Die 5 Besten am Donnerstag : Unsere liebsten Horrorcharaktere (d|w|m)

Bei Passion-of-Arts wird es heute gruselig, denn nun haben unsere liebsten Horrorcharaktere ihren großen Auftritt – für mich gar nicht so leicht, trotz gegenteiliger Aussage. Zitat:

Frei nach Radio Eriwan (Im Prinzip ja, aber…) schwirrte mir bei dieser Aufgabe der Kopf. Aber so richtig. Und so ist es kein Wunder, dass sich der wahre Horror hier vorwiegend in der Psyche abspielt.

Kopfkino an – nicht alle davon sind Gestalten aus Horrorfilmen. Doch ist nicht gerade die Tatsache, dass sich so manches dicht entlang der Realität bewegt, nicht schon Horror genug? Wenn sich dann noch das Übernatürliche einschleicht, dann ist dem Grauen Tür und Tor geöffnet.

Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973): Man sieht sie nur kurz – eine kleinwüchsige Gestalt in rotem Kapuzenmantel, wie sie durch das Labyrinth der Gassen Venedigs läuft, und doch ist das, was auf ihren Verfolger – den vom Unfalltod seiner kleinen Tochter traumatisierten Restaurator John Baxter – wartet, einer der Momente, in dem sich in mir alles zusammenzieht. In dem Wahn, er hätte das geliebte Kind endlich wiedergefunden, holt er das Wesen ein und muss dafür schrecklich büßen. Denn es ist nicht die kleine Christine, die beim Spielen in einem Teich ertrank, sondern eine alte Frau mit einem Messer. „Nichts ist, was es scheint“, so heißt es zu Beginn des Films, eine Botschaft, die sich am Ende bewahrheiten soll. Dass man von der zwergenhaften Gestalt immer nur Momente sieht, macht sie umso rätselhafter und geheimnisvoller.

Alles beginnt und endet im Rot *** https://youtu.be/6C-Y3oX5PyQ


Nicht blinzeln (2007): Zum ersten Mal in Erscheinung traten die Weinenden Engel (Weeping Angels) in der Doctor-Who-Folge „Blink“, und seitdem zählt diese eine Folge der Science-Fiction-Serie zu meinen Lieblingsfolgen, sondern diese besondere Spezies Außerirdischer zu meinen Lieblings-„Bösewichten“ bzw. „Horrorgestalten“. Auch wenn Doctor Who keine Horror- oder Fantasy-Serie ist, hätte diese eine Folge einen 1-A-Horrorfilm abgegeben, denn was auf den ersten Blick so harmlos und überirdisch schön aussieht, offenbart schon bald seine wahre, grauenerregende Gestalt. Denn die Weinenden Engel sind Lebewesen in Gestalt von Engeln, die ihre Opfer durch bloßes Berühren in die Vergangenheit schicken, um aus der Spanne zwischen dem Zeitpunkt der Berührung und dem Zeitpunkt des Ankommens in der Vergangenheit die für sie lebenswichtige Energie zu gewinnen. Sobald man sie anschaut, sind sie scheinbar bloß Statuen – doch wehe, man sieht einmal nicht hin oder blinzelt gar, dann können sie sich bewegen. Und das sehr schnell. Furchtbar schnell. Und noch übler wird’s, wenn das Abbild eines Engels selbst zu einem Engel wird („The image of an angel becomes itself an angel“). So mancher, der diese Folge sah, soll dadurch eine Phobie gegen Statuen entwickelt haben.

