Self-Statements – The importance of being asked – #16

Den aktuellen Fragebogen habe ich bei Gina entdeckt – und dort steht auch, worum es dabei geht:

1. Welcher Film hat dich zuletzt emotional am meisten berührt, unabhängig vom Genre? – Der kanadische Gerichts-Thriller „Red Rooms“.

2. Gibt es einen Arthouse-Film, der deine Perspektive auf das Leben verändert hat? Wenn ja, welcher war es und warum? – Da fällt mir gerade kein einziger ein.

3. Welcher klassische Film aus den 1940er oder 1950er Jahren fasziniert dich am meisten und warum? – „Ist das Leben nicht schön?“ Hier wird dem vom Unglück gebeutelten Hauptcharakter sehr drastisch vor Augen geführt, was passiert, wenn sein Wunsch, am liebsten niemals geboren zu sein, in Erfüllung geht. Die Welt ist jedenfalls ohne ihn keine bessere.

4. Welcher Science-Fiction-Film hat deiner Meinung nach die interessanteste Vision für die Zukunft der Menschheit dargestellt? – Zum Thema Sci-Fi fallen mir vorwiegend Dystopien ein, doch wenn ich daran denke, in welchen Bereichen KI bereits zum Einsatz kommt und über welche Bereiche man bei dieser Technik noch nachdenkt, erscheint mir das Ausgangsszenario von „Inception“ gar nicht mehr so abwegig. Die Art, wie sich die Charaktere immer tiefer in die Traumwelten verstricken, erinnert mich daran, dass bereits einige Fantasie und Wirklichkeit kaum noch auseinanderhalten können.

5. Welcher Horrorfilm hat dich so sehr gefesselt, dass du danach Probleme hattest, alleine durch dein Haus zu gehen? – Gute Horrorfilme vermögen mich tatsächlich zu fesseln, aber dass ich im Dunkeln allein zu Haus Angst bekäme, das hat noch keiner von ihnen geschafft. Für True-Crime-Kanäle dagegen würde ich nicht die Hand ins Feuer legen.

6. Gibt es einen Animationsfilm, der dich nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken angeregt hat? Welcher war es und welche Themen wurden behandelt? – In „Wenn der Wind weht“ zeigt sich auf leise aber eindringliche Weise, welche Auswirkungen atomarer Fallout auf Gesundheit und Leben der betroffenen Personen hat.

7. Welcher Film hat dich zuletzt so sehr fasziniert, dass du ihn unbedingt mit Freunden teilen musstest? – Da fällt mir nur einer ein, den wir uns zusammen mit unseren Nachbarn angeschaut haben: „The Rocky Horror Picture Show“. Vor einigen Jahren im Sommer haben sie ihre Garage geöffnet und die DVD per Beamer gegen die Garagenwand projiziert.

8. Hast du einen Lieblingsfilm, der aus einem anderen Kulturkreis stammt? Was macht diesen Film für dich so besonders? – Der australische Film „Strictly Ballroom – die gegen alle Regeln tanzen“ nimmt gekonnt das Tanzfilm-Genre und das Klischee „vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan“ aufs Korn, und das in schrillen Farben und mit einem sehr von sich überzeugten Hauptdarsteller, der von der Familie seiner Tanzpartnerin wider Willen zuerst in den Senkel gestellt wird und beigebracht bekommt, wie man den Paso Doble richtig tanzt – nämlich mit Leidenschaft und Herzblut.

9. Welche Person hat im Bereich Regie deiner Meinung nach das Genre des Kinos am meisten geprägt, und welcher der Filme ist dein persönlicher Favorit? – Alfred Hitchcock. Nicht ohne Grund gilt er als Meister des „Suspense“, und unter seiner Regie entstanden so viele erstklassige Thriller, dass es mir schwerfällt, meinen persönlichen Favoriten zu finden. Ich versuche es trotzdem und werfe „Das Fenster zum Hof“ in den Ring, dicht gefolgt von „Cocktail für eine Leiche“.

10. Welcher Film hat dich zuletzt mit seinem visuellen Stil und seiner Ästhetik am meisten beeindruckt? – „Poor Things“. Hier stimmt einfach alles: Der Mix aus Schwarzweiß- und Farbfilm, der Einsatz unterschiedlicher Linsen und Objektive, dann noch die Kostüme und die Steampunk-Ästhetik… ich weiß gar nicht, wo ich anfangen, weitermachen und aufhören soll.

11. Gibt es einen Dokumentarfilm, der dich tief berührt hat oder dein Verständnis für ein bestimmtes Thema erweitert hat? Wenn ja, welcher war es? – „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ ist zwar eine deutsche Produktion, aber die Regisseurin stammt aus der Mongolei, und gefilmt wurde in der Wüste Gobi. In dem Film geht es um eine Nomadenfamilie, die mit Hilfe eines Rituals eine Kamelmutter dazu bringen möchte, ihr Neugeborenes anzunehmen.

12. Welcher Film aus einem anderen Land hat dir geholfen, eine neue Kultur oder Lebensweise besser zu verstehen? – Der indische Spielfilm „Lunchbox“ aus dem Jahr 2013, in dem eine trotz eines ausgeklügelten Liefersystems falsch ausgelieferte Lunchbox für Verwirrung sorgt.

13. Welcher Film hat dich zuletzt so sehr zum Lachen gebracht, dass du Tränen in den Augen hattest? – Der Slapstick-Stummfilm „Hundreds of Beavers“ in Schwarzweiß. Strenggenommen war es noch nicht mal ein richtiger Stummfilm, weil die Darsteller darin Geräusche von sich gegeben haben.

14. Gibt es einen Film, den du als “Guilty Pleasure” bezeichnen würdest, also einen Film, den du heimlich liebst, obwohl er vielleicht nicht von allen hoch geschätzt wird? – Da kann ich mit „Der Hexenclub“ aufwarten. Hier aber bitte das Original und nicht das Remake.

15. Welcher Film hat deiner Meinung nach die beste Filmmusik, die perfekt zur Stimmung des Films passt? – Ausgerechnet die Soundtracks sind die Elemente bei Filmen, die mir am wenigsten im Gedächtnis bleiben.

16. Welcher Westernfilm hat dich am meisten in seinen Bann gezogen, und warum? – „Fluss ohne Wiederkehr“ mit Marylin Monroe und Robert Mitchum. Nicht nur wegen der Landschaft, sondern auch wegen Marilyn Monroe und ihren Gesangseinlagen.

17. Hast du einen Lieblingsfilm, der auf einem literarischen Werk basiert? Wie vergleichst du ihn mit dem Buch? – Hier ist es gleich eine ganze Trilogie: Die Tribute von Panem. Und da hatte ich die Bücher tatsächlich erst nach dem zweiten Film der Trilogie gelesen – den letzten, in zwei Filme aufgesplitteten Teil, dann aber lange nach dem letzten Buch.

18. Welcher Film hat dich zuletzt dazu angeregt, über ethische oder moralische Fragen nachzudenken? – Der Kurzfilm „Ruby Baby“, in dem ein Junge nach dem Tod der Mutter unter seinem gewalttägigen Vater zu leiden hat und der schließlich aus purer Verzweiflung zu einem nicht legalen Mittel greift, um seinen Peiniger für immer loszuwerden.

