Konflikt im Nahen Osten: Der brüchige Waffenstillstand im Überblick

 

Von G.O. 11-4-2026

 

Vom Waffenstillstand nach Islamabad

Die heutige Phase des Kriegs im Nahen Osten wird nicht mehr vor allem durch Luftangriffe, Raketen und Militärmeldungen bestimmt. Im Mittelpunkt steht jetzt ein Widerspruch: Es gibt einen Waffenstillstand, aber noch keinen sicheren politischen Frieden. Der Krieg ist also nicht wirklich vorbei. Er hat nur seine Form verändert. Statt offener Angriffe geht es nun stärker um Sanktionen, Schifffahrtswege, Stellvertreterkonflikte und Machtfragen in der Region.

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Konflikt im Nahen Osten: Der brüchige Waffenstillstand im Überblick

Den Krieg im Nahen Osten verstehen: Klassenkampf und Imperialismus

English, Dutch, French, SpanishItalian and Portuguese (Brazil)

Die folgenden Thesen und ihre Erläuterungen sind Teil einer laufenden Diskussion, die bislang noch nicht zu einer vollständigen Einigung geführt hat. Angesichts der Dringlichkeit, einen rätekommunistischen Standpunkt zu diesem sich rasch entwickelnden Krieg zu veröffentlichen, werden wir diese Diskussion in Kürze fortsetzen. Sollten andere Beteiligten ihren Standpunkt veröffentlichen, werden wir hier darauf verweisen.

Über den gegenwärtigen Krieg im Nahen Osten, die Rivalität der Blöcke und die Aufgaben der Arbeiterklasse

Rätekommunistische Thesen, März 2026

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Den Krieg im Nahen Osten verstehen: Klassenkampf und Imperialismus

Thesen zur Revolution in Russland

Englisch, Französisch, Espagnol – Italian – Brazilian Portuguese, Niederländisch

Die folgenden Thesen sind das vorläufige Ergebnis einer Diskussion einiger Genossen und spiegeln die erzielten Übereinstimmungen wider. Damit sind einige Fragen geklärt, andere müssen noch diskutiert werden. Die Thesen konzentrieren sich auf Imperialismus und Isolation als wichtige Faktoren der russischen Revolution. Sie befassen sich nicht mit der internen Konterrevolution durch den Bolschewismus an der Macht, dessen Fehlern im Bereich des Staatskapitalismus und dessen Verbrechen gegen die Arbeiterklasse.

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Thesen zur Revolution in Russland

März 1921. Eine Geschichte von Mut, Widersprüchen und Zukunft

Spanisch

Im März 1921 spitzte sich in Mitteldeutschland ein harter Konflikt zu: Arbeiter kämpften für Würde, Sicherheit und politische Macht, während der Staat mit Polizei, Kontrollen und Härte reagierte. Wer nur auf das Ergebnis blickt, sieht eine Niederlage. Wer genauer hinsieht, erkennt auch etwas anderes: Lernprozesse, Selbstorganisation und den Versuch, aus Wut kollektive Kraft zu machen. Genau darin liegt die Bedeutung dieser Geschichte bis heute.

Im vergangenen Jahr ist ein interessantes Buch über die Märzrevolution von 1921 in Mitteldeutschland erschienen:  Berndt Langer, „Im Glauben an die Weltrevolution. Die Märzrevolte 1921”. Unrast Verlag.

Berndt Langer war nach dem Fall der Mauer jahrelang in der deutschen Antifa-Bewegung aktiv. Diese Bewegung war und ist, gelinde gesagt, unklar in ihrer Haltung gegenüber der bürgerlichen Demokratie und der Bildung einer Front mit bürgerlichen Kräften. Langers Studie erschien mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, von der keine Sympathie für den Rätekommunismus zu erwarten ist. Dies kommt auch in Randbemerkungen im Buch zum Ausdruck. Dennoch ist das Buch wegen seiner historischen Beschreibung der letzten großen Bewegung des revolutionären Proletariats in Deutschland interessant.

 Die Revolution vom März 1921 markierte die endgültige Niederlage, eine Niederlage, die durch den Aufstand von 1920 im Ruhrgebiet gegen den rechten Kapp-Putsch eingeleitet wurde. Aber jede Niederlage ist ein Fortschritt, wenn man aus ihr lernen kann. Das versuchen wir hier zu tun.

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März 1921. Eine Geschichte von Mut, Widersprüchen und Zukunft

Gesellschaftliche versus private Reproduktionsarbeit

oder: wie man die marxistische Arbeitszeitrechnung ad absurdum führen kann

Von Hermann Lueer

Der vorliegende Text ist eine Erwiderung auf den Artikel der IDA – Feministisch vergesellschaften? Die Chance der Arbeitszeitrechnung für das ökonomische Problem der Reproduktionsarbeit –, in dem das von der GIK entwickelte Modell der Arbeitszeitrechnung durch die Einbeziehung privater Reproduktionsarbeit erweitert wird. 

Ausgangspunkt der Kritik ist nicht die politische Intention des Beitrags, sondern seine innere Logik: Der IDA-Ansatz greift zwar zentrale Kategorien der marxistischen Arbeitszeitrechnung auf, löst sie jedoch aus ihrem systematischen Zusammenhang. Im Folgenden soll gezeigt werden, dass der vorgeschlagene Umgang mit privater Reproduktionsarbeit nicht zu einer Präzisierung oder Fortentwicklung der Arbeitszeitrechnung führt, sondern deren buchhalterische und gesellschaftstheoretische Grundbedingungen unterläuft.

