.

Insbesondere bei der Ausbildung werden Verluste durchaus in Kauf genommen –  was in mir immer wieder die Frage aufwarf, wie weit  „Kampfausbildung“ gehen darf und muss um auf den „Ernstfall“ vorzubereiten – und ab welchem Punkt werden moralische Grenzen überschritten? 

Insgesamt greift Darkest Reign zentrale Themen wie Rache, Identltät inmitten von Feinden sowie den Konflikt zwischen Vertrauen und Loyalität sehr differenziert auf. 

Die Möglichkeit neue Erkenntnisse zu gewinnen indem man die andere Seite kennenlernt regt zum Nachdenken an. Auch wenn das Erzähltempo durch sich wiederholende innere Monologe stellenweise gebremst wird. 

Trotz dieser Kritikpunkte ist Darkest Reign für mich ein atmosphärisch dichter Romantasy Auftakt der mich durch seine moralischen Grauzonen, inneren Konflikte und emotionaler Spannung überzeugt und Lust darauf macht Sophies Weg weiterzuverfolgen und die sich andeutenden Geheimnisse aufzudecken. 

Rezension „Ever & After – Der schlafende Prinz“ von Stella Tack düstere Märchenadaption der Märchen der Gebrüder Grimm

„Ever & After – Der schlafende Prinz“ von Stella Tack

eine spannende düstere Adaption der Märchen der Gebrüder Grimm.

Konnte mich mit dem Mix aus den unterschiedlichsten Bekannten wie unbekannten Märchen begeistern.

Die Verbindung bekannter und vor allem unbekannter Märchen mit einem passenden Zitat aus den Original Märchen zum Beginn eines neuen Kapitels und einer neuen düsteren Interpretation und dem Sprung in die heutige Zeit konnte mich begeistern.

Handlung

Actionreich, rasant mit vielen Wendungen von denen ich die ein oder andere bereits erahnen konnte.

Sprache/Schreibstil

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich. Insbesondere der Humor und Sarkasmus ließen mich immer wieder trotz aller Düsternis schmunzeln.

Die Charaktere

Mit ihnen tat ich mich schwer. Besonders mit Rain tat ich mich recht schwer. Einerseits konnte ich ihre Handlungen durchaus nachvollziehen. Andererseits wirkte sie recht … ich weiß nicht genau wie ich es sagen soll. Kindisch und unreif? Aber ihrem Charakter entsprechend. Vielleicht bin ich aber vom Alter auch zu weit entfernt.

Auch die romantischen Momente konnten mich nicht wirklich überzeugen. Sie waren für mich emotional nicht greifbar.

Fazit:

Trotz aller Kritik konnte mich die Geschichte durch ihren Mix aus #Mörchenadaption der Gebrüder Grimm – Götter – Nachfahren der Mörchenfiguren in der realen Welt begeistern und ich bin sehr gespannt wie sich die Geschichte weiterentwickelt, wie sich alles verbindet und ob meine Vermutungen in die richtige Richtung gehen.

Für Fans von düsteren fantastischen Märchenadaptionen.

Werbung – „Biome der Meere“ von Juliana Aschwanden-Vilaca Sachbuch Kindersachbuch Meere 

– „Biome der Meere“ von Juliana Aschwanden-Vilaca Sachbuch Kindersachbuch Meere 

Tessloff Verlag

ET: 22. September 2025

Ein Sachbuch über die verschiedenen maritimen Biome (Lebensräume), ihre Flora und Fauna für Kinder ab 10 Jahren.

Das Buch beleuchtet die 11 Biome der Meere mit ihrer unterschiedlichen Flora und Fauna. 

Illustrationen, kurze altersgerechte Erzähltexte, für das Biom typische Arten und ihre Lebensweise sowie jeweils eine Weltkarte auf denen das Vorkommen gekennzeichnet ist runden das Ganze ab. 

Ein Glossar und eine Artenübersicht am Ende. 

Die unterschiedlichen Lebensräume werden für Kinder gut verständlich erklärt. 

