Die 5 Besten am Donnerstag : Musik-Biopics

Was für ein Auftakt in das neue Quartal! Martin von Passion-of-Arts hat sich nämlich ein Thema für die heutigen „5 Besten“ ausgesucht, zu dem es inzwischen Filme gibt wie Sand am Meer. Und sicherlich sind die meisten von ihnen nach einem ähnlichen Schema aufgebaut. Dennoch hat die Aufgabe für mich ihren Reiz, wenn ich folgende Zeilen in Betracht ziehe:

Feel the Music! In diesem Sinne habe ich ein wenig gegraben und versucht, einen etwas anderen Drive hineinzubringen.

Eat the music *** https://youtu.be/d5IoGytWzQI?list=RDd5IoGytWzQI

Auch wenn meine alphabetisch sortierte Liste keine besondere Überraschung bereithält, ist sie in ihrer Zusammensetzung vielleicht für manche die einzig wirkliche Überraschung. Hip Hop, Country, Post Punk, Folk und Rock – was für ein Mixtape!

An „8 Mile“ (8 Mile)aus dem Jahr 2002 scheiden sich die Geister. Einerseits geht es um den in einer Wohnwagensiedlung Detroits aufwachsenden Rabbit (gespielt von Eminem) und dessen Traum, nicht nur ein Rap-Battle zu gewinnen, sondern auch unter Vertrag bei einem Plattenlabel zu gelangen. Andererseits sind die Parallelen zu Eminems Leben kaum zu übersehen, und so erklärte Eminem den Film kurzerhand zu seinem Biopic: „Curtis Hansons Film über einen jungen weißen Rapper in der schwarzen Hip-Hop-Szene von Detroit ist zwar eigentlich Fiktion. Jedoch spielt Hauptdarsteller Eminem, selbst in Detroit aufgewachsen, nicht nur äußerst überzeugend, mit dieser Mischung aus blitzender Wut und Resignation in den Augen. Er erklärte 8 MILE auch im Nachhinein zu seinem Biopic“ (Quelle: https://tobis.de/blog/top-12-die-besten-musik-biopics-aller-zeiten)

Wenn ein einziger Song im Grunde die ganze Geschichte erzählt *** https://youtu.be/_Yhyp-_hX2s?list=RD_Yhyp-_hX2s


And now for something completely different, heißt es bei den Monty Pythons. Getreu diesem Motto, wechsele ich nicht nur die Musikrichtung, sondern das Geschlecht und das Jahrhundert. Begebt euch mit mir auf eine musikalische Zeitreise in das Jahr 1980 und erlebt Sissy Spacek in der Rolle von Loretta Lynn (1932-2022), die in „Nashville Lady“ (Coal Miner’s Daughter) porträtiert wird.

Hineingeboren in eine kinderreiche Familie in einer Bergarbeitersiedlung Kentuckys, heiratet sie im Teenageralter einen Kriegsheimkehrer, der sie zunächst schlecht behandelt, dann aber ihr Talent erkennt und sie managt, bis ihr Weg sie nach ganz oben, nach Nashville führt. Doch das Glück ist nur kurz. Nicht nur, dass ihr Mann wieder in alte Muster verfällt und sie ihre beste Freundin durch einen Flugzeugabsturz verliert – Loretta rutscht in Tablettenabhängigkeit und bricht schließlich bei einem Auftritt zusammen.

Ein ganzes Leben, komprimiert in einem Song *** https://youtu.be/bw96BPuCNdM?list=RDbw96BPuCNdM


Zuerst Hip Hop, dann Country – und jetzt Post Punk, eine Musikrichtung, die Anfang der 1980er Jahre aus dem Punk hervorging und durch Bands vertreten ist, deren Platten sich in meiner Sammlung befinden (The Cure, Siouxsie and the Banshees oder Killing Joke). Joy Division gehörten ebenfalls dazu, was mich an dieser Stelle zu dem 2007 unter der Regie von Anton Corbijn entstandenen Schwarzweiß-Biopic „Control“ (Control) über Ian Curtis (1956-1980), den Sänger von Joy Division, führt. Angelehnt an die von Curtis‘ Witwe geschriebene Biografie, skizziert der Film das Leben des Sängers bis zu dem Tag, an dem sich Curtis das Leben nahm.