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Gesellschaftliche versus private Reproduktionsarbeit

Das Proletariat zwischen imperialistischen Blöcken

Der Iran, Venezuela, Rojava und die USA im Kontext der Rivalität zwischen den USA und China


Die gegenwärtige Situation ist geprägt von einer beschleunigten Neugestaltung der imperialistischen Machtverhältnisse, die zunehmend vom Antagonismus zwischen den Vereinigten Staaten und China bestimmt wird. Dieser Antagonismus löst die bestehenden Hierarchien nicht ab, sondern reorganisiert sie und gestaltet Allianzen, untergeordnete Konflikte und regionale Kriege neu. In diesem Zusammenhang erscheint das Proletariat nicht als autonomes historisches Subjekt, sondern in erster Linie als soziales Material, an dem konkurrierende bürgerliche und imperialistische Strategien getestet und durchgesetzt werden.

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Das Proletariat zwischen imperialistischen Blöcken

New York: Krankenpflegerstreik – Es ist Zeit, als Klasse zu kämpfen!

Foto: France24.com

14.000 Krankenschwestern und Krankenpfleger der Krankenhäuser Mt. Sinai, NY Presbyterian und Montefiore streiken für Forderungen, die wir als Teil der breiteren Arbeiterklasse teilen. Die Krankenhäuser versuchen, den Krankenschwestern und Krankenpflegern ihre Gesundheitsleistungen und Renten zu streichen und sie dazu zu zwingen, die Gesundheitsversorgung, der sie ihren Arbeitstag widmen, aus ihrer Rentenkasse zu bezahlen. Mt. Sinai und Presbyterian haben bereits die Krankenversicherung der streikenden Beschäftigten gekündigt, um den Streik zu brechen.

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New York: Krankenpflegerstreik – Es ist Zeit, als Klasse zu kämpfen!

Iran: Demonstrationen und Regimewechsel, Volksgemeinschaft oder Arbeiterkampf?

Englisch, Niederländisch, Spanisch

Aus dem Iran und von linken iranischen politischen Flüchtlingen kommen Berichte über Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der aktuellen Massendemonstrationen in weiten Teilen des Iran. Die Demonstrationen begannen im Dezember 2025 als Protest der „Bazari”, die bis dahin eine Stütze des Mullah-Regimes waren. Ihr Handel ist bedroht durch westliche Boykotte, den Anstieg der Importpreise aufgrund des Wertverfalls der iranischen Währung unter dem Druck einer massiven Geldschöpfung durch das Regime und die sinkende Kaufkraft der Bevölkerung aufgrund einer Inflation, die die Einkommen immer weiter übersteigt. Bedroht durch Hunger und Stromausfälle haben sich andere Teile der Bevölkerung angeschlossen, und die Demonstrationen haben sich von Protesten gegen bestimmte Maßnahmen zu einem Kampf für den Sturz des Regimes gewandelt. Linke Organisationen sind sich uneinig darüber, ob die iranischen Arbeiter diese breite Volksbewegung nun bedingungslos unterstützen sollten („Einheit“) oder ob sie sich als unabhängige Klasse positionieren sollten, die für ihre eigenen Klasseninteressen kämpft. Die letztere Alternative ist unter Marxisten als Kampf der Klasse für sich bekannt. Neben der aktuellen Entscheidung zwischen Einheit oder unabhängigem Arbeiterkampf im Kampf gegen das Mullah-Regime gibt es noch die zukünftigen Fragen für die Zeit nach dem Sturz des Regimes.

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Iran: Demonstrationen und Regimewechsel, Volksgemeinschaft oder Arbeiterkampf?

Der Marionnettenpräsident MADURO geht, das kapitalistische System bleibt

Lasst uns nicht in die Falle tappen, einen Ausbeuter gegen den Anderen zu verteidigen

Übersetzung von einem Spanischen Artikel der bordigistischen PCint (El Comunista), mit deren Auffasung der Partei wir als Rätekommunisten nicht einverstanden sind. Weiter ein ausgezeichneter Artikel der nicht in die Falle des bürgerlichen ‚Anti-Imperialismus‘ tappt.

In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 bombardierte das US-Militär eine Militärbasis in Caracas mit sieben Explosionen, während US-Kampfhubschrauber langsam über den Himmel von Caracas flogen.

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Der Marionnettenpräsident MADURO geht, das kapitalistische System bleibt

Hybride Kriegsführung, Sabotage und Antimilitarismus

Englisch, Spanisch

Hybride Kriegsführung ist eine moderne Form der Konfliktführung, bei der konventionelle militärische Taktiken mit unkonventionellen Mitteln wie Cyberangriffen, Desinformation, Propaganda, wirtschaftlichem Druck und Unterstützung von Aufständischen kombiniert werden, um einen Gegner ohne formelle Kriegserklärung zu destabilisieren. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Frieden und Konflikt, was es schwierig macht, Angriffe zuzuordnen. Das Ziel einer hybriden Kriegsführung ist es, das Vertrauen zu untergraben, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und die internen Strukturen des Feindes über die einfache territoriale Eroberung hinaus zu schwächen. 
(Verfasst von künstlicher Intelligenz)

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Hybride Kriegsführung, Sabotage und Antimilitarismus