Rette sich, wer kann *** https://youtu.be/ByPrDPbdRhc?t=98


Wahnsinnig verliebt (2002): Strenggenommen ist auch das kein Horrorfilm, sondern ein Psychothriller, doch wenn man sich vor Augen hält, was es mit einem macht, wenn man im wahren Leben von einem Stalker oder einer Stalkerin verfolgt wird, wird der Alltag zum puren Horror. Dem Kardiologen Loïc widerfährt aber genau dieses, als er der Kunststudentin Angélique (Audrey Tautou) begegnet. 38 Minuten lang leidet man mit der Protagonistin, die sich unsterblich in Loïc verliebt und sich aus verschmähter Liebe schließlich das Leben nehmen will – bis der Film plötzlich wieder an den Anfang zurückspult und nun Loïcs Sicht auf das Geschehen zeigt. Und plötzlich wird die Wahrheit mit jeder Sekunde erschreckender: Die an Erotomanie leidende Angélique bildet sich nach einem flüchtigen Über-den-Weg-Laufen vor dem Haus ein, ihr Nachbar wäre genauso unsterblich in sie verliebt wie sie in ihn. Ein Hirngespinst, das in immer stärkere Besessenheit mündet, und irgendwann schreckt die junge Frau selbst vor körperlichen Angriffen auf alle, die sich ihrem scheinbaren Glück in den Weg stellen, nicht mehr zurück. Ein Weg der Zerstörung, der sie in geradewegs in die Psychiatrie führt, aus der sie Jahre später als geheilt entlassen wird. Ein fataler Irrtum, dank brilliater Manipulationskünste Amélies – denn was niemand weiß: Hinter dem Schrank hat sie aus den Pillen, die sie eigentlich hätte nehmen müssen, ein Bild von Loïc an die Wand geklebt…

Von wegen süß und liebreizend – die böse Seite der „Amélie“ *** https://youtu.be/F51a43nUBbA


Ring (2002) bzw. Ring – Das Original (1998): Egal ob das japanische Original oder das amerikanische Remake, in beiden ist es die todbringende Gestalt, die auf einem Videoband zu sehen ist, wie sie aus einem Brunnen steigt. Spielt man das Band ab, folgt ein Anruf mit der Ansage, man hätte nur noch eine Woche zu leben. Der angekündigte Tod ereilt einen dann tatsächlich zum besagten Zeitpunkt, indem die aus dem Brunnen steigende Sadako bzw. Samara von der Mattscheibe des Fernsehers nicht aufgehalten wird und sich auf den völlig verstörten Zuschauer stürzt. Schon allein beim Klingeln des Telefons stellen sich mir alle Härchen auf und Gänsehaut breitet sich aus. Bis heute sind es nicht die wildesten Jumpscares in Horrorfilmen, die mich so richtig in Angst und Schrecken versetzen, sondern groteske, extrem langsame Bewegungen.

Vermutlich kann sie noch nicht einmal was dafür *** https://youtu.be/hpb2-ZOzc_o


Psycho (1960): Man sieht ihm das Böse nicht an. Auf den ersten Blick wirkt Norman Bates wie ein etwas schüchterner, unbeholfener junger Mann. Doch die unscheinbare Fassade täuscht, denn der Geschäftsführer des Motels, in dem Marion Crane Unterschlupf sucht, hat eine Leiche im Keller, und zwar wortwörtlich. Nicht nur, als es ans Verhör geht, zeigt er sein wahres Gesicht, wie gestört er ist, offenbart schon die Szene, als man ihn verhaftet – aber mit der Stimme seiner toten Mutter im Kopf alleingelassen und in eine Decke gehüllt – bei dieser Mimik läuft es mir noch einmal so richtig kalt den Rücken hinunter. Vertraue nicht jedem Fremden, und wirke er noch so harmlos – diese Lehre habe ich aus dem schwarzweißen Psychothriller gezogen.

Er kann nicht mal einer Fliege was zuleide tun. Wirklich? *** https://youtu.be/dYDxxHrlmUg


Weitere Horrorgestalten, die ich gerne in den Top Five gehabt hätte: Carrie White („Carrie – des Satans jüngste Tochter“ von 1976) und Sue Ann Ellington („Ma“ von 2019).

Dienstags-Gedudel #316 : gruftig tanzen

O Goth! Einmal nicht auf den Kalender geguckt, und schon ist er vorbei, der Dienstag.

Ich sage es ganz schlicht: Ich hatte keine Lust, denn die Beerdigung meiner Tante mütterlicherseits (die letzte übrigens von dieser Linie) stand kurz bevor, und da war mir einfach nicht nach Musik.

