e-teaching.org-Online-Event zum Thema: „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung
9. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für e-teaching.org-Online-Event zum Thema: „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung
Montag, den 9. Juli 2018, 14.00 h
„Seit Anfang Mai hat sich e-teaching.org in einem Themenspecial mit der Frage beschäftigt: „Heterogenität im Studium – Was leisten digitale Medien?“ Dabei wurden vor allem unterschiedliche Aspekte der konkreten Lehrpraxis betrachtet, z.B. die Gestaltung von Lehrmaterialien für heterogene Studierendengruppen oder die Betreuung von Studierenden. In der Abschlussveranstaltung am kommenden Montag soll der Blick noch einmal darüber hinaus geweitet werden. Im Fokus steht dann die Frage, welche Implikationen mit den derzeitigen Entwicklungen für die Hochschulbildung an sich verbunden sind – eine Frage, mit der sich seit Sommer 2017 auch
der Forschungsschwerpunkt „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen“ (DDLL) an der FernUniversität in Hagen intensiv auseinandersetzt und dabei vor allem den Bereich der Adaptivität in den Blick nimmt.Das Online-Event wird als Podiumsdiskussion gestaltet. Als Diskutanten tauschen sich Prof. Dr. Claudia de Witt und Dr. Stephanie Steimann (beide FernUniversität in Hagen) sowie Prof. Dr. Dr. Friedrich Hesse (Leibniz-Institut für Wissensmedien) aus. Natürlich sind alle Teilnehmenden herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Der Login zum Online-Event ist am Montag, den 9. Juli 2018, ab 13:45 Uhr über die URL https://www.e-teaching.org/ddullkfdh möglich.
Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und dauert eine Stunde.“
Quelle: Newsletter e-teaching
#bibtag18 – Vortrag „Info-Beisl der Büchereien Wien“
6. Juli 2018 § Ein Kommentar
Das Luxusproblem der Weblogautorin ist, dass dem Abstract und den Vortragsfolien nicht mehr viel hinzugefügt werden muss, um zu verstehen, warum das Format der internen Fortbildungsreihe so erfolgreich ist.
Das „Info-Beisl“ funktioniert ähnlich wie Skype und hat informellen Charakter. Einzig die Vorstellung, dass der Austausch mitgeschnitten wird, könnte etwas hemmend auf die Teilnehmenden wirken. Doch dem bereitet das eher „bewusst unernste und improvisierte Format“ Abhilfe.
Alle zwei Wochen für 10 Minuten miteinander ins „Beisl“ gehen – und am besten eignen sich die Freitag Vormittage, da hier die wenigsten Führungen stattfinden – das ist für die weit verstreuten Wiener Büchereien wohl mittlerweile wie ein kleiner Stammtisch, allerdings mit Headset und (leider) ohne Brotzeit.
Wobei – ob hier nebenbei jemand seinen Kaffee trinkt und das Butterbrot verzehrt, ist nicht unbedingt erkennbar. Eine Pflicht, sich visuell zuzuschalten, besteht schließlich nicht. So fragen die meisten Teilnehmenden via Textchat nach, und nicht stimmlich übers Headset.
Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:
14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung
Magdalena Martha Maria Schneider,Karin Claudi, Büchereien Wien
„Beisl, das: (österr.) kleines Gasthaus“ – Schnitzel, Gulasch oder Sachertorte stehen im Infobeisl der Büchereien Wien zwar nicht auf der Speisekarte, man kann sich dort aber einmal in der Woche an Informationen laben.
Das Infobeisl ist niederschwellig. Es ist eine Form der internen Fortbildung für unsere MitarbeiterInnen, findet dezentral über ein Telefonkonferenzmodul statt, und ergänzt mit seinen leicht verdaulichen Informationshäppchen das Fort- und Weiterbildungsangebot der Büchereien Wien. Vorbild für das Infobeisl waren die Coffee Lectures: In 10 Minuten Vortrag werden die wichtigsten Informationen zu einem Thema vermittelt, anschließend haben die TeilnehmerInnen 10 Minuten Zeit um Fragen zu stellen. Themen und Vortragende variieren, für Abwechslung in der Menüfolge ist also gesorgt.
