Sehr ruhig verläuft der Februar bisher. Deshalb keine aufregenden Neuigkeiten, sondern nur zwei kleine Hinweise vor dem Wochenende:
Im September (gefühlt noch eine Ewigkeit hin, aber wie schnell werden Frühling und Sommer wieder vorbei sein) erscheint »The Gruffalo Granny«, das erste neue Grüffelo-Abenteuer von Julia Donaldson und Axel Scheffler seit 2005. Angesichts der wahren Flut an Grüffelo-Produkten aller Art bin ich etwas überrascht, dass das kommende Buch tatsächlich erst das dritte der Reihe ist. Gute Dinge brauchen eben ihre Zeit.
Ähnlich ist es auch mit Colm Bairéads Verfilmung von Claire Keegans kurzem Roman »The Quiet Girl«, die noch bis zum 5. März in der arte-Mediathek zu sehen ist. Bis sich die junge Cáit (Catherine Clinch) richtig gewöhnt an Eibhlín (Carrie Crowley), die Cousine ihrer Mutter, und deren Mann Seán (Andrew Bennett), bei denen sie die Sommerferien verbringt, dauert es eine ganze Weile. Dafür nimmt sich der ruhige, wortkarge Film in zumeist stimmungsvollen Bildern sehr viel Zeit. Als das Mädchen aus einer Familie, in der Geld ebenso Mangelware ist wie Wärme und Zuneigung, dann aber Vertrauen aufgebaut hat zu dem auf einer schmucken Farm lebenden, liebevollen und vermeintlich kinderlosen Ehepaar (hier schlummert noch ein trauriges Geheimnis) und die Zeit des Abschieds naht, wird es sehr ergreifend. Taschentücher bereithalten – am besten welche aus Stoff mit Blümchenstickerei und Monogramm.
Vor einer ganzen Weile gab es hier schon einmal einen »Zettelkasten«. Entstanden ist diese Idee aus dem Bedürfnis heraus, Kleinigkeiten festzuhalten, für die es nicht unbedingt einen »richtigen« Blogeintrag braucht. Leider ist das schnell wieder eingeschlafen, aber ganz losgelassen hat mich dieses beiläufige Notieren trotzdem nicht.
Statt Social Media
Früher war Twitter dafür ganz praktisch. Aber mit den Sozialen Medien ist es inzwischen mehr als kompliziert – ihr wisst es ja selbst.
Deshalb wage ich nun einen neuen Versuch in der Hoffnung, dass ich diesmal für immer etwas länger durchhalte. Ihr findet den neuen »Zettelkasten« oben in der Menüleiste oder direkt über diesen Link.
Ein Glöckchen über einer Tür und das Bimmeln, das es von sich gibt. Ein Verkäufer und eine Leiter und ein warmes, goldenes Licht, und dann: genau das richtige Buch, genau zur rechten Zeit.
~ Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
Dieses Zitat aus einer meiner Januar-Lektüren hat mich besonders begeistert. Welche Bücherfreundin, welcher Bücherfreund kennt nicht den Zauber, eine schöne Buchhandlung zu betreten und etwas Neues, Aufregendes auf den Tischen oder in den Regalen zu entdecken?
Trotzdem: allzu oft habe ich diesen Zauber im zugleich turbulenten (hinsichtlich des Weltgeschehens) wie ruhigen (das kalte, oft verschneite und trübe Winterwetter hat mich nicht im Übermaß vor die Tür gelockt) ersten Monat des Jahres 2026 nicht erlebt. Zweimal war ich kurz in einer Buchhandlung, aber der Funke wollte nicht so recht überspringen. Dementsprechend habe ich in diesem Jahr tatsächlich noch kein Buch gekauft – der gefasste Entschluss, auch in den kommenden elf Monaten ausschließlich Bücher aus unabhängigen Verlagen käuflich zu erwerben, hat natürlich weiter Bestand.
Zwei der vier gelesenen Januar-Romane habe ich aus der Bibliothek ausgeliehen, eines war ein Weihnachtsgeschenk und das letzte vor langer Zeit ein Geburtstagsgeschenk.