Die Illustrationen laden zum Staunen und Entdecken ein. Sie machen neugierig etwas über die jeweilige Art zu erfahren. 

Ein kleiner Kritikpunkt – hin und wieder ist der Kontrast zwischen Text- und Hintergrundfarbe zu schwach, sodass der Text schwerer zu lesen ist. 

Ein weiterer minimaler Punkt ist, das die Weltkarte sich jeweils über eine Doppelseite erstreckt und nicht immer vollständig erkennbar ist – wodurch gerade Europa kaum zu erkennen ist. 

Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen. 

Es ist ein gelungenes Sachbuch für Kinder aber auch Erwachsene die sich für die Natur und die Meere interessieren. 

Schön für den Einsatz im Sachunterricht oder auch zum Entdecken zu Hause. 

Werbung „Die Morde im Dekadon House“ von Yukito Ayatsuji

Werbung „Die Morde im Dekadon House“ von Yukito Ayatsuji

konnte mich fesseln und begeistern. 

Diesmal war ich ehrlich gesagt sehr froh darüber mir vorab die Informationen zum Autor durchgelesen zu haben, denn einiges, was  sonst störend oder seltsam gewirkt hätte, ließ sich dadurch gut einordnen. 

Kaum Computer im Alltag, vor allem keine Handys und das selbstverständliche Rauchen wirkt aus heutiger Sicht ungewohnt. Passt aber perfekt in die Zeit in der er Krimi ursprünglich entstanden ist. 

ET: 12. November 2025 / Penguin Verlag

Reihe: Die bizarren Häuser Band 1 

Ayatsuji gilt als führender Vertreter der Shin-Honkaku-Mystery einer japanischen Strömung die klassische Krimis neu interpretiert und den Focus klar auf komplexe Rätsel und überraschende Wendungen legt. 

Der Krimi erschien erstmals 1987 und gilt bis heute als Meilenstein der japanischen Kriminalliteratur.

Inhalt:

Sieben Studierende eines Krimiclubs fahren auf eine einsame Insel, auf der vor einem halben Jahr eine Mordserie geschah und dieser nachzugehen. Sie übernachten in einem ungewöhnlichen Haus mit 10 Seiten (Dekagon Haus) als sie plötzlich, einer nach dem anderen selbst zum Opfer werden.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt und ist in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen aufgebaut. Als Leser konnte ich die Geschehnisse sowohl auf der Insel als auch auf dem Festland parallel zueinander verfolgen und die Geschichte aus den unterschiedlichsten Perspektiven kennenlernen . 

Wie bei vielen  klassischen WhoDunits liegt der Focus auf dem Rätsel selbst. Entsprechend bleiben die Charaktere meist eher funktional.  Tiefe oder Entwicklung sucht man hier evergeblich – was mich persönlich jedoch nicht gestört hat. 

Ebenso lenkt auch der neutrale, analytische Stil lenkt die Aufmerksamkeit auf die Rätsel und fordert den Leser zum miträtseln auf. 

Etwas schwierig fand ich allerdings die japanischen Namen und ihre Spitznamen berühmter Detektive, die alle Mitglieder des Clubs tragen, auseinanderzuhalten.

Das Ende – ein typisches Shin-Honkaku-Mystery Ende.

Was bedeutet das? 

Ein perfektes Ende ohne tröstende Wahrheit (wie in westlichen Krimis). 

Klassische Insel Situation – christiehaftes Haus – ambivalentes Erbe 

Der Epilog zeigt die Wahrheit – ohne sie öffentlich zu machen. Es gilt wie im asiatischen Raum üblich: Erkenntnis ersetzt keine Heilung und Aufklärung führt nicht zum  Abschluss. 

Die Wahrheit ist nicht gleich Gerechtigkeit. Der Täter wird entlarvt doch die Strafe bleibt aus. 

Sodass ich als Leser gezwungen bin selbst ein moralisches Urteil zu bilden. Typisch asiatisch werden innere Schuld und soziale Harmonie statt westliche Klarheit und Strafe betont. 