19. Gibt es einen Film, den du gerne noch einmal zum ersten Mal sehen würdest, um dieses erste Erlebnis erneut zu erfahren? Welcher wäre es und warum? – Dazu müsste ich meine Erinnerungen an die beeindruckendsten Filme komplett löschen, und das würde die Frage an sich ad absurdum führen. „Donnie Darko“ wäre es aber definitiv wert, ihn erneut zu sehen, und ich würde trotzdem immer wieder etwas neues entdecken. Das gleiche könnte ich aber auch über „The Butterfly Effect“ sagen.

20. Welcher Film hat deiner Meinung nach das Potenzial, ein zeitloses Meisterwerk zu werden, und warum glaubst du das? – Da muss ich leider passen, weil mir da die Vorstellungskraft fehlt.

Self-Statements – The importance of being asked – #15

Den aktuellen Fragebogen habe ich hier, bei Gina entdeckt – und dort steht auch, worum es dabei geht:

1. Welches Buch hat dich zuletzt fasziniert und warum? – „Calling all Nations – A Fan History of INXS“ aus dem Hause „This day in music books“, das ich als Erstausgabe im Direktvertrieb über die dafür zuständige Plattenfirma bestellt habe. Dabei handelt es sich um gesammelte Geschichten von Fans aus aller Welt. Die Art, wie sie arrangiert wurden, lässt das Buch eher einem Nachschlagewerk gleichen denn einer Bandbiografie, obwohl das 400 Seiten umfassende Buch chronologisch gegliedert ist und mit einer Fülle von Fotos aufwartet. Grund für diesen Kauf, bei dem ich mit 39 Pfund plus 12 Pfund Versand und Zoll noch günstig weggekommen bin (wenn ich die beiden Deluxe-Ausgaben zum Vergleich heranziehe): Außer meiner Plattensammlung, einem gerahmten Puzzle und zwei selbstbedruckten Kaffeehumpen habe ich sonst nichts, was ich von meiner Lieblingsband tatsächlich in die Hand nehmen kann. Das Internet vergisst zwar angeblich (fast) nichts, aber man hat ja nicht immer uneingeschränkten Zugang, und manchmal verschwinden auch Videos von gewissen Plattformen.

Eine kleine Auswahl von gelesenen und noch nicht gelesenen Werken.

2. Gibt es ein Buch, das du mehr als einmal gelesen hast? Wenn ja, welches und warum? – „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, weil ich die Reise von Bastian durch Phantásien und am Ende zu sich selbst so faszinierend fand, dass ich ihn öfters auf ihr begleiten wollte.

3. Welches Buch hat deinen Blick auf die Welt verändert? – Wenn ich mich in meinem Wohnzimmer so umschaue, fällt mein Blick auf den „Atlas unserer Zeit“ von Alastair Bonnett mit dem Untertitel „50 Karten eines sich rasant verändernden Planeten“, der nach verschiedenen Themengebieten wie Müll im Meer, Unbekannte Meere, Ameisen oder Twitter-Verbindungen gegliedert ist. Da mich Landkarten schon immer fasziniert haben, war ich erstaunt, mal ganz andere Fakten präsentiert zu bekommen.

Innenansicht, gesehen auf: https://medien.umbreitkatalog.de/bildzentrale_original/978/383/219/9302_innenansicht_02.jpg

4. In welchem Genre liest du am liebsten und warum? – Früher waren es neben Fantasy- auch Kriminalromane. Inzwischen liegt mein Fokus eher auf Krimis.

5. Welches Buch würdest du jemandem empfehlen, der gerade mit dem Lesen beginnt? – Was Empfehlungen angeht, bin ich ganz, ganz schlecht und enthalte mich bei dieser Frage.

6. Hast du einen Lieblingsautor oder eine Lieblingsautorin? Warum? – Die hatte ich früher, jetzt aber nicht mehr. Dazu lese ich einfach viel zu gerne unterschiedliche Genres.

7. Bevorzugst du gedruckte Bücher oder E-Books, und warum? – Meiner Meinung nach haben beide ihre Vor- und Nachteile, wobei ich das Medium „E-Book“ durch „Publikation auf der Wattpad-App“ ersetzen würde. Ein gedrucktes Buch kann ich jederzeit zuklappen und zur Seite legen. Allerdings brauche ich zum Lesen vernünftiges Licht, was bei meinem Smartphone kein Problem ist. Bei letzterem dürfte eher ein niedriger Akkustand zum Handicap werden. Noch ein Pluspunkt bei der App: Ich kann dem jeweiligen Autor bzw. der Autorin ein Feedback in Form eines Kommentars zukommen lassen, vorzugsweise dann, wenn das veröffentlichte Werk vor Grammatik- und Rechtschreibfehlern nur so wimmelt. Das brauche ich bei vernünftig lektorierten Printausgaben zum Glück nicht.

8. Gibt es ein Buch, das du gerne verfilmt sehen würdest? Wer sollte die Hauptrolle spielen? – Ich habe hier noch den 1944 erschienen Roman „The Outsider“ von Irene Cleaton herumliegen, das im Edinburgh des 19. Jahrhunderts spielt. Hier verschlägt es eine an Eleganz und Vergnügungen gewöhnte Londonerin nach dem Tod ihrer Eltern zu der sittenstrengen Verwandtschaft nach Edinburgh, wo sie Zeugin einer rätselhaften Mordserie wird. Vielleicht wären Emma Stone (*1988), Lily Collins (*1989), Tom Hiddleston (*1981) und/oder Timothée Chalamet (*1995) geeignete Kandidaten für die ein oder andere Rolle, wenn ich nur wüsste, für welche…

9. Welches Buch hat dich zum Lachen gebracht? – Der humorvoll geschriebene Krimi „Achtsam morden“ von Karsten Dusse. Die Handlung dreht sich um einen Anwalt, der von seiner Frau zu einem Achtsamkeits-Seminar geschickt wird und der entdeckt, wie er das Gelernte sinnvoll anwenden kann, nachdem er seinen kriminellen Mandanten ins Jenseits befördert hat.

10. Hast du eine bevorzugte Lesezeit oder einen Lieblingsort zum Lesen? – Wenn das Buch nicht gerade ein dicker Wälzer wie „Der Name der Rose“ ist und ein handliches Format hat, nehme ich es mit und lese es beim Pendeln zu meiner Arbeitsstelle und auf dem Weg nach Hause. Im Bett oder auf dem Sofa bevorzuge ich die elektronische Variante.

11. Welches Buch hast du als Kind geliebt und beeinflusst es noch immer deine Lesevorlieben? – Als Kind habe ich zwei Buchreihen des österreichischen Schriftstellers H.E. Seuberlich über alles geliebt:  die „Geli“-Reihe und die „Bettina-Reihe“, bei denen es mich Jahre gekostet hat, alle fehlenden Bände zu erwerben. Eine Zeitlang wollte ich tatsächlich der letztgenannten Heldin nacheifern und Fotografin werden, mir eine Leica und eine Vespa zulegen, doch daraus wurde mangels Masse und wegen anderer Interessen nichts. Jetzt schaue ich nur noch aus nostalgischen Gründen ab und zu hinein.

