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Gustave Flaubert

    12. Dezember 1821 – 8. Mai 1880

    Gustave Flaubert zählt zu den größten westlichen Romanautoren. Seine besonderen Kompositionsmethoden, die von stoischer Einsamkeit und unermüdlicher Suche nach der perfekten Formulierung geprägt waren, zeichnen ihn aus. Flauberts Stil, berühmt für seine außergewöhnliche Kraft und Präzision, wurde zum Vorbild für nachfolgende Schriftsteller verschiedenster Richtungen. Sein Werk, das anfangs Skandale auslöste, wurde zunehmend für seine akribisch wahrheitsgetreue Darstellung des Lebens und seine meisterhafte Sprachbeherrschung anerkannt und beeinflusste maßgeblich die realistische Bewegung und darüber hinaus.

    Gustave Flaubert
    Über Felder und Strände
    Madame Bovary
    Leidenschaft und Tugend. Erste Erzählungen
    Der Briefwechsel mit den Brüdern Edmond und Jules de Goncourt
    Briefe an seine Leserinnen
    Eine Freundschaft in Briefen
    • Eine Freundschaft in Briefen

      • 555 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Der Briefwechsel zwischen George Sand und Gustave Flaubert ist ein Gedankenaustausch unter Schriftstellern und Freunden. Sand, die ihren Freund Flaubert immer wieder aufmuntert und mit Rat und Trost zur Seite steht und Flaubert, der sie "liebe Meisterin" nennt. In ihrem Briefwechsel geben sie nicht nur einen Einblick in ihre Freundschaft, sondern auch in das Leben zu dieser Zeit. George Sand, die mit eigentlichen Namen Amandine Aurore Lucile Dupin de Francueil hiess, war franzosische Schriftstellerin und brachte einige ihrer Werke unter dem mannlichen Pseudonym George Sand heraus. Gustav Flaubert, ebenfalls franzosischer Schriftsteller, wurde durch seinen Roman Madame Bovary bekannt. Uberarbeiteter Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1919

      Eine Freundschaft in Briefen
      4,9
    • „Glänzend unterhaltsam“ und erstmals auf Deutsch: Flauberts Briefwechsel mit den Brüdern Edmond und Jules de Goncourt. Die Goncourts, Pariser Dandys, lebten von einer Erbschaft und verwandelten ihre symbiotische Existenz in Literatur. Ihre berühmten Tagebücher, in denen sie 5.000 Zeitgenossen mit scharfen Kommentaren porträtieren, zeigen sie als brillante, boshaft-witzige Anekdotenerzähler und scharfsichtige Beobachter. Sie waren unbestechlich, es sei denn, man schmeichelte ihren Talenten oder ihrer Drogensucht. Zudem sind sie durch den Prix Goncourt, Frankreichs angesehensten Literaturpreis, bis heute präsent. Trotz spitzer Bemerkungen verband Flaubert eine intensive Freundschaft mit den Goncourts. In ihrem Tagebuch reflektieren sie: „Der Künstler, der Mann, der nur für seine Kunst lebt, findet sich immer seltener. Wir kennen nur noch drei: Flaubert und uns.“ Ihr Briefwechsel spiegelt das intellektuelle Paris von 1857 bis 1880 wider und bietet einen klaren Kommentar zu Flauberts Werk. So wird dieser Austausch nicht nur zu einem unterhaltsamen Stück literarischer Kultur, sondern auch zu einer Herzensbildung jenseits der Fiktion. Die deutsche Erstausgabe ist „in virtuoses Deutsch gebracht“ und enthält Anmerkungen, Chronik, Bildteil und Register.

      Der Briefwechsel mit den Brüdern Edmond und Jules de Goncourt
      4,5
    • Flaubert ist bekannt für den modernen Roman, doch seine Jugendwerke, die zwischen 1836 und 1839 entstanden, zeigen einen ungestümen, romantischen und unvollkommenen Autor. Diese Erzählungen sind entscheidend für seine Entwicklung.

