Der schwedische Fotograf Magnus Wennman flog in die Levante und nach Südosteuropa, um dort syrische Flüchtlingskinder dabei zu fotografieren, wie sie zu schlafen versuchen. Auf dem Boden, in provisorischen Unterkünften, mit Granatsplittern im Körper und ohne ausreichende medizinische Versorgung. In Jordanien, dem Libanon, der Türkei, Griechenland, Ungarn, Serbien. An den Grenzzäunen und auf den Strassen. Verstreut auf dem Weg weg aus der Kriegszone, in Richtung der wenigen reichen Länder, die wenigstens vorübergehend einige Hunderttausend aufnehmen können. Die Kinder träumen von ihren Wohnhäusern, von der Strassen, Märkten, dem Abendessen, ihren Spielsachen, Filmen im Fernsehen, ihren Eltern und Verwandten. Zwei Millionen Kinder. Und in Deutschland ereifern sich übergewichtige, winselnde Wohlstandsbesitzer, das Boot sei voll. „Wo die Kinder schlafen“ weiterlesen
