Thesen zur Revolution in Russland

Englisch, Französisch, Espagnol – Italian – Brazilian Portuguese, Niederländisch

Die folgenden Thesen sind das vorläufige Ergebnis einer Diskussion einiger Genossen und spiegeln die erzielten Übereinstimmungen wider. Damit sind einige Fragen geklärt, andere müssen noch diskutiert werden. Die Thesen konzentrieren sich auf Imperialismus und Isolation als wichtige Faktoren der russischen Revolution. Sie befassen sich nicht mit der internen Konterrevolution durch den Bolschewismus an der Macht, dessen Fehlern im Bereich des Staatskapitalismus und dessen Verbrechen gegen die Arbeiterklasse.

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Thesen zur Revolution in Russland

März 1921. Eine Geschichte von Mut, Widersprüchen und Zukunft

Spanisch

Im März 1921 spitzte sich in Mitteldeutschland ein harter Konflikt zu: Arbeiter kämpften für Würde, Sicherheit und politische Macht, während der Staat mit Polizei, Kontrollen und Härte reagierte. Wer nur auf das Ergebnis blickt, sieht eine Niederlage. Wer genauer hinsieht, erkennt auch etwas anderes: Lernprozesse, Selbstorganisation und den Versuch, aus Wut kollektive Kraft zu machen. Genau darin liegt die Bedeutung dieser Geschichte bis heute.

Im vergangenen Jahr ist ein interessantes Buch über die Märzrevolution von 1921 in Mitteldeutschland erschienen:  Berndt Langer, „Im Glauben an die Weltrevolution. Die Märzrevolte 1921”. Unrast Verlag.

Berndt Langer war nach dem Fall der Mauer jahrelang in der deutschen Antifa-Bewegung aktiv. Diese Bewegung war und ist, gelinde gesagt, unklar in ihrer Haltung gegenüber der bürgerlichen Demokratie und der Bildung einer Front mit bürgerlichen Kräften. Langers Studie erschien mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, von der keine Sympathie für den Rätekommunismus zu erwarten ist. Dies kommt auch in Randbemerkungen im Buch zum Ausdruck. Dennoch ist das Buch wegen seiner historischen Beschreibung der letzten großen Bewegung des revolutionären Proletariats in Deutschland interessant.

 Die Revolution vom März 1921 markierte die endgültige Niederlage, eine Niederlage, die durch den Aufstand von 1920 im Ruhrgebiet gegen den rechten Kapp-Putsch eingeleitet wurde. Aber jede Niederlage ist ein Fortschritt, wenn man aus ihr lernen kann. Das versuchen wir hier zu tun.

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März 1921. Eine Geschichte von Mut, Widersprüchen und Zukunft

Gesellschaftliche versus private Reproduktionsarbeit

oder: wie man die marxistische Arbeitszeitrechnung ad absurdum führen kann

Von Hermann Lueer

Der vorliegende Text ist eine Erwiderung auf den Artikel der IDA – Feministisch vergesellschaften? Die Chance der Arbeitszeitrechnung für das ökonomische Problem der Reproduktionsarbeit –, in dem das von der GIK entwickelte Modell der Arbeitszeitrechnung durch die Einbeziehung privater Reproduktionsarbeit erweitert wird. 

Ausgangspunkt der Kritik ist nicht die politische Intention des Beitrags, sondern seine innere Logik: Der IDA-Ansatz greift zwar zentrale Kategorien der marxistischen Arbeitszeitrechnung auf, löst sie jedoch aus ihrem systematischen Zusammenhang. Im Folgenden soll gezeigt werden, dass der vorgeschlagene Umgang mit privater Reproduktionsarbeit nicht zu einer Präzisierung oder Fortentwicklung der Arbeitszeitrechnung führt, sondern deren buchhalterische und gesellschaftstheoretische Grundbedingungen unterläuft.