Dafür aber wieder jetzt. Here we go:

dem Anlass entsprechend ausgewählt *** https://youtu.be/ZMRVR1Gvpp0

52-Wochen-Challenge 2026 : KW 14 – Sonne

Hier kommt nun das zweite Bild, das ich am vergangenen Wochenende für die 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder gemacht habe, und zwar zum Thema der vierzehnten Kalenderwoche (30. März bis 5. April), die da lautet: Sonne.

Viele meckern ja, wenn es diesig ist, man die Sonne nur durch einen Schleier sehen kann und keinen strahlend blauen Himmel hat. Für mich waren das jedoch ideale Bedingungen, um die Sonne direkt zu fotografieren.

52-Wochen-Challenge 2026 : KW 13 – Lieblingsort

Am vergangenen Wochendende habe ich gleich zwei Aufgaben der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder gelöst. Nämlich die der dreizehnten Kalenderwoche (23. bis 29. März) und die der vierzehnten Kalenderwoche (30. März bis 5. April).

Jetzt aber erst einmal die Aufgabe der 13. KW – sie lautet: Lieblingsort. Davon habe ich so einige. Aber warum nicht beides miteinander kombinieren?

Und so wurde „Kaffee in der freien Natur“ daraus.

Media Monday # 772 : Schlemmerwandern im Rheingau

Als gestern Abend um 18 Uhr die neuen sieben Lückentexte für den von Wulf kreierten Media Monday online gingen, stieg ich aus dem Zug: Zurück von einer Schlemmerwanderung durch die Weinberge bei Oppenheim am Rhein, wollte ich nur noch eines – ins Bett. Erfreulicherweise ist der Muskelkater, den ich von den gelaufenen 10 Kilometern erwartet hatte, ausgeblieben. Frisch und ausgeruht setze ich mich also nun auf den Hosenboden und fülle die 7 Texte des 772. Media Monday aus.

Media Monday #772

1. Es hat einiges für sich, nicht ständig vor der Glotze oder Bildschirmen im allgemeinen zu hängen, und mir fallen da auf Anhieb viele Dinge ein, die man unternehmen könnte. Wandern gehen und dabei Speis und Trank genießen, zum Beispiel.


2. So manches der von mir gelesenen Romance-Bücher bedient zwar einige Klischees, aber von jenen Autoren/Autorinnen hat meines Wissens ja auch niemand davon beabsichtigt, den nächsten Literatur-Nobelpreis oder Pulitzer-Preis anzustreben.


3. Es wäre eine Glanzleistung, würde es an Weinständen bei einem so kalten Frühlingstag wie gestern auch Glühwein geben, aber das ist a) auch nur meckern auf hohem Niveau und b) gab es auch ausgezeichneten Kaffee und Espresso, und das ist ja auch schon was. Fürs nächste Mal aber notiere ich mir: Eigene Tasse mitnehmen, das reduziert den Abfall aus Pappbechern.


4. Früher hätte ich gesagt: „Eine lange Laufzeit bei einem Film schreckt mich ja ab“, aber in letzter Zeit häufen sich die cineastischen Erfahrungen, die über zwei Stunden hinaus gehen.


5. Filme mit Ryan Gosling tauchen in letzter Zeit immer häufiger auf meinem Radar auf – wie zuletzt „Der Astronaut“. Nachdem ich meinen Kinobesuch mehrmals wegen anderer Dinge verschoben habe, war es am Freitag endlich soweit – und ich muss sagen, keiner von denen, die den Film hoch gelobt haben, hat übertrieben. Für mich steht auf jeden Fall fest, dass das für mich jetzt schon einer der besten Filme dieses Jahres ist.


6. Ich weiß, es ist eine Information, nach der niemand gefragt hat und die niemandem nützt, aber meine Amarenakirschen sind alle und ich bräuchte dringend Nachschub, aber so schnell komme ich nicht zum Einkaufen. Ein „smarter“ Kühlschrank hätte jetzt sofort welche organisiert oder „neue besorgen“ gebrüllt, aber zum Glück habe ich so ein Instrument des Grauens nicht im Haus.


