
marijuana
Happy 420 Day!

Wie jedes Jahr feiern wir am 20. April die ausgesprochen harmlose Freizeitdroge Cannabis. Tatsächlich macht sie weit weniger abhängig oder krank als Alkohol oder Tabak, und führt, wie von den zuständigen Behörden getestet, auch zu weniger Verkehrsunfällen. Ein Siebtel im Vergleich zu Alkohol. Happy 420 day! Das pic ist von chase fade und cc0
USA: Mehr Marijuana als Tabak

In den USA haben noch nicht alle Bundesstaaten den Konsum von Marijuana legalisiert. Aber trotzdem zeigt eine aktuelle Gallup-Umfrage, dass dort inzwischen mehr Menschen Marijuana als Tabak rauchen (16 zu 11%). Bereits dieser geringe Anteil zeigt positive Wirkung, so verzeichnen Bundesstaaten, in welchen Marijuana freigegeben ist, deutlich weniger Verkehrsunfälle. Kein Wunder: Viele, vor allem jüngere Leute nutzen dann lieber Ganja statt Alkohol und sind bekifft weit fahrtüchtiger als betrunken. Inzwischen diskutieren hierzulande die Entscheidungsträger über Grenzwerte und Rechtsnormen, statt den Hanf einfach freizugeben. Deshalb nochmal: Das Betäubungsmittelgesetz ist falsch und richtet nur Schaden an, es muss abgeschafft werden. Der notwendige erste Schritt in die Zukunft ist hier die bedingungslose Freigabe von Hanfkonsum. Peace. npr via slashdot, pic dea pd
US-Wahl: Erfolg für die Legalisierung
Während die Welt noch mit Aufatmen beschäftigt ist – schliesslich hat es die Bevölkerung der US of A gegen alle Tricksereien geschafft, einen Psychopathen aus dem Präsidentensessel zu kippen – lohnt sich ein zweiter Blick auf die Ergebnisse von zusätzlichen Abstimmungen in 32 von 50 US-Bundesstaaten. In New Jersey, Arizona, South Dakota, Montana und Mississippi stimmten die Wahlberechtigten für eine Freigabe von Marijuana für medizinische oder Freizeitanwendung. Der als libertär bekannte Bundesstaat Oregon ging noch einen Schritt weiter und entkriminalisierte alle Drogen, ganz nach dem Vorbild von Portugal, wo eine ähnliche Gesetzesänderung zu einem starken Rückgang von Drogennutzung geführt hatte. Auch in Oregon kann der Besitz von Heroin, Methamphetamin, LSD, Oxycodon oder anderen „harten“ Drogen mit dem Bezahlen eines Ordnungsgeldes von 100 USD oder dem Besuch einer Beratungsstelle beglichen werden. Kriminelle Verfolgung von Drogenbesitz in kleinen Mengen findet nicht mehr statt. Damit bewegen sich die US of A weiter auf dem Weg zu einer gerechteren, gesundheitsorientierten Drogenpolitik. Ein Weg, den Deutschland schon längst per Bundesgesetz einschlagen sollte. pic stay regular cc0
Warum Cannabisgenuss noch nicht erlaubt ist
Ashley C. Bradford und W. David Bradford von der University of Georgia in Athens, haben einmal zusammengerechnet, was die Legalisierung von Marijuana/Cannabis in den verschiedenen US-Bundesstaaten bewirkt hat: Pro Arzt werden jährlich über 4000 Schmerztabletten weniger verschrieben. Das bedeutetet Milliardenverluste für die Pharmakonzerne bei allgemeiner Legalisierung von Cannabis, nicht wahr? Deswegen bemühen sich diese Unternehmen, Hanf weiter in der Illegalität zu halten. Bezahlt wird das ganze von den Bürgern, mit Tablettenabhängigkeit im legalen und Gefängnisstrafen im illegalen Fall. Und das alles bei einer Substanz, die zwar Schmerzen und psychische Belastungen vermindert, dabei aber nur ungefähr so gefährlich ist wie Buttermilch. healthaffairs, washington post (um den Artikel zu lesen, müsst ihr nur eine frei erfundene Emailadresse angeben)
Normale Leute beim Marijuanarauchen