Wenn Liebe nicht mehr funktioniert *** https://youtu.be/pv5StFzLf_I?list=RDpv5StFzLf_I&t=50


Die Überschrift beschreibt treffend, was Bob Dylan all die Jahre für mich war, denn ich wusste bis dahin lediglich über ihn, dass man ihm 2016 den Literalturnobelpreis verliehen hatte – und dass mich mit seiner Musik nicht viel verband, hatte ich ihn doch nie für einen begnadeten Sänger gehalten. Das sollte sich 2024 mit „Like a complete unknown“ (A complete unknown) ändern. Basierend auf einem Sachbuch von Elijah Wald, zeichnet der Film den Beginn von Dylans Karriere nach und beschreibt, wie unzufrieden der seine eigenen Songs schreibende Sänger mit dem bisher eingeschlagenen Weg ist und versucht, die Richtung zu ändern: weniger Folk, und dafür mehr Rock zu kommen. Was seiner Plattenfirma nicht passt. Der Titel des Sachbuchs von Wald beschreibt es ziemlich gut: „Dylan goes electric! Newport, Seeger, Dylan, and the night that split the Sixties“. Und so wundert es vermutlich niemanden, dass Bob Dylan allen bei einem Festival den musikalischen Stinkefinger zeigt, indem er mit einer Rockband auftritt – und dafür ausgebuht wird, für mich mit eine der stärksten Szenen des Films. Im übrigen war für mich Timothée Chalamet die ideale Besetzung für den Sänger, dessen Genuschel der Schauspieler in der Originalversion überzeugend hinbekam.

Zuerst gefeiert, später ausgebuht *** https://youtu.be/MbnP7RaQfQE?list=RDMbnP7RaQfQE


Es kann nur einen geben? Dass meine Wahl auf „Mystify: Michael Hutchence“ fallen würde, hätte sich jeder denken können, der weiß, dass ich 2019 nur für diesen Film bis nach Berlin gefahren bin. Zugegeben, nötig wäre es nicht gewesen, denn ein paar Monate später lief die mosaik- bzw. puzzleartig gestaltete Filmdoku auch in einem kleinen Kino in Darmstadt. Nur hätte ich dazu hellseherische Fähigkeiten gebraucht. Ohne die wusste ich übrigens auch nicht, was für ein Wechselbad der Gefühle mich im vollbesetzten Kintopp erwarten würde – sonst hätte ich nicht so vorschnell meine ganzen Tempos an eine Dame in der Reihe hinter mir verteilt. Und das bei einem Werk, das sich nicht an das übliche Schema für Biopics hält, sondern dank vielen eingestreuten Interviews mit Menschen, die ihn zu seinen Lebzeiten begleitet haben sowie Aufnahmen aus seinem Privatarchiv eher einer Charakterstudie gleichkommt.

Eine Achterbahn, wie sie bei Dokus selten ist *** https://youtu.be/yYNU6_O3qag


Für wen ich ebenfalls eine weitere „Top Five“ aufmachen könnte:

*1*: „The Runaways“ von 2010 über die gleichnamige Band, mit Kristen Stewart als Joan Jett und Dakota Fanning als Cherie Currie. ~~~ *2*: „Back to Black“ von 2024 über Amy Winehouse, mit Marisa Abela in der Rolle der Sängerin. ~~~ *3*: „Ray“ von 2004, mit Jamie Foxx als Ray Charles. ~~~ *4*: „Rocketman“, mit Taron Egerton als Elton John. ~~~ *5*: „Kneecap“, in dem die irische Hip-Hop-Band sich selbst spielt.

Dienstags-Gedudel #315 : Aus aktuellem Anlass

Wenn man sich zu Recherchezwecken für eine noch zu schreibende Ausgabe von „Die 5 Besten am Donnerstag“ die in der Berliner Ballroom-Szene spielende Serie „House of Bellevue“ anschaut und dann vom Algorithmus ein Video vorgeschlagen bekommt, das einen daran erinnert…

Irgendwo habe ich gelesen, dass sich Madonna für ihren Hit „Vogue“ von den Tänzern und Tänzerinnen in dieser Subkultur hat inspirieren lassen. Heute geht es beim Dienstagsgedudel – eine Rubrik, die nellindreams ins Leben gerufen hat – aber nicht um Madonna, sondern um Lady Gagas Hit „Abracadabra“ in neuem Gewand.