7. Zuletzt habe ich eine neue Sorte Fruchtgummi probiert und das war ein geschmacklicher Glücksfall, weil ich die Kombination aus Zitrone und Ingwer mag.

Die 5 Besten am Donnerstag : unsere liebsten Raumfahrzeuge

„Willkommen in der schwarzen Zone, wir schicken dich ins All…“ – So oder ähnlich muss sich das Georges Meliès 1902 vorgestellt haben, als er den Film „Le voyage dans la lune“ (Die Reise zum Mond) entwickelt hat. Eine Gruppe Wissenschaftler lässt sich in einer selbstgebauten Rakete zum Mond schießen – mit Hilfe einer Kanone. Inzwischen ist man da schon viel weiter – vor allem in Science-Fiction-Filmen, wo man sich nicht nur per Raketenantrieb fort, sondern mit Warp-Antrieb fortbewegt.

Nostalgisch wird’s heute bei meinen „5 Besten am Donnerstag“ (und ganz ohne Warp-Antrieb), denn die von Passion-of-Arts gestellte Aufgabe lautet: eure 5 liebsten Raumfahrzeuge. Da komme ich dem folgenden Aufruf doch gerne nach:

Auf geht’s. Nehmen wir doch am besten zuerst das unter die Lupe, was man in Raumfahrzeugen am meisten sieht: das Innere. Sonst bekäme vom Leben der Besatzungen wohl kaum etwas mit.

1966. Raumschiff in Schwarz-Weiß. Internationale Besatzung. Klingelt da was? Wer 2003 ins Kino ging, um sich das Revival unter dem Titel „Rücksturz ins Kino“ anzusehen, weiß vielleicht, was ich hier meine… Es ist die Orion aus der Serie „Raumpatrouille Orion“, deren Schaltzentrale aus Haushaltsgegenständen und Artikeln aus dem Baumarkt besteht: ein Bügeleisen als essentielles Bedienungselement und Badenwanneneinläufe als Mikrofone sowie Glaskuppeln und Plexiglas – man muss nur Ideen haben. Apropos Ideen – vielleicht waren die damals doch zu fortschrittlich, weshalb nach sieben Folgen schon wieder Schluss war mit der aufwendigen Science-Fiction, die nichts kosten durfte. Leider.


Bleibt das Äußere stets gleich oder wird minimalen Veränderungen im Design unterworfen, ändert sich das Innere mit der Zeit, und das nicht nur bei der Enterprise (um mal ein Beispiel zu nennen), sondern vor allem bei der TARDIS. Hier ist sie im Hintergrund als blaue Box zu erkennen. Mit jedem neuen Doktor wandelt sich nicht nur die Gestaltung – nein, die Raum- und (vor allem) Zeitmaschine wächst oder schrumpft. Manchmal wechselt sie auch in den Alarmzustand in furchterregendem Rot, denn sie ist ein lebendes Wesen mit einem eigenen Bewusstsein und Willen, das nicht immer tut, was es soll. Es kann sich nicht nur selbst reparieren, sondern auch vergrößern. Je nach Bedarf, wie ein Screenshot der von Google ausgespuckten Ergebnisse zum Stichwort „tardis inside“ zeigt.

Manche wie dieser Blog wollen es ganz genau wissen: Welches ist das beste Innere der TARDIS aus neuerer Zeit? Aber halten wir uns nicht zu lange mit den 1960er, 1970er und 1980er Jahren auf, sondern fangen mit dem neunten und zehnten Doktor an:

Quelle: https://blog.lovarzi.co.uk/wp-content/uploads/2024/01/ninth-tenth-doctor-tardis-interior-2005.jpg

Wer noch weiter zurückgehen möchte, kann sich auf doctorwho.tv umsehen.


Beim Sammlern ist sie heißbegehrt, LEGO hat sie schon so einige Zeit im Sortiment, bei manchen Youtubern sieht man sie im Hintergrund, und in belgischen Reisepässen erscheint sie beim Aufklappen auf der Innenseite: die rot-weiße Rakete, mit der Tim und Struppi Anfang der 1950er Jahre zum Mond flogen.