12. Wie wählst du normalerweise ein Buch aus, das du lesen möchtest? – Wenn Cover und Klappentext mein Interesse wecken, kann es gut sein, dass ich es mir kaufe, egal was in Rezensionen darüber gesagt oder geschrieben wird.

13. Welches Buch hast du aufgrund einer Empfehlung entdeckt und mochtest es sehr? – „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson wurde mir von einer Buchhändlerin empfohlen, nachdem ich durch das ansprechende Cover darauf aufmerksam wurde, als ich es im Schaufenster gesehen habe.

14. Gibt es ein Buch, das du gerne mit anderen diskutierst oder empfiehlst? – Das letzte Mal, das ich mit jemandem über eine ganze Serie gesprochen habe, war vor Jahren mit meinem Mann – und dabei ging es um die nicht linear „Chroniken von Deverry“ von Katharine Kerr und das Reinkarnationsmotiv, auf dem diese Fantasyreihe basiert.

15. Wie viele Bücher liest du durchschnittlich pro Monat? – Dazu kann ich leider keine Angabe machen, weil ich den Überblick verloren habe – so unregelmäßig, wie ich Printausgaben lese.

16. Welches Buch hat dich emotional am meisten berührt? – Das war „H wie Habicht“ von Helen Macdonald, weil die Autorin darin die Trauer um ihren verstorbenen Vater verarbeitet und mir das Buch in einer meiner heftigsten Trauerphasen unterkam.

17. Welches Buch liegt derzeit auf deinem Nachttisch? – Den Kurzkrimi „Der Oktobermann“ von Ben Aaronovitch hat mir ein Kollege geliehen, der mir bei jeder Gelegenheit von seinem Lieblingsautor vorschwärmt.

18. Bevorzugst du Bücher mit einem offenen oder einem abgeschlossenen Ende? – Abgeschlossene Enden sind mir am liebsten, weil die offenen, die ich bisher kennenlernen durfte, ein ungutes Gefühl bei mir ausgelöst haben und weil diese außerdem Tür und Tor für x Fortsetzungen öffnen.

19. Welches Buch hast du zuletzt verschenkt und warum? – Die Biografie „Surrender“ von Bono in der deutschen Ausgabe war ein Weihnachtsgeschenk für meine Schwester, weil sie ein riesiger U2-Fan ist. Im Gegenzug habe ich die englische Originalausgabe von ihr bekommen, weil mein Englisch besser ist, aber das war ein spontaner und völlig ungeplanter Tausch.

20. Gibt es ein Buch, das du gerne noch einmal zum ersten Mal lesen würdest? – Da fällt mir leider keines ein. Oder doch! Ich könnte mal wieder mit dem ersten Band der in Seattle spielenden Urban-Fantasy-Reihe „Schwestern des Mondes“ von Yasmine Galenorn anfangen.

(Aktion) Hand aufs Herz

Bei „aequitasetveritas“ frisch entdeckt: die Mitmachaktion „Hand aufs Herz“ mit der Frage „An welche wichtigen historischen Ereignisse erinnerst du dich?“ – Selbst erlebt oder „nur“ aus den Nachrichten – das ist hier die Frage. Schade, dass es in erster Linie Katastrophen sind, die mir als erstes in den Sinn kommen – die wenigen positiven Ereignisse sind mir leider erst später eingefallen. Und da Freud und Leid meist sehr dicht beieinander liegen oder auf den ersten Blick positive Nachrichten negative Folgen nach sich ziehen, mische ich in meiner chronologisch geordneten Aufstellung einfach alles bunt durcheinander, auch wenn das für manche unter der Leserschaft eher makaber rüberkommen könnte.

Et voilà, hier kommen neun Ereignisse, die ich entweder unmittelbar selbst oder durch die Nachrichten mitbekommen habe – sowie eines, das sich vor meiner Zeit ereignet hat, an das ich damals aber permanent erinnert wurde.

1973 – Die Ölkrise: So liebe Kinder, gebt fein acht – heut‘ geht es mit dem Fahrrad in den Garten. Radeln mit Sack und Pack? Autofreie Sonntage machen’s möglich. Das war das erste Ereignis, dessen Folgen wir am eigenen Leib spürten. Als Reaktion auf die damals herrschende Ölkrise verhängte unsere Regierung vier Autofreie Sonntage. Die fanden zwar im November und Dezember statt, doch dadurch kamen meine Eltern überhaupt erst auf den Trichter, den Weg zu unserem dreieinhalb Kilometer entfernten Kleingarten bei jeder Gelegenheit mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zu bewältigen. Bei brütender Sommerhitze war das nun wirklich nicht immer spaßig, aber was tut man nicht alles für Umwelt und Fitness…

1980 – Boykott der Olympischen Spiele in Moskau: Da wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie sehr sportliche Großereignisse zum Politikum werden können.

1985 – Das Live-Aid-Konzert: Es war der 13. Juli und wir hatten herrlichstes Sommerwetter – ideal, um das Wochenende im Kleingarten zu genießen. Leider nicht so ideal, wenn man dem weltumspannenden Meilenstein der Musikgeschichte mit 16stündigem Nonstop-Programm gerne im Fernsehen beiwohnen möchte. Gut, dass Papa die Idee mit dem batteriebetriebenen Radio hatte, das wir überall hin mitnehmen konnten.

1986 – Die Explosion der Raumfähre Challenger kurz nach dem Start: Da zerriss es allen Anwesenden, die den Start der Raumfähre live beobachteten, das Herz: In ungefähr fünfzehn Kilometern Höhe war ein durch Kälte spröde gewordener Dichtungsring die Ursache dafür, dass aus eine Stichflamme aus der rechten Feststoffrakete den Haupttank explodieren ließ. Ein Entkommen gab es für die Besatzung nicht, denn es gab weder einen Notausstieg oder gar Schleudersitze. Vielleicht aber auch hätte beides, falls vorhanden, den acht ums Leben gekommenen Astronauten nichts mehr genützt, so plötzlich kam dieses Unglück über sie (Quelle dieser Information: https://www.deutschlandfunk.de/explosion-am-frostigen-morgen-das-toedliche-ende-der-100.html).

Bildquelle: https://media.cnn.com/api/v1/images/stellar/prod/200128114911-01-space-shuttle-challenger-restricted.jpg

1986 – Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl: Plötzlich schmeckte das Gemüse nicht mehr. Oder anders herum: Als diese Nachricht kam, war ich so geschockt, dass ich vor lauter Panik gar nichts mehr herunter bekam. Nicht wesentlich besser machte es eine Kollegin, die mir in der Frühstückspause die aktuellen Becquerel-Werte vorlas.

1989 – Der Fall der Berliner Mauer: Daran erinnere ich mich noch besonders gut. Als die Nachricht kam, war mein damaliger Freund geradezu aus dem Häuschen und wollte noch am selben Abend mit mir nach Berlin düsen, um live dabei zu sein. Ich konnte mir leider am nächsten Tag nicht spontan frei nehmen, und so ist er dann ohne mich gefahren.