Challenge accepted *** https://youtu.be/pLxeENXyiFw?list=RDXnJaZBfs2pw

Media Monday # 770 : Kurze Woche plus andere Zeitzone

Wenn eine kurze Woche auf einen verkürzten Tag trifft, dann könnte sich das fatal auf mein inneres Faultier auswirken. Aber vielleicht ist das ist gar nicht so schlimm und es soll so sein. Mit diesen kryptischen Worten setze ich mich endlich an das Füllen der sieben Lückentexte zur 770. Ausgabe des Media Monday.

Media Monday #770

1. Eine echte Überraschung ist das erneute Umstellen der Uhren zwar nicht, aber dass ich mich dadurch gerade wie in einer anderen Zeitzone fühle, schon. Ob das die berüchtigte Frühjahrsmüdigkeit ist?


2. „Alles steht Kopf 2“ ist als Fortsetzung zu „Alles steht Kopf“ sehr gelungen, da durch die bei Riley einsetzende Pubertät neu hinzu kommenden Emotionen die Tür geöffnet und viel Raum gegeben wurde.


3. Also so als filmische Umsetzung dessen, was sich im Gehirn eines Kindes bzw. Teenagers abspielen könnte, fand ich die beiden unter Punkt 2) genannten Filme außergewöhnlich gut.


4. Es macht schon einen großartigen Eindruck, wenn ein für den März angekündigter Film jetzt doch erst Monate später ins Kino kommt – und dabei haben wir doch gar kein Corona mehr“.  Diesen ironisch gemeinten Ausspruch von mir beziehe ich auf James Camerons 3D-Spektakel „BILLIE EILISH – HIT ME HARD AND SOFT: THE TOUR (LIVE IN 3D)“ (), das ich mir wirklich gerne angesehen hätte. Nur stelle ich mir inzwischen die Frage, ob die ursprüngliche Information über den tatsächlichen Starttermin falsch war oder ob der Filmstart tatsächlich verschoben wurde. Wie dem auch sei – jetzt warte ich auf den 8. Mai.


5. Es wäre schon wünschenswert, dass man es schafft, Ansätze, das Rad zurückzudrehen, schon im Keim zu ersticken. Frauen ihre von den Vorfahrinnen und Vorfahren hart erkämpften Rechte abzuerkennen, ist absolut unzumutbar, und wer nicht aufhört, daran weiter zu sägen, wird von mir boykottiert.


6. Die letzte Kommunalwahl hätte echt mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt, denn deren Ergebnis betrifft unsere Kommunen unmittelbar, schließlich geht es da um Entscheidungen für oder gegen Dinge, die direkt vor unserer Nase passieren und nicht irgendwo weit weg in Straßburg oder Brüssel getroffen werden.


7. Zuletzt habe ich mehrere Miniserien hintereinander geschaut und das war waren „Boarders – Welcome to St.Gilbert“ und „Club der Dinosaurier“, weil ich die Trailer dazu interessant fand. „Boarders“ habe ich mir zu Recherchezwecken für ein inzwischen verschobenes Thema bei den „5 Besten am Donnerstag“ angesehen, und „Club der Dinosaurier“ wurde mir von der ZDF-Mediathek selbst vorgeschlagen – ich vermute mal, das geht bei denen nach dem Alphabet und nicht nach einem obskuren Algorithmus.

Die 5 Besten am Donnerstag : Piratenfilme bzw. Filme mit Piraten

Nun, liebe Kinder, gebt fein acht. Ich hab euch etwas mitgebracht. Das Sandmännchen war tatsächlich die erste Sendung, bei der ich einen Film-Piraten sah, und zwar in Form des Kleinen Seeräubers, der dort ständig dem Dicken Kapitän begegnete. Nach diesen salbungsvollen Worten gebe ich zurück an Passion-of-Arts, denn bei den „5 Besten am Donnerstag“ geht es heute um die besten Filme mit Piraten (m/w/d) – ich entere die Top Five mit diesem Zitat:

Eigentlich ein super Thema, denn seit „Fluch der Karibik“ haben Piratenschiffe wieder an Fahrwasser gewonnen und Konjunktur. Leider ist aber nicht jeder Film aus dieser inzwischen fünf Filme umfassenden Reihe mein Fall, und so gestaltete sich für mich die Suche etwas mühsam. Doch dann ist mir noch rechtzeitig eingefallen, dass ich „Filme mit Piraten“ ja auch so interpretieren kann, dass sie nicht die erste Geige spielen müssen, sondern nur darin vorzukommen brauchen.