Miguel Bonnefoy: Der Traum des Jaguars
Eine magisch-realistische, ein Jahrhundert umspannende Familiensaga aus Venezuela. Wie Miguel Bonnefoy all die Personen, Handlungsstränge und Ereignisse auf weniger als 300 Seiten unterbringt, ist einerseits große Kunst. Anderseits hätte er einigen seiner schillernden Nebenfiguren gerne etwas mehr Platz einräumen dürfen.
Einen ausführlicheren Beitrag zum Buch findet Ihr HIER.
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Bernhard Jaumann: Der Turm der blauen Pferde
Ein vielversprechender Auftakt der Krimireihe um die »Kunstdetektei von Schleewitz«. Es geht um Provenienzforschung, NS-Raubkunst und die Schattenseiten des Kunstmarktes. Erzählt in einem lässigen, an »München Mord« erinnernden Tonfall, überzeugt das Buch eher mit seiner Stimmung und den realen Hintergründen der Geschichte als mit einem hochspannenden Kriminalfall.
Mehr zum Buch HIER, zum Ausklang des Januars geht es weiter mit »Caravaggios Schatten«, Teil zwei der Reihe.
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Daniel Glattauer: In einem Zug
Abgesehen von seinen gelungenen ersten Seiten eine ziemliche Enttäuschung. Eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte, witzlose Exkurse und zahllose Wiederholungen machen diesen immerhin erfreulich kurzen Roman zu einer echten Herausforderung.
Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
Eine bibliophile Schnitzeljagd, mit allem was dazugehört: eine staubige, verwinkelte Buchhandlung mit einem kauzigen Besitzer, eine Geheimgesellschaft, die sich in einem unterirdischen Lesesaal trifft, und chiffrierte Bücher voller uralter Geheimnisse.
Vor mehr als zehn Jahren habe ich den Roman mit großer Begeisterung gelesen und auch beim zweiten Mal wurde ich (mit etwas weniger Begeisterung allerdings) sehr gut unterhalten. Die Geschichte an sich hat nach wie vor viel Charme, das ständige Loblied auf Google und die Errungenschaften des Tech-Konzerns dagegen wirken im Jahr 2026 etwas seltsam.
Ich bin so gut wie nie mit Kopfhörern im öffentlichen Raum unterwegs, weil es mir wichtig ist, die Dinge mitzubekommen, die um mich herum geschehen. Das ist weniger einer Übung in Achtsamkeit geschuldet als vielmehr dem Wunsch, nicht überfahren zu werden.
Bei den derzeit herrschenden frostigen Temperaturen mache ich allerdings gerne eine Ausnahme (Straßenverkehr und die sonstige Umgebung behalte ich natürlich dennoch im Blick), da entsprechende Over-Ear-Modelle auch erstaunlich brauchbare Ohrenwärmer sind.
Umso schöner, wenn es zur angenehmen Wärme etwas Interessantes zum Anhören gibt: Zum Beispiel die aktuelle Episode von »Tatort Geschichte« über das mysteriöse Verschwinden des Erfinders Rudolf Diesel von Bord des Passagierdampfers »Dresden« im September 1913. Eine Begebenheit, über die Wes Anderson sicher einen herrlich detailverliebt ausgestatteten Film drehen könnte. Für die Hauptrolle bietet sich Joseph Fiennes an.
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Andere Städte haben Buchmessen, Nürnberg mit der Spielwarenmesse immerhin ein ähnlich sympathisches Aushängeschild mit Holzeisenbahnen, Teddybären und Playmobilmännchen. Dafür wird gerne mit Beflaggung am Frauentorturm geworben – anders als etwa für die Enforce Tac, »Deutschlands Leitmesse für Sicherheit und Verteidigung« (Schirmherr: Friedrich Merz).
Drei Wochen ist das neue Jahr mittlerweile alt. Der Alltag nach den ruhigen Feiertagen ist zurück und der Zauber des Neuen längst verflogen. Nun ist alles wie immer, nur schlimmer und in schnellerer Abfolge.
