Der Ukraine-Krieg war vorher bekannt

Der britische Guardian berichtet heute von seiner Recherche mit über 100 Geheimdienstmitarbeiter:innen in den USA und UK zur Situation vor dem Krieg Russlands gegen die Ukraine: Demnach war Putins Angriffsplan drei Monate vor dem Tag des Überfalls bekannt – allerdings glaubten westliche Regierungen den Warnungen nicht. Bereits zu Beginn des Jahres 2022 waren die konkreten Angriffspläne bekannt, der Truppenaufmarsch, die Ziele. Zwei Wochen vor dem Angriff verliessen westliche Geheimdienste die Ukraine und vernichteten vertrauliche Daten. Während dieser ganzen Vorbereitungszeit versuchten westliche Regierungschefs, Putin von einem Krieg abzuhalten. Die Friedensverhandlungen begannen also schon vor dem Krieg. Tage vor dem Überfall wurden Funksprüche russischer Offizieren aufgefangen, wonach ihre in Stellung seien und bereit, nach Kyiv zu rollen. Am 24. Februar, noch vor Morgengrauen, begannen die russischen Raketenangriffe. Mit einem entschiedenen Eingreifen des Westens, etwa mit der Verlegung von Truppen in die Ukraine und entsprechenden Waffenlieferungen an das osteuropäische Land hätte der Krieg vermieden werden können. Aber niemand hatte den Geheimdiensten CIA und MI6 geglaubt, bis es zu spät war.

Die Wahrheit über Kirk, Trump, Epstein

Das ist die beste Beschreibung der aktuellen Situation in den USA, die ich 2025 gefunden habe. Das… gar nicht lustige ist, dass wir in Europa dieselbe Situation haben. Und warum schützt „uns“ niemand vor dieser globalen passiven Aggression? Weil die globalen „Konservativen“ glauben, sie könnten von der „Situation“ profitieren. Tja.

Terror durch Einwanderer im Auftrag Putins

Deutsche Sicherheitsbehörden ermitteln zu den Anschlägen durch Einwanderer direkt vor der Bundestagswahl in eine neue Richtung: Moskau. Auch das ZDF hat in einer Internetrecherche aufgedeckt, dass es vor den Anschlägen jeweils auffällig viele russische Suchanfragen nach den Anschlagsorten, Webcams mit Livebildern dazu oder den Namen der späteren Opfer und Täter gab. Da wir nicht annehmen, dass es in Russland besonders viele Hellseher:innen gibt, bleibt nur der Schluss, dass auch hier der russische Geheimdienst seine schmutzigen Finger im Spiel hatte. Es läuft darauf hinaus, dass gezielt labile, beeinflussbare Einwanderer zu Terroranschlägen manipuliert wurden, um der russlandfreundlichen und rechtsextremen Afd zu einem besseren Wahlergebnis zu verhelfen. Wir sollten allerdings nicht auf eine lückenlose Aufklärung dieses Zusammenhangs hoffen, da die in Teilen rechtsoffene CDU/CSU auf die selbe Karte setzte und Angst vor Migranten schürte, um die weit grösseren Probleme Klimakatastrophe und Einkommens- und Vermögensungerechtigkeit aus den Medien zu bekommen. pic

Die Nationale Republikanische Armee gegen Putin

Wie die ukrainische Newswebseite The Kiyv Independent unter Berufung auf den früheren russischen Duma-Abgeordneten Ilya Ponomaryov berichtet, hat sich die bisher unbekannte russische Gruppe National Republican Army zum Attentat auf die politisch aktive Tochter des Putin-Ideologen Alexander Dugin bekannt. Die Gruppe sagte auf Twitter: „Wir erklären Präsident Putin zu einem unrechtmässigen Machthaber und Kriegsverbrecher, der die Verfassung verfälschte, einen Bruderkrieg zwischen slawischen Völkern entfachte und russische Soldaten in einen unausweichlichen und sinnlosen Tod schickte“. Das wäre eine neue Entwicklung. Inzwischen scheint Putin seine Propagandaanstrengungen zu Ukraine und Energiewende auch in Deutschland massiv zu verstärken. Die selbstbenannten Querdenker und die menschenfeindliche Afd bilden hier die fünfte Kolonne. Quellen dazu: faz, swr, mdr das pic zeigt Putins Vorbild, Zar Peter den Grossen, gemalt 1717 von Jean-Marc Nattier, also pd

Kommt nach Russland!

