Der britische Antisemit Tristan Morgan versuchte anlässlich eines Holocaust-Gedenktags die örtliche Synagoge in Exeter, Devon, in Brand zu setzen. Der Rückschlag der Flamme versengte ihn an Kopf und Händen. Leider nicht besonders schwer. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 23.000 GBP. Er wurde am selben Tag verhaftet. Wir können jetzt natürlich, und sollen es auch, über den dummen Nazi lachen. Aber eigentlich ist das Problem nicht, dass es einige wenige gewaltbereite, irre Arschlöcher gibt, die am liebsten Synagogen anzünden. Sondern dass die rechtskonservativen Teile des Bürgertums (hierzulande: Afd) zu Hass und Gewalt anstacheln und damit solche Taten erst auslösen. bbc, via boingboing
Synagoge
Antisemitismus bekämpfen leicht gemacht
Nach dem bislang grössten antisemitischen Terror-Anschlag auf US-amerikanischem Boden, mit 11 Toten (darunter drei bewaffnete Polizeibeamte) und zahlreichen Verletzten, reagierte US-Präsident Trump souverän (nach Eigenansicht), indem er die Schuld am Ausmass der Bluttat durch den Trump-Wähler und Judenhasser Robert Bowers der jüdischen Gemeinde zuschob: „Wenn sie eine bewaffnete Wache im Inneren [der Synagoge in Pittsburg] gehabt hätten, wäre der Angreifer vielleicht sofort gestoppt worden“. Ja, natürlich möchten die Totalitären, dass alle sich bewaffnen und auf einander schiessen. Aus einem Bürgerkrieg heraus lässt sich eine Diktatur am leichtesten installieren, das wissen natürlich auch Trump und seine Hintermänner. Und Juden werden von gewissenlosen Drecksäcken schon immer bevorzugt zum Opfer gemacht, auch hier nichts neues. Wir anderen, Nicht-Antisemiten und Nicht-Faschisten, haben übrigens diesmal ebenfalls die Verantwortung dafür, die Gewalt zu stoppen. boingboing, splinter, pic joseph cc by nc sa
