
James O’Sullivan, Dozent an der University of Cork, Ireland, argumentiert in einer aktuellen Veröffentlichung im Noema Magazine, dass den Social Media Plattformen ein baldiges Ende bevorstünde. Und zwar wegen der Überflutung mit Werbung und KI-erzeugtem (ich sage hier noch einmal dazu, dass „KI“, „künstliche Intelligenz“ ein Euphemismus für Raubkopiersoftware ist), bedeutungslosem Inhalt. Die Social Media Plattformen werden durch das Geschäftsmodell ihrer Besitzer und Betreiber zusehends unbenutzbar. Weil sie ihre ursprüngliche Funktion verlieren, ein soziales Netz zwischen Menschen zu bilden. Deswegen, so O’Sullivan, wird sich das weltweite Web weiterentwickeln und eine Vielzahl an Microcommunities bilden. Substack- und Patreon-Follower. Blogs. Private Chaträume. Und immer dann, wenn diese vom „AI-Slop“, den unansehnlichen Kopien wirklichen Lebens, überrollt werden, sterben diese Plattformen und werden durch neue, kleinere, mit wirklichen, von Menschen gemachten Inhalten ersetzt. Tatsächlich stürzen die Nutzerzahlen aller sozialen Plattformen ab – ob das zum (wünschenswerten) Tod von Facebook, Xitter, Instagram, etc führt, bleibt abzuwarten. Aber es gibt Hoffnung. pic via rawpixel











