Das weltbeliebteste Geburtstagslied „Happy Birthday“, auch in Übersetzung, kostete bisher bei jeder öffentlichen Aufführung Tantiemen. Weil der Verlag Warner/Chappell nach Eigenangaben die Rechte an dem von Mildred and Patty Hill im späten 19. Jahrhundert geschriebenen Song besass. Jetzt urteilte ein Bezirksgericht im sonnigen Kalifornien, dass die Rechte hinfällig seien und der Song daher gemeinfrei. „„Happy Birthday“ ist endlich frei“ weiterlesen
public domain
Copyright zerstört unsere Kultur
Die Grafik zeigt Verkaufszahlen von Buch-Neuerscheinungen (Neuauflagen) auf Amazon, geordnet nach dem Jahrzehnt ihrer Erscheinung: Weil der urheberrechtliche „Schutz“ bis 70 Jahre nach dem Tod des Autors anhält, gelangen viele Werke erst dann (wieder) in die Öffentlichkeit, wenn sie gemeinfrei (public domain) geworden sind. Wir müssen die ausgeuferten Schutzfristen streichen. atlantic
Copyright Tentacle Pr0n: Hollywood stiehlt die Public Domain
Wir wussten, dass sowas passieren würde. Was genau? Das Filmstudio Warner Bros verlangte vom T-Shirt-Onlineshop Zazzle, Textilien des Designers W. Thomas Adkins aus dem Programm zu nehmen. Grund: Sie zeigten Bilder aus dem Buch “Wizard of Oz“ von L. Frank Baum (Pics W.W. Denslow). Moment mal, aus dem Buch? „Copyright Tentacle Pr0n: Hollywood stiehlt die Public Domain“ weiterlesen
Musopen befreit die klassischen Komponisten
Das Musopen Projekt sammelt derzeit Spenden, um damit ein Symphonieorchester bezahlen zu können. Dieses soll klassische Musik aufzunehmen, damit die ohne Einschränkungen in die Public Domain gegeben werden kann. „Musopen befreit die klassischen Komponisten“ weiterlesen
Google Books bietet eine Million Bücher zum Download
Der weisse Riese Google begann gestern damit, eBooks im freien EPUB-Format zum Download freizugeben. Die insgesamt über eine Million Titel stammen allesamt aus der Public Domain, sind also von „Google Books bietet eine Million Bücher zum Download“ weiterlesen
Copyright auf Public Domain
Wieder eine schöne Anekdote aus der Welt der Immaterialgüterrechte. Wie der wenig verwendete Begriff „Immaterialgüter“ eigentlich andeutet, geht es hier um Dinge, die nicht als solche existieren, sondern nur aus einer Definition bestehen. Eine davon, und keine unwichtige: Urheberrecht. Wenn jemand etwas erfunden hat, etwa ein Gedicht über Seerosen oder einen Motor, der mit Buttermilch läuft, soll er für eine gewisse Zeit den kommerziellen Nutzen aus seiner Erfindung haben. Da Poeten und Erfinder selten gleichzeitig Verleger und/oder Fabrikanten sind, verkauft der Erfinder die Nutzungsrechte an seiner Schöpfung „Copyright auf Public Domain“ weiterlesen
Copyrightbetrug
Was ist das nun wieder? Der Grossteil unserer Kultur, das sollten wir nicht vergessen, unterliegt keinerlei Leistungsschutzrechten, da diese spätestens 75 Jahre (meistens 70) nach dem Tod des Urhebers verfallen. Asche zu Asche und so. Also sind alle grossen, „klassischen“ Werke der Literatur, Musik, Malerei und was-ihr-wollt eben copyright-frei. Und jeder kann ein Buch rausbringen mit der Ilias und der Odysee Odyssee drin, kein Problem bis hierher. Nur: Verlage neigen dazu, auf neue Ausgabe Ausgaben irgend sowas ähnliches wie Copyright (Vertriebsrecht) zu beanspruchen. Und wer prüft das nach? Niemand. Und welche Strafe steht darauf? Keine. „Copyrightbetrug“ weiterlesen