      Leidenschaft und Tugend. Erste Erzählungen
      4,0
    • Madame Bovary

      Lektüre mit Audio-Online

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden
      Madame Bovary
      4,0
    • Über Felder und Strände

      Eine Reise in die Bretagne

      • 448 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Ein Entdeckungsbuch für alle, die die Bretagne und die Normandie lieben - und zugleich Weltliteratur Die Reise in die Bretagne mit seinem Freund Maxime Du Camp im Sommer 1847 muss für Gustave Flaubert ein Befreiungsschlag gewesen sein. Im Jahr zuvor hatte er den Vater und die geliebte Schwester verloren und fand sich nun, bedroht von Nervenanfällen, im Landhaus der Familie in Croisset. Freiheit ist das wichtigste Element in diesem Reisebericht, den die beiden Gefährten gemeinsam verfassen: die innere Freiheit, die aus dem Umherstreifen folgt und in einem farbigen Mosaik von Betrachtungen und Assoziationen ihren Ausdruck findet. Geschichte und Kultur, Mensch und Natur, denkwürdige Orte und armselige Behausungen, alles ist hier mit der gleichen Hingabe beschrieben.

      Über Felder und Strände
      4,0
    • Piper Serie: Drei Erzählungen

      • 139 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Publicado en 1877, Tres cuentos es el último libro aparecido en vida de Gustave Flaubert (1821-1880). En su momento fue calurosamente por la critica parisina (Théodore de Banville calificó a sus tres textos de "obras maestras perfectas y absolutas"). Los precisos detalles y la atmósfera gris evocada en "Un corazón sencillo", el peculiar patetismo y la impasibilidad parnasiana de la adaptación de "La leyenda de San Julián el Hostpitalario", y la sutil reconstrucción histórica de "Herodias" muestran cualidades y tonos esenciales de la narrativa del autor de Madame Bovary, decisiva en el surgimiento de la la literatura contemporánea.

      Piper Serie: Drei Erzählungen
      3,0
    • Wörterbuch der Geminplätze

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Im Wörterbuch erreicht Flaubert das Maximum an Unsichtbarkeit. Seine Abwesenheit als Autor ist so total, daß man fast sagen könnte, das Wörterbuch sei die Arbeit von Anderen. Er hat bloß den Stimmen der rechtdenkenden Leute gelauscht und aufgeschrieben, was sie sagen, er hat ihre Äußerungen weder geändert noch übertrieben, sondern sie bloß mit der Pinzette (keine Fingerabdrücke!) aufgesammelt und für uns in einem großen Sammelalbum alphabetisch geordnet. Sie möchten wissen, was Flaubert gedacht hat? Das ist nirgendwo sichtbar und allgegenwärtig. Julian Barnes

      Wörterbuch der Geminplätze
      3,0
    • 17 Jahre lang, bis zum Tode Flauberts, dauert diese Freundschaft, 235 Briefe wandern in dieser Zeit zwischen den beiden Schriftstellern hin und her. Sie handeln von den Büchern und der Gicht, dem Altern und der Dummheit und immer wieder von der gegenseitigen Zuneigung: »Ein seltener Beleg dafür, dass zwei große Schriftsteller einander von Herzen zugeneigt sind.« (Julian Barnes)

      Briefwechsel
      3,5
    • Immer wieder tauchen bei Auktionen unbekannte Briefe und Notizen Flauberts auf. Die in Leben und Werke des Paters Cruchard versammelten vier Texte zeichnensich durch eine Besonderheit aus: Es sind persönliche, autofiktionale Aufzeichnungen – eine Entdeckung, weiß man um Flauberts Abneigung gegen Autobiografisches. Was bewegt einen Mann, der sich sonst nur in Briefen über sein Privatleben äußert, »seine tiefsten Eindrücke für sich selbst« aufzuschreiben? Der Tod des Freundes Alfred Le Poittevin, dem Flaubert Madame Bovary widmete, scheint nach einer persönlichen, intimeren Trauerarbeit verlangt zu haben. Zu den Notizen über den Ball für Zar Alexander II. im Juni 1867 hat Flaubert etwas anderes bewegt: Er plante einen Roman über das Leben unter Napoleon III. – ein immer wieder aufgeschobenes und letztlich nie finalisiertes Projekt. Am wenigsten autobiografisch scheint die Vita des Paters Cruchard. Cruchard nannte sich Flaubert auch selbst, in Briefen später an George Sand, der der Text auch gewidmet ist. Nach ihrem Tod unterschrieb er einen Brief an Sands Kinder: »Für Sie Cruchard, für das Menschengeschlecht Polycarpe, für die Literatur Gustave Flaubert«.