1994 – Nelson Mandela wird Staatsoberhaupt: Erst saß er jahrelang im Gefängnis, dann änderten sich die Zeiten und Nelson Mandela wurde zum Präsidenten von Südafrika gewählt. Was habe ich damals innerlich gejubelt, während andere Familienmitglieder vorerst skeptisch blieben, was den weiteren Verlauf der Geschichte anging.

Der Song zum Ereignis : https://youtu.be/tJ6kqBOZWBw?t=0

2001 : Die Terroranschläge des 11. September: Da blieb mir das Herz stehen. Mitten in das nachmittägliche Einerlei auf der Arbeit platzten Kollegen in unser Großraumbüro mit der Nachricht herein, dass soeben zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers gerast waren. Mein erster Gedanke: ein Terroranschlag. Mein zweiter Gedanke: hoffentlich hat es nicht auch noch unsere Kollegen in New York erwischt. Die hatten ihre Geschäftsräume nämlich ganz in der Nähe. Zum Arbeiten kam an diesem Tag natürlich niemand mehr. Doch die ganze Tragödie durfte ich dann am Abend in den Nachrichten erleben, und im Gedächtnis geblieben sind mir die Verzweifelten, die aus den zerstörten Gebäuden in die Tiefe gesprungen sind.

2020 : Der Brexit: Erst ein Referendum Schottlands zum Austritt aus dem Vereinigten Königreich – dann der Austritt Großbritanniens aus der EU: Das erste erzielte nicht das erwünschte Ergebnis, das zweite aber schon – und was das betrifft, waren die Dame in Edinburgh, bei der ich schon viele Male zu Gast war, und ich unterschiedlicher Ansicht. Schauen wir mal, ob sie ihre Meinung inzwischen geändert hat. Und wer weiß, vielleicht schließe ich mit ihr doch noch eine Wette ab, ob Schottland ein erneutes Referendum zum Austritt aus dem Vereinigten Königreich und zum Eintritt in die EU anstrebt (selbst der Deutschlandfunk tutet in dieses Horn – und, nein, ich habe diese Weisheit nicht von dort, das ist mir ganz von allein eingefallen).

Nach so viel Politik auf diesem Kanal folgt nun zu guter Letzt die Nummer 10. Nein, nicht die Hausnummer in der Downing Street, sondern das Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963:

Ich glaube, es war diese Zeitschrift im Mega-Format … https://img.kleinanzeigen.de/api/v1/prod-ads/images/08/08e7d5a8-3a91-4012-b5e5-99a40de3262f?rule=$_59.JPG

Da war ich noch nicht einmal geboren. Dennoch ist mir dieses Ereignis im Gedächtnis seit ich lesen kann. Denn irgendwann entdeckte ich beim Spielen eine Sonderausgabe einer inzwischen nicht mehr existierenden Illustrierten in Tapetengröße, die sich mit Leben und Tod des amerikanischen Präsidenten befasste.

Self-Statements – The importance of being asked – #14

Da ich schon länger in dieser Rubrik nicht mehr am Start war, dachte ich mir, es wäre mal wieder an der Zeit, meinen ganz persönlichen Senf bei diesem Fragebogen, den ich bei Gina entdeckt habe, zu hinterlassen.

Self-Statements – The importance of being asked – #14

Den aktuellen Fragebogen habe ich bei Gina entdeckt – und dort steht auch, worum es dabei geht:

„Die Rubrik “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” ist ein wöchentlicher Fragebogen mit 15 – 20 Fragen, die du ganz für dich beantworten kannst. Anschließend kannst du deine Self-Statements mit der Community teilen und deinen persönlichen “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” Fragebogen mit anderen austauschen. Die Rubrik dient dazu dich selbst und andere etwas besser kennen zu lernen. Viel Spaß dabei!“

1. Welche Serie hast du komplett öfter als ein oder zweimal gesehen? – In meiner Kindheit war es die zweite Staffel von „Catweazle“, weil der Sender die letzte Folge in der ersten Wiederholung nicht ausgestrahlt hat. Aktuell kann ich „Grey’s Anatomy“, „9-1-1 Notruf LA“, „9-1-1 Lone Star“, „Seattle Firefighters – die jungen Helden“ und „Sex and the City“ nennen.

2. Welcher war der 1. Film, den du dir gekauft hast? – „Casablanca“ als VHS-Kassette.

3. Es heißt, der 2. Teil einer Filmreihe ist immer der Schwächste: Stimmt das oder kennst du einen, der alle vom Gegenteil überzeugt? – Da fallen mir gleich mehrere Kandidaten ein, wie z.B. „Zurück in die Zukunft“, „Spiderman“, „Final Destination“ und „Escape Room“.

4. Die kultigste Serienfigur ist und bleibt … Catweazle mit seiner Vertrauten Kühlwalda und seinem „Elektrik-Trick“.

5. Was war dein bisheriges Kinohighlight in diesem Jahr? – Eines meiner Kinohighlights dieses Jahr war „Adios Buenos Aires“

Trailer zum Film – https://youtu.be/INKyvKMVFpg

Weitere Kandidaten aus völlig unterschiedlichen Genres: „Aus meiner Haut“, „Das Lehrerzimmer“ und „Holy Spider“.

6. Welchen Film hast du zuletzt gesehen? Würdest du ihn empfehlen? – „Blinded by the light“: Ein Coming-of-Age-Drama eines jungen Briten pakistanischer Abstammung, dem ein Mitschüler die Musik von Bruce Springsteen näherbringt. Ich fand ihn nicht nur wegen der Musik toll, sondern auch wie die Idee filmisch umgesetzt wurde – also ein eindeutiges Ja.

7. Welcher Film ist am längsten auf deiner Watchlist? – Bisher dachte ich, „Dune 2“ wäre so ein Film mit Überlänge, aber mit 180 Minuten Laufzeit könnte er durchaus von „Oppenheimer“ übertroffen werden, den ich auch noch sehen wollte.

8. Welches ist dein liebstes Filmgenre? – Horror, Thriller und Drama. Gerne auch Horror, gemixt mit Komödie.

9. Warst du schon einmal im Ausland im Kino? Wenn ja, was war das für ein Erlebnis für dich? – Bisher war ich nur in Schottland und Frankreich im Kino. In Schottland habe ich Kassenerfolge wie „Der Name der Rose“ und „Speed“ noch vor der deutsch synchronisierten Fassung erleben dürfen – in Frankreich war der Filmgenuss bei „Die Spezialisten“ nicht ganz so groß, weil meine Sprachkenntnisse doch noch sehr ausbaufähig waren. Und zählt man den Luftraum über dem Atlantik oder gar über Nordamerika zum Ausland dazu, so kann ich noch zum Besten geben, dass das Bordprogramm von Air Canada auch nicht von schlechten Eltern war.

10. Die guten, alten Heimatfilme … Die sind mir meistens viel zu kitschig, aber bei einer Filmreihe bin ich dann doch schwach geworden – den Immenhof-Filmen. Die schöne norddeutsche Landschaft und viele, viele Ponys.

11. Nehmen Spoiler immer die Spannung raus? – Da kann ich nur für mich sprechen, wenn ich „Nö“ sage, denn meistens habe ich den Spoiler schon wieder vergessen, wenn ich den Weg ins Kino finde.