Das Infobeisl ist kostengünstig. Die Telefonkonferenzsoftware war bereits vorhanden, lediglich eine Ausstattung der Arbeitsplätze mit Headsets war nötig. Für die Büchereien Wien mit ihrem großen Zweigstellennetz ist es ein wesentlicher Vorteil, dass die MitarbeiterInnen direkt von ihrem Arbeitsplatz aus am Infobeisl teilnehmen können und keine Wegzeiten anfallen.
Das Infobeisl ist interaktiv. Alle KollegInnen haben die Möglichkeit, sich als Vortragende zu beteiligen oder Themen vorzuschlagen. Auf einer eigenen Infobeisl-Seite im Intranet kann man Themenvorschläge machen oder für bereits vorhandene Vorschläge voten. Dort findet sich neben dem aktuellen Programm auch das Archiv, aus dem vergangene Themen jederzeit abgespielt werden können.
Übersicht über die Lightning Talks von #OERde17
4. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Übersicht über die Lightning Talks von #OERde17
Im Rahmen des OER-Festivals 2017 vom 27. bis 29.11.2017 in Berlin wurden insgesamt 31 Kurzvorträge zu Themen rund um OER aufgezeichnet. OERinfo hat die Reihe der Lightning Talks inzwischen vollständig veröffentlicht. Alle Lightning Talks der Reihe sowie die dazugehörenden Präsentationen werden bei OERinfo noch einmal in der Übersicht gezeigt.
ZBIW – Halbjahresprogramm veröffentlicht
3. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für ZBIW – Halbjahresprogramm veröffentlicht
Das Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung der TH Köln hat sein zweites Halbjahresprogramm veröffentlicht. Auf der Homepage, Mitte, rechts.
#bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB
2. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für #bibtag18 – Vortrag zur Personalentwicklung einer UB
„Kleinvieh macht auch Mist“. Doch so despektierlich wollte es die Vortragende, Imma Hendrix, nun auch wieder nicht bringen. In etwa ließe sich jedoch ihr Vortragstitel damit übersetzen. Allerdings – wenn der Mist als wertvoller Rohstoff in Form von Zugewinn und Erfolg gesehen werden kann, lässt sich an dem Vergleich wahrlich nichts aussetzen. Und ohne Kleinvieh lassen sich keine Eier legen, potenziell goldene noch dazu. Den Alltag von Mitarbeitenden mit Motivation und Fort- oder Weiterbildung zu vergolden, dass erreicht die Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin mit vielerlei Maßnahmen.
Dazu gehört, dass sich die Verantwortlichen in der Personalentwicklung (PE) gehörig mit dem Ist-Stand und den Wandlungen in der Arbeitswelt, hier der wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen, auseinandersetzen. Im Rahmen zweier Umfragen, erstmalig 2011 unter 1.225 Befragten und dann wieder im Jahr 2017 mit 230 Befragten, erfasste man ein Meinungsbild, um darauf aufzubauen. Denn die Ausgangslage ist nicht sonderlich mit stabilisierenden oder entwicklungsfreudigen Komponenten gesegnet. Es fehlen für alle 10 Bibliotheksstandorte ein Personalentwicklungskonzept, Dienst- und Zielvereinbarungen und auch die Aufstiegsmöglichkeiten sind zum Teil sehr eingeschränkt. Demotivierend? Richtig erkannt.
So fühlen sich „60% der Mitarbeitenden mittleren Alters durch ihre Ausbildung nicht oder nur in geringem Maße auf ihren Berufsalltag vorbereitet.“
Das eine ist also die fehlende Motivation, die nicht schönzureden ist. Da allerdings für die PE keinerlei Budget zur Verfügung steht, sind die Ziele, die es unter diesen schwierigen Umständen zu erreichen gilt, genauer einzugrenzen.