Quelle: https://playoffside.com/cdn/shop/articles/536641f1dcfa50e72607839bf3ee4865_1200x1200.jpg


Was tut man, wenn man Kräcker im Haus hat aber keinen Käse? Ich würde ja nun in meine Turnschuhe schlüpfen, zum nächsten Supermarkt stiefeln und mich dort an der Käsetheke beraten lassen. Nicht aber Erfinder Wallace, der auch sofort die Lösung aus dem Hut zaubert: Da ja jeder weiß, dass der Mond aus Käse besteht, schnappt er seinen stummen Hund Gromit und baut mit ihm zusammen eine Rakete.

Mit Wecker & Blümchentapete und Reiseziel Mond *** Quelle: https://vice-press.com/cdn/shop/products/1-A-Grand-Day-Out—FINAL.jpg

Jetzt erst mal ’nen Kräcker mit Käse *** https://youtu.be/mYhZvgHR8As

Profitiert haben von dem Abenteuer vor allem der Roboter, der den Mond bewacht und von Wallace und Gromit seinen größten Wunsch erfüllt bekommt, und der Hersteller des Wensleydale-Käses.


Stolpert ein kleiner Maulwurf über eine in der Gegend herumstehende Rakete, setzt sich rein, spielt an den Knöpfen, und los geht’s.

Quelle: https://www.wdrmaus.de/filme/lachgeschichten/imggen/sophora-7fd15ab2-2a7e-42e4-914c-f63aa6d831fe_904.jpg

Zunächst ist der Flug noch spaßig, doch dann geht dem Flugkörper der Treibstoff aus und es kommt zum Absturz auf einem Insel.Das klingt tragischer, als es ist, denn der Maulwurf findet Freunde, die ihm beim Zusammenbau der zerschellten Rakete helfen. Das acht Minuten und vierzig Sekunden lange Filmchen von 1965 mag zwar niemals zum Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt erklärt werden, dafür aber war 2011 eine Plüschfigur des kleinen Maulwurfs mit an Bord der Endeavour auf deren letztem Flug und 2018 in einer Sojus-Kapsel mit anschließendem Aufenthalt auf der ISS. Außerdem ist der Kurzfilm mit hohem Niedlichkeitsfaktor ein schönes Beispiel für das Schließen von Freundschaften und den Erfindungsreichtum, wenn man eine schwierige Aufgabe lösen muss.


Zu guter Letzt noch eine Reihe von Raumschiffen aus der Serie „Doctor Who“, die mich beeindruckt haben. Spice muss man vor dem Antritt der Reise nicht konsumieren, um mental darauf vorbereitet zu sein…

die ganz besondere Melange – Quelle: https://i0.wp.com/2geekswhoeat.com/wp-content/uploads/2021/10/Dune-Spice-Guide-2.jpg

… obwohl es im ein oder anderen Fall nicht schaden könnte – wie zum Beispiel der Weltallputze aus Spaceballs (worauf ich hier aber nicht näher eingehe):

I) Die SS Madame de Pompadourund ihre Fenster, durch die man direkt an den französischen Hof und in verschiedene Stadien des Lebens der Madame de Pompadour gelangen kann. Als Inspiration für das Drehbuch diente der Roman „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger.

II) Den Begriff Raumschiff nimmt die Folge „Voyage of the Damned“ wörtlich, indem sie die Titanic die Erde umkreisen lässt – allerdings hat ein außerirdischer Geschäftsmann geplant, das Schiff auf die Erde stürzen zu lassen, um sich an dem Vorstand seiner Firma zu rächen, weil er wegen deren Abstimmungsergebnisses seinen Posten verloren hat.

III) Um eine gänzlich andere Art von Schiff handelt es sich bei der Starship UK, das einen gigantischen „Star Whale“ steuert – eine ständige Qual für das Lebewesen, das man angeblich nur so in Schach halten kann. Ein Irrtum, wie sich später herausstellen soll.

… and last but not least: Die Weltraumputze aus Space Balls und das Weltraumtaxi aus Das Fünfte Element.