12. Was schaust du derzeit am liebsten? – Youtube-Videos von den ZDF-Besseressern oder diversen Influencern zu Auswüchsen in Social Media oder hirnrissigen TikTok-Trends.

13. Ist der Sommer ein Grund, nicht ins Kino zu gehen? – Für mich nicht, schließlich ist es dort meistens schön kühl, und bei meinen Lieblings-Filmtheatern kann man im Foyer leckere Drinks und Snacks ordern.

14. Welcher Film eignet sich besonders für kaltes Herbstwetter? – Alles, das mich das häufig auftretende Schmuddelwetter für eine längere Weile vergessen lässt. In der Vergangenheit waren es Filme wie „Downton Abbey“ oder „Dune“.

15. Buchverfilmung: Liest du lieber das Buch, ehe du den Film gesehen hast, oder machst du das lieber danach? – Eine Literaturverfilmung ist für mich die ideale Gelegenheit, in ein Buch schon mal „reinzuschnuppern“. Beispiele bei denen ich die Bücher nach der Verfilmung zu lieben begonnen habe: „Die Tribute von Panem“, „Wächter der Nacht“ und „Der Name der Rose“.

16. Gibt es Filme, die du nicht schaust, weil du die Hauptdarsteller*innen nicht magst? – Meistens gebe ich den Filmen wegen der anderen Darsteller eine Chance, aber inzwischen hat mich der ein oder andere Reinfall eines besseren belehrt, denn die traurige Realität ist: Sobald Adam Sandler, Cameron Diaz oder Melissa McCarthy darin auftauchen, ist der ganze Streifen für mich ein Fall für die Tonne.

17. Mit welcher Regisseur*in wirst du so gar nicht warm? – Ehrlich gesagt, informiere ich mich vorher schon lange nicht mehr, wer bei einem Film Regie geführt hat, denn wenn mich der Trailer oder die Handlung nicht ansprechen, lasse ich besagtes Werk einfach aus. Allerdings stelle ich im Nachhinein fest, dass ich mit Filmen von Quentin Tarantino bis auf „Kill Bill“ nicht sonderlich viel anfangen kann (was ich auch von Wes Anderson behaupten könnte).

18. Wessen Biographie sollte unbedingt verfilmt werden? – Da kann ich mein Hirn noch so sehr anstrengen, wie ich will: zu all jenen Persönlichkeiten, die ich als Künstler verehre, gab es bereits mehr oder weniger gelungene Biopics (Elton John, Marylin Monroe, Michael Hutchence, Johnny Cash, Frida Kahlo, Vincent van Gogh), und dass die Welt noch ein Harry-Styles-Biopic braucht, wage ich doch stark zu bezweifeln.

19. Du schaust Filme, weil sie eine Auszeit vom Alltag bedeuten.

20. Viele Filme kommen inzwischen auf eine Laufzeit von über 2 Stunden. Muss das sein oder hätte man die Story auch in 93 Minuten erzählen können? – Manchmal sind auch 93 Minuten noch zu lang: „Escape Room 2 – No way out“ kommt mit 88 Minuten Laufzeit aus, der Western „Zwölf Uhr mittags“ mit 85 Minuten und „Lola rennt“ mit 81 Minuten. Und 1993 durfte ich mich im Kino an der 55 Minuten langen romantischen Komödie „Abgeschminkt!“ von Katja von Garnier erfreuen. Um ein abendfüllendes Programm bieten zu können, gab es als Zugabe im Vorprogramm den 15 Minuten langen Kurzfilm „Der schönste Busen der Welt“.

Self-Statements – The importance of being asked – #10

Den aktuellen Fragebogen habe ich bei Gina entdeckt – und dort steht auch, worum es dabei geht:

„Die Rubrik “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” ist ein wöchentlicher Fragebogen mit 15 – 20 Fragen, die du ganz für dich beantworten kannst. Anschließend kannst du deine Self-Statements mit der Community teilen und deinen persönlichen “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” Fragebogen mit anderen austauschen. Die Rubrik dient dazu dich selbst und andere etwas besser kennen zu lernen. Viel Spaß dabei!“

1. Ist es schlimm, wenn ein*e Künstler*in mal nicht weiß in welcher Stadt sie grade ist, während sie auf der Bühne performt?Excuse me, I’ve been in Paris“? Schlimm finde ich das genauso wenig wie wenn der Künstler bzw. die Künstlerin sich während des Auftritts im Text vertut, so wie vor ein paar Jahren Amy MacDonald, die im Song die falsche Textzeile erwischt und es dann auch sofort gemerkt hat. Die charmante Entschuldigung (ups, falsche Textzeile erwischt) ist dann beim Publikum auch gut angekommen. Schlimm fände ich, wenn der Star des Abends mit erheblicher Verspätung auftaucht oder zeigt, dass er/sie keinen Bock auf sein Publikum hat und sein/ihr Programm lustlos herunterleiert.

2. Gibt es Künstler*innen oder Bands, die du schon von Anbeginn ihrer Karriere hörst und noch immer treuer Fan bist? – Wer meine musikalischen Vorlieben dank der entsprechenden Beiträge auf meinem Blog kennt, hätte jetzt vermutlich eine andere Antwort erwartet: Ja, und zwar handelt es sich dabei um die in der ersten Frage schon mal aufgetauchte Amy MacDonald, deren Debütalbum ich durch einen Zufall entdeckt habe und seitdem auf vielen Konzerten der schottischen Sängerin gewesen bin. Gleiches trifft jedoch auch auf Florence Welch zu, die unter dem Namen „Florence and the Machine“ bekannt geworden ist, deren Musik mich schon mit ihrem ersten Album „Between two Lungs“ eingefangen und mitgenommen hat. Konzerte von Florence and the Machine habe ich jedoch noch keine besucht. Und falls jemand jetzt tatsächlich damit gerechnet habe, dass das Los auf INXS gefallen ist – die habe ich erst entdeckt, als sie schon fünf Alben veröffentlicht hatten und damit eindeutig nicht mehr am Anfang ihrer Karriere standen.

3. Welche Serienstaffel deiner Lieblingsserie ist die schwächste? – Wenn ich bei dieser Frage an Grey’s Anatomy denke, dann wurde die Serie für mich in dem Moment uninteressant, in dem sich Meredith Grey Corona eingefangen hat und im Koma gelandet ist – dieser Daueraufenthalt am Strand war für mich an der Grenze des Erträglichen; außerdem waren diese ganzen wechselnden Liebschaften „wer mit wem – wer will nochmal, wer hat noch nicht“ für mich unendlich langweilig. Vielleicht sollte man bei dieser Serie die lebensverlängernden Maßnahmen so langsam ausschleichen lassen.

4. Das beste Spiel der Welt ist … für mich alles, wobei entweder das gesamte Team verliert oder gewinnt, und nicht ein einzelner Spieler: das Brettspiel „Der Herr der Ringe“, bei dem vier Hobbits gegen den bösen Sauron antreten. Doch eigentlich möchte ich mich gar nicht zwischen mehreren Spielen entscheiden, daher werfe ich noch die Brettspiele „Die Säulen der Erde“ und „Das verrückte Labyrinth“ sowie das Kartenspiel „Es war einmal in den Ring“ – letzteres fördert die Phantasie ungemein, weil man sich dabei aus dem Stegreif ein Märchen ausdenken muss.