Fazit:

Für klassischer Looked-Room Krimis die Spaß am Rätsel und clever konstruierten Mordfällen mit unvorhergesehenen Wendungen, isolierten Schauplätzen und einer intensiven Tätersuche hat – wird hier auf seine Kosten kommen. 

Hörbuch Rezension „Hinter verzauberten Fenstern“

von Cornelia Funke gelesen von Anna Thalbach Adventskalendergeschichte  

Das Hörbuch erzählt die magische Adventsgeschichte von Julia die sich nichts sehnlicher gewünscht hat als einen Schokoladenadventskalender aber nur einen aus Papier bekommt. 

Als sie das erste Türchen öffnet entdeckt sie, das hinter den Fenstern eine magische Welt auf sie wartet in die sie eintreten kann. Hier erlebt sie magische Wesen, Elfen und vieles mehr die sie durch die Adventszeit begleiten. 

Anna Thalbach verleiht der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre. Sie gibt den Figuren jeweils eine einzigartige Nuance mit Wiedererkennungswert. Ihre Stimme ist mal heiter, mal geheimnisvoll und passt hervorragend zur Geschichte.

Die Geschichte ist warmherzig, fantasievoll und haucht den alten Papieradventskalendern wieder Magie ein. Die Spannung, den Zauber beim öffnen der kleinen Türchen, dem Blick durchs Fenster … die Magie die sich beim betrachten der einzelnen Bilder entfalten kann. Erzählen sie doch einzeln für sich aber auch im großen und ganzen eine Geschichte… 

Besonders gelungen- das sich das Hörbuch ebenfalls als  Adventskalender genutzt werden kann. 

Fazit:

Eine wundervoll weihnachtliches Hörerlebnis, das egal ob als Adventskalender oder im Ganzen gehört, den Zauber der alten Papieradventskalender einfängt und uns eine magisch weihnachtliche Zeit schenkt. 

Es hat uns viel Freude bereitet es, nachdem ich es als Kind bereits als Buch gelesen hatte die Geschichte nun als Hörbuch neu zu entdecken. 

ET: 24. September 2025

Sprechzeit: 3:35 

Hörbuch Rezension „Detektivagentur Agatha & Christie – Ein Beweisstück verschwindet“ von Pip Murphy gelesen von Thalbach

Ein spannendes, kindgerechtes Detektivabenteuer welches die kleinen Leser in die Welt der 20er Jahre entführt. 

Im Mittelpunkt stehe die Zwillinge Agatha & Christie, die jede auf ihrem Gebiet neugierig, mutig und schlau sind. 

Als Agatha versehentlich ein Sandwich isst, das ein wissenschaftliches Beweisstück enthält, begeben sich die beiden gleich auf Spurensuche. 

Besonders gelungen fand ich die Mischung aus historischem Setting, den Einblicken in die damalige Zeit,

Wissensvermittlung (Antibiotika) und den Begegnungen mit historischen und fiktiven Figuren (Arthur Flemming, Conan Doyle) der damaligen Zeit. 

Der Schreibstil sowie die Sprache einfach, locker und leicht verständlich. Ideal für Leseanfänger, zum Vorlesen und als Hörerlebnis. Kurze Kapitel,  gleichbleibende Spannung und so aufgebaut das die Kinder gut miträtseln können ohne den Faden zu verlieren. 

Freundschaft, Mut und der Spaß am logischen Denken stehen im Vordergrund. 

Die Sprecherin Anna Thalbach macht die Geschichte lebendig, warm und unterhaltsam.
Das Sprechtempo ist kindgerecht. Weder zu schnell noch zu langsam sodass die kleinen Zuhörer gut folgen können.
Die Stimme, warm klar und ausdrucksstark. Jede Figur bekommt eine leicht unterscheidbare Stimme, sodass man als Zuhörer die Charaktere sofort wiedererkennen kann.

Fazit:

Ein wunderbarer Einstieg in das Krimigenre. Spannend und clever erzählt für alle die Detektivgeschichten lieben und gerne in fremde Zeiten eintauchen. 

