Das portugiesische Parlament hat das dortige nationale Urheberrecht durch Gesetzesbeschluss soweit abgeändert (PDF), dass in Zukunft die Privatkopie auch trotz eines etwa vorhandenen digitalen Kopierblockers (DRM) legal ist. Dasselbe gilt für Erziehungszwecke. Das kleine südwesteuropäische Land stellt sich damit noch weiter an die Spitze des Fortschritts. „Portugal legalisiert die Privatkopie“ weiterlesen
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Studie: Kino.to verführt zum verstärkten Konsum von Kino
Und nicht zu Milliardenverlusten durch ausbleibenden Konsum von Kinokarten und DVDs. Das steht in einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). „Studie: Kino.to verführt zum verstärkten Konsum von Kino“ weiterlesen
Filesharing und der deutsche Verbraucherschutz
Zu Anfang des Monats habe ich hier über eine Initiative der niederländischen Verbraucherschutzorganisation Consumentenbond berichtet. Tenor: „Manchmal kaufe ich, manchmal downloade ich, aber ich bin kein Krimineller“. Um zu erfahren, welchen Standpunkt unser nationaler VZVB (Verbraucherzentrale Bundesverband) dazu hat, schrieb ich eine Email mit den vollständigen Links und einer Bitte um Stellungnahme. „Filesharing und der deutsche Verbraucherschutz“ weiterlesen
Lily Allen ist gegen Privatkopien, für kommerzielle Raubkopien
Das selbsternannte Sprachrohr im Kampf gegen Piraten und Kopierer, das britische Popsternchen Lily Allen, hat sich in der Vergangenheit schon verschiedentlich in Fettnäpfchen gesetzt, etwa durch das (Raub)-Kopieren von Blogartikeln ohne Autoren- und Quellenangabe. Jetzt setzt sie nach und äussert mondsüchtige Ansichten zum Thema Copyright, die sie für alle Zeit disqualifizieren sollten: „Wenn jemand dir eine selbstgebrannte Kopie meiner CD für 5 Euro verkaufen will, habe ich damit kein Problem. Solange der Käufer meiner Musik nur einen Wert beimisst“. „Lily Allen ist gegen Privatkopien, für kommerzielle Raubkopien“ weiterlesen
Urheber- vs. Leistungsschutzrecht
Zwei grossartige Hintergrundartikel auf iRights erklären, was es mit dem derzeit vielbequatschten Leistungsschutzrecht auf sich hat (Eigentum an Überschriften, Google soll bezahlen) und wie das Urheberrecht seit seiner Fassung von 1965 schrittweise den Wünschen der Verlags- und Vertriebsunternehmen angepasst wurde. Oder, anders gesagt, schrittweise auf Kosten von Kreativen und Konsumenten verschlechtert.
Verbot der Privatkopie gescheitert
Die Klage der Musikheuschrecken vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die Legalität der Privatkopie ist abgewiesen worden. Grundsätzlich wegen eines Formfehlers, die Klage hätte innerhalb eines Jahres nach der letzten Urheberrechtsänderung (in welcher die Privatkopie ausdrücklich bestätigt wurde) gestellt werden müssen. Aber auch ganz grundsätzlich „Verbot der Privatkopie gescheitert“ weiterlesen
Musiker verdient keinen Cent – auch ohne Piraterie
Der Gewinner des Singwettbewerbs „Australian Idol“ Damien Leith verkaufte CDs im Wert von über 5 Millionen Dollar (wahrscheinlich australische, also 3 Mio Euro), oder 300.000 Kopien. Und bekam keinen Cent dafür. Weil in seinem Standardvertrag stand, dass alle Rechte beim TV-Produzenten „Musiker verdient keinen Cent – auch ohne Piraterie“ weiterlesen
Kindlegate geht weiter: Welche Bücher verschwinden als nächste?
Nachdem Amazon auf Verlagswunsch die Orwell-Klassiker 1984 und Animal Farm von den Kindle-Lesegeräten seiner Kunden gelöscht hat, will die Öffentlichkeit natürlich wissen, ob das Versehen, Zufall oder Absicht war. Hier vertreten durch Peter Kafka vom Wall Street Journal, der eine ganze Serie von Anfrage an Amazon schickte, „Kindlegate geht weiter: Welche Bücher verschwinden als nächste?“ weiterlesen