Abenteuer! Freiheit! Romantik! Und ein Piratenkapitän (Burt Lancaster), der zu akrobatischen Höchstleistungen aufläuft. Dass Gouverneur und Baron in diesem Abenteuerstreifen die Böswichte sind, liefert den Grund für eine Revolution, und so sind es dann die Piraten, die die Inseln Cobra und San Pero von den Tyrannen befreien anstatt, wie üblich, auf hoher See Schiffe auszurauben.

Akrobatik und Leidenschaft *** https://youtu.be/Izws4RmQUBo


Wer erinnert sich noch an Messer-Jocke und Blut-Svente? Die beiden Piraten und ihre Crew haben Pippis Vater, den Kapitän Efraim Langstrumpf entführt, und Pippi, die eigentlich ein Auge auf ihre Freunde Tommy und Annika haben sollte, macht sich mit ihren beiden Schützlingen auf, ihn zu befreien.

Piraten auf 0:42 *** https://youtu.be/Lh5We9zc2WI


Die Dystopie, in der auch Piraten ihr Unwesen treiben, zählt zwar mit zu den größten Filmflops und der Name Kevin Costner zu den Kassengiften, aber so schlecht, wie viele andere diesen Endzeitfilm mit fast drei Stunden Länge fanden, kommt er nicht bei mir weg. Jedenfalls waren Piraten, die aus der Luft angreifen, mal etwas anderes – irgendwie erinnern mich Szenario und Schurken an „Mad Max“, wo sie um Längen besser rüberkommen als in Kevin Costners Spektakel.

Sie greifen von oben an *** https://youtu.be/RsN3OdyLMXk


Was wäre der Piratenfilm ohne Jack Sparrow (Johnny Depp)? Inzwischen ist er zur Ikone geworden, vielleicht weil Mr. Depp den womöglich durchgeknalltesten Käpt’n der Filmgeschichte gibt. Da können alle noch so sehr auf Salazars Rache schwören – für mich ist der erste aus der Reihe der beste.

Das sind keine gewöhnlichen Piraten *** https://youtu.be/dD-4m5_o54A


Und noch ein Serienspektakel. Man kann sagen, was man will – der heimliche Star in dieser Animations-Saga ist für mich immer noch Scrat (eine Mischung aus Ratte und Hörnchen, aber mit Säbelzähnchen), der zwar nicht der Hellste ist, es aber immer irgendwie schafft, dorthin zu gelangen, wo Manni, Sid, Diego und die anderen auch sind. In dem vierten Abenteuer der bunten Herde, dessen Kinostart (passend zum Namen) tatsächlich mehrmals verschoben wurde, hat Scrat die Kontinentaldrift verursacht, und plötzlich hat Sid seine Oma am Hals, die ihrem vermissten Haustier hinterherweint. Alle halten es für ein Produkt ihrer Fantasie, bis der bzw. die geliebte Precious sich als unentbehrliche Verstärkung im Kampf gegen den wahnsinnigen Piratenkapitän Utan und seine Mannschaft entpuppt.