Werbung – Rezensionsexemplar „Till the End of the Moon“ – 黑月光拿稳BE剧本 – „Black Moonlight Holds the BE Script“ by Teng Luo Wei Zhi

Übersetzung: Luise Renner / Bramble Verlag / ET 1. Oktober 2025

  1. 1. Handlung

Li Susu, die Tochter des Oberhaupts der Hengyang-Schule, reist 500 Jahre in die Vergangenheit um die Welt vor dem Dämonengott Tantai Jin zu retten. Dort schlüpft sie in den Körper von Ye Xiwu, die mit Tantai Jin verheiratet ist, der als Geisel am Königshof lebt.

Während sie nach Möglichkeiten sucht wie sie die Welt retten kann, lernt sie Tantai Jin und sein Leben als Mensch besser kennen und hinterfragt immer häufiger inwieweit und wie sehr sein menschliches Schicksal mitverantwortlich für den späteren Aufstieg als Dämonengott ist.

Die Geschichte, in 5 Teile mit vielen Kapiteln mit Untertiteln unterteilt, und wird überwiegend aus der Sichtweise von Susu, in der dritten Person, erzählt. So konnte ich als Leser ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen, die Welt und ihren Aufbau durch sie kennenlernen. Stellenweise gewährt uns Teng Luo Wei Zhi auch ein Einblick in die Gefühle und Gedanken anderer Figuren was den Charakteren zusätzliche Vielschichtigkeit und Tiefe verlieh.

2. Charaktere

Die Charaktere vielschichtig und facettenreich.

Li Susi, die mit einem festen Bild des Dämonengottes in die Vergangenheit reist, begegnet hier dem menschlichen Tantai Jin. Ihre Entschlossenheit und ihre Überzeugungen werden angesichts dessen, wie seine Mitmenschen mit ihm umgehen, immer wieder auf die Probe gestellt. Sie ist gezwungen ihr Bild von ihm zu hinterfragen während sie gleichzeitig einen Weg finden muss, seinen Aufstieg als Dämonengott zu verhindern. Die Darstellung ihrer inneren Zerrissenheit, ihr Schwanken zwischen ursprünglichen Überzeugungen und neuen Erkenntnissen sowie ihre Suche nach Lösungen verleihen ihrem Charakter große Tiefe.

Tantai Jin bleibt bis zum Schluss vielschichtig und geheimnisvoll. Seine Schwäche, seine Verletzlichkeit, seine verzweifelte Hoffnung nicht immer wieder verlassen und enttäuscht zu werden, sowie seine Ohnmacht gegenüber den Gräueltaten all jener denen er begegnete stehen im Kontrast zu seinem unbedingten Überlebenswillen. Immer wieder sucht er Wege zu Überleben, selbst wenn jeder ihn tot sehen möchte und zugleich die Schikanen und Misshandlungen die er erleidet nicht ungesühnt zu lassen und die Täter zu bestrafen.

Als Leser stellte ich mir immer wieder die Frage wie sehr seine Umgebung für seinen Aufstieg zum Dämonengott verantwortlich ist und welchen Anteil der in ihm schlummernde Dämonenknochen daran hat.

Besonders spannend sein Verhalten gegenüber Li Susu/Ye Wiwu: Hass, aber immer wieder spürte ich gleich zu Beginn eine kleine Abweichung seines Verhaltens gegenüber Susu. Ein subtiles Innehalten, ein Blick, ein Beobachten und Einordnen und dann wieder durchbrechender Hass, nach einem kurzen Moment des – ja was? Schwer zu in Worte zu fassen. Vor allem die psychologischen Aspekte seines Charakters sind sehr fein herausgearbeitet: Ich wurde immer wieder gezwungen mich zu fragen, wie jemand handelt, der kaum Mitgefühl oder Liebe kennt – jemand, der seit seiner Geburt von Abneigung, Hass und Angst umgeben ist, der zwar dämonische Mächte besitzt, aber in einem schwachen, zerbrechlichen Körper gefangen ist. 

