Lesestoff.

Buchcover von Spur im Nebel von Ana Dee: Ein düsterer, nebliger Wald mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Der Titel ‚Spur im Nebel‘ in großen, weißen Buchstaben im oberen Bereich des Covers. Der Name der Autorin, Ana Dee, in kleinerer Schrift darüber

Ana Dee: Spur im Nebel. Tief im Norden Schwedens, wo die Stille der Wälder schwerer wiegt als Worte und selbst das Tageslicht zaghaft wirkt, begibt sich ein Forscherteam auf eine Expedition. Ihr Ziel: eine seltene Elchart, die nur in dieser abgelegenen Region existieren soll. Doch je tiefer sie in die Einsamkeit vordringen, desto stärker wird das Gefühl, nicht allein zu sein. In der Nähe liegt ein altes, verlassenes Militärgelände – vergessene Bunker, rostende Zäune, und Geschichten über düstere Experimente und uralte Rituale, die nie aufgeklärt werden konnten. Als das Team das Gelände betritt, beginnt eine Abfolge seltsamer Ereignisse. Schatten im Wald. Stimmen in der Nacht. Spuren, die keiner von ihnen hinterlassen haben kann. Dann geschieht der erste Mord. Gefangen zwischen unendlicher Wildnis und einer Bedrohung, die sie nicht greifen können, beginnt für die Forscher ein albtraumhaftes Rennen gegen die Zeit – und gegen einen Feind, der sie längst besser kennt als sie sich selbst.

Hach, ein Ferienhaus im Norden Schwedens … eine einsame Landschaft … geheimnisvolle Lichter in der Dunkelheit … unerwartete Todesfälle … Na, klingt das nach einem spannenden Krimi? Ob die Story hält, was die Grundidee verspricht, könnt ihr hier nachlesen: Chridhe.

Älterwerden als Upgrade.

Ich beschäftige mich aus Gründen in letzter Zeit öfter mit dem Älterwerden. Damit, was eigentlich genau passiert, wenn man älter wird. Nicht nur äußerlich, nicht nur gesellschaftlich, sondern auch innerlich. Was passiert, wenn merkt man: Ich stehe nicht mehr im Zentrum?

Wenn das Spotlight verlöscht

Zum einen ändert sich die Haltung meiner Umwelt zu meiner Person. Wir leben in einer Kultur, die Jugend bzw. Jugendlichkeit regelrecht anbetet. Weibliche Sichtbarkeit hängt erstaunlich oft mit Frische, einem jugendlichen, straffen Körper zusammen – man sieht das ja an Trends wie SkinnyTok, über die ich kürzlich geschrieben habe. Jugendlichkeit ist Projektionsfläche, Versprechen – aber irgendwann merkt man: Ich gehöre da nicht mehr dazu.

Das kann wehtun. Es ist nicht gerade angenehm zu spüren, dass man anders gesehen wird, weniger „vielversprechend“, weniger aufregend, weniger anziehend und interessant. Ein Teil von mir trauert – vielleicht nicht um jedes Kompliment, sondern um die Selbstverständlichkeit, einfach als jemand mit Schönheit & Potenzial wahrgenommen zu werden.

Die Kraft des „Nein“

Aber da ist noch etwas anderes. Mit sinkendem Östrogenspiegel hat mein Bedürfnis nach Harmonie abgenommen. Ich war nie besonders diplomatisch – meine Eltern haben mir dieses Gen leider nicht vererbt. 😉 Aber manchmal ist es mir inzwischen selbst ein wenig unheimlich, wie klar ich geworden bin. Deshalb ist bei mir mit der Jugendlichkeit auch die innere Haltung des „Bitte nicht widersprechen“ abhanden gekommen:

„Nein, ich werde meine Haltung zu dieser Sache nicht ändern … Nein, ich muss dafür kein Verständnis haben … Nein, ich muss nicht erst eine Meile in deinen Schuhen gehen, um deine Haltung nachvollziehen zu können … Nein, diese Aufgabe übernehme ich nicht. Ich bin schon ausgelastet. … Nein, das was du da sagst, ist frauenfeindlich … Nein, ich werde nicht über den Kopf des Kollegen hin über das Projekt sprechen, nur weil du damit nicht einverstanden bist und es eilig hast …“

Früher hätte ich das wahrscheinlich weicher formuliert. In drei Nebensätze verpackt, mit viel „Tut mir leid“, und einen Lösungsvorschlag für das „Problem“ hätte ich gleich mitgeliefert. Heute halte ich die Stille aus, die nach dem Nein entsteht.