 

Fotoprojekt 2026 –  Würfelspiel 3.0 – April

Wir haben April – und für das Fotoprojekt „Würfelspiel“ von Roland (royusch) habe ich zum vierten Mal gewürfelt, und zwar die Zwei:

Deshalb symbolisiert das heutige Bild einen Begriff, der mit dem zweiten Buchstaben des Begriffs MOZARTKUGELN, den ich am Anfang des Jahres festgelegt habe. Das entspricht dem O – und das steht für:

O wie Oldtimer

Einmal im Jahr findet auf dem Sportplatz unserer Nachbarstadt eine Rocknacht statt, die mit einem Oldtimertreffen verbunden ist. In der Abenddämmerung habe ich diese Oldtimerparade im Sommer 2025 im Bild festgehalten.

Media Monday # 771 : Frohe Ostern

Wenn man spontan Lust auf einen Kinobesuch hat und nicht weiß was läuft – und dann von dem Film überrascht wird, den man sich ausgesucht hat…

So erging es mir gestern mit einer 12-Uhr-Vorführung des Films „Kokuho – Meister des Kabuki“, mit dem Japan für den Oscar nominiert war. Dass daraus dann allerdings eine dreistündige Sitzung in Originalsprache mit Untertiteln wurde, hatte ich nicht auf dem Schirm. Aber es war eine Erfahrung, die sich voll und ganz gelohnt hat. Am Nachmittag traf ich mich dann noch mit einer Freundin, und so wurde es dann für mich wieder einmal viel zu spät zum Füllen der um 18 Uhr online gegangenen Lückentexte:

Media Monday #771

1. Zu den Oster-Feiertagen passt das derzeitige Wetter mal wieder hervorragend, dennoch verspüre ich gerade wenig Lust, mich draußen zu bewegen oder etwas im Garten zu tun – viel lieber tüftele ich lieber an dem Fortgang einer Geschichte, die ich häppchenweise/in Etappen schreibe.


2. Gestern habe ich den Tipp bekommen, mal an einer Führung durch die Deutsche Nationalbibliothek teilzunehmen – was für ein Zufall, denn am vergangenen Mittwoch bin  ich an ihr vorbeigefahren.


3. Es ergibt sich sonst selten die Gelegenheit, wenn ich ohne Auto unterwegs bin, einen Laden für Künstlerbedarf aufzusuchen. Ich habe es ausgerechnet: Für die einfache Strecke von Tür zu Tür habe ich 80 Minuten mit Bus, S-Bahn und U-Bahn gebraucht. Da muss ich gut aufpassen, dass ich von meiner Liste nichts vergesse, sonst wird das ein Ausflug mit ärgerlichem Ergebnis.


4. Demnächst werde ich an einer Schlemmerwanderung durch Weinberge im Rheingau teilnehmen. Mal schauen, was der Tag so bringt. Hoffentlich keinen Regen, denn es wäre blöd, wenn der gute Wein vom Wasser, das von oben kommt, verwässert würde.


5. Von der diesjährigen Prozedur für die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame verspreche ich mir für meine Lieblingsband seltsamerweise nicht viel, aber vielleicht wird ja P!NK, Melissa Etheridge, Iron Maiden oder Joy Division/New Order diese Ehre zuteil. Und selbst wenn INXS den Zuschlag bekämen, so würde ich trotzdem nicht nach Ohio fahren und das besagte Museum dort besuchen.


6. „Der Astronaut“ ist nun wirklich kein Grund für mich, dafür extra nach Frankfurt zu fahren, denn der Film läuft auch in meiner Heimatstadt, und das auch noch zu einer für mich angenehmeren Uhrzeit.


7. Zuletzt habe ich mir den dreistündigen Spielfilm „Kokuho – Meister des Kabuki“ angesehen, und das war nicht eine einzige Minute langweilig, weil die Handlung, basierend auf einem Roman mehr oder weniger vorhersehbar war, aber das Kostüm- und Bühnenbild in Kombination mit der Musik einen faszinierenden Sog auf mich ausübte und die Kameraführung in manchen Momenten auch nicht zu verachten war.  

