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Samstag, 5. April 2025

Rezension: Die Tribute von Panem L - Der Tag bricht an // Suzanne Collins

 
 HAYMITCHS HUNGERSPIELE
 
 
 
Meine Meinung
Haymitch war einer der spannendsten Charaktere der Panem-Trilogie und mit der zweiten Vorgeschichte erfahren wir jetzt auch endlich, wie er zu dem Menschen geworden ist, der er ist: Der einsame, grantige Alkoholiker. Er wird mit 16 ausgewählt, um an den 50. Hungerspielen (das zweite Jubeljubiläum) teilzunehmen. An Grausamkeiten spart die Autorin wiedermal nicht, aber es wären nicht die Hungerspiele, wenn es nicht brutal wäre. Ich mochte Snows Geschichte nicht so gern und habe dementsprechend meine Erwartungen nicht so hoch angeschraubt. Was gut war, denn so bin ich sehr positiv überrascht worden. Collins hat während des Schreibens sehr an ihre Leser*innenschaft gedacht und ganz viel Fan-Service betrieben.

Montag, 1. Juni 2020

Rezension: Die Tribute von Panem X - Das Lied von Vogel und Schlange // Suzanne Collins


DER PRÄSIDENT VON PANEM


Meine Meinung
Collins hat vermutlich mit der Vorgeschichte der Tribute von Panem-Trilogie DIE Überraschungsveröffentlichung des Jahres hingelegt. (Jedenfalls im Jugendbuchsektor) Ich habe mich sehr gefreut und die Erwartungen waren hoch. Jetzt sitze ich hier, habe das Buch fertig gelesen und versuche in Worte zu fassen, was für eine große Enttäuschung die Geschichte für mich ist. Ja, richtig gelesen: Enttäuschung.

Präsident Snow ist jedem ein Begriff, der die Trilogie gelesen hat. Seine skrupellose, menschenverachtende und manipulative Machtausübung in Panem sorgt für Angst und Schrecken. Doch was hat er alles erlebt, bevor er Präsident wurde? Wie wurde er zu dem Menschen, der er zu Katniss' Lebzeiten ist?  Die ersten Schlüsselereignisse geschehen, als er 18 Jahre alt ist und beim ersten Mentorenprogramm überhaupt als Mentor für die 10. Hungerspiele ausgewählt wird. Von dort nimmt alles seinen Lauf. Coriolanus Snow ist der Hauptcharakter in diesem Buch.

Freitag, 22. März 2019

Rezension: Die Gabel, die Hexe und der Wurm - Geschichten aus Alagaësia 1: Eragon // Christopher Paolini



ERAGON IST ZURÜCK

Meine Meinung
Wer hätte das gedacht? Christopher Paolini kehrt doch noch in die Welt von Eragon zurück. Er tut das in Form von Kurzgeschichten, die Fragmente aus der Welt Alagaësia darstellen. Es sind Kurzgeschichten, nicht mehr und nicht weniger. Eragon und Saphira sind nicht ganz so präsent, wie ich mir erhofft hatte und mir fehlte ein bisschen der Tiefgang. 

Es las sich irgendwie wie Schreibübungen zum Warmwerden und das konnte mich nicht wirklich packen. An Paolinis Schreibstil lag es nicht, dieser ist nach wie vor sehr angenehm zu lesen, jedoch blieb er mir zu sehr an der Oberfläche.

Montag, 4. Februar 2019

Rezension: Feuer und Blut - Erstes Buch: Der Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros // George R.R. Martin


DIE GESCHICHTE DER DRACHEN
 

Meine Meinung
Um sich das Warten auf den nächsten Band von "Das Lied von Eis und Feuer" bzw. die Finale Staffel von "Game of Thrones" zu verkürzen, kommt die Vorgeschichte dazu gerade richtig. Ganz im Spiel der Throne-Manier dreht sich hier alles um die machthabenden Herrscher und Herrscherinnen dieser Zeit, den Targaryens. So umfangreich dieses Buch auch ist, erzählt es doch nur ungefähr die Hälfte der Zeit, in der die Thronfolger aus diesem Haus stammten. Also eine Fortsetzung kommt bestimmt. Wie lange wir darauf wieder warten müssen, ist jedoch eine andere Frage.

