Wenn Werner Paravicini das nicht kennt, wer soll es sonst kennen?
Monat: Oktober 2014
Sieben veritable Gründe, warum Gymnasialbibliotheken und –archive nicht bloggen sollten
Hallo, Wien!
Zu Halloween gibt es nicht wieder einen Hinweis auf
sondern eine Bilderreihe zu Wien:
Pioneers Festival Halloween Party (von Heisenberg Media) Wien https://creativecommons.org/licenses/by/2.0
Finde den Fehler!
Quelle: Kulturerbe Niedersachsen

Wirtschaftsarchive in Facebook
Der Artikel von Ulrich S. Soénius ist online einsehbar:
Paranormal Activity in Medieval England: The Ghosts of Byland Abbey
PC mit ungesicherten Daten der Stadt Friedrichshafen im Sperrmüll gefunden
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: Nehmen sie die Warhol-Bilder aus der Auktion bei Christie’s!
Böse Clowns und Zombie Law zu Halloween
Bücher genetisch speichern
“Es gibt Leute die darüber nachdenken, Inhalte genetisch zu speichern – in DNA, die man auf Glas aufbringt. DNA hält sich über Millionen Jahre. Nur ein Gramm davon kann gigantische Datenmengen speichern. Interessant ist, dass hierbei Informationen plötzlich wieder in etwas Lebendiges überführt werden. Das Arbeiten mit Daten ist dabei nicht mehr Sache der Elektrotechnologie, sondern der Mikrobiologie. Man spricht zum Beispiel auch darüber, Daten in Bakterien zu stecken, die Radioaktivität unbeschadet überstehen.”
Anlässlich seiner Halloween-Lecture hat die BZ Eric Steinhauer interviewt.

Digitales Typenrepertorium der Wiegendrucke
Hatten wir schon Ende letzten Jahres:
Aber nun weist auch das ZKBW-Blog darauf hin …

Verborgene Schriften sichtbar machen
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=34057 weist auf einen Artikel über Palimpsest-Forschung hin.
Wenn Kodikologen sich Witze erzählen, sagen die immer: Palimpsest, Palimpsest 😉
Deutsche Beuteakten zum Ersten Weltkrieg im Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation online
Gute Auflösung, funktionaler Viewer (anders als beim Bundesarchiv).
Last-minute Halloween costumes for archivists
Stiftung Archivportal Europa gegründet
“Am Montag, den 27. Oktober 2014, wurde im niederländischen Den Haag die Stiftungsurkunde für die Archives Portal Europe Foundation (APEF), die Stiftung Archivportal Europa, ausgestellt. Dr. Karel Velle, Generaldirektor des Staatsarchivs in Belgien und Präsident des Europäischen Zweigs des Internationalen Archivrats (EURBICA), unterzeichnete die Urkunde als Vertreter des APEx-Projekts und Leiter des Arbeitspakets zur Nachhaltigkeit.
Mit der Gründung der Stiftung beginnt die letzte Phase des von der Europäischen Kommission geförderten APEx-Projekts. Die Stiftung wird das Bestehen und die weitere Entwicklung des Archivportals Europa nach dem Ende der Projektförderung im Jahr 2015 sicherstellen.
Die Stiftung Archivportal Europa arbeitet mit den folgenden Zielen:
– Erhalt und Weiterentwicklung des Archivportals Europa mit Blick auf die Erweiterung und Aktualisierung der Informationen aus europäischen Archiven und den Ausbau und die Verbesserung des Zugangs zu den im Portal enthaltenen Daten;
– Betrieb und Ausbau der Infrastruktur des Archivportals Europa zum Wohle der Stiftungsmitglieder, Datenbereitsteller und Nutzer;
– Aggregation und Bereitstellung digitaler Objekte aus europäischen Archiven für das spartenübergreifende Portal Europeana.