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Gesellschaftliche versus private Reproduktionsarbeit

Der Marionnettenpräsident MADURO geht, das kapitalistische System bleibt

Lasst uns nicht in die Falle tappen, einen Ausbeuter gegen den Anderen zu verteidigen

Übersetzung von einem Spanischen Artikel der bordigistischen PCint (El Comunista), mit deren Auffasung der Partei wir als Rätekommunisten nicht einverstanden sind. Weiter ein ausgezeichneter Artikel der nicht in die Falle des bürgerlichen ‚Anti-Imperialismus‘ tappt.

In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 bombardierte das US-Militär eine Militärbasis in Caracas mit sieben Explosionen, während US-Kampfhubschrauber langsam über den Himmel von Caracas flogen.

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Der Marionnettenpräsident MADURO geht, das kapitalistische System bleibt

The Revolution and Beyond – Wie man trotz guter Absichten der Konterrevolution den Weg ebnen kann

Von Hermann Lueer

Englisch

Der Artikel „The Revolution and Beyond“ von Marlowe und JA zeigt exemplarisch, wie gut gemeinte linke Positionen durch theoretische Unklarheit in die Irre führen können. Wer die ökonomischen Grundlagen einer kommunistischen Gesellschaft ignoriert oder verzerrt, ebnet unbeabsichtigt der Konterrevolution den Weg. Die folgende Kritik legt offen, wieso der Text mehr Verwirrung stiftet als Orientierung gibt – und warum eine bewusste, planvolle Vergesellschaftung der Produktion unverzichtbar bleibt.

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The Revolution and Beyond – Wie man trotz guter Absichten der Konterrevolution den Weg ebnen kann

Überschwemmungen und die DANA-Katastrophe in der spanischen Levante-Region

Wichtige Lehren für die Organisation und den Kampf der Arbeiterklasse

Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Portugiesisch (Brasilien), Italienisch

Was sind die Ursachen der jüngsten Überschwemmungen in der Levante? Warum haben der nationale, regionale und lokale Staat keine Präventivmaßnahmen ergriffen, nicht einmal die Bewohner gewarnt, und zunächst nichts unternommen, um den Opfern zu helfen? Wie versuchen staatliche Kräfte, Regierungen, politische Parteien und Gewerkschaften, die Solidarität mit den Opfern und die allgemeine Empörung umzulenken? In diesem Text werden wir zeigen, dass nur ein echter Abwehrkampf der Arbeiterklasse die Bourgeoisie dazu zwingen wird, Maßnahmen zu ergreifen, um Überschwemmungen zu verhindern, die Bewohner zu warnen, die Ärmsten zu entschädigen und sicher wiederaufzubauen.

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Überschwemmungen und die DANA-Katastrophe in der spanischen Levante-Region

Normandien: Erinnert euch an den imperialistischen Krieg! Lasst uns revolutionäre Lehren ziehen.

Dead on Omaha Beach

Die kapitalistische Presse und die Medien wenden sich dem Jahrestag der Landung in der Normandie zu. Die Alliierten besiegten die nazifaschistische Achse, sagten, dass der Friede kommen würde und es gab neue Kriege…. Der Kapitalismus setzte seinen imperialistischen Kurs nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit dem so genannten „kalten Krieg“ zwischen der UdSSR und dem Block der USA fort. Überall gab es Waren, Lohnarbeit, Geld, Kapitalakkumulation, den Staat… unter konservativen, liberalen, sozialdemokratischen oder PC-Regierungen. Überall hatte die Arbeiterklasse keine andere Wahl, als für das Kapital zu arbeiten oder Arbeitslosigkeit zu erleiden, da die Produktionsmittel fest in den Händen des Kapitals blieben, entweder privat, kooperativ oder durch Staatseigentum, und immer wieder mit Mischungen dieser drei großen Formen des bürgerlichen Eigentums.

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Normandien: Erinnert euch an den imperialistischen Krieg! Lasst uns revolutionäre Lehren ziehen.