Da rotiert nicht nur Scrat, die Piraten rotieren mit *** https://youtu.be/xz-KgMtU_BM


Zu guter Letzt wollte ich euch eines nicht vorenthalten: Jene eine kurze Szene aus „Der Herr der Ringe: die Rückkehr des Königs“, in der Aragorn, Legolas und Gimli auf die Korsaren von Umbar treffen und Verstärkung durch die Armee der Toten bekommen:

ist das noch Realfilm oder schon KI? *** https://youtu.be/ON5ME7a3Al4

Aber auch in Fernsehserien wurden die Enterhaken geschwungen. Bereits 1976 bei „Sandokan – Der Tiger von Malaysia“, der Geschichte um den Prinzen, der zum Piraten wurde… das Lied konnte in der Schule damals jeder mitsingen, wenn auch nicht auf italienisch. Und, nicht zu vergessen: „Black Sails“, mit Luke Arnold in der Rolle des Long John Silver, einem Charakter aus Robert Louis Stevensons Roman „Die Schatzinsel“ – wenn man so will, ein Prequel zu der Geschichte, die auch Walt Disney die Inspiration für „Der Schatzplanet“ geliefert hat.

Media Monday # 769 : Unter Druck…

… so habe ich das vergangene Wochenende verbracht, denn ich habe an einem Einführungskurs zum Linolschnitt teilgenommen. Außer Holzschnitt, Kupferstich und Radierung hätte ich damit inzwischen so ziemlich die meisten Drucktechniken abgedeckt, aber bisher ist für mich der Linolschnitt an unkompliziertesten. Das Material ist leicht zu bekommen und wiegt nicht viel, so dass ich auch zu Hause arbeiten kann und die Druckwerkstatt nur zum Drucken brauche. Im Gegensatz zur Lithografie – da kann ich an dem Schwergewicht von Stein nur vor Ort arbeiten, weil der Transport quer durch die Stadt keinen Sinn ergeben würde.

Daher war ich gestern Abend, als die sieben neuen von Wulf Bengsch kreierten Lückentexte online gingen, einfach viel zu platt. Schade, dass ich dadurch auch ein Konzert der Offenbacher Kantorei in der Lutherkirche mit einer interessanten Instrumentenkombination (u.a. keltische Harfe, Dudelsack – ) verpasst habe:

(Bildquelle: https://offenbacher-kantorei.de/wp-content/uploads/2026/02/Flyer_Nikodemus-Passion_A6web-1.jpg)

Aber vielleicht komme ich irgendwann noch in den Genuss. Die Lückentexte dagegen habe ich jetzt ausgefüllt.

Media Monday #769

wenn ich es irgendwann schaffe, einen Druck in mehreren Farbschichten so hinzubekommen, dass es keine Überlappungen oder Verschiebungen gibt.


2. Das mein Singapur-Kochkurs um drei Monate verschoben wurde, hat mich ganz schön enttäuscht, weil ich an dem angebotenen Ersatztermin verhindert bin. Schade, aber so kann ich das gesparte Geld in andere Projekte stecken.


3. Es beeindruckt mich, dass nach so kurzer Zeit ohne Vorwissen und ohne Vorbereitung ich wirklich schöne und vorzeigbare Ergebnisse erhalten habe.


4. Der freischaffende Künstler, der den Einführungskurs geleitet hat, imponiert mir dadurch, dass er nicht nur ein beeindruckendes Portfolio vorweisen kann, sondern auch noch super gut erklären konnte.


5. Es wäre eine Erleichterung für mich, wenn die Pollensaison bald vorbei wäre.


6. Zur Zeit beschäftigt mich immer noch exzessives Binge-Watching, und zwar bei der Serie „Mad Men“. Hier bin ich bereits in der vorletzten Folge der letzten Staffel angekommen und hoffe, dass sich die Schöpfer ein vernünftiges Ende haben einfallen lassen.


7. Zuletzt habe ich mir die Homepage eines Geschäfts für Künstlerbedarf angesehen und das war längst überfällig, weil ich lange hin und her überlegt habe, welche Materialien ich mir gerne zulegen würde. Jetzt bin ich so weit, dass ich mir eine Materialliste zusammenstelle.

Die 5 Besten am Donnerstag : Fußballfilme

Fußball ist unser Leben? Meines nicht – aber dafür ist so eine Ablenkung immer willkommen. Man kann das Ganze sehr ernst nehmen oder mit Humor, der seine eigenen Wege geht…

alle Neune! *** https://youtu.be/HHsfuxBQdpE


Nach dieser humorisitischen Einführung nun zum Wesentlichen: Am 5. Februar ging es bei Passion-of-Arts um Filme zum Thema American Football. Leider kann ich mich für diese Sportart nicht erwärmen, da sich für meinen Geschmack die Spiele nur unnötig in die Länge ziehen, weil sie ständig und abrupt unterbrochen werden.