Vorstellen kann man sich dieses Buch wie ein richtiges Geschichtsbuch. Ein Maester hat historische Begebenheiten aus unterschiedlichen Quellen gesammelt und dieses Wissen niedergeschrieben. Demzufolge kommen

Dienstag, 8. Januar 2019

Rezension: Der Wortschatz // Elias Vorpahl


GESTERN EIN WORT, HEUTE EINE GANZE GESCHICHTE
 

Meine Meinung
Heute möchte ich euch ein besonderes Lesehighlight vorstellen. Die Geschichte handelt von einem Wort, das seine Bedeutung verliert und auf die Suche gehen muss, damit es seine Bedeutung wiederfindet. Auf dieser Suche kommt es zu interessanten Orten (dem Sprachfluss) oder trifft interessante Persönlichkeiten (Wortgewandt). Die Geschichte ist durchzogen von Sprachspielen, Witz, Humor und Fantasie. 

Das Buch erinnert an Michael Endes Unendliche Geschichte, Lewis Carrols Alice im Wunderland und Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz, ist jedoch in seinem Sein genauso einzigartig wie die vorhergenannten. Es ist eine fantastische Abenteuerreise und ich war auf jede Szene, jeden Satz, auf jedes Wort gespannt, weil sie einfach so viel auf allen Ebenen verstecken, was mit Sprache zu tun hat, dass mein Herz jedes Mal vor Freude gelacht hat.

Montag, 7. Januar 2019

Rezension: Fahrenheit 451 // Ray Bradbury


  BÜCHERVERBRENNUNGEN
 

Meine Meinung
Fahrenheit 451 wird berechtigt mit George Orwells 1984 verglichen. Auch Bradbury hat ein Zukunftsbild geschaffen, das erschreckend nah an die Realität herangekommen ist. Vieles ist zwar übertrieben dargestellt, aber mit einem sehr, sehr wahren Kern. 

Die Regierung in Bradburys Roman ist von Grund auf paranoid und will die BürgerInnen so dumm wie möglich halten. Um dies umzusetzen, wurde die Feuerwehr engagiert, nicht um Feuer zu löschen, sondern um Bücher, Bibliotheken, ja ganze Häuser zu verbrennen und sie gehen sehr radikal dabei vor. Der Hauptprotagonist Guy Montag ist überzeugter Feuerwehrmann, bis er ein fragenstellendes Mädchen trifft, ihm ein paar Bücher in die Hände fallen und er selbst anfängt, Fragen zu stellen. 

Samstag, 17. November 2018

Rezension: Michael Köhlmeiers Märchenwelt 2 (Hörbuch)


DIE KUNST DES ERZÄHLENS


Meine Meinung

Grundsätzlich kann ich mich der Rezension zu Teil 1 anschließen. Die Art und Weise wie Köhlmeier erzählt hat sich im 2. Teil nicht verändert. Es ist genauso entspannend, aber gleichzeitig auch spannend ihm zuzuhören. Die 12 CDs liefern Hörmaterial für fast 15 Stunden, das bedeutet, dass man sich dafür Zeit nehmen muss, um alles zu hören, oder einfach einzelne Märchen auswählt, die einen gerade ansprechen. 

Dienstag, 30. Oktober 2018

Rezension: Der lächelnde Gott (Night Vale 2) // Joseph Fink und Jeffrey Cranor


ZURÜCK IN NIGHT VALE
 

Meine Meinung
Night Vale hat mich von Anfang an fasziniert. Diese verrückte Stadt mit ihren eindrucksvollen BewohnerInnen. Die Geschichte lebt vom Unerwarteten, den Überraschungen, nichts ist so, wie man es sich denkt. Ein Satz fängt inhaltlich normal an, endet aber dann komplett in einem irrwitzigen Gedanken. Das finde ich wirklich einzigartig. Der lächelnde Gott ist bereits das zweite Buch der Night-Vale-Reihe, die auf einem Podcast basiert.

