52-Wochen-Challenge : KW 25 ~ Einfachheit

Überspringen wir mal wieder eine Woche, denn wie soll ich mit der Kamera meines Telefons eine Langzeitbelichtung hinbekommen? Widme ich mich also gleich dem Thema der 25. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder (17. bis 23. Juni) :

Einfachheit. Mit der Aufnahme hatte ich es tatsächlich einfach, denn beim Warten (auf wen oder was auch immer) am 13. Juni hat sich mir dieses Motiv förmlich angeboten. Auf eine nachträgliche Bearbeitung habe ich diesmal verzichtet, da ich es so einfach wie möglich halten wollte.

Das Werk zum Wort ~ 25 : Zuversicht

Zuversicht ist das Gebot der Stunde in Stepnwolfs Mitmachaktion „Das Werk zum Wort“ bzw. in der 25. Woche (22. bis 28. Juni):

Alles Neu“ oder doch lieber „Zukunft Pink“ von Peter Fox? Klingt zu schön um wahr zu sein, denn mich beschleicht das Gefühl, dass das Ganze dann doch sarkastisch gemeint war – Pink Mirror? Das wäre dann Black Mirror, anders eingefärbt, und dann doch wohl nicht sehr erstrebenswert. Ich glaube, ich löse das Dilemma mit einem Zitat von Alexa Feser: Wenn Dunkelheit uns blendet, ist die beste Zeit zum Hellsehen.

Das Gold von morgen *** https://www.youtube.com/watch?v=SkyHsKowmdk

Das Werk zum Wort ~ 24 : Tal

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal…

Ging es in der letzten Woche der Mitmach-Aktion „Das Werk zum Wort“ von Stepnwolf auf einen hohen Berg, steigen wir in Woche 24 (16. bis 21. Juni) hinab ins Tal.  Zuvor jetzt nochmal der übliche Text, worum es bei dem Projekt geht:

Finsteres Tal? Die wenigsten würden bei dem Begriff „Tal“ an den berühmten Psalm 23 denken – eher verbinden sie damit üppiges Grün und Erholung von den Strapazen einer Bergwanderung. Ohne Tal keine zünftige Skitour – ohne Tal kein Weinanbau (von den topfebenen Feldern in der Champagne einmal abgesehen).

Doch bei diesem Tal ist alles anders:

Im Death Valley (USA) sind Temperaturen von 55°C keine Seltenheit, und wer sich hinein begibt, sollte mehr als nur gut ausgerüstet sein. Ein Umstand, den so manche nicht bedacht haben. Solchen und ähnlichen Katastrophen widmet sich unter anderem der Youtube-Kanal „Outdoor Desasters“, z.B. in dem 26 ½ Minuten langen und hier verlinkten Beitrag „One Family’s Desparate Attempt to Survive in the Scorching Desert / The Death Valley Germans Story“.

Was andere Menschen auch immer an einem Besuch des „Tal des Todes“ reizt – wenn ich mir Bilder wie das folgende ansehe, kann ich deren Motivation nachvollziehen…

Bildquelle: https://images.fineartamerica.com/images/artworkimages/mediumlarge/3/manly-beacon-death-valley-ca-hanna-tor.jpg

… ich würde trotzdem dort nicht hinfahren.
 

Media Monday # 678 : and the winner is…

…das dritte angefangene Buch, das ich jetzt nach und nach zu Ende bringe. Es liegt ja auch nur seit Juli 2023 bei mir zu Hause rum. Zufällig gefunden habe ich es bei einem Spontanbesuch einer Buchhandlung in Ottawa.

I see fire *** https://d32vymxhv9fq6b.cloudfront.net/images/books/large/97807/9780756413675.jpg

Für unterwegs im Zug also genau das Richtige. Tusch! Apropos Feuer…

Feurio! *** https://youtu.be/v9CNVYJAMdc

Und was das Beenden angeht – ich wünschte, ich könnte das Gleiche über meine letzte Arbeitswoche sagen, denn die endete am Freitag mit einem vorzeitigen Abbruch. Ein vielleicht doch nicht mehr ganz so guter Burrito war Auslöser der Misere. Einzelheiten erspare ich euch, denn es gibt erfreulichere Dinge – zum Beispiel den Media Monday. Heute schon zum 678. Mal.

1. Mal ehrlich, keine fünfzehn Minuten hat es gebraucht, um am Freitag festzustellen, dass ich an meinem letzten Arbeitstag vor dem Urlaub doch besser im Bett geblieben wäre.