Gegen den allgemeinen Wahnsinn hilft – Überraschung! – meistens das Lesen und das damit verbundene Abtauchen in andere Welten. Das ist natürlich keine allzu bahnbrechende Erkenntnis, aber manchmal tut es gut, das ein weiteres Mal zu hören – hier zum Beispiel im Interview mit dem Lehrer und Influencer Bob Blume bei Deutschlandfunk Kultur.
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Bücher helfen also, wobei ich auch da inzwischen immer öfter den Eindruck habe, dass sich alles mehr oder weniger wiederholt. Womöglich ein Phänomen des zunehmenden Alters, womöglich aber hin und wieder einfach dem Umstand geschuldet, dass sich der Inhalt eines umfangreichen Werks nur unzureichend in einem Klappentext widergeben lässt.
Arthur Opp, ehemaliger Literaturprofessor, wiegt 250 Kilo und hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen.
[…]
«Der andere Arthur» ist ein Roman über zerbrochene Lebensentwürfe, echte Freundschaften und unerwartete Neuanfänge, in dem Liz Moore zwei Außenseiter zu Helden einer tief berührenden Geschichte macht.
Ist das nicht zumindest in Grundzügen die selbe Geschichte wie die des von Darren Aronofsky mit einem großartigen Brendan Fraser in der Hauptrolle verfilmten Theaterstücks »The Whale« von Samuel D. Hunter? Wer weiß – womöglich ist der Roman ja ganz anders.
Nun ist fast schon wieder eine Woche vorbei und zumindest wettertechnisch hatte sie von tiefstem Winter über drohendes Blitzeis (es blieb bei den gewohnt alarmistischen Warnungen) bis hin zu Regen und beinahe vorfrühlingshaften Temperaturen ein breites Spektrum zu bieten. In den dunklen, schattigen Ecken finden sich sogar nach wie vor ein paar traurige braungraue Schneereste.
Auf einer Zugfahrt von Wien nach München sitzt der Erzähler, ein recht bekannter mittelalter Autor von Liebesromanen in der Schaffenskrise, einer jüngeren Frau schräggegenüber (also nicht etwa direkt gegenüber, wie der etwas pedantisch wirkende Protagonist mehrfach bemerkt). Zuerst befürchtet er, sie könnte ihn erkennen und ihn auf seine Arbeit und seine Bücher ansprechen – solche Gespräche findet er höchst anstrengend und unangenehm. Als sie ihn tatsächlich anspricht, weil sie ihn fälschlicherweise für ihren ehemaligen Englischlehrer hält, ist er in seiner Eitelkeit aber auch ein wenig gekränkt. Sie hätte ihn, den berühmten Schriftsteller, schon ruhig erkennen und würdigen können!
Diese Auftaktszene fand ich recht amüsant. Danach ging es aber schnell bergab. Zwischen dem Autor und der Frau – sie ist Psycho- und Physiotherapeutin – entspinnt sich ein Gespräch über Liebe und Beziehungen, das von der Realität aber nicht weiter entfernt sein könnte. Ich bin mir zu 99,98 Prozent sicher, dass es unter zwei sich zufällig schräg oder sonstwie gegenübersitzenden Zugreisenden niemals einen auch nur annähernd ähnlichen Dialog gegeben hat. An den Haaren herbeigezogen, das alles!
Aber ganz so spontan, wie es auf den ersten Blick den Anschein machen soll, ist das Gespräch zwischen den beiden Hauptfiguren am Ende tatsächlich nicht. Daniel Glattauer hat nämlich einen Kniff eingebaut, der gegen Ende für etwas Spannung sorgte und mich trotz allerlei zäher Exkurse (etwa über Alkohol, KI und Autofahrer) sowie des Auftritts einer vor Klischees nur so strotzenden Karikatur eines Italieners bis zur Endstation am Münchner Hauptbahnhof halbwegs interessiert dabeibleiben ließ. Die Auflösung aber wieder: an den Haaren herbeigezogen!
