USA: Rechnungsbehörde bezweifelt Raubkopiezahlen

Das Government Accountability Office (GAO) macht in den USA so etwas ähnliches wie hier der Bundesrechnungshof: Zahlen nachprüfen. Vor eineinhalb Jahren beschloss das US-Parlament ein Gesetz rund um „Intellectual Property“ (den Pro-Ip act), das auch eine Überprüfung der Sachlage durch das GAO vorsieht. Dieser Bericht ist jetzt da. „USA: Rechnungsbehörde bezweifelt Raubkopiezahlen“ weiterlesen

Musikkonzerne haben Musik für 40 Milliarden Euro raubkopiert

Eine Gruppe kanadischer Musiker (darunter berühmte Namen) haben eine Sammelklage gegen die vier grossen Musikkonzerne erhoben. Dabei geht es um die gängige Praxis der Konzerne, Compilation-CDs („Sampler“) zu pressen, ohne sich dafür von den Urhebern die Rechte geben zu lassen.

Das finanzielle Volumen dieser illegal verkauften Musik wird auf mittlerweile 40 Milliarden Euro geschätzt. Die beeindruckende Summe ergibt sich aus der Zahl der raubkopierten Songs, multipliziert mit dem durchschnittlichen „Musikkonzerne haben Musik für 40 Milliarden Euro raubkopiert“ weiterlesen

Lily Allen ist gegen Privatkopien, für kommerzielle Raubkopien

Das selbsternannte Sprachrohr im Kampf gegen Piraten und Kopierer, das britische Popsternchen Lily Allen, hat sich in der Vergangenheit schon verschiedentlich in Fettnäpfchen gesetzt, etwa durch das (Raub)-Kopieren von Blogartikeln ohne Autoren- und Quellenangabe. Jetzt setzt sie nach und äussert mondsüchtige Ansichten zum Thema Copyright, die sie für alle Zeit disqualifizieren sollten: „Wenn jemand dir eine selbstgebrannte Kopie meiner CD für 5 Euro verkaufen will, habe ich damit kein Problem. Solange der Käufer meiner Musik nur einen Wert beimisst“. „Lily Allen ist gegen Privatkopien, für kommerzielle Raubkopien“ weiterlesen

Kulturflatrate: So wirds gemacht

090828Home_taping_is_killing_musicAm vorgestrigen Mittwoch trafen sich in den Räumen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Berlin namhafte Vertreter unterschiedlichster Standpunkte, um über die Kulturflatrate zu diskutieren. Natürlich wurde keine Einigung erzielt. Wie auch? Der Begriff „Kulturflatrate“ ist selbst bereits eine Worthülse, die nicht auszufüllen ist. Aber glücklicherweise gibt es ja Leute, die seit Jahren in dieser Richtung vorausdenken. „Kulturflatrate: So wirds gemacht“ weiterlesen

Giorgio Armani: Raubkopien sind gut

090225armani_beckham_macysEiner der führenden Modedesigner unserer Zeit erklärte sich bereit, zehn Fragen zu beantworten, die Leser des Time Magazine an ihn richteten. Natürlich wollten die Modefans von ihm wissen, was er über die vieldiskutierte Frage der Raubkopien denkt.

David Remenyik, aus Budapest fragte: „Hat die Marke Armani grosse Probleme mit Raubkopien?“

Darauf Giorgio Armani: „Ich persönlich denke, Raubkopien sind gut, weil sie zeigen, dass wir (…die Modedesigner) etwas schaffen, das die Menschen kopieren möchten. Geschäftlich macht es allerdings Probleme, weil dadurch Produkte mit unserem „Giorgio Armani: Raubkopien sind gut“ weiterlesen