Tag Archives: Tamminen

Tamminen – Meeresroman (Bei den Sandbänken von Skagen)

Er schlief schlecht und traumlos und wachte jeden Morgen in dem Bewusstsein auf, sein Schiff versenkt und alles verloren zu haben. Das Wissen darum fühlte sich an wie ein Schmerz oder wie der Ton eines Nebelhorns. Er hatte Angst vor … Weiterlesen

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Tamminen – Verstecke (Das Fabrikgelände)

Wenn die Sonne zum Abschluß des Tages untergeht und das Blau des Himmels splittert, ist das Gemüt des Menschen im Versteck erleuchtet. Er legt die Wange an die warme Flanke des Schornsteins und hebt den Blick. Die letzte Möwe des … Weiterlesen

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Tamminen – Verstecke (An die deutschen Leser)

Den Rest der Reise betrachtete ich die Umgebung aus der Perspektive des Menschen, der sich versteckt, und in manchen Augenblicken, im Gedränge des Düsseldorfer Hauptbahnhofs oder in der Münchner Fußgängerzone, verstand ich sehr wohl, daß es auch in Deutschland reichlich … Weiterlesen

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Tamminen – Eros des Nordens (II, 29)

Sie kommen ihm vor wie Angst vor der Dunkelheit, und die Dunkelheit kommt jeden Tag, und dunkel ist es dort, wo er noch nicht gewesen ist. Seine Ängste kommen ihm wie bange Hektik vor, wie der Versuch, komplette eingebildete Ereignisketten … Weiterlesen

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Tamminen – Der Eros des Nordens (II, 10)

Das Leben schimmerte durch die Ritzen der Jalousien, und der Körper war innen.

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Tamminen – Mein Onkel und ich (III – Februar-Juli 2005; 6)

In der Nacht bekam ich eine SMS von meinem Onkel: ICH BIN GLÜCKLICH, FERN VON ALLEM ÜBEL, ABER NAHE GENUG DRAN.

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Tamminen – Mein Onkel und ich (II – Oktober 1994; 6)

Ich wollte weg, ich wollte es mittlerweile so sehr, daß ich die Finger an die Schläfen drückte und die Augen zukniff. In dieser Haltung blieb ich lange sitzen. Ich konzentrierte mich, versuchte zu denken, daß es egal war, wo ich … Weiterlesen

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Tamminen – Mein Onkel und ich (II – Oktober 1994; 1)

Wenn es dunkel wird, hat es keine Bedeutung mehr, wie der Tag gewesen ist.

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Tamminen – Mein Onkel und ich (I – Juli 1981; 3)

„[…] Ich mache schon immer vorher die Augen zu und beiß die Zähne zusammen, damit ich es überhaupt aushalte. Aber ich halt es nicht aus.“ „Da fragt man sich, warum man überhaupt leben soll, wenn man doch keine Prinzessin sein … Weiterlesen

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