Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND (Bundesnachrichtendienst) hat anlässlich des Todes von Gudrun Burwitz zugegeben, diese bis 1963 beschäftigt zu haben. Sie war die Tochter von SS-Chef und Obernazi Heinrich Himmler, der 1939-45 die Ermordung von über sechs Millionen Europäern leitete, überwiegend Menschen aus jüdischer Familie. Burwitz hatte sich nie von ihrem Vater oder den Naziverbrechen distanziert und unterstützte im Gegenteil den rechtsterroristischen Rand der frühen Bundesrepublik. Eingestellt wurde sie übrigens von Reinhard Gehlen, der bis 1968 Chef des BND war, obwohl er zuvor im Dritten Reich bereits Geheimdienstoffizier war. Auch sonst wurden im BND gerne alte Kameraden eingestellt, was bis heute ebenfalls nicht aufgearbeitet wurde. Was lernen wir daraus? Der BND muss geschlossen werden, alle Mitarbeiter solange in Untersuchungshaft, bis ihre Nähe zum Nationalsozialismus und seinen Folgeströmungen geklärt ist. reuters, bild pd
