In der US-Hauptstadt Washington, D.C. sind nach einem Bericht der Washington Post am gestrigen Dienstag 400 US-Amerikaner verhaftet worden. Den Personen werden von der Polizei Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration, Verkehrsbehinderung und verwandte Ordnungsverstösse zur Last gelegt. Democracy Spring, die Organisation hinter den Protesten, hat eine Fortsetzung der Aktionen vor dem US-Parlamentsgebäude angekündigt. Steuerbetrüger und Betreiber von Scheinfirmen wurden im Gegensatz dazu bisher noch nicht festgenommen.
Panama Papers
Weil Steuern was für Arme sind
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Warum kommen so wenige US- und EU-Politiker in den Panama Papieren vor?
Der die erste Welle der Entrüstung über die Steuerfluchtoasen in Panama traf Putin, irgendwelche Scheichs und ein paar Sport-Manager. Und die Bayerische Landesbank. Wo bleiben die reichen, rechtsnationalen US-Milliardäre, die deutschen Provinzpolitiker, die üblichen Verdächtigen? Gehört die Süddeutsche Zeitung neuerdings zur Lügenpresse? Not so fast, mister! „Warum kommen so wenige US- und EU-Politiker in den Panama Papieren vor?“ weiterlesen
Darf Satire wirklich alles?
Nach der künstlichen Aufregung um Böhmermanns neuesten Mediencoup (Stichworte „Erdogan“, „Ziegenficker“) sorgt die Satireszene für den nächsten Skandal: Das französische Magazin Charlie Hebdo präsentiert auf dem Cover der aktuellen Ausgabe eine gezeichnete Solidaritätsdemonstration von zigarrenrauchenden und/oder wohlgekleideten Personen, die Schilder tragen mit Aufschriften wie „Ich bin Panama“, „Keine Angst“ oder „Sie werden unseren Lebensstil nicht ändern“. Wie damals zum Anschlag auf die Redaktion. „Darf Satire wirklich alles?“ weiterlesen