Es geht um den Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion, der sehr gut dargestellt wird und beide Seiten ein bisschen ins Lächerliche zieht. Das Gesellschaftskritische, das mir im ersten Buch so gut gefallen hat, habe ich zwar auch hier wahrgenommen, aber bei weitem nicht so viel. Vielleicht konnte ich es auch nur nicht herauslesen, aber es bezieht sich eben vor allem auf die beiden oben genannten Bereiche.

Samstag, 20. Januar 2018

Rezension: Sumerland 1 - Prinzessin Serisada (1/2) // Johannes Ulbricht


REALITÄT UND FANTASIE VERSCHWIMMEN



Meine Meinung

Ich war echt neugierig. Ein Buch, zu dem es eine APP gibt, bei der man noch mehr über die Geschichte erfahren kann und die mit dem Augmented Reality Phänomen arbeitet. Das Konzept finde ich wirklich spannend. Und ich war anfangs auch wirklich noch motiviert, beides, Buch und APP, auszuprobieren. Augmented Reality ist vor allem durch das Smartphone-Spiel Pokemon bekannt geworden, bei dem massenhaft Menschen mit ihrem Handy vor der Nase durch die gegend herumgelaufen sind, um Pokemon zu sammeln.
Jedoch muss ich schonmal vorab gestehen, dass ich überhaupt nicht in die Geschichte reingefunden habe und ich nicht viel damit anfangen konnte, sodass die APP

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Rezension: Der dunkle Turm - Schwarz (1/7) // Stephen King


DER REVOLVERMANN 


Meine Meinung
Stephen King selbst bezeichnet die "Der dunkle Turm"-Saga als eines seiner wichtigsten Werke. Doch auch er selbst weiß um die Schwächen seines ersten Bandes der 7-teiligen Reihe. Diese erklärt er in einem Vorwort und ich muss sagen, hätte es dieses Vorwort nicht gegeben, hätte ich das Buch sicher irgendwann abgebrochen. 

Der Einstieg ist sehr verworren und holprig und macht eigentlich wenig Lust weiter zu lesen. Der gesamte Geschichtenverlauf ist sehr wirr und es werden kaum Fragen beantwortet, warum jetzt was passiert, warum das jetzt wichtig ist oder wie alles zusammenhängt. Der Revolvermann Roland ist der Hauptprotagonist in der Geschichte, aber zu ihm konnte ich überhaupt keinen Bezug herstellen. Er bleibt sehr blass und unnahbar, was auch die ganzen Rückblenden in seine Vergangenheit nicht wett machen können. 

Freitag, 20. Oktober 2017

Rezension: Die Seiten der Welt (1/3) // Kai Meyer


UNENDLICHE BÜCHERLIEBE 
 

Meine Meinung
Ich bin richtig unentschlossen, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits hat Kai Meyer eine wunderbare Welt erschaffen, die jedes Bücherherz höher schlagen lässt. Er hat so viele Facetten des Buches aufgegriffen und einer magischen Verwandlung unterzogen, dass ich nur staunen konnte. Andererseits gefällt mir die Umsetzung nicht so gut. Vom Aufbau der Geschichte her ist es mir ein zu typisches Jugendbuch, auch wenn die Story manchmal mit Überraschungen interessant gehalten wird, konnte ich nicht wirklich in die Geschichte versinken. Sie wurde mir zu oberflächlich dargestellt.

Furia, die mutige, entschlossene, Hauptfigur, die mal schnell nebenbei den Tod ihres Vaters überwindet und deren Welt aus den Fugen gerät, sie das aber vorbildlich meistert, ist nicht das Gesicht der Rebellion. Sie versucht am Schluss nur zufällig die gesamte Welt zu retten. Essen, trinken, schlafen muss sie aber auch nicht und ihr Körper scheint sowieso ganz anderen Gesetzen zu gehorchen, als der Natur. (Ich sage nur ihr Knie ist echt ein Wunder.)

Mittwoch, 2. November 2016

Rezension: Letztendlich sind wir dem Universum egal // David Levithan



JEDER TAG EIN ABENTEUER!
 

