
Generation Zero ist ein etwas untypischer, aber sehr atmosphärischer Shooter (bis zu 4 Mitspieler) des schwedischen Entwicklers Avalanche. Als das Game 2019 rauskam, wurde es allgemein wegen der vielen Bugs gehasst – die sind inzwischen gefixt und der Spielspass ist enorm. Die Story spielt in einer Parallelversion des kalten Kriegs in den frühen Achtzigern, schon bei der Titelmelodie fühlt man sich an Stranger Things erinnert. Du kommst nach einem Ausflug nach Hause und musst feststellen, dass alle tot sind. Ermordet von Robotern, die eigentlich zum Schutz vor der bösen Sowjetunion konstruiert wurden, dann aber anfingen, Amok zu laufen. Der ewige Herbst mit Sonnenschein und Schneetreiben begleitet dich durch eine mysteriöse Story mit sehr, sehr viel Geballer. Dabei fällt auf, dass es keine Superwaffen oder Superrüstungen gibt wie in anderen Shootern. Statt dessen ist Nachdenken gefragt, Fallenstellen und Herumtricksen. Dazu kommt fleissiges Looten und Craften, um den Munitionsvorrat wieder aufzufüllen. Seit ein paar Monaten hab ich mit 3 Freunden einen Riesenspass damit. Verdict: 5 von 5 Murderbots, zur Zeit auf Steam zum Schleuderpreis zu haben.






Der Ur-Shooter, Grossvater des Bildschirmgemetzels und Stammprodukt aus dem Hause