      Leben und Werke des Paters Cruchard und andere unveröffentlichte Texte
      3,0
    • Reise in den Orient

      • 421 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Unter dem Eindruck der sinnlichen Welt des Orients findet Flaubert im Tagebuch seiner Reise nach Ägypten und Palästina zur ästhetischen Intensität seiner großen Romanwerke.

      Reise in den Orient
      3,4
    • Im Jahr 1857 erschien Madame Bovary, der erste Roman von Gustave Flaubert, mit dem er seinen Ruhm begründete. Doch bereits zwanzig Jahre zuvor, im Februar 1837, hatte der Schüler Flaubert in einer kleinen Zeitung seiner Heimatstadt Rouen eine erste Erzählung veröffentlicht: die Geschichte des Buchhändlers Giacomo, der aus Liebe zu den Büchern sein Leben aufs Spiel setzt.

      Bücherwahn
      3,9
    • Die Erziehung des Herzens

      Geschichte eines jungen Mannes

      "Die Erziehung der Gefühle" (französischer Originaltitel: "L'Éducation sentimentale", in anderer Übersetzung "Die Erziehung des Herzens", "Die Erziehung des Gefühls", "Lehrjahre des Herzens") erschien 1869 und ist Gustave Flauberts letzter vollendeter Roman. Er gilt heute als einer der einflussreichsten Romane des 19. Jahrhunderts. Erzählt wird die schicksalhafte Geschichte von Frédéric Moreau, eines leidenschaftlichen, jungen Mannes, der nach Paris zieht, um sein Glück zu machen. Er ist ein schwärmerischer Romantiker, der an seinen Idealen festhaltend an der Realität scheitern muss. Die unerfüllte Liebe zu einer verheirateten Frau tut ihr Übriges. 1864 schrieb Flaubert über sein Werk: "Ich will über die moralische Geschichte der Menschen meiner Generation schreiben - oder genauer über die Geschichte ihrer Gefühle. Es ist ein Buch über Liebe und Leidenschaft; aber eine Leidenschaft, wie sie heute existieren kann - nämlich eine untätige." 1. Auflage Umfang: 604 Normseiten bzw. 692 Buchseiten.

      Die Erziehung des Herzens
      3,7
    • Zwei Büroangestellte, durch eine unerwartete Erbschaft reich geworden, sind von Ehrgeiz getrieben und ziehen sich aufs Land zurück, um die modernen Wissenschaften zu erkunden. Während Pécuchet pessimistisch in die Zukunft blickt, sieht Bouvard den Fortschritt optimistisch. Sie experimentieren mit Landwirtschaft, Schnapsbrennerei, Chemie, Medizin (inklusive Ayurveda), Geologie, Geschichte, Archäologie, Literatur, politischer Ökonomie, Fitnesstraining, Esoterik und Theologie. Jedes ihrer Vorhaben endet in Misserfolg, doch sie kehren nach jeder Pleite erfrischt zurück, ähnlich wie Sades Justine nach ihren Ausschweifungen. Am Ende ihrer Reise sind sie, wenn auch nicht klüger, so doch weiser, und kehren an ihre Schreibpulte zurück. Flauberts Werk von 1881 gilt als ein Vorläufer der Moderne und bietet eine satirische, komische und berührende Betrachtung der menschlichen Dummheit durch die Augen zweier „Kellerasseln“. Eine neue Übersetzung, die sich an handschriftlichen Materialien orientiert, wird erstmals vollständig aufzeigen, was die beiden melancholischen Protagonisten im Laufe ihres Lebens abgeschrieben haben.

      Bouvard und Pécuchet
      4,0
    • Die Erziehung der Gefühle

      • 607 Seiten
      • 22 Lesestunden

      Flauberts berühmter Roman schildert den Lebensweg des jugen Frédéric Moreau und seine Liebe zur verheirateten Madame Arnoux und ist zugleich ein eindrucksvolles Zeitgemälde der Jahre um 1848 in Paris.

      Die Erziehung der Gefühle
      3,9
    • Drei Geschichten

      • 136 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Der Band vereint drei meisterhaft komponierte Erzählungen Flauberts. ›Ein schlichtes Herz‹ gilt Félicité, ihrem Leben als Magd und ihrem einfachen Herzen, aus dem Flaubert einen wahren Kosmos schafft. ›Sankt Julien der Gastfreie‹ ist einer mittelalterlichen Volkslegende nachempfunden. Anders als sein Vorbild ist Flauberts Julien ein leidenschaftlicher Mensch, der zu Grausamkeiten fähig ist und dies bitter bereut. Herodias, titelgebende Hauptfigur der letzten Erzählung, ist die Gemahlin von Antipas, der auf ihr Betreiben hin ca. 40 v. Chr. Johannes den Täufer hinrichten ließ. Flaubert beeindruckt mit einer kraftvollen Charakterzeichnung.

