Del Toro filmt Frankenstein

Horrormeister Guillermo Del Toro zeigt uns im November seine hochdramatische Version des Klassikers Frankenstein. Erfreulicherweise ist die Hauptrolle mit Oscar Isaac besetzt, der sogar in Sucker Punch, The Rise Of Skywalker oder Annihilation eine gute Figur machte (ich fand alle drei eher so gemischt), in Dune sowieso. Die wenigen Szenen im Trailer haben den Del-Toro-typischen Steampunk-Touch, ich bin sehr gespannt auf den Film.

Mickey 17: Ganz grosses Kino, wenn man den Humor mag

Bong Joon Ho hat schon mehrere Klassiker produziert: The Host, Snowpiercer, Parasite, und jetzt eben Mickey 17. Direkt gesagt: Es ist eine Scifi-Klamotte um den arbeits- und zukunftslosen Mickey Barnes, der aus Verzweiflung (hier Kapitalismuskritik) einen Vertrag als Expendable unterschreibt. Also wird er auf einem Kolonisationsraumschiff und auf dem verschneiten Zielplaneten Niflheim als Versuchskaninchen verwendet. Jedesmal, wenn er stirbt, wird ein neuer Klon von ihm produziert und mit seinen gespeicherten Erinnerungen gefüllt. Auf dem Höhepunkt der Geschichte ist er in seiner 17ten Ausgabe angekommen. Von da an werden die Plot Twists und Genrezitate immer krasser, bis am Ende… aber seht selbst. Ich hab mich riesig amüsiert. Klar, weil ich den Humor mag.

Riddick 4: Furya

Endlich. Der einzige Superheld, den ich nicht bescheuert finde (vielleicht noch Venom, aber das ist eine andere Geschichte) darf in die vierte Runde: Regisseur David Twohy und Superheld-mit-Schattenseiten Vin Diesel haben den vierten Teil der Riddick-Reihe angekündigt. Der super-selbstironische Weltraum-Einzelkämpfer darf diesmal auf seinen Ursprungsplaneten zurückkehren, der ja im zweiten Teil von den Gothic-Warriors der Nekromonger zerstört wurde. Da bin ich natürlich gespannt auf die Fortsetzung des interplanetaren Popcorn-Kinos, auch wenn es noch nicht mal einen Veröffentlichungstermin gibt. Das Vid oben stammt aus dem dritten Riddick und zeigt die legendäre, völlig übertriebene Szene „Ich werde dich mit meiner Teetasse töten“. via deadline

Kick-Ass: Teenage Ultraviolence

Am 22. April soll auch hierzulande Kick-Ass in die Kinos kommen. Ein lustiger Film über ein kleines Mädchen in einem lustigen Kostüm, das mit Hilfe seines Vaters in grossen Mengen Leute umbringt. In den USA hat das Movie die höchste Alterseinstufung: „Rated R, strong brutal violence throughout, pervasive language, sexual content, nudity and some drug use, some involving children“. „Kick-Ass: Teenage Ultraviolence“ weiterlesen

Megashark in phsyikalischen Massstäben

Ich nehme mal pauschal an, ihr habt inzwischen alle Mega Shark Vs. Giant Octopus gesehen und wart circa so begeistert wie ich. Ein grosser, Film, mit nur geringen Ansprüchen an den Zuschauer, einfachen Dialogen und ebenfalls einfach gehaltenen Filmtricks. Aber der Plot ist super. „Megashark in phsyikalischen Massstäben“ weiterlesen

Cargo: Schweizer SciFi, jenseits von Alien

Ein Job auf dem interstellaren Frachtschiff Kassandra soll genug Geld abwerfen, damit Ärztin Laura Portmann glücklich auf eine neue Kolonie auf dem Planeten Rhea auswandern kann, um dort wieder bei ihrer Familie zu sein. Den grössten Teil der 8jährigen Fahrt verbringt man im Cryo-Schlaf, im Laderaum Baumaterial, der Bestimmungsort die unbemannte Raumstation 42. Natürlich geht alles schrecklich schief, noch vor Erreichen des Ziels, und während Lauras Wache. „Cargo: Schweizer SciFi, jenseits von Alien“ weiterlesen

El Monstro del Mar: Tentaclesploitation

Ahh! Australia felix! Drei sorgfältig tatöwierte Auftragskillerinnen (Beretta, Snowball, Blondie) machen Urlaub in einem verschlafenen australischen Fischerdorf, ignorieren die Warnungen eines zauseligen alten Grampus und setzen ihre Rockabillybikinis ausgerechnet an jener verwunschenen Stelle in Szene, wo seit unbekannter Zeit die Megakrake El Monstro del Mar schlummert. „El Monstro del Mar: Tentaclesploitation“ weiterlesen

H.R.Giger erklärt das Copyright

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Der erste Alienfilm war eine echte Sensation. Und setzte Massstäbe für das SciFi-Genre. Alle Beteiligten waren Nonames, zumindest in Hollywood. Ridley Scott hatte zuvor Werbejingles für das britische Fernsehen gedreht, Sigourney Weaver hatte eine Nebenrolle in einem Woody-Allen-Film, der Schweizer Maler Hans Rüdi Giger war von Scott engagiert worden, weil dem Regisseur das Necronomicon, ein Buch voller technoider Monströsitäten, so gefallen hatte. „H.R.Giger erklärt das Copyright“ weiterlesen

Neill Blomkamp: Neuer Film

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Der Regisseur des gefeierten SiciFi-Movies District 9 hat die Finanzierung für seine nächstes Werk schon zusammen, wie man hört. Er wird deutlich mehr als die 30 Millionen US-Dollar bekommen, die ihm für seinen ersten Kinofilm zur Verfügung standen. Allerdings wird es nicht der Nachfolger für District 9 (den dann erst in 3 Jahren, hrhr), sondern eine völlig neue SciFi-Story, die womöglich vollständig auf einem anderen Planeten spielt. Der von uns allen ersehnte „District 10“ (oder wie er dann heisst) ist das übernächste Projekt. Die Arbeit am neuen Film, dem, der nicht in Südafrika spielt, hat übrigens grade begonnen. ( via io9)