11.200 m/s ist die Geschwindigkeit, die man braucht, um die Erde zu verlassen. Eine gute Metapher für "über den Tellerrand". Oder für "eine von den über 8 Millarden subjektiven Sichtweisen".
Bevor das in Vergessenheit gerät: Die Kleinkriminellen hatten beim Überfall auf den Louvre am 19. Oktober leichtes Spiel, weil sie vorher die Überwachungsanlage ausgeschaltet hatten. Keine Kameras, nichts. Mon Dieu! Wie war das möglich? Das Passwort für die Security war… “Louvre”. pic Pedro Szekely cc by sa
Zwei Aktivistinnen der französischen Umweltschutzgruppe Riposte Alimentaire haben im Louvre Suppe auf das durch eine kugelsichere Panzerglasscheibe geschützte Gemälde von Leonardo Da Vinci geschüttet. Sie fordern saubere Nahrungsmittel für alle und ein Ende der Umweltzerstörung. Diese Art von Scheinangriffen auf berühmte Kunstwerke dient in den letzten Jahren immer wieder als geeignetes Protestmittel: Bei einer solchen Aktion wird niemand verletzt, die geschützten Gemälde werden nicht beschädigt, aber die Öffentlichkeitswirksamkeit ist immens. Die Kosten für die anschliessend beschäftigte Putzkolonne dürften sich sehr in Grenzen halten. Ich begrüsse solche Aktionen ausdrücklich und wünsche den Aktivisti weiterhin viel Erfolg. Leute! Wir müssen noch sehr viel spektakulärer werden, sehr viel lauter und nachdrücklicher, um die Bevölkerungsmehrheit davon zu überzeugen, dass wir die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen stoppen müssen. Um das schöne Leben, das wir jetzt haben, weiter geniessen zu können.