Mehr Nachsicht – mit einer Ausnahme

Darüber hinaus stelle ich fest: Je älter ich werde, desto liberaler werde ich. Desto mehr Nachsicht habe ich damit, dass andere Menschen einen anderen Lebensstil pflegen als ich (außer, er ist laut und stört, wenn ich nachts schlafen will 😉). Meine Haltung zu so strittigen Themen wie Abtreibung, Homosexualität etc. hat sich völlig verändert – und heute habe ich im Gegenzug wenig Nachsicht mit Personen, die da nicht nachsichtig sind.

Ich weiß nicht, wie viel davon Reife ist und wie viel Biologie. Vielleicht gehört beides zusammen. Vielleicht war mein früheres Harmoniebedürfnis hormonell „mitfinanziert“. Jedenfalls ist heute meine Angst vor Missfallen kleiner geworden. Spürbar kleiner. Und das fühlt sich – ich will ganz ehrlich sein – gut an. Ich habe mir nicht umsonst einen netten Hoodie gekauft, auf dem „I hate People“ steht und einen anderen mit einem gestickten „RESIST!“ darauf!

Die Freiheit der zweiten Reihe

Nicht mehr im Zentrum zu stehen, ist wie gesagt einerseits schmerzhaft. Die Menschen im Zentrum sind wichtig. Sie sind beliebt. Sie sind anziehend. Sie werden gesehen. Sie werden gebraucht.

Aber es kann auch erstaunlich entspannend sein, einen Schritt zurückzutreten. Es gibt zwar weniger Spotlight, aber auch weniger Erwartung. Ich muss heute nicht mehr bei jeder Gelegenheit „Hier! Ich mach’s!“ rufen. Jetzt sind andere dran. Die Jüngeren mit ihrer Energie und ihrem Drang nach vorne. Ich nehme mir die Freiheit auszuwählen. Abzusagen. Andere Prioritäten zu haben.

Und das zeigt sich übrigens auch äußerlich. Früher habe ich fast ausschließlich Schwarz getragen. Versteht mich nicht falsch: Schwarz ist immer noch die beste Farbe! Aber inzwischen kommen andere Farben ins Spiel. Ich habe Sneakers in vielen Farben des Regenbogens. Einen roten Leinenanzug. Lila Pullis. Hosen und Blusen mit witzigen Mustern – nein, keine ältlich wirkenden Blumen. Ich traue mich, mit interessanten Kombinationen oder farbenfrohen Schuhen aufzufallen.

Und falls es jemandem nicht gefällt? Ist mir doch egal. Hauptsache, mir gefällt’s – und es ist bequem. 😉

Hauptsache, mir gefällt’s

Frau um die 50 mit grauem Pixiecut. Sie trägt einen roten Hoodie, auf dem BADASS WOMAN steht

Vielleicht ist genau das die eigentliche Verschiebung. Ich verliere eine bestimmte Form von Gefallenwollen und gewinne Spielfreude. Ich verliere das Bedürfnis, überall dazuzugehören, und gehöre heute mir selbst.

Natürlich ist da auch Trauer, da will ich ganz ehrlich sein. Da sind Türen, die sich schließen. Da sind Möglichkeiten, die mir heute nicht mehr offen stehen. Da ist auch Ängstlichkeit und ein gewisses Zögern, wenn es um Neues oder Unbekanntes geht. Hängt wohl auch mit den Hormonen zusammen.

Aber Befreiung und Verlust schließen sich nicht unbedingt aus. Sie können auch in gesunder Weise nebeneinanderstehen: Weniger Anpassung – mehr Haltung. Weniger Gefallenwollen – mehr Selbstbewusstsein. Weniger Östrogen – mehr Haltung. Und überraschend viel Farbe.

Vielleicht sollte ich mir auf Etsy noch den Hoodie holen, auf dem „Badass Woman“ steht? 😉

(Aktion) Hand aufs Herz.

Stell dir vor, dein Leben wäre ein Buch. Welchen Titel hätte es?

Oje, ich werde mal meine kleinen grauen Zellen bemühen … Hier ein paar Ideen:

  • Ein Sturm im Wasserglas, bitte! Von der Kunst, aus Kleinigkeiten große Probleme zu machen
  • Die Ruhe vor dem Sturm. Augenblicke der Stille im Stress des Alltags
  • Zwischen Herz und Verstand. Ein Leben zwischen Beruf und Berufung
  • Von Stille und Sturm. Von schlaflosen Nächten und geschäftigen Tagen
  • Mehr Klartext. Mehr Farbe. Weniger Geduld. Porträt einer Frau, die das Gefallenwollen abgelegt hat – und jetzt genauer hinschaut.
  • Nicht mehr verhandelbar. Porträt einer Frau, die das Gefallenwollen abgelegt hat – und jetzt genauer hinschaut.
  • Mittelalter? Nein, Upgrade 2.0. Porträt einer Frau, die das Gefallenwollen abgelegt hat – und jetzt genauer hinschaut.
  • Die Komfortzone hat Hausverbot. Midlife als Trainingslager für Mut und Klartext.
  • Die leise Radikalität der Lebensmitte. Weniger Drama. Mehr Tiefe.
  • Zwischen Wechseljahren und Weltfragen. Eine Frau denkt, glaubt, arbeitet und macht sich nicht länger klein.