5. Skateboard, Longboard, Rollerblades, Rollschuhe oder Fahrrad? – Auf dieser Liste fehlen eindeutig noch die Schlittschuhe – aber da ich nur eines von den genannten Dingen beherrsche, entscheide ich mich fürs Fahrrad.

6. Probierst du beim Essen gerne etwas aus oder bleibst du lieber bei altbekannten? – Ich koche zwar meistens das Gleiche, doch wenn ich ausgehe, probiere ich gerne mal etwas neues aus, am liebsten auch gleich neue Restaurants.


7. Was war das atemberaubendste Naturerlebnis, das du je hattest? –
Um ein Haar hätte ich jetzt den Besuch der Niagarafälle genannt, aber da dort kaum Natur vorhanden ist, fällt dieses Highlight wohl raus. Zur Auswahl stehen daher bei mir eine Schneeschuhwanderung im Januar 2009 in den Schweizer Bergen, eine Küstenwanderung in Cornwall bis nach Land’s End – oder das Erklimmen des Old Man of Storr auf der Isle of Skye (Schottland), bei der mir im wahrsten Sinne des Wortes die Luft weggeblieben ist.

8. Schaust du auch Filme mit Untertiteln? – Wenn es nicht anders geht, nehme ich auch Filme mit Untertiteln, nämlich dann, wenn ich die Originalsprache nicht viel verstehe, z.B. Farsi oder mein rudimentäres Französisch nicht ausreicht. Aufgeschmissen wäre ich ohne Untertitel auch bei „The Banshees of Inisherin“ wegen des starken Akzents der Darsteller. Manchmal ist auch das schlecht ausgesteuerte Klangbild wie z.B. „LA Crash“ mit seinen lauten Hintergrundgeräuschen der Grund dafür, dass ich die Untertitel zuschalte, egal in Deutsch oder Englisch.

9. Schaust du Filme, die du langweilig findest trotzdem zu Ende? – Meistens fallen mir dabei die Augen zu und ich schlafe dann bis zum Ende durch.

10. Achtest du auf deine Gesundheit? – Mit Nein zu antworten, wäre wohl ziemlich dämlich. Also ja, wenn dazu auch zählt, dass ich darauf achte, genügend Schlaf zu bekommen.

11. Schaust du bei Lebensmitteln darauf, was drin ist und wo sie herkommen? – Das muss ich schon allein wegen meiner Allergien. Ich achte aber auch ganz gerne auf das DOC-Siegel, das anzeigt, aus welcher Region ein Produkt kommt, oder bei einem Frischkäse, dass auch wirklich Frischkäse drin ist und nicht eine Frischkäsezubereitung mit haufenweise unnötiger Zutaten in meinem Einkaufswagen landet.

12. Was ist für dich ein Deal-Breaker? – Ehrlich gesagt, müsste ich mich erst mal darüber informieren, was das genau ist.

13. Wie bist du eigentlich in dieser Rubrik gelandet? – Durch puren Zufall in meinem Reader.

14. Welche deiner liebsten Kinderserien sollten ein Remake bekommen? – Gar keine davon, denn ich möchte sie so wie sie waren, in Erinnerung behalten.

15. Mit wem isst du am liebsten zu Abend? – Mit jemandem, der mir nicht den letzten Nerv raubt oder gar am Essen herum nörgelt. Am liebsten ist mir jemand, mit dem man anregende Tischgespräche führen kann.

16. Welchen Film würdest du jedem empfehlen, ihn aber selbst nicht noch einmal schauen? – Watership Down (Unten am Fluss).

17. Bringen dich Filme wie „Okja“ dazu, deinen Fleischkonsum zu überdenken? – „Okja“ kenne ich zwar jetzt nicht, aber bei mir war es tatsächlich eine Reportage über Schlachthäuser in Deutschland, die dazu geführt hat, dass ich kaum noch Geflügel esse.

18. Hast du deine Jugendliebe mal wieder getroffen? – Nein, dieses Erlebnis ist bisher an mir vorbei gegangen, ich bedauere es aber auch nicht, dass es so ist.

19. Welches Instrument würdest du gern spielen können? – Schlagzeug spielen zu können, fände ich sensationell. Leider finden das die lieben Nachbarn ja nicht so toll, wenn jemand mit Begeisterung über Stunden trommelt. Früher habe ich öfter übers Harfespielen nachgedacht – das wäre schon eher was.

20. Erzähle einen interessanten Fakt über dich. – Vor ein paar Jahren und als ich vierzehn war, bin ich dem Tod von der Schippe gesprungen. Beides mal bei einem Verkehrsunfall.

Self-Statements – The importance of being asked

Den aktuellen Fragebogen habe ich bei Gina entdeckt – und dort steht auch, worum es dabei geht:

„Die Rubrik “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” ist ein wöchentlicher Fragebogen mit 15 – 20 Fragen, die du ganz für dich beantworten kannst. Anschließend kannst du deine Self-Statements mit der Community teilen und deinen persönlichen “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” Fragebogen mit anderen austauschen. Die Rubrik dient dazu dich selbst und andere etwas besser kennen zu lernen. Viel Spaß dabei!“

1. Was hast du an Silvester gemacht? – Meine Freundin und ich haben uns im Kino die aus Berlin übertragene Silvestergala der Berliner Philharmoniker angehört und waren danach im indischen Restaurant nebenan, um ein Drei-Gänge-Menü zu genießen. Den Rest des Abends haben wir sehr gemütlich zu Hause verbracht und ein neues Kartenspiel ausprobiert.

2. Was gab es zu Essen? – Meine Freundin hatte eine Mixed-Grill-Platte und ich ein Fischmenü – die Desserts haben wir getauscht, weil ich gegen Mandeln und Pistazien allergisch bin. Kurz nach Mitternacht haben wir Sauerkraut mit verschiedenen Sorten Fleisch und Wurst gegessen.

3. Hast du Vorsätze für das neue Jahr? Wenn ja, welche? – Im Prinzip nicht, aber wenn dazu zählt, angefangene Dinge zügig zu beenden, dann doch.

4. Worauf freust du dich 2023 am meisten? – Auf meine zweiwöchige Reise nach Kanada im Sommer.

5. Was erwartest du vom neuen Jahr? – Wenn ich ehrlich bin, nichts – aber ich wünsche mir insgeheim, dass es besser wird als das letzte.

6. Welchen Film hast du im neuen Jahr als erstes gesehen? – Avatar: The way of water, und zwar in 3D – zusammen mit einer Freundin. Ich fand ihn phänomenal.

7. Welche Serien hast du dir für 2023 vorgenommen? – Das Vorhaben, den letzten Teil der letzten Staffen von „Vikings“ zu sehen, hatte ich schon letztes Jahr. Jetzt ist noch eine Serie hinzugekommen, die ich gestern Abend ganz frisch auf ard one entdeckt habe: Die norwegische Serie „Beforeigners“, ein Mix aus Krimi und Sci-Fi, in der Menschen aus der Vergangenheit im Oslo von heute auftauchen, und die Polizei bei der Aufklärung eines rätselhaften Mordes Unterstützung von einer Schildmaid aus der Wikingerzeit erhält. Schon lange habe ich nicht mehr so etwas spannendes gesehen. Drei Folgen gab es gestern, auf die kommenden neun freue ich mich schon sehr.