Rotten Tomatoes Indie – Trailer: https://youtu.be/9c6-ZPGwmKk

Aufmerksam auf dieses ästhetisch auf hohem Niveau gefilmte Werk wurde ich übrigens durch einen Flyer, den ich bei meinem Besuch des Samurai-Museums in Berlin mitgenommen habe.

Die 5 Besten am Donnerstag : Musik-Biopics

Was für ein Auftakt in das neue Quartal! Martin von Passion-of-Arts hat sich nämlich ein Thema für die heutigen „5 Besten“ ausgesucht, zu dem es inzwischen Filme gibt wie Sand am Meer. Und sicherlich sind die meisten von ihnen nach einem ähnlichen Schema aufgebaut. Dennoch hat die Aufgabe für mich ihren Reiz, wenn ich folgende Zeilen in Betracht ziehe:

Feel the Music! In diesem Sinne habe ich ein wenig gegraben und versucht, einen etwas anderen Drive hineinzubringen.

Eat the music *** https://youtu.be/d5IoGytWzQI?list=RDd5IoGytWzQI

Auch wenn meine alphabetisch sortierte Liste keine besondere Überraschung bereithält, ist sie in ihrer Zusammensetzung vielleicht für manche die einzig wirkliche Überraschung. Hip Hop, Country, Post Punk, Folk und Rock – was für ein Mixtape!

An „8 Mile“ (8 Mile)aus dem Jahr 2002 scheiden sich die Geister. Einerseits geht es um den in einer Wohnwagensiedlung Detroits aufwachsenden Rabbit (gespielt von Eminem) und dessen Traum, nicht nur ein Rap-Battle zu gewinnen, sondern auch unter Vertrag bei einem Plattenlabel zu gelangen. Andererseits sind die Parallelen zu Eminems Leben kaum zu übersehen, und so erklärte Eminem den Film kurzerhand zu seinem Biopic: „Curtis Hansons Film über einen jungen weißen Rapper in der schwarzen Hip-Hop-Szene von Detroit ist zwar eigentlich Fiktion. Jedoch spielt Hauptdarsteller Eminem, selbst in Detroit aufgewachsen, nicht nur äußerst überzeugend, mit dieser Mischung aus blitzender Wut und Resignation in den Augen. Er erklärte 8 MILE auch im Nachhinein zu seinem Biopic“ (Quelle: https://tobis.de/blog/top-12-die-besten-musik-biopics-aller-zeiten)

Wenn ein einziger Song im Grunde die ganze Geschichte erzählt *** https://youtu.be/_Yhyp-_hX2s?list=RD_Yhyp-_hX2s


And now for something completely different, heißt es bei den Monty Pythons. Getreu diesem Motto, wechsele ich nicht nur die Musikrichtung, sondern das Geschlecht und das Jahrhundert. Begebt euch mit mir auf eine musikalische Zeitreise in das Jahr 1980 und erlebt Sissy Spacek in der Rolle von Loretta Lynn (1932-2022), die in „Nashville Lady“ (Coal Miner’s Daughter) porträtiert wird.

Hineingeboren in eine kinderreiche Familie in einer Bergarbeitersiedlung Kentuckys, heiratet sie im Teenageralter einen Kriegsheimkehrer, der sie zunächst schlecht behandelt, dann aber ihr Talent erkennt und sie managt, bis ihr Weg sie nach ganz oben, nach Nashville führt. Doch das Glück ist nur kurz. Nicht nur, dass ihr Mann wieder in alte Muster verfällt und sie ihre beste Freundin durch einen Flugzeugabsturz verliert – Loretta rutscht in Tablettenabhängigkeit und bricht schließlich bei einem Auftritt zusammen.