Es ist schwer, zu unterscheiden, ob es sich bei diesem Werbevideo um ernstgemeinte Propaganda oder um Satire handelt. Das liegt einfach zu nahe beieinander. Auf alle Fälle zeichnet das Vid ein weit verbreitetes Bild von einem erzkonservativen, rückschrittlichen Land, also einem ideologischen Paradies für erzkonservative, rückschrittliche Leute. Ich hoffe, der Werbefilm entfaltet seine Wirkung und bringt diese Menschen dazu, nach Russland zu ziehen. Satire oder nicht. (Disclaimer: Nein, natürlich ist Russland nicht ausschliesslich so wie oben zu sehen, und Russen oder russisch-stämmige Menschen ebenfalls nicht. Das Video ist trotzdem lustig.) via boingboing

Robocalypse Now: Was ist gefährlicher als die Roboter?

Der Untergang der menschlichen Zivilisation kommt wahrscheinlich nicht durch eine als Arnold Schwarzenegger verkleidete Massenvernichtungswaffe. Die Robocalypse hat allerdings schon erste Gehversuche gezeigt. Nur eben anders, als wir dachten. Vor einer Woche, am 19. Juli, fand in Russland ein Schachturnier statt, bei dem der Roboterarm eines Schachprogramms einem neunjährigen Kind einen Finger brach. Nicht etwa wegen eines defekten Skynet, sondern einfach, weil der neunjährige Schach-Nachwuchsstar eine Figur auf ein Feld schob, das vom Schachprogramm zuvor geleert worden war. Die Software hielt den Finger wahrscheinlich für eine Schachfigur, griff danach und hielt ihn fest. Was sagen die Veranstalter? Dass man dem Jungen alles Gute wünsche, er aber selbst schuld sei, weil er sich nicht an die Regeln gehalten habe. Und genau das ist das Problem: Die Regeln. Sobald Maschinen einen profitablen Zweck erfüllen (im konkreten Fall russische Schach-Propaganda), werden Menschen durch Regeln eingeschränkt. Mit oder ohne sichtbar angebrachte Verbotstafeln, die das Betreten, Hineingreifen, Überqueren untersagen, weil die gefährlichen Maschinen für die jeweilige Entscheidungsebene wichtiger sind. Wir haben bereits tödliche Unfälle mit Industrierobotern und autonomen Autos erlebt. Diese werden zunehmen, und ebenso die Regeln, die unser Leben einschränken. Ja, statt dessen könnte man softwaregesteuerte Maschinen auch so bauen (programmieren), dass sie auf keinen Fall jemanden verletzen oder töten können. Aber das wäre dann wahrscheinlich zu teuer. Immer vorausgesetzt, wir lassen zu, dass Profit wichtiger ist als Menschen. Gute Aussichten also für die Robocalypse, weil wir ja bisher immer zugelassen haben, dass ein Versprechen von Wohlstand und Bequemlichkeit mehr wiegt als Gesundheit und Leben von Menschen. kotaku, guardian