Die Mitglieder der Stiftung Archivportal Europa sind europäische Archive, die mit ihrem Beitrag das Archivportal Europa finanzieren. Zusammen bilden sie die Mitgliederversammlung, die die Arbeit des Verwaltungsrats beaufsichtigen und die Geschäfte der Stiftung bestimmen wird.
Neben den Nutzern des Portals sind die Datenbereitsteller die wichtigsten Partner der Stiftung. Mit den Informationen und Daten aus ihren Einrichtungen ermöglichen sie das inhaltliche Angebot des Archivportals Europa. Die Bereitstellung von Daten ist kostenfrei und wird dies auch zukünftig sein.
Archivportal Europa: http://www.archivesportaleurope.net
Internationales APEx-Projekt: http://www.apex-project.eu
Deutsches APEx-Projektteam: http://www.archivgut-online.de ” (Archivliste)
Natürlich gibt es keinen Nutzerbeirat, der die (derzeit mit Füßen getretenen) Interessen der Nutzer vertritt.
Untersuchungen zur Illumination der mittelhochdeutschen Heldendichtung
Von Frauen in Kriegen und bewaffneten Auseinandersetzungen
Diese Masterarbeit hätte ich nie angenommen. Wer im Studium nicht gelernt hat, dass man Fundstellen mit Seitenzahl angibt, verdient keinen Masterabschluss.

Artikel der Hypotheses-Blogs in BASE
Über OpenEdition gelangen Blogbeiträge der Hypotheses-Blogs in die akademische Suchmaschine BASE!
Der neueste Schwachsinn eines Dokumentenservers (Hochschule der Medien)
Gefunden in BASE mit OA-Filter:
“Open Access
Titel:
Conception and development of a mobile mixed reality medium for environment-related storytelling – a novel approach to virtual heritage
Autor:
Bergs, Jessica
Inhalt:
Das Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines neuartigen Virtual Heritage Mediums das User mit Hilfe von interaktiven Mixed-Reality Umgebungen und raumbezogenem Erzählen nicht nur räumlich mitten in eine Geschichte hineinversetzt, sondern auch aktiv in diese einbezieht. Dies wird erreicht, indem das Videobild eines getrackten Smartphones mit … Plus Alles anzeigen
Verlag:
HdM Stuttgart ; FB 2: Electronic Media. Audiovisuelle Medien (Bachelor, Diplom)
Erscheinungsjahr:
2014
Dokumentart:
Thesis.Bachelor
Sprache:
eng
Schlagwörter:
Mixed reality ; mobile Medien ; Storytelling im Raum ; Mixed reality ; mobile Medien ; Storytelling im Raum ; Mixed reality ; mobile computing ; spatial storytelling ; Engineering & allied operations
DDC:
620 Ingenieurwissenschaften und zugeordnete Tätigkeitenn ; 690 Hausbau, Bauhandwerk (computed) ; 700 Künste; Bildende und angewandte Kunst (computed)
Rechte:
http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/deed.de ; Volltextzugriff: nur innerhalb des Campus
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:900-opus-35160
http://opus.bsz-bw.de/hdms/volltexte/campus/2014/3516 ”
Es versteht sich von selbst, dass eine CC-Lizenz für eine zugriffsbeschränkte Publikation absolut sinnlos ist.
Zu dark deposits siehe
Kulturgeschichtliche Interpretationen zu Bildern der wissenschaftlich-technischen Zivilisation
Rolf-Ulrich Kunze interpretiert in kurzen Texten Bilder zur Technikgeschichte. Open Access einsehbar unter:
Datenflut und Informationskanäle
Ein aktueller Sammelband der Innsbruck University Press (2014) auch mit Aufsätzen zu den Social Media zum kostenfreien Download:
#AskAnArchivist Day – October 30
“On October 30, archivists around the country will take to Twitter to respond to questions tweeted with the hashtag #AskAnArchivist. Take this opportunity to engage via your personal and/or institutional Twitter accounts and to respond to questions posed directly to you or more generally to all participants.”