      Drei Geschichten
      3,8
    • Das Wörterbuch der Gemeinplätze

      • 157 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Im Wörterbuch erreicht Flaubert das Maximum an Unsichtbarkeit. Seine Abwesenheit als Autor ist so total, daß man fast sagen könnte, das Wörterbuch sei die Arbeit von Anderen. Er hat bloß den Stimmen der rechtdenkenden Leute gelauscht und aufgeschrieben, was sie sagen, er hat ihre Äußerungen weder geändert noch übertrieben, sondern sie bloß mit der Pinzette (keine Fingerabdrücke!) aufgesammelt und für uns in einem großen Sammelalbum alphabetisch geordnet. Sie möchten wissen, was Flaubert gedacht hat? Das ist nirgendwo sichtbar und allgegenwärtig.- Julian Barnes

      Das Wörterbuch der Gemeinplätze
      3,7
    • Gegenstand der Erzählung sind die Reflexionen des Ich-Erzählers, der nach einem langen Spaziergang durch die langsam absterbende Natur im November sich an die Zeit seiner Jugend zu erinnern versucht.

      November
      3,7
    • Memoiren eines Irren

      November, Erinnerungen, Aufzeichnungen und innerste Gedanken

      Zwei frühe, autobiografische Erzählungen und ein Einblick in das Tagebuch des jungen Flaubert. ›November‹ ist der zweite Band der Jugendwerke (1838–1842).

      Memoiren eines Irren
      3,7
    • Thematischer Vorwand des historischen Romans Salammbo ist der nach Abschluß des Ersten Punischen Krieges (242-237 v. Chr.) ausbrechende bürgerkriegsähnliche Konflikt zwischen der Seerepublik Karthago und rebellierenden Söldnertruppen sowie deren Vernichtung durch Hamilkar Barkas.

      Salammbô
      3,7
    • Madame Bovary

      • 409 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Über eine Ehebrecherin und Selbstmörderin »Das Erscheinen von ›Madame Bovary‹ war eine Umwälzung für die gesamte Literatur. Die neue Kunst hatte ihre Grammatik gefunden.« Emile Zola Die reiche Bauerntochter Emma Rouault – schön, jung und von romantischer Sinnlichkeit – heiratet den biederen Landarzt Charles Bovary und geht mit ihm in ein armseliges Nest. Vor der Monotonie des Alltags und der dumpfen Betriebsamkeit ihres Mannes flieht sie in die Scheinwelt der Bücher und Tagträume, die bald zum Lebensersatz wird. Die erste reale Berührung mit der vermeintlich schöneren Welt bei einem festlichen Diner löst denn auch eine Nervenkrise aus. Damit beginnt eine Entwicklung, die Emma in amouröse Abenteuer und zum Ehebruch treibt und vom nur geträumten zum wirklichen Doppelleben führt: Unlösbar in Schuld und Schulden verstrickt, vergiftet sie sich. Mit ›Madame Bovary‹ schuf Flaubert den modernen realistischen Roman, der bei seinem Erscheinen 1856 den Staatsanwalt auf den Plan rief und noch heute durch seine Radikalität herausfordert.

      Madame Bovary
      3,7
    • 1849 bricht der 28jährige Flaubert, lange bevor er durch 'Madame Bovary' berühmt wurde, in Begleitung seines Freundes Maxime Du Camp nach Ägypten auf. Wie widerwillig Flaubert auch reiste, es wurde die Reise seines Lebens: reich an Sinneseindrücken und Erfahrung.

      Reisetagebuch aus Ägypten
      2,0
    • Briefe

      Neue Bibliothek der Weltliteratur

      Briefe
    • Die Versuchung des heiligen Antonius (Großdruck)

      Übersetzt und mit einem Vorwort und vierzehn Holzschnitten versehen von Hermann Lismann

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Bearbeitung von Gustave Flauberts "Die Versuchung des heiligen Antonius" bietet eine sorgfältig angepasste Übersetzung in die neue deutsche Rechtschreibung. Die Ausgabe enthält ein Vorwort sowie vierzehn Holzschnitte, die den Text visuell bereichern. Mit einem lesefreundlichen Großdruck in 16-pt-Schrift und im großzügigen Format von 210 x 297 mm präsentiert sich das Werk ansprechend. Die Erstausgabe stammt aus dem Jahr 1874, und diese Berliner Ausgabe von 2024 wurde von Theodor Borken überarbeitet. Die Umschlagabbildung zeigt ein Werk von Joos van Craesbeeck.