8. Hast du schon den 1. Kinobesuch 2023 geplant? – Siehe Frage 6 – ich habe ihn schon hinter mir.

9. Hand aufs Herz: Hast du schon einmal Weihnachtsgeschenke umgetauscht? – Das liegt zwar schon eine Weile zurück, aber es war ein Artikel, den ich zweimal geschenkt bekommen hatte.

10. Wenn du für 2023 einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen? – Dass der allumfassende grassierende Wahnsinn auf der Welt endlich ein Ende findet.

11. Welcher Film hat dich 2022 am meisten überrascht? – „Bullet Train“ – vor allem, wenn man bedenkt, dass ich Brad Pitt, Channing Tatum und Sandra Bullock im selben Jahr bereits in „The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ bewundern durfte und es schade fand, dass Brad Pitt in „The Lost City“ nur einen sehr kurzen Auftritt hatte. Dafür hatten in „Bullet Train“ die anderen beiden kleine Rollen.

12. Was war 2022 dein ganz persönliches Highlight? – Die Konzerte von The Cure und Within Temptation & Evanescence im November – und die Vorpremiere des Musicals CATS im Dezember.

13. Welches Kinoerlebnis war 2022 das beste für dich? – Die weltweite Liveübertragung des Coldplay-Konzertes aus Buenos Aires, die ich mir zusammen mit meiner Schwester am 29. Oktober angesehen habe. Da waren herzzereißende Momente dabei.

14. Wer oder was hat dich 2022 besonders inspiriert? – Die Idee meines Kollegen, an dem sogenannten Work-from-anywhere-Program teilzunehmen, das es uns ermöglicht, von überall auf der Welt zu arbeiten – vorausgesetzt, wir haben in dem betreffenden Land bzw. der Stadt eine Niederlassung. Ob Tokio, Sydney oder Toronto – alles ist denkbar. Mich würde es da eher nach Edinburgh ziehen.

15. Welche/n Darsteller/in hast du 2022 neu für dich entdeckt? – Sandra Bullock, Jennifer Lopez, Brad Pitt und Channing Tatum.

16. Welcher war für dich der beste Kinofilm des Jahres 2022? – Den besten Kinofilm zu wählen, fällt mir tierisch schwer. Deshalb biete ich folgende Kandidaten auf: „The Northman“, „Moonage Daydream“, „The Outfit – Verbrechen nach Maß“ und „The French Dispatch“.

17. Welcher war der schlechteste? – Von all den Kinofilmen, die ich 2022 gesehen habe, bekommen gleich zwei dieses Prädikat von mir verpasst: „Tod auf dem Nil“ und „Surf Film Nacht: African Territory (OmU)“. Der erste kommt an das Original aus den Siebziger Jahren nicht heran und „glänzt“ durch ein übertrieben theatralisch dargestellten Filmtod – beim zweiten habe ich mich darüber geärgert, dass vorher mit keiner Silbe verraten wurde, dass hier nur ein Teil der Reise von Spanien nach Südafrika gezeigt wurde und das hochgelobte Werk auf halber Strecke endete.

18. Was hast du 2022 dazugelernt? – Dass ich fähig bin, einen Krimi zu schreiben, auch wenn der Plot arg an den Haaren herbeigezogen wirkte.

19. Was wünscht du der Community für das kommende Jahr? – Dass sie nicht auseinanderdriftet und es vielleicht sogar doch noch zu einem Bloggertreffen kommt.

20. Was wünscht du Passion of Arts? – Dass es ihr gesundheitlich bald wieder besser geht.

Self-Statements – The importance of being asked #7

Den aktuellen Fragebogen habe ich bei Gina entdeckt – und dort steht auch, worum es dabei geht:

„Die Rubrik “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” ist ein wöchentlicher Fragebogen mit 15 – 20 Fragen, die du ganz für dich beantworten kannst. Anschließend kannst du deine Self-Statements mit der Community teilen und deinen persönlichen “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” Fragebogen mit anderen austauschen. Die Rubrik dient dazu dich selbst und andere etwas besser kennen zu lernen. Viel Spaß dabei!“

Spaß hatte ich dabei auf jeden Fall…

1. Horrorfilme … sehe ich dann gerne, wenn sie nicht zu blutig sind, die Stimmung darin aber trotzdem ganz schön schaurig.

2. Lethal Weapon 5 … kann ich mir nicht vorstellen. Jedenfalls nicht in der Urbesetzung. Das kann nur Murks werden.

3. Dein Auto bleibt mitten in der Pampa stehen, es ist finster und es regnet und du … verriegelst alle Türen und versteckst dich unter einer Decke.

4. Warum denkt in Slasherfilmen niemand mehr an den Tankwart, der davor warnte in den Wald zu fahren? Wärst du in der Situation, würdest du auf ihn hören und NICHT in den Wald fahren? – Auf jeden Fall.

5. Welche Art „Final Girl“ wärst du? – das hasenfüßigste, das die Welt je gesehen hat.

6. Es gibt inzwischen verschiedene Survival-Games, nicht nur für die Konsole, sondern auch für das Real-Life. Würdest du mal eines durchziehen? Wenn ja, welche Art davon? – Da ich sie nicht kenne, weiß ich auch nicht, ob das was für mich wäre.

7. Hast du schon einmal an einem Krimi-Dinner teilgenommen? – Nein, aber an einem Dreigängemenü im Dunkelrestaurant.

8. Ist dir schon einmal etwas wirklich unheimliches passiert? – Ja, ausgerechnet bei einer „Geisterführung“ durch die Unterwelt von Edinburgh. Da habe ich echt für einen Moment geglaubt, das Gefühl der Beklemmung auf meiner Brust käme von einem wahrhaftigen Geist. Hinterher habe ich dann einen Artikel gelesen, der das Phänomen als Auswirkungen von Infraschall auf die Herzfrequenz beschrieben hat. Aber erleben möchte ich das auf keinen Fall noch einmal. Und so richtig gruselig war für mich der Knall, der mich eines Nachts aus dem Schlaf gerissen hat. Zuerst dachte ich an einen Einbrecher, aber da im Haus ansonsten alles ruhig blieb, bin ich wieder ins Bett zurück. Erst am nächsten Morgen habe ich dann festgestellt, dass die gläserne Schiebetür bei einem leerstehenden Terrarium aus ihrer Führungsschiene gefallen und auf dem Fußboden zerschellt war. Auch nicht zu unterschätzen ist der Rabatz, den nachts ein Waschbär auf dem Dach veranstalten kann. Der macht einem Poltergeist ernstzunehmende Konkurrenz.

9. Welche 5 Filmcharaktere würdest du mit in eine einsame Hütte im Wald nehmen und warum? – Lassie, um Eindringlinge zu verscheuchen. Miss Marple, um verdächtigen Spuren nachzugehen. Eowyn, um uns zu verteidigen, wenn’s drauf ankommt. Johnny Depp aus „Chocolat“ für die (musikalische Unterhaltung) – und Aragorn, weil man einen Waldläufer immer gebrauchen kann.