Die Dynamik zwischen Li Susu / Ye Xiwu und Tantai Jin vielschichtig und tief. Tantai Jin, der Ye Xiwu für alles hasst, was sie ihm angetan hat wird durch ihre nun von Li Susu bestimmten Verhaltensänderungen immer wieder irritiert, was sein Verhalten ihr gegenüber subtil, aber sofort spürbar verändert. Auch Li Susu ergeht es ähnlich. Sie lernt einen auf allen Ebenen misshandelten Menschen kennen, den sie nach ihrem Glauben und ihren Überzeugungen schützen und verteidigen sollte – wenn da nicht sein Aufstieg zum Dämonengott wäre. Die Spannbreite ihrer Beziehung reicht vom Wunsch den anderen tot zu sehen bis hin zum gegenseitigen Retten des Lebens, sowie einer unterschwelligen Faszination füreinander. Ihre inneren Konflikte, ihre Zerrissenheit spürbar und fein ausgearbeitet.

Es handelt sich hier um eine „Enemies to Lovers“ Geschichte. Romantik spielt bisher keine Rolle – was die beiden verbindet, ist Hass und der Wille den anderen zu töten aber gleichzeitig, die Notwendigkeit zusammenzuarbeiten und einander immer wieder zu retten, sowie eine unterschwellige unbewusste Anziehung und ein gewisses Maß an Mitgefühl jedoch keinesfalls Liebe.

3. Sprache/Übersetzung

Ein kleiner, für mich aber entscheidender Kritikpunkt betrifft die Übersetzung.

Es fiel mir , gerade zu Beginn, unheimlich schwer die Geschichte zu lesen. Nicht wegen der vielen ähnlichen Namen, der komplexen Beziehungen, den Zeitebenen/-sprüngen und auch nicht weil Li Susu in Ye Xiwu steckte und mal von der einen, mal von der anderen die Rede war. Sondern vielmehr fehlten mir die chinesischen Anredeformen und Titel.

Das asiatische Setting, die chinesischen Namen, die Verwendung chinesischer Begriffe wie Koutou, Qi, etc. die mit Fußnoten erklärt wurden, standen neben Bezeichnungen wie „Fräulein“, „Konkubinenschwester“, „Herr“ … – was für mich viel von der Atmosphäre und Tiefe nahm und mich immer wieder aus dem Lesefluss riss.

Um die Komplexität und Vielschichtigkeit zu bewahren (und zudem auch wesentlich weniger störend) wäre es in meinen Augen passender gewesen die Titel und Verwandtschaftsbezeichnungen beizubehalten und stattdessen Begriffe wie „Koutou“ zu übersetzen.

( Ein Grund für meine starke Reaktion könnte durchaus sein, dass ich Chinesisch lerne und viele chinesische Filme und Serien im Original mit Untertitel sehe)

Das Störempfinden nahm im Verlaufe der Geschichte etwas ab, was aber durchaus damit zusammenhängen könnte, das sich der Focus der Geschichte von der familiären Situation und den Beziehungen zum Königshof auf politische Themen und die Beziehung der beiden verlagerte.

4. Themen

Zu Beginn lernte ich als Leser die familiären Beziehungen innerhalb der Familie, die Beziehungen zum Palast sowie Tantai Jins Vergangenheit kennen. Die komplexen Verstrickungen, die Hierarchien und Beziehungen sowie die Bedeutung im kulturellen Kontext traten für mich, aufgrund meines Störempfindens (s.o.) in den Hintergrund. (Ob und inwieweit diese für die Geschichte bedeutsam sind – kann ich nicht beurteilen.) Für mich lag der Focus, eher auf Tantai Jins Hintergrund, seiner Entwicklung von Geburt an bis jetzt. So entwickelte ich als Leser die Gelegenheit, ein Gefühl für ihn und auch für sie zu bekommen. Mich emotional mit ihnen zu verbinden, zu hinterfragen, nachzudenken und mir immer wieder die Frage zu stellen, was ist/ gibt es ein unabwendbares Schicksal (Dämonenknochen) oder kann ich durch die Macht eigener Entscheidungen dieses verändern. Die eigenen moralischen Überzeugungen auf den Prüfstand zu stellen.
Ein Wegbereiter um den Focus in späteren Kapiteln des Bandes auf den Weg zu seinem Aufstieg zum Dämonengott und ihrem Ziel eben genau diesen zu verhindern sowie der Entwicklung ihres gemeinsamen Schicksals zu legen.

