11.200 m/s ist die Geschwindigkeit, die man braucht, um die Erde zu verlassen. Eine gute Metapher für "über den Tellerrand". Oder für "eine von den über 8 Millarden subjektiven Sichtweisen".
Wie jedes Jahr feiern wir am 20. April die ausgesprochen harmlose Freizeitdroge Cannabis. Tatsächlich macht sie weit weniger abhängig oder krank als Alkohol oder Tabak, und führt, wie von den zuständigen Behörden getestet, auch zu weniger Verkehrsunfällen. Ein Siebtel im Vergleich zu Alkohol. Happy 420 day! Das pic ist von chase fade und cc0
In den USA haben noch nicht alle Bundesstaaten den Konsum von Marijuana legalisiert. Aber trotzdem zeigt eine aktuelle Gallup-Umfrage, dass dort inzwischen mehr Menschen Marijuana als Tabak rauchen (16 zu 11%). Bereits dieser geringe Anteil zeigt positive Wirkung, so verzeichnen Bundesstaaten, in welchen Marijuana freigegeben ist, deutlich weniger Verkehrsunfälle. Kein Wunder: Viele, vor allem jüngere Leute nutzen dann lieber Ganja statt Alkohol und sind bekifft weit fahrtüchtiger als betrunken. Inzwischen diskutieren hierzulande die Entscheidungsträger über Grenzwerte und Rechtsnormen, statt den Hanf einfach freizugeben. Deshalb nochmal: Das Betäubungsmittelgesetz ist falsch und richtet nur Schaden an, es muss abgeschafft werden. Der notwendige erste Schritt in die Zukunft ist hier die bedingungslose Freigabe von Hanfkonsum. Peace. npr via slashdot, pic dea pd
Deswegen, weil heute der Zwanzigste Vierte ist. Eigentlich ging’s dabei ja mal um Zwanzig nach Vier als vereinbarte Zeit zum Kiffen. Für einen Freundeskreis in Kalifornien, in den frühen Siebzigern. Und ja, wir müssen Hanf legalisieren. Und alles anderen Unterhaltungdrogen auch. Gegen den Widerstand der von der Pharmaindustrie gekauften Politiker. Und aller Kryptofaschisten, die Hanf verfolgen, um damit Andersdenkende zu unterdrücken. Und das Model auf dem Pic? „Happy 420 Day“ weiterlesen →
Das US-Natur- und Geografie-Magazin National Geographic widmet seine Juni Ausgabe dem zentralen Thema Cannabis. Die Medizinische Forschung entdeckt derzeit immer neue Vorzüge der uralten Kulturpflanze. Ich frage mich, ob die deutsche Ausgabe des Nat Geo dasselbe Cover haben wird, und wann sich die positive wissenschaftliche Betrachtungsweise auch hierzulande durchsetzt. via boingboing
Dr. David Mitlin von der Clarkson University im US-Bundesstaat New York fand aktuell mit seinem Team heraus, dass grobe Hanffasern in verarbeiteter Form zu besseren Superkondensatoren geformt werden können als das superteure Supermaterial Graphen. „Energiespeicher: Hanf besser als Graphen“ weiterlesen →
Auch gestern: 1500 Leute demonstrierten in Berlin für die Abschaffung des Betäubungsmittelgesetzes und vor allem die Freigabe von Hanf für alle Nutzungsarten: Hanfparade. Quote: „Hanfparade“ weiterlesen →
Was hat Hanf mit Musik zu tun? Nein, nicht das. Nicht der Joint. John Harrison repariert seit 1974 Lautsprecher. Macht neue Membranen und Spulen rein („re-coning“), wenn der harte Alltag einmal zu hart war und den Speaker verstummen liess. Was sich bei Profi-Equipment tatsächlich lohnt, weil gute Lautsprecher eben Präzisionsinstrumente sind. Seit 10 Jahren verwendet John nicht mehr das übliche Papier (ja, das schwarze Zeug, aus dem die Lautsprechermembran hergestellt wird, ist kräftiges Papier), sondern Hanf. „Hanf macht die Musik schöner: John Harrisons Tone Tubby“ weiterlesen →
Wie das Wall Street Journal berichtet, bildet sich in Mexiko derzeit eine politische Mehrheit für die Legalisierung von Marijuana. Aber nicht etwa, weil man dort eingesehen hätte, dass Hanf und seine Produkte in etwa so schädlich und/oder sucht-erzeugend sind wie Buttermilch, sondern weil man damit den Drogenbanden das Hauptprodukt wegnehmen will. „Mexiko vor völliger Legalisierung von Marijuana“ weiterlesen →
Grossartige Infografik, erstellt aus den offiziellen Zahlen von FBI etc. Besonders schön: 2008 wurden in den 11 US-Bundesttatten, die Marijuana zu medizinischen Zwecken legalisiert haben, tatsächlich zusammen 340 Millionen US-Dollar an Steuern auf den Anbau und Verkauf von Hanf eingenommen. Umgerechnet auf die Anzahl der Cannabisnutzer in den restlichen US-Staaten ergäbe das für die gesamte USA jährliche Steuereinnahmen von 780 Millionen USD. Tatsächlich aber werden dort 14 Milliarden für die Bekämpfung von Drogen ausgegeben. ( via sloshspot) (pic: click > riesig)
Aha. Schon am Montag dieser Woche gab die US-Regierung die Anweisung an alle Bundesbehörden heraus, Einrichtungen zur Verteilung von „medical marijuana“ nicht weiter zu belästigen. In über einem Dutzend US-Bundesstaaten „Obama stoppt Krieg gegen „medical marijuana““ weiterlesen →
Das ist ein Meilenstein. Oder ein Dammbruch. Nennt es, wie ihr wollt: In einer Volksabstimmung sprachen sich 80 % (!) der Wähler Oaklands für die Einführung einer Hanf-Steuer aus. Die vier Cannabis-Märkte der Stadt müssen demnach 1,8 % Steuer auf ihren Dope-Umsatz abführen. Das findet jeder gut, ausser den Antidrogen-Hardlinern. Alle anderen freuen sich, dass die Kassen der Kommune entlastet werden und die indirekte Legalität von Marijuana ein wenig fester zementiert wurde. „USA: Oakland besteuert Marijuana-Verkauf“ weiterlesen →
Unterhaltsam, da ursprünglich für die US-TV-Serie „Weed“ hergestellt. Aber trotzdem wahr. Hier zulande kannte man Hanf als Tabak für arme Leute (der sprichwörtliche „starke Tobak“), oder als Zusatzstoff für Getränke wie im österreichischen „Mariandlwein“ (ja, genau das). Es ist höchste Zeit, dass Cannabis legalisiert wird. Aber da müssen die USA sich wohl wieder zuerst entspannen… (via boingboing)
Eine Umfrage der Marktforschungsagentur Zogby unter 3.937 wahlberechtigten US-Amerikanern fand eine breite Unterstützung für die Legalisierung von Marijuana. Die Frage: „USA: Mehrheit für Legalisierung von Hanf“ weiterlesen →
Der mexikanische Senat (zweite parlamentarische Kammer) hat am Dienstag einen Gesetzentwurf des amtierenden Präsidenten Felipe Calderon abgesegnet, wonach der Besitz von fünf Gramm Marijuana, einem halben Gramm Kokain und kleineren Mengen von starken Drogen wie Heroin und Meth legalisiert werden.
London. Robert Holding, ein 72jähriger Milchmann aus Burnley, wurde vom zuständigen Gericht zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an (blabla… „Bewährungsstrafe für Drogenhändler“ weiterlesen →