      Die Versuchung des heiligen Antonius (Großdruck)
    • Hrsg. von Hans Marquardt, mit Nachwort und Pinselzeichnungen von Joseph Hegenbarth. Das Buch umfasst 144 Seiten und ist in einem Schuber.

      Bücherwahn. Drei Erzählungen.
    • Flauberts Erzählung "Ein schlichtes Herz" von 1876 erzählt die tragikomische Geschichte der Magd Félicité, die ein halbes Jahrhundert im Dienst einer Herrin steht, geliebt und verlassen wird und schließlich ihre Zuneigung einem ausgestopften Papagei schenkt. Ein Meisterwerk der französischen Novellistik.

      Ein schlichtes Herz. Drei Erzählungen. Aus d. Französ. v. Heidi Kirmße
    • Im Wörterbuch erreicht Flaubert das Maximum an Unsichtbarkeit. Seine Abwesenheit als Autor ist so total, daß man fast sagen könnte, das Wörterbuch sei die Arbeit von Anderen. Er hat bloß den Stimmen der rechtdenkenden Leute gelauscht und aufgeschrieben, was sie sagen, er hat ihre Äußerungen weder geändert noch übertrieben, sondern sie bloß mit der Pinzette (keine Fingerabdrücke!) aufgesammelt und für uns in einem großen Sammelalbum alphabetisch geordnet. Sie möchten wissen, was Flaubert gedacht hat? Das ist nirgendwo sichtbar und allgegenwärtig.- Julian Barnes

      Wörterbuch der Gemeinplätze. Mit e. Nachw. v. Julian Barnes
    • Die größten Liebesromane der Weltliteratur

      Madame Bovary. Effie Briest. Rot und Schwarz. Anna Karenina

      • 2320 Seiten
      • 82 Lesestunden

      In diesen vier großen Romanen des 19. Jahrhunderts wird viel geliebt und gelitten, gesehnt, hintergangen und gehasst. Im Liebesroman verdichtet sich die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle auf Momente von ungeheurer Intensität. Flaubert, Fontane, Stendhal und Tolstoi sind die großen Meister, all dies zu beschreiben. Sie haben uns Weltliteratur geschenkt und unsterbliche Frauenfiguren geschaffen: Emma Bovary, Effi Briest, Madame de Rênal und Anna Karenina.

      Die größten Liebesromane der Weltliteratur
    • George Sand war eine französische Schriftstellerin, die für feministische und sozialkritische Ziele kämpfte. Sie kritisierte die Ehe und forderte Gleichheit für alle Klassen. Gustave Flaubert, ein Meister der französischen Literatur, war ihr enger Freund. Gemeinsam reflektieren sie über den Geschmack des Publikums und den Sinn von Erfolg.

      Gesammelte Briefe an George Sand
    • Gustave Flaubert (1821-1880) war ein bedeutender französischer Romancier und gilt als Meister des Stils. Seine Werke umfassen autobiografische Romane, Reiseerzählungen und Gedanken eines Zweiflers. Flaubert reiste in die heißen Länder, um seine Gesundheit zu verbessern, und reflektiert dabei über seine Erlebnisse und seine Familie.

      Gustave Flaubert: Autobiografische Werke
    • Gustave Flaubert (1821-1880) war ein bedeutender französischer Schriftsteller und Meister des Realismus. Diese Ausgabe umfasst seine Werke: "Frau Bovary", "Salambo" und "Die Schule der Empfindsamkeit". Sie behandeln Themen wie unerfüllte Liebe, gesellschaftliche Erwartungen und historische Konflikte in eindringlichem Stil.

      Gustave Flaubert: Gesammelte Romane
    • Lehrjahre des Gefühls

      Geschichte eines jungen Mannes

      • 542 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Flauberts Roman bietet eine satirische Darstellung der französischen Gesellschaft der 1840er Jahre in Paris. Die Hauptfigur Frédéric Moreau träumt von Erfolg und einem eleganten Lebensstil, findet jedoch keinen Frieden zwischen seinen Karriereträumen und seiner unerfüllten Liebe zu Marie Arnoux.