Und noch dazu diese ständigen Wiederholungen – unten ein Extrembeispiel, aber in abgeschwächter Form kommt so etwas auf jeder dritten Seite vor:
»In einem Zug« mag einige nette Momente haben, aber wenn eine der beiden Hauptfiguren in Amstetten oder spätestens Salzburg aus- bzw. umgestiegen wäre, hätte das auch nicht geschadet.
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In einem SZ-Interview (€) spricht der geschätzte Julian Barnes über sein soeben erschienenes, vermutlich letztes Buch »Abschied(e)«. Barnes wird dieser Tage 80 Jahre alt und ist krank; überhaupt sind viele Menschen – ob prominent oder aus meinem persönlichen Umfeld -, die ich sehr schätze, entweder alt und/oder mehr oder weniger gesundheitlich angeschlagen. Das mag der Lauf der Dinge sein, aber so deutlich wie in den letzten Wochen ist mir das bislang noch nicht aufgefallen. Mir gefällt das nicht.
Auch schon 80, aber augenscheinlich erfreulich rüstig ist John Fogerty, mit dem es ein neues und hervorragendes NPR »Tiny Desk Concert« gibt. Nebenwirkung: tagelang »Have You Ever Seen the Rain« als Ohrwurm.
Mehr »hergeschneit« hatte es über Nacht nicht, dafür brachte der neue Tag eisige Temperaturen (zwölf Grad unter Null zeigte das Thermometer um sieben Uhr an), blauen Himmel und Sonnenschein.
Herrliches Winterwetter auch auf der Nachmittagsrunde. Dementsprechend viel war nicht nur auf dem Schlittenhang los, sondern auch auf den Fußwegen. Und tatsächlich ausnahmslos gut gelaunt und entspannt wirkende Menschen.
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Erst an Weihnachten waren die Münchner »Tatort«-Urgesteine Batic und Leitmayr auf Ermittlungseinsatz am Residenztheater, nun führten mysteriöse Mordfälle die Kölner Dauerkommissare Ballauf und Schenk zum Wochenendabschluss an die Oper. Drama, Intrigen, verwinkelte Gänge und beeindruckende Bauwerke findet man hier wie dort, weshalb es naheliegend ist, Krimis in dieser Umgebung spielen zu lassen. Für meinen Geschmack hatte München aber klar die Nase vorn.
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Ausgelesen habe ich derweil »Der Turm der blauen Pferde« von Bernhard Jaumann. Die bisher drei Bände umfassende Krimiserie rund um die »Kunstdetektei von Schleewitz« wurde mir schon mehrmals empfohlen – höchste Zeit, endlich mit dem ersten Fall zu beginnen, in dem Franz Marcs seit Ende des Zweiten Weltkriegs verschollenes, titelgebendes Gemälde dem »Schraubenkönig vom Starnberger See« zum Kauf angeboten wird. Aber ist es wirklich das Original? Und falls ja: Wo war es seit Frühjahr 1945?
Ich habe diese Geschichte rund um die Themen NS-Raubkunst, Provenienzforschung und Kunstfälschung gerne gelesen. Gut gefallen hat mir auch die Kritik am überhitzten, von den Eitelkeiten großkopferter Sammler getriebenen Kunstmarkt. Der Tonfall dieser Kritik und das lässige München-Flair, das weite Teile des Romans umweht, hat mich ein wenig an die sehr geschätzte TV-Krimireihe »München Mord« erinnert.
Eine kurzweilige, unterhaltsame, mitunter lehrreiche Lektüre, wobei einige Wendungen der Handlung schon sehr weit hergeholt sind.
Montag, 12. Januar
Der erste Arbeitsmontag des neuen Jahres und genauso fühlte sich dieser Tag auch an. Trist, grau, schneematschig und nasskalt. Ganz schlimm. Ein Lichtblick war immerhin der kurze mittägliche Bibliotheksbesuch.
Entgegen allerlei Schreckensmeldungen fiel der vorhergesagte Wintersturm hier sehr zahm aus. Graues Schneematschwetter, dazu etwas Regen und mittelstarker Wind – insgesamt kaum der Rede wert.