Putin, Facebook und der Angriff auf unsere Demokratie

Unsere Demokratie hat ihre Probleme, und ich habe und hatte viel daran zu kritisieren, aber sie ist um Lichtjahre besser als die brutale, grausame, menschenverachtende Diktatur eines Wladimir Putin oder Kim Jong-un. Autokraten wie Putin führen einen verdeckten, kalten Krieg gegen die Demokratie, und Journalisten wie die Britin Carole Cadwalladr decken die Zusammenhänge auf. Sie war es, die zusammen mit Kollegen die Verstrickungen von Facebook, Cambridge Analytics, dem Brexit, der zurück-liegenden Wahl Donalds Trumps zum US-Präsidenten und dem russischen mili-tärischen Geheimdienst GRU (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije) aufdeckte. Im aktuellen Video oben erklärt sie, was im Moment parallel zum Überfall auf die Ukraine in den sozialen Medien stattfindet, im zweiten Video vom Sommer 19 zeigt die prämierte Reporterin in einem TED-Talk, wie die Brexit-Abstimmung von den selben Akteuren mit illegalen, kriminellen Mitteln manipuliert wurde.

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Der russische Bär und der ukrainische Legostein

Der polnische Illustrator Paweł Jońca hat dieses hoffnungsvolle Bild geschaffen, in welchem der mächtige russische Bär gleich auf einen munteren blaugelben, ukrainischen Legostein tritt. Autsch. Das Werk könnt ihr nach einer Spende in beliebiger Höhe (die in vollem Umfang via Polska Akcja Humanitarna in die Ukraine geht) als 50×70 cm Poster (Jpeg, 200dpi) downloaden, zum selbst ausdrucken. via kottke

Der Ukraine-Konflikt ist ein schlechter Witz

[Update 26.2.2022 Damit es hier keine Missverständnisse gibt: Die Situation ist mittlerweile vollkommen anders. Putrin und sein Neu-Zarenreich haben es nicht geschafft, sich durch die komplexe Situation zu navigieren, sondern sind statt dessen dabei, die ganze Ukraine militärisch zu erobern. Die Welt muss jetzt Wege des Widerstands finden.] Aktuell steht die Welt am Rand eines Kriegs, unter Beteiligung Russlands und der USA. So etwas ähnliches wie ein Weltkrieg also. Zumindest sagen das manche US-Politiker. Allerdings fällt das ganze Szenario aus dem Kalten Krieg in sich zusammen (wie ein proverbiales Kartenhaus), wenn man die Geschichte der Ukraine und die daraus folgende heutige Situation betrachtet. Also: Seit wann gibt es eine ukrainische Nation und warum?

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Wie sehen heute Kommunistinnen aus?

Yulia Nestyorkina ist Vertreterin der kommunistischen Partei Russlands (also in Opposition zu Vladimir Putin) in der Stadt Balashikha in der Metroregion Moskau. Sie ist dort in der Stadtpolitik tätig und findet darüber hinaus Zeit für Instagram. Von dort stammen auch die Pics. Ok, damit ist auch diese Frage beantwortet. via englishrussia

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Wo die Impfgegner-Propaganda herkommt

Internationale Youtuber (oben im Bild der Deutsche Mirko Drotschmann) berichten, dass ihnen von einer Londoner PR-Agentur, die zu einem russischen Unternehmen gehört, mehrere tausend Euro angeboten wurden. Dafür sollten sie Angaben zur angeblichen Gefährlichkeit von Covid19-Impfstoffen in ihre Videos einbauen – die Angaben haben sich bei Nachprüfung allesamt als falsch herausgestellt. Über die Motive der russischen Auftraggeber wird noch gerätselt – entweder geht es darum, dem Sputnik-Impfstoff zu mehr Exportvolumen zu verhelfen oder allgemein den kalten Krieg und die dazu gehörigen Desinformations-Kampagnen weiter zu führen. bbc