Argh, irgendwie war ich heute nicht so kreativ.

(Aktion) Cover Wednesday.

logo cover wednesday

Herzlich willkommen bei der Mitmachaktion „Cover Wednesday“!

Jeden Mittwoch gibt es bei Mamenu eine andere Vorgabe, wer oder was sich auf dem Cover eines Buches befinden soll. Das Buch kann sowohl gelesen sein als auch sich auf dem Stapel der noch ungelesenen Bücher, Hörbücher oder E-Books befinden. Schaut doch dort vorbei und hinterlasst einen Kommentar!

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Das Cover eines Buches mit schwarzem Titelschriftzug

„Hundert Jahre Einsamkeit“ erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, das zunächst wie das Paradies erscheint. Durch Sümpfe und Urwald, durch eine undurchdringliche Sierra von der Außenwelt abgeschnitten, ist Macondo der einzigartige Schauplatz einer Welt, in der sich geschichtliche Entwicklungen, alle Träume, Alpträume und Entdeckungen des Menschen noch einmal wiederholen.

Erzählt wird vom Leben und Sterben der Buendías, von ihrer Abenteuerlust und ihrer Erfindungsgabe, von ihren Triumphen und Niederlagen, von Wahnvorstellungen, von der unbändigen, aber auch fatalen Vitalität ihrer Männer und der Klugheit ihrer Frauen. Phantastische und realistische Elemente stehen unmittelbar nebeneinander, Mythos und Wirklichkeit verschmelzen. Im Mikrokosmos Macondo enthüllt Gabriel García Márquez die geschichtliche Wirklichkeit Lateinamerikas und die Tragödie seiner Verlorenheit und Einsamkeit.

Gabriel García Márquez: Hundert Jahre Einsamkeit – was habe ich dieses Buch als Teenager geliebt! Obwohl es sehr komplex ist (nicht nur, weil gefühlt alle Männer der Familie den gleichen oder einen verflixt ähnlichen Namen haben), sondern weil das Buch einfach zu innovativ und ungewöhnlich ist ist. Ich sage nur: Magischer Realismus. Wer mal Lust hat, sich auf ungewöhnliche Weise mit der Geschichte Lateinamerikas und dem Kolonialismus zu beschäftigen: Das ist das Buch dazu!

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Das Thema für den 4. März 2026 lautet:

Das Cover eines Buches, auf dem etwas zu sehen ist,
das man am Himmel finden kann

Lesestoff.

Cover von stephen kings roman menschenjagd; man sieht einen eine straße entlangrennenden mann in einer düsteren atmosphäre

Die USA im Jahr 2025: Wer Arbeit hat, kann von Glück reden. Für das Heer der Arbeitslosen gibt’s billiges Rauschgift und kostenloses Fernsehen – Free-Vee. Die Regierung und die öffentlichen Fernsehanstalten arbeiten in großen Allianzen zusammen, die Großstädte sind infolge der jahrelangen Misswirtschaft vollkommen verseucht. Ben Richards, Vater einer totkranken Tochter, lebt mit seiner Familie in der verkommenen Wohnsiedlung Co-Op-City. Um Geld für die Medizin seiner Tochter zu bekommen, bewirbt er sich bei Network Games und wird der beliebtesten Game-Show zugeteilt: „Menschenjagd“.
Ben Richards will diese Chance nutzen, um seine Tochter zu retten, doch er weiß genau: Diese Show läuft bereits seit sechs Jahren und bisher hat kein Mensch sie überlebt. Ben Richards will der erste sein …

Die neue Verfilmung dieser alten Geschichte von Stephen King (damals veröffentlicht unter dem Pseudonym Richard Bachmann) habe ich noch nicht gesehen, aber diese Dystopie – die übrigens im Jahr 2025 spielt! – ist auch heute noch erstaunlich aktuell. Hier geht’s zu meiner Rezension: Chridhe.

Bürokratie: 1 – Patientin: 0

Heute Morgen, Radiologie. Schilddrüse. Nichts Dramatisches, ein normaler Untersuchungstermin. Ich dachte: Wenn ich früher da bin, komme ich vielleicht früher dran. Also stehe ich eine halbe Stunde vor Termin am Empfang.

„Wo ist Ihre Überweisung?“

Stille. Scheiße, denke ich. Vergessen.