Meine Meinung
A wacht jeden Tag in einem anderen Körper auf. Stelle man sich das mal vor. Mal ist A ein Mädchen, dann wieder ein Junge. Irgendwann erwischt es A (A ist zu dem Zeitpunkt ein Junge). Er trifft ein Mädchen und ist so fasziniert von diesem, dass er mehr als nur einen Tag mit ihm verbringen will.

Es ist eigentlich eine Liebesgeschichte, die sich fantastischen Elementen bedient. Mit dem Körperwechsel von A spielt der Autor mit Gender- und Geschlechterrollen, was mir sehr gefallen hat. Er provoziert fast die Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen, wie wichtig einem das Äußere bei anderen Menschen ist, ob der Charakter nicht über allem stehen sollte und wir uns doch immer wieder von nichtssagenden Merkmalen täuschen lassen.

Montag, 31. Oktober 2016

Rezension: Harry Potter und das verwunschene Kind // J. K. Rowling


NEUES AUS DER ZAUBERWELT


Meine Meinung
Hach ja, endlich wieder Neues aus der Potter-Welt. Es ist bei mir jetzt schon länger her, dass ich das Buch gelesen habe, meine Rezi fällt somit anders aus, als wenn ich sie direkt nach dem Beenden der Geschichte geschrieben hätte. Es gefällt mir, wie Rowling immer neue Wege findet, Harry über die Jahre hinweg für uns Potterheads immer wieder neu aufleben zu lassen (Fantastische Tierwesen, jetzt das Theaterstück).

"... und das verwunschene Kind" wird als die 8. Geschichte gehandelt und so wahr die Fakten für die Potter-Welt 19 Jahre später nun sind, also das, was in diesem Buch geschrieben steht, zählt, so schwer fällt es mir, das anzuerkennen. 

Samstag, 29. Oktober 2016

Rezension: Die Insel der besonderen Kinder // Ransom Riggs



EIN ZUHAUSE FÜR BESONDERE MENSCHEN



Meine Meinung
Die Idee hinter Ransom Riggs Geschichte ist wirklich einzigartig. Er nimmt alte skurrile Fotografien her und spinnt um diese Fotos herum eine Geschichte. Die Fotos gibt es wirklich und ein besonderes Schmankerl in diesem Buch ist, dass diese Fotos sogar an den entsprechenden Stellen abgedruckt sind. Die Aufmachung des Buches ist top! Ich bin gespannt, wie das in den Folgebänden weitergeht.

Die Geschichte beginnt gruselig und diesen Grusel behält sie auch die ganze Zeit über bei. Durch eine düstere Atmosphäre wird Spannung aufgebaut und ein Geheimnis jagt ein anderes. Ich muss aber leider sagen, dass mir die Umsetzung nicht immer so gut gefallen hat. Die Geschichte an sich oder besser gesagt, die Handlung, ist dann doch nicht so etwas Besonderes, wie erwartet.

Samstag, 23. Juli 2016

Rezension: Unsterblich - Tor der Dämmerung (1/3) // Julie Kagawa



IN EINER WELT, IN DER VAMPIRE HERRSCHEN, IST ES BESSER,
KEIN MENSCH ZU SEIN
 

Meine Meinung 
Julie Kagawa hat sich wirklich getraut, dem Thema Vampire noch eine Geschichte mehr hinzuzufügen. Ich muss sagen, das mit der Dystopie und dass die Vampire aus ihren Verstecken herauskommen und sich offen zeigen, ist ja wirklich eine tolle Idee. Aber... Leider kommen jetzt einige "Abers":

Die Geschichte hat Potenzial, das will ich gar nicht abstreiten, jedoch wurde dieses  nicht voll ausgeschöpft. Der Anfang zieht sich ziemlich. Die ersten 100 Seiten (bei insgesamt 600 zählen die ersten 100 noch als Anfang) passiert im Grunde sehr wenig, auch wenn Kagawa versucht hat, das ganze spannend zu machen, waren mir die Beweggründe der Protagonisten nicht nachvollziehbar und irgendwie dumm. 