Die US-amerikanische Cannabis-Legalisierungs-Organisation DPA (Drug Policy Alliance) war so freundlich, Stock Fotos für den öffentlichen Gebrauch bereitzustellen (cc by nc). Von ganz normalen Leutem, die gerade dabei sind, legal und entspannt Cannabis zu konsumieren. Damit wir nicht immer Snoop Dogg abbilden müssen, wenn es um Weed geht. Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass wir die Legalisierungsbewegung einfach gross genug kriegen müssen (ich sag mal: 25% der Wähler), damit die staatstragenden Parteien das Thema aufgeben und lieber auf die praktische Querdiskriminierung verzichten als zu Wählerstimmen riskieren. „Normale Leute beim Marijuanarauchen“ weiterlesen
US-Gericht erklärt Autofahren unter Cannabis-Einfluss für legal
Bis zu einem Grenzwert, analog zum Alkoholeinfluss. Im US-Bundesstaat Michigan hat das Höchste Gericht des Staates entschieden, dass geringste Spuren von Tetrahydrocannabinol im Blut keine Fahruntüchtigkeit bedeuten. „US-Gericht erklärt Autofahren unter Cannabis-Einfluss für legal“ weiterlesen
Kiffen schädigt die Lunge nicht
Wissenschaftler der University of California sowie der University of Alabama haben eine 20jährige Studie an über 5000 beobachteten Personen abgeschlossen und im Journal of the American Medical Association veröffentlicht: Tabakgenuss macht die Lunge über die Jahre hinweg immer schlechter. Marijuana nicht. Selbst dann nicht, wenn man jeden Tag kifft. Gelegentlicher, nicht täglicher Cannabiskonsum verbessert sogar die Lungenfunktion. dailywhat, jama
Kiffer sind weniger fett
Das hätten wir nicht erwartet: Zwei unabhängige Studien mit insgesamt rund 50.000 Teilnehmern kamen zum Schluss, dass Fettleibigkeit unter Nichtkiffern in etwa 25 % der Fälle, bei Kiffern dagegen nur in 16-17 Prozent auftritt. Und das auch noch mit positiver Korrelation, also je öfter ein Gerät reingetan, desto weniger Übergewicht. Alles rein statistisch, also hört mir auf mit „ich kenn da einen, der…“ „Kiffer sind weniger fett“ weiterlesen
Du wurdest gewarnt
Noch ne Warnung: „Du wurdest gewarnt“ weiterlesen
Kalifornien: Marijuana-Befürworter schreitet zur Tat
Der US-Schauspieler Zach Galifianakis demonstriert in einer Talkshow seine Unterstützung für die kommende Volksabstimmung in Kalifornien zur Freigabe von Marijuana, indem er sich zur Überraschung seiner Gesprächspartner gleich mal einen Joint anzündet. (via laughingsquid)
Dixie Elixirs: Limonade mit Marijuana
Und nicht nur mit leckerem Marijuana-Geschmack, sondern mit der vollen Dröhnung. In den USA ist dies in etwa einem Fünftel der Bundesstaaten unter dem Gütesiegel „medical marijuana“ erlaubt. „Dixie Elixirs: Limonade mit Marijuana“ weiterlesen
Schwarzenegger dekriminalisiert Marijuana
Der Gouvernator hat wieder zugeschlagen. Um den Legalisierungsbestrebungen der kalifornischen Kiffer-Kultur entgegenzuwirken, hat er ein Gesetz unterzeichnet, das alle Marijuana-bezogenen Anklagen ab dem ersten Januar 2011 fallen lässt und Besitz, Gebrauch, Handel etc vom Verbrechen zur Ordnungswidrigkeit herunterstuft, die mit maximal 100 Dollar Strafe belegt werden kann. Cooler Move, Arnie. (via latimes) (pic 420 magazine)
Warum Marijuana illegal ist
Sicher, das ist im Wesentlichen ein Wahlwerbespot der kalifornischen Marijuana-Aktivisten, aber trotzdem informativ. (via laughingsquid)
Dope einschwenken wie in Oblivion
Man muss natürlich Elder Scrolls 4 kennen, um hier kichern zu können. Dann aber ordentlich. (maxandsam)
Denver: Mehr Dope-Läden als Starbucks
In Denver, Hauptstadt des US-Bundestaats Colorado, gibt es 390 zugelassene Verkaufsstellen für (medizinisch legitimiertes) Marijuana. Die alle Steuern in die Stadtkasse bringen. Im ganzen Bundesstaat Colorado finden sich aber gerade mal 208 Starbucks Cafes. Kann man daraus folgern, dass Dope in Denver doppelt so beliebt ist wie Kaffee?