„Kann ich die nachreichen?“

„Nein. Aber Ihr Hausarzt ist ja in XX. Wenn Sie bis 10 Uhr mit der Überweisung wieder hier sind, nehmen wir Sie noch dran.“

Gut. Challenge accepted. Zehn Minuten Autofahrt, gelbe Ampeln, das Tempolimit ist ja nur eine Empfehlung. Rein in die Hausarztpraxis. Problem geschildert.

„Kein Problem, das kriegen wir hin“, sagt die Sprechstundenhilfe freundlich. Sie legt die Überweisung auf den Stapel mit Rezepten, der ohnehin zum Arzt muss. Fünf Minuten später halte ich das Teil in der Hand. Ich denke: Läuft.

Zurück ins Auto. Wieder fünfzehn Minuten Fahrt. Wieder rein in die Radiologie. Ich reiche die Überweisung über den Tresen wie einen hart erkämpften Pokal.

Kurze Pause. „Die ist nicht unterschrieben. Das können wir nicht annehmen.“

Ich schaue sie an. „Ist nicht Ihr Ernst?!“

Doch. Ist ihr Ernst. Das Formular ist komplett ausgefüllt. Name drauf. Diagnose drauf. Stempel drauf. Aber unten fehlt eine Unterschrift. Ein bisschen Gekrakel mit dem Kugelschreiber. Ein Akt von ungefähr zwei Sekunden. Und wegen dieser zwei Sekunden werde ich nicht behandelt. Anruf in der Hausarztpraxis ist nicht möglich, Faxen ist nicht möglich.

Ich habe heute Morgen eine Stunde meines Lebens damit verbracht, mehrfach von A nach B und C zu fahren. Nicht wegen medizinischer Notwendigkeit. Sondern wegen Bürokratie. Man hätte doch sagen können: „Wir sehen ja, dass Sie theoretisch eine Überweisung haben – reichen Sie die unterschriebene Version nach … lassen Sie sie kurz rüberfaxen …“ Und ja, ich hätte auch beim Empfang der Überweisung einen Kontrollblick drauf werfen können. Aber wer rechnet schon damit, dass der Arzt so etwas vergisst? Stattdessen fahre ich nach Hause. Mit neuem Termin zu einer echt blöden Tageszeit.

Mir sollte heute am besten niemand dumm kommen. Ich ringe noch an meiner inneren Gelassenheit. Aber falls ihr später von einem Großbrand in Hessen lest, gab es hier eine spontane Selbstentzündung, und ich bin vor Wut in Flammen aufgegangen.

Von Krankheiten, Todesfällen und anderen Dingen, die die Welt nicht braucht.

Ich habe meine jährliche Einkommensteuererklärung erledigt. Hach, das Leben läuft zumindest in dieser Hinsicht nach Plan.

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Mein Vater hatte vergangenen Mittwoch den nächsten Eingriff. Eigentlich hätte er vier oder fünf Stents auf der Seite bekommen, um die sich die Ärzte beim ersten Eingriff nicht haben kümmern können. Leider musste der behandelnde Arzt feststellen, dass einer der alten Stents bereits wieder verstopft war. Nachdem er zwei Stunden gebraucht hatte, um den wieder frei zu bekommen, hatte er nicht mehr genügend Zeit, um auf der andere Seite alle nötigen Stents einzusetzen. Mein Vater muss also in sechs Wochen zum nächsten Eingriff. Seine Werte sind darüber hinaus gibt; einzige Ausnahme: die Nierenwerte. Die wollen nicht so, wie die Ärzte wollen.

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Ich habe am 2. März einen Termin für eine Sonderuntersuchung an der Netzhaut meines „guten“ Auges sowie das OP-Vorgespräch für den Eingriff wegn des Grauen Stars. Die OP selbst dürfte dann Ende März oder Anfang April stattfinden. Drückt mir die Daumen!

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Ich habe gestern zum ersten Mal seit ewigen Zeiten wieder die Tageszeitung gelesen (ich war zu Besuch bei meinen Eltern). Unglücklicherweise bin ich dabei gleich über die Todesanzeige einer alten Schulfreundin gestolpert, die an Krebs verstorben ist. Die Einschläge kommen näher.

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Über acht Wochen sind seit dem Finale von Heated Rivalry vergangen, und ich hänge immer noch gedanklich im Cottage fest. So sehr sogar, dass ich meinen TEAMS‑Hintergrund auf genau dieses Cottage umgestellt habe. Meine Kollegen geraten in Meetings regelmäßig ins Schwärmen — Kanada! Ein Haus am See! —, aber offenbar hat niemand von ihnen die Serie gesehen. Sonst hätte mich längst jemand drauf angesprochen, warum ich beruflich plötzlich in einem queeren Eishockey‑Universum wohne.

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Kurze Frage in die Runde: Was kochen wir heute Mittag? 🤔 Ich brauche ein paar Anregungen …