Dann doch lieber Fußball, wenn es unbedingt sein muss – da kann man wenigstens fast immer vorhersehen, wann der Schlusspfiff naht (außer, es kommt zum Elfmeterschießen, aber das ist eine andere Geschichte) – womit wir auch schon beim aktuellen Thema der „5 Besten am Donnerstag“ wären, von dem ich nicht gedacht hätte, dass mein Vorschlag aufgegriffen werden würde. Und das auch noch so schnell.

Auch wenn ich mich nicht als Fußballfan bezeichne und darum noch nie ein Fußballspiel live im Stadion gesehen habe, habe ich mir in der Vergangenheit den Spaß erlaubt, mir WM-Spiele häppchenweise im Fernsehen anzuschauen – entweder zu Hause oder in der Kneipe. Die kommende WM lasse ich allerdings links liegen, und zwar wegen des Austragungsorts, weil mir die dortige Führungsriege grundsätzlich gegen den Strich geht und es niemand verdient hat, so durchleuchtet zu werden und in Angst zu leben – vor Deportationen und Angriffen auf Leib und Leben.  

Nach dieser Einführung komme ich nun zu den Filmen, die ich finden konnte – aufgezählt in chronologischer Reihenfolge und ohne Wertung.

Parminder Nagra (Emergency Room) in der Rolle von Jesminder, genannt Jess, die versucht, ihre Leidenschaft für Fußball mit den Traditionen ihrer indischen Familie unter einen Hut zu bringen und sich dabei zwischen alle Stühle setzt. Der Druck, die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen, ist dementsprechend groß, und so sieht sie den einzigen Ausweg darin, ihre Mitgliedschaft in einem Frauenfußballverein zu verheimlichen. Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, bis alles ans Licht kommt. Doch nicht nur Jess hat es nicht leicht – auch ihre beste Freundin (Keira Knightley), die mit ihr im selben Verein spielt, hat mit den Vorurteilen zu kämpfen, die ihre Mutter gegenüber dem geliebten Sport hegt.

Beste Freundinnen, dank dem Sport: Keira Knightley & Parminder Nagra *** https://youtu.be/EyorDLWW1Nw


Nachdem Harvard-Student Matt (Elijah Wood) von der Uni geflogen ist, reist er zu seiner Schwester nach London und kommt über seinen Schwager und dessen Bruder in Kontakt mit der örtlichen Hooligan-Szene, deren Sog er sich nicht entziehen kann. Dabei muss er die Tatsache verheimlichen, dass er Journalismus studiert – damit der neue Freundeskreis ihn nicht in die falsche Schublade steckt, denn für Hooligans rangieren nur Polizisten und Journalisten weit hinter sogenannten Yankees. Blöd nur, dass die anderen bald herausfinden, was er studiert hat und ihn für einen Journalisten halten, der eine Story über sie schreiben will.

Wenn die Hooliganszene nur neuen Leidenschaft wird *** https://youtu.be/wjk97OC1XXc


Hiermit ist nicht das Wappen eines bekannten Fußballclubs gemeint, sondern eine Dokumentation, die sich mit dem Alltag schwarzer und afrodeutscher Fußballspieler (Steffi Jones, Gerald Asamoah, Shary Reeves, Cacau u.a.) beschäftigt – und in der die Spieler und Spielerinnen von ihrem Weg zum Profisport und rassistischen Anfeindungen berichten. Begleitet werden die Interviews von Material aus dem Archiv, aus den Jahren 1945 bis 2021.

Für manche Spieler und Spielerinnen ist es bedeutend schwerer als für andere *** https://youtu.be/a63s2wBOvpg


Was tun mit einem Trainer, der seine Wutausbrüche nicht im Griff hat? Man schickt ihn nach Amerikanisch-Samoa, einem Inselstaat, dessen Nationalmannschaft seit seiner 31:0-Niederlage gegen Australien zehn Jahre zuvor nicht ein einziges Tor schießen konnte, aber eben dieses Team zur WM von 2014 schicken möchte. Zwangsversetzt und alles andere als begeistert, muss Thomas Rongen (Michael Fassbender) mit dem Kulturschock klarkommen, dass seine Schützlinge den Sport locker nehmen und eher als Spiel betrachten denn als Wettkampf. Nur ein einziges Tor brauchen sie für das entscheidende Spiel um die Qualifikation, doch selbst bis dahin wird es noch ein langer, steiniger Weg. Mit von der Partie in der Komödie, die unter der Regie von Taika Waititi entstanden ist: Der Regisseur selbst (in einer kleinen Rolle als Priester) und Elizabeth Moss als Frau des Trainers.