Hendrix gibt sie mit „Identifikation erzeugen“ an. Damit dieses nicht zu einer reinen Worthülse verkommt, machen Unterziele klarer, in welche Richtung und wie das gehen soll:
- Zufriedenheit/Individuelle Bedürfnisse fördern
- Work-life-balance garantieren
- Informationsbedarf decken, Transparenz herstellen
In den Vortragsfolien lassen sich die einzelnen Instrumente hierzu nachlesen. Das darin aufgeführte „On-boarding optimieren“ erläuterte Hendrix mit den Stichworten „Das Anfangen“, und zwar mit HIlfe eines Starterpakets mit Informationen, Links und Checklisten.
Das andere ist die „Fort- und Weiterbildung“. Auch hier ist ein Ziel benannt: „Qualifikation der MA erhalten und entwickeln“, dessen erste zwei Unterziele normal-üblich sein dürften: „Fachwissen aktuell halten“ und Schlüsselqualifikationen ausbauen“.
Die letzten zwei Unterziele hingegen verdienen es, ausdrücklich genannt zu werden. Denn „Offenheit für Veränderungen wecken“ stellt meines Erachtens auf Mitarbeiterseite einen echten Knackpunkt dar, während „Flexibilität unterstützen“ der Knackpunkt des Arbeitgebers sein dürfte.
Man durfte gespannt sein auf die Instrumente. Doch wer hier Wundermittel erwartete, hatte den Vortragstitel nicht mehr auf dem Schirm. Am ehesten ragte das „neue Schulungskonzept“ heraus, das mehr Selbstlernen und weniger Frontales versprach. Dazu benötigt ein Arbeitgeber Vertrauen, das ist nicht selbstverständlich.
Löblich natürlich die „Inhouse-Kurse/Coaching“, stellen diese seit Jahren ein immer probateres Mittel für eine individuell ausgerichtete und gezielt wirkende PE-Entwicklung dar. So zumindest der Eindruck der Blogautorin, der sich darauf begründet, dass sie über die letzten 5-8 Jahre als Trainerin ungleich häufiger hierfür angefordert wurde als zu öffentlich ausgeschriebenen Fortbildungen bspw. der Fachstellen oder Verbände mit inhomogenen Teilnehmenden aus vielen Bibliotheken.
Individuelles Coaching korreliert mit der anfänglichen Aussage zur „Veränderung der Arbeitswelt“, der eine „höhere individuellere Verantwortung“ einzelner bescheinigt wird. Individualität verträgt sich nicht mit Fortbildungen „von der Stange“ oder „für die Massen“. Was dem Sinn der Bibliothekartage entgegenzustehen scheint. Tut es aber nicht. Denn deren Ziel ist ein anderes, nämlich Impulse und Anstöße sowie das „State of the Art“ zu beschreiben.
Mit diesem Vortrag erreicht. Oder wie Hendrix meinte: „Lassen Sie’s krachen!“ Womit sie auch meint, dass PE und Fortbildung echte Kernaufaben sind und um die guten Rahmenbedingungen gekämpft werden muss, auch, wenn mit wenigen Bordmittel viel erreicht werden kann.
Aus dem Programm des Deutschen Bibliothekartags 2018:
14.06.2018: TK 1: mitarbeiten & führen / Interne Weiterbildung und Personalentwicklung
Der Vortrag verfolgt das Ziel, den Blick für Personalentwicklung zu öffnen, und erläutert die eingesetzten Instrumente mit ihren Möglichkeiten und Grenzen. Die Instrumente betreffen u.a. die Bereiche Unternehmenskommunikation, Fortbildung, Flexibilisierung der Arbeitszeit und betriebliche Gesundheitsförderung.
Der Vortrag zeigt darüber hinaus auf, wie die Aktivitäten der UB in das PE-Konzept der Universität, das aktuell in den Gremien diskutiert wird, eingebettet werden.