Die neue Kalashnikov fliegt nur 30 Minuten lang

Der russische Rüstungskonzern Kalashnikov zeigte den Prototypen eines fliegenden Einmannfahrzeugs, vergleichbar mit einer Oktokopter-Drohne mit einem Pilotensitz. Mit der aktuellen Batterietechnik fliegt das Gerät etwa 30 Minuten lang. Nachdem wir bisher eher Selbstbauflugautos gesehen hatten, ist das ein interessanter Schritt in Richtung Kommerzialisierung von elektrischen Kleinfluggeräten. Unten das Video, „Die neue Kalashnikov fliegt nur 30 Minuten lang“ weiterlesen

Wie russische Nationalisten den Westen zerstören wollen

Bei aller Kritik an den Imperialisten des anglo-amerikanischen Kultur- und Wirtschafts­raums dürfen wir nicht verdrängen, dass die russischen geostrategischen Bemühungen zwar sehr wohl zunächst Verteidigungscharakter haben, am Ende aber doch auf die Kontrolle über die gesamte Erde abzielen. Den ideologischen Bauplan für ein erträumtes russisches Grossreich lieferte der von der US-Rechts­aussen-Tresse (Breitbart etc) hoch gelobte Nationalist Alexander Dugin (pic cc0) in Büchern wie „Konflikte der Zukunft. Die Rückkehr der Geopolitik“oder „Die Vierte Politische Theorie“ (Jenseits von liberaler Demokratie, Marxismus und Faschismus), in welchen er nicht nur einen Weg zu neuer russischer Grösse, sondern auch ein ultrarechtes, demokratiefeindliches, autoritäres und fortschrittsverweigerndes Weltbild aufzeichnet. Ob er nun wirklich zum Lieblingsideologen Vladimir Putins geworden ist oder nicht, lässt sich von aussen schwer beurteilen. Klar zu erkennen ist allerdings, dass die aktuelle russische Politik viele seiner Ratschläge beherzigt: „Wie russische Nationalisten den Westen zerstören wollen“ weiterlesen

Alles nur wegen der Ukraine?

Wobei „nur“ hier eine ziemlich tiefstapelndes Wort ist – schliesslich geht es für Russland um nicht weniger als ihren letzten ganzjährig eisfreien Militärhafen (Sewastopol), den US-Geostrategen mit einer durchaus geschickten Vorgehensweise der russischen Kontrolle entziehen wollten. Nur hat das nicht so ganz geklappt. Im Gegenzug bemüht sich der amtierende Zar, die Interessen von Mütterchen Russland zu wahren, indem er einen bankrotten Selbstdarsteller auf den US-Thron intrigiert. In einem solchen weltweiten Schachspiel wären eine oder zwei Milliarden Dollar durchaus gut angelegt. Und die irrationalen Reaktionen der sogenannten Konservativen (die ja nichts anderes konservieren als ihre eigenen Ängste) lassen sich auch hier recht einfach ausnutzen. Der US-Journalist Josh Marshall hat das im Politmagazin talkingpointsmemo sehr schön aufgeschlüsselt, und ist dabei nach Occams Rasiermesser vorgegangen: Wenn man die Fakten zusammenrechnet, ist die einfachste Schlussfolgerung als die wahrscheinliche anzunehmen. via boingboing

Wie man in Russland mit Protest fertig wird

Indem man eine Pop-Blondine (Alisa Vox) engagiert, die dann zu einem simplen Russendisco-Track Zeilen trällert wie „Freiheit, Geld, Frauen, du kriegst das alles. Auch Macht. Also, Typ, mach dich frisch und halt dich aus der Politik raus.“ Das sind klare Worte. Zielgruppenorientiert. Im Westen wird das anders ausgedrückt, aber die Botschaft ist dieselbe: Halt dich aus der Politik raus. Ok? moscow times via jezebel