      Lehrjahre des Gefühls
    • Herodias

      Mit Illustrationen von Gaston Bussière

      • 70 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Flauberts Interpretation der biblischen Geschichte von Johannes dem Täufer und der Herrscherfamilie um Herodes, Herodias und Salome wird von Gaston Bussières Illustrationen begleitet. Der Künstler, beeinflusst von Symbolismus und Zeitgenossen wie Gustave Moreau, thematisiert oft französische Legenden und nordische Mythen in seinen erotischen Darstellungen.

      Herodias
    • Madame Bovary

      Übersetzung von Arthur Schurig

      • 450 Seiten
      • 16 Lesestunden

      In dem Roman folgt die Geschichte von Emma, die nach ihrer Heirat mit dem Landarzt Charles Bovary unzufrieden mit ihrem Leben wird. Trotz ihrer gesellschaftlichen Erwartungen und einer Tochter leidet sie unter Depressionen und sucht Trost in Affären und Luxus, was zu ihrer finanziellen Ruine führt. Schließlich nimmt ihr Leben ein tragisches Ende.

      Madame Bovary
    • Entdecken Sie mit einem edlen Holzbrieföffner 24 der schönsten Texte von Gustave Flaubert, indem Sie täglich eine Seite wie einen Brief öffnen.

      Briefbuch - Advent mit Gustave Flaubert
    • Reisebilder: Briefe aus dem Orient

      • 122 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "Abends um sechs kamen wir nach einem Sonnenuntergang, unter dem der Himmel geschmolzenem Purpur und der Wüstensand Tinte gleich geworden war, in Rosette an, dessen sämtliche Tore geschlossen waren. Beim Namen Soliman Paschas öffneten sie sich wie die einer Scheune mit langsamem Kreischen. Die Straßen waren düster und so eng, daß nur gerade für einen Reiter Platz war. Wir zogen durch die Bazare...". Anhand seiner berühmten Briefe lassen sich Flauberts Reiseeindrücke aus dem Orient lebhaft nacherleben. Unter dem Titel "Reisebilder" liegen sie nun in der vielgelesenen Übersetzung von Frederick Philip Grove in einer Neuausgabe vor. Gustave Flaubert. Reisebilder: Briefe aus dem Orient. Übersetzt von Frederick Philip Grove Durchgesehener Neusatz, der Text dieses Buches folgt der Ausgabe unter dem Titel: Reiseblätter. Gustave Flauberts Gesammelte Werke. Achter Band, Herausgegeben von Dr. E. W. Fischer, J. C. C. Bruns' Verlag, Minden in Westf, 1906. Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

      Reisebilder: Briefe aus dem Orient
    • Salambo

      Ein Roman aus Alt-Karthago. Übersetzt und mit Anmerkungen von Arthur Schurig.

      • 241 Seiten
      • 9 Lesestunden
      Salambo
    • Die Versuchung des heiligen Antonius

      Eine Spektographie des Weltalls

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      200 Jahre Gustave Flaubert: „Das Herz schwillt mir vor Ekel ob dieser viehischen Götter, die immer nur Mord und Blutschande vorhaben“ (aus „Die Versuchung des heiligen Antonius). Der Kampf des Einsiedlers Antonius gegen die Versuchung durch Teufel und Dämonen faszinierte Künstler seit dem Mittelalter. Auch Gustave Flaubert ließ das Thema nicht los. Über 25 Jahre arbeitete er an seinem Roman „Die Versuchung des heiligen Antonius“. Als dieser 1874 erstmals vollständig erschien, reagierten die Zeitgenossen des Schriftstellers mit Unverständnis. Zu ungewohnt erschien ihnen die szenische Form des Romans, zu fremd war ihnen die Vorstellung von der Gleichwertigkeit der Religionen. Flaubert bezeichnete das Buch dennoch als wichtigstes seiner Werke. 216 Seiten. Leinen mit Lesebändchen.