Ein Konflikt, der in weiteren Bänden noch mehr an Bedeutung gewinnen wird und ein entscheidender Kern für Geschichten bildet, die sich dem XianXia Genre zuordnen lassen.

Moralisch und philosophische Konflikte, wie der Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Schicksal und freiem Willen und moralischer Schuld sind eins der zentralen Themen dieses Genres.

Ich bedauere sehr, mich lediglich ansatzweise mit dem Daoismus und kulturellen Kontext/Hintergründen auszukennen – da mir so sicher vieles von der Tiefe und Vielschichtigkeit entgehen dürfte.

Fazit:

Von mir trotz anfänglichen Schwierigkeiten eine Leseempfehlung. Für Leser die komplexe Charaktere, moralische und philosophische Themen lieben. Für Leser die sich auf, für westliche extrem langsame Charakter-, Beziehungs- und Handlungsentwicklung einlassen können.

Für alle, die wie ich Band 2 sehnsüchtig erwarten. Der ET ist im Januar 2026.

Werbung Rezension „Maeve – Tod und Tränen“ von Kio Moonfleur

Maeve – Tod und Tränen bereitete mir einige schöne Lesestunden.

Im zweiten Band begleitete ich Maeve während ihres zweiten Ausbildungsjahres bei der Geheimorganisation „Das Auge“. Sie und ihre Kameraden erwarten 7 Prüfungen die sie bestehen müssen, um weiter aufzusteigen. Gleichzeitig versucht sie immer noch das Geheimnis um das Verschwinden ihrer Mutter zu lüften und Informationen innerhalb des Auges zu sammeln. Und auch ihre Beziehung zu Lorca, ihrem Ausbilder belasten ihr Vertrauen und ihre Stellung in der Organisation.

Die Mischung aus Spannung und Action während und vor den Prüfungen und Maeve Suche nach weiteren Informationen über den Verbleib ihrer Mutter und ihrer Beziehung zum Auge sowie die sich daraus ergebenden Konflikte gefielen mir sehr.

Die Charaktere, allen voran Maeve vielschichtig ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen verständlich und nachvollziehbar, wenn ich sie auch, als Leser und mit Abstand betrachtet, häufig als „zu emotional“ empfand – spiegelten sie perfekt Maeve Charakter und Alter wider.

Ihre inneren Konflikte, die Notwendigkeit den Anforderungen der Organisation gerecht zu werden, andererseits ihr Misstrauen dem Auge gegenüber und die Bedrohung für ihre Familie/ihre Liebsten und ihre Selbst – wenn sie die Anforderungen nicht erfüllt und die damit verbundenen Emotionen spürbar. Ihre Entwicklung, ihren Willen trotz Gefahr für sie und ihre Familie die Geheimnisse aufzudecken sehr gut nachzuvollziehen. Insgesamt wird sie immer reifer, verletzlicher aber zugleich auch entschlossener als je zuvor.

Lorcan, Maeve Ausbilder entwickelt sich ebenfalls weiter. Loyalität, Mitgefühl und innere Konflikte sowie die Geheimnisse zwischen ihm und Maeve bestimmen seine Entwicklung im zweiten Teil der Reihe.

Und auch Dios wurde immer vielschichtiger und geheimnisvoller. Blitzten für mich doch, mehr noch als im ersten Band, wo es für mich mehr eine Ahnung war, immer wieder Momente auf, die seine Loyalität dem Auge gegenüber, zumindest in meinen Augen immer mehr in Frage stellten.