Deutlich unangenehmer war der Migräneanfall, der mich ab Mittag ins abgedunkelte Schlafzimmer zwang. Am späteren Nachmittag (zum Glück dauern die Attacken bei mir immer nicht allzu lange) war ich dann aber wieder einigermaßen hergestellt und konnte mich später noch an einer brandneuen Folge des Krimi-Podcasts »Kein Mucks!« erfreuen. Standesgemäß wurde die neue Staffel von einem Hörspiel aus der Feder Agatha Christies eröffnet.
Der Todestag der Krimikönigin jährt sich am 12. Januar zum 50. Mal und da passte »Die Stimme aus dem Grab« (Originaltitel »A Personal Call«) in einer SDR-Produktion aus dem Jahr 1961 perfekt. Streckenweise hübsch gruselig und mit dem Charme, den diese alten Radiohörspiele nun einmal an sich haben – aber am schönsten waren auch in dieser Episode wie fast immer die Anmerkungen von Bastian Pastewka.
Samstag, 10. Januar
»In der Nacht hatte es gut dreißig Zentimeter hergeschneit, und immer noch war kein Ende abzusehen.«
~ Bernhard Jaumann: Der Turm der blauen Pferde
Schön, wenn der erste Satz der morgendlichen Lektüre gleich zur Situation vor dem Fenster passt.
Zumindest ein wenig. Von 30 Zentimetern konnte nicht annähernd die Rede sein (höchstwahrscheinlich nicht einmal von drei), aber immerhin schneite es konstant vor sich hin. Genug, um die Lieferung der Wochenendzeitung zu verzögern, weshalb ich am Frühstückstisch im SZ-Magazin ein Interview (€) mit Sven Norqvist (»Petterson und Findus«) las, der genauso sympathisch ist, wie ich es schon immer vermutet hatte.
Und ein Leitmotiv für ein gutes Leben hatte er auch parat: einfach, aber schön sollen die Dinge sein. Oder auf Schwedisch:
»enkelt men vackert«
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Die Zeitung tauchte schließlich noch auf und ich erfreute mich an einem Interview (€) mit Gerhard Polt (wie das mit Sven Nordqvist geführt von Alex Rühle) anlässlich der Beendigung seiner Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen.
Wobei der Anlass eigentlich zweitrangig ist – ein Polt-Interview ist an sich schon immer ein Ereignis.
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Gegen Abend schneite es ein wenig mehr, sogar ein kurzes Schneekehren war nötig.
Ein wunderbares Mutter-Sohn-Interview mit Senta Berger (spielt die Großmutter) und Simon Verhoeven (Regie) im SZ-Magazin (€) hat mich wieder daran erinnert, dass am 29. Januar die Verfilmung von Joachim Meyerhoffs »Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke« anläuft. Das ist ein Film, den ich mir unbedingt im Kino ansehen möchte.
Meine Erwartungen sind riesig – immerhin habe ich den Roman bereits zwei Mal mit dem allergrößten Vergnügen gelesen -, aber der Trailer lässt tatsächlich eine sehr gelungene Adaption erwarten:
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»Happy Hour für Introvertierte« werdenSilent Book Clubs gerne genannt. Bei dieser Art des Buchclubs treffen sich Menschen in regelmäßigen Abständen an einem öffentlichen Ort – zum Beispiel in einer Bibliothek -, um in Gesellschaft anderer jeweils für sich allein zu lesen. Ein Austausch über das Gelesene kann, muss aber nicht stattfinden.
In der Bücherhalle Elbvororte in Hamburg veranstaltet der »Nachtbibliothekar« Karl Ludger Menke seit zweieinhalb Jahren monatlich einen Silent Book Club. In seinem Blog schreibt er über seine Erfahrungen bei der Umsetzung dieser tollen Idee.
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Und aus aktuellem Anlass ist es mal wieder an der Zeit, diesen Klassiker von Nada Surf hervorzukramen:
Falls ihr in den besonders gefährdeten Gebieten wohnen solltet: Be safe!