Ein ganzes Leben, komprimiert in einem Song *** https://youtu.be/bw96BPuCNdM?list=RDbw96BPuCNdM


Zuerst Hip Hop, dann Country – und jetzt Post Punk, eine Musikrichtung, die Anfang der 1980er Jahre aus dem Punk hervorging und durch Bands vertreten ist, deren Platten sich in meiner Sammlung befinden (The Cure, Siouxsie and the Banshees oder Killing Joke). Joy Division gehörten ebenfalls dazu, was mich an dieser Stelle zu dem 2007 unter der Regie von Anton Corbijn entstandenen Schwarzweiß-Biopic „Control“ (Control) über Ian Curtis (1956-1980), den Sänger von Joy Division, führt. Angelehnt an die von Curtis‘ Witwe geschriebene Biografie, skizziert der Film das Leben des Sängers bis zu dem Tag, an dem sich Curtis das Leben nahm.

Wenn Liebe nicht mehr funktioniert *** https://youtu.be/pv5StFzLf_I?list=RDpv5StFzLf_I&t=50


Die Überschrift beschreibt treffend, was Bob Dylan all die Jahre für mich war, denn ich wusste bis dahin lediglich über ihn, dass man ihm 2016 den Literalturnobelpreis verliehen hatte – und dass mich mit seiner Musik nicht viel verband, hatte ich ihn doch nie für einen begnadeten Sänger gehalten. Das sollte sich 2024 mit „Like a complete unknown“ (A complete unknown) ändern. Basierend auf einem Sachbuch von Elijah Wald, zeichnet der Film den Beginn von Dylans Karriere nach und beschreibt, wie unzufrieden der seine eigenen Songs schreibende Sänger mit dem bisher eingeschlagenen Weg ist und versucht, die Richtung zu ändern: weniger Folk, und dafür mehr Rock zu kommen. Was seiner Plattenfirma nicht passt. Der Titel des Sachbuchs von Wald beschreibt es ziemlich gut: „Dylan goes electric! Newport, Seeger, Dylan, and the night that split the Sixties“. Und so wundert es vermutlich niemanden, dass Bob Dylan allen bei einem Festival den musikalischen Stinkefinger zeigt, indem er mit einer Rockband auftritt – und dafür ausgebuht wird, für mich mit eine der stärksten Szenen des Films. Im übrigen war für mich Timothée Chalamet die ideale Besetzung für den Sänger, dessen Genuschel der Schauspieler in der Originalversion überzeugend hinbekam.

Zuerst gefeiert, später ausgebuht *** https://youtu.be/MbnP7RaQfQE?list=RDMbnP7RaQfQE


Es kann nur einen geben? Dass meine Wahl auf „Mystify: Michael Hutchence“ fallen würde, hätte sich jeder denken können, der weiß, dass ich 2019 nur für diesen Film bis nach Berlin gefahren bin. Zugegeben, nötig wäre es nicht gewesen, denn ein paar Monate später lief die mosaik- bzw. puzzleartig gestaltete Filmdoku auch in einem kleinen Kino in Darmstadt. Nur hätte ich dazu hellseherische Fähigkeiten gebraucht. Ohne die wusste ich übrigens auch nicht, was für ein Wechselbad der Gefühle mich im vollbesetzten Kintopp erwarten würde – sonst hätte ich nicht so vorschnell meine ganzen Tempos an eine Dame in der Reihe hinter mir verteilt. Und das bei einem Werk, das sich nicht an das übliche Schema für Biopics hält, sondern dank vielen eingestreuten Interviews mit Menschen, die ihn zu seinen Lebzeiten begleitet haben sowie Aufnahmen aus seinem Privatarchiv eher einer Charakterstudie gleichkommt.

Eine Achterbahn, wie sie bei Dokus selten ist *** https://youtu.be/yYNU6_O3qag


Für wen ich ebenfalls eine weitere „Top Five“ aufmachen könnte:

*1*: „The Runaways“ von 2010 über die gleichnamige Band, mit Kristen Stewart als Joan Jett und Dakota Fanning als Cherie Currie. ~~~ *2*: „Back to Black“ von 2024 über Amy Winehouse, mit Marisa Abela in der Rolle der Sängerin. ~~~ *3*: „Ray“ von 2004, mit Jamie Foxx als Ray Charles. ~~~ *4*: „Rocketman“, mit Taron Egerton als Elton John. ~~~ *5*: „Kneecap“, in dem die irische Hip-Hop-Band sich selbst spielt.