Plastikmüllvideo der Woche

Ja, Tiervideos. Mit Plastikmüll. Das ganze Plastik kommt übrigens von hier, aus der ersten Welt, und schwimmt nur deswegen im Pazifik statt vor unserer eigenen Küste, weil wir es dort hin bringen. Wir müssen damit aufhören. Ein Weg dorthin ist, nichts mehr zu kaufen, dann wird die ganze Herstellungs- und Transportkette ärmer an Plastik. Ein anderer Weg ist, wählen zu gehen. Die ganzen Fridays-For-Future-Demos bringen zwar Aufmerksamkeit für die wirklich wichtigen Themen, inter­essieren unsere bürgerlichen Regierungen aber einen feuchten Scheissdreck. Vielleicht können wir unseren Freunden und Verwandten im Bürgertum aber irgendwann erklären, dass sie diese Welt kaputt machen (und zwar sehr zügig), wenn sie weiter diese bürgerlichen Parteien wählen und Konsum weiter für ein Ideal halten. Inzwischen hoffen wir, dass die Krabbe im Video schnell wächst und sich bald ein neues, grösseres Haus ohne Plastik sucht. geekologie

Mikroplastik in unseren Flüssen

Greenpeace ist mit dem Boot durch unsere Flüsse gefahren und hat rausgefischt, was drin schwimmt. Unter anderem jede Menge Mikroplastik. Problem: Das Zeug wird erst über Jahrhunderte oder Jahrtausende abgebaut, Fische und andere Wassertiere essen es, und wir essen dann die Fische. Und das Plastik. Die Bemühungen der Umweltschutzorganisationen haben mittlerweile dazu geführt, dass Zahnpasta praktisch plastikfrei geworden ist. Anders ist es bei Körperpflege und Kosmetika: Da ist so gut wie immer Kunststoff drin. Ein Teil des Plastikmülls kommt auch bei starkem Regen in die Flüsse, wenn Wegggeworfenes eingeschwemmt wird. Wir sollten anfangen, Altplastik wie Gift zu behandeln. Etwas, das man sorgfältig behandeln muss. Und am besten so wenig wie möglich benutzt. Hier ist nochmal die Produkteliste (PDF) vom Bund Naturschutz, damit wir wissen, was wir nicht kaufen möchten.