Right now hundreds of archivists are sitting on Twitter anxiously awaiting #AskAnArchivist Day questions that will never come. #truth
— Evil Archivist (@EvilArchivist) 30. Oktober 2014
Lasst die Warhols da!
“Der geplante Verkauf von „Four Marlons“ und „Triple Elvis“ durch das Land NRW ist ein kulturpolitischer Skandal.” Sagt Rose-Marie Gropp:
Der Streit geht weiter:
“Schramm bestätigte, dass Westspiel im Jahr 2002 bereits ein altes chinesisches Porzellan versteigern ließ. Ein ehemaliger Westspiel-Mitarbeiter hatte dies in einem Leserbrief in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch) bekanntgemacht. Bei der Versteigerung seien 96.000 Euro erlöst worden, sagte Schramm.”
Das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) hat eine neue Datenbank für „verwaiste Werke“ in Betrieb genommen
Die Metadaten der Datenbank sind, überprüft anhand der gut 40 literarischen Werke, unbrauchbar. Das Ganze mutet mich wie eine Totgeburt an.
Endlich wurde das Hoeneß-Urteil veröffentlicht
ÖAW-Katalog illuminierter Handschriften erstmals auch Open Access
“soeben ist im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ein neuer, an der Abteilung Schrift- und Buchwesen des Instituts für Mittelalterforschung (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und am Institut für Kunstgeschichte / Otto-Pächt-Archiv (Universität Wien) erarbeiteter Katalog erschienen:
Ulrike Jenni, Maria Theisen: Mitteleuropäische Schulen IV (ca. 1380–1400). Hofwerkstätten König Wenzels IV. und deren Umkreis. Textband, Tafel- und Registerband (Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, Denkschriften 458; Veröffentlichungen zum Schrift- und Buchwesen des Mittelalters I,13). Wien 2014.
Der Katalog ist jenen illuminierten Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek gewidmet, die für den böhmischen und römisch-deutschen König Wenzel IV. (1361–1419) und den Prager Hof bzw. dessen Umkreis entstanden sind. Zusammen mit dem 2004 publizierten, zeitlich wie geographisch wesentlich weiter gefassten Katalog „Mitteleuropäische Schulen III (Böhmen – Mähren – Schlesien – Ungarn, ca. 1350–1400)“ bildet er eine Einheit und schließt die Behandlung der Kunst der Buchillumination in den ostmitteleuropäischen Regionen der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts ab. Der nun vorliegende Band enthält Beschreibungen der astrologischen und astronomischen Handschriften Cod. 2352, 2271 und 2378, die beiden prachtvollen Großprojekte Wenzelsbibel (Cod. 2759–2764) und Willehalm-Codex (S. n. 2643), die Goldene Bulle (Cod. 338) sowie kleinere Werke, deren Buchschmuck auf Verbindungen der Auftraggeber zum königlichen Hof in Prag hinweist.
Ein Verzeichnis der beschriebenen Handschriften mit Kurzinformationen und Links zu Online-Ressourcen (z.B. Volldigitalisaten) finden Sie auf dem österreichischen Handschriftenportal http://manuscripta.at.
Die Drucklegung erfolgte mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Gemäß den geltenden Regelungen wird erstmals für die Reihe I der Veröffentlichungen zum Schrift und Buchwesen des Mittelalters (Die illuminierten Handschriften und Inkunabeln der Österreichischen Nationalbibliothek) auch eine Online-Ausgabe Open Access angeboten:
FWF-E-Book-Library: 1) Textband: http://e-book.fwf.ac.at/o:571 ; 2) Tafel- und Registerband: http://e-book.fwf.ac.at/o:572 ” (Christine Glaßner, Diskus)
Das Verzeichnis der beschriebenen Handschriften auf http://manuscripta.at habe ich nicht gefunden.