2. Mein anstehender Besuch des Musicals „Tanz der Vampire“ könnte wohl das nächste große Highlight werden, schließlich kannte ich bisher nur den Film, aber das ist Jahrzehnte her.

3. Es ist nicht so, als würde ich modernes Vampirgedöns nicht mögen, aber es geht doch nichts über die alten, wirklich alten Klassiker wie „Nosferatu“ oder „Dracula“ (mit Christopher Lee in der Rolle des nicht totzukriegenden Blutsaugers).

4. Einfach mal gar nichts zu tun, hat zwar Potential, aber man muss auch sagen, dass irgendwann damit auch mal wieder gut ist.

5. Ich habe ja manchmal das Gefühl, man könne kaum noch Leute sehen, die ihr Smartphone mal nicht in der Hand, ans Ohr oder vor ihrem Schnabel halten. Was insofern lustig ist, weil mich die gleichen Leute früher kräftig ausgelacht hätten, weil ich der Nase in meinem Buch den Gehweg entlang gelaufen bin. Wobei sich keiner vorstellen konnte, dass ich trotzdem noch das, was vor mir liegt oder um mich herum passiert, wahrnehmen konnte. Im Gegensatz zu den Erstgenannten.

6. Wenn man unter „Bildschirm“ auch den meines Laptops verstehen kann: Der ein oder andere gewisse True-Crime-Podcast fesselt mich zuverlässig voller Begeisterung an den Bildschirm, denn das liegt an denen, die diese Sendungen moderieren. Allerdings brauche ich dazu Zeit, denn unter einer Stunde geht bei der einen Kanalbetreiberin nichts.

7. Zuletzt habe ich die Sommergarderobe aus der Versenkung geholt und das war notwendig , weil es bald auf Reisen geht und ich viel draußen sein werde. Im Büro müssen es ja leider immer noch lange Ärmel und geschlossene Schuhe tun, weil man sich da den Allerwertesten abfriert und es teilweise zieht wie Hechtsuppe.

Dienstags-Gedudel #225 – der veritable Ohrwurm, Teil 2

Heute mal was ganz anderes… Ich höre schon das Gejaule, vor allem das meiner Schwester – denn die hat bei dem Refrain jedesmal die Krise bekommen. Fragt sich nur, wer alles noch. Ich jedenfalls nicht…

alles, was Sie sehen, wurde an einem einzigen Tag gefilmt – rückwärts *** https://youtu.be/FA2w-PMKspo

Media Monday # 677 : der gute Vorsatz

Mitten im Jahr habe ich beschlossen, zur Abwechslung mal einen guten Vorsatz zu fassen: meinen Stapel angefangener Bücher abzuarbeiten. Was daraus wird? Schau’n wir mal – aber eins steht fest: lange Zugfahrten eignen sich bestens dafür. Jetzt muss ich mich nur noch für ein Buch entscheiden, das nach Berlin und Hamburg mitdarf.

1. Ich habe es tatsächlich geschafft, ein Buch, das ich mir im Oktober letzten Jahres ausgeliehen habe, auszulesen. Und nun kann ich es meinem Kollegen wiedergeben.

2. Tributebands gibt es wie Sand am Meer. Auch solche, die Songs meiner Lieblingsband covern – aber richtig dolle ist das nicht und hat bei manchen Kandidaten echtes Potential zum Fremdschämen.

3. Ich würde ja nicht als Vegetarierin durchgehen, aber mein Gemüse- und Salatkonsum ist in den letzten Wochen schon ziemlich angestiegen.

4. Mich als Kunst- und Kulturjunkie zu bezeichnen, wäre übertrieben, aber dass ich jetzt fast in jedem Monat bei Theaterstücken und Konzertveranstaltungen zu finden bin, könnte diese Vermutung nahelegen.

5. Es ist schon erstaunlich, dass ich doch tatsächlich mit Hilfe von Youtube-Videos noch Dinge lerne, die man uns im Musikunterricht nicht beigebracht hat. Aber vielleicht ist alles, was über Dur- und Molltonleitern hinausgeht, eher Stoff fürs Musikstudium. Dass es eine Tonart geben soll, die man fast kaum spielen kann, weil sie anscheinend so unglaublich dissonant klingt, hat aber z.B. Björk nicht davon abgehalten, einen Song im sogenannten lokrischen Modus zu komponieren:  Army of me.