Schön fand ich, das neben den Prüfungen und Maeve Suche nach Informationen auch die inneren Konflikte, von Maeve und, wenn auch in abgeschwächter Form, von Lorca und Dios, genügend Raum einnahmen und mich immer wieder zum Nachdenken brachten.

Eine Geschichte die zeigt, das die Welt nicht nur aus Schwarz und Weiß besteht, das Entscheidungen Gewicht haben.

Fazit:

Für mich ein spannender, emotionaler zweiter Band. Für Leser die Science Fiction und vielschichtige Charaktere mögen.

Comic – Manga – Manwha – Manhua – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Kurz: 

Comic: Oberbegriff für westliche Bildgeschichten.

Manga: Japanische Comics.

Manhua: Chinesische Comics.

Manhwa: Koreanische Comics; heute oft synonym mit Webtoons.

Genauer: 


 Comic

  • Herkunft: USA (auch im weiteren Sinne westliche Comics: z.B. Frankreich/Belgien → BD).
  • Leseweise: Links → Rechts.
  • Farbgebung: Meist farbig.
  • Format: Hefte, Paperbacks, Graphic Novels.
  • Stil: Große stilistische Vielfalt; Figuren oft realistischer oder westlich-cartoonhaft.
  • Typische Themen: Superhelden (Marvel, DC), Abenteuer, Sci-Fi, Fantasy, Slice of Life, Non-Fiction.
  • Publikationsweise: Einzelhefte (Issues), später Sammelbände.

 Manga

  • Herkunft: Japan.
  • Leseweise: Rechts → Links.
  • Farbgebung: In der Regel schwarz-weiß (Ausnahmen: Farbseiten bei Kapitelauftakt).
  • Format: Taschenbücher (Tankōbon), Zeitschriften (Shōnen Jump etc.).
  • Stil: Große Augen, dynamische Action, klare Panels, Speedlines etc.
  • Typische Genres: Shōnen (Zielgruppe Jungen) , Shōjo (Mädchen) , Seinen (erw. Männer) Josei (erw. Frauen), Isekai (andere Welten) , u.v.m.
  • Publikationsweise: Vorab in Magazinen → Sammelbände.

 Manhua

  • Herkunft: China (Festland), auch Taiwan/Hongkong.
  • Leseweise:
    • Farbige Webtoons: meist Vertikal scrollend (top → bottom).
    • Klassische Bücher: Links → Rechts.
  • Farbgebung: Oft vollfarbig (gerade Online-Manhua).
  • Stil: Ähnlich Manga, aber häufig realistischere Anatomie, elegante Charakterdesigns.
  • Typische Themen: Wuxia, Xianxia (Kultivierung), Historie, Fantasy, Romantik.
  • Publikationsweise: Online-Plattformen (z.B. Bilibili, Kuaikan Manhua).

 Manhwa

  • Herkunft: Südkorea.
  • Leseweise:
    • Klassisch gedruckt: Links → Rechts.
    • Moderne Webtoons: Vertikal scrollend.
  • Farbgebung: Bei Webtoons fast immer farbig.
  • Format: Webtoon-typisch: lange vertikale Panels für Smartphone-Lesen.
  • Stil: Mischung aus Manga- und westlichem Stil, manchmal realistischer; starke Farbdramaturgie.
  • Typische Themen: Romantik, Romance-Fantasy, Action, Drama, Isekai-ähnliche Fantasy, Thriller.
  • Publikationsweise: Webtoon-Apps (LINE Webtoon, KakaoPage, Naver).

Wichtigste Unterschiede auf einen Blick

KategorieComicMangaManhuaManhwa
LandUSA / WestenJapanChinaKorea
Lese­richtungL → RR → LL → R (klassisch) / ScrollL → R / Scroll
Farbenmeist farbigoft S/Wmeist farbigmeist farbig
FormatHefte/Graphic NovelsTaschenbücherWebtoons/BücherWebtoons/Bücher
Stilsehr variabeltypisch mangaeskelegant/realistischerwebtoon-typisch, farbig
PublikationIssues → SammelbändeKapitel in MagazinenOnlineOnline