10. Kürbissuppe 🎃 … habe ich dieses Jahr erst einmal gegessen, und das war im Sommer; ansonsten war ich noch, was Essen angeht, mit Datteln im Frühjahr antizyklisch unterwegs – und vielleicht mag ich bald statt Glühwein lieber Eiscreme.

11. Ho Ho Ho … bald ist schon wieder Weihnachten und die Läden sind schon voll mit Gebäck und Schokoweihnachtsmännern. Hand aufs Herz, hast du schon Lebkuchen gegessen? – Ja, und zwar einen in Form eines Einhorns mit pastellblauer Mähne und ganz vielen schimmernden Zuckerkügelchen, gekauft auf dem DOM in Hamburg Ende Juli:

The last unicorn

12. Warst du mal einer Halloweenparty? Wenn ja, wie wars? – Eine Privatpartymit Lagerfeuer, auf der wir eine lange abgelaufene Kürbissuppe zu Grabe getragen haben.

13. Lebst du immer noch dort, wo du aufgewachsen bist? – Ja.

14. Ein Film, der niemals alt wird ist … „Chocolat – ein kleiner Biss genügt“ – denn Schokolade kommt nie aus der Mode.

15. Welche Serie hast du zuerst gebingewatched? – Das war die ARD-Fernsehserie „Heimat“ von Edgar Reitz, die ich damals auf VHS aufgenommen hatte – und zwar im letzten Jahrhundert.

16. Welche Serien willst du nächstes Jahr schauen? – Nächstes Jahr? Eigentlich wollte ich noch dieses Jahr mit dem zweiten Teil der sechsten Staffel von „Vikings“ anfangen und danach mit Game of Thrones weitermachen. Außerdem wartet auch noch die zweite Staffel von „Black Sails“ auf mich.

17. Die Ausstellung „Harry Potter: A History of Magic“ … kenne ich nicht, aber da ich mit Harry Potter eher nicht so viel anfangen kann, werde ich nicht hingehen.

18. Warum sind homosexuelle Charaktere und Coming-Outs von Darsteller*innen immer so große Sensationen, wo wir doch heutzutage in einer „modernen“ Welt leben? – Das wüsste ich auch gerne.

19. Was würdest du der Community wünschen? – In einigen Dingen einfach mal etwas gelassener zu bleiben, außerdem Gesundheit und dass alle gut über den Winter kommen.

Self-Statements – The importance of being asked

Den aktuellen Fragebogen habe ich bei Gina entdeckt – und dort steht auch, worum es dabei geht: „Die Rubrik “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” ist ein wöchentlicher Fragebogen mit 15 – 20 Fragen, die du ganz für dich beantworten kannst. Anschließend kannst du deine Self-Statements mit der Community teilen und deinen persönlichen “Self-Statements: The Importance Of Being Asked” Fragebogen mit anderen austauschen. Die Rubrik dient dazu dich selbst und andere etwas besser kennen zu lernen. Viel Spaß dabei!“

Dann will ich auch mal wieder…

1. Wer sind deine Kindheitsheld*innen? — Miss Marple, gespielt von Margaret Rutherford.

2. Findest du sie noch immer cool? — Klar, obwohl ich sie nicht unbedingt als cool bezeichnen würde. Eher beeindruckend und unvergesslich.   

3. Wer oder was hat dich zum letzten Mal zum Weinen gebracht? — Eine Geschichte, die ich gelesen habe.

4. Über welche Eigenschaft müssen Menschen verfügen, die du nah an dich heranlässt? — Ich muss mich bei ihnen wohl und sicher fühlen, und bis es soweit ist, braucht es Zeit.

5. Was schätzt du an deinen engen Freunden am meisten? — Dass ich mich mit ihnen über persönliche Dinge und Gedanken austauschen kann, ohne zu fürchten, dass ich dabei schräg rüberkomme oder es peinlich wird.  

6. Nimmt deine Umwelt dich so wahr, wie du dich selbst wahrnimmst? — Vermutlich nur zum Teil; und vielleicht sehen sie auch nur das, was ich sie sehen lasse.

7. Hättest du dich selbst gern als Freund*in? — Ich denke schon.

8. Wie ehrlich bist du zu dir selbst? — Nicht immer ganz so, wie ich es gerne hätte. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich mir im Leben schon etwas vorgemacht habe – um mit großer zeitlicher Verzögerung  herauszufinden, was tatsächlich Sache ist.

9. Weißt du, wie du am besten entspannen kannst? — Im Prinzip ja, auch wenn die Methoden öfters wechseln.

10. Welcher ist dein bisher schönster Erfolg? — Bei einem Langzeitprojekt die Flinte nicht vorzeitig ins Korn geworfen zu haben.  

11. Wie überlistest du deinen inneren Schweinehund? — Mit häppchenweisen Belohnungsaktionen.

12. Glaubst du an das Schicksal oder nur an Zufälle? — Vielleicht sind die ganzen Zufälle ja mein persönliches Schicksal.

13. Was bereitet dir mehr Freude: beschenkt werden oder schenken? — Das Schenken, aber auch nur, wenn sich der- bzw. diejenige über das Geschenk auch freut.

14. Isst du Nutella mit oder ohne Butter? — Drehe die Frage rum und sie ergibt einen Sinn: Esse ich Butter mit oder ohne Nutella. Natürlich ohne – denn für mich ist der Geschmack einer Butterstulle einzigartig und unvergleichlich. Ach ja, ich liebe Butter einfach – aber man sieht es mir nicht an.

15. Was tust du alles, bevor du deine Wohnung verlässt? — Kaffee im Bett trinken und dabei schmökern, Körperpflege und Ankleiden, die Zimmer durchlüften, das Bett machen und zu guter Letzt die Tür abschließen.

16. Wenn du Musik wären, welches Genre würdest du verkörpern? — Der Mix aus Klassik und Unterhaltungsmusik, durchsetzt mit schrägen Tönen – der Kessel Buntes in der Jukebox, zur Zeit eher Metal-lastig.

17. Wie oft erneuerst du deine Playlist? — Erneuern würde ich das nicht nennen, eher erweitern, da ich zur Zeit in verschiedenen Musikrichtungen unterwegs bin.

18. Hast du es schon einmal geschafft, Erinnerungen, die du mit einem Song verknüpft hast, loszulassen und neue Gefühle zu verknüpfen? — Ich glaube, in dem speziellen Fall habe ich gleich den ganzen Song losgelassen und in der hintersten Ecke versteckt. So nach dem Motto „aus den Ohren, aus dem Sinn“.

19. Welchen Song singst du immer laut mit? — Jeden, von dem ich Melodie und Text auswendig kann. Und das sind so ziemlich viele aus den 1980er Jahren. Aber auch nur, wenn ich mit der Stimmlage der Sängers oder der Sängerin mitkomme.

20. Wie lange könntest du ohne Smartphone überleben? — Das ist eine gute Frage, die ich mir in letzter Zeit öfters stelle. Vermutlich länger als ich mir jetzt im Moment vorstellen kann. Sind lebenswichtige Apps drauf? Nö.