nicht das originale Video *** https://www.youtube.com/watch?v=WQsSOkc0j3g

6. Und gleich noch einer: „Symptom of Life“ hat es wahrlich in sich, denn hier trifft ein 7/4- auf einen 4/4-Takt und häufige Harmoniewechsel. Das muss man nicht immer schön finden, aber ich finde es interessant, mal etwas außerhalb der üblichen Soundstrukturen zu hören.

mal was ganz anderes *** https://youtu.be/JPgi7tLkJ4k

7. Zuletzt habe ich im Rahmen einer kleinen 2024er Jahres-Challenge auf wattpad ein neues Kapitel geschrieben und das war eine Heidenarbeit, weil ich es mindestens viermal umgeschrieben habe und sich jetzt so viel Material angesammelt hat, dass es für ein weiteres Kapitel reicht.

PS: Dass wir jahrzehntelang den 17. Juni als Tag der Deutschen Einheit – wegen des Arbeiteraufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR – als Feiertag im Kalender hatten, haben vermutlich die wenigsten noch im Gedächtnis. Ich werde an diesem Tag eine Kerze im Gedenken anzünden und stelle fest: ich werde langsam alt.

Dienstags-Gedudel #224 – der veritable Ohrwurm, Teil 1

Heute mal was ganz anderes – obwohl diese Musikrichtung nur selten bei mir läuft, habe ich dieses Stück seit Tagen als Ohrwurm in meinen Gehörgängen, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass ich glaube, aus dem Refrain ständig „I’m too sexy“ herauszuhören.

I’m too sexy for this world *** https://www.youtube.com/watch?v=rZ7zKrXkG50&list=RDrZ7zKrXkG50&start_radio=1

Warum mogelt sich bei mir immer I’m too sexy von Right Said Fred dazwischen?

52-Wochen-Challenge : KW 23 ~ Vintage

Der Begriff „Vintage“, der Gegenstand der 23. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder (3. bis 9. Juni) war, hat mir ganz schönes Kopfzerbrechen bereitet. Doch gestern hatte ich es:

Technik, die begeistert

„Vorsprung durch Technik“ – Schulklingel und Uhr von damals, und heute noch immer in Benutzung (Datum der Aufnahme: 9. Juni)

Media Monday # 676 : Autsch!

es ist zum Haareraufen

Nach dem deprimierenden Ergebnis, das sich nach der Auszählung der Stimmzettel aufgetan hat, habe ich mich gestern nicht mehr imstande gesehen, mir die Fragen des aktuellen Media Monday überhaupt noch anzusehen – daher gibt es meinen Beitrag erst jetzt.

1. Ich hätte ja gerne gesehen, dass die Stimmen für P(f)osten #4 auf dem Stimmzettel in unserem Wahllokal nicht im zweistelligen Bereich gelandet wären.

2. Und nun mal was erfreuliches: Alle Tickets für meine Reise sind gekauft, nun würde mich es ganz besonders freuen, wenn ich noch ein Plätzchen im Drehrestaurant des Berliner Fernsehturms buchen könnte.

3. Sorry, dass ich nochmal motze, aber: Meiner Meinung nach sollten sich manche Jungwähler und -wählerinnen nicht nur auf TikTok verlassen, um sich über die zur Wahl stehenden Kandidaten zu informieren. Diese Ignoranz und Unwissenheit bzw. Desinformiertheit war für mich gestern das eigentlich Erschreckende.

4. Die nette Hamburger Dame, die ich am Samstag an der Strippe hatte, hat es verdient, dass ihr an dieser Stelle nochmal dafür danke, dass sie mir ermöglicht hat, meine Karte für „Tanz der Vampire“ telefonisch zu buchen.

5. Hätte ich gewusst, wie einfach es ist, Videos, die ich mag, auf Youtube wiederzufinden, hätte ich die Links nicht per Mail an mich selbst schicken müssen. Dieses hier ist eines von gefühlt 1001 Videos:

O Düsternis, umfange mich *** https://youtu.be/IuezNswtRfo?t=0

6. Dass ich nicht für alles online sein muss, gefällt mir einfach immer besser – manchmal reicht es auch einfach, zum Hörer zu greifen – vorausgesetzt, ich lande nicht in einer Warteschleife. Aber das musste ich in letzter Zeit eher seltener erleben.

7. Zuletzt habe ich in der Nacht von Sonntag auf Montag schlecht geschlafen und das war auch kein Wunder, weil mich das Ergebnis der Europawahl auf die Palme gebracht hat – gefolgt von einem diffusen Gefühl der Angst, den dieser Alptraum nach sich zog.