Telefonat mit Dr. Schleinert, Stralsund
Von der ersten Sekunde an war klar, dass mein Gegenüber keineswegs gewillt war, joviale Kollegialität walten zu lassen. Er druckste herum, war unsicher, blieb kühl, unnahbar. Auskünfte zur Veröffentlichung könne er nicht geben, da sei die Pressestelle zuständig. So war das Gespräch nach keinen fünf Minuten auch schon wieder beendet. Dankbarkeit hatte ich nicht erwartet, aber auch nicht diese nur mühsam getarnte Feindseligkeit.
Währenddessen verscherbelt Hassold in Denkelscherben weiter Stücke, die offenkundig aus dem Bestand des Stadtarchivs Stralsund stammen:
“Extract Des Gründlichen Berichts / von der in Pommern belegenen Hansee- und Haupt-Stadt Stralsund. Wie Anno 1627 Die Einquartirung daselbst begehret / aber gütlich abgehandlet / und gleichwol folgig Gewalt unterschiedlich wider sie verübet. Auch von dero Belagerung / Stürmun / und was dabey und weiter biß zum Abzuge des Feindlichen Kriegsvolcks vorgangen.
Verlag: Stralsund Gedruckt durch Michael Meder, 1676 […] Ex libris im vord. Innendeckel: Aus der E. H. Zober’s Büchersammlung. Mit dezenten Tusche-Textunterstreichungen von alter Hand. ”
Zu Zober:
?s=zober
Zum Thema hier:
http://archiv.twoday.net/stories/565877416
?s=stralsund

Heinrich Topplers Abschrift von Johannes von Indersdorf: ‘Von dreierlei Wesen der Menschen’ (1517)
Verschollen ist der dritte Teil der Abschrift im Oktavformat, ehemals im Besitz von Graf Walderdorff in Hauzenstein bei Regensburg.
http://www.handschriftencensus.de/24003 (mit der irreführenden Namensform Tappler)
Karl Euling beschrieb 1906 die 1517 von Heinrich Toppler, “frawenmesser” zu Hersbruck, geschriebene Handschrift im Umfang von 150 Blatt.
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/700355370001.html
[8.7.2022 https://handschriftenarchiv.bbaw.de/id/70035537]
Bernhard Haage edierte den Traktat ‘Von dreierlei Wesen der Menschen’ 1968 in seiner Dissertation. Teil 3 beginnt ebenda S. 404. Der Textbeginn stimmt mit der Angabe Eulings überein, der Text ist also zutreffend identifiziert.
Übersehen hat der Handschriftencensus, dass Bd. 2 dieser Abschrift Georg Andreas Will 1764 vorlag.
Will sagt, dass Toppler den zweiten Teil für die Nonnen von Engelthal geschrieben habe, was aber aus der von ihm mitgeteilten Schlussschrift nicht hervorgeht. Unzweifelhaft handelt es sich bei den Adressatinnen seiner Abschrift um geistliche Schwestern, wie die Formulierungen bei Euling und Will zeigen. Man wird also annehmen dürfen, dass auch die Ortsangabe zutrifft.
Zum Kloster, einer berühmten Pflegestätte der Mystik im 14. Jahrhundert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Engelthal_(N%C3%BCrnberger_Land)
Zur Adaption mystischer Texte für die Augustinerchorfrauen von Fischbach durch einen Pfarrer ebenfalls in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts (1529):
Die von Will mitgeteilten Zwischenüberschriften stimmen mit dem Traktat des Indersdorfer Dekans überein.
Zum Schreiber: Will sagt, er sei auch Pfarrer zu Mühlhausen gewesen. Laut Kist (Matrikel Bamberg Nr. 1099) besuchte Heinrich Toppler von Nürnberg 1489 die Ingolstädter Universität und starb 1518 vor April 8 als Frauenmesser in Hersbruck.