Bitte geht ihm nur ein einziges Tor *** https://youtu.be/HDjva9j53sg


Zu guter Letzt ein weiterer Beitrag, der auf einer wahren Geschichte beruht. Basierend auf dem Blog „Der Wochenendrebell – Groundhopping mit Asperger“, geht es in der Komödie (bzw. Tragikomödie) um den autistischen Jason und dessen Vater (Florian David Fitz) dreht. Nachdem Jason fest entschlossen ist, sich die Spiele aller Vereine der ersten drei deutschen Ligen anzusehen, um so seinen Lieblingsverein zu finden, machen sich Vater und Sohn fortan per Bahn an jedem Wochenende auf den Weg quer durch die Republik. 56 Vereine sind schließlich eine ganze Menge Holz, doch Jason hat ganz bestimmte Vorstellungen, und zu denen gehören: Das Stadion muss barrierefrei und umweltfreundlich sein, unter den Fans darf es keine Neonazis geben, und ein albernes Maskottchen ist genauso tabu wie Spieler mit verschiedenfarbigen Schuhen oder solchen, die einen Spielerkreis veranstalten. Mit der Zeit fällt dabei nicht nur Club für Club durchs Raster, sondern Jason lernt auch, Situationen auszuhalten, die ihn früher überfordert hätten.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so suchen sie noch weiter? Vermutlich, aber darauf kommt es am Ende vielleicht schon lange nicht mehr an.


Zum Schluss möchte ich mich noch einmal dafür bedanken, dass ihr meinen Themenvorschlag tatsächlich verwendet habt (auch wenn ich mich vereinzelt äußerst kurz gehalten habe).

52-Wochen-Challenge 2026 : KW 12 – Linien & Formen

In der zwölften Kalenderwoche (16. bis 22. März) der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder geht es um Linien und Formen.


Hier kam mir als erstes das Ablichten eines Plakats in den Sinn – oder eines Gemäldes, am Ende war es dann aber ein Informations-Transparent, das in unserer Innenstadt an einem Bauzaun hängt und auf den Umbau eines inzwischen geschlossenen Kaufhauses zu unserer neuen Stadtbibliothek hinweist.

Ein Stück Seife kam mir dann noch kurz darauf vors Objektiv.

Dienstags-Gedudel #314 : Original und Fälschung

Wenn man exzessives Bingewatching betreibt und mitten in der x-ten Folge auf ein Lied stößt, das einem so schrecklich bekannt vorkommt.

In diesem Fall muss ich mich nun fragen, wie bei der Frage, wer zuerst da war – Henne oder Ei – die Rollen verteilt sind. Als erstes der Song von 1999, den ich als erstes bei der Szene aus „Mad Men“ im Ohr hatte:

let the sun shine everywhere *** https://youtu.be/hNIYpJDMgrg?list=RDhNIYpJDMgrg


Und jetzt das Original, das erstmals zu Beginn der 1960er Jahre zu hören war: „Zou Bisou Bisou“ von Gillian Hills. Da sich aber meine Französischkenntnisse in Grenzen halten und die Klangqualität bei der englischen Coverversion besser ist, muss heute diese zum Vergleich herhalten:

sie konnte auch singen! *** https://youtu.be/4fC1u3vgx4U?list=RD4fC1u3vgx4U

Media Monday # 768 : Die Qual der Wahl

Während in Hollywood heute Nacht die Oscars mit teilweise vorhersehbarem Ergebnis verliehen wurden, ging es in etlichen Gemeinden gestern um die Wurst. Drei Wahlen in Frankfurt (Stadtverordnete, Ausländerbeiräte und Ortsbeiräte) und zwei in Offenbach (Stadtverordnete und Ausländerbeiräte), bei denen die Wähler und Wählerinnen wieder einmal kumulieren und panaschieren durften.