      Die Versuchung des heiligen Antonius
    • »Ich schreibe gerade eine kleine Albernheit«

      Ausgewählte Briefe 1832–1880

      Gustave Flaubert war zeit seines Lebens ein extensiver Briefeschreiber. Cornelia Hasting, seit Jahrzehnten intensiv mit dem Werk Flauberts befasst, hat eine kluge Auswahl getroffen, dank der wir Flaubert in den wichtigsten Momenten seines Lebens über die Schulter schauen dürfen. Flauberts Briefe erzählen vom Tod der geliebten Schwester, von seinen Krankheiten, von den Reisen nach Ägypten und Karthago, vom Skandal um Madame Bovary; sie zeugen von der Freundschaft zwischen Flaubert und Turgenjew, George Sand und Guy de Maupassant, an den er den letzten Brief vier Tage vor seinem Tod am 8. Mai 1880 schreibt.

      »Ich schreibe gerade eine kleine Albernheit«
    • November

      Erzählung

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden
      November
    • Drei Geschichten

      Enthält die Erzählungen: Ein schlichtes Herz / Die Legende von Sankt Julian dem Gastfreien / Herodias

      • 82 Seiten
      • 3 Lesestunden

      "Ein schlichtes Herz" von Flaubert ist für mich geradezu ein Evangelium. (Maxim Gorki) Unter dem unscheinbaren Titel "Drei Geschichten" erscheinen drei der schönsten Erzählungen Flauberts in einem Band. Sie laden dazu ein, den französichen Schriftsteller zu entdecken:"Ich entdeckte die Literatur durch Flaubert. Als ich ,Ein schlichtes Herz' las hatte ich die Erleuchtung, was literarische Schönheit, literarischer Wert und Stil bedeuten." (Eugène Ionesco) Gustave Flaubert. Drei Geschichten. Ein schlichtes Herz / Die Legende von Sankt Julian dem Gastfreien / Herodias. Übersetzt von E. W. Fischer. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Diogenes Verlag, Zürich 1979. Erstdruck dieser Übersetzung: 1907. Erstdruck des Originals: Trois Contes. Un coeur simple, La Légende de saint Julien l'Hospitalier, Hérodias, Paris 1877. Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

      Drei Geschichten
    • Gustave Flaubert. Über Feld und Strand. Eine Reise in der Bretagne. Übersetzt von E. Greve. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck dieser Übersetzung in: Reiseblätter, J. C. C. Bruns' Verlag, Minden in Westfalen 1905. Erstdruck des Originals: Par les champs et par les grèves (voyage en Bretagne), Georges Charpentier, Paris 1881. Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

      Über Feld und Strand. Eine Reise in der Bretagne
    • Madame Bovary

      Roman - Penguin Edition (Deutsche Ausgabe) – Die kultige Klassikerreihe – Klassiker einfach lesen

      • 588 Seiten
      • 21 Lesestunden
      Madame Bovary
    • Dieser Band enthält eine repräsentative Auswahl der Briefe aus den Jahren 1830 bis 1880, unter anderem an die Nichte, die Geliebte Louise Colet, George Sand, Guy de Maupassant, Victor Hugo, Ernest Chevalier, Turgenjew, Emile Zola, ferner Jugend- und Reisebriefe. Die hier vorliegende Übersetzung ist seit 1909 die erste größere deutsche Ausgabe der schon legendär gewordenen Briefe.

      Briefe
    • Gustave Flaubert, der Meister im Dreigestirn der französischen Meister Stendhal-Balzac-Flaubert, lebte vom 12. Dezember 1821 bis zum 8. Mai 1880, meist in Croisset bei Rouen; lehrte: "Nieder mit den Schulen, den Akademien, den Poetiken und den Prinzipien!"; ist laut Maupassant "eine Revolution der Literatur"; schuf laut Zola "die Grammatik einer neuen Kunst"; steht laut Sartre "am Kreuzpunkt all unserer heutigen literarischen Probleme", er ist "der Schöpfer des modernen Romans".Hundert Jahre nach seinem Tod ist für deutsche Leser noch ein neuer, wild- und schauerromantischer und unmeisterlicher Flaubert zu entdecken: als deutsche Erstausgabe erscheinen die Ersten Erzählungen aus den Jahren 1836-1839, handelnd von Affenmenschen, Saufwettkämpfen, Bibliomanen, Kleinbürgern und Ehebrecherinnen - in zwei Geschichten ist bereits der Stoff seiner großen Romane "Madame Bovary" und "Bouvard und Pécuchet" beisammen.

      Jugendwerke 1
    • Komödie

      Die geraubten Herzen. Der Landtagskandidat

      Komödie