Die Rüstungsspirale dreht sich unerbittlich, in beide Richtungen

Wie aus der Presse zu entnehmen, erhöht die US-Regierung grade die Militär­ausgaben um 10 % oder 54 Milliarden USD jährlich. Im gleichen Jahr senkt Russland (ja, die fiese Supermacht am Polarkreis, die uns alle bedroht) die Militärausgaben um 25 % von 65 auf 48 Milliarden USD. Das bedeutet, dass der gesamte Militäretat Russlands kleiner als die Erhöhung der USA und damit kleiner als 10 % deren Rüstungsausgaben ist. Ok. Wovor genau soll ich jetzt Angst haben? Und warum soll mein von der Prekarisierung bedrohtes Land zwei Prozent des Staatshaushalts für Bewaffnung ausgeben? janes, nytimes, via alternet, pic: der neue russische T14 vitaly kuszmin cc by sa

So schlecht wird Donald Trump von der Presse behandelt

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Der britische Künstler und Musiker Billy Childish hat diese Erinnerungsplakate geschaffen, die auf dunkle Momente im Leben des Donald Trump hinweisen, zu welchen dieser völlig zu Unrecht und auf verabscheuungswürdige und gemeine Weise von der US-Presse mit Schmutz beworfen wird. Alles nur wegen seiner gelegentlichen Moskau-Besuche mit ortsüblichem Unterhaltungsprogramm. Folklore geradezu. Und wegen seiner aus dem Zusammenhang gerissenen kraftvoll-farbigen Formulierungen. Aber wir sollten uns keine Sorgen machen, in Zukunft wird Ordnung herrschen in den Vereinigten Sowjetrepubliken von Amerika. Die Plakate sind als 52,5 mal 35 cm Prints zu je 25 USD erhältlich. „So schlecht wird Donald Trump von der Presse behandelt“ weiterlesen

Russland: Frau und Kinder verprügeln ist kein Verbrechen (mehr)

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Das russische Parlament (Duma) hat in der vergangenen Woche mit einer Gegen­stimme und einer Enthaltung beschlossen, dass häusliche Gewalt gegen Ehefrauen und Kinder keine Straftat mehr darstellt, wenn die Opfer nicht im Krankenhaus behandelt werden müssen oder nicht mehr in der Lage sind, zur Arbeit zu gehen. Schon heute ist häusliche Gewalt in der eurasischen Grossmacht in einem Viertel aller Familien üblich und stellt den Rahmen für zwei Drittel aller Tötungsdelikte, wie uns mit dem Thema befasste Organisationen mitteilen. „Russland: Frau und Kinder verprügeln ist kein Verbrechen (mehr)“ weiterlesen

Syrien als Schachbrett, der islamische Staat, und der Anschlag von Paris

Die US-Neo-Journalismus-Seite Vox.com erklärt in diesem Video überraschend präzise, warum der „Islamische Staat“ immer noch existiert, obwohl er so gefährlich ist: Wegen des geostrategischen Schachspiels, das in Syrien gerade abläuft. Der Konflikt zwischen der US-Expansion in bisher russlandfreundliche Länder wie Syrien, der russischen Interessensphäre und den Regionalmächten wird mit dem Blut der lokalen Bevölkerung, und zu einem geringen Teil mit EU-Finanzen bezahlt. „Syrien als Schachbrett, der islamische Staat, und der Anschlag von Paris“ weiterlesen

Die neue Kuba-Krise: Ukraine

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Das hat mich überrascht: Mehr als zwei Drittel der Infratest-befragten Bundesbürger halten eine Nato-Präsenz vor den Grenzen Russlands für falsch? Tatsächlich wäre eine Aufnahme der Ukraine (oder anderer asiatischer Länder) in den Nordatlantik­pakt ungefähr so sinnvoll wie das Stationieren russischer Mittelstreckenraketen mit nuklearen Sprengköpfen auf Kuba. Also gar nicht. Die Kuba-Krise vor gut 50 Jahren ging damit zu Ende, dass die Sowjetunion wegen des nuklearen Kräfte­gleich­gewichts darauf verzichtete, Abschussbasen in der Karibik zu installieren. Diese balance of power existiert heute nicht mehr. „Die neue Kuba-Krise: Ukraine“ weiterlesen