Mich hatte es diesmal als Wahlhelferin in ein kuschelig kleines Wahllokal verschlagen, in dem das Auszählen flotter als sonst über die Bühne ging und ich schon um 20 Uhr zu Hause war. Das endgültige Auszählen aller Stimmen bei den Zetteln, auf denen außer den Listenkreuzen auch noch einzelne Personen angekreuzt worden sind, muss nun in den nächsten Tagen gestemmt werden – was bei bis zu 71 Stimmen von Hand in den Computer eine Weile dauern kann. Ich drücke den Damen und Herren bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit die Daumen und harre mit Spannung des Ergebnisses.

Spannend ist auch die Frage, wie die sieben Lückentexte des 768. Media Monday aussehen.

Media Monday #768

1. Der beste Film des vergangenen Jahres war für mich vermutlich ein ganz anderer als für die Academy, die es mal wieder geschafft hat, dass ein und derselbe Film in mehreren Kategorien einen Oscar verliehen bekam. Und selbst wenn ich unter meinen Favoriten einen wählen müsste, würde ich am Ende zwar zwischen „Flow“ und „Memoiren einer Schnecke“ wählen, aber mich dann doch für „In die Sonne schauen“ entscheiden.


2. In der Mediathek von arte alle sieben Staffeln der Serie „Mad Men“ zu finden, war für mich eine Entdeckung, die dazu geführt hat, dass ich mir jetzt alle Folgen am Stück ansehe. Da ich inzwischen in der fünften Staffel angekommen bin, habe ich gute Chancen, bis zum 30. März alles gesehen zu haben.


3. Die darstellerische Leistung von Jessie Buckley wurde mit einem Oscar belohnt. Ob ich auch so entschieden hätte? Schwer zu sagen, denn ich habe „Hamnet“ nicht gesehen.


4. So mancher eingeworfene Stimmzettel hat es wirklich in allem getoppt, wenn er es geschafft hat, dass ich mich frage, warum die Kreuze querbeet verteilt wurden. Aus jedem Dorf ein Köter: War das jetzt Protest oder Unwissenheit? Oder ging die wählende Person gar nach dem Nasenfaktor? Egal, wir werden es nie erfahren, und das ist auch gut so.


5. Regelrecht episch, wie es die Regisseurin geschafft hat, in „In die Sonne schauen“ die sich über einhundert Jahre erstreckende Geschichten von vier Generationen so miteinander zu verknüpfen, dass das Gesamtbild mit all seinen Facetten noch lange in meinem Gedächtnis verankert bleibt.


6. „Elisabeth ist einfach ein Schwergewicht“ – das war heute Morgen beim Blick in die Zeitung meine Reaktion; denn bei der 80 Jahre alten „Dame“ handelt es sich um eine 4,5 Tonnen schwere Druckmaschine, die nun in den Räumen des Bernardbaus eine neue Heimat gefunden hat. Laut Zeitungsartikel erforderte der Umzug Präzisionsarbeit, denn das gute Stück wirkt zwar robust, reagiert aber empfindlich auf Erschütterungen und punktuelle Belastungen (bei dem letzten Teil des Satzes in Kursivschrift handelt es sich um ein Zitat aus dem Artikel). Den vollen Text des Artikels kann man übrigens hier nachlesen.


7. Zuletzt habe ich heute neben dem Einkaufen der wichtigsten Dinge auch noch ausgiebig gefaulenzt und das war bitter nötig, weil ich nach dem sonntäglichen Wahldienst mit sorgfältigem Auszählen heute einen ziemlichen Durchhänger hatte.

52-Wochen-Challenge 2026 : KW 11 – Ordnung

Das wohlgeordnete Klavier… so wollte ich meinen Beitrag zur elften Wochenaufgabe (9. bis 15. März) der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder nennen, doch dann wurde mir klar, dass ich kein Klavier, sondern ein Clavichord abgelichtet habe.



Hier sind die Tasten zwar ähnlich angeordnet, aber sie werden anders angeschlagen. Also alles in bester Ordnung.