Dienstag, 12. Juli 2016

Rezension: The BFG // Roald Dahl (englisch)


HUMAN BEANS ARE TASTY. RIGHT OR LEFT?


Meine Meinung
Roald Dahl hat mit seinem BFG die Gutenachtgeschichte für seine Kinder in Buchform gebracht. Er erzählt auf kindliche und sehr süße Weise das Abenteuer von Sophie. Die Erzählung liest sich wie ein Märchen mit vielen phantastischen Elementen. Dahl spricht mehrmals die besondere Fähigkeit an, Magie zu sehen und zu akzeptieren und dass Menschen viel öfters einfach glauben sollen, auch an das, was sie nicht sehen können. Dies eingewoben in die Geschichte fand ich besonders schön.

Hervorzuheben ist auch das unvergleichliche Bewusstsein für Sprache und die Sensibilität, die Dahl für Wörter entwickelt hat. Dies zeigt sich vor allem in den Sprachspielen und Wortwitzen, die einfach nur genial sind. Er zeigt Grenzen und Möglichkeiten der Sprache auf und stellt Altbekanntes in Frage. Seine Kreativität, was das betrifft, hat mein Lesevergnügen nochmal um einiges erhöht. Human beans (statt Human beings) oder right or left (statt right or wrong) waren meine Lieblingsphrasen.

Freitag, 27. Mai 2016

Rezension: Metamorphose am Rande des Himmels // Mathias Malzieu


 WENN DIE LIEBE FLÜGEL VERLEIHT ...

Meine Meinung
Wenn Malzieu eine Geschichte erzählt, kann man sicher sein, dass sie von Liebe und Fantasie nur so überquillt. Nicht anders ist es in der Geschichte des Stuntman Tom, der den Traum vom Fliegen nicht aufgibt. Die Geschichte hat einen traurigen Beigeschmack, was aufgrund des Themas nicht vermeidbar ist. Man vergisst den Tod in Form der roten Beete nie. Mir kommt vor, das Buch ist ernster, als seine anderen, hat weniger phantastische Elemente, ist aber trotzdem wunderbar skurril und verzaubernd. "Fliegen" eignet sich wunderbar für tolle Metaphern, für die Malzieu so berühmt ist. Seine sprachlichen Bilder sind unvergleichbar.

Mittwoch, 27. April 2016

Rezension: Willkommen in Night Vale // Joseph Fink und Jeffrey Cranor


ALLE WEGE FÜHREN NACH NIGHT VALE
 
Meine Meinung
Skurril. Anders. Außergewöhnlich. Verrückt. Um nur ein paar Eigenschaften zu nennen, wie dieses Buch bis jetzt beschrieben wurde. Und ja, auch ich stimme dem Ganzen zu! Und es ist immer noch untertrieben. Aber es ist auch klug, einfallsreich, witzig und herausfordernd. Jeder Satz enthält ein Fünkchen Wahrheit über uns Menschen, über die Gesellschaft, über unser Zusammenleben und das System, in dem wir leben (das "westliche" wohlgemeint). Man muss aber schon viel interpretieren und mit einem kritischen Blick an die Sache herangehen, damit man das auch mitbekommt. Wenn man es so liest, ist es sehr anspruchsvoll und erfordert einiges an Konzentration, um am Ball zu bleiben. 

Sonntag, 17. April 2016

Rezension: The Gracekeepers // Kirsty Logan (englisch)



EINE DYSTOPISCHE FANTASYWASSERWELT
 
Meine Meinung
Ich lese gerne englische Bücher, wenn auch selten und ich habe bei diesem gemerkt, dass das letzte schon eine Weile her ist. Es hat ein paar Seiten gebraucht, bis ich wieder das Englische flüssig lesen konnte. Zum einen verwendet Logan für ihre Fantasywelt erfundene Wörter, deren Sinn sich mir erst nach einer Weile erschlossen hat. Nichtsdestotrotz verwendet sie eine sehr poetische Sprache, die mich bald in ihren Bann gezogen hat.