(via portfolio) (pic 420magazine)
Mexiko vor völliger Legalisierung von Marijuana
Wie das Wall Street Journal berichtet, bildet sich in Mexiko derzeit eine politische Mehrheit für die Legalisierung von Marijuana. Aber nicht etwa, weil man dort eingesehen hätte, dass Hanf und seine Produkte in etwa so schädlich und/oder sucht-erzeugend sind wie Buttermilch, sondern weil man damit den Drogenbanden das Hauptprodukt wegnehmen will. „Mexiko vor völliger Legalisierung von Marijuana“ weiterlesen
Cannabis: Einnahmen vs Ausgaben in den USA
Grossartige Infografik, erstellt aus den offiziellen Zahlen von FBI etc. Besonders schön: 2008 wurden in den 11 US-Bundesttatten, die Marijuana zu medizinischen Zwecken legalisiert haben, tatsächlich zusammen 340 Millionen US-Dollar an Steuern auf den Anbau und Verkauf von Hanf eingenommen. Umgerechnet auf die Anzahl der Cannabisnutzer in den restlichen US-Staaten ergäbe das für die gesamte USA jährliche Steuereinnahmen von 780 Millionen USD. Tatsächlich aber werden dort 14 Milliarden für die Bekämpfung von Drogen ausgegeben. ( via sloshspot) (pic: click > riesig)
Marijuana-Ernte
Obama stoppt Krieg gegen „medical marijuana“
Aha. Schon am Montag dieser Woche gab die US-Regierung die Anweisung an alle Bundesbehörden heraus, Einrichtungen zur Verteilung von „medical marijuana“ nicht weiter zu belästigen. In über einem Dutzend US-Bundesstaaten „Obama stoppt Krieg gegen „medical marijuana““ weiterlesen
Drogenhändler: Miese Geschäfte wegen legaler Konkurrenz
Schwere Zeiten für die mächtigen mexikanischen Drogenkartelle: Die Geschäfte mit dem einst so krisensicheren „Acapulco Gold“ gehen immer schlechter. Der Grund dafür liegt nicht etwa im menschenverachtenden Krieg der DEA gegen den Schmuggel in die USA, sondern in der legalen Konkurrenz: Wenn man mit einem ärztlichen Rezept in der Hand gutes, ehrliches, kalifornisches Dope erwerben kann, muss man nicht auf die organisierte Kriminalität zurückgreifen. Nach Zahlen des White House Office of National Drug Control Policy stammten etwa 60% des Gesamtumsatzes „Drogenhändler: Miese Geschäfte wegen legaler Konkurrenz“ weiterlesen
Mexiko entkriminalisiert Drogenbesitz
Seit gestern ist im mittelamerikanischen Staat Mexiko der Besitz von 5 Gramm Marihuana, 0,5 Gramm Kokain, 50 Milligramm Heroin, 40 Milligramm Speed (Meth) oder 0,015 Milligramm LSD „Mexiko entkriminalisiert Drogenbesitz“ weiterlesen
Der Marijuana-Verkaufsautomat
Im Herbal Nutrition Center in Los Angeles steht seit einer Weile dieser Verkaufsautomat für Marijuana.
Geld einwerfen, Fingerabdruckscanner benutzen (um sicherzustellen, dass du ein Rezept für den Gebrauch hast) und mit dem Dope in der Tasche legal nach Hause gehen. Tja. So geht das also auch. Für die Stadt heisst das Steuereinnahmen statt Kriminalität.
( via trendhunter)
Studie: Langzeitwirkung von Cannabis minimal
Eine Zusammenfassung von 41 medizinischen Studien über die Wirkung von Cannabis durch ein internationales Team aus Britannien, Spanien, Brasilien, Australien und der Schweiz, „Studie: Langzeitwirkung von Cannabis minimal“ weiterlesen
USA: Oakland besteuert Marijuana-Verkauf
Das ist ein Meilenstein. Oder ein Dammbruch. Nennt es, wie ihr wollt: In einer Volksabstimmung sprachen sich 80 % (!) der Wähler Oaklands für die Einführung einer Hanf-Steuer aus. Die vier Cannabis-Märkte der Stadt müssen demnach 1,8 % Steuer auf ihren Dope-Umsatz abführen. Das findet jeder gut, ausser den Antidrogen-Hardlinern. Alle anderen freuen sich, dass die Kassen der Kommune entlastet werden und die indirekte Legalität von Marijuana ein wenig fester zementiert wurde. „USA: Oakland besteuert Marijuana-Verkauf“ weiterlesen
Studien zu Todesrate und Schizophrenie durch Cannabis
Zwei aktuelle medizinische Veröffentlichungen sollten Anlass zum Nachdenken liefern. Statistiken der US Food and Drug Administration (FDA), veröffentlicht nach dem Freedom of Information Act (FOIA) über die Sterblichkeitsrate „Studien zu Todesrate und Schizophrenie durch Cannabis“ weiterlesen
Britannien: Waterboarding bei Rauschgiftverdacht
Die Independent Police Complaints Commission (IPCC) ermittelt gegen sechs Beamte der britischen Metropolitan Police. Verschiedenen Presseberichten zufolge hätten die Beamten bei Verhören die Foltertechnik des Waterboarding angewendet. Bei den Gefolterten handelte es sich um Personen, bei denen Marijuana in „Britannien: Waterboarding bei Rauschgiftverdacht“ weiterlesen
USA: Mehrheit für Legalisierung von Hanf
Eine Umfrage der Marktforschungsagentur Zogby unter 3.937 wahlberechtigten US-Amerikanern fand eine breite Unterstützung für die Legalisierung von Marijuana. Die Frage: „USA: Mehrheit für Legalisierung von Hanf“ weiterlesen
Mexiko plant Legalisierung von Drogenkonsum
Der mexikanische Senat (zweite parlamentarische Kammer) hat am Dienstag einen Gesetzentwurf des amtierenden Präsidenten Felipe Calderon abgesegnet, wonach der Besitz von fünf Gramm Marijuana, einem halben Gramm Kokain und kleineren Mengen von starken Drogen wie Heroin und Meth legalisiert werden.
Die benötigte Zustimmung des „Mexiko plant Legalisierung von Drogenkonsum“ weiterlesen