Erst 1517 hatte er, von Nürnberg empfohlen, die Nachfolge des Hans Lehendorffer in Hersbruck angetreten.
http://books.google.de/books?id=HtMTAAAAIAAJ&q=Vehendorffer
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=Vehendorffer+%22auf+bitte+der%22
[3.9.2020 Heinz Dannenbauer: Die Nürnberger Landgeistlichen bis zur zweiten Nürnberger Kirchenvisitation (1560/61). Ergänzungen zu Würfels ‚Diptycha Ecclesiarum in oppidis et pagis Norimbergensibus‘. In: Zeitschrift für bayrische Kirchengeschichte 2 (1927), S. 207-236, hier S. 231: Auf Bitte der Tucher empfiehlt der Nürnberger Rat am 17. Januar 1517 den Hersbruckern als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Hans Lehendorffer den Verweser der Pfründe, Herrn Heinrich Toppler aus Nürnberg, als Nachfolger.]
Nachtrag: Ob die Abschrift Topplers eine Druckabschrift sein könnte (Erstdruck 1510), lässt sich angesichts des geringen Textbestands nicht ohne weiteres sagen. Zwar geht bei Will Nr. 21 die Zwischenüberschrift mit Haage S. 392 (übung), während der Druck schickung hat,
aber bei Will Nr. 13 folgt die Zwischenüberschrift dem Druck, der den Haage S. 379 nur mit “Merk furbas” überschriebenen Abschnitt mit einer ausführlichen Zwischenüberschrift versieht:
Fragmentfund im Stadtarchiv Konstanz
“Anabel Recker (Hamburg/Lausanne) weist darauf hin, dass sich im Stadtarchiv Konstanz bisher unbekannt gebliebene Fragmente einer Handschrift des ‘Schachzabelbuchs’ Konrads von Ammenhausen befinden. Die 17 Einzelblätter aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts enthalten etwa ein Drittel des Gesamttextes.”
http://www.handschriftencensus.de/news
http://www.handschriftencensus.de/25391
Urbar des Rittersguts Walkershofen (17. Jahrhundert)
Nur eine von etlichen Archivalien bei Reiss.
Skandalös, das Angebot einer aus dem Leyen’schen Archiv in Waal entfremdeten Urkunde:
“Blieskastel. – Kaufbrief. – “Ich Fritz Heman Münich ein ritter von Delingen un(d) Adelheit mine eliche vrouwa un(d) alle unser erben dun kunt allen den, die disen brief angesent ader gehorent lesen…”. Mittelhochdeutsche Urkunde auf Pergament. O. O. (Delingen?), Martinstag (11. Nov.) 1322. Qu.-4to. Blattgr. 19,5:21,5 cm (incl. 2 cm Plica), Schriftspiegel 14:18,5 cm. Ältere gotische Kursive in dunkelbrauner Tinte. 25 Zeilen.
()
W. Krämer, Ritter Ruthard von Blieskastel erwirbt Güter. Eine bisher unbekannte Urkunde aus d. Jahre 1332 (in: Saarbrücker Zeitung, N.F. 7 (1951), Nr. 143). – Seltenes Beispiel einer hochmittelalterlichen Urkunde in deutscher Sprache. Der Kaufbrief beurkundet den Erwerb von Gütern in Blieskatel, Weckelingen, Wurzbach und anderen Orten aus dem Besitz von Ritter Heman Münich von Delingen durch Ritter Ruthard von Castel (Blieskastel). – An der linken Seite durch Mäusefraß beschädigt (etwas Textverlust), ohne Siegel (schmale Pergamentstreifen noch vorhanden). – Aus dem Leyenschen Archiv in Waal. – Dazu: Eigenhändiges Manuskript u. Typoskript (je 2 S.) des oben zitierten Artikels des Historikers u. Philologen Wolfgang Krämer (1885-1972), darin vollständige Transkription der Urkunde.”
Seit wann ist übrigens 1322 noch Hochmittelalter?


